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vonderAlb

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Sonntag, 24. Februar 2019, 22:50

Kann ich verstehen das dir ein 6-Zylinder-Motor besser gefällt als ein 4-Zylinder. Ich hätte auch gerne den 3.6er gekauft als den 2.5er. Aber was nutzt es den alten Motoren hinterher zu jammern, die Zeiten sind vorbei und werden auch nicht wiederkehren. Der Fortschritt ist eben anders als man es gerne hätte und ein "neuer" 2.5er steht einem "alten" 3.0er in nichts nach. Im Gegenteil, er ist besser als du glauben magst. Aber manch einer will einfach nur ein Gestriger bleiben weil er es nicht erkennen will dass der Fortschritt anders verläuft als er es sich vorstellt.

Ich bin froh das der 2.5er noch gute alte Motorentechnik (Saugrohreinspritzung) hat und nicht diese überentwickelte Technik die mehr Ärger macht als sie von Nutzen ist.
Das trifft auch auf den Allradantrieb zu. Subaru hat mehr Erfahrung in Allradantrieben als andere Hersteller und braucht keine hochtechnisierte computergesteuerte Antriebe um zu überzeugen wie gut ein gut ausgeklügelter Allradantrieb funktionieren kann.

Mein Nachbar hat sich von seinem BMW verabschiedet weil er mehr Ärger machte als er gebrauchen kann. Ständig in der Werkstatt wegen irgendeinem lächerlichen Wehwehchen. Und ein Allradantrieb der bei Glatteis soweit elektronisch "abgemurkst" wird dass der ach so hochgelobte X-Drive-angetriebene BMW einfach stehen bleibt und man die Traktionskontrolle manuell abschalten muss um mit durchdrehenden Rädern überhaupt noch vorwärts zu kommen. Tolle Technik, so ein X-Drive.

Mein alter Forester mit seinem simplen mechanischen Allradantrieb ohne elektronische Regelungen und computergesteuerten Differentialen und Bremsen hat jeden Hügel erklommen und ist nie liegen geblieben. Und mein 2018er-Outback mit seinem CVT ist nach meinen bisherigen Erfahrungen sogar noch ein Stück besser. So ruhig und lässig wie ich auf Eis und Schnee die Steilstrecken rauf und runter gefahren bin hat sich nicht mal mein handgeschalteter Forester verhalten.

Mir ist es auch völlig wurscht ob eine andere Marke andere Technik verwendet umd zum gleichen Ziel zu kommen wie ein Subaru. Egal wie fortschrittlich oder neu deren Technik sein wird, ich werde mir deswegen nichts anderes als einen Subaru kaufen. Denn Technik alleine zählt nicht, das Gesamtpaket muß stimmen und dazu zählt für mich auch der Service, die Werkstatt. Bei Subaru bekomme ich längjährige volle Garantie und nicht nur gesetzliche Gewährleistungen und bei meiner Werkstatt bin ich noch König als Kunde und dennoch aufgenommen wie ein Familienmitglied.

Es gibt Dinge die zählen mehr als schnöde Technik die keinen Nutzen bringt ausser mehr Werkstattaufenthalte oder unsinniges Marketingeblubber.
Andreas

Subaru Outback 2.5i Sport MY18
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Primotenente

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Sonntag, 24. Februar 2019, 23:08

Etwas widersprüchlich. Einerseits soll der neue 2.5er durch seine Neuerungen besser sein als der 3.0, andererseits bist du froh, dass der 2.5 noch herkömmliche Motorentechnik ist.

Dann machst du dich über moderne Allradsysteme lustig, hast aber mit dem CVT auch ein solches verbaut. Im BMW kann man die Traktionskontrolle übrigens ausschalten. Ein xDrive funktioniert sehr ähnlich wie der aktuelle Allrad bei Subaru....

Und nein, ich jammere nicht, ich habe mich entschieden, die aktuellen Neuerungen bei Subaru einfach auszusitzen, bis etwas Besseres kommt. Nur weil etwas neu ist und von Subaru kommt, ist es nicht automatisch besser. Subaru ist ebenfalls „meine Marke“, aber deswegen muss ich kein unkritischer Fanboy sein.

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patGT

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Montag, 25. Februar 2019, 10:23

ein "neuer" 2.5er steht einem "alten" 3.0er in nichts nach.


Mit Verlaub, aber das stimmt einfach nicht. Der "Alte" hat eine Qualität in Sachen Leistung/Drehmoment und Laufkultur, welche der 2.5er in keinem Ansatz erreicht. Das lässt sich einfach nicht schön reden. Ich bin den 2.5er Outback gefahren. Schönes Auto, aber der Motor genügt mir nicht. Verbrauch und Emissionen sind natürlich ein anderes Kapitel, Aber ich bin überzeugt, dass ein modernisierter H6 (*) hier auch gut aussehen könnte, wenn man denn wollte.

Den Rest deines Textes kann ich zwar nachvollziehen und gerade auch was die ebenfalls sehr gute Zusammenarbeit mit der Werkstatt betrifft sehr zustimmen. Aber bei aller Liebe zu Subaru, wenn die nichts "Gescheites" mehr nach Europa bringen wollen, werde ich über kurz oder lang die Marke wecheseln MÜSSEN. Das sehe ich ähnlich wie Primotenente.


(*)
Kleines Gedankenexperiment zum Träumen:
Man nehme den 1.6 DIT vom Levorg und mache einen H6 daraus --> Ergebnis einfach hochgerechnet: 2.4 DIT mit 255 PS und 375 Nm. Mit etwas Optimierung sicher ohne Probleme 300 PS und >400 Nm. SO ETWAS gehört in ein Topmodell von Outback und Forester!
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highforest

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Montag, 25. Februar 2019, 12:41

xdrive ist für mich als BMW-Fahrer nichts anderes als eine Traktionshilfe für das Anfahren auf Schnee. Auf trockener / nasser Strasse ist es ein Garant für satte Beschleunigung aus engen Kehren mit leichtem Raushängen des Hecks. Bisher hats immer gereicht. Bei uns hats nicht mehr viel Schnee und es wird 24h geräumt. Über Details der Technik kenne ich mich nicht aus, ist mir auch wurscht. Ich muss einfach oben am Hügel ankommen. Hohes Tempo ist ja auf Schnee und Glatteis sowieso eher nicht empfehlenswert.

Aber back to topic:

Was patGT schreibt - dass er die Marke verlassen MUSS - genau das ist mir vor längerer Zeit passiert. Mangels Motoren mit genügend Leistung bin ich von Subaru weg und "ging fremd". Hätte es damals schon die Alfa Giulia und Stelvio mit 280PS gegeben, hätte ich wohl einen von denen genommen, jetzt fahre ich halt BMW. (Und bevor jetzt wieder einer was von Zuverlässigkeit schwafelt: Ich fahre Neuwagen mit Garantie und habe lieber ein-zwei Mal eine Reparatur als nur 150PS unterm Hintern. Bisher fahre ich aber sehr gut mit BMW und Freunde mit Alfas haben auch nicht mehr die Probleme von früher.)

Subaru war ja mal "der besondere Japaner". Der "Audi-BMW-Mercedes-Schreck".
Mit einem Legacy Turbo von 1993 hat man alles versägt, was damals Rang und Namen hatte (C280, 328i oder A4 2.8, alle keine Chance).
Dann kamen die Impreza Turbo, die schneller waren als Golf V(R)6 und später GTI.
Dann kamen die Forester Turbo, die zeigten, dass ein SUV auch Spass machen kann.
Dann kamen die Legacy 3.0, Leistungsmässig auf dem Niveau von C320 und 330i, im Design und Qualität um Welten voraus.
Wunderschöne, reizvolle, spassige Fahrmaschinen mit einem Leistungs- und Technik-Niveau immer leicht vor der Konkurrenz.

Und heute?
Da haben die Konkurrenten in der Golf-Klasse locker 230PS, der Impreza hat deren 114 oder 150.
Die Q5 und X3 dieser Welt fangen (in der Schweiz) erst bei 180-190PS an, der Forester hört bei 150 auf.
Der Outback, der eigentlich der schönste Crossover-Kombi ist und der einzige, den ich ernst nehme, der muss mit 175PS etwa 1.7 Tonnen bewegen.
Der Levorg wird von 170 auf 150PS runtergewürgt. Das entspricht nicht mal mehr dem Topmodell von Skoda oder Hyundai oder Kia.

Früher war Subaru leistungsmässig auf dem Top-Level der deutschen Konkurrenz.
Darum habe ich Subaru geliebt.
Heute ist die Liebe halt einfach etwas erloschen.

Ich würde beim nächsten Neuwagen wieder Subaru kaufen - aber ich fahre keine automobile Verzichtserklärung, mit der ich am Berg nicht überholen kann und mit Anhänger immer vollgas fahren muss um den Berg hoch zu kommen.
Forester ab 240PS, Levorg ab 200PS, Outback ab 240PS, dann können wir wieder ins Geschäft kommen.

berndi

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Montag, 25. Februar 2019, 13:17

@patGT: Zum Gedankenexperiment: Direkteinspritzer heisst Partikelproblem, also braucht man einen Partikelfilter. Wie lange hält der Filter? 100tkm? 150tkm? Turbo heisst Schluckspecht. Der Outback war eines der wenigen Modelle in Deutschland, das nach der Umstellung auf WLTP WENIGER Sprit braucht. Warum wohl?

@highforest: Ja die Schweiz ist etwas verwöhnter, was Leistung angeht. Neuzulassungen im Schnitt 170PS, in Deutschland rund 150PS. Ich verstehe, dass man den Leistungsstarken Modellen nachweint. Aber Subaru hat in Europa mit den Abgas- und Verbrauchsvorgaben derzeit etwas Probleme. In anderen Märkten gibt es ja 300PS-Levorg, usw. Ich denke, wenn Hybrid und Kleinwagen im Angebot sind - es ist ja beides in der Pipeline - werden auch sicher Leistungsstärkere Modelle importiert. Und wie schon gefühlte 100 Mal in diesem Forum erwähnt: Geld verdient wird mit der Masse und die Masse kauft 150PS.

patGT

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Montag, 25. Februar 2019, 13:53

@highforest: wunderbar auf den Punkt gebracht :thumbsup:

@berndi:
Ja, man kann je nach Standpunkt geteilter Meinung sein. Ist ja auch okay. Doch befürchte ich, dass es mit der "Masse" bei Subaru bald nicht mehr klappt, um die Marke in Europa am Leben zu erhalten. Da muss einfach bald mal nachgelegt werden; die Modellpalette wird zunehmend unattraktiver - ich denke auch aus Sicht des "Normalverbrauchers".
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eckhard

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Montag, 25. Februar 2019, 20:16

Moin
Man sollte Subaru auch nicht zu sehr nach seiner Motorleistung beurteilen. Der "Normalverbraucher" hat da auch noch sehr viele andere Sachen im Auge, die kaufentscheidend
für Ihn sind, und grade da, hat Subaru doch gewaltig was geleistet. Ein neuer Outback Sport z.B. ist Preislich mit seiner kompletten Ausstattung von keinem Hersteller zu toppen ! und mit 175 Ps ist Er ja auch kein Verkehrshindernis, auch nicht mit 1,8 T am Harken, da wirkt mein Ducato Diesel mit 380 Nm erheblich kraftloser. (dachte erst, das der Motor vom Ducato ein Defekt hatte :confused: )
Gerne hätte ich ja auch den 6 Zylinder, aber denn gibt es hier leider nicht und dafür kann Subaru ja nichts.

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168

Montag, 25. Februar 2019, 22:49

Etwas widersprüchlich. Einerseits soll der neue 2.5er durch seine Neuerungen besser sein als der 3.0

Wo hat vonderAlb denn geschrieben, dass der 2,5i besser sein soll als der 3.0R?
Er hat nur geschrieben:

ein "neuer" 2.5er steht einem "alten" 3.0er in nichts nach. Im Gegenteil, er ist besser als du glauben magst.


andererseits bist du froh, dass der 2.5 noch herkömmliche Motorentechnik ist.

Der 2,5i ist noch genauso herkömmliche Motorentechnik wie der 3.0R - beides sind Saugrohreinspritzer (was der 6-Zylinder 3.6R in den anderen Märkten wohl auch noch ist). Und der Vergleich bezog sich auf neuere Motorenkonzepte á la Direkt-Einspritzer und oder aufgeladene Downsizing-Motoren.

Ich bin froh das der 2.5er noch gute alte Motorentechnik (Saugrohreinspritzung) hat und nicht diese überentwickelte Technik die mehr Ärger macht als sie von Nutzen ist.


Im BMW kann man die Traktionskontrolle übrigens ausschalten.

Hat vonderAlb etwas anderes behauptet?
Und ein Allradantrieb der bei Glatteis soweit elektronisch "abgemurkst" wird dass der ach so hochgelobte X-Drive-angetriebene BMW einfach stehen bleibt und man die Traktionskontrolle manuell abschalten muss um mit durchdrehenden Rädern überhaupt noch vorwärts zu kommen.


Dann machst du dich über moderne Allradsysteme lustig, hast aber mit dem CVT auch ein solches verbaut.

vonderAlb macht sich doch nicht pauschal über moderne Allradsysteme lustig, sondern bringt lediglich einen konkreten Einzelfall eines anderen Fahrzeugherstellers, wo sich sein Nachbar nach Ärger über das Fahrzeug und den Allradantrieb dieses Modells von diesem Hersteller abgewendet hat. Und dass er die Probleme des Nachbarn beim Allrad seines Subaru nicht kennt.

Mein alter Forester mit seinem simplen mechanischen Allradantrieb ohne elektronische Regelungen und computergesteuerten Differentialen und Bremsen hat jeden Hügel erklommen und ist nie liegen geblieben. Und mein 2018er-Outback mit seinem CVT ist nach meinen bisherigen Erfahrungen sogar noch ein Stück besser. So ruhig und lässig wie ich auf Eis und Schnee die Steilstrecken rauf und runter gefahren bin hat sich nicht mal mein handgeschalteter Forester verhalten.



Natürlich ist seine Aussage sehr allgemein gehalten, da nicht draus hervorgeht um welches Fahrzeugmodell aus welchem Modelljahr es hier geht. Und mit welchem konkreten X-drive-System dieser Wagen ausgestattet war (könnte ja wie beiden Ingolstädtern sein, wo es unter deren Allrad-Marke verschiedene Konstruktions-/Funktionsweisen gibt).


Gruß
Stephan

Dimce

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Montag, 25. Februar 2019, 23:50

Moin
... Ein neuer Outback Sport z.B. ist Preislich mit seiner kompletten Ausstattung von keinem Hersteller zu toppen ! und mit 175 Ps ist Er ja auch kein Verkehrshindernis, ..


Och, da gibt es einiges. Meist aber auch Japaner. Ein aktueller Mazda 6 z.B. bietet für den Preis deutlich mehr Ausstattung (HeadUp Display, belüftete Sitze ...), den klar besseren Motor (egal ob Benzin, Diesel) und beim Diesel auch mit Allrad. Die Preisnachlässe sind auch wesentlich größer als das was man von Subaru bekommt.
Dafür sind die Werkstätten und der Kundenservice wieder Punkte, die eher für Subaru sprechen.

Outback geht aber noch, Forester schon grenzwertig. XV ist schlicht zu teuer für ein hochgelegtes Kompaktmodell. Mit dem Motorendilemma derzeit wird der mittelfristig wohl auch nicht gut laufen bei den Verkäufen.

highforest

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Dienstag, 26. Februar 2019, 08:41

Mit 175PS im Outback bist du vielleicht kein Verkehrshindernis, wenn du ordentlich draufhaust. Aber wenn du mal ein Verkehrshindernis (Traktor, LKW) überholen möchtest, dann schauts schlecht aus.
Ausserdem muss für mich (und wohl viele andere auch) ein Auto auf kurvigen steilen Strassen noch etwas Fahrspass bringen.
Und das ist eben bei 175PS auf 1.7 Tonnen nicht mehr möglich. Eine enge Bergstrasse rauf und durch die Kurven ziehen und im Scheitelpunkt aufs Gas und rausbeschleunigen...da muss einfach mehr als 175PS her.
Und dann im Sommer die ganzen Touristen auf den Passstrassen. Wenn du mal zwei drei aufs Mal überholen musst, kommst du mit 175PS einfach nicht vorbei.

Alternativen gibts ja genügend, auch abseits vom Mainstream: Volvo S60/V60, Infiniti Q50, Jaguar XE, Alfa Giulia und dann eben Audi/BMW/Mercedes oder im günstigeren Segment Seat Leon Kombi (300PS...), Skoda Octavia (neu mit 2.0/190PS und 4x4), Opel Insigna. Oder als SUV Toyota RAV4 Hybrid mit 222PS, Mazda CX-5 mit 194PS.

Aber es nützt nichts, sich die Finger wund zu schreiben. Wir werden bei Subaru keine anständigen Motoren mehr erhalten bis zur Einführung der Elektromobilität. Solange gehe ich halt fremd.

skieny

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171

Dienstag, 26. Februar 2019, 09:45

Auch bei uns wird es wohl auf einen Abschied nach 23 Jahren Subaru hinauslaufen. Unser 11 Jahre alter Tribeca muss langsam ersetzt werden und eine irgendwie kann ich mich mit den lahmen Motoren nicht anfreunden. Wenn es wirklich so kommt, das der neue Forester wieder nur mit dem 150PS- Motor kommt hat es sich für uns erledigt.
Zusätzlich kommt die Ersatzteilpolitik von Subaru ins Spiel. Bei unserem Tribeca hat sich jetzt ein Nachschalldämpfer zerlegt und die Werkstatt ruft sagenhafte 1075,-€ für einen neuen Schalldämpfer auf. Derselbe kostet in den USA 238 Dollar und als Nachbau 85 Dollar. Dort habe ich ihn dann auch bestellt. Da kommt dann echt der Verdacht auf, abgezockt zu werden.
Schade, denn bisher war ich immer zufrieden aber bei der Modellpolitik in Europa sollte sich Subaru nicht wundern, wenn sich die Leute anderweitig umsehen.
Der Outback mit dem 3,6 Liter oder wenigstens der Forester mit dem 2,5Litermotor wird wohl einfach nicht nach Deutschland kommen.

Primotenente

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Dienstag, 26. Februar 2019, 10:09

Etwas widersprüchlich. Einerseits soll der neue 2.5er durch seine Neuerungen besser sein als der 3.0

Wo hat vonderAlb denn geschrieben, dass der 2,5i besser sein soll als der 3.0R?
Er hat nur geschrieben:

ein "neuer" 2.5er steht einem "alten" 3.0er in nichts nach. Im Gegenteil, er ist besser als du glauben magst.


Dann wollen wir man den ganzen Satz zitieren:


Aber was nutzt es den alten Motoren hinterher zu jammern, die Zeiten sind vorbei und werden auch nicht wiederkehren. Der Fortschritt ist eben anders als man es gerne hätte und ein "neuer" 2.5er steht einem "alten" 3.0er in nichts nach. Im Gegenteil, er ist besser als du glauben magst. Aber manch einer will einfach nur ein Gestriger bleiben weil er es nicht erkennen will dass der Fortschritt anders verläuft als er es sich vorstellt.


Er spricht vom "alten 3.0" und dem "neuen 2.5" und spricht vom "Fortschritt". Das suggiert, dass der "neue 2.5" eben besser sei. Zudem ist es so freundlich und bezeichnet mich als Gestrigen. Nö, muss nicht sein.

Im BMW kann man die Traktionskontrolle übrigens ausschalten.

Hat vonderAlb etwas anderes behauptet?


Nein, aber behauptet, dass man es beim BMW müsse, um irgendwohin zu kommen. Das stimmt so nicht. Aber wenn der Anwender zu blöd ist, um die Elektronik entsprechend zu parametrieren, ist natürlich der Hersteller schuld und die Autos taugen nichts. Aber wenn irgendwo ein Subaru schlecht aussieht, weil einer zu unfähig war, die passende Einstellung (VDC/VDC off/xMode etc.) zu wählen, akzeptiert man es dann nicht. Beim Subaru kann man es eben nicht mehr ganz abschalten.

Dann machst du dich über moderne Allradsysteme lustig, hast aber mit dem CVT auch ein solches verbaut.

vonderAlb macht sich doch nicht pauschal über moderne Allradsysteme lustig, sondern bringt lediglich einen konkreten Einzelfall eines anderen Fahrzeugherstellers, wo sich sein Nachbar nach Ärger über das Fahrzeug und den Allradantrieb dieses Modells von diesem Hersteller abgewendet hat. Und dass er die Probleme des Nachbarn beim Allrad seines Subaru nicht kennt.


Dabei vergisst er, dass der xDrive sehr ähnlich ist wie sein Allrad. Ein moderner Kupplungsgesteuerter Allrad. Letztlich sehr ähnliches Konzept, sogar die gleiche Nominalverteilung. Der BMW hat sogar noch eine etwas ausgewogenere Gewichtsverteilung als der Subaru. Wie soll nun der Subaru-Allrad dermassen überlegen sein?

Hier gibt es auch Leute die davon schreiben, sich von Subaru abzuwenden, weil die aktuelle Modellpalette nicht überzeugt. Das wiederum will man dann nicht hören...

Mein alter Forester mit seinem simplen mechanischen Allradantrieb ohne elektronische Regelungen und computergesteuerten Differentialen und Bremsen hat jeden Hügel erklommen und ist nie liegen geblieben. Und mein 2018er-Outback mit seinem CVT ist nach meinen bisherigen Erfahrungen sogar noch ein Stück besser. So ruhig und lässig wie ich auf Eis und Schnee die Steilstrecken rauf und runter gefahren bin hat sich nicht mal mein handgeschalteter Forester verhalten.


Natürlich ist seine Aussage sehr allgemein gehalten, da nicht draus hervorgeht um welches Fahrzeugmodell aus welchem Modelljahr es hier geht. Und mit welchem konkreten X-drive-System dieser Wagen ausgestattet war (könnte ja wie beiden Ingolstädtern sein, wo es unter deren Allrad-Marke verschiedene Konstruktions-/Funktionsweisen gibt).


Pauschal und eher unsachlich. Ich kann auch bei Subaru eine alte, runtergerittene Grübe kaufen und dann motzen, dass das Auto unzuverlässig ist und dauernd in der Werkstatt steht und der Hersteller nur Müll baut.

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Primotenente« (26. Februar 2019, 13:08)


Subiklaus

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Dienstag, 26. Februar 2019, 13:49

@Dimce: Der Mazda6 passt bei mir schon nicht mehr in die Garage. Ist aber auch ein ganz anderes Auto als ein Outback. Spricht also eine völlig andere Zielgruppe an. Aber warum der Motor klar besser sein soll, als der Boxer, erschließt sich mir nicht. Mehr PS = klar besser? Wir hatten 12 Jahre lang Mazdas, die Laufkultur der Motoren erreicht nicht ansatzweise die des 2,5l Boxers. Gehalten haben die aber auch und mußten gefahren werden, wie Sauger eben gefahren werden müssen - mit Drehzahl.

@highforest: Wenn ich Rennen fahren will, womöglich noch auf Passstraßen, nehme ich unseren Swift. Der hat zwar nur 136PS, stellt aber Deine Theorie infrage, dass man mehr als 175PS braucht. Man muß nur den Drehzahlmesser oberhalb von 5500 U/min halten.

Ich kann mich noch dunkel erinnern, dass es mir aber mit dem Outback schon mal gelungen ist, einen Trecker zu überholen.

Ich finde es auch schade, dass es den 6-Zylinder nicht mehr gibt. Aber ist Subaru da ein Einzelfall? BMW hatte im 3er einen wunderschönen kleinen 6 Zylinder - gibt es nicht mehr. Das "Downgezise" ist nun mal politisch entschieden.

highforest

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Dienstag, 26. Februar 2019, 14:37

@Subiklaus: Es geht doch ums Leistungsgewicht, nicht um die PS-Zahl. Ein Swift Sport mit 136PS-Sauger kann sicher Laune machen (hat wohl um die 8.2 kg/PS). Auch wenn ich den neuen Swift mit Boosterjet bevorzugen würde, der ist leer unter 1 Tonne. Eben LEISTUNGSGEWICHT! Ein Outback ist einfach ein Dickschiff. Da muss Power her.
Auch ein Levorg ist mit 1.65 Tonnen ein ziemlicher Brummer für einen Kompaktkombi.

Ich trauere auch nicht dem 6-Zylinder an sich nach, sondern den 245PS die es da noch gab. Ich habe im BMW auch keinen 6-Ender mehr. 2-Liter 4-Zylinder wie halt alle heute. Aber mit 252PS. (Mein vorheriger 335er mit 306PS war halt schon ne Wucht, aber der Soff wie ein Kamel.)

Back to Topic :-)
Die Modellauswahl von Subaru ist gut.
Impreza - XV - Levorg - Outback - Forester - BRZ
Meine Wahl wäre der Outback für die Familie und der BRZ als Spassmobil.

Die Motorenauswahl hingegen ist ein Trauerspiel.
Ich würde zum Händler rennen und meinen 330i gegen einen Outback eintauschen wenn die Leistung stimmen würde. Oder für @Subiklaus: das LeistungsGEWICHT.

eckhard

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Dienstag, 26. Februar 2019, 16:23

Moin
Oh Mann, habe heute morgen schon gut gelacht :) wenn hier im Bezug auf den Outback geschrieben wird, ( Aber wenn du mal ein Verkehrshindernis (Traktor, LKW) überholen möchtest, dann schauts schlecht aus. ) ?(
Der Outback ist auch in keinster weise dafür gebaut, um damit auf engen Bergstrasssen Spaß zu haben, dafür gibt es wahrlich genug andere Fahrzeuge. Forester, Levorg, Outback und XV sind nun mal ganz normale ( gute ) Butter und Brot Autos ! die in meinen Augen, zum fahren von A nach B gedacht sind. Das was hier zum teil geschrieben wird passt eher in ein Sportwagen Forum.
Muss heute noch mal mit dem Outback weg :rolleyes: hoffentlich schaffe ich es aus der Tiefgarage raus :S

Subiklaus

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176

Dienstag, 26. Februar 2019, 17:27

Danke highforest für den Lehrgang in Physik. Das hatte ich nun wirklich nicht gewußt, dass es um das Leistungsgewicht geht.

eckhard hat meinen Post verstanden. Wenn ich Spaß haben will (Passstraßen), habe ich mit dem Outback (egal ob 4- oder 6 Zylinder) das falsche Auto. Masse ist träge und man muß knapp 1,7t um die Kurven wuchten. Ich habe, im Gegensatz zu eckhard allerdings nicht gelacht, sondern nur verständnislos den Kopf geschüttelt.

Sicher sind die Bedürfnisse je nach Landschaftsprofil unterschiedlich. Mein Outback bekommt relativ selten (Urlaub) Berge zu sehen, die höher als 50m sind. Von daher bin ich mit dem 2,5l Motor ausreichend motorisiert. LKWs und Traktoren kann ich damit problemlos überholen. Ich mache das sogar noch falsch, indem ich nach betätigen der Sporttaste Vollgas gebe. Trotzdem hat es bisher noch immer gereicht. Autobahn zwischen 160 und 180 - dann ist sogar noch Luft nach oben. Fahren kann das sowieso nur noch streßfrei sonntags zwischen Oldenburg und Wlhelmshaven.
Und nun erkläre man mir, warum im Outback der falsche Motor steckt.

tnp

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177

Dienstag, 26. Februar 2019, 17:43

:offtopic:
So sehe ich als Clubmitglied aus.
Dies ist meine Vorstands-/Moderatorenstimme.

patGT

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Dienstag, 26. Februar 2019, 18:49

@Subiklaus:
Und nun erkläre man mir, warum im Outback der falsche Motor steckt.


Offenbar willst du uns absichtlich nicht verstehen. Ich versuche deshalb in Kurzform die Frage zu beantworten:
Für Leute, die vorher einen Legacy/Outback 2.0 oder 2.5 gefahren sind, ist der aktuelle Outback 2.5 sicher ausreichend motorisiert. Also kein "falscher" Motor, aber leider der einzige im Angebot. Weil: Leute, die vorher (oder immer noch) einen Legacy/Outback 3.0 (erst recht spec B) fuhren und sich einen adäquaten Nachfolger aus dem Hause Subaru wünschen, werden mit dem aktuellen Motorenprogramm nicht mehr bedient. Ergo hat man die Wahl: entweder man steigt ab auf den im Vergleich lahmen 2.5 - oder man MUSS die Marke wechseln. So einfach ist das. :)
MY13 BRZ
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Primotenente

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Dienstag, 26. Februar 2019, 19:19

(...) Wenn ich Spaß haben will (Passstraßen), habe ich mit dem Outback (egal ob 4- oder 6 Zylinder) das falsche Auto. Masse ist träge und man muß knapp 1,7t um die Kurven wuchten. Ich habe, im Gegensatz zu eckhard allerdings nicht gelacht, sondern nur verständnislos den Kopf geschüttelt. (...)


Nicht jeder will und kann einen GT3 fahren. Würde sicher Spass machen, aber ich möchte ein Fahrzeug das für mich alltagstauglich ist. Und da gibt es eben durchaus Unterschiede im Fahrspass. Z. B. ein RS4, E63 AMG etc. sind keine Sportwagen, aber machen sicherlich mehr Spass als die Basisversion des selben Fahrzeuges mit der Einstiegsmotorisierung in Buchhalterausstattung und erlauben ein schnelle Gangart. Zudem möchte auch nicht jeder einen puristischen Sportwagen fahren. Zwischen dem puristischen Sportwagen und über 10 Sekunden von 0 auf 100 gibt es noch sehr viele Grautöne. Auch ein Outback mit etwas mehr Leistung - und da spreche ich nicht von 400 PS - macht mir mehr Spass als mit weniger. Damit wird er kein Sportwagen, muss er aber auch nicht.

tnp

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180

Dienstag, 26. Februar 2019, 20:12

Hier ist jetzt zu bis ihr euch beruhigt habt.
So sehe ich als Clubmitglied aus.
Dies ist meine Vorstands-/Moderatorenstimme.