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servusli

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1

Samstag, 9. Mai 2020, 12:43

Ladelufttemperatur optimieren

Hallo allerseits

Bei meinem Levorg MY17 möchte ich gerne die Ladelufttemperatur optimieren, sprich ein wenig senken.
Zu warme Ladeluft kann den Kraftstoffverbrauch erheblich beeinflussen. Somit beeinflusst es auch die Leistung.
Dies habe ich auf div. anderen Foren und auch Händlern mit Tuning-Teilen gelesen.
Da ich gerne mal etwas sportlicher über Passstrassen fahre, merke ich das es je nach Steigung einen merkbaren Leistungseinbruch gibt. Nicht wegen dem Turboloch.

Der Levorg und der WRX haben einen identischen LLK verbaut, jedoch ist der Luftleiteinsatz beim WRX ein anderer.
Wenn ich die Part-Nr. auf Google eingebe, ist Augenscheinlich kein Unterschied zu erkennen bei den Einsätzen in der Motorhaube.

Was ist ausser der Part-Nr. der Unterschied zw. 57253VA020 (Levorg) und 57253VA000 (WRX)?

Es muss ja ein Unterschied vorhanden sein, denn der WRX hat einen anderen Turbolader verbaut wie der Levorg.
Ich erhoffe mir mit einem Luftleiteinsatz vom WRX eine bessere Luftkühlung des LLK.

RedBull

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2

Sonntag, 10. Mai 2020, 17:46

Ich sehe auch eine nennenwerten Unterschiede. Aber ein paar - für dieses Thema irrelevanten Unterschiede, die scheinbar eine andere Artikelnummer rechtfertigen.

Ich kann nur deine Schlussfolgerung nicht ganz nachvollziehen. Was hat ein anderer Turbolader mit dem LLK oder dem Luftleiteinsatz zutun?
Wenn der LLK+Einsatz für mehr Leistung entwickelt wurde, ist der Einsatz im Levorg unkritisch und spart Entwicklungskosten.

RedBull

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3

Sonntag, 10. Mai 2020, 17:48

Ich sehe auch keine nennenwerten Unterschiede.


Keine Editfunktion vorhanden.

Gab

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4

Montag, 11. Mai 2020, 12:26

Kannst dich ja mal mit einer Wassereinspritzung beschäftigen, ob das was für dich wäre..... Snow-Performance z.B.
Will irgendwie kaum wer machen, ist aber ne gute Sache und Preis/Leistung passt.
Das andere Luftleitblech liegt vermutlich eher an der anderen Haube, als an der Performance.

5

Montag, 11. Mai 2020, 13:25

Je höher du kommst, desto dünner wird die Luft.
D.h. der Sauerstoffgehalt sinkt, was sich wiederum auf die Gemischbildung negativ auswirkt.
Weiter könnte bei Pässefahrten auch die Thermik im Motorraum einen Teil dazu beitragen.
Dann hat der Levorgmotor auch noch weniger Kubik...
Alles zusammen wird wohl mit dem spührbar stärkeren Leistungsverlust zu tun haben..

Bluedragon

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6

Montag, 11. Mai 2020, 18:42

Wenn das Luftleitblech keine nennenswerten Unterschiede aufweist, würde ich doch eher nach dem LLK vom WRX schauen. Der Levorg hat was? 170 PS?
Beim WRX gleicher Baujahre sollten es doch 250 PS sein!?
Oder meinst du den WRX STi?
Vielleicht wäre auch der LLK vom Forester XT eine Verbesserung?

Eine Wassereinspritzung kühlt nur parasitär die Ladeluft, wovon der Levorg aber bestimmt auch nichts mitbekommt, weil die Ladelufttemperatur doch bestimmt noch immer am LMM gemessen wird, oder?
Hauptfunktion der Wassereinspritzung ist die Brennraumkühlung und das lohnt sich nur, wenn auch darauf abgestimmt. Sollte darauf abgestimmt sein, sollt das System ein paar fail-safes haben, was meines Wissens nach Snow Performance nur als zusätzliche Option anbietet.

RB199

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7

Montag, 11. Mai 2020, 19:30

In der "Ansaugspinne" sitzt ein Sensor beim Levorg, dieser sieht optisch wie ein Temperatursensor aus. Woanders würde ein Tempsensor auch relativ wenig Sinn machen für die Gemischaufbereitung.
Wassereinspritzung gibt es 2 unterschiedliche wobei eines davon eigentlich keine Wassereinspritzung ist aber oftmals trotzdem so genannt wird. Es gibt einmal die "richtige" Wassereinspritzung in den Brennraum und diese bringt richtig Leistung ist aber auch nicht ganz trivial. Und dann gibt es auch noch Systeme (und ich vermute davon ist hier die rede da es um die Kühlung geht und die "richtige Wassereinspritzung" kühlt nur als Nebeneffekt, die Hauptfunktion ist eine extreme Drucksteigerung) die den LLK benässen und mit der Verdunstungskälte diesen in der Wirkung verbessern, dieses System ist glaub beim Mitsubishi Evo und auch bei einigen BMW M Modellen Serienmässig zum Einsatz gekommen. Dies könnte man sich ganz einfach selber basteln und wäre in meinen Augen auch legal zu betreiben ohne irgendwelche Eintragung oder ähnliches

RB199

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8

Montag, 11. Mai 2020, 19:33

Nachtrag, ein editieren ist leider nicht möglich...

Die Wassereinspritzung kann so ausgelegt sein das sie als haupteffekt kühlt, sie kann aber auch so ausgelegt sein eine enorme Drucksteigerung zu verursachen. Da musste ich selber erstmal etwas nachlesen da ich nur die eine der beiden Systeme kannte (kennen ist zuviel gesagt, in der theorie gelernt habe, in der Praxis ist mir persönlich so ein Motor niemals untergekommen da dies heute nicht mehr angewendet wird da es den Motor sehr schnell killt)

Bluedragon

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9

Montag, 11. Mai 2020, 19:54

Die Frage ist ob du jetzt von einem WAES (Wasser- und/oder Ethanol-EINspritzung) in den Brennraum oder einer WasserAUFspritzung auf den LLK meinst. Letzteres hatten besagte Mitsubishi Evo's aber auch manche STi's serienmäßig.

WAES gibt es neben Snow Performance auch von Aquamist.
Eine Aufspritzung könnte man sich selbst basteln.

Bezüglich Lufttemperatursensor: beim Forester SG 2.5 XT und soweit mir bekannt alles WRX (des europäischen Markts) und STi's wird die Lufttemperatur beim LMM ermittelt. Also VOR dem Turbo und somit auch vor dem LLK und vor der Drosselklappe. Deshalb verlegen Tuner ihn ja gern in den Ausgang vom LLK oder bei nem FMIC-Umbau kurz vor die Drosselklappe.

Gab

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10

Montag, 11. Mai 2020, 21:49

Ich meine schon wie ich geschrieben habe eine Einspritzung.
Natürlich nicht in den Brennraum (!?) , sondern wie es ja hier gewünscht wird in den Ladeluftkühler.
Da killt auch nichts den Motor und ist auch keine Raketenwissenschaft.
Es macht einfach das was hier gefordert wurde. Hält die Ladelufttemperatur effektiv unten.
Das heißt du knallst deine Passtour und dein Ladeluftkühler ist kalt.
Ohne die Wassereinspritzung kannst du Eier drauf braten :-)

Also nichts mit failsafe und extra Abstimmung mit Methanol, sondern einfach nur schlicht Wasser durchziehen zum Kühlen.
Einziges Manko ist halt der benötigte Wassertank und das regelmäßige nachfüllen.

Injen

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11

Montag, 11. Mai 2020, 22:33

Moin!
Ich kann die BEstrebungen des TE ganz gut verstehen. Allerdings bin ich auch der Überzeugung, dass 5°C nicht die Welt bringen. Manchmal fällt man in den Sog aus Gerüchten und Hörensagen und dabei gehen schon mal objektive Dinge flöten. Die Luftdichte zwischen 35°C und 30°C unterscheidet sich nur um knapp 1.6%. Das hört sich erstmal viel an, entspräche aber in 0815 Theorie grade mal 3PS bei einem 200PS Motor. Totale Milchmädchenrechnung aber doch ein Anhaltspunkt.
Aus meiner Sicht ist es da nicht so sinnvoll mit einem Blech oder einer anderen Hutze zu hantieren. Eine Selbstgebaute Wasseraufpsritzung bringt da sicherlich deutlich deutlich größere Effekte. Je nach Auslegung ist das ja auch einfach gemacht und alltagstauglich ohnehin. Kein destilliertes Wasser oder kleine Düsen. Man kann ja hinreichend rumjauchen damit.
Damals nach meinem Zylinderwandschaden, habe ich auch eine WasserEINspritzung gebaut. Hauptsächlich um der Klopfneigung durch den heftigen Ölfras entgegen zu wirken. Kann man sich hier auch angucken. (einen Beitrag weiter, gibts auch Vergleichszeiten) Leider ist das noch nicht wiederbelebt aber ich dneke für die Rennstrecke kommt das noch. Nachteil: Extrem heftig übel illegal.
Legal und funktional: WasserAUFspritzung - das wäre zumindest meine Empfehlung und zudem befriedigt es den Basteltrieb.
Gruß
Manuel

servusli

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12

Dienstag, 12. Mai 2020, 11:01

Wenn das Luftleitblech keine nennenswerten Unterschiede aufweist, würde ich doch eher nach dem LLK vom WRX schauen. Der Levorg hat was? 170 PS?
Beim WRX gleicher Baujahre sollten es doch 250 PS sein!?
Oder meinst du den WRX STi?
Vielleicht wäre auch der LLK vom Forester XT eine Verbesserung?

Eine Wassereinspritzung kühlt nur parasitär die Ladeluft, wovon der Levorg aber bestimmt auch nichts mitbekommt, weil die Ladelufttemperatur doch bestimmt noch immer am LMM gemessen wird, oder?
Hauptfunktion der Wassereinspritzung ist die Brennraumkühlung und das lohnt sich nur, wenn auch darauf abgestimmt. Sollte darauf abgestimmt sein, sollt das System ein paar fail-safes haben, was meines Wissens nach Snow Performance nur als zusätzliche Option anbietet.


Levorg und WRX haben 1:1 den selben LLK. Turbo und Luftleiteinsatz sind unterschiedlich. Ist ja auch plausibel, hat derLevorg den 1.6 Liter Motor und der WRX den 2.0 Liter Motor.
Der WRX STi hat ein 2.5 Liter Motor.

Versuchsweise habe ich am Luftleiteinsatz, mit Klebeband zwei Reihen des Gitter auf der Rechten Seite abgeklebt. Ich habe das Gefühl, dass der Motor so ein wenig mehr Sauerstoff eingeblasen bekommt und somit ein wenig besser zieht.
Kann auch nur Einbildung sein. Aber die mehr Laufleistung mit einer Tankfüllung, untermauern mein Experiment mit dem Klebeband.

Interessant wären die Temperatur-Werte nach dem LLK. So hätte ich eine handfeste Bestätigung ob mein Unterfangen funktioniert oder nur Einbildung ist.
Ich habe in SSM4 aber keine solchen Parameter gefunden.

servusli

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13

Dienstag, 12. Mai 2020, 11:14


Ohne die Wassereinspritzung kannst du Eier drauf braten :-)


Diese Idee hatte ich schon mal, aber ging leider in die Hose. Hauten zu Hause Alaska Seelachs auf den LLK und fuhren von Zürich über Disentis -Oberalppass - Andermatt - Gotthardpass - Airolo - Nufenenpass ins Wallis und der Fisch war immer noch kalt :( :Lolschild:
Und der LLk wurde gerade mal handwarm.

Aber ich denke, wenn ich im Luftleiteinsatz links und rechts eine Art Trennwand einbaue, kann ich den LLK noch kühler halten kann und die Kühlluft mit einem höheren Druck auf den LLK kommt. Ich kann mir vorstellen, dass es zu kontraproduktiven Luftverwirbelungen in der Hutze kommt weil die Luft auch noch links und rechts durch das Gitter direkt auf die Motorverschalung aus Kunststoff prallt.

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