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suchoi7

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421

Donnerstag, 17. Mai 2018, 14:53


bin auch sauer, da im September 17 auf neuen Diesel umgestiegen. Kaum hatte ich ihn, wurde der Produktionsstopp bekannt. Bin neugierig, was ich am Ende der Leasinperiode an Verlust habe ( 2022)



ich möchte ja nicht den :prophezei: machen, aber rechtzeitiges Studium dieser hp hätte Dich davor bewahren können...



Stimmt. Mea culpa.

Ha.Ha.Ha.

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422

Donnerstag, 17. Mai 2018, 15:04

....beim Leasing trägt den Verlust wohl der Händler. ^^

suchoi7

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423

Donnerstag, 17. Mai 2018, 15:09

Hallo !
Durch meine Rückrufaktion an meinem Legacy war ich einen Tag lang mit einem Forester Diesel mit CVT als Ersatzwagen unterwegs. Ich wollte eigentlich einen XT,aber leider war gerade keiner da,also wurde es der Diesel.

Da ich ja eingefleischter Selbstschalter bin,war ich etwas skeptisch,ob mir die CVT Geschichte wirklich zusagt. Ich bin zwar mal eine halbe Stunde einen Levorg probegefahren und einen XV mit CVT hatte ich auch mal ne Stunde,aber mal einen ganzen Tag lang die üblichen Wege mit dem CVT Getriebe abzufahren,..das war erstmal komplett neu.
Dazu kam das ich mir den Forester an sich sehr gut als nächstes Auto vorstellen könnte,somit war ich natürlich sehr gespannt wie mir das so gefällt.
Schon auf den ersten Kilometern ist mir aufgefallen,das sich das Getriebe gar nicht nach "Gummibandeffekt" anfühlt. Fährt sich wie eine ganz normale Automatik und man bekommt verschiedene "Schaltvorgänge" vorgegauckelt. Das fand ich recht angenehm. Ich habe immer mal zwischen manuellem und dem Automatikmodus gewechselt und auch das Selbstschalten ist ganz gut gelöst,wobei mir hier die Anordnung der Schaltwippen nicht so gefallen hat. Die müßten starr belieben und sich nicht mit dem Lenkrad mitdrehen. Ich denke mal wenn man etwas zügiger einen Alpenpass mit Serpentinen hochfahren möchte,kommt man mit dem Schalten ruck zuck durcheinander. Was ich sehr schön fand war, das man sich im D Modus auch per Wippen einmischen kann und hoch bzw. runterschalten kann. Irgendwo hier im Forum hatte ich gelesen das die Motorbremse mit CVt Getriebe ganz wenig bzw. fast nicht vorhanden ist. Beim Diesel zumindest hat das super funktioniert. Wenn man bergab nicht dauernd auf der Bremse stehen will,klickt man manuell ein zwei Gänge zurück und merkt die Motorbremse ziemlich deutlich.
Thema Bremse an sich,...da war ich echt enttäuscht. Ich empfand die Bremse vom diesem Forester als sehr schwach,mein Legacy packt da wesentlich besser zu. Der Forester war ein aktuelles Modell mit gerade einmal 1800km auf der Uhr,also an einer verschlissenen Bremse kann es nicht gelegen haben.

Und es stimmt wirklich, man muss sich beim CVT total umgewöhnen und den Gasfuß komplett neu anlernen. Ich hatte an einer Stelle mal versucht per "Kickdown" so schnell wie möglich loszufahen und die maximale Leistung abzurufen. Nach einer kleinen Gedenksekunde gings zwar vorwärts,aber irgendwie ziemlich...., naja,...schlapp ist das verkehrte Wort,...aber nicht so wie ich erwartet hätte. Die Drehzahl schnallte hoch auf 3500 t aber ich hatte so das Gefühl das er das gar nicht so mag und er da oben gar keine richtige Puste mehr hat. Wenn man das selbe aber mit halb-oder dreiviertels-durchgedrücktem Gaspedal macht, sucht das CVT beim Losfahren einen anderen,niedrigeren Drehzahlbereich und dann ging der Förster nach meinem Empfinden irgendwie spritziger vorwärts. Also das klassische "Vollgas" ist da irgendwie suboptimal. Das Getriebe hatte meiner Meinung nach 3 Drehzahlbereiche wo es mit arbeitet,bzw. bei denen es schaltet.
Beim normalen Cruisen pendelt sich die Drehzahl blitzschnell bei 1800 bis 2000 t ein und bleibt dort auch. Wenn man zügig überholen will und nur so halb bis dreiviertels druchdrückt, wählt das Getriebe den Bereich zwischen 2500 und ca. 2800. Da geht das Auto am besten vorwärts. Drückt man beim Überholen allerdings voll durch,schnellt die Drehzahl auf über 3000 und der Motor quält sich mehr,als das er volle Leistung abgibt. So zumindest mein Empfinden.
Alles in Allem fand ich den Forester gut, zwar gemessen am Legacy etwas klein vom Kofferraum, aber durchaus ein würdiger Nachfolger. Dann aber als XT. Den muss ich unbedingt auch nochmal probefahren. ( und den Outback,der wäre größentechnich vermutlich noch besser)
Fahrwerkstechnisch fand ich den Forester auch super,ich finde ihn weder zu hart und hoppelig oder sonstwas. Ein sehr leises und gutmütiges Fahrzeug mit guter Straßenlage. Ob ich mich dauerhaft mit dem CVT anfreunden kann weiß ich jetzt noch nicht,aber es hat schon recht Spaß gemacht. Wobei ich auch froh war,einen Tag später wieder meinen Legacy selber schalten zu dürfen.




Gruß Mario
Hab das jetzt erst gesehen. Toller Bericht, kanns nur vollinhaltlich bestätigen. Mein persönlicher Zusatz: Nach 7 Monaten möchte man innerorts nie mehr was anderes fahren. Aber auf Autobahnen einfach zum vergessen.

suchoi7

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424

Donnerstag, 17. Mai 2018, 15:12

....beim Leasing trägt den Verlust wohl der Händler. ^^

Na ja, bis jetzt habe ich am Ende der Laufzeit den Restwert als Anzahlung für den nächsten Vertrag bekommen. Da kann sich natürlich viel ändern.

Ha.Ha.Ha.

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425

Donnerstag, 17. Mai 2018, 19:35

Du sprichst wohl eher von Schlußraten-Finanzierung, als von Leasing.
Und inwiefern als Anzahlung? Irgend etwas schmeisst Du -glaube ich- durcheinander.

Dimce

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426

Donnerstag, 17. Mai 2018, 21:56

Meine Erfahrung mit CVT und Subaru:

Ich bin bisher echt begeistert. Fahre beruflich Wandlerautomatiken in deutschen Karossen, hatte privat in der Vergangenheit Wandler in Volvo und BMW. Das CVT muss sich nicht verstecken.
Einige hier erwähnten Dinge kann ich nicht bestätigen, sondern sehe sie anders. Vermutlich gibt es Unterschiede in den Motor-CVT Kombinationen und mehr Hubraum scheint dem CVT womöglich besser zu liegen.

Immer wieder bin ich erstaunt wie niedertourig sich mein 2.5i Boxer fahren lässt. Bei 50-60 innerorts wählt das CVT 1.000-1.1000 rpm. Zum zügigen Beschleunigen muss ich gerade mal halb Treten und es geht ab. Innerorts geht es schon gut, auf der Autobahn ist das CVT noch angenehmer. Sehr fixe Reaktion, wenn man mal Zwischenspurten will und schnell wieder runter mit den rpm, wenn man dahingleitet, selbst im oberen Geschwindigkeitsbereich.

Gut finde ich die starke Motorbremswirkung, ich kann tatsächlich Gas lupfen und in die Ortschaft reinrollen, ohne bremsen zu müssen oder die Paddles nutzen zu müssen. Brauche ich mal mehr Motorbremse, kommen die Paddles zum Einsatz, welche sich auch bei D nutzen lassen.
Es ist gut, dass sie sich mitdrehen und in Position bleiben, so kann man sie auch hervorragend bei Kurvenfahrt benutzen, wo die Hände ja in Position verbleiben. Lediglich über Verlängerungen denke ich nach, gibt es ja bei aliexpress und scheinen da wohl auch eine gute Investition zu sein.

suchoi7

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427

Samstag, 19. Mai 2018, 13:25

Du sprichst wohl eher von Schlußraten-Finanzierung, als von Leasing.
Und inwiefern als Anzahlung? Irgend etwas schmeisst Du -glaube ich- durcheinander.
Also bei uns heißt das Leasing: Anzahlung, 60 Raten, Schlusszahlung, dann gehört er mir. Da der Wert nach 5 Jahren immer höher war, als die Schlusszahlung, habe ich diese Differenz immer gleich in den nächsten Vertrag als Anzahlung einbezahlt.

Thomau

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428

Montag, 22. Oktober 2018, 22:14

CVT? So schnell nicht mehr

Hallo,ich bin inzwischen sehr enttäuscht vom CVT. Ich hatte mir 2017 einen Forester Exclusive (Baujahr August 2016) mit CVT gekauft (mit diversen Extras: Autogas, AHK, Unterfahrschutz, Clarion ..). Klar wollte ich keinen Sportwagen, nur ein schlechtwegetaugliches und halbwegs umweltfreundliches Reisemobil für vier Personen. War auch nicht mein erster Forester (vorher BJ 2013er Diesel). Und das CVT kannte ich aus diversen Probe- und Ersatzfahrzeugen sowie aus einem Levorg, mit dem ich als Ersatzwagen fast 1000 Kilometer nach Memmingen und zurück gefahren bin. Deshalb dachte ich, ich könnte auf eine ausgiebige Probefahrt mit dem Forester insbesondere auf starken Autobahnsteigungen verzichten. Ein böser Fehler.
Dass es manchmal so ein (oder vielleich zwei?) Sekunden dauert, bis nach dem Betätigen des Gaspedals auch ein entsprechender Vortrieb erzeugt wird, daran kann ich mich noch gewöhnen. Was aber total nervt ist, dass ich bei gebirgigen Strecken (Kasseler Berge) den Tempomat nicht auf 130-140 (meine normale Reisegeschwindigkeit) stehen lassen kann, wenn es hoch geht - es sei denn ich nehme in Kauf, große Teile der Steigung mit 6000 U/min zu fahren. Ich kann nur versuchen, am Fuße des Berges den Tempomat auszuschalten und sich dann bergauf langsam mit dem Gaspedal quasi zu steigern. Dann wird es insgesamt meist nicht ganz so laut. Was natürlich die Folge hat, dass es auch langsamer wird, mehr Konzentration vom Fahrer verlangt und man eher mal auf dem Mittelstreifen verhungert. Alles in allem kein Vergleich zum Diesel. Mit dem konnte ich den Tempomat auf 160 stellen und der Motor hat mich, wenn es der Verkehr zugelassen hat, mit diesem Tempo über die gesamte Strecke geführt.
Was aber noch schlimmer ist: Es kommt inzwischen häufig vor, dass ein Gummibandeffekt extrem zuschlägt, ohne dass ich das in irgendeine Systematik (wenn ich ..., dann passiert das) bringen kann. D.h. beispielsweise: Ich fahre mit 120 auf der rechten Autobahnspur und möchte mich dann auf sagen wir 140-150 beschleunigen, um links auszuscheren und zu überholen. Dann gibt es zwei Szenarien: 1. Ich trete aufs Gaspedal, Getriebe und Motor sprechen - manchmal mit leichter Verzögerung - an und ich kann überholen. 2. (gefühlte 20 % aller Fälle) Ich trete auf das Gas und es passiert ... nichts - für gefühlt (und gezählt!) drei bis fünf (!) Sekunden. Dann, wenn ich das Überholen eben deshalb aufgegeben und das Gas längst wieder reduziert habe, jagt der Drehzahlmeser nach oben und der Motor jault auf. Hinzu kommt: Ich war auf einem ADAC SUV-Training und da ist mir das unten am Hang passiert mit der Folge, dass ich nicht mehr hochkam und rückwärts wieder runtermusste, was knifflig war wg. schmalem Weg und Bäumen.
Solche Erlebnisse frustrieren enorm, zumal ich wie gesagt keine Systematik darin entdecken kann. Ich bin normal durchaus jemand, der auch mal zügig (meist 130-140, selten 160) fährt, aber keineswegs hektisch, sondern möglichst immer konstant und mit Tempomat. Das klappt in der Ebene mit dem Forri auch, aber sobald auch nur kleine Steigungen kommen, sieht das anders aus (siehe oben).Obwohl anders geplant weiß ich nun nicht, ob ich den Forester noch lange behalte. Das einzige was mich abhält ihn zu verkaufen ist der damit verbundene Wertverlust und die mangelnden Alternativen - insbesondere, wenn ich den Aspekt Umwelt und Dieselfahrverbote berücksichtige. Jedenfalls bei Subaru sehe keine wirkliche Alternative, außer evtl. den Outback, den ich aber ausgiebig "am Berg" testen müsste und der mir außerdem am Ende eigentlich zu teuer ist (Kaufpreis, Unterhalt, Verbrauch). Ich sehe eigentlich nur den RAV4 Hybrid als Option, obwohl mir der optisch eigentlich zu sehr Geländewagen ist (was er ja technisch gar nicht ist) und auch beim Fahrwerk nicht mit dem Forester mithalten kann; wobei mir das Fahrwerk des Vorgänger-Foresters noch besser gefiel, weil weniger soft.

Lange Rede, kurze Frage: Hat eine/r ne Idee, was ich bzgl. Getriebe und dessen Software meiner Fachwerkstatt sagen kann, um das Problem zu beheben? Muss eh Ende des Jahres Inspektion machen lassen. Oder müsste ich mit dem "Gummiband" leben?

drischnie

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429

Montag, 22. Oktober 2018, 22:26

@Thomau:

Also deine bis zu 5 Sek. Verzögerung ist definitv abnormal und nicht richtig so. Das solltest du prüfen lassen.

Kasseler Berge und Outback kann ich nur sagen (und ich bin sonst mehr als 400PS gewohnt): keine Probleme, sogar bei Tempomat jenseits der 160 absolut problemlos, klar dreht er etwas höher dann, aber keine Drehzahlorgien. Der hat aber eben auch 25PS mehr, diese auch schon 400 u/min früher, und auch 37nm mehr, und auch diese 200 u/min früher, als im 2.0er des Foresters. Zudem ist er natürlich auch besser gedämmt. Verbrauchstechnisch liegen beide Autos auf gleichem Niveau.
Bevor du aber über einen Umstieg nachdenkst, würde ich dein Auto prüfen lassen, da scheint irgendwas nicht zu stimmen, diese Verzögerungen in derartigem Ausmaß sind nicht normal.

SkyBeam

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430

Montag, 22. Oktober 2018, 23:44

Also der Effekt mit der Maximaldrehzahl ist mir beim Levorg auch schon mal aufgefallen. Ich habe sogar eine "Teststrecke" auf der ich das reproduzieren kann. Ausserorts mit 80km/h (ja wir Schweizer sind da etwas langsamer) auf dieser Strecke gibt es zwei so "Kuppen" hintereinander. Also es kommt für ca. 50m eine Steigung, danach gehts wieder runter und danach folgt gleich die zweite Steigung. Der Levorg verhält sich da etwas "speziell":
  • Vor der ersten Kuppe sind 80-85km/h auf dem Tempomaten eingestellt, konstante Geschwindigkeit mit ~1500rpm
  • Dann folgt die erste Steigung: Die Geschwindigkeit sinkt auf ~72km/h, dann geht die Drehzahl auf rund 3000rpm hoch. Inzwischen ist die Kuppe erreicht und es geht wieder runter. Der Levorg beschleunigt dann heftig und erreicht dann schnell rund 85-90km/h und die Drehzahl fällt wieder auf ~2000rpm.
  • Es folgt die zweite Steigung. Die Geschwindigkeit fällt abermals unter 80km/h und jetzt geht die Drehzahl richtig hoch, so um die 5500rpm. Da ist dann aber die Kuppe auch schon wieder erreicht und man kommt im Gefälle dann mit > 90km/h wieder raus. In der Schweiz kann man dann bei unglücklicher Begegnung mit der Rennleitung bereits einen Schein abgeben, aber das ist ein anderes Thema ;-)


Meine einzige Methode dagegen: Tempomat vor der Steigung herausnehmen und Geschwindigkeit einfach durch sanften Druck am Gaspedal halten.
Ich halte dieses für ein Softwareproblem. Der Tempomat merkt, dass das Fahrzeug relativ schnell an Geschwindigkeit verliert und rechnet aus, dass er jetzt maximale Leistung braucht um dies zu kompensieren. Jetzt braucht das CVT auch noch eine Bedenksekunde (vermutlich um den notwendigen Druck aufzubauen) und da ist die Steigung auch schon wieder vorbei und der Tempomat steckt die ganze Energie trotzdem rein.

Dummerweise liegt auf meiner Teststrecke die zweite Steigung wo er dann praktisch auf der Kuppe angekommen abgeht wie eine Rakete in einer Kurve. Beim ersten Mal hab' ich mich da übelst erschrocken aber zumindest das Fahrwerk hat ohne murren mitgemacht.


Auch das Problem beim Beschleunigen auf der Autobahn (100-120) kenne ich. Manchmal passiert da einfach mal gar nichts. Gefühlt aber eher wenn ich das Gaspedal ganz durchdrücke. Dann ist Sendepause. Beschleunnigt man eher gemächlich zieht er wie erwartet langsam an. Ich persönlich habe mir sogar angewöhnt mit dem Tempomaten zu fahren auf der Autobahn. Einfach +/- drücken und den Levorg machen lassen. Ansonsten kann ich empfehlen vor solchen Aktionen mal in den Sport Modus zu schalten wo das Ansprechverhalten deutlich zügiger ist.
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gonyo

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431

Dienstag, 23. Oktober 2018, 08:34

Bin am WE mit dem Forester BD CVT MD2018 wieder mal Arlbergpass und Bernardino gefahren. Dafür (also auch mal 130 bergauf) gafällt die Kombi Diesel+ CVT sehr gut.
Die von euch geschilderten Drehzahlorgien kann ich nicht nachvollziehen , er schaltet bestenfalls mal auf 2,5-3T hoch und das selbst bei zügiger Fahrweise.
Abwärts benutze ich öfter mal die Schaltwippen zum Zurückschalten .....kleiner Ruck wenn man wieder Gas gibt bestätigt dass, er wieder in D ist.
Beim Überholen, sofern ich´s eilig habe, schalte ich mit den Schaltwippen ein- bis zweimal hoch und die geforderte Leistung liegt sofort an.

Das erstaunliche am Forrester ist für mich aber, wie der durch die Kurven zieht, schlimmstenfalls schiebt er mal über alle vier Räder nach aussen,
aber ansonsten .....kein Schaukeln, wenig ´´body roll´´ .......ich muss sagen das hätte ich (selbst nach 25 Jahren BMW) so nicht erwartet.
Nach meinen ersten 20 000km mit CVT , BD und Forester bin ich positiv überrascht und absolut glücklich mit der Entscheidung mir keinen
Handschalter gekauft zu haben

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432

Dienstag, 23. Oktober 2018, 11:52

Man bedenke auch die subjetive "Wahrnehmung" beim Schaltvorgang.
Bei einem Schaltgetriebe kommt der Gedanke zu überholen, dann Kupplung-Gang runter-Kupplung und anschließend das Gaspedal.
Beim CVT kommt der Gedanke und danach gleich die Betätigung vom Gaspedal.

Aber ja, beim Levorg ist mir ab und an das Verhalten vom CVT in Kombination mit dem Tempomaten auch schon aufgefallen, nur nicht so extrem wie hier beschrieben.
Das ganze klingt aber logisch, da hier die Software halt den Geschwindikeitsverlust ausgleichen will und je nach Motorlast entsprechend das CVT steuert.

Lt. meinem Händler, soll sich auch das Ansprechverhalten bei jeder Fahrt neu anlernen. Sprich bei permanenter sportlicher Fahrzweise (auch im I-Modus) wird die Gaspedalstellung mehr liniear/direkt ausgewertet und bei ruhiger Fahrweise indirekter - ergo bei plötzlicher Änderung der Pedalstellung, wartet die Software kurz und beschleunigt dann erst. Ich fahre sehr selten sportlich und noch seltener im S-Modus, kann es daher in der Stadt schlecht vergleichen.

Nach nun 5 Monaten im Levorg, bin ich dennoch zufrieden und konnte mich gut an das CVT gewöhnen - es fährt sich halt anders, aber nicht schlecht! Da fand ich die Automatik im BMW X3 meines Vaters schlimmer.
Subaru Levorg GT-C MY17

SkyBeam

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433

Dienstag, 23. Oktober 2018, 16:46

Also nicht falsch verstehen. Ich liebe das CVT und sanftes dahingleiten ohne Schaltvorgänge in meinem Levorg. Das mit der so extremen Drehzahl passiert im Normalbetrieb nicht wenn die Strasse einigermassen gleichmässig ansteigend ist aber die erwähnte "Teststrecke" zeigt mir, dass so ein Verhalten durchaus auftreten kann. Eventuell muss ich mir mal einen Beifahrer schnappen um davon ein Video zu machen.

Ich persönlich fahre praktisch immer im I-Modus mit Tempomat und geniesse das dahingleiten. Beschleunigen tue ich eigentlich immer mit der + Taste am Tempomaten. Das Gaspedal brauche ich eher selten.

Die Tempomat-Regelung ist aber in einigen Situationen zumindest verbesserungswürdig. Die tatsächliche Geschwindigkeit eiert gerne mal etwas grosszügiger um die eingestellte Geschwindigkeit herum. Bei plötzlichen Steigungen fällt die Geschwindigkeit auch häufig deutlich unter die eingestellte und mein Levorg verfällt in eine Art "Panikreaktion". Beispielsweise wenn ich auf ebener Strecke in 80er Zone ausrollen lasse und dann am Ortseingang die Strecke leicht ansteigt. Dann drücke ich gerne einfach auf "Cancel" um den Tempomaten zu deaktivieren und drücke dann "Set" sobald die Geschwindigkeit auf ca. 53km/h gefallen ist. Aufgrund ansteigender Strecke und ausrollen fällt dann die Geschwindigkeit gerne mal auf 48km/h und da setzt beim Levorg dann die Panik ein. Will heissen er dreht auch bei moderater Steigung dann auf 2500rpm und zieht mit ordentlich Vortrieb los und endet dann nicht selten bei ~56km/h und pendelt sich danach langsam bei den eingestellten 53km/h ein.

Mein Mittel dagegen:
  • Ausrollen lassen
  • Bei erreichen von ca. 55km/h den Tempomaten einschalten
  • Manuell 2 oder 3 mal auf - drücken (auf 52km/h herunterregeln)


Bis der Tempomat dann regelt hat der Levorg dann auch 52km/h erreicht und hält diese ohne Murren und ohne weitere Reaktionen mit ~1100rpm.

Wenn man sich dran gewöhnt hat wie die Regelung funktioniert geht das prima und fährt sich dann wie eine Sänfte (zwar eine mit bretthartem Fahrwerk, aber ohne Ruckler und Schüttelorgien).
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Snoopy242

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434

Dienstag, 23. Oktober 2018, 20:37

Lineatronic

Also nicht falsch verstehen. Ich liebe das CVT und sanftes dahingleiten ohne Schaltvorgänge in meinem Levorg. Das mit der so extremen Drehzahl passiert im Normalbetrieb nicht wenn die Strasse einigermassen gleichmässig ansteigend ist aber die erwähnte "Teststrecke" zeigt mir, dass so ein Verhalten durchaus auftreten kann. Eventuell muss ich mir mal einen Beifahrer schnappen um davon ein Video zu machen.

Ich persönlich fahre praktisch immer im I-Modus mit Tempomat und geniesse das dahingleiten. Beschleunigen tue ich eigentlich immer mit der + Taste am Tempomaten. Das Gaspedal brauche ich eher selten.

Die Tempomat-Regelung ist aber in einigen Situationen zumindest verbesserungswürdig. Die tatsächliche Geschwindigkeit eiert gerne mal etwas grosszügiger um die eingestellte Geschwindigkeit herum. Bei plötzlichen Steigungen fällt die Geschwindigkeit auch häufig deutlich unter die eingestellte und mein Levorg verfällt in eine Art "Panikreaktion". Beispielsweise wenn ich auf ebener Strecke in 80er Zone ausrollen lasse und dann am Ortseingang die Strecke leicht ansteigt. Dann drücke ich gerne einfach auf "Cancel" um den Tempomaten zu deaktivieren und drücke dann "Set" sobald die Geschwindigkeit auf ca. 53km/h gefallen ist. Aufgrund ansteigender Strecke und ausrollen fällt dann die Geschwindigkeit gerne mal auf 48km/h und da setzt beim Levorg dann die Panik ein. Will heissen er dreht auch bei moderater Steigung dann auf 2500rpm und zieht mit ordentlich Vortrieb los und endet dann nicht selten bei ~56km/h und pendelt sich danach langsam bei den eingestellten 53km/h ein.

Mein Mittel dagegen:
  • Ausrollen lassen
  • Bei erreichen von ca. 55km/h den Tempomaten einschalten
  • Manuell 2 oder 3 mal auf - drücken (auf 52km/h herunterregeln)


Bis der Tempomat dann regelt hat der Levorg dann auch 52km/h erreicht und hält diese ohne Murren und ohne weitere Reaktionen mit ~1100rpm.

Wenn man sich dran gewöhnt hat wie die Regelung funktioniert geht das prima und fährt sich dann wie eine Sänfte (zwar eine mit bretthartem Fahrwerk, aber ohne Ruckler und Schüttelorgien).
Genau so fahre ich inzwischen mit meinem XV auch.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Snoopy242« (23. Oktober 2018, 20:45) aus folgendem Grund: Irgendwie verschwindet hier immer mein Text!


435

Dienstag, 23. Oktober 2018, 22:25

Workaround um die Problematik eines stufenlosen Getriebes.
Ich besaß 2 Fahrzeuge mit automatisiertem Getriebe, eins mit Multitronic und den Levorg bin ich auch 350 km gefahren. Meine gemachten Erfahrungen und was ich hier lese, bestätigen mich darin, daß richtige getan zu haben. Entweder selber schalten oder eine gute Wandlerautomatik. Der Rest inkl Direktschaltgetriebe kommt mir nicht ins Haus. Man kann es einfach nicht schönreden, so sehr sich der ein oder andere bemüht.... einfach nur gruselig, so ein CVT...
Ahoi

Subaru93

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436

Dienstag, 23. Oktober 2018, 23:03

Ich fahre meinen Outback seit 2015 und kann den hier beschriebenen Gummibandeffekt ebenfalls nicht bestätigen. Mein Outback mit CVT fährt sich weiterhin hervorragend und zum Cruisen ist es das perfekte Auto.
Zusätzlich habe ich einen Dienstwagen. C- Klasse ,C250D 4matic mit einem NAG3 Automaten. Kilometerstand nach 8 Monaten 24.000km.
Das NAG3 hat zwischenzeitlich immer wieder die berühmte Gedenksekunde beim Gasgeben,die Stufenautomatik ruckelt des Öfteren und eine Rückfahrt aus Hamburg gestaltete sich kürzlich eher bescheiden, zzgl. dem ein oder anderen Problem mit dem Triebstrang und dem Auslesen von Fehlercodes.
Klar kann ich mit dem Wagen die Autobahn links für mich einnehmen und Geschwindigkeitsrekorde aufstellen,allerdings ist bei einem Bruttolistenpreis von 65.000€ das Preis-/Leistungsverhältnis sehr infrage gestellt.
Da ich das Auto mittlerweile als nicht zuverlässig erachte,gehts am Freitag mit dem Outback in den Italienurlaub.
Da meine Kollegen mit ihren nahezu neuen Mercedes-Dienstwagen ebenfalls so ihre Probleme haben,glaube ich auch nicht,dass ich einen Montagswagen erwischt habe. Hier wird ganz deutlich sichtbar,dass das sogenannte Premiumsegment den Qualitätsanspruch nicht mehr rechtfertigen kann,da die ehemals zuverlässigen Lieferanten dem Preiskampf der Hersteller zum Opfer fallen.

Zurück zum Thema: ich freue mich schon auf die Fahrt im Outback.
Das CVT Getriebe habe ich zunächst kritisch betrachtet. Mittlerweile will ich nicht auf dieses verzichten und bilde mir ein deutlich entspannter und weniger aggressiv meine Fahrten zu bestreiten.
Jeder muss für sich entscheiden,welche Art von Fahrer er ist.
Mit kommt das CVT zugute und für die entspannteren Freunde unter uns ist es sicherlich eine gute Option.
Der sportliche Typ wird da eher enttäuscht sein und sich seine Forumsthemen im sogenannten Premiumsegment von der Seele schreiben.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Subaru93« (23. Oktober 2018, 23:17)


Dimce

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437

Dienstag, 23. Oktober 2018, 23:12

Habe jetzt knapp 15.000 CVT Erfahrung geschafft und bin sehr angetan. Sehr komfortabel. Wenn es zügig gehen soll, einfach S-Mode gedrückt. Klappt prima. Genial finde ich auch die Möglichkeiten die Schaltwippen bei D zu benutzen. Verwende gern die Motorbremse vor Ortschaften, ein-/zweimal "runterschalten" bis 50 erreicht, wieder "geschaltet" und in D weiter.
Mittlerweile kann ich auch den Outback "spritziger" bewegen.

Allerdings, es braucht wohl etwas Hubraum für das CVT. Probefahrten mit XV überzeugten mich nicht, drehten hoch und kaum Vortrieb. Bei Levorg zwar auch höher gedreht, allerdings bewegte der sich dabei dann wenigstens auch vorwärts.

Subiklaus

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438

Dienstag, 23. Oktober 2018, 23:40

Workaround um die Problematik eines stufenlosen Getriebes.
Ich besaß 2 Fahrzeuge mit automatisiertem Getriebe, eins mit Multitronic und den Levorg bin ich auch 350 km gefahren. Meine gemachten Erfahrungen und was ich hier lese, bestätigen mich darin, daß richtige getan zu haben. Entweder selber schalten oder eine gute Wandlerautomatik. Der Rest inkl Direktschaltgetriebe kommt mir nicht ins Haus. Man kann es einfach nicht schönreden, so sehr sich der ein oder andere bemüht.... einfach nur gruselig, so ein CVT...
Ich kann hier nur für die CVT im Outback sprechen. Für mich das Beste, was ich bisher an Automatik hatte. Und wie ich bereits mehrfach erwähnt habe, gibt es Automatikautos seit Mitte der 70er Jahre bei uns zu Hause. Die letzte Wandlerautomatik hatte ich im 2006er Outback, danach nur immer kurz mal in Leihwagen. Was genau ist daran besser? Ich hoffe, es erklärt mir mal jemand.
Gut, geht es bergauf und er muß einen Anhänger ziehen, geht die Drehzahl leicht rauf. Aber schalte ich denn nicht sinnvollerweise mit einem Handschalter auch einen oder 2 Gänge tiefer?
Wenn zudem noch mal jemand von einem Gummibandeffekt spricht, bekomme ich echt Pickel.

Den Levorg hatte ich auch über mehrere Wochen. Der mußte aber bei mir nur etwas Autobahn und viel Landstraße fahren. Der fuhr sich dabei ähnlich wie der Outback.
Den 2,0 XV hatte ich nur mal kurz und nur auf der Landstraße und da der noch ganz neu war, habe ich den entsprechend vorsichtig behandelt. Da halte ich mich mit einem Urteil zurück.

Aber wie geschrieben: Ich würde mir gerne erklären lassen, was eine Wandlerautomatik besser kann.

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Mittwoch, 24. Oktober 2018, 00:08

Also nur falls das nicht klar genug rüber kam: Ich fahre sehr gerne mit dem CVT. Ich möchte gerne sogar mehr davon haben und hätte sogar gerne einen reinen CVT-Modus ohne Gang-Simulation. Auch die Schaltwippen sind beim CVT technisch gesehen unwürdig. Eigentlich müsste da eher ein Drehregler hin ;).

Ich fahre mit dem Levorg sehr entspannt und bin auch immer positiv überrascht wie zügig man hier aus dem Stand weg kommt bei 1.6t Lebendgewicht.

Die Tempomat-Regelung mag ihre Schwächen haben aber hier kann ich nicht sagen ob das normal ist. Da dies mein erster Subaru überhaupt ist. Tragisch ist es auch nicht wenn man weiss wie man damit umgehen muss.
Auch sonst mag ich den Levorg nach rund 1.5 Jahren und 15000km immer noch sehr. Auch alle von mir gemachten Änderungen und Umbauten liessen sich relativ einfach machen. Knackpunkt für mich wird noch die Langlebigkeit sein wo ich mich überraschen lasse.
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Mittwoch, 24. Oktober 2018, 01:22

Also ganz ehrlich,wenn ich hier lese wie manche ihre Autos durch die Gegend "tragen", ich weiß ja auch nicht. Das ist echt nicht böse gemeint,aber wenn ich nur per Tempomat mein Auto halbwegs vernünftig bewegen kann,dann stimmt doch was nicht. Gerade die Storys von den schwachen 2 Liter Foresters mit CVT schockieren mich ehrlich gesagt.
Wenn ich das mal auf meinen Alltag übertrage ist das ja fast schon lebensgefährlich:

Ich habe eine Fahrgemeinschaft. Wir sind zu dritt. Ich bin mit meinen knapp 85 kg der leichteste. Als nächstes kommt ein ca. 90kg schwerer langer Lulatsch und ein ca. 110 bis 120 kg schwerer ,großer Kerl.

In meinem 11 Jahre alten Legacy 2.0 R ,der erst ab 4,5 t Umdrehungen wach wird und seine 165 PS rausläßt, merkt man die zwei Jungs schon sehr deutlich. Dann noch im Hochsommer bei 35 Grad mit Klimaanlage kommt schon deutlich weniger Leistung an,wie wenn ich alleine untwegs bin.
Die Arbeitsstrecke sind 20 km Überland auf Bundesstraße. Viel Verkehr, würde sagen 60 % Autos, 40 % Schwerverkehr. Auf der Strecke ist meistens 100 erlaubt,manchmal begrenzt auf 70. Die LKW`s fahren da natürlich alle nur 60 bis 70,mehr dürfen sie nicht. Es gibt gewissen Stellen zum Überholen, allerdings muss man da oftmals einen guten Weitblick haben und schonmal ein bisschen Vorarbeit im Getriebe erledigen,um zügig vorbeizukommen. Und glaubt mir, das will man auch,wenn man jeden Tag von LKW unzingelt ist...

In meinem Legacy 2.0 R mit 165 PS und 5 Gang Handschaltung: Hinter einem LKW der 60 bis 70 fährt: Zweiter oder dritter Gang,wenn frei ist rausziehen und bis 5,5 bis 6 t Touren rausbeschleunigen,kein Problem,auch mit den Jungs drin kommt man noch gut und schnell vorbei.

Im Madza CX3 von Kollege Nummer 3 mit 2.0 Liter und 120 PS , Benziner und 6 Gang Handschaltung: Kein Problem,das Auto geht für die relativ geringe Leistung echt gut, überholen ist kein Problem, gefühlt fast genauso gut wie im Legacy. Ohne Turbo,wie der Legacy beides Sauger.

Im Nissan Z350 von Kollege Nummer 2 ,allerdings dann nur mit zwei Personen besetzt : Brauchen wir nicht vergleichen,kommt immer und überall vorbei... :rolleyes: Sauger , 3,5 Liter , 300 PS

Im Ford Focus 1.5 tdci mit 120 PS Diesel meiner Frau ( Firmenauto ), den ich ab und zu auch nehme,übrigens der einzige im Vergleich mit Automatik :

Dieses Auto geht unglaublich gut vorwärts, der kleine 1.5 Liter Diesel beschleunigt mit der Powershift Automatik ( das Pendant vom DSG bei VW ) dermaßen gut und die Schaltvorgänge sind perfekt abgestuft,sodas man eigentlich nie das Gefühl hat,es könnte eng werden. Ich muss schon sagen, ich fahre den Ford mittlerweile echt richtig gerne,obwohl ich Ford immer gehasst habe. Aber so stelle ich mir eine perfekt abgestimmte Automatik im Alltagsauto vor, jeder Lebenslage gewachsen. Super zum Cruisen,aber auch super um mal zügig unterwegs zu sein. Ja,das macht Spaß zu fahren.
Wir waren mit dem Auto diesen Sommer im Urlaub. Die steilen Serpentinen nach Tignale hoch am Gardasee,...echt klasse. Immer bums am Start, im S Modus nochmal deutlich besser am Gas . Klar,den Focus kann man nicht mit einem Forester vergleichen, aber eventuell mit einem XV vom Gewicht und den Abmaßen her.


Und jetzt stell ich mir meinen oben erwähnten alltäglichen Arbeitsweg mal mit einem Forester 2.0 Benziner mit CVT vor,so wie es hier schon mehrfach beschrieben wurde. Ich glaube,überholen ist da zu dritt einfach nicht mehr drin. Ein Getriebe was die Leistung nicht so einsetzen kann wie es eigentlich soll ist für mich ein Vertrauensbruch. Und ich finde man braucht ein gewisses Grundvertrauen in das eigene Auto. Wenn ich vor jedem Überholen erst überlegen muss wie ich es am besten mache, mit Tempomat,...ohne,...voll durchtreten oder nur halb,...? Dreht er jetzt wild hoch und es tut sich nichts, oder kommt doch was von den 150 PS an...? Nee,...da vergehts mir. Mag sein das der Outback da mehr Reserven hat und soveräner seine Arbeit verrichtet. Aber ein Auto was nur zum entspannten Cruisen taugt ist für mich persönlich kein ALLTAGSAUTO. Ein Alltagsauto muss mit jeder Situation fertig werden.

Ich verfolge die CVT Geschichte hier schon sehr lange,habe selber vor ein paar Monaten hier einen Erfahrungsbericht geschrieben mit dem Forester Diesel CVT,der ja gar nicht so schlecht war und auch Spaß gemacht hat. Aber so langsam komme ich immer mehr weg davon . Ich wüßte nicht welchen neuen Subrau ich aktuell kaufen sollte? Am ehesten noch den Outback,den bin ich immer noch nicht probegefahren. Diesel fällt eh aus,.... Alles andere,...ist irgendwie nicht so geil. Leider..

Gruß Mario

Edit: gerade gefunden:

Ist DAS tatsache die Beschleunigung vom 2.0 X Forester mit CVT ? Und das scheinbar noch im S Mode...? Das würde ich mir persönlich nicht antun,das ist nicht von dieser Welt.... https://www.youtube.com/watch?v=dkHg0c4mhaA

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »diablo« (24. Oktober 2018, 01:36)