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Amadeus

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41

Donnerstag, 25. November 2004, 21:32

Hallo Helmut

Also ich würde an deiner stelle das serien BOV einbauen (zumindest für die abstimmungszeit bei Patrick Gengler). Damit gibt es weder im lehrlauf, noch bei vollast problehme.

lg
Wolfgang



STI-Prodrive

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42

Donnerstag, 25. November 2004, 22:28

Hi,

Patrick hat sich heute gemeldet, da er nicht ins Krankenhaus geht und noch weitere 5-10 Jahre mit seinem originale Hüftgelenk weitermachen möchte !!!!!

Dadurch kann ich nun überraschend schon nächste Woche zu ihm kommen. Bzgl. BOV meinte er, dass man die Sache über die Feder bzw. Einstellung in den griff bekommen würde.

Gruss Helmut


rabidi

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43

Freitag, 26. November 2004, 13:51

Hi Helmut,
sagst du mir wann du zu Patrick gehst, dann komme ich vorbei (wenn ich darf).
Gruss Ralph


STI-Prodrive

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44

Freitag, 26. November 2004, 13:54

Hi,

Termin habe ich am Donnerstag, den 02.12.2004

Schönes Wochenende
Helmut


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45

Sonntag, 28. November 2004, 18:35

Verdammt ich hab Spätschicht
Wäre für nen Kaffee auch zu haben gewesen,Helmuts STI hat mich ja schon schwer beeindrukct ehe ich nen eigenen hatte..

mfG

Dominik

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46

Sonntag, 28. November 2004, 18:46

Hi Dominik,
bin ab ca. 08:30 Uhr vor Ort ;-)

Viele Grüsse
Helmut


rabidi

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47

Donnerstag, 2. Dezember 2004, 14:20

Ich war heute morgen Helmut bei GP einen Besuch abstatten, brr kalt wars, wir haben draussen geplaudert während Helmuts STI auf dem Prüfstand heulte.
Freut euch auf den Bericht der sicher noch kommen wird!
@Helmut
ich hoffe dass du mit einem zufriedenen Grinsen im Gesicht die Heimreise angetreten hast und dass Patrick deinen Wagen 1A hinbekommen hat! Nicht zuviel geraucht?
Bis demnächst
Gruss Ralph



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48

Donnerstag, 2. Dezember 2004, 18:41

Hallo zusammen,

Mich hats leider erwischt und ich habe den Morgen beim Röntgen verbracht anstatt am Prüfstand Wärs jetzt morgen gewesen hätte ich den ganzen Tag zuschauen können

mfG

Dominik

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49

Freitag, 3. Dezember 2004, 14:26

NA das Ergebnis muss aber sehr positiv sein...

Wir warten schon hart auf den Bericht Helmut, also raus aus dem STI und ran an die Tastatur!
Wollen ja wissen ob sich der Riesenaufwand nun gelohnt hat; auch auf dem Papier!


LG Berndl

Rechts Porsche, links auch frei...

FrankM

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50

Freitag, 3. Dezember 2004, 16:55

Hi

"Herr Lehrer,ich weiß was, ich weiß was..."

Auch ich habe mich "vor-Ort" am Donnerstag erkundigt, GP etwas über die Schulter geschaut, mit Helmut nett geplaudert und mal wieder viel gelernt.

Und keine Angst, Helmut wird sicherlich noch was schreiben, wenn er wieder aufgetaut ist, denn es ist wirklich Ar..hkalt auf dem Prüsfstand gewesen.

Gruß
Frank ;-)


StukkiAlex

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Freitag, 3. Dezember 2004, 16:57

ich weiß auch was...

helmut kommt im mom noch nicht dazu seine erfahrungen zu schreiben, wird es aber schnellst möglich nach holen...

alex

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52

Freitag, 3. Dezember 2004, 17:28

Na super, ihr zwei versteht es echt jemanden, der eh schon auf der Streckbank liegt, zusätzlich zu kitzeln...

*hmpf* Schweinebrüder...



Rechts Porsche, links auch frei...

STI-Prodrive

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53

Freitag, 3. Dezember 2004, 20:38

ALLES FÜR DIE KATZ ?

Trotz rechzeitiger Abfahrt, traf ich 7 Minuten zu spät in Luxembourg ein, was einerseits an den etwas zweideutigen Straßenverhältnissen ( 2°-Außentemperatur-anzeige, sowie stellenweise Nebel und Nieselregen) lag und andererseits an dem starken Verkehr um diese Zeit in Richtung Luxembourg (ich wollte ja noch etwas zum Bearbeiten vorzuzeigen haben!).

Das Outfit der Firma hat sich äußerlich und auch innen drin etwas geändert, wobei offensichtlich ein Teil des Areals vermietet ist, aber so ganz genau habe ich dies nicht verstanden und wollte aber auch nicht mehr nachbohren.
Zunächst einmal tranken wir den von der Jungehefrau Gengler zubereiteten Kaffee und sahen uns die gerade eingetroffenen Fotos der Luxembourg-Rallye an, wo Patrick mit dem STi vom Clubhändler Sauer teilgenommen hatte.

Nach kurzer Durchsprache, was ich so alles gegenüber meinem letzten Besuch umgebaut hatte, schlug Patrick vor, dass wir zunächst einmal eine Probefahrt machen sollten, um dann gleich zu entscheiden, ob wir aufgrund der 3“-HMS-Auspuff-Anlage größere Einspritzdüsen bräuchten oder ob wir gleich auf den Prüfstand könnten.
Es kam mir gerade recht, dass ich meiner Lieblingsfrau noch die wohlbehaltene Ankunft mitteilen sollte, außerdem der Sekretärin unbedingt zum Geburtstag gratulieren musste, da Frauen sonst in diesen Sachen manchmal recht nachtragend sein können, um mich somit vor der Probefahrt „zu drücken“, denn ich erwartete ja ein zufriedenes Grinsen bei seiner Rückkehr, wobei ich ihn aber nicht beeinflussen wollte.
„Das Auto müsste viel besser gehen; da hat wohl die Auspuffanlage viel zu viel Staudruck; also Düsen brauchen wir ja erst ab 340-350 PS und die werden wir so nicht erreichen!“ wurden mir mit entsprechend Gesten untermalt berichtet.
Die schon graue Umwelt erschien mir danach noch viel dunkler!

„Jetzt schauen wir mal“ und schon fuhr er hinunter zur Werkstatt, ich zündete mir eine Zigarette an und trottelte wie ein begossener Pudel hinterher, wobei mir mein Bankkonto, die kurzen Nächte und die zerschundenen Hände sogleich durch den Kopf gingen.
Das Auto kam zu meiner Überraschung auf den Lift und Patrick inspizierte die HMS-Anlage, wobei er natürlich sogar mit einer Taschenlampe in den ESD zündelte. Er lobte die saubere Verarbeitung und meinte, dass dieselbe eigentlich bzgl. Durchflussmenge gar nicht so schlecht aussehen würde, wobei ihm die beiden 90°-Bögen kurz vor dem ESD aber nicht so gut gefielen.
Anschließend den STi auf den Prüfstand festgezurrt und die beiden Eingangsmessungen durchgefahren, wobei er dann daraus den Mittelwert auf dem Bildschirm anzeigen ließ. Seine Eindrücke wurden hier genau bestätigt, wobei die Kurven für die Leistung und das Drehmoment ganz schöne Dellen und Ausbuchtungen hatte und lediglich eine Leistung von 330 PS ergab, welche ich aber auch schon vor dem Umbau hatte. Positiv war lediglich, dass frühe Drehmoment, von welchem ich hier ja auch schon berichtet hatte.

Danach wurden mit Delta Dash die einzelnen Kurven analysiert und Patrick viel schnell auf, dass mit der Nockenwellen-Verstellung etwas nicht stimmen konnte. Auf meine sicherlich laienhafte Frage, ob dies auch (neben der Auspuffanlage) für den wenig positiven Eindruck verantwortlich sein könnte, kam ein kurzes „natürlich, aber wir müssen erst einmal sehen, was dafür die Ursache ist“.
Da mein Nikotinspiegel schon wieder abgesunken war, entschloss ich mich den Meister alleine zu lassen und im Freien eine zu dampfen, wobei genau in diesem Moment der Ralph aus Luxembourg mit seiner kleinen Tochter hereinspazierte. Für mich war dies eine sehr willkommene und freudige Abwechslung und wir unterhielten uns trotz nasskalter Witterung längere Zeit gut, wobei es nicht nur um Autos ging.
Als ich dann wieder alleine war, schaute ich natürlich wieder bei Patrick vorbei, welcher zwischenzeitlich schon mit EcuTek telefoniert hatte und dort einige hilfreiche Tipps bekam, wobei es sich herausstellte, dass es selbst bei Prodrive Probleme mit diesen Modellen gibt. Patrick testete verschiedene Softwaren - incl. einer original STi-Version - und konnte somit fast 100%tig aussagen, dass es kein Software-Problem, sondern wahrscheinlich sogar ein Hardware-Problem ist, da beide Nockenwellen-Sensoren das gleiche Verhaltensmuster zeigten und die ECU ihre Befehle ordnungsgemäß absetzte.
Um es etwas zu Verkürzen könnte es nun so sein, dass der Öldruck ab ca. 4000 U/min nicht mehr ausreicht, den Nockenwellen-Mechanismus korrekt anzutreiben. Dies könnte daran liegen, dass ich die Ölleitung am Turbo ausgewechselt habe, aber nicht darauf achtete, ob die entsprechende Schraube die gleiche Bohrung hatte (dies habe ich heute Abend nachgeholt und bin der Meinung, dass es an dieser Stelle keine Unterschiede gibt (wobei ich mir noch eine entsprechende Lehre beschaffen muss). Ist die Bohrung größer als beim Serienturbo, so könnte es sein, dass zwar der Turbo mit ausreichend Öl versorgt wird, aber der Druck am Verstell-Mechanismus zu niedrig ist. Weiterhin besteht auch die Möglichkeit, dass der Filter innerhalb der Nockenwellen-Verstellung nicht mehr ganz i.O. ist, wobei lt. England auch schon kleine Schläge ala Magnetschalter am Anlasser überraschende Erfolge zu Tage getragen haben sollen.
Da wir an dieser Stelle nicht so richtig weiterkamen, begann Patrick mit der Programmierung, wechselte einige Male die Restriktordüse und Software, wobei für mich nun endgültige „die untätige Zeit begann“.
Umso mehr freute ich mich, als um die Mittagszeit Frank Müllenbach erschien und wir gemeinsam „das Treiben“ von Patrick beobachten und auch diskutieren konnten.
Mit Frank ging ich dann zum Mittagessen, wobei er mir sogar für diese Fahrt die linke Seite seines STi anbot, ich dann doch auf dem mir zustehenden Gestühl rechts vom Lenkrad Platz nahm; dies hängt etwas mit meiner veralteten Einstellung zusammen, dass man Frauen, Autos und Geld nicht verleihen sollte. Aber auch auf dieser Seite konnte ich den Eindruck gewinnen, dass hier schon mächtig Dampf unter der Haube schlummerte. Bei einer selten vorzüglichen Pizza hatten wir natürlich genügend Gesprächsstoff und man bekommt so auch einmal einen persönlichen Eindruck der sonst nur schreibenden Gegenüber. Frank hat mich dann auch noch zum Essen eingeladen, wofür ich mich auf diesem Wege nochmals verschärft bedanken möchte, fuhr mich zurück zur Genglerschen Werkstatt und bleib dann auch noch so lange, bis die Arbeit wieder rief. Ähnlich wie damals bei HMS ist es schon toll, wenn Clubkollegen wie Ralph und Frank bei solchen Anlässen auftauchen.
Wie schon bei meinen anderen Besuchen zu dieser Jahreszeit, viel mir wieder die niedrige Temperatur im Werkstattbereich auf, was dazu führt, dass die meisten Schrauben eine Wollmütze auf haben und trotz entsprechend vorausschauender Kleidung zog so langsam die Kälte in mich hinein und in Ermangelung einer Sitzgelegenheit begann sich auch mein Rücken zu melden. Draußen wurde es schon langsam wieder dunkel und der Patrick unterbrach seine Arbeit nur ganz kurz, als uns seine Frau einen frischen, heißen Kaffee brachte.
Mit seinen geschickten Händen bearbeitete er die Tasten seines Laptop so, dass auch so langsam die Messwerte etwas nach oben gingen, so dass bei der letzen Prüfstandsfahrt ganz knapp an den 350 PS gekratzt wurde, wobei er mir zugestand, dass ich mit guten gewissen 350 PS als Leistung angeben dürfte, weil es erstens auf der Straße besser aussieht und zweitens die ECU ja noch dazulernt.

Also vermelde ich hier :
348 PS bei 5627 U/min und
447,5 Nm bei 4417 U/min,
wobei die Eingangsmessung
330 PS bei 6006 U/min und
443,7 Nm bei 3862 U/min ergeben hatte.

Wir verglichen dann die ganze Sache mit den Werten von Frank (ich hoffe Du hattest nichts dagegen) und konnten feststellen, dass mit dem Twinscroll die Leistung und Drehmoments-Kurven eben schon viel früher beginnen, was ich eigentlich dann doch wieder als sehr positiv empfand.

Patrick machte dann die Abstimmungsfahrt auf der Straße und als er nach ca. 1,5 Std. immer noch nicht zurück war, wurde ich doch etwas unruhig. Draußen war es stockdunkel und es regnete und ich lief wie ein Tiger im Ausstellungsraum auf und ab. Wahrscheinlich kam er nur zurück, weil fast kein Benzin mehr im Tank war (Super Plus 93,9 Cent), denn er machte einen unzufriedenen Eindruck.

Er erklärte und führte mir dann das Problem vor :
- der Motor dreht in allen Gängen (für mich) wunderbar hoch
- dies tut er auch in den Gängen 1- 4, wenn man ab 3500 U/min beschleunigt
- im 5. und 6. Gang spielt sich dann allerdings nachfolgendes ab. Ladedruck geht ganz kurz auf 1,6 - 1,7 und fällt dann auf ca. 1.4 zurück, um dann wieder ganz leicht anzusteigen. Dies ist ein Problem des Wastgates-Ventils, was mit EcuTek nicht mehr beeinflusst werden kann.

Trotzdem machte Patrick noch einen letzten Versuch, indem er die Restriktordüse nochmals änderte, aber hier trat dann leider das ein, was er schon im Vorfeld vermutet hatte, denn nun stimmte es im 5. und 6. Gang, aber von 1. – 4. traten dann diese Erscheinungen auf. Ich entschloss mich, zunächst einmal mit der 1. Version zu leben, wobei Patrick sich darum kümmert, ob es einen Boostcontroller gibt, welchen man Gang- und Drehzahl-abhängig programmieren kann.

Patrick bat mich noch in sein Büro, denn er wollte mir die neuen Visitenkarten mitgeben, hatte noch einen Aufgabe in Richtung Clubvorstand und verabschiedete mich dann.
Halt, werden die aufmerksamen Leser fragen, wann und was Du eigentlich bezahlt ?
Patrick meinte dazu „kein 100%tiges Ergebnis, also verlangt er dafür nichts“ (08:00 – 20:00 Uhr!!!!). Wer mich etwas besser kennt weiß natürlich, dass ich so etwas nicht annehme, wobei sich aber meine Abfahrt durch diese Diskussion nochmals um ca. 15 Minuten verzögerte (aber ich habe mich als der Ältere durchgesetzt). An diesem Punkt kann man sehr gut die Einstellung dieses Mannes festmachen.

Auf der Heimfahrt gab es noch zwei heikle Situationen mit stehenden Pannen-LKw`s auf der Autobahn, aber gegen ca. 22:15 Uhr kam ich wohlbehalten, aber abgeschlafft zu Hause an.
Ehrlich, wenn ich den ganzen Zirkus nicht mitbekommen hätte, so wäre ich mit der Abstimmung hoch zufrieden, aber so geht die Fehlersuche bei der Nockenwellen-Verstellung eben weiter. Leider weiß ich halt nicht, ob dieselbe im Vorfeld überhaupt noch einwandfrei funktioniert hatte ! Fahre Morgen zu meinem SUBARU-Händler, da man anscheinend mit dem Select-Monitor auch die Nockenwellen-Verstellung anzeigen lassen kann (aber wahrscheinlich nur an wechselnden Zahlenwerten und nicht als Kurven). An dieser Stelle möchte ich nochmals den Frank lobend erwähnen, welcher mir spontan sein Delta Dash zur Verfügung stellen würde.

Zusammenfassend habe ich für mich mitgenommen, dass es wenig Sinn macht, wenn man ungeprüft und ohne hinterlegte Werte aus einem anderen Wagen ein Sahnestückchen herauslöst und meint, dass es dann bei einem selbst auch reibungslos funktionieren muss. An tagsüber gesammelten Hinweisen habe ich abgespeichert, dass wahrscheinlich das jap. Modell andere Nockenwellen, andere Zylinderköpfe, andere Übersetzung im 5. + 6.-Gang hat, usw.

Nur, diese selbst gemachten Probleme traten alle in den Hintergrund, als ich zu Hause eine völlig entnervte Partnerin vorfand, welche an diesem Tag 30 Minuten lang versucht hatte, einen zusammengebrochenen 41 jährigen Arbeitskollegen wieder zu reanimieren, was leider erfolglos war.

Helmut



Lukas_WRX

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54

Freitag, 3. Dezember 2004, 20:55

Super Bericht, Helmut, aber vor allem Grüsse an Angelika. Ich wünsche Ihr viel Kraft, das Erlebte zu verarbeiten. Sch..., ich bin gleich alt

Gruss
Lukas


Hikari

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55

Freitag, 3. Dezember 2004, 21:34

Hallo Helmut

Toller Bericht! Von der ersten bis zur letzten Zeile spannend zu lesen.
Und dann Angelikas Alltag - da kann ich mitfühlen. Habe ähnliches auch schon erlebt. Kein Schleck. Das braucht mehr als nur Nerven.
Ich wünsche Euch viel Kraft und ein erholsames Wochenende.

Gruss Walter

gsh

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56

Freitag, 3. Dezember 2004, 22:33

Hallo,

auch ich habe den Bericht mit Spannung erwartet. Schade, daß es noch nicht ganz rund läuft. Aber so dürfen wir uns wenigstens auf ein paar Fortsetzungen freuen.

Wäre das Forum eine Rallye-Weltmeisterschaftslauf, so hättest Du so etwas wie den "Star of the Rallye" verdient!

Die erfolglose Reanimation ist ja eine schlimme Geschichte! Täuscht mich das, oder häufen sich solche tragische Todesfälle in der letzten Zeit?
Auch ich möchte hier mein Mitgefühl ausdrücken!

cheers,
Gerd

All we'll drive ... SUBARU


geändert von: gsh on 03/12/2004 22:35:26

vonderAlb

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57

Samstag, 4. Dezember 2004, 13:46

Hallo Helmut,
im Angesicht des wohl einschneidenden Erlebnisses deiner Lieblingsfrau ist so ein Tuning völlig nebensächlich.
Grüß sie schön von mir und wenn ich sie schon nicht persönlich trösten kann, so sag ihr einen schönen Gruß und "Kopf hoch".

Tja und das Tuning. Das ist mal wieder eine echte Pionierarbeit von Helmut. Springt voll ins kalte Wasser, schaut was dabei rauskommt und der ganze Club (und darüber hinaus) profitiert nun von den ganzen Erfahrungen die er und sein Tuner daraus gewonnen haben und werden.
Ich hoffe du bekommst das noch hin, mit dem Öldruck.

Andreas
Andreas

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radu

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58

Samstag, 4. Dezember 2004, 15:21

Helmut

Ich druck dir die Daume, und ich bin mir sicher du werdest schaffen. Natürlich wir sind alle nur Augen an deine berichte.
Wegen die andere, unangenehme seite diese leben, mitleid. Wir können manchmal als Verlierer da stehe. Enden können wir nicht. Kopf hoch an deine Frau.


Gruss Radu


Immer am gas bleiben

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59

Samstag, 4. Dezember 2004, 17:11

Danke Euch.

War heute bei meinem SUBARU-Händler und habe zunächst einmal mit einem Serien-STi und angeschlossenem Select - Monitor eine Probefahrt gemacht. Hier lief die Regelung einwandfrei ab.
Das gleiche mit meinem Twinscroll-STi bestätigte die Ergebnisse von Patrick. Nun hat leider auch mein freundlicher SUBARU-Händler gewisse Probleme mit der detaillierten Funktion dieser Nockenwellen-Verstellung.
Außerdem hatte ich den Eindruck, dass in dem Bereich, wo der Fehler auftritt, kleinste Schwankungen im Öldruck festzustellen sind.
Die Bohrung in der ominösen Schraube konnte ich nur in Augenschein nehmen, weil die entsprechenden Meßlehren nicht zu Verfügung standen und ich mir solche erst nächste Woche kaufen muss; aber es könnte schon der gleiche Durchmesser wie bei der eingebauten, neuen sein.
Wenn der Fehler auftritt, dann regelt auch der Klopfsensor !

Ich brauche nun wohl Unterstützung, denn alles was ich nun machen würde, könnte auch ein Schuss in den Ofen werden (man(n) muss einfach eingestehen, wenn man mit seinem Wissen am Ende ist).

Wahrscheinlich brauche ich nun doch DeltaDash, um die Sache aufzeichnen zu können (Andreas, FrankM und Hikari: könnt Ihr mir IT-Deppen das ganze Prozedere mit den Lizenzen usw. mal rüberbringen?).

Nach dem Wochenende kommt eine neue Woche und dann geht es halt weiter

Viele Grüsse
Helmut


cybersquare

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60

Samstag, 4. Dezember 2004, 17:46


Helmut, Du bist ein Held und Deine Frau natürlich auch!

Was Ihr für Power an den Tag legt ist unglaublich und ich beneide euch darum.

Was den weiteren Verlauf Deines Tuning-Traums angeht kann ich nur eins sagen,

im nächsten Frühling schaust Du mit einem lächeln auf die jetzige Zeit zurück und fährst einen der heissesten STI`s.


Viel Glück und Kraft

Andreas & Sändy


Real racers prove their skills on the track. Street racing is just a competition to see who is the bigger idiot.