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DrHouse2010

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41

Dienstag, 12. September 2017, 07:34

GDI´s 2 Jahre auf dem Markt hatten. Damit die damals gültigen Abgasnormen schaffbar waren wurde im Teillast mit bis zu 30% AGR Rate gefahren um die NOx Werte zu erreichen, wie die Einlasskrümmer und Ventile aussahen kann sich jeder vorstellen. Den ganzen Dreck haben wir dann mit Wallnussgranulat rausgestrahlt. Lange gabs den GDI´s aber nicht bei Mitsubishi. Später kam VW dann mit dem FSI und die ersten die noch mit Schichtladung wie Mitsubishi gefahren sind hatten auch Probleme und die Schichtladung wurden dann schnell mal per Softwareupdate rausgenommen.


Das ist 15 oder mehr Jahre her. Zwischenzeitlich hat sich die Technik weiterentwickelt. Es gibt mittlerweile auch andere Betriebsarten als diejenigen die von Mitsu oder VW angewendet wurden. (Atkinson, Miller...)


Ja Mitsu hatte damals keine variable Ventilsteuerung, allerdings was ich jetzt auf die schnelle gefunden habe verwendet bsp. der VAG Konzern erst seit 2016 einen Millermotor. Da waren andere Hersteller schon länger dran.

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42

Dienstag, 12. September 2017, 08:19

Moin Zusammen

@IKR:
Dann dürfte man jetzt auch kein neues Modell des XV mehr kaufen, denn dessen Motoren sind jetzt meines Wissens auch DI-Benzin-Motoren.
so isses :hmmm: - es gibt ja auch bei den anderen Marken kaum noch Sauger mit Multipoint-Einspritzung. Aber genau die sind es, die i.d.R. die wenigsten Probleme machen: weder im Bereich Partikelemission, noch mit "Nebenwirkungen" wie Ölverdünnung, zu hohe Temperaturen und unverhältnismässig teuren ET.
Deshalb rate ich bei einem derzeit anstehenden Neukauf dazu, möglichst ein solches Modell zu wählen; beim Impreza, Outback und Forry 2.0X gibts sowas z.B. noch :thumbsup:

@Harlekin256:
Nein, was IKR meint (wobei ich ihm vollkommen zustimme) ist die absurde Diskrepanz zwischen den zulässigen Höchstwerten bei der Feinstaubbelastung in geschlossenen Räumen und im Freien. Es macht doch absolut keinen Sinn, dass in geschlossenen Räumen drastisch höhere Grenzwerte gelten dürfen. Das ist m.E. tatsächlich ein Argument, welches nahelegt, dass die Politik gezielt Verbrennungsmotoren abschaffen will. Ist genau so wie mit dem Bluthochdruck... Gestern war ein Wert von 140/90 noch normal, anderentags wird der Grenzwert auf 120/80 festgelegt und schwups haben wir eine ganze Menge neuer Medikamentenkäufer, da ja jetzt viele an Bluthochdruck erkrankt sind. Für mich ist diese ganze Feinstaubdiskussion einfach nur heuchlerisch. Der Großteil des Güterkraftverkehrs (LKW, Schiffe, Züge) fährt mit Diesel/Schweröl (noch schlimmer), was passiert eigentlich mit denen, werden die auch verboten??? Und was passiert eigentlich mit der Luftqualität, wenn nur wir Deutschen den Diesel abschaffen und der Rest der Welt sich über unsere Naivität kaputtlacht... Richtig - nichts, rein gar nichts - wir Deutschen retten die ganze Welt ha ha ha :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:
+1 ....mein Reden! :thumbup:

Spätestens mit Einführung von Euro 6 macht mir meine Tätigkeit keinen Spass mehr :frown: - was da abgeht ist völlig abseits einer praxistauglichen Realität :fluch:
Die meisten Kunden haben keine Vorstellung, was da für ein Rattenschwanz dranhängt und was für Probleme sie sich damit an den Hals holen (z.B. führte bereits die Einführung der Sekundär-Luftpumpe ab E4-Benzinern für jede Menge Verdruss und horrend teure Reparaturen, wobei ich den Nutzen in Relation zum technischen Aufwand eindeutig bezweifele. Gerade bei FZ mit höherer Laufleistung kommt man allein mit der Behebung dieses Fehlerbildes an den Rand des wirtschaftlichen Totalschadens: ein Schelm wer Böses dabei denkt. Das Wort "Nachhaltigkeit" ist dummes Politikergeschwätz: nachhaltig wäre, wenn ein PKW 3ooTKM und 20 Jahre wirtschatlich fahrbar wäre, bevor er verschrottet wird. Bei den meisten Herstellern gilt bei einem PKW heute eine EOL*-time von 160TKM/ 12 Jahren :thumbdown: )
------
*end of life


An dem Rest der Diskussion beteilige ich mich nicht mehr: ich sehe mich täglich der Not ausgesetzt das Beste für den Kunden aus diesem Vorschrifts-Wahnsinn zu machen, ändern kann ich ihn leider nicht und die absolute Mehrheit unserer Damen und Herren Politiker ist technisch in diesem Bereich völligst inkompetent und lässt sich die Gesetzestexte von der dt. Automobillobby schreiben... :rotekarte:
"Immer wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit, sich zu besinnen."
© Mark Twain

IKR

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43

Dienstag, 12. September 2017, 09:52

...nachhaltig wäre, wenn ein PKW 3ooTKM und 20 Jahre wirtschatlich fahrbar wäre, bevor er verschrottet wird. Bei den meisten Herstellern gilt bei einem PKW heute eine EOL*-time von 160TKM/ 12 Jahren )
:thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup:

SMeister

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44

Sonntag, 21. Januar 2018, 09:07

Ich habew Freitag gehört das es ab März wohl auch keinen Diesel mehr im Forester geben soll.

Damit wäre das Projekt Diesel für Subaru beendet ...

Subaru93

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45

Sonntag, 21. Januar 2018, 10:42

Die logische Richtung.
Alle Japaner verlassen nach und nach das Diesel- Segment.
Viel zu teuer in der Entwicklung und dazu noch eine Chemie-Fabrik.
Subaru kriegt sicherlich die Euro 6d ohne SCR nicht hin. Im Grunde wurde mir das von einem Subaru Applikateur vor 2 Jahren bestätigt.
Der Diesel würde weiterleben mit SCR. Dafür wären aber hohe Entwicklungskosten notwendig. Wenn man dann noch die Verkäufe betrachtet (und nur Europa will den Diesel),dann ist es klar, weshalb man sich zurückzieht. Der US-Markt ist da wichtiger. Die CO2-Ziele erreicht man auch mit einem Hybrid.

fware

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46

Sonntag, 21. Januar 2018, 10:57

und nur Europa will den Diesel)


Und Australien, die fahren auch gerne Diesel, auch Subaru mit Diesel.
Eigentlich auch Namibia und Co. (zumindest bei Toyota Landcruser und Co.)

Der Markt wäre da und so wenige Diesel verkauft Subaru nun auch nicht, auch wenn es im Vergleich zum Benziner wenig ist.
Dass die U.S.A keine Diesel fahren lag am billigen Benzin (war ein mal) und am schlechten Diesel (Cetanzahl so um die 40). Eine leichte Wende sieh man auch da (VW und der neue Ford F150 mit Diesel)

So so schlecht wäre die Aussicht nicht für den Diesel.

Die CO2-Ziele erreicht man auch mit einem Hybrid.


Leider nicht denn der Akku muss vom Benziner geladen werden und auf Langstrecke, da wo der Diesel ja hin gehört, hat man vom Akku NIX. Der hilft nur in der Stadt.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »fware« (21. Januar 2018, 11:03)


Subaru93

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47

Sonntag, 21. Januar 2018, 13:03

und nur Europa will den Diesel)


Und Australien, die fahren auch gerne Diesel, auch Subaru mit Diesel.
Eigentlich auch Namibia und Co. (zumindest bei Toyota Landcruser und Co.)

Der Markt wäre da und so wenige Diesel verkauft Subaru nun auch nicht, auch wenn es im Vergleich zum Benziner wenig ist.
Dass die U.S.A keine Diesel fahren lag am billigen Benzin (war ein mal) und am schlechten Diesel (Cetanzahl so um die 40). Eine leichte Wende sieh man auch da (VW und der neue Ford F150 mit Diesel)

So so schlecht wäre die Aussicht nicht für den Diesel.

Die CO2-Ziele erreicht man auch mit einem Hybrid.


Leider nicht denn der Akku muss vom Benziner geladen werden und auf Langstrecke, da wo der Diesel ja hin gehört, hat man vom Akku NIX. Der hilft nur in der Stadt.


Ich habe mich evtl. falsch ausgedrückt.
Der WLTP wird schön mit einer geladenen Batterie gefahren. In der Gesamtbilanz des Test werden anschließend hervorragende Werte erzielt und die Zertifizierung wird erreicht. Dass dies völlig fern jeglicher Realität ist,ist jedem klar.
Das Gesamtsystem Auto wird derzeit nur betrachtet. Herstellung,Ladevorgänge und anschließendes Recycling interessieren da niemanden. Im Grunde darf die Autolobby sich wieder austoben. Die Systemgrenzen werden falsch gezogen.

Ich habe vor einigen Monaten berufsbedingt einen Termin mit der japanischen Umweltbehörde und Vertretern japanischer Automobilhersteller gehabt. Dort teilten diese mit,dass der Diesel nach und nach aus ihrem Sortiment verschwinden würde. U.a. hat dies auch Subaru mitgeteilt. Andere werden folgen.
Die Kosten will keiner tragen und auch der Kunde will das nicht bezahlen.
Der Daimler-Konzern hat ja ebenfalls einen Diesel Hybrid. Den durfte ich dann auch schon fahren und sehe im Hybrid zunächst die Zukunft. Je nach Betriebszustand oder Örtlichkeit wird elektrisch gefahren. Hier fällt häufig das Stichwort "Betriebsstrategie".
Vermutlich wird über GPS zukünftig der Standort ermittelt und wenn der Zustand des Fahrzeugs es zulässt,wird dann halt elektrisch gefahren,z.B. in der Stadt.
Interessant war in dem Zusammenhang,wie interessiert die Japaner dieses Thema verfolgen. Bei RDE- Fahrten sind die Japaner noch ziemlich grün und müssen diese Themen außerhalb Japans abwickeln. Versuchsfahrten mit Entwicklungsfahrzeugen auf öffentlichen Straßen sind in Japan derzeit nicht erlaubt.

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48

Sonntag, 21. Januar 2018, 15:00


Leider nicht denn der Akku muss vom Benziner geladen werden und auf Langstrecke, da wo der Diesel ja hin gehört, hat man vom Akku NIX. Der hilft nur in der Stadt.


Gegen diese Stammtischparole hilft es, einfach mal einen echten (japanischen) Hybrid Probe zu fahren. Man wird erstaunt sein, in welchen Situationen der Verbrenner aus ist. Natürlich läuft er bei hohen AB Geschwindigkeiten öfter als in der Stadt, es timmt aber nicht, daß der "Elektrostrang" in irgendeiner Situation gar nix macht. Es ist eher so, daß der Verbrenner nur gelegentlich arbeitet, der E-Strang immer.
Leider gibts noch keinen Hybrid, der einen Outback ersetzen könnte...ich warte und hoffe noch.
Und...bitte nicht Hybrid und Plugin-Hybrid in einen Topf werfen.

TurboTobiXT

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49

Sonntag, 21. Januar 2018, 17:10

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/japan-warum-in-japan-dieselautos-boomen-a-1177350.html

Swiss

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50

Sonntag, 21. Januar 2018, 22:18

Der Diesel war, ist und bleibt eine Sauerei und wird sterben. Kein Benziner emittiert und stinkt im kalten Winterwetter derart wie ein Diesel. Jedes andere derartige technische Gerät würde verboten. Es ist klar dass die Konzerne ihre Milliardeninvestitionen schützen wollen und den Diesel schönreden und sogar Betrug nicht scheuen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Swiss« (22. Januar 2018, 21:56)


SRX

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51

Montag, 22. Januar 2018, 13:49

"Dahrer steigen jetzt einige Motorhersteller aus dem Dieselgeschäft aus. "

Na, schön, haben die Deutschen Hersteller doch noch weniger Konkurrenz zu fürchten.

Subaru hat in 2003 nicht nur ein Vierzylinder Prototyp fertig, doch auch ein H6-Version,
die leider nie auf den Markt gebracht ist.

Und damit haben die Japaner eine Chance verpasst um die Deutschen wirklich konkurrenz
zu machen; mit 75 PS pro Liter hätte den 3 Liter Diesel einfach 225 PS erreichen können und
vielleicht wäre 250 PS ohne Probleme auch möglich gewesen.

In 1981, wo meinem ersten SRX 1.6 Leone 1 86 PS hatte, war das den stärksten Subaru auf den Markt
(in Deutschland war das den 1.8 mit 82 PS).

Sind wir allmählich zürück in dieselbe Situation, wo die andere Hersteller immer stärkere Antriebe anbieten?

Wie ich es auch für Falsch halte, das den Impreza nicht den 170 PS Turbo vom Levorg hat oder vielleicht
noch besser, jedes Subaru Modell mit ein 2.0 Liter Turbo mit 200 PS zu haben ist.

Macht den CO2-Wahn das wirklich unmöglich?
Wie machen die Deutschen Hersteller das denn in den neuen Verbrauchstest?

Liest man in die Magazine die Tests, dann erreichen Modelle die etwa 150 Gramm ausstossen, verbräuche
die weit über 200 Gramm kommen und damit in STI-Regionen gelangen.

In Holland ist die X5 3.0D mit den neuen Testresultate bestraft mit eine erhöhung von mehr als 15.000 Euro,
aber ich denke, das das eigentlich noch zu wenig ist.

Aber, wer bin ich, oder?