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forever 4x4

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101

Samstag, 9. Dezember 2017, 10:58

Kann ich nur bestätigen...so lange man nicht eine konstante Geschwindigkeit fährt (idealerweise Tempomat), ist der "Verbrauchsbalken" ständig ein gutes Stück im orangenen Bereich. Es kommt mir so vor, als ob der Motor auf die Beschleunigung wartet, und schon mal ordentlich Kraftstoff zu Verfügung stellt. Vielleicht ein sehr naives Empfinden :-)
Ob der Verbrauch im manuellen Modus besser wird, habe ich noch nicht getestet...

SubiBear

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102

Samstag, 9. Dezember 2017, 11:29

@forever 4x4: von welchem FZ mit welcher Motorisierung sprichst Du konkret :?:

Die Verbrausbalkenanzeige ist ganz bewusst so ausgelegt... und wenn es nach mir ginge, wäre die abschaltbar bzw. auswechselbar durch eine reale Verbrauchsanzeige, ohne dass ich dann auf andere Zusatzinfos im Display verzichten müsste...

Es kommt mir so vor, als ob der Motor auf die Beschleunigung wartet, und schon mal ordentlich Kraftstoff zu Verfügung stellt. Vielleicht ein sehr naives Empfinden :-)

Dieses Empfinden kannst Du eigentlich nur um "Sport"-Modus haben, da dann die Maschine natürlich im unteren und mittleren Breich höher dreht, um schneller Power auf die Räder zu bringen bei einem Sprint,
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eckhard

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103

Samstag, 9. Dezember 2017, 12:03

Seit gut einem Monat fahre ich jetzt einen Outback 2.5 mit CVT und möchte nicht mehr zu einem Schalter wechseln.

Das Einzige was mich so ein wenig nachdenklich macht , ist der Spritverbrauch im Stadtverkehr. Hier scheint das CVT durch diese lange "ich will es mal Schlupfphase nennen" beim Anfahren viel Sprit zu brauchen.

Bei Autobahn- und Landstraßenfahrten regelt das CVT wunderbar in niedrige Drehzahlen, was dann auch im Verbrauch (7,5 - 8,5) sichtbar ist. Aber im Stadtverkehr geht's sofort hoch auf ca. 12 l.

Da ich vorher nur Diesel-Schalter hatte, bin ich vielleicht etwas verwöhnt aber 12 L in der Stadt finde ich schon recht happig ....oder ist das normal ??



Gruß Turbo


Moin, ich fahre den Outback 2.5 jetzt 11 Monate , habe nun ca. 14000 km auf der Uhr. Mein Fahrgebiet ist zu 90 Prozent Stadt. Durchschnitts Geschwindigkeit laut Bord Computer ca. 30 km/h. Der Verbrauch liegt bei 8,8 L Anzeige B.C. also Real sind das 9,2 L auf 100 km. Verbrauchs Unterschiede im Modus S oder I konnte ich bis jetzt nicht feststellen. Bei 12 Liter liegt es evt. an der Fahrweise. Bie meinem CVT habe ich das Gefühl, das da sehr wenig Schlupf ist, auch beim anfahren. Mein Honda mit Wandler, hatte da wesentlich mehr Schlupf.

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104

Samstag, 9. Dezember 2017, 13:00

Hallo,

....das CVT hat auch einen Wandler.

Je nachdem wie sachte man anfährt wird der Wandler erst später verriegelt - mehr Schlupf, mehr Verbrauch.

Ich lass ihn immer ein bißchen anrollen und beschleunige dann züzig....

LG

eckhard

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105

Samstag, 9. Dezember 2017, 15:27

Der Drehmomentwandler beim CVT von Subaru macht bei 8 km/h zu, dann ist nur noch der Schlupf der Laschenkette vorhanden. Das soll laut Hersteller unter 1 % liegen.

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106

Samstag, 9. Dezember 2017, 16:42

Hallo,

....glaube das gibt's keine bestinmmte on/off Geschwindingkeit, da das auch Lage, Last und Temperaturabhänig ist.

Im Normalfall läuft das so ab:

TORQUE CONVERTERLOCK-UP DATA

1. 4 mph 0 % duty
2. 6 mph 29 % duty
3. 22 mph 99% duty
4. 17 mph 99% duty
5. 10 mph 0% duty

LG

ampel2

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107

Samstag, 9. Dezember 2017, 20:16

@Turbogecko: und @SubiBear: ja es ist das Forester-Forum, doch die hier angesprochene Thematik betrifft m.E. die CVT im allgemeinen, deswegen würde ich ungern OT nutzen:

Zitat

Stadtverbrauch mit CVT ?!
Seit gut einem Monat fahre ich jetzt einen Outback 2.5 mit CVT und möchte nicht mehr zu einem Schalter wechseln.

Das Einzige was mich so ein wenig nachdenklich macht , ist der Spritverbrauch im Stadtverkehr. Hier scheint das CVT durch diese lange "ich will es mal Schlupfphase nennen" beim Anfahren viel Sprit zu brauchen.


Da ich seit April auch Erfahrungen mit einem Levorg und somit einer CVT sammeln durfte, decken sich meine Beobachtungen mit denen von Turbogecko. Die 12L sind (Anzeige bei Fahrtende) mühelos im Stadtverkehr machbar, sogar bei Einhaltung der 50Km/h. Es hängt nur davon ab, wie oft man Anfahren, Beschleunigen wieder Bremsen und im Stau stehen muss.
Wenn nachts in Leipzig die Straßen frei sind und ich die von mir geplanten grünen Wellen mit dynamischem Fahrstil durcheilen kann (ich kenne häufig die Ampelschaltungen und muss dann nicht bremsen) steht auch mal eine 7,6 am Ende der 9km Heimfahrt und ich bin in 15min da.
Aber zur Verkehrsspitze nach 25min Fahrt und lauter hohen gelben Balken in der Verbrauchshistorie, mit überstauten Straße sind die 12L das normale. Das wäre jedoch noch kein Problem der CVT.
Die Besonderheit der CVT ist jedoch, das zum einen der Schlupf beim Gasgeben und (jedenfalls nachweislich beim Levorg) die unzureichende Motorbremse durch Einspritzen vom Kraftstoff im Schiebebetrieb, sinnlos Kraftstoff verbraucht. Im Stadtverkehr unter Verkehrsdruck kann man nicht (jedenfalls nicht im Leipziger Berufsverkehr) so wenig Gasgeben, das die CVT die Drehzahlsprünge lässt. Sorry man ist nicht alleine auf der Straße und andere wollen auch noch nach Hause, also müssen die Grünphasen genutzt werden, Lücken klein gehalten werden und die 50km/h als Orientierung betrachtet werden. Somit ist man permanet am korrigieren der Geschwindigkeit und das mag die CVT halt nicht. Ich habe kein Eyesight so kann ich also nicht vergleichen, ob die Abstandsautomatik sparsamer wäre als mein Fuß.
Häufig fahre ich dann im M-Modus, doch selbst da spinnt die Kiste manchmal und die Drehzahl zieht ohne nennenswerten Geschwindigkeitszuwachs an.
Es ist eh eigen mit der Beschleunigung der Kiste. Manchmal habe ich das Gefühl, ich berühre kaum das Gaspedal und erspringt los und dann wieder muss ich drauftreten und erkommt nicht in Tritt. Anders als bei Schaltern stellt sich kein unbewusstes vertrautes Gefühl zwischen Pedalbewegung und Fahrzeugbewegung ein.

Mich würde hier an der Stelle interessieren, ob ihr Forri-Fahrer auch das Problem mit der ungenügenden Motorbremsfunktion bemerkt. Es mach auch nur wenig Unterschied manuell die Gänge zu schalten. Der Bordcomputer sagt immer 2.0L Verbrauch, das ist aber eine LÜGE Wenn ihr mal über OBD-Tool/App Euch den Verbrauch anschaut, ist der im Schiebebetrieb manchmal etwas drunter 1,5-1,8L (0,5L auf der BAB bei 160km/h konnte ich schon sehen) aber meistens höher. Wenn man dan manuell runterschaltetum z.B 3500u/min zu erreichen, wo sonst ein Motor deutlich bremst ohne gequält zu werden stehen dann z.B. 5,4L im OBD-Display.
Ich finde es eine Frechheit, du musst mit der Bremse (verscheliß / Kosten) gegen den laufenden Motor arbeiten. Also bezahlst du doppelt - Benzin und Bremse.
Ich rede nicht davon, dass der Motor kurz vor der leerlaufdrehzahl wieder Spritbekommen muss, das ist normal aber >1500U/min ist für mich nicht erklärbar.

Wenn man mit der CVT gemütlich Crusien kann und immer selber entscheidet wie schnell, sieht es wesentlich besser aus.
Gruß Gerald

Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten !!! :rolleyes: "Birsctihe Frshocer hbaen haruesgfnuedn, dass es eagl ist, in whlecer Rhieenfgloe die Behsucbatn eenis Wtores sheten, slognae der etsre und ltetze Bhsucbate am rhitirgcn Pltaz sehten."

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108

Sonntag, 10. Dezember 2017, 10:30

Hallo,

also bei ein paar Sachen kann ich nicht ganz folgen - vielleicht liege ich auch falsch??

1. wo soll denn bei einem 1,6L Motor eine kräftige Motorbremse herkommen wenn das Bestreben des CVT eine möglichst niedrige Drehzahl ist?

2. wer soll denn den Turbo am laufen halten wenn man die Einspritzung aussetzt?

3. wenn man in der Stadt rumsteht und der Motor läuft ist der Verbrauch in l/100Km natürlich unendlich - die Faustregel ist ein Motor braucht etwa seinen halben Hubraum als Sprit in einer Stunde Standgas.

4. was viele auch scheinbar immer vergessen ist, das der Turbomotor auf der Idee basiert, das Gemisch eines hubraumgrößeren Saugermotors in einen hubraumkleineren Motor zu pressen - darum verbraucht ein 1,6l/170Ps Levorg DIT eben soviel wie ein 2,5L/170Ps Outback Sauger......

.......außer im Standgas - da braucht natürlich der Levorg weniger, aber das ist ja nicht der Sinn eines Fahrzeuges.

Dann kommt noch erschwerend dazu das das der "kleine" Turbomotor eine verstärkte Mechanik benötigt, die den Wirkungsgrad wieder verschlechtert - unterm Strich bleibt also nicht viel Vorteil.

......achja - und durch die höhere Verdichtung und Verbrennungstemperatur werden die Abgase viel kritischer = NOx :-)

LG

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »figure_of_disguise« (10. Dezember 2017, 10:35)


DieterK

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109

Sonntag, 10. Dezember 2017, 10:37

Hallo,

....das CVT hat auch einen Wandler.

Je nachdem wie sachte man anfährt wird der Wandler erst später verriegelt - mehr Schlupf, mehr Verbrauch.

Ich lass ihn immer ein bißchen anrollen und beschleunige dann züzig....

LG


Interessant.
Da ich meine Kiste immer sehr zart beschleunige, könnte es ja durchaus sein, dass die 10,irgendwas Verbrauch auch daher rühren.
Evtl. beim beschleunigen zügig hochdrehen, dann zurücknehmen?

Noch eine Frage: hast Du nicht geschrieben, es gab beim letzten Werkstattbesuch ein Update für das CVT?
Meine Kiste ist von Mai 2017. War das Update danach? Beim Anfahren, nach der Gedenksekunde, könnte die Kiste etwas sanfter anfahren, nicht so sprunghaft......

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110

Sonntag, 10. Dezember 2017, 10:46

Hallo,

.....ja ich habe das Update im August bekommen, glaube ich....

Seither fährt er viel sanfter an - etwa so wie das E4AT....

Ich habe aber nen Diesel mit TR690.

Wenn man jetzt zügig losbreschen will muß man nen Torque-Start machen :-)

Was nervt an dem Update ist, das unter 0°C das CVT nicht hochschaltet - dann läuft der Motor zwischen 2500 und 3000 U/min - das ist echt mist weil ich dann fast nicht auf die Autobahn auffahren kann weil der Wagen nicht schneller wird - da musst mit nem LKW kämpfen - was für ne peinliche Scheiße!!

......und die 3000U/min tun mir auch echt weh wenn der Motor kalt ist.

Der Wagen muß auf jedenfall weg bevor die 5 Jahre Garantie rum sind - hätte ich bloß den SGS behalten, der hatte 11 Jahre keine Probleme und fährt sicher noch mal 10 Jahre.....

Bei dem SJ sehe ich in der Hinsicht leider schwarz....

LG

ampel2

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111

Montag, 11. Dezember 2017, 11:13

@figure_of_disguise:

Zitat

1. wo soll denn bei einem 1,6L Motor eine kräftige Motorbremse herkommen wenn das Bestreben des CVT eine möglichst niedrige Drehzahl ist?

2. wer soll denn den Turbo am laufen halten wenn man die Einspritzung aussetzt?


Soweit schon klar, dass der kleine Motor weniger Bremsmoment erzeugt. Mich stört dass die Schubabschaltung praktisch nicht ganz aktiv ist. Ob dadurch der Turbo auch beim Abbremsen bei Laune gehalten werden soll, erscheint mir eigenartig. Machen das den die anderen Turbo-Motoren (Forester, WRX...) auch ?
Bin noch nicht so viele Turbo-Subarus´s gefahren. Bei meinem damaligen (1998-2001) Volvo-S40-T4 (1,9L 200PS Turbo der alten Schule) kann ich mich nicht daran erinnern.

Wenn ich manuell runter schalte um die Drehzahl im Schiebebetrieb erhöhen will (z.B von 1200U/min au 3500 U/min), erwarte ich halt auch eine merkliche Bremsfunktion und nicht einen erhöhte Einspritzung.
Gruß Gerald

Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten !!! :rolleyes: "Birsctihe Frshocer hbaen haruesgfnuedn, dass es eagl ist, in whlecer Rhieenfgloe die Behsucbatn eenis Wtores sheten, slognae der etsre und ltetze Bhsucbate am rhitirgcn Pltaz sehten."

SubiBear

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112

Montag, 11. Dezember 2017, 13:01

OT

Moin Zusammen

turbogecko und forever 4x4 haben sich zu meinen Fragen nicht weiter geäussert.
Ich finde schon, dass es hier jetzt ziemlich OT zugeht, denn wir sind nun mal hier im Forry-Forum und Charakteristika der Lineartronic sind nach meiner Erfahrung zwischen Forry, Levorg, Outback und Impreza (auch je nach Motorisierung) schon recht unterschiedlich. Da wird mir hier jetzt doch zuviel in einen grosssen Topf geworfen und vermischt. :verrueckt:

Daher schreib' ich den Rest wieder OT
Offtopic - Lesen auf eigene Gefahr


  • ja, die Lineartronic besitzt einen Wandler - das ist ja einer der grossen (zuverlässigen) Vorzüge gegenüber den missglückten Versuchen des Wettbewerbs es ohne zu versuchen
  • Jeder Art der Kraftübertragung impliziert Schlupf: sowohl der Wandler, als auch die Laschenkette, als das Verteilergetriebe, als die Räder zum Untergrund. Und zwar immer: es kommt nur auf den konkreten Fall an, über wieviel % wir dann in der Summe sprechen :pleased:
  • Wie bereits von mir geschrieben, bin ich nicht der Einzige, der nicht auf so horrende Stadt-Verbrauchs-Werte kommt. Habe auch verschieden MY2017 Levorgs mittlerweile im vierstelligen km-Bereich bewegt (einmal auch intensive Stadtfahrt) und auch dort bin ich nie auf 12l/100km gekommen :frown:
  • Bei einem FZ mit Wandler ist generell die effizienteste Art des Anfahrens: Fuss von der Bremse, anrollen lassen und dann erst sanft und wenn nötig erst ab ca. 20km/h kräftiger beschleunigen - und wie schon beschrieben: in der Stadt genügen mir i.d.R. 25% "Gas" beim OB 2.5 Benziner, um zügig auf 50km/h zu kommen.
  • Wer einen Automatikwagen und erst recht eine Lineartronic beim Ampelstart wie einen Autoscooter auf dem Jahrmarkt digital tritt, darf sich über hohe Verbräuche nicht wundern.


Meine Erfahrung ist auch, dass der aktuelle Diesel in Forry und Outback zusammen mit der Lineartronic schon einen sehr behäbigen Eindruck für mein Empfinden macht
Was nervt an dem Update ist, das unter 0°C das CVT nicht hochschaltet - dann läuft der Motor zwischen 2500 und 3000 U/min - das ist echt mist weil ich dann fast nicht auf die Autobahn auffahren kann weil der Wagen nicht schneller wird - da musst mit nem LKW kämpfen - was für ne peinliche Scheiße!!
kann ich absolut bestätigen :thumbdown: - allerdings kommt der OB mit dem Diesel auch bei vorgeheiztem Motor dann nicht vernünftig in den Quark: das fällt einem besonders auf, wenn man das Fahren mit dem 2,5 Benziner gewohnt ist und auf der AB unterwegs ist: dazwischen liegen m.E. Welten.
Ich sagte es glaube ich schon mal: ich weine dem ab 2018 im OB nicht mehr verfügbaren Diesel keine Träne hinterher: lieber ein Ende mit Schrecken als ... und das nicht nur deshalb :wacko:

@figure_of_dsiguise
1. wo soll denn bei einem 1,6L Motor eine kräftige Motorbremse herkommen wenn das Bestreben des CVT eine möglichst niedrige Drehzahl ist?
Eben! Motorbremse geht da nur erzwungen über kräftiges 'runterschalten mit Hilfe der Paddel... letztendlich nur sinnvoll bei Bergabfahŕt, um die Bremsen nicht zu überlasten und ja, die Bremswirkung ist beim 2.5er Benziner deutlich spürbarer als beim 1.6 DIT

3. wenn man in der Stadt rumsteht und der Motor läuft ist der Verbrauch in l/100Km natürlich unendlich - die Faustregel ist ein Motor braucht etwa seinen halben Hubraum als Sprit in einer Stunde Standgas.
Nunja, diese Fausregel ist sicher 30 Jahre alt... mittlerweile ist es oft schon noch etwas weniger, aber DAS wird genauso wenig der wesentliche Grund für 12(!) l in der Stadt sein wie mit Licht fahren :zwinker:

4. was viele auch scheinbar immer vergessen ist, das der Turbomotor auf der Idee basiert, das Gemisch eines hubraumgrößeren Saugermotors in einen hubraumkleineren Motor zu pressen - darum verbraucht ein 1,6l/170Ps Levorg DIT eben soviel wie ein 2,5L/170Ps Outback Sauger......


.......außer im Standgas - da braucht natürlich der Levorg weniger, aber das ist ja nicht der Sinn eines Fahrzeuges.
Richtig! Das wird bei den meisten Kunden nicht vergessen, sondern eher erfolgreich nach dem Kauf verdrängt: Der Minderverbrauch des zwangsbeatmeten kleineren Motors kommt nur bei konsequent und immer(!) im niedrigen Drehzahlbereich gehaltenem Motor und niedrigen Geschwindigkeiten zum Tragen... letztendlich taugt die Konstruktion vor allem dazu, beim NEFZ mit absurd langsamen Beschleunigungszeiten und geringen Maximalgeschwindigkeiten gute Messwerte zu erzielen.

Wer viel in der Stadt unterwegs ist und unbedingt Sprit sparen will, kommt um einen Hybrid nicht drumherum - siehe meinen letzten post :zwinker:
Aber dann muss er auch mit dem systemimmanenten Nachteilen des Hybrid leben wollen incl. eines nicht-permanten AWD und einem nach wie vor dort vorhandenen "Gummibandeffekts" und einem oftmals richtig nervenden Ansprechverhaltens des Getriebes und eines lärmenden Motors, wenn es mal wirklich richtig zügig voran gehen soll. :thumbdown:
unterm Strich bleibt also nicht viel Vorteil.

......achja - und durch die höhere Verdichtung und Verbrennungstemperatur werden die Abgase viel kritischer = NOx :-)
...und wir wollen bitte die hohe Feinstaubemission durch DI-Technik nicht vergessen :thumbdown:
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »SubiBear« (11. Dezember 2017, 13:22) aus folgendem Grund: Nachtrag...


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113

Montag, 11. Dezember 2017, 17:51

Hallo,

.....Motor vorheizen bringt nichts, weil die CVT-Temperatur ja auch berücksichtigt wird.

Bei mir ist es meist so, das wenn die Kühlwasserlampe aus geht es noch einem Moment dauert bis auch das Getriebe den Startschuß gibt...

LG

sublevtom

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114

Montag, 11. Dezember 2017, 18:29

N'Abend - auch zusammen :D

nachdem ich auch ein Ex-Diesel-Schalter und aktuell mit Levorg unterwegs bin, melde ich mich hier mal "On-Topic" zu Wort.

Zum einen durfte ich feststellen, dass der Kommentar von SubiBear hinsichtlich nervösem Gasfuß sicher einen der Nägel auf den Kopf trifft. Wenn man - wie ich - Schaltwagen und Motorrad fährt, entwickelt man sowohl hinsichtlich des Schaltens als in Bezug auf den Umgang mit dem Gas ein Verhalten, dass durchaus dazu angetan ist, einem nach Umstieg auf CVT bem Nachrechnen des Spritverbrauchs die Tränen in die Augen zu treiben.

Aber es stellt sich allmählich eine Veränderung - im Sinne von Lerneffekt meinerseits - ein. Einerseits habe ich es auch schon einmal auf 8,5 l/100km geschafft bei moderater Fahrweise und Streckmix ca. 30% Kurzstrecke, andererseits macht zugegebenermaßen das, was der Levorg tut, wenn man wie beim Schalter ans Gas geht, s...mäßig Spaß ;)

Ich habe noch keine statistisch belastbaren Zahlen nach 3700 km mit ständig wechselnden Bedingungen, aber ich kann bestätigen, dass bei mir zwischen betont vorsichtiger Fahrweise und dem anderen Ende der Skala über 40% Differenz liegen (Spektrum 8,5 -12,5 l/100km berechnet). Gefühlt reagiert der Levorg deutlich empflindlicher auf Veränderungen in der Fahrweise, als ich es von anderen Fahrzeugen gewöhnt bin.

Das gilt umso mehr, wenn die drei Faktoren, die bei JEDEM Motor unabhängig vom Getriebe zu erhöhtem Verbrauch führen, zusammenkommen:

- Kälte
- Kurzstrecke
- Stop & Go (a.k.a. Stadtverkehr)

Ich hatte jetzt mal eine Phase mit praktisch ausschließlich Kurzstrecken zwischen 5 und 7km und Abfahrt jeweils bei kaltem Motor (Außentempertur +/+ 3°C). Da bekomme ich den BC praktisch nicht unter 11,5l. Unter diesen Bedingungen bekomtm man aber auch andere Fahrzeuge nicht auf Traumwerte beim Verbrauch.

In diesem Zusammenhang fällt auch auf, dass das Verhalten des CVT dies möglicherweise auf Grund seiner Charakteristik unterstützt. Wenn ich die gleiche Strecke fahre und mich hinsichtlich der Fahrweise möglichst ähnlich zu verhalten versuche, stelle ich eindeutig fest, dass das ich bei kaltem Aggregat hochtouriger unterwegs bin, dabei kaum eine Chance habe und dass das CVT später "hochschaltet". Das Verhalten ist für mich aber durchaus nachvollziehbar, denn einen kalten Motor bzw. ein kaltes CVT betreibt man logischerweise anders als wenn die Komponenten warm sind. Ich weiß, dass der Vergleich hinkt, aber früher hat sich auch keiner aufgeregt, wenn man den Choke gezogen hat und der Spritverbrauch ging hoch ^^.

Bei mir gibt es jetzt wieder eine Möglichkeit das andere Extrem zu testen. Geschäftsreise nach NO und dann immer geradeaus mit > 600 km Autobahn zuzüglich An-/Abfahrt und Kurzstrecke vor Ort.
Ich lasse von mir hören.

Grüße an alle Subaristi, auch an die, die über den Spritverbrauch unglücklich sind. Ich war auch einer davon, aber nur ganz kurz.
Jetzt freue ich mich einfach nur noch über den Antrieb und das Fahrgefühl und zahle gerne mit ein paar Liter mehr Sprit für ein Plus an Fahrsicherheit durch einen tollen, permanenten AWD.

Thomas

sublevtom

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115

Montag, 11. Dezember 2017, 18:35

Hallo,

noch ein kleiner Nachtrag, weil die folgende Nchricht einging, während ich die andere schrieb.

Hallo,

.....Motor vorheizen bringt nichts, weil die CVT-Temperatur ja auch berücksichtigt wird.

Bei mir ist es meist so, das wenn die Kühlwasserlampe aus geht es noch einem Moment dauert bis auch das Getriebe den Startschuß gibt...

LG


Das bestätigt meine Vermutung hinsichtlich der Charakteristik des CVT. Ich werde das mal mit Lampe beobachten.

Dass deshalb das Vorheizen des Motors nichts bringt, würde ich aber nicht unterschreiben, denn das hat auch Vorteile jenseits des reinen Spritverbrauchs.

LG

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116

Montag, 11. Dezember 2017, 18:48

Hallo,

......mein Kommentar bezog sich ausschließlich auf das Schaltverhalten.

LG

SubiBear

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117

Donnerstag, 14. Dezember 2017, 10:36

Moin Zusammen

Offtopic - Lesen auf eigene Gefahr


.....Motor vorheizen bringt nichts, weil die CVT-Temperatur ja auch berücksichtigt wird.

Bei mir ist es meist so, das wenn die Kühlwasserlampe aus geht es noch einem Moment dauert bis auch das Getriebe den Startschuß gibt...

a) Motor vorheizen bringt natürlich etwas, weil ihn dann die höhere Drehzahlen weniger stören :zwinker:

......und die 3000U/min tun mir auch echt weh wenn der Motor kalt ist.

ansonsten: ich meinte schon nach ein paar km Fahrt, wenn das Getriebeöl nicht mehr kalt ist: aber auch was einem dann beim OB Diesel geboten wird, kommt für meinen Geschmack aus der Kategorie "Not und Elend" :huh:

b) blaue Kühlwasserlampe? Also weder OB noch Levorg haben die... --- und da sind wir dann beim von mir erwähnten "muter alles in einen Topf werfen"

Zum einen durfte ich feststellen, dass der Kommentar von SubiBear hinsichtlich nervösem Gasfuß sicher einen der Nägel auf den Kopf trifft. Wenn man - wie ich - Schaltwagen und Motorrad fährt, entwickelt man sowohl hinsichtlich des Schaltens als in Bezug auf den Umgang mit dem Gas ein Verhalten, dass durchaus dazu angetan ist, einem nach Umstieg auf CVT bem Nachrechnen des Spritverbrauchs die Tränen in die Augen zu treiben.
@sublevtom:

:dankeschoen: , Du verstehst mich :thumbup:
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toto_67

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118

Donnerstag, 14. Dezember 2017, 10:49

b) blaue Kühlwasserlampe? Also weder OB noch Levorg haben die... --- und da sind wir dann beim von mir erwähnten "muter alles in einen Topf werfen"

> ??? ist bein XV und bein Forester vorhanden Benzin & Diesel.....

SubiBear

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119

Donnerstag, 14. Dezember 2017, 11:00

@toto_67:

Offtopic - Lesen auf eigene Gefahr
b) blaue Kühlwasserlampe? Also weder OB noch Levorg haben die... --- und da sind wir dann beim von mir erwähnten "muter alles in einen Topf werfen"

> ??? ist bein XV und bein Forester vorhanden Benzin & Diesel.....
Wenn Du Dir die Mühe machst, und die letzten 20(!) Posts am Stück liest, wirst Du verstehen, warum ich OT schrieb
Ich finde schon, dass es hier jetzt ziemlich OT zugeht, denn wir sind nun mal hier im Forry-Forum und Charakteristika der Lineartronic sind nach meiner Erfahrung zwischen Forry, Levorg, Outback und Impreza (auch je nach Motorisierung) schon recht unterschiedlich. Da wird mir hier jetzt doch zuviel in einen grosssen Topf geworfen und vermischt. :verrueckt:
denn es ist immer noch ein thread im Forry-Forum, aber es wurde mittlerweile zu Forester, Outback, Levorg und XV gepostet.... und irgendwann hab' dann auch ich den Überblick verloren, wer einen Forry und wer einen OB sein Eigen nennt und dazu etwas schrieb :whistling:
Also: Levorg und Ouback mit "klassischem" Fernthermometer - Forry und XV ohne, nur mit blauer Kontrolleuchte :zwinker:

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »SubiBear« (14. Dezember 2017, 15:59) aus folgendem Grund: Ergänzung


diablo

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120

Freitag, 15. Dezember 2017, 16:31

Hallo !
Durch meine Rückrufaktion an meinem Legacy war ich einen Tag lang mit einem Forester Diesel mit CVT als Ersatzwagen unterwegs. Ich wollte eigentlich einen XT,aber leider war gerade keiner da,also wurde es der Diesel.

Da ich ja eingefleischter Selbstschalter bin,war ich etwas skeptisch,ob mir die CVT Geschichte wirklich zusagt. Ich bin zwar mal eine halbe Stunde einen Levorg probegefahren und einen XV mit CVT hatte ich auch mal ne Stunde,aber mal einen ganzen Tag lang die üblichen Wege mit dem CVT Getriebe abzufahren,..das war erstmal komplett neu.
Dazu kam das ich mir den Forester an sich sehr gut als nächstes Auto vorstellen könnte,somit war ich natürlich sehr gespannt wie mir das so gefällt.
Schon auf den ersten Kilometern ist mir aufgefallen,das sich das Getriebe gar nicht nach "Gummibandeffekt" anfühlt. Fährt sich wie eine ganz normale Automatik und man bekommt verschiedene "Schaltvorgänge" vorgegauckelt. Das fand ich recht angenehm. Ich habe immer mal zwischen manuellem und dem Automatikmodus gewechselt und auch das Selbstschalten ist ganz gut gelöst,wobei mir hier die Anordnung der Schaltwippen nicht so gefallen hat. Die müßten starr belieben und sich nicht mit dem Lenkrad mitdrehen. Ich denke mal wenn man etwas zügiger einen Alpenpass mit Serpentinen hochfahren möchte,kommt man mit dem Schalten ruck zuck durcheinander. Was ich sehr schön fand war, das man sich im D Modus auch per Wippen einmischen kann und hoch bzw. runterschalten kann. Irgendwo hier im Forum hatte ich gelesen das die Motorbremse mit CVt Getriebe ganz wenig bzw. fast nicht vorhanden ist. Beim Diesel zumindest hat das super funktioniert. Wenn man bergab nicht dauernd auf der Bremse stehen will,klickt man manuell ein zwei Gänge zurück und merkt die Motorbremse ziemlich deutlich.
Thema Bremse an sich,...da war ich echt enttäuscht. Ich empfand die Bremse vom diesem Forester als sehr schwach,mein Legacy packt da wesentlich besser zu. Der Forester war ein aktuelles Modell mit gerade einmal 1800km auf der Uhr,also an einer verschlissenen Bremse kann es nicht gelegen haben.

Und es stimmt wirklich, man muss sich beim CVT total umgewöhnen und den Gasfuß komplett neu anlernen. Ich hatte an einer Stelle mal versucht per "Kickdown" so schnell wie möglich loszufahen und die maximale Leistung abzurufen. Nach einer kleinen Gedenksekunde gings zwar vorwärts,aber irgendwie ziemlich...., naja,...schlapp ist das verkehrte Wort,...aber nicht so wie ich erwartet hätte. Die Drehzahl schnallte hoch auf 3500 t aber ich hatte so das Gefühl das er das gar nicht so mag und er da oben gar keine richtige Puste mehr hat. Wenn man das selbe aber mit halb-oder dreiviertels-durchgedrücktem Gaspedal macht, sucht das CVT beim Losfahren einen anderen,niedrigeren Drehzahlbereich und dann ging der Förster nach meinem Empfinden irgendwie spritziger vorwärts. Also das klassische "Vollgas" ist da irgendwie suboptimal. Das Getriebe hatte meiner Meinung nach 3 Drehzahlbereiche wo es mit arbeitet,bzw. bei denen es schaltet.
Beim normalen Cruisen pendelt sich die Drehzahl blitzschnell bei 1800 bis 2000 t ein und bleibt dort auch. Wenn man zügig überholen will und nur so halb bis dreiviertels druchdrückt, wählt das Getriebe den Bereich zwischen 2500 und ca. 2800. Da geht das Auto am besten vorwärts. Drückt man beim Überholen allerdings voll durch,schnellt die Drehzahl auf über 3000 und der Motor quält sich mehr,als das er volle Leistung abgibt. So zumindest mein Empfinden.
Alles in Allem fand ich den Forester gut, zwar gemessen am Legacy etwas klein vom Kofferraum, aber durchaus ein würdiger Nachfolger. Dann aber als XT. Den muss ich unbedingt auch nochmal probefahren. ( und den Outback,der wäre größentechnich vermutlich noch besser)
Fahrwerkstechnisch fand ich den Forester auch super,ich finde ihn weder zu hart und hoppelig oder sonstwas. Ein sehr leises und gutmütiges Fahrzeug mit guter Straßenlage. Ob ich mich dauerhaft mit dem CVT anfreunden kann weiß ich jetzt noch nicht,aber es hat schon recht Spaß gemacht. Wobei ich auch froh war,einen Tag später wieder meinen Legacy selber schalten zu dürfen.

In der Garage hat er sich aber schonmal recht wohlgefühlt... ;)


Gruß Mario