Du bist nicht angemeldet.

OK1

Anfänger

  • »OK1« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 33

Registrierungsdatum: 9. Januar 2011

Wohnort: Mount Bucket

  • Private Nachricht senden

1

Sonntag, 11. Dezember 2016, 14:41

2,5 i, CVT und 1600kg-Wohnwagen - Ist das auf Dauer eine gute Kombination?

Hallo Outback-Fahrer,
mein Problem steht ja schon im Titel - obwohl ich noch gar nicht weiß, obs überhaupt ein Problem ist. Und konkret weiter geholfen hat mir die Suchfunktion auch nicht.

Zurzeit fahre ich meinen 2. Forry Diesel (Bj 2013, 50 TKM, Handschalter) und bim auch dort im Forum unterwegs.

In Urlaubszeiten ziehe ich einen 1600 kg-Wohnwagen hinterher. Bei meinen 2 Forrys hat mich das 5 Kupplungen gekostet, beim aktuellen wars jetzt der erste Wechsel bei 49.000 km auf freier Bahn. Vom Vorgänger will ich nicht reden, der hatte eh die Krätze, wie der Freundliche leider bestätigen musste.

Ich bins jetzt leid und will wieder ne Automatik, einen Benziner (Kurz- und Kürzest-Strecken, außer Urlaub) und eher was kombimäßiges - also Outback. Im Fokus steht der 2,5 i mit 175 PS und schmalbrüstigen < 300 NM.

Jetzt meine Fragen:
  • Reichen die 175 Benziner-PS, um zügig mit dem WoWa unterwegs zu sein? Auch bei Steigungen? Ich hatte leihweise während der Kupplungsreparatur einen Touran 1,4 TSI, das war eine Quälerei - na gut, waren nur 1,4 Liter, PS weiss ich nicht. Alles bloß das nicht! Aber 2,5 Liter sind wohl eine andere Liga. Und ein paar PS mehr.
  • Wichtiger noch: Kann ich dem CVT-Getriebe das auf Dauer zumuten? Oder erwartet mich da auch so ein Dilemma wie beim Handschalter? Gibt es Langzeit-Erfahrungen?
  • Gedacht habe ich natürlich auch an den 2,0 Turbo mit 240 PS. Aber ich weiß nicht, ob dieser "heiße" Motor zum Ziehen besser ist.
  • Und wenn jemand was zu den Verbräuchen im Hängerbetrieb sagen kann, wärs auch schön.

Oder die Marke wechseln? 8)

Nur zur Ergänzung: meine bisherigen Autos (Diesel wie Benziner) haben ihre erste Kupplung bis zum Verkauf (teils > 200.000 km) behalten!

kampfruderer

Fortgeschrittener

Beiträge: 366

Registrierungsdatum: 11. März 2014

Wohnort: Stade

  • Private Nachricht senden

2

Sonntag, 11. Dezember 2016, 18:30

Hallo, ich melde mich mal als Legacy-Fahrer:
Die 2,5er Maschine mit CVT hat in den Geschwindikeitsbereichen, die mit Anhänger legal zu fahren sind, mit dem Auto allein leichtes Spiel. Bei Tempo 100 dreht die Maschine mit gelangweilten 1750 U/Min.
Die Automatik hat auch keine Kupplung sondern einen hydraulischen Drehmomentwandler und das Getriebe hat einen Ölkühler. Der wird deinen Anhänger lässig wegstecken.

Gruß
Christian

carsten70

Fortgeschrittener

Beiträge: 361

Registrierungsdatum: 28. Februar 2010

Wohnort: Sauerland

  • Private Nachricht senden

3

Montag, 12. Dezember 2016, 13:16

Hallo,
wir haben einen OBK 2,5i MY13.
Unser WW hat 1700 KG zul GG. Tatsächlich ist er wohl mit 1650 urlaubsfertig.
Der OBK stellt sich überhaupt nicht an mit dem Hänger. Durch das CVT gibt es keine "falschen" Gänge mehr.
Der Benzinverbrauch hängt allerdings stark vom Gelände und der Geschwindigkeit ab. Ebenso von der Wohnwagenbreite.
Unser Urlaubsverbrauch liegt bei 15 Liter/100km. Man will ja auch ankommen...

OK1

Anfänger

  • »OK1« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 33

Registrierungsdatum: 9. Januar 2011

Wohnort: Mount Bucket

  • Private Nachricht senden

4

Montag, 12. Dezember 2016, 15:37

Danke schon mal, das hört sich positiv an. ich habe diese Woche noch eine Inspektion, da werde ich mich mal beim Freundlichen ein wenig umtun.

15 Liter - das verteuert den Urlaub doch glatt um 1% :D Ich bin ja auch immer recht zügig unterwegs, aber zu 95 % im Rahmen der Legalität :thumbup: . Der Forry liegt halt sauber, wenn er stramm beladen ist (Räder auffem Dach und so), da scharwänzelt nichts (leer ists allerdings eher mies). Ist der Outback auch so gespannstabil, auch beim Überholen von großen Koffern?

carsten70

Fortgeschrittener

Beiträge: 361

Registrierungsdatum: 28. Februar 2010

Wohnort: Sauerland

  • Private Nachricht senden

5

Dienstag, 13. Dezember 2016, 08:04

Hallo,
sehr stabil. Kein Problem. Auch ohne ATC am Wohnwagen. Die AKS muss halt gepflegt sein und der Kugelkopf frei von Farbe und Fett.

FHI

Schüler

Beiträge: 73

Registrierungsdatum: 1. Oktober 2009

Wohnort: NRW

  • Private Nachricht senden

6

Dienstag, 13. Dezember 2016, 17:27

Hallo,
fahre seit 6 Jahren den Legacy 2,5i MY10 mit einem 1300 kg-Wohnwagen. Fährt sich völlig problemlos. Habe eine 100km/h Zulassung. Auch bei diesem Tempo fährt das Gespann ohne Schwingungen. Das CVT passt hervorragend zum Hängerbetrieb. Es findet immer den perfekten Gang und die richtige Motorumdrehung. Bei entspannter Fahrweise (80 km/h) auf der Autobahn, liegt mein Verbrauch bei ca 12 L/100. Besonders unproblematisch ist das Anfahren am Berg. Durch den Drehmomentwandler entsteht eine erhöhte Zugkraft beim Anfahren.
Insgesamt kann ich den Wagen als Zugfahrzeug sehr empfehlen.
Gruß Manfred

Mak_308SW

Anfänger

Beiträge: 4

Registrierungsdatum: 19. Juli 2017

  • Private Nachricht senden

7

Donnerstag, 20. Juli 2017, 12:25

Hallo Carsten70

Ich hole den Beitrag noch mal aus der Versenkung, da mich das Thema OBK mit Wohnwagen zur Zeit sehr beschäftigt.

Da Deiner ja keine Niveauregulierung hat, würde mich brennend interessieren, wie sehr/weit der OBK hinten in die Knie geht, wenn er beladen und mit Stützlast auf der AHK beaufschlagt wird?

Beste Grüße
Markus

sti_performance

Fortgeschrittener

Beiträge: 355

Registrierungsdatum: 24. Februar 2006

  • Private Nachricht senden

8

Donnerstag, 20. Juli 2017, 17:41

Hallo!

Ich habe dieses Jahr vom Forester Diesel zum Outback 2.5i gewechselt.

Anfangs hatte ich auch bedenken zwecks der fehlenden Niveauregulierung und dem fehlenden Drehmoment. Unser Wohnwagen hat 1500kg ist 2,30m breit, die Stützlast liegt bei den für den Outback erlaubten 90kg. Zusätzlich haben wir am Dach noch vier Fahrräder.
Das Auto ist mit 2 Erwachsenen und 2 Kindern ( 6 und 10 Jahre ) besetzt. Im Kofferaum ist bei uns aber nur noch kleinkram wie scotter Waveboard und Kühlbox. Mit dieser Beladung federt er nicht sehr stark ein ( hab es nicht gemessen).
Sieht aber optisch sehr entspannt aus. Fahrstabilität ist sehr gut. Vor allem durch den längeren Radstand noch ein wenig besser als beim Forester.
Das CVT Getriebe ist solo und vor allem im Gespannbetrieb eine wucht. Berganfahren und rangieren ein Traum.
Am Anfang ist es für einen ehemaligen Dieselfahrer aber schon eine Umstellung, da er in Steigungen doch teilweise relativ hoch dreht. Ich habe daher in Bergetappen manuell per Wippe geschaltet.
Man gewöhnt sich aber schnell daran. Ich weiß nicht ob ich mir das eingebildet habe, aber mir kam es vor als ob die Automatik lernfähig ist. Jedenfalls wurde es nach einer weile fahren immer besser mit dem Schalten so das man später nicht mehr manuell eingreiffen musste. Im großen und ganzen kommt er aber mit unserem Wohnwagen gut zurecht.
Verbrauch ist sehr Streckenabhängig. Wir haben vom Bay. Wald nach Villach über die Tauernautobahn 13,8l / 100km. Von Villach nach Jesolo 10,4l/ 100km und von Jesolo zurück nach Spittal 14l / 100km benötigt.
Ich fahre in Österreich und Deutschland eigentlich immer 100kmh und in Italien ca 85-90km/h. Alle Verbrauchswerte sind errechnete werte.
Zu Hause fahre ich meistens nur Kurzstrecken im Stadtgebiet. Da liege ich aktuell laut Boardcomputer bei 8,8l/100km.
Ich bin damit sehr zufrieden und kann ihn als Zugwagen empfehlen auch wenn er nicht mehr ganz so spritzig ist wie ein Diesel aber das wusste ich vorher.

Grüße

Mak_308SW

Anfänger

Beiträge: 4

Registrierungsdatum: 19. Juli 2017

  • Private Nachricht senden

9

Donnerstag, 20. Juli 2017, 20:59

Hallo sti_performance

Vielen Dank für Deine Infos. Das beruhigt mich schon mal, dass das Heck mit Zuladung gut zurecht kommt und nicht allzu sehr einsinkt.

Deinen Verbrauch im Gespann Betrieb ist für einen Benziner + Automatik echt super. Da kann man wirklich nicht meckern.

Viele Grüße
Markus

sti_performance

Fortgeschrittener

Beiträge: 355

Registrierungsdatum: 24. Februar 2006

  • Private Nachricht senden

10

Donnerstag, 20. Juli 2017, 21:20

@Mak_308SW

Da war ich selbst überrascht dass das Heck so gut zurecht kommt.

Wir sind letzes Jahr die selbe Strecke mit dem Forester Diesel gefahren und haben ungefähr einen 3/4 Tank weniger Sprit gebraucht.
Die Strecke von Villach nach Jesolo und von dort zurück zum Millstätter See haben wir ohne Tanken in Italien geschafft.
Das wäre mit dem Outback nicht oder nur mit sehr sehr viel Glück und Rückenwind möglich. :D .
Auf gerader Strecke ist er wirklich sparsam. Als wir in Italien von der Autobahn runter gefahren sind stand der Bordcomputer Verbrauch bei 9,7l.
Aber wenn es Bergauf geht hat er schon ein wenig mehr Durst.

Grüße :tschuess:

OK1

Anfänger

  • »OK1« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 33

Registrierungsdatum: 9. Januar 2011

Wohnort: Mount Bucket

  • Private Nachricht senden

11

Freitag, 21. Juli 2017, 09:51

Im großen und ganzen kommt er aber mit unserem Wohnwagen gut zurecht.

Zwischen den Zeilen ("Im großen und Ganzen ...") lese ich da eine gewisse Zurückhaltung, oder? Ich überlege zurzeit, meinen Forester D Bj 2013 gegen den Outback 2,5 i auszuwechseln. Der WW hat 1600 kg (theoretisch :D). Muss ich da in Alpenregionen auf den Autobahnen deutliche Einbußen befürchten? Demutshaltung am Berg? Ich bin (leider) ein relativ ungeduldiger Fahrer (behauptet meine Frau). Oder lässt sich der Drehmomentnachteil verschmerzen?

Alternativ denke ich über einen Forry XT nach. Aber der OBK würde mir mehr zusagen.

Beiträge: 2 120

Registrierungsdatum: 16. Januar 2010

Wohnort: Zeuthen

  • Private Nachricht senden

12

Freitag, 21. Juli 2017, 11:34

Ich hör immer Drehmoment...zum ziehen braucht man Leistung! Also Drehmoment x Drehzahl. Wenn es gerade ein wenig am Drehmoment fehlt, dreht das CVT den Motor eben höher. Absolut kein Problem für den Boxer, der ja auch Drehzahlen liebt.

sti_performance

Fortgeschrittener

Beiträge: 355

Registrierungsdatum: 24. Februar 2006

  • Private Nachricht senden

13

Freitag, 21. Juli 2017, 12:27

@OK1

Es ist halt schon ein Unterschied zum Diesel. Den Diesel hab ich eigentlich nie höher als 3000 gedreht und man war dann da schon relativ flott unterwegs. Der Benziner dreht auf steilen stellen oder wenn man wieder in die Autobahn einfädelt schon Mal gerne über 4000. Das ist halt anfangs wieder etwas ungewohnt. Aber wir reden hier von einem Auto mit 2.5 l Hubraum und 175 PS. Ich finde ihn keinesfalls zu schwach motorisiert. Aber wenn man ihn immer mit bleifuss fährt wird man die o.g Verbräuche nicht halten können.

Grüße

Silver007

Fortgeschrittener

Beiträge: 233

Registrierungsdatum: 19. Mai 2015

  • Private Nachricht senden

14

Samstag, 22. Juli 2017, 07:24

Das ist halt immer alles relativ. Auf der einen Seite zieht ein dicker Diesel V6 die Hänger etwas souveräner. Auf der anderen Seite: Mit was haben wir früher Hänger gezogen?
https://imgr4.auto-motor-und-sport.de/Wo…6434-682914.jpg

;-)

Ich glaub, dass man da mit einem über 170ps-Kombi mit Automatik gar nicht so schlecht bedient ist. Je mehr Belastung, desto Spritverbrauch natürlich...

olliemaen

Schüler

Beiträge: 140

Registrierungsdatum: 11. Januar 2017

  • Private Nachricht senden

15

Samstag, 22. Juli 2017, 08:51

Stimmt. Man kann seinen Wohnwagen auch mit einem Jeep Cherokee XJ 4.0 ziehen. 3to Anhängelast, 184PS und ca. 300NM. Der Hobby 540 UFE wurde souverän gezogen, 3 Gang Automatik und Tempomat haben das exzellent erledigt. Nur der Verbrauch ... lag bei 15-16 Liter. ;)

Ich bin vom Diesel (zuletzt neuer 320d) auch wegen DPF, AGR und der ganzen scheiss Peripherie auf Benziner umgestiegen. Eigentlich sollte es ein Levorg werden. Im Autohaus stand keiner, aber ein STI. Da die Wohndose gerade verkauft war und die Probefahrt Sohnemann und mir den Rest gegeben hat, war es um uns geschehen.

Ich denke, Du machst viel richtig mit dem Umstieg. Ist alles eine Umgewöhnungssache. Btw., der Eingangspost ist aus Dezember 2016. Hat sich schon was getan?

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »olliemaen« (22. Juli 2017, 09:45)


Micha2

Schüler

Beiträge: 84

Registrierungsdatum: 29. Mai 2011

  • Private Nachricht senden

16

Samstag, 22. Juli 2017, 18:45

Respekt an die Benzinerfraktion was den Verbrauch angeht. Ich bin in Österreich, auf adäquaten Strecken Richtung Karawankentunnel, mit dem Diesel mit 11- 14 Litern/ 100 km unterwegs.

Wohnwagengewicht ca. 1500 kg. Gute Bekannte machen das mit nem ForryTurbo Benziner mit 18 Litern.

Gruß Micha2

Colt

Mitglied im GT-Club

Beiträge: 2 306

Registrierungsdatum: 13. April 2009

  • Private Nachricht senden

17

Sonntag, 23. Juli 2017, 08:06

Respekt an die Benzinerfraktion was den Verbrauch angeht.


Das dachte ich beim lesen auch. Ich ziehe unseren Hänger mit ca 1600kg, im Mittel mit 10,3L/km mit meinem T4 Multivan.
"good cars get you from point a to point b very fast... great cars just get you into trouble!"

OK1

Anfänger

  • »OK1« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 33

Registrierungsdatum: 9. Januar 2011

Wohnort: Mount Bucket

  • Private Nachricht senden

18

Sonntag, 23. Juli 2017, 19:06

Btw., der Eingangspost ist aus Dezember 2016. Hat sich schon was getan?

Nein. Meine Beste hängt so am Mammon. :D Ist ja auch ihrer. Aber ich arbeite dran.

Wir sind jetzt grad aus der Steiermark zurückgekommen, Forry vornedran am WW. Verbrauch laut BC 11,2 Liter Diesel bei recht zügiger Fahrweise. Habs aber nicht nachgerechnet.

Der Verbrauch ist nicht so entscheidend bei max. 10.000 km im Jahr, davon ca. 4.000 mit Hänger, so etwa. Wichtiger ist die Kupplungsmisere beim Handschalter, Und dann die üblichen Dieselprobleme wie DPF z.B.

carsten70

Fortgeschrittener

Beiträge: 361

Registrierungsdatum: 28. Februar 2010

Wohnort: Sauerland

  • Private Nachricht senden

19

Dienstag, 25. Juli 2017, 15:32

Hallo Carsten70

Ich hole den Beitrag noch mal aus der Versenkung, da mich das Thema OBK mit Wohnwagen zur Zeit sehr beschäftigt.

Da Deiner ja keine Niveauregulierung hat, würde mich brennend interessieren, wie sehr/weit der OBK hinten in die Knie geht, wenn er beladen und mit Stützlast auf der AHK beaufschlagt wird?

Beste Grüße
Markus

Hallo,
meiner ist ein BMBR und hat Niveaureg.

olliemaen

Schüler

Beiträge: 140

Registrierungsdatum: 11. Januar 2017

  • Private Nachricht senden

20

Dienstag, 25. Juli 2017, 15:52

Btw., der Eingangspost ist aus Dezember 2016. Hat sich schon was getan?

Nein. Meine Beste hängt so am Mammon. :D Ist ja auch ihrer. Aber ich arbeite dran.



Der Köder muss dem Fisch und nicht dem Angler schmecken :D. Musste Dir was gutes überlegen. ;)