Du bist nicht angemeldet.

Beiträge: 1 892

Registrierungsdatum: 16. Januar 2010

Wohnort: Zeuthen

  • Private Nachricht senden

21

Donnerstag, 16. März 2017, 09:36

Hört sich interessant an diese Nachrüstlösung...

War Twintec nicht auch der der den Kaltlaufregler als Nachrüstung angeboten hat damals ???.


Genau, Twintec war ein Anbieter, der andere war HJS. Bei Twintec wurde einfach kontrolliert Falschluft während des Warmfahrens zugeführt, sparte bis zu 2L/100km und brachte die Euro2 Norm für Euro1 Fahrzeuge.

quadahrer

Fortgeschrittener

Beiträge: 516

Registrierungsdatum: 17. September 2015

  • Private Nachricht senden

22

Donnerstag, 16. März 2017, 19:21

renault bescheißt schon seit wahrschenlich 25 jahren!!!
http://www.auto-motor-und-sport.de/news/…n-10367224.html

unglaublich! nie wieder diesel, es sei denn, einen oldtimer!

SubiBear

Fortgeschrittener

Beiträge: 508

Registrierungsdatum: 30. Januar 2017

Wohnort: [Nord/West]Deutschland

  • Private Nachricht senden

23

Freitag, 17. März 2017, 09:54

Moin!
nie wieder diesel, es sei denn, einen oldtimer!

@quadfahrer: mein Reden! Lohnt sich in >90% der Fälle bei ehrlicher Vollkostenrechnung (incl. Versicherung, Steuern, höheren Anschaffungs-,Reparatur- und Wartungskosten) auf 200TKM nicht sowie am Ende keinen höheren Wert als Gebrauchtwagen gegenüber einem Benziner - das war einmal.... und Du hast NULL Planunssicherheit, selbst wenn Du Dir heute einen neuen Euro 6 Diesel kaufst.
Für mich ist der PKW-Diesel in D mausetot. Habe dazu ja auch schon Einiges an anderer Stelle geschrieben.....
"Immer wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit, sich zu besinnen."
© Mark Twain

Thömu

Profi

Beiträge: 693

Registrierungsdatum: 31. Mai 2008

Wohnort: CH

  • Private Nachricht senden

24

Freitag, 17. März 2017, 10:02

Moin!
nie wieder diesel, es sei denn, einen oldtimer!

@quadfahrer: mein Reden! Lohnt sich in >90% der Fälle bei ehrlicher Vollkostenrechnung (incl. Versicherung, Steuern, höheren Anschaffungs-,Reparatur- und Wartungskosten) auf 200TKM nicht sowie am Ende keinen höheren Wert als Gebrauchtwagen gegenüber einem Benziner - das war einmal.... und Du hast NULL Planunssicherheit, selbst wenn Du Dir heute einen neuen Euro 6 Diesel kaufst.
Für mich ist der PKW-Diesel in D mausetot. Habe dazu ja auch schon Einiges an anderer Stelle geschrieben.....


Bin gespannt wie lange es dauert bis wir von den DIT's dasselbe schreiben? 5 Jahre, wohl kaum!

SubiBear

Fortgeschrittener

Beiträge: 508

Registrierungsdatum: 30. Januar 2017

Wohnort: [Nord/West]Deutschland

  • Private Nachricht senden

25

Freitag, 17. März 2017, 10:11

Direkteinspritzer vs Sauger

Moin!
Bin gespannt wie lange es dauert bis wir von den DIT's dasselbe schreiben? 5 Jahre, wohl kaum!
@Thömu:
genau DAS war ein wesentlicher Grund, warum ich mich aktuell für einen klassischen Sauger entschieden habe :zwinker:
Direkteinspritzer sind ausgemachte Feinstaubschleudern, das ist nur den Meisten Endkunden (noch) nicht klar und die allermeisten Autoverkäufer tun so, als wüssten sie von nix :confused:

Wie in anderen threads hier ja auch zu lesen ist, bringt die ganze downsizing-Geschichte mit DIT und Turbo verbrauchsseitig nur etwas im unteren Drehzahlbereich. Es gilt der alte Schrauber-Lehrsatz:"Turbo läuft - Turbo säuft"
Wenn Du auf der Autobahn zügig fährst, dreht es sich sogar um: bei 160 km/h verbraucht der Outback 2.5i nicht mehr (oder sogar weniger) als der aerodynamischere Levorg 1.6DIT
"Immer wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit, sich zu besinnen."
© Mark Twain

Flo72

Schüler

Beiträge: 104

Registrierungsdatum: 6. August 2015

Wohnort: München

  • Private Nachricht senden

26

Mittwoch, 22. März 2017, 19:06

Hallo,

Tja, jetzt kann ich wohl meinen Diesel verkaufen (erst Zulassung im Dezember 2014) von mir im Mai 2015 erworben und die Finanzierung läuft noch bis Mitte 2019. Was in der Zeit zwischen 2018 (Dieselfahrverbot) und Mitte 2019 (Ende Finanzierung) wird? Die Garantie ist noch nicht mal abgelaufen und schon in Augen unserer Gesetzgeber umwelttechnischer Schrott und eine alte Kiste.
Danke Deutschland

Gruß
Flo
Subaru XV MY14 2.0D Comfort

physici_errantes

Fortgeschrittener

Beiträge: 165

Registrierungsdatum: 17. November 2008

Wohnort: bei Uster

  • Private Nachricht senden

27

Donnerstag, 23. März 2017, 08:30

Ich weiss zwar nicht, was dich zu dieser Annahme verleitet, aber in meinen Augen ist das vorschnell. Dieselfahrverbote sind immer noch in Diskussion. Da du wahrscheinlich eine Euro 5 hast, kannst du nachwievor in alle Städte rein. Stuttgart wird das mittelfristig ändern, aber auch da ist noch nicht ganz klar wie genau. Von München hab ich nichts gehört.

Jetzt ist die Frage, wofür du den Diesel benutzt. Arbeitsweg? Innenstadt? Dann mag es begründet sein, in ein oder 2 Jahren mal darüber nachzudenken. Solltest du aber viel ausserhalb der Stadt unterwegs sein, dann weiss ich nicht, wo dein Problem ist. Da wird es auch langfristig keine Fahrverbote geben. Ausserdem werden die wenigstens Gesetze so eingeführt wie ursprünglich geplant. Wir haben ja eine grosse Autolobby...
Legacy BD MY07 -> Volvo V70 D4 AWD MY15

Ulli

Profi

Beiträge: 658

Registrierungsdatum: 14. Januar 2002

Wohnort: Deutschland

  • Private Nachricht senden

28

Donnerstag, 23. März 2017, 08:36

Zitat

Warum sind Pkw dreckiger als LKW und Busse?

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/dies…16d21b4684.html

Gruß Ulli

Allrad lässt sich durch nichts ersetzen, außer durch ALLRAD!

Micha2

Schüler

Beiträge: 84

Registrierungsdatum: 29. Mai 2011

  • Private Nachricht senden

29

Donnerstag, 23. März 2017, 08:36

Hallo Flo,

lass Dich nicht verrückt machen. Ich fahre seit Jahren mit einem Euro 3 Diesel und einem Benziner ohne geklebte Plakette ( soll mal ein Oldtimer werden, da past sowas nicht an der Frontscheibe)
durch die Umweltzonen. Interessiert doch gar keinen mehr. Bekannte von mir fahren in Berlin seit Jahren unerkannt einen Euro 3 Diesel in der Innenstadt.
Ich bleibe beim Diesel auch beim Neuwagen. Wir haben noch einen Euro 3 Diesel mit Saisonkennzeichen zu laufen. Für 5000 Km im Jahr bei schönem Wetter. Nicht im Traum würde uns einfallen für ne Umweltzone den Wagen zu verkaufen.
Gesetze hin oder her. Auch Polizisten und Politessen fahren Euro 3 und weigern sich teilweise behaarlich diesen Schwachsinn zu ahnden.

Gruß Micha2

kampfruderer

Fortgeschrittener

Beiträge: 308

Registrierungsdatum: 11. März 2014

Wohnort: Stade

  • Private Nachricht senden

30

Donnerstag, 23. März 2017, 09:22

Hallo Micha,

mit Kontrollen habe ich zwar keine Erfahrung, weil ich Innnenstädte mit dem Auto i.d.R. meide (es gibt dort genug stressfreie Alternativen), aber ich bin auch nachlässig geworden: Auf der Plakette am Subaru steht noch mein altes Kennzeichen, der Käfer bekam vor Jahren eine neue Scheibe und seitdem fährt er ohne Plakette. Ich ändere das nicht mehr ... gibt wichtigeres zu tun im Leben.

Gruß
Christian

SubiBear

Fortgeschrittener

Beiträge: 508

Registrierungsdatum: 30. Januar 2017

Wohnort: [Nord/West]Deutschland

  • Private Nachricht senden

31

Donnerstag, 23. März 2017, 09:33

Danke Deutschland - danke Verkaufs"berater"

Moin!
Tja, jetzt kann ich wohl meinen Diesel verkaufen (erst Zulassung im Dezember 2014) von mir im Mai 2015 erworben und die Finanzierung läuft noch bis Mitte 2019. Was in der Zeit zwischen 2018 (Dieselfahrverbot) und Mitte 2019 (Ende Finanzierung) wird? Die Garantie ist noch nicht mal abgelaufen und schon in Augen unserer Gesetzgeber umwelttechnischer Schrott und eine alte Kiste.
Danke Deutschland

Gruß
Flo
@Flo72:

Ja, das ist echt bitter und hart! ;( Die umweltpolitische Drangsalierung des "Normalbürgers" nimmt immer krassere Formen an.
Bei diesen politischen Entscheidungen werden die Gesamtrelationen geflissentlich ignoriert:

  • die 15 grössten Seeschiffe der Welt stossen mehr Dreck aus als die ca. 750 Mio Kfz weltweit - und es gibt in D bis heute keine Landstrompflicht für diese Dreckschleudern! :cursing:
  • der grösste Anteil an Feinstaub in der Luft in Grossstädten wird durch Heim-Kamine, Kerzen (kein Witz!), Brems- und Gummiabrieb erzeugt, sowie in Hafenstädten eben durch die "grossen Pötte" Nur weht da meist mehr Wind als im Stuttgarter Talkessel.
  • der Diesel ist nach wie vor der beste Kostverwerter. Aber die mittlerweile damit verbundenen technischen Auflagen zum Betrieb legen sich zum Teil gegenseitig die Karten. Beispiel: DPF, CRS2 bzw. CRS3 Systeme sind auf hochwertigen Diesel angewiesen. Die Panscherei mit Bio-Diesel (in Stichproben wurde selbst bei Markentankstellen festgestellt, dass der Bio-Anteil bei bis zu 15% statt 7% liegt) sorgt aber genau für die Probleme bei Injektoren und Abgasreinigung. Es wäre dringendst geboten diesen Bio-Blödsinn sein zu lassen und statt dessen die Norm EN590 zu ändern und eine Cetanzahl von mindestens 60 (statt 51) zu fordern ohne jegliche Bio-Zusätze. Dieser Sprit darf dann auch etwas mehr kosten, da die Motoren dann weniger davon verbrauchen, viel sauberer und mit deutlich weniger Russ verbrennen und es deutlich weniger Folgeprobleme / -schäden gibt. Wie ich an anderer Stelle schon schrieb, haben uns das viele Kunden erst nicht glauben wollen. Nachdem Reinigen und Umstellen auf Ultimate sind die selben Kunden verschiedener Marken heute beschwerdefrei, sofern sie den Motor nicht untertourig und in der Kurzstrecke quälen
  • Das Nachhaltigste was man tun kann, ist ein Auto lange fahren und den Eigentümern eine Bestandgarantie der Nutzung an jedem Ort in Deutschland für sagen wir mal 20 Jahre ab in Verkehr bringen zu geben. Trabbi und Wartburg hätten nach der jetzt geltenden "Logik" spätestend drei Jahre nach Wiedervereinigung die Betriebserlaubnis entzogen werden müssen. Ein neues Auto zu produzieren ist deutlich weniger nachhaltig als ein altes in Stand zu halten solange dieses wirtschaftlich sinnvoll ist, aber das wollen natürlich Diejenigen nicht hören, die auch heute den Wahnsinn von immer weiterem Wachstum als Heilsbringer für alle beten und sorgen mit immer neuen Normen dafür, dass technisch noch fitte Autos verschrottet oder nach Afrika verschifft werden: da ist ja auch 'ne andere Luft als hier :cursing:
Womit wir noch zu einem anderen Punkt kommen: ich mache vielen Autohäusern und deren Verkäufern zum Vorwurf, dass sie die Kunden schlichtweg falsch beraten (haben).
  • Wer eine Diesel kauft, muss mindestens 70% STRECKE fahren (d.h. Motor an und mindestens 20km fahren - aber nicht in der Stadt; sonst soll er nen Benziner oder Hybrid nehmen).
  • Wer 25TKM im Jahr fährt wird in einem normalen Autoleben nie in die Gewinnzone kommen und freut sich nur beim Tanken. Bei Vollkostenrechnung sieht das bei den heutigen deutlich geringeren Verbrauchsunterschieden zwischen Benziner und Diesel anders aus.
Dazu ein Rechenbeispiel:

der Unterschied im Kraftstoffverbrauch z.B. zwischen Forester 2.0X und 2.0D bzw. Outback 2.5i und 2.0D mit Lineatronic beträgt ca. 1.25l / 100km

=> bei 25 TKM/Jahr bedeutet dieses:

1.825l Diesel zu 1,15 = 2.099 €

2.025l Super E5 zu 1,35 = 2.734 €

= 635 € Mehrkosten an Sprit pro Jahr = 2.540 € auf 100.000 km;


Mehrkosten von Steuern und Versicherung und Wartung sind da noch nicht enthalten.

D.h. nach 100 TKM bzw vier Jahren (!) ist man ungefähr pari was den Anschaffungspreis angeht und erst danach beginnt die theoretische Gewinnzone.

Ein DPF ist ein Verschleissteil und der ist je nach gefahrenem Sprit, Art der Regeneration und Fahrprofil nach 80 - 180TKM voll mit Asche (nicht Russ). Muss also ersetzt oder im günstigsten Fall professionell regeneriert werden; Kosten incl. Arbeit 700 € und bis zum Vierfachen :eek: Ebenso sind bei vielen CRS2/3 Dieseln nach der Zeit die Injektoren dran: auch kein billiger Spass.
Lambdasonde(n), Einspritzdüsen bei einem Multipoint-Einspritzer und ein Kat können problemlos 300TKM halten und wenn etwas getauscht werden muss ist es deutlich günstiger zu haben.

Daher macht ein Diesel nur noch Sinn, wenn man mindestens 60TKM / Jahr fährt, denn dann ist man in drei Jahren (wenn spätestens Euro 7 kommt) 180TKM gefahren und dann ist der Restwert soweit 'runter, dass es nicht mehr weh tut, dass ein jetzt-Euro 6 Diesel dann massiven Wertverlust erfährt.

Ich kenne mehrere Chefs unterschiedlicher Autohäuser mit unterschiedlicher Marken, die ihre Verkäufer angewiesen haben den Kunden das auch genau so zu kommunizieren.
Denn wir in der Werkstatt bekommen täglich zu hören "ja, wenn ich die Zusammenhänge gewusst hätte, hätte ich mir keinen Diesel mehr gekauft".
In den Köpfen ist immer noch diese unsägliche Zahl des ADAC :wacko: im Kopf, dass sich ein Diesel schon bei 20TKM lohnt, was schon immer völliger Schmonsens war :thumbdown:

Und dass Subaru und Herr Yoshinaga selber nicht mehr an den Diesel in Europa glauben kannst Du hier lesen:
http://www.blick.ch/auto/news_n_trends/i…-id6384611.html

Zitat

Sie investierten viel in die Entwicklung eines Boxer-Diesels für Europa. Arbeiten Sie weiter daran?
Nach dem VW-Dieselskandal wandten viele Hersteller ihren Fokus weg vom Diesel hin zu Elektro- und Plug-in-Hybrid-Antrieben. Auch wir tendieren im Moment eher in diese Richtung.
So siehts leider aus :huh: - und das ist der Grund, warum auch ich mich nach über zehn Jahren Diesel jetzt für einen klassischen Sauger-Benziner ohne Direkteinspritzung entschieden habe und das obwohl ich auch jetzt noch locker 30TKM im Jahr fahre. Die Politik kann ich leider nicht ändern, aber ich versuche (fast) täglich die Kunden zumindest vor richtig teuren Fehlentscheidungen in der Zukunft abzuhalten. Klappt natürlich auch öfter nicht: es gibt Leute die seit den 1970ern immer einen Diesel gefahren haben und einfach nicht verstehen wollen, dass die Motorentechnik mit Verteilereinspritzpumpe und ein CS2/3-System kaum noch etwas gemeinsam haben und heute ein Benziner im Regelfall die deutlich unproblematischere und "verhaltensunauffälligere" Antriebsvariante ist.
"Immer wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit, sich zu besinnen."
© Mark Twain

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »SubiBear« (23. März 2017, 10:17)


Micha2

Schüler

Beiträge: 84

Registrierungsdatum: 29. Mai 2011

  • Private Nachricht senden

32

Donnerstag, 23. März 2017, 10:51

Ich will jetzt keine Lawine lostreten oder mich auf politische Diskussionen einlassen.

Wir haben im September durchaus eine Wahl das vielleicht zu ändern. In manchen Parteiprogrammen steht: Euro5 ist genug und wir belassen es dabei.

Dann sind die Umweltzonen oder Euro 6 ganz schnell geplatzt. Zugunsten aller Autofahrer und der Autoindustrie.

Zumal Deutschland wieder mal allein mit so einem Bödsinn die Welt vor schädlichen Abgasen retten will.


SubiBaer; das Rechenbeispiel denke ich, ist mehr theoretischer Natur. Wenn ich mit dem Diesel und Wohnwagen unterwegs bin, verbrauche iich im Schnitt 12 L/100km. Mit dem Benziner, so Aussagen meiner Werksatt, ungefähr bei selben Fahrprofil 17 L/ 100km.
Das selbe bei zügiger Autobahnfahrt. Ich habe mehrfach Rechnungen aufgestellt, ich komme am Diesel nicht vobei.

Bei Steuern, Versicherung und allgemeinen Unterhalt gebe ich Dir 100%ig Recht. Aber einmal auf die Autobahn, lange Strecken, Wohnwagen dran und alle Berechnungen lösen sich wegen des tatsächlichen Kraftstoffverbrauchs in Schall und Rauch auf.
Und das nur bei einer jährlichen Fahrleistung von rund 25 tkm. Einen Punkt darf man natürlich auch nicht ausser Acht lassen, das fette Drehmoment.


Gruß Micha2

physici_errantes

Fortgeschrittener

Beiträge: 165

Registrierungsdatum: 17. November 2008

Wohnort: bei Uster

  • Private Nachricht senden

33

Donnerstag, 23. März 2017, 11:27

SubiBaer; das Rechenbeispiel denke ich, ist mehr theoretischer Natur. Wenn ich mit dem Diesel und Wohnwagen unterwegs bin, verbrauche iich im Schnitt 12 L/100km. Mit dem Benziner, so Aussagen meiner Werksatt, ungefähr bei selben Fahrprofil 17 L/ 100km.
Das selbe bei zügiger Autobahnfahrt. Ich habe mehrfach Rechnungen aufgestellt, ich komme am Diesel nicht vobei.


Zumal es auch durchaus Autobesitzer gibt, die ihre Fahrzeuge länger als 3 Jahre und mehr als 100000 km besitzen/fahren. Und auch Fahrzeuge wo die Differenz zwischen Diesel und Benzing bei gleich Leistung deutlich grösser als die 1.25l ist...
Legacy BD MY07 -> Volvo V70 D4 AWD MY15

neu2003

SC+ Mitglied

Beiträge: 631

Registrierungsdatum: 17. Mai 2011

Wohnort: NRW

  • Private Nachricht senden

34

Donnerstag, 23. März 2017, 11:33

@SubiBear: Du sprichst mir aus dem Herzen. Ich bin auch ein Vielfahrer (40tkm p.a.), der bewusst einen Saugmotor Benziner genommen hat.

Ich brauche mit dem Outback 2.5 CVT von 2012 im Schnitt seit 6 Jahren (2 Fahrzeuge gleichen Typs) 8,2 Liter, bei gleichmäßigem Fahren um 120. Das Ziel sind 320tkm Laufleistung zu erreichen.

Mit meinen früheren E-Klasse Diesel-Kombis immer um 7 Liter Diesel.

Elektroantrieb interessiert mich, aber es ist ja absehrbar, dass die Kilowattstunde Strom an der Schnelladesäule der Autobahn dann später mal, bei mehr Verbreitung, 60-70 Cent kosten wird (statt 25 ct zuhause).
Damit macht das absehrbar auch keinen Sinn.

Ich bin auch absolut dabei, dass die Gesamtkosten über die Haltedauer den meisten Aufschluss bringen.
Vielleicht kaufe ich meinen nächsten Outback 2.5 CVT als 5-jährigen Gebrauchten mit 100tkm, da gibts Angebote für 17tE. Dann wird die Gesamtrechnung am günstigsten - mal sehen...

PS: Was die Fahrverbote angeht: Die Bundespolitik trifft keine Entscheidung, und schiebt damit den Städten den schwarzen Peter zu, die (zu Recht, gemäß Gesetzt schon jahrlang) von der Umwelthilfe verklagt werden.
Daraufhin müssen mehr Leute ihre Gebrauchten ersetzen, was der Autoindustrie zugute kommt.

Viele Grüße,
neu2003

Beiträge: 1 892

Registrierungsdatum: 16. Januar 2010

Wohnort: Zeuthen

  • Private Nachricht senden

35

Donnerstag, 23. März 2017, 11:59

Ich will jetzt keine Lawine lostreten oder mich auf politische Diskussionen einlassen.

Wir haben im September durchaus eine Wahl das vielleicht zu ändern. In manchen Parteiprogrammen steht: Euro5 ist genug und wir belassen es dabei.

Dann sind die Umweltzonen oder Euro 6 ganz schnell geplatzt. Zugunsten aller Autofahrer und der Autoindustrie.


Dann sollte man diese Parteien ganz bestimmt nicht wählen. Deutschland kann keinen Einzelweg gehen, das sind EU-Normen und EU-weit gültig. Eine Partei, die anderes behauptet, belügt ihre zukünftigen Wähler. Wer belogen werden möchte...

Mal anders rum, an wie vielen Tagen im Jahr darf ich denn meinen Euro5 Diesel nicht benutzen? Lohnt das den Aufschrei um die vermeintliche Enteignung? Oder gibts da ev. eine brauchbare und zumutbare Alternative für die Tage des Fahrverbots, wie z.B. das Klapprad im Kofferaum, mit dem dann die letzten Kilometer zurückgelegt werden können?
... Bekannte von mir fahren in Berlin seit Jahren unerkannt einen Euro 3 Diesel in der Innenstadt....Auch Polizisten und Politessen fahren Euro 3 und weigern sich teilweise behaarlich diesen Schwachsinn zu ahnden.

Gruß Micha2


Berlin hat ja auch bekannt gegeben, daß sie kein Personal zur Kontrolle der Umweltzone haben. Andererseits ist es in Berlin kein Problem eine Ausnahmegenehmigung (bei fehlender Nachrüstmöglichkeit des PKW) zu bekommen, kostet um die 100,-Euro pro Jahr.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kartoffelbrei« (23. März 2017, 12:09)


quadahrer

Fortgeschrittener

Beiträge: 516

Registrierungsdatum: 17. September 2015

  • Private Nachricht senden

36

Donnerstag, 23. März 2017, 14:48

die rechnerei, ob sich ein diesel wirtschaftlich lohnt, finde ich schon wichtig.

wenn ich lpg mit da rein werfe, wird der diesel wirklich unwirtschaftlicher.
man muss ja auch noch steuer und versicherungen mit einrechen und da wird der diesel teurer!

übrigens ist es besser, ohne plakette in die umweltzonen zu fahren wie mit einer gefälschten. kostete einem entfernten bekannten über 1.500,-€ weil urkundenfälschung!

Micha2

Schüler

Beiträge: 84

Registrierungsdatum: 29. Mai 2011

  • Private Nachricht senden

37

Donnerstag, 23. März 2017, 15:41

Hallo Quadfahrer,

dafür gibt es dann Aufkleber, die so aussehen wie eine Plakette;-)

Und das ist nicht strafbar.

SubiBear

Fortgeschrittener

Beiträge: 508

Registrierungsdatum: 30. Januar 2017

Wohnort: [Nord/West]Deutschland

  • Private Nachricht senden

38

Freitag, 24. März 2017, 09:49

Moin Zusammen
SubiBaer; das Rechenbeispiel denke ich, ist mehr theoretischer Natur. Wenn ich mit dem Diesel und Wohnwagen unterwegs bin, verbrauche iich im Schnitt 12 L/100km. Mit dem Benziner, so Aussagen meiner Werksatt, ungefähr bei selben Fahrprofil 17 L/ 100km.
Das selbe bei zügiger Autobahnfahrt. Ich habe mehrfach Rechnungen aufgestellt, ich komme am Diesel nicht vobei.

Bei Steuern, Versicherung und allgemeinen Unterhalt gebe ich Dir 100%ig Recht. Aber einmal auf die Autobahn, lange Strecken, Wohnwagen dran und alle Berechnungen lösen sich wegen des tatsächlichen Kraftstoffverbrauchs in Schall und Rauch auf.
@Micha2:
a) ich habe mich bei meiner Berechnung an den Angaben eines Subaru-AD's orientiert, der den Outback sowohl als Diesel als auch als Benziner über Monate gefahren ist. Seine Aussage war, dass wenn man zügig aber nicht rasend unterwegs sei (Stadt/Landstrasse/AB) man bei beiden getrost den offiziellen "innerorts-Wert" als Grundlage für den Durchschnittsverbrauch nehmen könne.

b) wenn ich anfange den Bleistift richtig zu spitzen, kann ich für Benzin auch 2ct/l weniger zahlen indem ich E10 tanke. Habe ich in meiner Berechnung nicht gemacht. Und wenn ich den Motor >100TKM ohne verkleisterte Injektoren, regelmässig AGR reinigen und (zu) häufige Regenerationen des DPF (was eine ganz sicher nicht gesunde Ölverdünnung beim Subi nach sich zieht, da kein fünfter Injektor aus Kostengründen verbaut ist) fit halten will, dann müsste ich die Rechnung mit Aral Ultimate machen: Preisunterschied zu normalem Diesel sind +14ct/ Liter. Dann kannst Du rechnen wie Du willst, der Diesel bleibt immer ein Verlustgeschäft.

c) Wieviele km Deiner Gesamtkilometer / Jahr fährst Du denn mit Wohnwagen? Selbst wenn ich 2.000km von 30.000km/Jahr mit Wohnwagen fahre und dabei 5 Liter/100km mehr brauche [was ich für übertrieben halte wenn Du Dich an 80km/h hälst] so what :?: In der Summe der Betriebskosten im Jahr bist Du mit dem Benziner immer noch günstiger.

Das ist es ja was ich sage: die Meisten sehen nur die Ersparnis an der Tanksäule bzw. bei einigen wenigen Fahrten wo der Benziner dann mal deutlich mehr braucht: das sind alles gefühlte Werte, aber keine Vollkostenrechnung. Kenne auch Dieselfahrer, die den ganzen Sommer mit Dachgepäckträger 'rumfahren, leer auf der AB mit 160km/h, und mir dann erzählen sie müssten den fahren weil ein Benziner sie arm macht :frown:
Zumal es auch durchaus Autobesitzer gibt, die ihre Fahrzeuge länger als 3 Jahre und mehr als 100000 km besitzen/fahren. Und auch Fahrzeuge wo die Differenz zwischen Diesel und Benzing bei gleich Leistung deutlich grösser als die 1.25l ist...
@physici_errantes:
Lies' bitte meinen post nochmal in Ruhe genau durch: dann kannst Du nicht zu dem Schluss kommen, dass ich nur von einer Haltedauer von 3 Jahren / 100TKM ausgegangen bin :frown:
Ich habe aber darauf hingeweisen, dass spätestens danach die nicht gerade kostengünstigen Wartungen und Reparaturen früher oder später anstehen, die bei einem Benziner wenn überhaupt deutlichst günstiger ausfallen.
Was die Musterrechnung angeht: siehe meine Antwort an "Micha2" -


Damit Ihr mich nicht falsch versteht: natürlich gibt es Anwendungsfälle wo ein Diesel mehr Sinn macht als ein Benziner, aber die sind lange nicht so viele, wie die Meisten sich das schönrechnen.
Wenn ich z.B. beruflich/gewerblich locker 30-50% der Gesamtjahrestrecke mit nem fetten Hänger fahren muss macht ein Benziner wenig Sinn.

Ihr seid alle schon gross, aber ich sehe es doch regelmässig wie sich das an Dutzenden von Kundenfahrzeuge am Ende der Halterzeit dann darstellt: die elendsten Diskussionen haben wir ja gerade mit den "spitzen-Bleistift-Rechnern" wenn dann z.B. nach 150TKM der DPF im Eimer ist und Injektoren wegen des sch.... Biosprits getauscht werden müssen damit die Kiste wieder läuft. Den Meisten ist nicht mal klar, dass diese Bauteile Verschleissteile sind, auf die kein Hersteller Garantie gibt.
Dann sind natürlich wir bzw. der Hersteller Schuld dass die Instandsetzung so teuer wird, weil ihnen ihre schöne Rechnung vom güntigen Diesel zerplatzt.
die rechnerei, ob sich ein diesel wirtschaftlich lohnt, finde ich schon wichtig.



wenn ich lpg mit da rein werfe, wird der diesel wirklich unwirtschaftlicher.

man muss ja auch noch steuer und versicherungen mit einrechen und da wird der diesel teurer!
@quadahrer: genau das meine ich :dankeschoen:
Dann sollte man diese Parteien ganz bestimmt nicht wählen. Deutschland kann keinen Einzelweg gehen, das sind EU-Normen und EU-weit gültig. Eine Partei, die anderes behauptet, belügt ihre zukünftigen Wähler. Wer belogen werden möchte...

Mal anders rum, an wie vielen Tagen im Jahr darf ich denn meinen Euro5 Diesel nicht benutzen? Lohnt das den Aufschrei um die vermeintliche Enteignung?
Das hat (leider) in erster Linie nichts mit "diesen Parteien" (die wir ja wählen oder nicht-wählen können) zu tun, sondern mit den Verantwortlichen in den kommunalen Ordnungsämtern, die sich wie Fürsten aufführen soweit sie dieses Kraft ihres Amtes können - und die Vorgaben kommen nun mal aus Brüssel.
"Diese Parteien" ziehen sich bei der Umsetzung der Brüssler Vorgaben fein aus der Verantwortung (wie ich bereits erläutert habe).
Und die Deutsche Umwelthilfe kann ich nicht abwählen. Nebenbei gesagt: die hat z.B. dafür gesorgt, dass Subaru Deutschland kein Heftarchiv des Kundenmagazins "drive" mehr online stellt:

Zitat

"Die Deutsche Umwelthilfe nimmt ihren Auftrag sehr ernst und verklagt Unternehmen schnell und gnadenlos, wenn sie "Marketing-Materialien" ohne Informationen über Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen gemäß Richtlinie 1999/94/EG veröffentlichen. Das gilt leider auch für Publikationen, die aus einer Zeit stammen, in der diese Angaben noch keine Pflicht waren. Das Kundenmagazin wird wenn auch im weiteren Sinne auch zu Materialien gezählt, die verkaufsfördernd dienen und es gehört demnach dazu. Wir möchten keine juristische Auseinandersetzung mit der Deutschen Umwelthilfe riskieren und daher haben wir uns entschieden, das Archiv von den Seiten zu nehmen."
Oder gibts da ev. eine brauchbare und zumutbare Alternative für die Tage des Fahrverbots, wie z.B. das Klapprad im Kofferaum, mit dem dann die letzten Kilometer zurückgelegt werden können?
Hast Du Du die Antwort von Kretschmann bei der Pressekonferenz zum Fahrverbot in Stuttgart ab 2018 als Grundlage genommen?
Auf solche albernen Vorschläge mit Klapprad im Kofferraum habe glaube nicht nur ich keine Lust.

Berlin hat ja auch bekannt gegeben, daß sie kein Personal zur Kontrolle der Umweltzone haben. Andererseits ist es in Berlin kein Problem eine Ausnahmegenehmigung (bei fehlender Nachrüstmöglichkeit des PKW) zu bekommen, kostet um die 100,-Euro pro Jahr.
Jaja, Berlin, da ist ja alles anders :lolaway:
Ich kann nur von einem Freund aus Belgien berichten, der für ein Wochenende in Köln zu Besuch war mit seinem PKW und keine Lust hatte sich extra dafür eine 4er-Feinstaubplakette zu besorgen. Er hat seinen Wagen dann in einer Umweltzone unweit des Rheinufers geparkt (da wo die Touri-Schiffe der KölnDüsseldorfer Rheinschiffart bei jedem Ablegen den Himmel schwarz werden lassen weil deren Diesel technologisch auf der Höhe der 1970er sind). Ergebnis: am nächsten Tag war sein Auto weg. Zur Polizei gegangen: abgeschleppt! Nicht weil er behindernd geparkt habe, sondern weil er unerlaubt in eine Umweltzone eingefahren sei. Er konnte dann am Montag beim örtlichen Abschleppunternehmen sein Auto für eine satten dreistelligen Betrag auslösen - und der Leiter des Verkehsamtes Köln findet das alles völlig in Ordnung. Ein Brief an kommunale Politiker blieb bis heute unbeantwortet :klatsch:
"Immer wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit, sich zu besinnen."
© Mark Twain

Beiträge: 1 892

Registrierungsdatum: 16. Januar 2010

Wohnort: Zeuthen

  • Private Nachricht senden

39

Freitag, 24. März 2017, 12:27


Auf solche albernen Vorschläge mit Klapprad im Kofferraum habe glaube nicht nur ich keine Lust.


Ja, in Berlin ist vieles anders. So wurden z.B. alle Parkplätzeauf dem gemietetem Gelände unseres Unternehmens , die bisher auch den Mitarbeitern zur Verfügung standen, schlicht zu Grünflächen umgewandelt. Das bedeutet für uns (ca. 200 Personen) nun einen zusätzlichen Fußweg von ca. 2,5km pro Tag. Argumentation: 1. Bewegung ist gesund. 2. Wir können ja wie die anderen 300 Mitarbeiter den ÖPNV nutzen. Darauf hab ich nun so gar keinen Bock. Insofern ist die Lösung Klapprad/Tretroller/Inliner für die letzte Distanz für mich schon lange Realität. Homeoffice wäre eine schöne Lösung, geht aber nicht.
Und...wenn ich dann so etwas lesen muß, hab ich echt keinen Bock mehr aufs Auto fahren. Wenn nur der Winter nicht wär, ich würd ausschließlich Pedelec fahren!

berndi

Fortgeschrittener

Beiträge: 299

Registrierungsdatum: 8. Januar 2013

Wohnort: Kreis Waldshut

  • Private Nachricht senden

40

Freitag, 24. März 2017, 16:56

@SubiBear: Ich gebe dir zur 100% recht, was deine Kostenrechnung angeht!!!! :thumbup:

Offtopic - Lesen auf eigene Gefahr
Leider wollte meine Frau ums verrecken einen Diesel - ich konnte sie leider nicht davon abhalten. Selbst mit ähnlichen Argumenten wie du. Und ja, sie freut sich an der Tankstelle (bis jetzt)


Ich glaube, es gibt irgendwo in der Rubrik LPG einen Thread, wo User ihre Kosten pro km auflisten. Ich meine da war auch ein Diesel...
Mal schnell nachschauen :nixwieweg:

Ah, hier Alpha und Passat Diesel: https://www.subaru-community.com/subaru-…-0-lpg-bj-2009/

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »berndi« (24. März 2017, 17:02)