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suchoi7

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1

Montag, 26. Juni 2017, 04:11

Erfahrung mit Automatik (CVT) ????

Ich überlege, meinen nächsten Forester vielleicht als Automat zu kaufen. Jetzt habe ich gelesen, dass die CVT-Technik irgendwie eigenartig sein soll. "Wie an einem Gummiband" stand da. Hat jemand Erfahrungen?

Danke

kampfruderer

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2

Montag, 26. Juni 2017, 08:11

Viele hier fahren CVT, das wird dir aber nichts helfen.
Eine Probefahrt im angepeilten Modell schafft Klarheit, ob Fahrer und Getriebe zusammepassen oder nicht.
Es fährt sich nämlich nicht in jedem Modell gleich (unterschiedliche Generationen und Abstimmung).

allgemein:
Es ist nichts für nervösen Fahrstil und gefühlloses Niedertreten des rechten Pedals.
Wenn man aber entspannt unterwegs ist, gibt es m.E. nichts besseres.

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3

Montag, 26. Juni 2017, 18:14

Hallo,

......ich bin sehr zufrieden mit dem CVT, obwohl ich eher zügig fahre.


LG

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »figure_of_disguise« (10. Juli 2017, 19:37)


Rotzunge

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4

Montag, 26. Juni 2017, 20:02

Da ich meinen Forry wohl erst nächste Woche bekomme, kann ich nur meine Probefahrt Erfahrungen kundtun. Einen Gummiband Effekt, wie ganz extrem beim DAF 44 oder noch den ersten Audi Multitronic Modellen gibt es spätetens seit Modelljahr 2016 beim Subaru Forester, allerdings XT nicht. Und zur Not stehen ja Sport oder Sport Plus auch noch zur Verfügung. Ich fand sowohl Motor als auch Getriebe überzeugend. Von 1978 bis 2012 habe ich im PKW ausschließlich Handschalter gefahren, seit 2012 Wandlerautomatik. Während meiner Bundeswehrzeit hatte ich das "Vergnügen" LKW mit Halbautomatik zu fahren. Damit bin ich aber nicht wirklich warm geworden.

LG
Rotzunge
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SubiBear

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5

Montag, 26. Juni 2017, 20:40

CVT selber vorurteilsfrei erfahren...

Moin Zusammen
Viele hier fahren CVT, das wird dir aber nichts helfen.
Eine Probefahrt im angepeilten Modell schafft Klarheit, ob Fahrer und Getriebe zusammepassen oder nicht.
Es fährt sich nämlich nicht in jedem Modell gleich (unterschiedliche Generationen und Abstimmung).

allgemein:
Es ist nichts für nervösen Fahrstil und gefühlloses Niedertreten des rechten Pedals.
Wenn man aber entspannt unterwegs ist, gibt es m.E. nichts besseres.
ich schliesse mich voll und ganz @kampfruderer: an. Fahre selber den aktuellen Outback Benziner (B6/BS9).
Der "Gummibandeffekt" ist das unendliche Märchen der deutschen "Fach"presse: in ausländischen Publikationen habe ich beim aktuellen CVT für den Outback davon so gut wie noch nie etwas gelesen. Wenn Man(n) einigermassen gefühlvoll fährt, sieht Man(n) nur am Drehzahlmesser, dass es sich nicht um ein klassisches Stufengetriebe handelt.

Ich kann auch nur dazu raten: auf jeden Fall selber eine ausgiebige Probefahrt machen und das Getriebe vorurteilslos selber "erfahren". :thumbup:
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suchoi7

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6

Dienstag, 27. Juni 2017, 03:44

Vielen Dank für die Kommentare. Darf ich noch fragen wie das bei Bergfahrten funktioniert? Hier haben wir halt viele. Kennt jemand die Beschleunigungswerte von 0 auf 100? Ich fahre einen 147 PS Diesel Forester BJ 2013. Schalter.

LG Helmlut

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »suchoi7« (27. Juni 2017, 04:51)


SubiBear

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7

Dienstag, 27. Juni 2017, 05:42

Probefahrt machen!!

Moin @suchoi7:
Darf ich noch fragen wie das bei Bergfahrten funktioniert?
..also bei meinem Outback ganz gut: da gibt's nicht wie bei vielen konventionellen Automatikgetrieben bei Steigungen ein hin-und-hergeschalte zwischen zwei Gängen, sondern durch die zwei variablen pulleys wird dann halt die goldene Mitte zwischen zwei Stufen genommen und diese wieder step-by-step angepasst, wenn die Steigung wieder abnimmt :thumbsup: Anfahren ist genauso wie konventionelle Automatik, da ein Drehmomentwandler vorgelagert ist
Kennt jemand die Beschleunigungswerte von 0 auf 100? Ich fahre einen 147 PS Diesel Forester BJ 2013. Schalter.
[url]https://www.subaru.de/kundenservice/prospektarchiv/forester.html[/url]
Bzw. subaru.de für die aktuellen Modelle.

Die Beschleunigung fühlt sich bei einem CVT aber anders an als bei einem konventionellen Getriebe, es sei denn Du schaltest im manuellen Modus.
Auch hier gilt: wortreiche Erklärungen bringen Dich nicht wirklich weiter: Termin beim Händler machen und Zeit für eine ausgiebige Probefahrt auf einer Strecke, die Deinem Fahrprofil nahekommt machen.
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kampfruderer

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8

Dienstag, 27. Juni 2017, 08:04

Hallo Helmut,

in den Bergen und im Gelände ist CVT das beste, nicht umsonst haben (fast) alle ATVs ein CVT. Ich war mit dem Legacy im Urlaub in Österreich, Liechtenstein, Schweiz, Italien auch auf kleinsten Straßen unterwegs. Es fährt sich total entspannt (ruckfrei) und einfach (anfahren am Berg, Rücksetzen in der Kehre). Bergab schaltet man auf "M" und benutzt die "Lenkradschaltung" (Schaltpaddel), um die Motorbremse zu dosieren.

Gruß
Christian

PS: Ich wurde durch ATV fahren ein Fan vom CVT und wollte das dann auch im Auto haben

rehbein

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9

Dienstag, 27. Juni 2017, 08:05

Hallo,

habe einen 16er xv CVT. Komme vom Imperza 2,0 r AT. Riesiger gefühlter unterschied. Aber nur gefühlt. Das CVT ist einfach anders zu fahren.
ZB: Autobahnauffahrt: Fährt man das CVT so wie eine Wandlerautomatik, denkt man....hallo........hallo.....! Kein Kickdown, sondern einfach mal fuß lupfen. Es kommt Schwung nach, leichter
Gummibandeffekt.

Das CVT ist ein Spargetriebe, hält die Geschwindigkeit länger als eine normale AT.
Vorsicht: Nicht den Fehler machen und mit einem Levorg Probefahren! Das ist im Vergleich zu XV und Forester eine "Rakete"!
Aber das hat mit der Frage nix zu tun.

Grüße

DieterK

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10

Dienstag, 27. Juni 2017, 14:34

Hallo,

ich denke auch, dass es Unterschiede macht, welche Motorvariante verbaut ist. Der Diesel bzw. der XT werden wohl ganz anders abgestimmt sein als der normale Sauger.

Ich fahre jetzt seit knapp 1500 Km den normalen Saugbenziner mit 150 Ps.
Wenn man es unten raus gemächlich angehen lässt, also Gaspedal nicht durchlatscht, ist es sehr entspannt und auch sehr niedrigtourig.
Wenn man allerdings 8 oder 10% Steigung hochfährt und vielleicht noch unten am Berg angefahren ist dann geht die Drehzahl schon bei 50 km/h über 3000 hoch. Das ist dann anfangs doch schon etwas gewöhnungsbedürftig für jemanden der vom Schalter und dann noch vom Diesel kommt. Aber halt reine Kopf- und Gewöhnungssache.

Ich bin sehr zufrieden und fahre das CVT-Getriebe sehr gern. Vor allem ist der Benziner, den ich fahre, so was von leise und fast schon vibrationsfrei.

Aber die Probefahrt musst Du machen, da führt echt kein Weg dran vorbei.

Gruß
Dieter

fware

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11

Mittwoch, 28. Juni 2017, 09:31

Fahre einen Forester Diesel mit CVT und finde diese Kombi ist Perfekt.

Etwas Gefühl am Gaspedal brauchts und auch etwas Eingewöhnung aber dann wlll man keinen Handschalter mehr.
Gummiband gibts bei meinem (2016 Huntergrenn) nicht. Klar hat der Wandler seine Eigenart, wie bei jedem anderen AT auch, aber entgegen der Pressemeldungen gibts auch auf der Landstraße oder Autobahn keine Probleme.

Das Ding zieht wenn man es braucht und ich komme bei meinen 200 KM pro Tag mit 6,2 l/100km aus.
Besser gehts nicht.

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12

Mittwoch, 28. Juni 2017, 17:15

Hallo,

....der Diesel und der XT sind nicht anders abgestimmt, sondern sie haben ein anderes CVT.


LG

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »figure_of_disguise« (10. Juli 2017, 19:38)


suchoi7

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13

Donnerstag, 29. Juni 2017, 06:59

Nochmals vielen Dank für die interessanten Erklärungen. Mein Problem: Das für mich interessante Auto steht 400km weit weg. Die drei Subaruhändler, die es in meinem kleinen Bundesland gibt (Vorarlberg) haben momentan keinen CVT. Da ich aber in den nächsten Wochen nach Wien komme(Heimat bleibt Heimat) schaue ich dort mal nach. Die Nachbarn (Schweiz/Deutschland) konnte ich von eine Probefahrt noch nicht überzeugen.

LG Helmut

carsten70

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14

Donnerstag, 29. Juni 2017, 08:14

Hallo,

ich denke auch, dass es Unterschiede macht, welche Motorvariante verbaut ist. Der Diesel bzw. der XT werden wohl ganz anders abgestimmt sein als der normale Sauger.

Ich fahre jetzt seit knapp 1500 Km den normalen Saugbenziner mit 150 Ps.
Wenn man es unten raus gemächlich angehen lässt, also Gaspedal nicht durchlatscht, ist es sehr entspannt und auch sehr niedrigtourig.
Wenn man allerdings 8 oder 10% Steigung hochfährt und vielleicht noch unten am Berg angefahren ist dann geht die Drehzahl schon bei 50 km/h über 3000 hoch. Das ist dann anfangs doch schon etwas gewöhnungsbedürftig für jemanden der vom Schalter und dann noch vom Diesel kommt. Aber halt reine Kopf- und Gewöhnungssache.

Ich bin sehr zufrieden und fahre das CVT-Getriebe sehr gern. Vor allem ist der Benziner, den ich fahre, so was von leise und fast schon vibrationsfrei.

Aber die Probefahrt musst Du machen, da führt echt kein Weg dran vorbei.

Gruß
Dieter

Aber natürlich dreht der Sauger dann über 3000. Das würde man mit einem MT ebenso machen müssen, weil man sonst nicht den Berg hoch kommt. Es ist aber so, dass das CVT nicht auf festgelegte Abstufungen angewiesen ist und der Motor sogar niedriger dreht, als bei MT.

Animator

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15

Donnerstag, 29. Juni 2017, 10:20

Nochmals vielen Dank für die interessanten Erklärungen. Mein Problem: Das für mich interessante Auto steht 400km weit weg. Die drei Subaruhändler, die es in meinem kleinen Bundesland gibt (Vorarlberg) haben momentan keinen CVT. Da ich aber in den nächsten Wochen nach Wien komme(Heimat bleibt Heimat) schaue ich dort mal nach. Die Nachbarn (Schweiz/Deutschland) konnte ich von eine Probefahrt noch nicht überzeugen.

LG Helmut


Hi! Komm doch übermorgen nach Mellau aufs Treffen, da kannste du gerne mit mir eine Probefahrt machen - allerdings im Outback mit 2.5 Benziner und CVT.
Sind aber auch rund 20 Forester da...
Gruß
Tom

suchoi7

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16

Sonntag, 2. Juli 2017, 21:12

Hallo Animator, das habe ich jetzt viel zu spät gesehen, aber danke für die Einladung, echt toll.

quadahrer

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17

Montag, 3. Juli 2017, 12:38

Hallo Helmut,

in den Bergen und im Gelände ist CVT das beste, nicht umsonst haben (fast) alle ATVs ein CVT.


wie ist denn der cvt-unterschied subaru vs atv?

ich finde cvt in meinem atv als störend, vorher hatte ich eine honda rincon mit wandlerautomatik und die war um längen besser wie die cvt's in den atv's, die ich kenne. der honda weine ich immer noch hinterher.

fware

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18

Montag, 3. Juli 2017, 13:43

wie ist denn der cvt-unterschied subaru vs atv?


Ich hab zwar kein ATV aber ich gehe davon aus dass bei den (günstigen) ATV das Ding rein Mechanisch = Fliehkraftregler funktioniert.
So wie bei den Zweirädern (Scooter/Roller) auch.

Beim Subaru wirds über Software und eigenen Computer (Steuergerät) gesteuert,der mehr Daten verarbeitet als nur Drehzahl.
Also auch Lastdaten, Gaspedalstellung, evlt. auch Steigung/Gefälle (Siehe Berganfahrhilfe und den nötigen Lagesensor).

kampfruderer

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19

Montag, 3. Juli 2017, 13:59

so ist es ... dem ist nur noch hinzuzufügen:
Riemen-CVT sind wartungsintensiver (ca. alle 10.000km zerlegen, reinigen, Verschleißteile wechseln)

Offtopic - Lesen auf eigene Gefahr
Honda ist schon Luxus, habe ich auch von geträumt - trotzdem gefiel mir Kymco ... ist auch 100% zuverlässig und hat m.E. das beste Preis-Leistungsverhältnis aller Marken. Also wenn ich wieder eine kaufe, sehr wahrscheinlich wieder Kymco.

DieterK

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20

Dienstag, 4. Juli 2017, 10:11

Also ob man nun unbedingt ein Auto mit CVT-Getriebe von Schaeffler mit LuK-Laschenkette mit einem Quad oder Roller vergleichen kann mag ich zu bezweifeln.
Ich fahre auch Kymco-Scooter, das ist natürlich schon eine andere Liga als ein Subaru mit CVT.
Die Teile haben eine Fliehkraftkupplung und einen Variator mit Rollengewichten oder Gleitern (Dr. Pulley) drin, dazwischen ein, evtl. Kevlar-verstärkter, Antriebsriemen. Hinten dann eine einfache Gegendruckfeder, die das Pendant zum Variator herstellt. Einfachste mechanische Technik, mit einem Auto nicht zu vergleichen.
Natürlich relativ wartungsintensiv, da ein trocken laufender Riemen, der die Kraftübertragung Motor-Hinterrad herstellt, nicht sehr langlebig sein kann.