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Jan_DS

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41

Montag, 14. Dezember 2015, 17:14

Das Problem ist eigentlich Folgendes:

Mazda baut derzeit interessante Maschinen. Das genaue Gegenteil: 1,5l oder 2l Saugmotoren, kein Turbo, 14,5:1 verdichtet, Fächerkrümmer um den Gaswechsel zu verbessern.
Die haben auch (wie zu erwarten) einen schlechten Verbrauch auf dem Prüfstand, aber einen Guten auf der Strasse.

Offtopic - Lesen auf eigene Gefahr
Du hast recht, Mazda geht einen interessanten Weg mit Skyaktive und der extrem hohen Verdichtung bei Benziner. Hatte letzte Woche einen CX-3 mit 120PS als Mietwagen und war extrem enttäuscht, das Ding ist extrem träge untenrum. Wenn man vorankommen will muss man Ihn drehen und dann lässt er seine 8 Liter durch - bei durchaus gemäßigter Fahrweise. Gut vllt. bin ich ja verwöhnt. Ich fahre meinen H6 mit im Schnitt10,4 Litern bei doppelter Leistung.

Jan_DS

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42

Montag, 14. Dezember 2015, 17:19

Ich weiß zwar nicht ob es ein Gerücht ist oder nicht, aber einige Hersteller scheinen neue Motoren in den ersten 10k Kilometern fetter laufen zu lassen.
Ich konnte das bereits bei 2 BMW und 1 VW in meiner Umgebung beobachten. Bei den BMW ging der Verbrauch nach 10-15k merklich (1l) nach unten.

Ob das jetzt ein Psychologischer Effekt ist (man gewöhnt ich an das Fahrzeug) oder ein technischer kann ich nicht sagen.

Will sagen:
ich denke mit Laufleistungen um 10k Kilometer sollte der Verbrauch der Levorgs im Forum nach unten gehen.
So meine Prognose ;).

Wir werden Sehen.

P.s. 9liter wären mir definitiv zu viel. Zwischen 7,5 und 8 liter (bei gemäßigter Fahrweise) sollten nach der Einfahrzeit möglich sein...

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43

Montag, 14. Dezember 2015, 17:48

Wir reden hier von einem 4,70m Kombi, der 1,6to wiegt und Allrad hat.

Vergleicht es doch mit der Konkurrenz. Ein passender Vergleichspartner wäre sicher ein Skoda Octavia 4x4. Da finden sich spritmonitor-Einträge mit 8l oder mit 10l.
8l wenn man lange Strecken gemütlich (zb Autobahn fährt). 10l wenn man viel in der Stadt unterwegs ist oder eben flotter.

  • »Harlekin256« ist der Autor dieses Themas

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44

Montag, 14. Dezember 2015, 19:37

Mich würde mal interessieren, ab welcher Jahresfahrleistung der Levorg 1.6T gegenüber einem vergleichbaren Diesel-Modell wirtschaftlich wäre...
Hat da jemand Erfahrungen?


Vg, Tino

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45

Montag, 14. Dezember 2015, 20:08

Hallo Tino,

das kann man nicht so pauschal sagen... Rechne Dir das lieber selbst aus.
(Nur) Du kannst den Diesel auswählen, der Dir passend erscheint.
Manche nehmen vielleicht einen Skoda Octavia. Wer Japaner bevorzugt, nimmt vielleicht einen Mazda 6 AWD.

Du weißt, welche Versicherungskonditionen Du bekommen würdest, usw.

rehbein

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46

Dienstag, 15. Dezember 2015, 07:56

Für mich wäre 8 - 8,5 Liter in Ordnung da ich nur etwa 15.000 Kilometer im Jahr fahre. Meistens weniger.
Habe 3 Kilometer Arbeitsweg da lohnt sich der Gedanke an einen Diesel egal welcher Hersteller nicht.
Von den 15.000 KM sind bestimmt 10.000 Autobahn durchs Allgäu auch im Winter.
Deshalb kommt der Levorg für mich schon in Frage.

Thömu

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47

Dienstag, 15. Dezember 2015, 08:08

Also wenn der 1.6DIT ein ähnliches Warmlaufverhalten hat, wie der 2.0DIT, dann muss mit deutlich höheren Verbräuchen gerechnet werden als der Normverbrauch. Während mein Forester im Sommer ,trotz Klimaanlage, zwischen 8-8.5 Liter gebraucht hat, sind es nun, da es kälter geworden ist, 9-10 Liter. Und wirklich kalt ist es ja noch nicht! Da scheint der FA20 noch schlechter zu sein als der Vorgänger EJ255.

barusky

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48

Dienstag, 15. Dezember 2015, 19:26

Schön ist beim Levorg ja noch, dass er mir beim Ausschalten immer schön anzeigt wie hoch der Verbrauch der jeweiligen Fahrt war. Das ist teils interessant... beim Legacy hatte ich das nicht, und daher kann ich es jetzt nicht mit anderen Autos vergleichen. Was mir jedenfalls aufgefallen ist: der Verbrauch bei kaltem Motor ist sehr hoch. Fährt man also nur kurze Strecken und lässt den Wagen dann wieder stehen, so dass er wieder abkühlt, dürfte man ziemlich hohen Verbrauch haben.

Z.B.: Supermarkt in der Nähe, nur rund 500m Fahrweg -> laut Bordcomputer 16-20 l.
Nach 5km Fahrt zeigt mir der Bordcomputer etwa 10-11 l an.

Bis der Motor auf ca. 80 Grad Temperatur kommt (das ist der mittlere Temperaturbereich), braucht es bei mir meist ca. 15 Minuten Fahrt. Bei Fahrten > 10km geht der Verbrauch dann auf 8l oder weniger runter (laut Bordcomputer).

Wie gut die Bordcomputer-Anzeige mit der Realität übereinstimmt, habe ich nicht geprüft. Wenn ich dran denke, mache ich das bei der nächsten Betankung mal. Wahrscheinlich ist der reale Verbrauch ja dann doch jeweils noch ein Stück höher.

Das alles bei relativ gemütlicher Fahrweise und natürlich jetzt im Winter. Vielleicht wird es ja besser, wenn es draussen nicht mehr frostig ist... ;-). Gut, das Verhalten dürfte normal sein. Ich kann mich erinnern, dass ich beim Legacy auch mal beobachtet habe, im Winter bei viel Kurzstrecke einen deutlich höheren Verbrauch gehabt zu haben.

barusky

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49

Dienstag, 15. Dezember 2015, 19:37

Was mich zum Thema Verbrauch auch noch interessiert hätte:

Was bringt das Start-Stop System wirklich?
Ich hab jetzt bei rund 350km Fahrt (Arbeitsweg) insgesamt knapp über 10 Minuten Motor-Stop gehabt und der Levorg zeigt eine insgesamte Spritersparnis von etwas über 100ml Sprit an. Wie oft der Motor dafür ab und an gestellt wurde, kann ich schwer sagen, aber durchschnittlich werden es wohl so 15 Sekunden sein. Also geschätzt wird der Motor dafür 40 mal abgestellt und neu angeworfen.

Gibt es beim Anstarten nicht etwas Mehrverbrauch? Mich wundert nur, ob die 100ml nicht durch das 40 mal anstarten eh wieder verbraucht werden... oder vielleicht sogar mehr als das, was insgesamt gesehen besonders witzig wäre ;-).

Steuern lässt sich das System aber sehr fein. Musste mich zwar etwas daran gewöhnen, aber inzwischen geht das gut mit dem Bremspedal. Leicht bremsen am Stand und der Motor läuft weiter. Etwas stärker andrücken und er bleibt stehen. Somit kann man versuchen je nach Situation den Motor nur abzustellen, wenn man z.B. an eine Ampel kommt die gerade rot wurde oder wo man weiss, dass es immer recht lange rot bleibt usw...

Satoshi

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50

Dienstag, 15. Dezember 2015, 19:39

Was mich interessiert: welchen Fahrmodus wählt ihr bei Euren Verbräuchen ? S oder I ? Und wechselt ihr auch ?
I ist ja eine echte Spaßbremse. In S haba ich wenigstens das Gefühl über mehr Hubraum zu verfügen.
Newbiefrage : ich habe die Stop & Go Startautomatik irgendwie nicht am Start. Wie löse ich die aus ?
732838

barusky

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51

Dienstag, 15. Dezember 2015, 19:53

Ich bin jetzt fast ausschliesslich I gefahren. S habe ich nur temporär aktiviert, z.B. wenn ein langsames Auto vorne fährt und ich weiss ich will demnächst überholen. Dann geht er mit S etwas schneller weg.

Offtopic - Lesen auf eigene Gefahr
Wobei dabei das CVT dann doch etwas gewöhnungsbedürftig ist - am besten geht's mit langsam mehr Gas geben finde ich, dann dreht er nicht so hoch und man hat sofort Zug drauf. Tritt man das Gaspedal spontan stärker durch, dann beschleunigt man zuerst gar nicht, der Motor dreht auf über 5000rpm hoch und dann setzt das CVT ein und man bekommt ordentlich Beschleunigung. Unangenehm ist dabei halt die Verzögerung, bis es "los geht". Das ist zwar sicher nicht viel mehr als eine Sekunde, aber wenn man schnell überholen will, dann kommt einem das sehr lange vor. Daher finde ich es besser mit weniger Gas und dafür sofort Beschleunigung.

barusky

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52

Dienstag, 15. Dezember 2015, 19:57

Newbiefrage : ich habe die Stop & Go Startautomatik irgendwie nicht am Start. Wie löse ich die aus ?
Die ist eigentlich immer aktiviert, ausser du würdest sie gezielt ausschalten (dafür gibt es einen Schalter in der Mittelkonsole).

Allerdings stellt der Levorg den Motor nur unter bestimmten Bedingungen ab. Steht in der Betriebsanleitung. Was da z.B. steht: Motor muss warm sein, Batteriestand muss gut sein, usw.

Also wenn der Motor noch nicht warm ist, dann stellt er ihn nie ab. Wenn die Batterie schwach ist, würde er es wahrscheinlich auch nicht machen. Was mir aufgefallen ist: steht er länger, dann wirft er den Motor irgendwann auch wieder an, wahrscheinlich weil die Verbraucher wohl zu viel Strom ziehen... Radio, Heizung, Scheinwerfer, usw. laufen ja trotzdem weiter, auch wenn der Motor steht.

Sammy2802

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Dienstag, 15. Dezember 2015, 19:58

Start/Stop: Wenn alle Bedingungen stimmen (z.B. Motortemperatur, Stromverbraucher, Batteriespannung), dann löst die sich selbst aus, oder gezielt wenn Du nach dem Anhalten das Bremspedal noch etwas weiter durchtrittst. Wenn Du dann die Bremse etwas löst (nicht komplett), springt er wieder an.

I/S: Meist I, ganz selten S. Wenn ich (noch seltener) z. B. beim Überholen selber über Gaspedalstellung und Schaltvorgang bestimmen will, nehm ich die Wippen. Dann kann ich Vollgas geben und bei ca. 4500 hochschalten, dann zieht er ordentlich durch... ansonsten kann er das selbst auch gut, erfordert nur sensibles Dosieren am Gaspedal.

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54

Dienstag, 15. Dezember 2015, 21:16

Wenn man das alles so liest, scheint das Downsizing wirklich nur ein Pseudoargument gewesen zu sein, um mehr "modernere" und vermeintlich sparsamere Autos abzusetzen.

Gepaart mit der Lüge der Links-Grünen Umweltfaschisten, dass uns das Erdöl angeblich bald ausgehe, passt das schon ins Bild. Könnt ihr Euch noch an das Geschwätz der 80er und 90er Jahre erinnern, als vorhergesagt wurde, dass uns das Erdöl bald ausgehen werde? Und was ist jetzt? Ölprese auf dem Tiefstand, Ölvorkommen angeblich noch und nöcher. Die OPEC wollte nicht mal bei dem erbärmlichen Preis die Fördermengen senken. Die Entscheidung fiel vor wenigen Tagen. Die würden wohl kaum ihre Öl-Löcher leerpummpen zu dem Preis.

Und die nächste Lüge bezüglich des CO2 wird auch bald aufgedeckt, spätestens wenn es mal der Masse klar wurde, dass die Erde in ihrer Evolutionsgeschichte immer mal wieder mehr und weniger CO2 in der Atmosphäre hatte und damit sich das Klima ständig von kalt nach warm und wieer von warm nach kalt wandelte. Das passierte auch, als der Mensch noch gar nicht die Erde bevölkerte und so auch kein Treibhaus produzieren konnte. Man kann sowas anhand von Analysen vom Erdgestein herausfinden, was aus Probebohrungen und entsprechender Tiefe entnommen wird.

Ich will hier ja nicht mit unwichtigen Tatsachen nerven. Wir können gerne auch weiter, wie bisher, an die Lüge glauben, die uns am plausibelsten erscheint. Ohne die Erdölknappheit und CO2-Stories würden ja die grünen Wähler arbeitslos werden, die je nur was Gutes tun wollen, indem sie auf dem Papier sparsamere und umweltfreundlichere Autos kaufen, die einen schlimmeren Einfluß auf die Umwelt haben, als ein 30 jähriger Oldtimer ohne KAT.

Ich würde sagen, diese Leute sollten sich einen VW Diesel kaufen...

Rs4quattro

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55

Mittwoch, 16. Dezember 2015, 00:05

Fahre eigentlich nur im I modus.

Start/stop geht auch nicht, wenn die Innentemperatur nicht mit der eingestellten Temperatur Übereinstimmt. Meiner geht oft nicht in Start stop, weil ich nicht im auto modus bin, weil ich Klimaanlage hasse...

rehbein

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56

Mittwoch, 16. Dezember 2015, 08:05

Wenn man das alles so liest, scheint das Downsizing wirklich nur ein Pseudoargument gewesen zu sein, um mehr "modernere" und vermeintlich sparsamere Autos abzusetzen.

Gepaart mit der Lüge der Links-Grünen Umweltfaschisten, dass uns das Erdöl angeblich bald ausgehe, passt das schon ins Bild. Könnt ihr Euch noch an das Geschwätz der 80er und 90er Jahre erinnern, als vorhergesagt wurde, dass uns das Erdöl bald ausgehen werde? Und was ist jetzt? Ölprese auf dem Tiefstand, Ölvorkommen angeblich noch und nöcher. Die OPEC wollte nicht mal bei dem erbärmlichen Preis die Fördermengen senken. Die Entscheidung fiel vor wenigen Tagen. Die würden wohl kaum ihre Öl-Löcher leerpummpen zu dem Preis.

Und die nächste Lüge bezüglich des CO2 wird auch bald aufgedeckt, spätestens wenn es mal der Masse klar wurde, dass die Erde in ihrer Evolutionsgeschichte immer mal wieder mehr und weniger CO2 in der Atmosphäre hatte und damit sich das Klima ständig von kalt nach warm und wieer von warm nach kalt wandelte. Das passierte auch, als der Mensch noch gar nicht die Erde bevölkerte und so auch kein Treibhaus produzieren konnte. Man kann sowas anhand von Analysen vom Erdgestein herausfinden, was aus Probebohrungen und entsprechender Tiefe entnommen wird.

Ich will hier ja nicht mit unwichtigen Tatsachen nerven. Wir können gerne auch weiter, wie bisher, an die Lüge glauben, die uns am plausibelsten erscheint. Ohne die Erdölknappheit und CO2-Stories würden ja die grünen Wähler arbeitslos werden, die je nur was Gutes tun wollen, indem sie auf dem Papier sparsamere und umweltfreundlichere Autos kaufen, die einen schlimmeren Einfluß auf die Umwelt haben, als ein 30 jähriger Oldtimer ohne KAT.

Ich würde sagen, diese Leute sollten sich einen VW Diesel kaufen...


Ich weiss auch nicht, aber ein Subaru Fahrer weiss eben auch, das der Verbrauch so nach 10-15 tkm nochmal sinkt! Der Levorg wird dann so bei 8-8,5 Liter zu fahren sein! Wenn man dann Gas gibt werden es 10 oder 11.
Das braucht ein Passat Benziner oder Audi aber auch beim schnell fahren!

Finde man sollte sich am Levorg erfreuen, denn so ein komplett ausgestattetes tolles Auto mit tollem Design gab es bei Subaru seit ewigen Zeiten nicht mehr! Rede nicht vom STI der 2015 kam, sondern vom Rest.

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57

Mittwoch, 16. Dezember 2015, 09:28

der Verbrauch bei kaltem Motor ist sehr hoch. Fährt man also nur kurze Strecken und lässt den Wagen dann wieder stehen, so dass er wieder abkühlt, dürfte man ziemlich hohen Verbrauch haben.

Das liegt auch an den Abgasnormen. Nach einer gewissen Zeit müssen die Abgaswerte stimmen. Daher muss der Kat schnell Warm werden. > Man Braucht viel Wärme im Auspuff. > Zündung spät.
Die Wärme im Auspuff kommt aber natürlich von verbranntem Kraftstoff, der nicht in Bewegung umgewandelt, sondern zum Heizen verwendet wurde.
Eine Euro-2-Bude hat das nicht so drastisch.

Was bringt das Start-Stop System wirklich?
Ich hab jetzt bei rund 350km Fahrt (Arbeitsweg) insgesamt knapp über 10 Minuten Motor-Stop gehabt und der Levorg zeigt eine insgesamte Spritersparnis von etwas über 100ml Sprit an. Wie oft der Motor dafür ab und an gestellt wurde, kann ich schwer sagen, aber durchschnittlich werden es wohl so 15 Sekunden sein. Also geschätzt wird der Motor dafür 40 mal abgestellt und neu angeworfen.

Rechne es aus: Ein Benziner braucht in etwa den halben Hubraum/Std in Liter. Also ein 2L Benziner frisst etwa einen Liter/Stunde für's nix tun.

Wenn man das alles so liest, scheint das Downsizing wirklich nur ein Pseudoargument gewesen zu sein, um mehr "modernere" und vermeintlich sparsamere Autos abzusetzen.

Nein. Viele Hersteller folgen dem Trend auch offensichtlich wiederwillig.
Aber die Messvorschriften für Abgas & Verbrauch sind, wie sie sind. Und wer nach Den nach Diesen Vorschriften ermittelten Flottenverbrauch nicht einhält, zahlt Strafe.

Daher sind Motoren nötig, die im PRÜFZYKLUS ausreichend sparsam sind.
Das die nicht gleichzeitig auch auf der Strasse sparsam sind ist Teil des Zielkonfliktes.

Würden wir die Testfahrten in der Auto-Motor-Sport Auslosen, etwa so:
5 Leute fahren den neuen XYZ-Karren morgens um 4, incl. Kaltstart quer durch Stuttgart. Wer am Wenigsten verbraucht, kann die Karre behalten, der Durchschnitt aller Fahrer wird als "Stadtverbrauch" eingetragen.

Das ist dann nicht 100% Vergleichbar, liegt aber näher am echten Leben wie der scheiss Prüfzyklus. Damit dürften die Hersteller dann auch wieder praxistaugliche Motoren entwickeln.

Also: Hört auf, auf die Hersteller zu schimpfen (Wenn, dann auf DIE, die diesen Prüfzyklus entwickelt un dem Gesetzgeber zum abnicken vorgelegt haben)
Aber die "Kleinen," wie Mazda, Subaru, etc, die versuchen halt das Beste aus dem Mist zu machen.

Ich bin also ehr positiv überrascht, dass der 1,6 Turbo nicht schlechter ist, (Träger, Durstiger) als seine Vorgänger, sondern einfach nur komplexer und teurer.

John Deere

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Mittwoch, 16. Dezember 2015, 19:52

Wartet doch mal ab bis der Levorg eingefahren ist. In der kalten Jahreszeit braucht der Motor eben etwas mehr. Ich selber fahre ca.8o oooo km im Jahr und bin schon mit unendlich vielen verschiedenen Fahrzeugen unterwegs gewesen.

Nach drei Jahren hab ich immer ein Neufahrzeug. Nach ca.10 000km geht der Verbrauch merklich zurück.

Neulich , ok es war Anfang November hatte ich den Geschäftswagen beim KD. Hab dann den Forester meiner Frau an diesem Tag im Außendienst benutzt. Meine Frau fährt extrem Kurzstrecke.Zur Arbeit 3 km hin 3 km zurück. Dann mal 3 km zum Lidl oder 15 km zum einkaufen weiters weg. Die längste Fahrt sind im Monat die zu ihrer Schwester 40 km hin 40 km zurück. Verbrauch im Durchschn. ca.11 Liter.

Als ich den am diesem Tag im Außendienst (350 km ) hatte, traute ich meinen Augen nicht. Niedrigster verbrauch an diesem Tag 7,6ltr. Höchster Verbrauch 9,4ltr. Da war Autobahn, Stadt, Landstraße alles dabei. Durchschnittsverbrauch an diesem Tag nach dem tanken Abends - nicht Bordcomp.) 8,2 Ltr. Forester 2.0 X ,150 PS , My 2013.

Deshalb wartet's mal ab wies nach nem Jahr aussieht.

Gruß Michael

John Deere

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Mittwoch, 16. Dezember 2015, 19:54

Das soll 80 000 km heißen. Wieso da ein Smily ist ???

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60

Mittwoch, 16. Dezember 2015, 23:12

Also: Hört auf, auf die Hersteller zu schimpfen (Wenn, dann auf DIE, die diesen Prüfzyklus entwickelt un dem Gesetzgeber zum abnicken vorgelegt haben)
Aber die "Kleinen," wie Mazda, Subaru, etc, die versuchen halt das Beste aus dem Mist zu machen.

Da gebe ich Dir völlig recht. Wer hat nun Schuld an diesen hirnamputierten und völlig nutzlosen Normen? Der Umwelt helfen die Normen wohl nicht, verursachen nur Herstellungs- und Entwicklungskosten. Warum tun die großen Deutschen Autohersteller keinen Druck auf die Politik ausüben? Die Macht hätten sie dazu? Die Drohung mit Verlagerung der Arbeitsplätze ins Ausland kommt doch sonst auch recht schnell...

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