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ruebennase

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1

Donnerstag, 23. Februar 2017, 20:44

Partikelfilter tauschen oder von Asche befreien / reinigen?

Hallo,

im Moment wettern ja alle über den Diesel, und wenn man dem ein oder anderen Schreiber (auch hier im Forum) glauben kann, dann darf man den Diesel eigentlich gar nicht ausmachen, sondern muss ununterbrochen Langstrecken fahren.

Mich würde mal interessieren:

1. wer musste denn überhaupt mal den Partikelfilter erneuern oder von Asche befreien lassen?
2. was war der Grund für 1.? (z.B. viel Kurzstrecke oder so)
3. welche Kosten hat das verursacht?

Danke für Rückmeldungen!

Rübennase

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2

Freitag, 24. Februar 2017, 10:08

Moin @ruebennase: ,

ich hab' gerade nicht soviel Zeit für eine detaillierte Antwort, aber schau doch erst mal hier
=>[url='https://www.subaru-community.com/subaru-foren/legacy-outback-forum-inkl-baja/114272-standheizung-outback-b6-bs-ab-my2015/#post1276268']Standheizung Outback B6 [(BS) ab MY2015][/url]
mittlerer Teil, da gehts um die Diesel-Fahrer.

Vielleicht hilft das erstmal für den Anfang; ansonsten gilt bei weiteren Fragen: fragen! :thumbup:
Wenn ich "Luft" hab, schreib ich dann gern nochmal was dazu.

Schon mal ein schönes Wochenende!
"Immer wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit, sich zu besinnen."
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robotti

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3

Freitag, 24. Februar 2017, 16:54

1. Ich musste den DPF schon mal von Asche befreien lassen, nachdem werkstattmäßiges Ausbrennen auf der Bühne nicht mehr fruchtete.

2. Eine Verkettung mehrerer unglücklicher Umstände. Die Kurzfassung: Der Vorbesitzer hat den Boxer Diesel BJ 11/2011 immer relativ untertourig bewegt und dazu auch noch wenig Langstrecken damit zurück gelegt. Das führte allmählich zu verkokten Kolbenringen, der Ölverbrauch stieg auf bis etwa 1,5 Liter auf 10.000 Kilometern und das führte zu immer frequenteren Regenerationen mit teilweise nur mehr 80 Kilometern zwischen 2 Regenerationen und dies setzte dem DPF massiv zu.

3. Zusammen mit der Erneuerung des Keilriemens und des Zahnriemenspanners, sowie Umbau des Auspuffendtopfs in Summe 590 Euro.

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4

Samstag, 25. Februar 2017, 11:11

Hallo,

...also das mit den Kolbenringen und dem Ölverbrauch hatten die Benziner auch - darum hat das wohl nichts mit dem Fahrverhalten zu tun.

Das war ein konstruktiver Fehler bei den ersten EE & FB Motoren und wurde später auch geändert - mehr Spiel usw.....

Wenn untertouriges Fahren wirklich ein Problem wäre, warum gibt es dann keinen roten Drehzahlbereich dafür??

.......für's Überdrehen gibt's den ja auch, also ist alles erlaubt was darunter liegt!

Wenn eine Maschine bei bestimmungsgemäßem Gebrauch nicht funktioniert dann muß der Hesteller dafür die Kosten tragen und nicht der Käufer - von mir gäbe es keinen cent!

LG

TME

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5

Sonntag, 26. Februar 2017, 07:05

zahnriemspanner habens sicher ned getauscht beim diesel *gg*
tauschen ist teuer, 1 neuer dpf kostet über 1000€, reinigen kostet nicht die welt.
im normalfall sollte es gar nicht zur reinigung kommen, da hast du wo ein grösseres problem welches dieses verursacht.

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6

Sonntag, 26. Februar 2017, 16:23

Moin Zusammen,

@robotti:
1. Ich musste den DPF schon mal von Asche befreien lassen, nachdem werkstattmäßiges Ausbrennen auf der Bühne nicht mehr fruchtete.
Wie sah das bitte konkret aus und was verstehst Du unter "ausbrennen" :confused: => Zwangsregeneration via Laptop/OBD? Wie fand das "von Asche befreien" dann statt?


@figure_of_disguise:

Wenn untertouriges Fahren wirklich ein Problem wäre, warum gibt es dann keinen roten Drehzahlbereich dafür??

.......für's Überdrehen gibt's den ja auch, also ist alles erlaubt was darunter liegt!

Wenn eine Maschine bei bestimmungsgemäßem Gebrauch nicht funktioniert dann muß der Hesteller dafür die Kosten tragen und nicht der Käufer - von mir gäbe es keinen cent!

LG
Untertouriges Fahren und Kurzstrecke ist der Hauptgrund für all' diese Probleme :!:
Grundsätzlich sind Schäden am Diesel-Partikelfilter nicht von der Subaru-Neuwagengarantie gedeckt - er gilt als Verschleißteil wie z.B. Bremsen, Kupplung oder Glühlampen. Das heißt: Der Eigner zahlt selbst; ist bei allen Herstellern so. Es wäre mir neu, dass Hersteller gross und breit darauf hinweisen, was man mit ihren Fahrzeugen besser alles nicht macht.

Ich hatte an anderer Stelle schon mal mit meinen Erfahrungen mit dem Toyota D-CAT 2.2 berichtet; letztendlich lässt sich das im Wesentlichen auf den Boxer-Diesel übertragen (wobei die Lösung der Regeneration dort beim 2AD-FHV-Motor besser gelöst ist durch einen separaten fünften Injektor, der dann nicht für Verdünnung des Motoröls sorgt).

Zitat

...die allermeisten Probleme waren Fahrfehler und Wartungsfehler bzw. Geizder Eigentümer: Maschine überwiegend im Stadtverkehr gequält und versottet, bzw untertourig gefahren, da nie richtig auf Temperatur gebracht, falsches oder minderwertiges Öl und Diesel (und kommt mir jetzt bitte nicht mit der albernen DIN 51 628 )

..und natürlich Beratungsfehler beim Verkauf: wer damit nur zum Kiosk und zum Einkauf gurkt und einmal im Jahr in Urlaub, für den war das definitiv der falsche Motor.


Ich habe mehrere Avensis T25/27 in Betreuung und selbst auch einen gefahren: ich hatte alle diese Probleme mit diesen Autos bisher nicht.

Bei meinem hab ich nach 100Tkm mal das AGR reinigen wollen (was bei diesen Maschinen wirklich einfach und schnell geht im Vergleich zu vielen Wettbewerbern): sah fast aus wie neu - so gut wie keine Russablagerungen :thumbup: - und gab es auch keine Probleme mit zugesetztem DPF :)

[> 80% meiner Strecken mit dem Diesel waren Autobahn und Landstrasse; vom Motorstart bis zum Stop waren es dann mindestens 70km - oft auch 200 bis 300]
Das ist nun mal Euro 5/6 geschuldet und wie es so schön heisst "Stand der Technik". Wer mit der Reparatur dieser Antriebe dann zu tun hat, beklagt regelmässig die falsche oder unzureichende Kaufberartung - und ja, es gibt auch ne Menge Nutzer, die sind absolut beratungsresistent weil sie halt schon immer, immer und immer einen Diesel gefahren haben.... X( denen kann man auch nicht klar machen, dass man die CRS2/3-Systeme eben nicht so fahren kann wie einen Diesel aus den 90ern mit Verteiler-Einspritzpumpe.

Wenn es von Dir keinen Cent gibt, ist die Sache ganz einfach: HU nicht bestanden und Ende Gelände. Viel Spass beim Suchen eines Gutachters und Klage gegen Autohändler / Importeur. Egal bei welcher Marke: da wirst du nur grau und noch mehr Geld los, aber bezahlen wirst Du das selber müssen.

Ist ja schon bei viel harmloseren Sachen so. Schönes Beispiel H7-Leuchtmittel, die bei etlichen PKW fast jährlich 'durch' sind (und dann noch etliche Teile ausgebaut werden müssen, bis man erst mal an die Lampe 'ran kommt - somit schnell Kosten im fast dreistelligen Bereich). Exakt das gleiche Leuchtmittel in anderen PKW-Typen verbaut: hält etliche Jahre. Grund ist fast immer mangelnde Kühlung = konstruktiv wenig alltagstauglich. NULL CHANCE da irgend etwas vom Hersteller / Importeur wieder zu bekommen.
Deshalb sag' ich ja immer, man sollte sich vor dem Kauf lieber mit einem kompetenten Schrauber unterhalten als zu lange mit dem Verkäufer 8o

@TME:
tauschen ist teuer, 1 neuer dpf kostet über 1000€, reinigen kostet nicht die welt.

Um es etwas genauer zu sagen: der DPF ist beim Boxer zusammen mit dem Oxi in einer Einheit und der kostet so um die 2.600 €
Was verstehst Du unter "reinigen"?? Spülen = Russ entfernen? oder Asche entfernen? Letzteres geht nicht ohne Ausbau des DPF und ich kenne nur ganz wenige Firmen die das wirklich können und mit ordentlichem Ergebnis. Z.B. die hier => http://www.dpf-info.de/partikelfilter-regenerieren.html
im normalfall sollte es gar nicht zur reinigung kommen, da hast du wo ein grösseres problem welches dieses verursacht.

Wenn Du übermässige Aschebildung meinst, stimme ich Dir zu: untertouriges Fahren und Kurzstrecke, sodass der DPF nicht auf Betriebstemperatur kommt, sowie billiges Öl oder falsches (nicht besonders asche- und schwefelarm) und schlechter Diesel (siehe oben). Ich weiss, warum ich nur noch Aral ultimate und Total excellium als Dieselkraftstoff empfehle; sicherlich auch ein Grund, warum ich die bekannten Probleme nicht hatte, da z.B. Ultimate viel sauberer verbrennt: die Biospritbeimengungen nach DIN51628 sind definitiv nicht lebensverlängernd für CRS2/3 Systeme.

Alles dass sind genau die Gründe, warum ich mich für den Outback als Benziner entschieden habe.
Die 1.2 l/100km die er mehr verbraucht stehen gegen:
* 2.500 € niedrigerer Anschaffungspreis
* weniger Versicherungsbeitrag
* weniger Kfz-Steuern
* günstigere Wartung
* keinen Ärger mit DPF/Oxi-kat und AGRs
* eine relativ hohe Sicherheit. da weder Diesel noch Feinstaub-Direkteinspritzer, auch noch in fünf Jahren in die Umweltzone einfahren zu dürfen
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7

Sonntag, 26. Februar 2017, 18:34

Hallo,

ja SubiBear, da magst du recht haben mit Garantie und Verschleißteil.

Aber ein durchschnittliches Autoleben von 140TKm sollte der halten, wenn nicht stimmt was am Motor nicht und der unterliegt wohl der Garentie.

Andere System mit einem Injektor im DPF sind natürlich besser, keine Ahnung warum man das bei Subaru nicht gemacht hat?

Für andere Komponeten am Auto gibt es inzwischen auch schon Grundsatzurteile wie lange die halten sollten - Getriebe z.B.

........für den DPF kommt das sicher auch noch.

Meinem EURO6 macht nur Sommerhitze etwas zu schaffen - dann werden die Abstände kürzer - wohl zu wenig Sauerstoff/Volumen

lg

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8

Montag, 27. Februar 2017, 09:19

Hallo Zusammen,
Aber ein durchschnittliches Autoleben von 140TKm sollte der halten, wenn nicht stimmt was am Motor nicht und der unterliegt wohl der Garentie.
wenn man die Regeln beachtet, die ich schon aufzählte, dann tut er das auch. Z.B. beim Toyo D-CAT2.2 habe ich einen in der Betreuung, der fast nur Strecke fährt, Standheizung zur Motorvorwärmung, Mobil1 ESP 0W40 und nur Aral Ultimate Diesel tankt: hat jetzt >240TKM gelaufen und der DPF funzt noch, aber das Ende naht... d.h. ob des Alters werden wir wohl versuchen den DPF bei helo regenerieren zu lassen, um eine der Laufleistung angemessene Reparatur anbieten zu können.

Andere System mit einem Injektor im DPF sind natürlich besser, keine Ahnung warum man das bei Subaru nicht gemacht hat?


Ganz einfach: Kosten! Nicht nur Subi macht das bei dem Motor nicht, da gibt's ne Menge Marken und Typen bei denen das so ist.
Der besagte D-CAT-Motor war seinerzeit die Spitzenmotorisierung mit 130KW/ 177PS und kostete ja auch einen Tacken mehr als die schwächeren Maschinen.

Für andere Komponeten am Auto gibt es inzwischen auch schon Grundsatzurteile wie lange die halten sollten - Getriebe z.B.

Ja, stimmt! Aber da verhält es sich oft ähnlich wie mit den Airlines, die bei einem um Stunden verspäteten Flug auch nicht zahlen, auch wenn die Sache klar ist: ohne Anwalt meist mit Klageandrohung oder -einreichung läuft da meist nix.
Von Toyo weiss ich, von Subi hörte ich, dass wenn alle Wartungen gemacht wurden und der Fehler nachvollziehbar entstanden ist, man bei den Dieseln den Kunden je nach Alter und Laufleistung mit den Teilepreisen und teilweise den AEs entgegenkommt. Ist natürlich auch immer eine Frage, wie man da miteinander umgeht und ob der Kunde auch sonst zur Wartung zu dem Betrieb fährt.
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9

Montag, 27. Februar 2017, 09:48

nein mit andere fehler meine ich festgesetzte kolbenringe, fehlerhafte injektoren, undichte ansaugstrecke etc.
kurzstrecke ansich steckt er weg, kenne genug.
der dpf ist in ca 15 minuten ausgebaut, zum waschen gibts genug mittelchen. oder werkstatt, kostet halt 3-400€.
aber meistens ist öl das problem

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10

Montag, 27. Februar 2017, 13:09

@TME:

kurzstrecke ansich steckt er weg, kenne genug.
a) definiere bitte "Kurzstrecke" und was DU darunter verstehst.

b) eine gewisse Zeit steckt er das sicher weg. Kommt ja auch auf das Verhältnis an: 2x Kurzstrecke zu 8x Langstrecke ist sicher nicht das Problem; umgekehrt schon.
Fakt ist nun mal: je mehr Russ produziert wird, desto mehr Asche verbleibt auch nach der Regeneration im DPF. Asche kann nicht weiter reduziert werden; d.h. voll ist voll.
Genau deswegen ist es ja am Besten, möglichst wenig Russ überhaupt zu produzieren wie bereits beschrieben (Fahrweise, verwendetes Öl und Diesel)

zum waschen gibts genug mittelchen. oder werkstatt, kostet halt 3-400€.

Nenne doch bitte mal genauer welche "Mittelchen" Du ganz konkret meinst. :confused: Meinst Du Russ oder Asche entfernen?
Ich kenne nur eine Methode, die dauerhaft den grössten Teil der Asche entfernt, ohne den DPF zu beschädigen =>
wer musste schon mal den Partikelfilter tauschen oder von Asche befreien?
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ruebennase

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11

Montag, 27. Februar 2017, 18:28

Jungs, nicht böse sein, aber ich wollte hier keine Diskussion, sondern Infos konkreter Probleme, bei denen gehandelt werden musste.

Danke!

motz

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12

Dienstag, 28. Februar 2017, 11:08

Hab den DPF letztes im November 2015 ausbauen und wegcodieren lassen. Im Zuge dessen wurde auch gleich das AGR deaktiviert.

Hat zwar ein bisschen was gekostet hab aber seit dem kein Problem mehr mit dem Diesel gehabt - geht so gut wie nie zuvor und Regenerationen gibts auch keine mehr. Abgaswerte sind übrigens gleich geblieben und in der Werkstatt gibts keine Probleme.

Lg, Motz

fware

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13

Dienstag, 28. Februar 2017, 11:40

Nur keine Zulassung mehr

Abgaswerte sind übrigens gleich geblieben und in der Werkstatt gibts keine Probleme.


Glaube ich jetzt gar nicht, denn das ARG hat seine Aufgaben und einen NEFZ hast Du sicher nicht machen lassen.

Egal, die Betriebserlaubnis ist jedenfalls weg nach den Manipulationen und damit auch der Versicherungsschutz.
Muss jeder selber wissen was er macht.

motz

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14

Dienstag, 28. Februar 2017, 14:27

@fware

Hat mir mein Mechaniker selbst gesagt und mir die Werte auch gezeigt.

Nach dem 7. Werkstattbesuch (bei einer Subaru Vertragswerkstätte) konnte man mir noch immer nicht sagen wo der Fehler liegt. Daraufhin musste das Teil einfach raus. Ich seh nicht ein warum ich als Endkunde draufzahlen soll, nur weil die Autoindustrie beschließt solche Sachen wie einen DPF zu entwickeln und diese unausgereifte Technik dann in den Autos zu verbauen.

Ist ja nicht nur bei Subaru der Fall... Viele Hersteller haben Probleme mit den Partikelfiltern und der Endverbraucher zahlt im Endeffekt drauf...

Mfg

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15

Dienstag, 28. Februar 2017, 14:47

Dass das dein Mechaniker so gesagt hat, ändert aber nix an der Tatsache, dass die vorgenommenen Änderungen definitiv nicht legal sind und du dein Auto jetzt nicht mehr auf öffentlichen Straßen bewegen darfst. Aber die Diskussion gab´s ja letztens erst an anderer Stelle hier im Forum.

Was deinen Ärger über den DPF angeht, kann ich dich jedoch voll und ganz verstehen. Ich finde es allerdings eine Frechheit, dass die Werkstatt am Ende einfach auf eine nicht legale Lösung setzt und du, sollte es deswegen Probleme geben, noch blöder da stehst, als nur mit einem defekten DPF. Eine legale Lösung hätte das Ziel sein müssen, im Zweifel auch über Wandlung des Fahrzeuges.

motz

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16

Dienstag, 28. Februar 2017, 15:32

@Vogelsberger
nur um das zu korrigieren - den DPF hab ich natürlich nicht bei der Subaru Vertragswerkstätte entfernen lassen; das lief alles über eine freie Werkstatt. Bei der Vertragswerkstatt wäre es wahrscheinlich darauf hinausgelaufen, nachdem diese keinerlei Lösung für das Problem gefunden haben, dass ich solange noch mit dem Fehler/Defekt herumfahre bis der DPF endgültig im A.... ist und ich mir dann nen neuen um € 1.500,00 zzgl. Arbeitszeit einbauen lassen darf.

Dass die ganze Aktion nicht legal ist ist mir schon klar, keine Frage. Mir wurde die freie Werkstatt für diese Arbeit empfohlen und dem Risiko bin ich mir natürlich bewusst.

Mfg

robotti

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17

Dienstag, 28. Februar 2017, 21:39

Wie sah das bitte konkret aus und was verstehst Du unter "ausbrennen" => Zwangsregeneration via Laptop/OBD? Wie fand das "von Asche befreien" dann statt?

Mit "Ausbrennen" war in der Tat die per OBD durchgeführte Zwangsregeneration gemeint, welche aber nach 2 maliger Durchführung keinen Erfolg brachte, da in kürzester Zeit die DPF Kontrolllampe zu blinken begonnen hat.
Danach wurde der DPF in der Werkstatt ausgebaut, mehrfach gespült und über Nacht in einer Reinigungs Lösung eingelegt und etwas modifiziert.
Seitdem ist die DPF Kontrolllampe nie mehr zu Gast bei mir gewesen und Regenerationen konnte ich auch nur mehr ganz selten feststellen.
Ob es auch langfristig die Lösung ist wird sich noch weisen müssen. Sollte der Wagen dennoch Probleme machen, werde ich mich - so leid mir das tut - davon trennen.

Ach ja, falls ernsthaft einer glaubt, dass die Abgaswerte ohne DPF und AGR ident sind zu den Abgaswerten mit diesen Systemen, dann ist er entweder dumm oder naiv.
Von einem Mechaniker kann dies unmöglich stammen.
Was aber schon der Fall ist, ist die Tatsache, dass die Möglichkeiten Abgase zu testen in Werkstätten viel zu unsensibel sind, als dass großartige Abweichungen festgestellt werden könnten, zumal bei diesen Abgastests nur ein Bruchteil der Abgase gemessen und nachgewiesen werden können.
Obwohl der Wagen im Grunde durch Manipulation oder Entfernung des DPF und/oder AGR die Betriebserlaubnis verliert, ist es mit herkömmlichen Abgastests nicht vernünftig nachweisbar.
Das bedeutet aber nicht, dass die Abgase gleich wären als wie mit funktionierendem DPF und AGR.
Sonst wäre der Verbau dieser Systeme ja idiotisch, wenn es ohnehin nichts bringen würde.

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18

Dienstag, 28. Februar 2017, 23:37

Hallo Zusammen,

ich möchte mir nicht den Unmut von ruebennase zuziehen, denn er schrieb ja, er wolle hier keine Diskussion sondern Fakten.

Gestattet mir trotzdem auf diese Beiträge kurz einzugehen, ich bin dann auch schon wieder weg :frown:


Dass das dein Mechaniker so gesagt hat, ändert aber nix an der Tatsache, dass die vorgenommenen Änderungen definitiv nicht legal sind und du dein Auto jetzt nicht mehr auf öffentlichen Straßen bewegen darfst. Aber die Diskussion gab´s ja letztens erst an anderer Stelle hier im Forum.

Was deinen Ärger über den DPF angeht, kann ich dich jedoch voll und ganz verstehen. Ich finde es allerdings eine Frechheit, dass die Werkstatt am Ende einfach auf eine nicht legale Lösung setzt und du, sollte es deswegen Probleme geben, noch blöder da stehst, als nur mit einem defekten DPF. Eine legale Lösung hätte das Ziel sein müssen, im Zweifel auch über Wandlung des Fahrzeuges.
a) =>[url='https://www.subaru-community.com/andere-rubriken/geistige-entgleisungen/114362-subaru-deutschland-tauscht-gesch%C3%A4ftsf%C3%BChrung-aus/index4.html#post1278017']Subaru Deutschland tauscht Geschäftsführung aus[/url]

b) kann ich für den Betroffenen zwar nachvollziehen, teile aber weiterhin die Ansicht von :vogelsberger: - und es kann definitiv nicht angehen, dass eine Werkstatt / Händler sich mit einer solchen Aussage einen schlanken Fuss macht :cursing:

Ob es auch langfristig die Lösung ist wird sich noch weisen müssen. Sollte der Wagen dennoch Probleme machen, werde ich mich - so leid mir das tut - davon trennen.

Auch das ist verständlich, aber am finaziellen Schaden würde ich dann den Händler bzw. Subaru (weiss nicht wie das in deinen Fall konkret abgelaufen ist) auf jeden Fall beteiligen. Wenn ein vernünftiges Gespräch unter Männern nichts bringt wäre ich beim Anwalt - machen andere Kunden auch so und wenn die Fakten belegbar auf deiner Seite sind, stehen die Chancen gar nicht so schlecht, dass spätestens dann Bewegung in die Sache kommt....



Obwohl der Wagen im Grunde durch Manipulation oder Entfernung des DPF und/oder AGR die Betriebserlaubnis verliert, ist es mit herkömmlichen Abgastests nicht vernünftig nachweisbar.
Ich möchte es mal so formulieren: Polizei, Zoll, TÜV/Dekra und vereidigte Kfz-Gutachter haben da mittlerweile recht effektive Methoden die erwähnten Straftatbestände dem Eigentümer des Kfz im Verdachtsfall mit relativ wenig technischem Aufwand rechtssicher nachzuweisen.
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motz

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19

Mittwoch, 1. März 2017, 08:00

Ach ja, falls ernsthaft einer glaubt, dass die Abgaswerte ohne DPF und AGR ident sind zu den Abgaswerten mit diesen Systemen, dann ist er entweder dumm oder naiv.

Werte Subaru-Kollegen,

ich habe mit meinem Beitrag zum Thema DPF, und welche Lösungen es für die anfallenden Probleme gibt, nur MEINE persönlichen Erfahrungen und MEINE finale Lösung kundgetan. Diese Art der Problembeseitigung war MEINE Entscheidung und für diese bin ich selbst verantwortlich.

Mir ist vollkommen klar, dass solche eine Aktion nicht legal ist, keine Frage.

Ich wollte in meinem Post niemanden zurechtweisen oder als unwissend hinstellen, ich habe nur meine Erfahrungen mit euch geteilt.

@robotti - Wenn dein DPF einen nicht behebbaren defekt hat kannst du dich gerne von deinem Subaru Diesel trennen, ich bin nun zufrieden so wies jetz ist. Und nein, ich bin keineswegs dumm oder naiv, hab die Werte selbst gesehen und Pickerl gibts obendrauf auch noch problemlos. :whistling:

Schönen Tag noch und Lg,

Motz

robotti

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20

Mittwoch, 1. März 2017, 16:13

Wenn dein DPF einen nicht behebbaren defekt hat kannst du dich gerne von deinem Subaru Diesel trennen, ich bin nun zufrieden so wies jetz ist. Und nein, ich bin keineswegs dumm oder naiv, hab die Werte selbst gesehen und Pickerl gibts obendrauf auch noch problemlos.

Hast du den Rest, den ich geschrieben habe auch gelesen, oder war Schluss am Ende des einzelnen Satzes?
Denn wenn du den Absatz zu Ende gelesen hättest, dann hättest du bemerkt, dass ich geschrieben habe, dass die im Rahmen der §57a Überprüfung stattfindende Kontrolle der Schadstoffemissionen überhaupt kein Problem darstellt. Aber nicht weil der Boxer Diesel etwa so sauber verbrennt und daher keinen DPF und kein AGR benötigt, sondern weil ein Großteil der Emissionen bei dieser 0815 "Pimperl" Überprüfung gar nicht erst registriert wird!
Ich hoffe du liest jetzt zu Ende...

Aber wie SubiBear schon oben geschrieben hat, ist es theoretisch ein Leichtes solcherart manipulierte Fahrzeuge zu ermitteln, bloß tut sich zumindest bei uns keiner diesen Aufwand an.