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kruemel2306

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Sonntag, 11. März 2018, 12:48

Forester SJ Langzeitpflege // Probleme durch Radhausschale als Dreckfang

Moint zusammen,

letzten Dezember ist bei uns ein Forester SJ 2.0X Exclusive eingezogen.

Da sich unser Caddy nach gerade Mal 7 Jahren mit etlichen Roststellen bei uns bedankte, wovon zwei Stellen besonders schön waren da beide Kotflügel durchgerostet waren, wollen wir beim Forester nun ein bisschen besser vorsorgen und auch die Pflege anpassen.
Für den Frühling ist geplant eine Carlofon Unterboden- und Hohlraumbehandlung durchführen zu lassen um das Fahrzeug besser zu schützen.

Darüber hinaus stellt sich mir die Frage wie man die Bereiche zwischen den Radhausschalen (Kunststoff) und der Karosserie / bzw dem Kotflügeln schützt bzw. pflegt. Da der Forester regelmäßig im Jagdrevier unterwegs ist, sammelt sich doch einiges an Dreck und Schlamm an. Nachdem ich gestern in der Waschanlage war, waren doch immer noch einige Stellen im Bereich Radhaus mit Schlamm verdreckt. Hier habe ich händisch nach-gereinigt aber doch noch einiges an Wasser benötigt um den Dreck zwischen dem Kunststoff und der Karosserie heraus zu spülen. Jetzt stellt sich mir die Frage wie sich das ganze langfristig auswirkt und ob es an diesen Stellen zu Problemen kommen kann? Gibt es jemanden der damit Langzeiterfahrungen hat, vielleicht auch mit dem SH Modell da dieses ähnlich aufgebaut zu sein scheint? Vor allem bei robusterem / dreckigerem Einsatz als nur auf der Straße?

Ein Gedanke der mir kam war vielleicht die Plastikinnenschalen einfach auszubauen und auch draußen zu lassen um ein einfacheres Reinigen zu ermöglichen, bzw damit zu unterbinden dass sich erst Dreck dazwischen ansammelt. Wie seht ihr das?

Gibt es vielleicht noch andere Punkte auf die man gezielter eingehen muss um nicht schon früh Probleme zu haben?

MfG,
Stefan

IKR

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2

Sonntag, 11. März 2018, 15:54

Glückwunsch zum SJ.

Zu deiner Frage nach Rost beim SH zwischen den Kotflügelblechen und den Radhausschalen aus Plastik:

Bei meinem SH 2010, den ich von Dezember 2011 (war ein Jahreswagen von 2010) bis zum Mai vergangenen Jahres gefahren und mit knapp 175t km in Zahlung gegeben habe, war irgendwelcher Rost an oder in den Kotflügeln überhaupt kein Thema, da war nichts. Der Forester wurde ebenfalls häufig zu jagdlichen Zwecken eingesetzt und das Jagdrevier hat zahlreiche, oft tiefe verschlammte Waldwege.
Das einzige, was ich den Innenseiten der Kotflügel an Pflege hab zukommen lassen, war ein gründliches Wegspülen des festsitzenden Schlamms mit dem Hochdruckreiniger vor dem Befahren der Waschstraße.

Wenn noch nicht geschehen, lass unbedingt einen metallenen Motorunterschutz und auch einen Differentialschutz montieren, da das serienmäßige "Plastikding" beim ersten "intensiveren" Kontakt mit einem Stein, einem Ast oder Holzstück oder mit dem Boden in einer tiefen Spurrille den Geist aufgibt..

Ansonsten gute Fahrt und viel Waidmannsheil mit deinem Forester.

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3

Montag, 12. März 2018, 15:45

Uunterbodenschutz

Moin Zusammen
Für den Frühling ist geplant eine Carlofon Unterboden- und Hohlraumbehandlung durchführen zu lassen um das Fahrzeug besser zu schützen.
...das ist schon mal eine sehr gute Idee :thumbup: Unter "normalen" Umständen sollte eine Carlofon® Komplett-Unterbodenbehandlung mit Penetrant + Sealant® und Ausspritzen der Schweller mit Penetrant® genügen. Hohlraum würde ich normalerweise nicht extra machen - für die aktuellen FZ gibt es leider keine Spritzpläne und ist m.E. auch nicht wirklich erforderlich; wichtig ist alles im UB-Bereich.

Mehr Infos z.B. hier:
Fahrwerksbeanspruchung bei Offroadfahrten

So sieht es dann verarbeitet aus:
Unterbodenschutz Forester

Nach der Behandlung werden die Kunststoffeinsätze wieder eingabaut. Danach die Versiegelung gut durchtrocknen lassen => je nach dann herrschenden Aussentemp ca. einen Monat noch nicht in den Modder fahren. Danach: null Problem. Was nur wichtig ist: Modder nur mit einem scharfen Wasserstrahl ( = Gartenschlauch) wegspülen nicht mit dem Hochdruckreiniger bearbeiten.

Wenn Du ganz sicher gehen willst und wirklich intensiv abseits befestigter Strassen unterwegs bist, lässt Du ca. alle drei Jahre im Schweller- und Radkastenbreich nochmal ggf. nachuntersuchen bzw. nacharbeiten.
"Immer wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit, sich zu besinnen."
© Mark Twain

kruemel2306

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Donnerstag, 15. März 2018, 20:01

Motor- und Differentialunterfahrschutz sind beide schon drunter, das war von Anfang an klar dass das ein muss ist.
Das der Dampfstrahler nichts in der Nähe vom Unterboden und der Radhausschalen verloren hat versteht sich für mich von selbst, der würde ja auf Grund seines Drucks auch den gesamten Korrosionsschutz runter spülen. Ich hab das bis jetzt auch mit dem Gartenschlauch erledigt.
Der Gedanke auch die Hohlräume mitzumachen ist durch den Caddy entstanden. Bei dem ist trotz offener Ablauföffnung die Fahrertür von innen nach außen durchgerostet. Ich werde mal schauen was der Carlofon Speziallist dazu meint und dann weiter entscheiden.
Auf jeden Fall vielen Dank für die Tipps / Bestätigung.

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5

Freitag, 16. März 2018, 11:16

Moin Zusammen

@kruemel2306:
Das der Dampfstrahler nichts in der Nähe vom Unterboden und der Radhausschalen verloren hat versteht sich für mich von selbst, der würde ja auf Grund seines Drucks auch den gesamten Korrosionsschutz runter spülen. Ich hab das bis jetzt auch mit dem Gartenschlauch erledigt.
+1 :thumbsup:

Der Gedanke auch die Hohlräume mitzumachen ist durch den Caddy entstanden. Bei dem ist trotz offener Ablauföffnung die Fahrertür von innen nach außen durchgerostet.
Nunja, das ist halt quality made by Volkswagen :lolaway: m.W. verwendet der Konzern um Kosten zu sparen fast ausschliesslich coils made in China (so wie früher bei den mitten im Blech durchgammelnden Golfs und Passats coils made in GDR) Stand 2016 verwendete FHI / Subaru Japan ausschliesslich coils made by Nippon Steel.... 8)
Ich werde mal schauen was der Carlofon Speziallist dazu meint und dann weiter entscheiden.
+1 :thumbsup: wenn Du dich besser fühlst, kann er ja mit der Lanze vorsichtig unten in die Tür Penetrant® einbringen. Die Herausforderung ist mittlerweile nur: ohne Spritzplan und Demontage der Türverkleidungen das so hinzubekommen, dass das Zeug nicht auch auf (Stell)motoren, Mikroschalter und LS gelangt. Die sind oft nur bedingt IP6x und wenn von der Versiegelung davon etwas dort eindringt ist das eher kontraproduktiv und natürlich dann auch kein Garantiefall bei Fehlfunktion oder Ausfall der betreffenden Komponente...
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