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ampel2

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21

Donnerstag, 2. August 2018, 11:47

Ölstand -Prüfen CVT

Hallo Miteinander, das ist eine echte Werkstattaufgabe !

Zitat

VORSICHT:
• Der CVT-Ölstand ändert sich mit der CVT-Öltemperatur. Bei der Prüfung des CVT-Ölstands die vorgegebene CVT-Öltemperatur beachten.
• Immer das vorgeschriebene CVT-Öl verwenden. Die Verwendung anderer Öle kann zu Funktionsstörungen führen.

1. Den Motor anlassen und die CVT-Öltemperatur am Subaru Select Monitor auf 35 — 45°C (95 — 113°F) ansteigen lassen.
2. Wählhebel auf P → R → N → D und D → N → R → P stellen und das CVT-Öl im Leerlauf zirkulieren zu lassen.
3. Fahrzeug bei Motor im Leerlauf anheben und Einfüllöffnung abnehmen.

VORSICHT: Achten Sie besonders auf folgende Schritte, da sich der Motor im Leerlauf befindet.

HINWEIS: Das CVT-Öl hat den angegebenen Füllstand, wenn es bis zur Unterkante der Einfüllöffnung reicht.

4. Wenn kein CVT-Öl aus dem Getriebe austritt, vorgeschriebenes Öl bis zur Unterkante der Einfüllöffnung einfüllen.

VORSICHT: Dabei beachten, dass beim Einfüllen von CVT-Öl bis zur Unterkante der Einfüllöffnung bei kaltem Getriebe zu viel CVT-Öl eingefüllt wird, sodass Öl überläuft.


Soweit der Ablauf laut Service-Handbuch
Gruß Gerald

Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten !!! :rolleyes: "Birsctihe Frshocer hbaen haruesgfnuedn, dass es eagl ist, in whlecer Rhieenfgloe die Behsucbatn eenis Wtores sheten, slognae der etsre und ltetze Bhsucbate am rhitirgcn Pltaz sehten."

SkyBeam

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22

Donnerstag, 2. August 2018, 12:01

Soweit der Ablauf laut Service-Handbuch


Ah, total simpel. Mache ich ab jetzt wöchentlich um einem CVT-Schaden vorzubeugen!

SCNR
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SL289

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23

Donnerstag, 2. August 2018, 18:30

Ich hatte letztes Jahr auch einen Marderschaden an den genannten Schlauch. War ein sehr feines Loch in einem dickwandigen Schlauch. Habe es aber zum Glück relativ schnell auf Grund der Ölflecken unter dem Auto gemerkt. Bei der Reparatur wurden um die 1,5 l nachgefüllt. Bei einer langen Fahrt ohne Warnlampe hat man keine Chance...

Markus7

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24

Mittwoch, 8. August 2018, 12:15

nur auf Ölmangel im Automatikgetriebe weist erst der eingetretene Schaden hin?


Und der Kunde soll dann auch noch auf dem Schaden sitzen bleiben? Ist das bei Subaru so üblich?
Wobei die Anhaben hier nicht ganz stimmig sind. Es wurde gesagt, dass ein neues Getriebe auf Garantie zugesichert wurde. Dann wurde festgestellt, dass ein Schlauch beschädigt war und auch die Versicherung ausgestiegen sei. Bei Garantie hätte die Versicherung ja gar nichts damit zu tun gehabt. Ausser Subaru hätte nachträglich den Garantieaustausch abgelehnt und die Versicherung hätte ebenfalls nicht für den Marderschaden aufkommen wollen. Hier würde ich aber schon Subaru in der Pflicht sehen. Immerhin glaube ich nicht, dass man einem durchschnittlichen Käufer zumuten kann regelmässig den Getriebeöl-Füllstand zu kontrollieren. Insbesondere wenn keinerlei Warnung vom Fahrzeug vorgesehen sind bis zum Totalschaden.

Ich glaube nicht, dass sich hier Subaru so einfach aus der Affäre ziehen könnte wenn es zu einem Gerichtsfall kommt. Es ist nicht von einem durchschnittlichen Autoverkäufer zu erwarten, dass er häufiger den CVT-Getriebeöl-Füllstand kontrolliert. Meine Güte es steht glaube ich nicht einmal im Benutzerhandbuch wie man das machen könnte. Die Wartungsintervalle wurden vermutlich auch eingehalten und so etwas fällt ev. nicht einmal in der Werkstatt auf. Wenn der Ölverlust langsam genug ist merkt man das ev. nicht einmal an Öl am Boden beim Parken.
nur auf Ölmangel im Automatikgetriebe weist erst der eingetretene Schaden hin?


Und der Kunde soll dann auch noch auf dem Schaden sitzen bleiben? Ist das bei Subaru so üblich?
Wobei die Anhaben hier nicht ganz stimmig sind. Es wurde gesagt, dass ein neues Getriebe auf Garantie zugesichert wurde. Dann wurde festgestellt, dass ein Schlauch beschädigt war und auch die Versicherung ausgestiegen sei. Bei Garantie hätte die Versicherung ja gar nichts damit zu tun gehabt. Ausser Subaru hätte nachträglich den Garantieaustausch abgelehnt und die Versicherung hätte ebenfalls nicht für den Marderschaden aufkommen wollen. Hier würde ich aber schon Subaru in der Pflicht sehen. Immerhin glaube ich nicht, dass man einem durchschnittlichen Käufer zumuten kann regelmässig den Getriebeöl-Füllstand zu kontrollieren. Insbesondere wenn keinerlei Warnung vom Fahrzeug vorgesehen sind bis zum Totalschaden.

Ich glaube nicht, dass sich hier Subaru so einfach aus der Affäre ziehen könnte wenn es zu einem Gerichtsfall kommt. Es ist nicht von einem durchschnittlichen Autoverkäufer zu erwarten, dass er häufiger den CVT-Getriebeöl-Füllstand kontrolliert. Meine Güte es steht glaube ich nicht einmal im Benutzerhandbuch wie man das machen könnte. Die Wartungsintervalle wurden vermutlich auch eingehalten und so etwas fällt ev. nicht einmal in der Werkstatt auf. Wenn der Ölverlust langsam genug ist merkt man das ev. nicht einmal an Öl am Boden beim Parken.
Leider hatte ich keine Ölflecken beim Parken, dh das Öl ist unter Last (bei Fahrt) über einen sehr langen Zeitraum verloren gegangen. Nach mündlicher Garantiezusicherung seitens Subaru ist ein Monat lang nichts passiert. Danach ist der Kundendienstleiter von Subaru Österreich gekommen um sich den Schaden anzusehen. Nach Feststellung eines Marderbisses wurde die Garantie abgelehnt. Der Sachverständige der Versicherung hat ebenfalls einen Marderbiss festgestellt. Bei einer Vollkaskoversicherung (Pflicht bei Leasing) ist "alles" versichert, bis auf Folgeschäden von Marderbissen. Nur die Kosten vom Schlauch werden von der Versicherung getragen.

Laut Werkstätte hätte auch ein Mechaniker den Schaden nicht bemerkt, da es während Stehzeiten zu keinem Ölverlust kam. Das Ersatzgetriebe hatte eine Lieferzeit von über einem Monat. Fast 6 Wochen musste ich mit einem Mietwagen fahren, der natürlich auch zu bezahlen ist. Auch hier hat sich Subaru geweigert den Betrag für den Mietwagen zu übernehmen.

Jetzt werde ich über die Rechtsschutzversicherung Klage vor Gericht einreichen. Kundendienst wird bei Subaru nicht groß geschrieben.

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25

Mittwoch, 8. August 2018, 15:16

Ein sehr interessanter und bedauerlicher Sachverhalt, den du hier schilderst.

Wie sieht es hier bezüglich dem Thema aus, dass das Fahrzeug zu keinem Zeitpunkt irgend etwas anzeigte (Motorkontrolleuchte, Fehlercode-Ausgabe). Es bestand ja auch kein offensichtlicher Schaden (Ölaustritt/Ölflecken). Du schreibst ja auch, dass selbst ein Mechaniker zum gg. Zeitpunkt den Schaden so nicht hätte feststellen können und als Kunde ist es ebenfalls unmöglich bzw. unzumutbar eine regelmäßige Getriebeöl-Überprüfung durchzufrühren.

Auch bezüglich der Versicherung bin ich etwas stutzig, dass hier Folgeschäden (die auf den Marderbiss rückzuführen sind) nicht (mit-)abgedeckt sind, wenn z.b. auch ein vorsätzliches Ignorieren einer Warnleuchte ebenfalls auszuschließen ist.

Halte uns auf dem Laufenden...

Markus7

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26

Mittwoch, 8. August 2018, 15:25

Wie sieht es hier bezüglich dem Thema aus, dass das Fahrzeug zu keinem Zeitpunkt irgend etwas anzeigte (Motorkontrolleuchte, Fehlercode-Ausgabe). Es bestand ja auch kein offensichtlicher Schaden (Ölaustritt/Ölflecken). Du schreibst ja auch, dass selbst ein Mechaniker zum gg. Zeitpunkt den Schaden so nicht hätte feststellen können und als Kunde ist es ebenfalls unmöglich bzw. unzumutbar eine regelmäßige Getriebeöl-Überprüfung durchzufrühren.

Auch bezüglich der Versicherung bin ich etwas stutzig, dass hier Folgeschäden (die auf den Marderbiss rückzuführen sind) nicht (mit-)abgedeckt sind, wenn z.b. auch ein vorsätzliches Ignorieren einer Warnleuchte ebenfalls auszuschließen ist.

Halte uns auf dem Laufenden...
Leider gibt es weder einen Fehlercode noch hat die Getriebeölüberhitzungskontrollleuchte aufgeleuchtet. Keine Versicherung in Österreich versichert Folgeschäden von Marderbissen voll (einige bis maximal 3000 was bei einem Gesamtschaden von 12300 Euro etwas wenig ist).

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27

Mittwoch, 8. August 2018, 15:45

Ok, und wie äußer(te) sich Subaru Österreich zu dem Vorwurf, dass der Sensor (Hitze) nicht angeschlagen hat, bzw. hier keine Warnleuchte anging oder wird das der Inhalt der Klage sein!?

Runeflinger

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28

Mittwoch, 8. August 2018, 15:50

Und (ganz neutral und losgelöst von diesem Sachverhalt):

Klagen in solchen Situationen sind dann auch mit die Ursache dafür, weitere Schaltungen, Elektrik usw. (Gewicht & Kosten) ins Auto zu packen. Weil jemand eine Klage erhebt mit dem Argument, es sei ein konstruktiver Mangel, wenn für dieses und jenes keine Schutz-/Warnvorrichtungen vorhanden sind. Obwohl der Hersteler objektiv nichts für den konkreten Schaden kann (sondern in diesem Beispiel der Marder).

Weil im unglücklichen Sonderfall die wenigsten sich an den Grundsatz halten lassen wollen, dass der Schaden zunächst den Eigentümer trifft (in Fällen wie hier bei Verursachung durch externe Ursachen).
Die Unwilligkeit der Versicherer erhöht da natürlich den Leidensdruck derAutoeigentümer.
Der [WRX STI] ist ein perfektes Auto für den zeitgenössischen Intellektuellen." - Mara Delius
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ampel2

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29

Mittwoch, 8. August 2018, 16:44

Wo genau finde ich den Schlauch, oder Hat jemand ein Bild davon ?

Man könnte diesen dann vorsorglich mit einem Schutzrohr versehen !
Gruß Gerald

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30

Mittwoch, 8. August 2018, 16:51

Hallo,

also ich das sehe ich anders:

1. Ein grundlegendes Bauteil zum Betrieb des Fahrzeugs (das ca. 10000€ kostet = 1/3 des Fahrzeugwertes) wurde so konstruiert, das nur eine Fachwerkstatt den Ölstand prüfen kann.
2. Das spezielle CVT-ÖL kann ich nicht im Laden kaufen.
3. Der Einbau eines Flüssigkeitssensors für das wichtigste Betriebsmittel würde versäumt - besonders dumm wegen Punkt 1, da könnte man ja fast schon von vorsätzlicher Handlung sprechen.
4. Der Temeratursensor zeigt nichts an, weil er dann bei niedrigem Ölstand unter Umständen nicht mehr im Medium hängt.
5. Wenn der Marderbiss explizit von der Haftung ausgeschlossen ist, dann will ich aber auch einen DNA-Test haben - verarschen kann ich mich selber - wenn die Schläuche mit billigem Fischöl als Trennmittel gefertigt werden, ist doch klar das einer reinbeißt!

VG

Runeflinger

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31

Mittwoch, 8. August 2018, 17:02

Hallo,

also ich das sehe ich anders:

1. Ein grundlegendes Bauteil zum Betrieb des Fahrzeugs (das ca. 10000€ kostet = 1/3 des Fahrzeugwertes) wurde so konstruiert, das nur eine Fachwerkstatt den Ölstand prüfen kann.
2. Das spezielle CVT-ÖL kann ich nicht im Laden kaufen.
3. Der Einbau eines Flüssigkeitssensors für das wichtigste Betriebsmittel würde versäumt - besonders dumm wegen Punkt 1, da könnte man ja fast schon von vorsätzlicher Handlung sprechen.
4. Der Temeratursensor zeigt nichts an, weil er dann bei niedrigem Ölstand unter Umständen nicht mehr im Medium hängt.
5. Wenn der Marderbiss explizit von der Haftung ausgeschlossen ist, dann will ich aber auch einen DNA-Test haben - verarschen kann ich mich selber - wenn die Schläuche mit billigem Fischöl als Trennmittel gefertigt werden, ist doch klar das einer reinbeißt!

VG


1-4 stimmt, eine Feinheit allerdings zu Nr. 5: Der Marderbiss ist nicht von der Haftung des Herstellers ausgeschlossen, sondern ein Ausschluss unter den Versicherungen. Der Hersteller kann für 1-4 was, aber ist natürlich unbeteiligter Dritter hinsichtlich der Frage, was versicherer zu versichern gewillt sind und was nicht.
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32

Mittwoch, 8. August 2018, 17:14

Hallo,

....bei 5. hatte ich auch die Versicherung gemeint - wenn's um 10T€ geht, dann will ich aber auch bewiesen haben das es ein Marder war - ist das zu viel verlangt???

Und dann muß auch erwähnt werden das es wegen dem CVT in den USA schon Rückrufe gab wegen Ölverlust gab.

Es wurde sogar die Garantie auf das CVT nachträglich auf 10Jahre verlängert - sicher nicht weil es so zuverlässig ist!

VG

Runeflinger

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33

Mittwoch, 8. August 2018, 17:47

....bei 5. hatte ich auch die Versicherung gemeint - wenn's um 10T€ geht, dann will ich aber auch bewiesen haben das es ein Marder war - ist das zu viel verlangt???


Da hilft ein Blick in die Versicherungsbedingungen. Vom Grundsatz her muss der VN beweisen, dass ein Versicherungsfall vorliegt. Bei Ausschlüssen kann es sein, dass der Versicherer den Sonderfall beweisen muss.
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34

Donnerstag, 9. August 2018, 08:29

Versicherung

Moin Zusammen

@Runeflinger ...so isses :huh:

halb-OT : Zur günstigeren Autoversicherung wechseln...

gerade bei Marderschäden kann sich jede Versicherung seine eigenen Bedingungen stricken, die dann oft im Kleingedruckten stehen und auf das solange kaum geachtet wird, bis einmal ein Schadenfall eintritt.... m.E. ist dieser Punkt ein nicht zu unterschätzender wie wir auch hier leider wieder sehen: da ist die vermeintliche "Ersparnis" von z.B. 80 €/Jahr dann ganz schnell ganz teures Lehrgeld. Aus unserer Erfahrung kann ich sagen: gerade bei Marderschäden im satten vierstelligen Bereich sind viele Versicherer sehr hartleibig: ohne Gutachter und Anwalt läuft da meistens nicht viel :frown: - hat wohl auch damit zu tun, dass die Zahl der Marderschäden auch in der Mitte und im Norden der Republik seit Jahren kontinuierlich ansteigt und die meisten Schäden eben richtig ins Geld gehen.
"Immer wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit, sich zu besinnen."
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wolf 67

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35

Freitag, 10. August 2018, 17:52

Hey,
mein aufrichtiges Beileid zu dem Schaden. Bisher war ich nur wenig begeistert wegen der Vorteile dieser Getriebe, im Bezug auf die Haltbarkeit war ich mir sicher das die Dinger nicht so lange halten können wie normale Schaltgetriebe !
Das sich aber bei dem was ich hier jetzt erfahre das Gesamtpaket als so negativ darstellt, lässt doch jeden normal denkenden potentiellen Käufer zu dem Schluss kommen,niemals so ein Getriebe haben zu wollen.
Das sind ja Summen um die es geht ,in der Größenordnung kaufe ich ganze Autos !
Scheinbar doch technisch nicht richtig durchkonstruiert mit erschreckenden Parallelen zum Dieselmotor . So ein Rotz zusammen mit einer fragwürdigen Modellpolitik, da hat es ganz schnell mal einen Autobauer weniger auf der Weltbühne !
Schade,das war früher ganz sicher besser .

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36

Freitag, 10. August 2018, 18:41

Moin Zusammen

@wolf 67: aha, und Du meinst ein Schaden bei einem heutigen aktuellen 7/8/9 Stufen-Wandlerautomaten anderer Hersteller wäre günstiger zu reparieren? :D
Wohl kaum!
Bitte keine Äpfel mit Birnen vergleichen. (Schalter vs Automat)
und: es gibt anno 2018 so gut wie keine Vertragswerkstätten mehr, die Schaltgetriebe wirklich reparieren können bzw. wollen :frown:
Wenn ich mir die Aubildung der heutigen Mechatroniker gerade bei den grossen Vertiebsketten der grossen Marken ansehe: die lernen nur noch grosszügigst Teile tauschen plus regelmässige Pflichttrainings der KD-Meister dem Kunden geeignet zu verklickern, dass sich das wirtschaftlich gar nicht mehr lohnt und sie sich doch besser einen Neuen kaufen sollen :klatsch:
Da geht das Meiste nur noch als AT und da kommen dann auch Summen rau,s bei denen Du auch nur noch :eek: und :erschreck: machst.... und das ist auch so gewollt :evil:

Die Zeiten sind vorbei - da musst Du dann schon ein 10-15 Jahre altes Schätzchen haben wo Du die Getriebeteile noch einzeln bekommst und eine Werkstatt, die Lust auf sowas hat: willkommen bei "So isses!" - und nicht bei "wünsch Dir was!" ;) ...und die Leute, die das noch wirklich können werden spätestens in 10 - 15 Jahren im Ruhestand sein... und ich hab dann auch keine Lust mehr dazu, privat an FZ zu frickeln :frown:
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Subiklaus

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37

Freitag, 10. August 2018, 21:03

Ich glaube, dass es ungerecht ist, jetzt auf diese Getriebe zu schimpfen. Seit den 70er Jahren wird in unserer Familie Automatik gefahren und nur bei einem Opel Commodore meiner Eltern ist so ein Getriebe mal kaputt gegangen. Auch wegen Ölverlust und, wenn ich mich dunkel erinnere, war das ein Garantiefall.
Ist es denn überliefert, dass diese Getriebe bei bestimmungsgemäßen Gebrauch reihenweise den Geist aufgeben? Und wenn, sind die Getriebe anderer Hersteller haltbarer und vor allem preiswerter, wenn sie mal hin sind?
Wenn mir das passiert wäre mit dem Marder und Subaru und/oder Versicherung wollen sich drücken, hätte meine Rechtsschutzvericherung was zu übernehmen.

Aber es ist schon so - wenn die Garantien zuende sind (beim Subi bis zu 8 Jahren), ist ein kaputtes Getriebe ein wirtschaftlicher Totalschaden. Und wenn man nicht selber schrauben kann, gilt das auch für den Handschalter.

Ich fürchte mich jedenfalls nicht vor dem CVT. Da hätte ich eher Bedenken beim DSG.

Runeflinger

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38

Freitag, 10. August 2018, 22:12

und Subaru und/oder Versicherung wollen sich drücken


Sorry aber bisher drückt sich noch niemand:

Subaru haftet nach der Garantiezeit nur dann, wenn es als eine fahrlässige Beschädigung des Restautos anzusehen ist, dass keine Sensoren verbaut sind, so dass daher die Verursachung durch den Marder, für den Subaru nicht kann, zurücktritt. Das müsste der Besitzer nachweisen.

Und die Versicherung muss einstehen gemäß den Versicherungsbedingungen. Dafür, dass der Schaden nach den VB abgedeckt ist und die trotzdem nicht zahlen, ist auch noch nichts daregtan hier...
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Subi-Lu

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39

Freitag, 10. August 2018, 22:58

Ich sehe das eindeutig als SUBARU Fehler.Motoröl,Kühlwasser teilweise Scheibenwaschwasser wird überwacht.Das Getriebeöl nicht?Was wäre denn wenn der Schlauch geplatzt wäre und das Öl sich nach und nach verflüchtigt hätte?Das ist ungeheuerlich.Ob sich Markus nochmal einen SUBARU gekauft hat?
Gruß Jörn

Johnes

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40

Samstag, 11. August 2018, 12:09

Welches Auto kauf man(n) dann? Welches moderne Getriebe hat geforderte Sensoren? Meist ist ein Temperaturfühler vorhanden. Mehr nicht! Ich kenne kaum einen Wagen der nen Füllstandssensor hat. Die wenigsten haben inzwischen auch nen Messstab. (Und wer nutzt den Messstab vor jedem Fahrtantritt? Sonst wäre der nutzlos wenn ein Schlauch platzt oder zerbissen wird! Und wie oft zieht ihr ihn auf der Fahrt? Alle 2-3 Kilometer?)

MfG

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