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Stefan K.

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Sonntag, 10. Februar 2019, 11:24

Outback Diesel BJ 2017 - Verbrauch und Leerlaufdrehzahl

Hallo,

seit März 2018 bin ich Besitzer eines Outback Diesel, leider hatte ich noch nicht viel Freude damit. Ich habe ziemlich direkt feststellen müssen, dass der Kraftstoffverbrauch sehr hoch ist, ca. 8,5 l bis 9,5 l bei sehr zahmem Fahrstil.
Zwischenzeitlich ist mir dann auch aufgefallen, dass eine Leerlaufdrehzahl von fast 1000 U/min. "normal" zu sein scheint.
Von meinem Verkäufer-Händler wurde ich direkt abgewiesen mit der Aussage, das sei alles normal und Subaru würde da sowieso nichts machen. Daraufhin habe ich mich an einen anderen Vertragshändler in der Nähe gewandt, dieser hat sich bestens gekümmert und nach eigener Diagnose und Verbrauchsfahrt dann auch Subaru Deutschland eingeschaltet. Leider habe ich von Subaru selbst nichts verwertbares an Infos oder Erklärungen bekommen.
Mittlerweise war mir aufgefallen, dass sich die Leerlaufdrehzahl durch abschalten des Gebläses auf ca. 750 Umdrehungen absenken lässt!?!? Es hat nichts mit der Klimaanlage zu tun (Gebläse ein - A/C aus)! Sobald das Gebläse selbst auf der kleinsten Stufe läuft, geht die Leerlaufdrehzahl auf ca. 1000 Umdrehungen wieder hoch. Es hat auch nichts mit einer Leerlauferhöhung zu tun, um die Lichtmaschine zu unterstützen, denn mit ausgeschaltetem Gebläse kann ich sämtliche andere Verbraucher zuschalten (Sitzheizung, Heckscheibenheizung, Licht.....) ohne dass die Leerlaufdrehzahl angehoben wird.

Hat jemand Erfahrungswerte mit Verbrauch oder der Problematik der erhöhten Leerlaufdrehzahl?

hehaase1

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2

Sonntag, 10. Februar 2019, 14:08

Hallo Stefan,

ich haben meinen Outback jetzt 1,5 Jahre und knapp 35000 km runter,
Mein Durchschnittsverbrauch über alles liegt bei 8,03 l/100 km kann bei Spritmonitor nachgesehen werden.
Meine Fahrweise ist moderat, 80- 100 km& h auf der Landstraße und 120 km/h auf der Autobahn mit Tempomat.
Der tägliche Fahrweg besteht zu 50% aus Landstraße der Rest Autobahn.
Wohne im Thüringer Bergland

Gruß Heino
1993 Impreza
1997 Impreza GT
1999 Legacy
2017 Outback Sport

Stefan K.

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3

Sonntag, 10. Februar 2019, 17:55

Hallo Heino,

danke für Deine schnelle Info. Findest Du nicht auch, dass 8 Liter für einen modernen Diesel bei moderater Fahrweise zu hoch ist? Trotz Allrad usw. die Angaben von Subaru sagen da ganz was anderes!!!
Kennst Du auch das Phänomen mit der erhöhten Leerlaufdrehzahl? Zudem ist heute auch noch meine Sitzheizung bds. ausgefallen. Mein momentaner Kilometerstand sind knapp 11.000 km, also die Einfahrphase sollte wohl beendet sein!

Gruß

Stefan

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4

Sonntag, 10. Februar 2019, 22:14

Also die 6,1 wie von Subaru angegeben schaffe ich höchstens nur im Skandinavien Urlaub.
Ich habe jetzt 80.000 mit meinem 2015‘er Outback den wir seit August 2015 haben runter, und habe einen Durchschnittlichen Verbrauch von 7,3.
Im Winter genehmigt er sich etwas mehr als im Sommer. Den Zusammenhang mit der Lüftung und der Drehzahl habe ich noch nicht getestet.

gonyo

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5

Montag, 11. Februar 2019, 08:19

6,1 Liter halte ich für möglich, allerdings mit warmen Motor und CVT Getriebe. Ich fahre öfters mal 500km am Stück (20% Autobahn) und da
reduziert sich der Verbrauch auch unter 6 Liter/100km (5,7 als Bestwert). Mein Durchschnittsverbrauch über 22000km bei 2000 km mit
einem 1000kg Anhänger liegt bei 6,7 Liter. Ich hab mir von meinem Forster CVT auch nicht mehr erwartet. Wenn jemand 8 Liter mit dem
2Liter Diesel verbraucht ist das entweder dem Stadtverkehr geschuldet oder es läuft etwas falsch im Boxerdiesel.
Würde mein Diesel so viel mehr verbrauchen wäre ich täglich beim Verkäufer , würde auf Nachbesserung bestehen und gleichzeitig die
Rückgabe androhen.

physici_errantes

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Montag, 11. Februar 2019, 18:28

Wie viele Kilometer hat das Fahrzeug denn runter? Bei meinem aktuellen Volvo fiel der Verbrauch merklich, nachdem ich jenseits von 20 Tkm war. Davor war es mir auch immer zu viel. Inzwischen hab ich einen Schnitt von 7l, wobei der Volvo deutlich schwerer als der Subaru ist. Wie ist dein Fahrprofil? Musst du einen Berg hoch, während er noch kalt ist? Stadtverkehr?

Im kalten Zustand fährt die Automatik bei mir ein anderes Profil als im warmen Zustand. Er dreht unnötig hoch, ohne die Wandlerbrücke zu schliessen. Das Ziel ist es, das Getriebe und den Motor schnell auf Temperatur zu bringen. Das ist aber gerade bei kalten Temperaturen sehr schlecht für den Verbrauch.

Reifendruck mal kontrolliert?

Es gibt unzählige Gründe, weshalb der Verbrauch hoch sein könnte. Viele DPF-Regernerationen vielleicht? Oder abgebrochene Regenerationen?
Legacy BD MY07 -> Volvo V70 D4 AWD MY15

Stefan K.

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Montag, 11. Februar 2019, 19:38

Hallo,

ich habe heute die 11.000 Km voll gemacht, mein Fahrprofil ist sehr schonend und vorausschauend (aus besagtem Grund), ich habe fast keinen Kaltstart da ich fast immer die Standheizung vor Antritt der Fahrt starte (Standheizung wurde mit einbezogen). Ich fahre mach dem Start auch die ersten 3-4 KM bergab ,die Fahrstrecken sind auch immer >20KM, der Luftdruck ist schon bei 2,7 bar und auf 10.000 Km hatte ich exakt 12 abgebrochene Regenerationsversuche.
Auch bei Autobahnfahrt 350 KM am Stück und höchstens mal 120 - 130 Km/h ansonsten ca. 110 Km/h verbraucht das Fzg. min. 7,5 L/100 Km.

Stefan K.

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Montag, 11. Februar 2019, 19:38

Hallo,

ich habe heute die 11.000 Km voll gemacht, mein Fahrprofil ist sehr schonend und vorausschauend (aus besagtem Grund), ich habe fast keinen Kaltstart da ich fast immer die Standheizung vor Antritt der Fahrt starte (Standheizung wurde mit einbezogen). Ich fahre mach dem Start auch die ersten 3-4 KM bergab ,die Fahrstrecken sind auch immer >20KM, der Luftdruck ist schon bei 2,7 bar und auf 10.000 Km hatte ich exakt 12 abgebrochene Regenerationsversuche.
Auch bei Autobahnfahrt 350 KM am Stück und höchstens mal 120 - 130 Km/h ansonsten ca. 110 Km/h verbraucht das Fzg. min. 7,5 L/100 Km.

fware

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Dienstag, 12. Februar 2019, 09:56

Mir feht die Info ob CVT oder Handschalter.
Erst dann kann man was zum Verbrauch sagen und Standheizung ist nicht so einfach in den Verbrauch einzurechnen wie du vielleicht meinst.
Besser wären Daten OHNE Standheizung und Fahrtstrecke pro Tag. Nach den Infos sind das wohl wenger als 50 KM was fast schon Grenzwertig für den Subaru Diesel ist.

Bei so 25 KM einfache Strecke, und Standhiezung 20 Minuten, kommt mir der Verbrauch nicht besonders übertrieben vor. Schon gar nicht mit Handschaltung.
Der Diesel braucht Langstrecke, ERC Diesel Plus im Tank und wenn es geht einen Luftfilter von JR. So komme ich (Forester, CVT, 2x100 KM am Tag mit Autobahn, Stadt und Landstraße) im Sommer auf 6.0 und im Winter auf 6,4 beim Verbrauch.

Das mit der erhöhten Leerlaufdrehzahl hat mein Forester (Diesel CVT) im Winter auch, aber eben nur im Winter. Soll wohl das Auskühlen des Motors verhindert werden da die neuen Diesel ja nicht mehr so viel Wärme produzieren und man im Winter eben innen heizen muss.

obaqua

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Dienstag, 12. Februar 2019, 10:26

Mein 2015er OBK 2.0D CVT hatte bei gemischter Fahrweise im Flachland immer so um die 7,5l. Mein vorheriger 2011er 2.0D Schalter ließ sich bei gleicher Fahrweise/ Strecke im Schnitt mit 6,4l bewegen. Im Winter war es immer ein wenig mehr. Und ja, so ein Diesel will gefahren sein. 25km ist da schon arg knapp (deswegen wohl auch das häufige Regenerieren). Ich hatte tgl. immer so um die 160 km.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »obaqua« (12. Februar 2019, 10:42)


Stefan K.

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11

Dienstag, 12. Februar 2019, 17:01

Hallo fware,

den Outback Diesel MJ.17 gibt es nur mit CVT, und die Standheizung kann ich beruhigt rausrechnen da ich weis was diese verbraucht und der Motor auch keinen Kaltstart machen muss. Zudem habe ich ja geschrieben, dass ich "auch bei Autobahnfahrt 350 KM am Stück und höchstens mal 120 - 130 Km/h ansonsten ca. 110 Km/h verbraucht das Fzg. min. 7,5 L/100 Km" und das ist in meinen Augen für ein Auto der neusten Technik zu viel !!! Ich habe noch zwei andere Fzg. alles Diesel (allerdings kein Allrad) und die benötigen bei gleicher Motorisierung und Fahrweise 2 - 3 Liter weniger.

physici_errantes

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Dienstag, 12. Februar 2019, 18:25

11000 km ist noch nicht viel. Da kann es schon sein, dass er noch ein bisschen nachgibt. Möglicherweise sind es die Winterreifen? Ist der Verbrauch auch im Sommer so hoch? Hast du ihn selbst eingefahren?

Eine Standheizung verbrauch ca. 0.5l pro 60 Minuten Laufzeit. Da kann man gut abschätzen wie viel das ausmacht. Bei mir nicht so viel, allerdings läuft sie bei mir auch immer nur 10 Minuten. Soll nur den Motor aufwärmen, drinnen hab ich eine Jacke. 20km ist aber in der Tat schon etwas knapp. Da ist er gerade mal richtig warm. Hast du mal bei einer anderen Tankstelle getankt? Sind zwar normalerweise alles geprüfte Sorten, aber bei manchen Tankstellen hat man danach immer etwas mehr Verbrauch.
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Stefan K.

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13

Freitag, 15. Februar 2019, 17:31

Hallo,

ja ich hab das Fzg. selbst eingefahren und im Sommer mit Sommerreifen braucht er genau soviel, somit kann man das Thema Standheizung und Winterreifen abhaken. Tanken tue ich auch nicht immer an der gleichen Tankstelle im Urlaub z.B. schon gar nicht.

Mart33

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14

Freitag, 15. Februar 2019, 22:19

Grüße,

also ich habe meinen Outback BJ 14 auf den letzten 1000km mit 5,5l im Schnitt gefahren (BC sagt 5,2l). Unmöglich erscheinen mir die Verbrauchswerte daher nicht.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Mart33« (15. Februar 2019, 22:26)


physici_errantes

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Gestern, 07:36

Hat der Outback eine Momentan-Verbrauch-Anzeige? Mich würde mal interessieren, was er verbraucht, wenn du im höchsten Gang sagen wir mal so 110 fährst. Das ist bei den meisten heutigen Autos die spritsparendste Reisegeschwindigkeit. Drehzahl liegt dann bei vielen Fahrzeugen bei knapp unter 2k und sogar tiefer, wenn er eine besonders lange Übersetzung hat. Die 7.5l die du weiter oben angibst, ist in meinen Augen viel zu viel. Aber ist das Momentanverbrauch oder Durchschnitt. Auf flacher Strecke zeigt meiner deutlich unter 6l.

Ausserdem hab ich bei meiner Automatik festgestellt, dass ein besonders zahmer Gasfuss eher hinderlich für niedrigen Verbrauch ist. Die Automatik verschleift dann die Gänge recht stark. Ein beherztes, zügiges beschleunigen geht besser, weil er dann die Wandlerbrücke schneller schliesst. Allerdings weiss ich nicht, wie das beim CVT läuft.

Ansonsten weiss ich leider auch keinen Rat mehr.
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fware

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16

Gestern, 10:40

Ein beherztes, zügiges beschleunigen geht besser

So ist es auch bei meinem Forester CVT. Beschleunigungsphasen kurz halten und dann "Segeln" spart Sprit.

Stefan K.

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17

Gestern, 17:58

Die 7,5 L waren Durchschnittsverbrauch auf der Autobahn im Sommer ca. 350 KM ohne Stau. alles eben, .... und V-max von 120-130 Km/h (nicht Durchschnittsgeschwindigkeit). Zu der Momentan -Verbrauchsanzeige kann ich noch nichts sagen , da ich dies noch nicht beobachtet habe, allerdings schwankt diese auch ohne Ende bei konstanter Fahrt, wenn ich z.B. leicht Gas gebe ohne wirklich schneller zu werden (Last) oder wenn ich das Gas leicht lupfe ((Schiebebetrieb).

obaqua

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18

Gestern, 19:37

Man kann das noch ewig hin und her wenden: 7,5 l sind völlig ok. Das hatte mein 2015er OBK genauso. Ich habe mich damals auch gewundert, weil mein vorheriger Schalter ca. einen Liter weniger brauchte. Ist halt Stand der Technik. Eine Kollegin von mir mit einem Qashqai Diesel Automatik hatte ohne AWD auf der gleichen Strecke immer deutlich über 8 Liter. Der OBK 2.0D ist ein tolles Auto. Ich vermisse ihn schon ein wenig. Und sei froh, dass du nicht das Fahrwerk der 2018er hast. ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »obaqua« (Gestern, 19:53)