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21

Donnerstag, 27. Dezember 2018, 12:14

Hallo,

Angenommen der Karren zieht beim Starten 50A


.....hahaha, ich lach mit tot!

Grad nachgeschaut - mein Anlasser hat 2,2kW Nennleistung - das sind 183A!

Der Anlaufstrom ist bei diesem Motorentyp min. das 1,5 fache - das sind 275A!!

........kurzzeitig fließen da locker 300-400A.

Messt das Kabel am Anlasser und rechnet euch dann aus wieviel Ampere das ab kann - ihr werdet euch wundern!

Warum hat ein KFZ wohl einen Lasttrennrelais und warum wird der Anlasser wohl indirekt über einen Magnetschalter angesteuert?

Die Sekundärluftpumpe beim SG hatte ja schon ein 40A Relais - und das ist nur ein kleiner "Fön"!

VG

Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von »figure_of_disguise« (27. Dezember 2018, 12:35)


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22

Donnerstag, 27. Dezember 2018, 14:45

Da ist also eine Zelle drin, mit 14Ah.


Man kommt mit einer Zelle nicht auf 12V, dafür brauchts drei. ....


Schau Dir doch mal an wie groß die Powerbanks sind, da passen keine 3 od.4 18Ah Zellen rein, ich vermute da eher eine Zelle und einen 500A Stepdownwandler, der vermutlich genauso überlastet wird.
Eine seriöse Kapazitätsangabe wäre in Wattstunden. Solange da immer nur Ah angegeben sind, gehe ich von einer Zelle aus.

Edit: Hier mal eineAngabe mit Wh + Ah......in diesem Fall so, wie ich es vermutet hab...eine Zelle mit 18000mAh (18Ah) oder 4 (LIFEPO) mit 4500mAh. Dann wäre die Überlast noch brutaler.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Kartoffelbrei« (27. Dezember 2018, 14:53)


Nomad

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23

Donnerstag, 27. Dezember 2018, 16:06

Offtopic - Lesen auf eigene Gefahr
Solange da immer nur Ah angegeben sind, gehe ich von einer Zelle aus.


Was falsch ist. Es gibt keine LiPo/LiIon/LiFePo-Zellen, die diese Spannungen erreichen können. Da hörts bei allen bei 4,2V auf. Und so groß müssen die nicht sein, man schließt sowieso drei stück hintereinander an, um die Spannung zu erreichen.
Guck mal wie klein _eine_ 10Ah Zelle ist: https://www.batteryspace.com/high-power-…passed-3-0.aspx

Es ist keine Kunst, drei davon in das von dir verlinkte Produkt zu stecken. Oder drei 18650er Rundzellen. Um Welten einfacher, als einen 500A Step-Up (nicht Step-Down) zu bauen, was dann auch die Größe des Gerätes immens sprengen würde.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Nomad« (27. Dezember 2018, 16:14)


Albjäger

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24

Donnerstag, 27. Dezember 2018, 17:02

Bevor Ihr streitet hier die technische Daten:

Batteriekapazität: 14000mAh bei 3,2 V (3500mAh bei 12,8V)
Nennspannung: 12,8V (geeignet für Fahrzeuge mit 12V-Bleibatterien)
Energiegehalt: 45Wh
Zellenzahl: 4x LiFePO4- Zellen mit je 3500mAh
Betriebstemperatur: -30°C / +55°C

Diese sind für mich zweitrangig, es hat letztes Jahr 2 mal und dieses Jahr schon 4 mal herhalten müssen und bis dato überlebt.... :D

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25

Freitag, 28. Dezember 2018, 00:39

ebenso meines, das auch für einen 220 v wandler und einige mobile 220v geräte herhalten muss. auch mehrmaliges auto anlassen (1,8 liter benziner) hats klaglos überstanden und das schon seit über 4 jahren.
die dinger funktionieren und werden m.e. nicht überlastet, sondern sind dafür ausgelegt.

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26

Freitag, 28. Dezember 2018, 07:47

Offtopic - Lesen auf eigene Gefahr
quote='Nomad','index.php?page=Thread&postID=1317669#post1317669']
Solange da immer nur Ah angegeben sind, gehe ich von einer Zelle aus.


Was falsch ist. Es gibt keine LiPo/LiIon/LiFePo-Zellen, die diese Spannungen erreichen können. Da hörts bei allen bei 4,2V auf. Und so groß müssen die nicht sein, man schließt sowieso drei stück hintereinander an, um die Spannung zu erreichen.
Guck mal wie klein _eine_ 10Ah Zelle ist: https://www.batteryspace.com/high-power-…passed-3-0.aspx

Es ist keine Kunst, drei davon in das von dir verlinkte Produkt zu stecken. Oder drei 18650er Rundzellen. Um Welten einfacher, als einen 500A Step-Up (nicht Step-Down) zu bauen, was dann auch die Größe des Gerätes immens sprengen würde.[/quote]

Hehe, ich hab 10 und 20 Ah LiPo Akkus hier, Die sind wirklich groß und schwer, daher kann ich mir echt nicht vorstellen, daß die in das kleine Gehäuse passen. Die von Dir verlinkte Zelle kann nur 15C unter 10s, könnte gerade so reichen. (mit heftiger Überlastung) Step-Ups ( Danke :D ) sind aber auch nicht groß....meine Erfahrungen mit billiger chinesischer Leistungselektronik sind halt so, daß die angegebenen Leistungswerte zu ca. 100% über den Werten der verbauten Komponenten lag. Wo liegen wir denn derzeit bei den 18650er Rundzellen, max. 3900mAh, da müssten dann mindestens 12 (eher 15, 3S5P) Zellen ins Gehäuse und hochstromfähig sind die m.W.n. auch nicht, max 3C.


Also zumindest die Zellen im Gerät von Albjäger werden heftig überlastet. Zum Glück sind es relativ sichere LiFEPO Zellen. Aber (auch kurzeitig) 200A aus einer 3500mAh Zelle zu ziehen ist schon sehr sehr heftige Überlast. Zum Glück müssen die das ja nicht oft aushalten. 500Zyklen schaffen diese Zellen bei weitem nicht. Danke für die technischen Daten, damit ist ja mal Klarheit in die Sache gekommen. Ich hätte nicht gedacht, daß ein Powerpack mit 3,5Ah genug Leistung hat um 1. einen Verbrenner zu starten und 2. das zu überleben.

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27

Freitag, 28. Dezember 2018, 08:55

Moin Zusammen
zu der lustigen Diskussion mit doch sehr akademischem Charakter in den Posts #18-26 halte ich mich bedeckt... :rolleyes:

Ansonsten αHarlekin256:
Fremdstarten hat mir mein Vater (E-Ing.) abgeraten, falls Batterie kaputt, kann noch mehr Schaden entstehen (Brandgefahr)
Dein Vater hat recht! :thumbup: Und der aus Fremdstarten angerichtete Schaden kann bei heutigen FZ deutlich darüber hinaus gehen und wird dann sicher nicht von der Garantie gedeckt.
Taxi, Mietwagen oder hilfsbereiter Nachbar oder Freind, den Man(n) hernach zum Essen einlädt sind deutlich günstiger.
Battarie leer mit Fremdstarten geht er wieder. Adac und andere helfen da gerne wenn man sich nicht selbt helfen kann.

genau DAS wissen die ach so plietschen gelben (B)engel eben nicht - wie schon an anderer Stelle berichtet, haben wir immer mal wieder einen so "hingerichtetes" FZ dann auf dem Hof stehen incl. der daraus resultuierenden Diskussion bzgl. Folgeschäden an Steuergeräten, Entertainmentsystemen / Elektronik, Garantie und wer das denn bezahlen muss.
Nach mehrheitlicher Volkesmeinung gilt dann der Überbringer der schlechten Nachricht als der Bösewicht und Mitarbeiter des genannten Automobilclubs gottesgleich als unfehlbar, die Werkstatt jedoch als Abzocker.... :cursing:

Ich kann von einem Fremdstarten bei FZ aktueller Fertigung nur dringendst abraten. Batterie abklemmen und versuchen mit einem geeigneten Batterielader aufzuladen. Wenn nach spätestens 24 Stunden kein Leben mehr erwacht: Totenschein und neue Batterie einbauen.
Die Batterie hab ich durchgemessen - 144 mV also nahezu restlos leer. Wie das über Nacht passieren kann, ist mir ein Rätsel. Verbraucher waren definitiv nicht vorhanden. Ob eine Batterie so plötzlich "kaputt gehen" kann, hmm kenne ich mich zu wenig mit aus.

Kommt sehr selten vor, kann aber passieren - z.B. durch einen Materialbruch im Bereich der Gitter / Separatoren.
M.E. ist das in einem solchen Fall ein Fall von Garantie... im Zweifelsfall muss das Gehäuse geöffnet werden um die Ursache zu ermitteln.
Kommt natürlich auf "Lust" und Engagement der Werkstatt an....
Könnt ihr Markenbatterien empfehlen? Mein Händler meinte, dass ich gleich eine mit 80 Ah nehmen soll. Ist das eigentlich ein Garantiefall - der Forry ist EZ 05/17 somit eigentlich JA oder?

vg, Tino

edit: Hersteller der Batterie ist Panasonic

Panasonic und Yuasa bauen wirklich ordentliche Zellen :thumbup: (Pech kann Man(n) immer mal haben) - leider gibts die in Deutschland für PKW so nicht im Ersatz
Von daher bleibt Dir dann 'eh nur die zu nehmen, die der Händler dahat, sofern er diesen Fall auf Garantie einreichen will.
Banner ist okay, Excide/Deta auch, sowie Optima. Produkte von Johnson Controls (Varta, Bosch....) kann ich unter Langlebigkeits-Aspekten eher weniger empfehlen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »SubiBear« (28. Dezember 2018, 09:01)


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28

Freitag, 28. Dezember 2018, 10:26

Moin Zusammen
zu der lustigen Diskussion mit doch sehr akademischem Charakter in den Posts #18-26 halte ich mich bedeckt... :rolleyes: ....


Wat? Passt gar nicht zu Dir. :rolleyes:

Mich würde mal interessieren, wie der Schaden durchs Fremdstarten am Fahrzeug geschehen soll. Bei Verpolung Z.B. kann ich mir durchaus vorstellen, das da einiges draufgehen könnte.
In Harlekins Fall ist ja der Akku hinüber, da fehlt dann eine Last an der Lichtmaschine, wenn der Bordakku nur noch 0,15V hat, würde ich den nur noch tauschen.
Wenn aber "nur" tiefentladen, spricht aus meiner Sicht nichts gegen Starthilfe, wo soll da der Unterschied zur vollen Batterie sein?
Erzähl mal ein wenig aus der Praxis.

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29

Freitag, 28. Dezember 2018, 10:59

anderer Versuch: Batterie ausbauen und mal eine Zweitbatterie (eventuell steht ja irgendwo noch eine rum?) mit dazuklemmen.
Damit kann man zumindest das CTEK überreden den Ladevorgang zu starten ;)

drkingschultz

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30

Freitag, 28. Dezember 2018, 14:09

Mich würde auch interessieren, warum beim Fremdstarten etwas kaputt gehen kann. Trifft das nur bei komplett toten Batterien zu oder auch wenn noch etwas Strom vorhanden ist, es aber zum Starten nicht reicht?

Setzt man sich dieser Gefahr auch aus, wenn man selber ein Auto mit fuktionierender Batterie hat und ein anderes fremdstartet oder bezieht sich die Gefahr nur auf den Stromempfänger?

Rotzunge

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31

Sonntag, 30. Dezember 2018, 16:24

@harlekin
Die Parallelen häufen sich. Mein Fahrzeug Forester SJ XT, Auto und Batterie noch nicht ganz 1 1/2 Jahre alt, Batterie Panasonic (Fertigungsstandort in Brasilien), Fahrzeug im Langstreckenbetrieb und Batterie ebenfalls zum dritten Mal vollständig entladen, allerdings noch ladbar. 48 Ah und 390 A sind meines erachtens aber auch vollkommen unterdimensioniert. Falls sich das nicht über Garantie abwickeln lässt, kommt die größte passende Banner Batterie rein 80 Ah.
LG Rotzunge :traurig:
Habe eine Meinung, aber respektiere auch andere Meinungen.

ampel2

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32

Montag, 31. Dezember 2018, 02:40

Sorry aber das Batteriethema bringt mich langsam in Rage ! Die sache ist m.E. Hausgemacht - Stichwort Batteriemanagement !

@Harlekin256:
kannst du definitiv wirklich ausschließen das ein Verbraucher über Nacht an wa ? 144mv sagt das die Batterie absolut entladen ist und die Last noch warscheinlich anliegt, oder hast Du sie zum messen ausgebaut?
Es kann auch sein, dass bestimmte Fahrzeugkomponenten nach Abschaltung des Wagens noch weiter Stromziehen wollten, die Batterie alleine jedoch sofort nach dem Abstellen des Motors en nicht mehr schaffte und zusammenbrach und so die Schaltung noch aktiv bleibt.
Ich habe miit dem Zangenstromprüfer schon gfeststelln können, das eien ganze Zeit nach Fahrzeug abstellen und verriegeln noch Strom gezogen wird. (allerdings beim Levorg und nicht dem Forester Diesel )

Bei EZ 05/17 bist Du noch in der Garantie, die gilt für zwei Jahre wenn, immer schön er Batterietestcode bei jedem Service und gleich bei der Übergabeinspektion, im System hinterlegt wurde. So wie ich die Truppe in Kamanz kenne haben die das gemacht.


Beiträge zut Thema der Batterien: Batterie Ersatz
Hilfe !! meine Bordspannung schwankt laufendem Motor sporadisch zwischen 12,2V und 14,7V - direkt nach der 30tKm Durchsicht

Ich kann allen nur raten, immer mit Licht zu fahren und Start/Stop zu dektivieren um wenigsten die Bordspannung (und somit die Ladung !) konstant bei 14,3V zu halten.
Gruß Gerald

Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten !!! :rolleyes: "Birsctihe Frshocer hbaen haruesgfnuedn, dass es eagl ist, in whlecer Rhieenfgloe die Behsucbatn eenis Wtores sheten, slognae der etsre und ltetze Bhsucbate am rhitirgcn Pltaz sehten."

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33

Montag, 31. Dezember 2018, 13:00

@ampel2:
Naja zu 100 % kann man nichts ausschließen, aber:
- alle Türen waren ordentlich zu (sonst hätte er per FB nicht verriegelt)
- Parklicht war nicht an
- Innenbeleuchtung war aus (hätte die Batterie aber sicher nicht tiefenentladen)
- Sitzheizung (also der Schalter) war an, aber die schaltet ja auch ab, wenn der Wagen aus ist
- Außentemperaturen lagen bei ca. 4 - 5 °C (in der Garage eher 6 °C)

Ich kann es mit letztlich auch nur so erklären, dass die Batterie einen Defekt hatte. Mit meinem SH hatte ich nie irgendwelche Probleme in der Hinsicht.
Ich werde wohl auch auf 80 Ah umstellen und keine "Panasonic" mehr.

Ob und wie das Batteriemanagement des SJ in das Thema hineinspielt kann ich nicht sagen. Mir fehlt auch das technische KnowHow (und Material), um hier korrekte Messungen nach Abschalten des Wagens durchführen zu können.

Ist alles sehr ärgerlich, gerade auch dann, wenn man sich wieder im Kollegenkreis hämische Kommentare zur "Zuverlässigkeit" von Subaru anhören muss. :cursing:

Viele Grüße und einen guten Rutsch, Tino

IKR

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34

Montag, 31. Dezember 2018, 16:21

Ich kann von einem Fremdstarten bei FZ aktueller Fertigung nur dringendst abraten. Batterie abklemmen und versuchen mit einem geeigneten Batterielader aufzuladen.

Mich würde auch interessieren, warum beim Fremdstarten etwas kaputt gehen kann. Trifft das nur bei komplett toten Batterien zu oder auch wenn noch etwas Strom vorhanden ist, es aber zum Starten nicht reicht?

Setzt man sich dieser Gefahr auch aus, wenn man selber ein Auto mit funktionierender Batterie hat und ein anderes fremd startet oder bezieht sich die Gefahr nur auf den Stromempfänger?


Darauf hat bis jetzt niemand konkret geantwortet.
In verschiedenen Autozeitungen wird anlässlich des Winters auch heutzutage immer wieder das Fremdstarten durch ein anderes Fahrzeug erwähnt und genau beschrieben.
Warum liest man das dort immer noch, wenn es denn so gefährlich ist für neuere Fahrzeuge?

Subi-Lu

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35

Montag, 31. Dezember 2018, 17:29

Warum die Warnung?? Weil bei entladener Batterie und bei evtl.schlecht sitzenden Klemmen der Starthilfekabel höhere Ströme als im Normalfall fliessen können.Davor hat jedes Steuergerät bzw.Elektronik Angst.

Tino,hast du denn schon eine neue Batterie??Ist die alte überprüft worden?

Guten Rutsch zusammen :)

blescha

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36

Montag, 31. Dezember 2018, 17:44

Was die Messung des Ruhestromverbrauchs betrifft: Die unbedingt 10-15 Minuten warten mit der Messung. Das heißt Alles Abdrehen, Türen schließen, Auto versperren und dann nach 10-15 Minuten mit dem Zangenamperemeter messen. Natürlich vorher die Motorhaube aufmachen und offen lassen, sonst muss man wieder aufsperren usw.
Die ganzen Steuergeräte und Systeme brauchen eine gewisse Zeit bis sie heruntergefahren sind und alles auf Standby ist. Zumindest ein paar Minuten, 10-15 sollte eine gewisse Reserve sein.
Zumindest war es bei meinem Opel Omega so.
Impreza 2.0 150PS BJ 2009

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37

Montag, 31. Dezember 2018, 21:39

Warum die Warnung?? Weil bei entladener Batterie und bei evtl.schlecht sitzenden Klemmen der Starthilfekabel höhere Ströme als im Normalfall fliessen können.Davor hat jedes Steuergerät bzw.Elektronik Angst.

Tino,hast du denn schon eine neue Batterie??Ist die alte überprüft worden?

Guten Rutsch zusammen :)


Nein, neue Batterie hab ich noch nicht. Der Subi ruht immer noch in seiner Garage. Momentan gurke ich mit einem VW Polo (aktuelles Bj.) mit glorreichen 1.0 l Benziner und 75 PS durch die Gegend. Hat aber auch seinen Reiz, mit seinem 45 Liter Tank kommt das Huppel fast 1000 Km weit - nicht schlecht.
Ich möchte warten, bis meine Werkstatt wieder "in Betrieb" ist, was nicht vor dem 07.01.19 passiert. Ich hätte mir sicher eine neue Batterie kaufen können, aber ich gehe mal davon aus, dass es ein Garantiefall ist. Muss nur noch mal mit der Werkstatt texten, ob sie mir als Ersatz eine Banner-Batterie einbauen können. Von Varta haben mir jetzt auch einige Bekannte abgeraten, sollen wohl nicht mehr so doll sein...

Naja, steht der Wagen eben noch eine Woche rum. Mit ein wenig Glück bekommen wir ja in der zweiten Januarhälfte Subaruwetter :rolleyes: Dann gehts an die Ostsee...

vg, Tino

drkingschultz

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38

Dienstag, 1. Januar 2019, 11:07

Auch in der Anleitung wird der Vorgang der Starthilfe noch explizit beschrieben, wenn ich mich nicht täusche. Daher bin ich davon ausgegangen, dass sowohl das Nehmen wie auch das Geben von Starthilfe eigentlich kein Problem für das Auto ist (sofern man entsprechend der Anleitung vorgeht und keine Kabel vertauscht).

Ich habe da auch noch den Tip im Hinterkopf, nach dem Anspringen des stromnehmenden Fahrzeugs bei diesem ein paar starke elektrische Verbraucher einzuschalten bevor man die Kabel abnimmt und die Fhrzeuge vor dem Abklemmen ein paar Minuten mit der Strombrücke laufen zu lassen, um Spannungsspitzen zu vermeiden.

@Harlekin256: Varta ist ja mittlerweile Johnson Controls und ich habe auch verschiedentlich schon gehört, dass die Batterien nicht mehr die qualität von früher haben. Banner ist wohl in der Tat ganz gut, wobei ich eine solche mal in Vaters BMW gesetzt habe und nach zwei Jahren war die auch hin. Aber gut, Montagsprodukte gibts wohl überall.

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39

Mittwoch, 2. Januar 2019, 13:31

Mein Vater meint, dass bei einem konstruktiven Defekt der Batterie - und davon gehe ich bei meinem Fall mal aus - ein Fremdstarten mit den erheblichen Strömen, die dabei fließen, die Batterie zu einem Brand im Fahrzeug führen kann. Wenn sich eine Batterie über Nacht in diesem Ausmaß entlädt, kann faktisch nur ein Kurzschluss vorliegen. Sicherheitshalber soll ich keine Fremdstartversuche durchführen und gleich eine neue Batterie einsetzen. Die ausgebaute Batterie könnte man testweise noch mal versuchen zu laden. Na mal sehen, am 07.01., hole ich mir erst mal eine andere Batterie.

vg, Tino

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40

Mittwoch, 2. Januar 2019, 14:06

Wenn ein Kurzschluß vorliegt, dann ist die neue Batterie genauso schnell hin. Dein Akku wird eher eine Unterbrechung (Abriß eines Gitters) haben, damit fließt da kein Strom mehr. Ein ordentlicher Briefbeschwerer.