Du bist nicht angemeldet.

DrHouse2010

Fortgeschrittener

Beiträge: 183

Registrierungsdatum: 13. Dezember 2014

Wohnort: Vogtland

  • Private Nachricht senden

41

Dienstag, 12. September 2017, 07:34

GDI´s 2 Jahre auf dem Markt hatten. Damit die damals gültigen Abgasnormen schaffbar waren wurde im Teillast mit bis zu 30% AGR Rate gefahren um die NOx Werte zu erreichen, wie die Einlasskrümmer und Ventile aussahen kann sich jeder vorstellen. Den ganzen Dreck haben wir dann mit Wallnussgranulat rausgestrahlt. Lange gabs den GDI´s aber nicht bei Mitsubishi. Später kam VW dann mit dem FSI und die ersten die noch mit Schichtladung wie Mitsubishi gefahren sind hatten auch Probleme und die Schichtladung wurden dann schnell mal per Softwareupdate rausgenommen.


Das ist 15 oder mehr Jahre her. Zwischenzeitlich hat sich die Technik weiterentwickelt. Es gibt mittlerweile auch andere Betriebsarten als diejenigen die von Mitsu oder VW angewendet wurden. (Atkinson, Miller...)


Ja Mitsu hatte damals keine variable Ventilsteuerung, allerdings was ich jetzt auf die schnelle gefunden habe verwendet bsp. der VAG Konzern erst seit 2016 einen Millermotor. Da waren andere Hersteller schon länger dran.

SubiBear

Fortgeschrittener

Beiträge: 384

Registrierungsdatum: 30. Januar 2017

Wohnort: [Nord/West]Deutschland

  • Private Nachricht senden

42

Dienstag, 12. September 2017, 08:19

Moin Zusammen

@IKR:
Dann dürfte man jetzt auch kein neues Modell des XV mehr kaufen, denn dessen Motoren sind jetzt meines Wissens auch DI-Benzin-Motoren.
so isses :hmmm: - es gibt ja auch bei den anderen Marken kaum noch Sauger mit Multipoint-Einspritzung. Aber genau die sind es, die i.d.R. die wenigsten Probleme machen: weder im Bereich Partikelemission, noch mit "Nebenwirkungen" wie Ölverdünnung, zu hohe Temperaturen und unverhältnismässig teuren ET.
Deshalb rate ich bei einem derzeit anstehenden Neukauf dazu, möglichst ein solches Modell zu wählen; beim Impreza, Outback und Forry 2.0X gibts sowas z.B. noch :thumbsup:

@Harlekin256:
Nein, was IKR meint (wobei ich ihm vollkommen zustimme) ist die absurde Diskrepanz zwischen den zulässigen Höchstwerten bei der Feinstaubbelastung in geschlossenen Räumen und im Freien. Es macht doch absolut keinen Sinn, dass in geschlossenen Räumen drastisch höhere Grenzwerte gelten dürfen. Das ist m.E. tatsächlich ein Argument, welches nahelegt, dass die Politik gezielt Verbrennungsmotoren abschaffen will. Ist genau so wie mit dem Bluthochdruck... Gestern war ein Wert von 140/90 noch normal, anderentags wird der Grenzwert auf 120/80 festgelegt und schwups haben wir eine ganze Menge neuer Medikamentenkäufer, da ja jetzt viele an Bluthochdruck erkrankt sind. Für mich ist diese ganze Feinstaubdiskussion einfach nur heuchlerisch. Der Großteil des Güterkraftverkehrs (LKW, Schiffe, Züge) fährt mit Diesel/Schweröl (noch schlimmer), was passiert eigentlich mit denen, werden die auch verboten??? Und was passiert eigentlich mit der Luftqualität, wenn nur wir Deutschen den Diesel abschaffen und der Rest der Welt sich über unsere Naivität kaputtlacht... Richtig - nichts, rein gar nichts - wir Deutschen retten die ganze Welt ha ha ha :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:
+1 ....mein Reden! :thumbup:

Spätestens mit Einführung von Euro 6 macht mir meine Tätigkeit keinen Spass mehr :frown: - was da abgeht ist völlig abseits einer praxistauglichen Realität :fluch:
Die meisten Kunden haben keine Vorstellung, was da für ein Rattenschwanz dranhängt und was für Probleme sie sich damit an den Hals holen (z.B. führte bereits die Einführung der Sekundär-Luftpumpe ab E4-Benzinern für jede Menge Verdruss und horrend teure Reparaturen, wobei ich den Nutzen in Relation zum technischen Aufwand eindeutig bezweifele. Gerade bei FZ mit höherer Laufleistung kommt man allein mit der Behebung dieses Fehlerbildes an den Rand des wirtschaftlichen Totalschadens: ein Schelm wer Böses dabei denkt. Das Wort "Nachhaltigkeit" ist dummes Politikergeschwätz: nachhaltig wäre, wenn ein PKW 3ooTKM und 20 Jahre wirtschatlich fahrbar wäre, bevor er verschrottet wird. Bei den meisten Herstellern gilt bei einem PKW heute eine EOL*-time von 160TKM/ 12 Jahren :thumbdown: )
------
*end of life


An dem Rest der Diskussion beteilige ich mich nicht mehr: ich sehe mich täglich der Not ausgesetzt das Beste für den Kunden aus diesem Vorschrifts-Wahnsinn zu machen, ändern kann ich ihn leider nicht und die absolute Mehrheit unserer Damen und Herren Politiker ist technisch in diesem Bereich völligst inkompetent und lässt sich die Gesetzestexte von der dt. Automobillobby schreiben... :rotekarte:
"Immer wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit, sich zu besinnen."
© Mark Twain

IKR

Fortgeschrittener

Beiträge: 364

Registrierungsdatum: 14. April 2009

Wohnort: NRW

  • Private Nachricht senden

43

Dienstag, 12. September 2017, 09:52

...nachhaltig wäre, wenn ein PKW 3ooTKM und 20 Jahre wirtschatlich fahrbar wäre, bevor er verschrottet wird. Bei den meisten Herstellern gilt bei einem PKW heute eine EOL*-time von 160TKM/ 12 Jahren )
:thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup: