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schattenparker

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Samstag, 23. Juni 2018, 18:13

Stimmt, geht auch ohne Getriebe raus, wird aber wahrscheinlich keine Werkstatt so offiziell machen ;).
Aber mit nur Hinterachsdiff wirst du nur wenig Änderung am Fahrverhalten spüren, deshalb meine Empfehlung, dass Vorderachsdiff mitzumachen - in einer engen Kurve verraucht ja sonst jeder Vortrieb schon am Kurveninnenrad, also fahrdynamisch auf jeden Fall zu empfehlen, glaub einem der jeden Unsinn an dem Auto schon gemacht hat ;).

Gt-Cube

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62

Samstag, 23. Juni 2018, 18:44

Hatte mal beim Subi Händler gefragt, weil der 5. Gang raus sprang die kannten sofort das Problem und sagten Getriebe kann drinnen bleiben außer es ist noch mehr kaputt gegangen, theoretisch hätte ich nur die kleine Abdeckung und das Transfer case abbauen müssen da kommt man an die Mutter des 5. Gangs ran!
Das Mitteldiff sperrt doch, somit verliert man doch kaum Kraft am vorderen inneren Rad oder?
Klar die Type RA hatten vorne auch eine Sperre drinnen, aber ob man das wirklich brauch?
Kumpel sein Type R hat auch keine vordere Sperre und da dreht nichts durch und um die Kurve geht er auch richtig gut. Er ist "Hecklastiger als ein 99er Gt" wegen DCCD und hinterer Sperre aber genau richtig.

schattenparker

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63

Samstag, 23. Juni 2018, 22:31

Wenn ein Vorderrad durch dreht, kann das Mitteldiff machen was es will, weil es auf die Vorderachse keine Wirkung hat und wenn es wegen der Drehzahldiffenrenz doch sperrt, dann verpufft dennoch alles Drehmoment an dem einen Vorderrad.
Die Hecklastigkeit hängt mehr mit dem DCCD zusammen als mit dem Heckdiff...
Das schöne an den Drehmoment fühlenden Torsen ist ja, dass ein durchdrehen - bis zu einem gewissen Punkt - vermieden werden kann.

Gt-Cube

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64

Samstag, 23. Juni 2018, 23:07

Klar bringt ein Sperrdiff vorne etwas aber hinten bringt es mehr.
Warum sollte sonst Subaru entschieden haben hinten ein V-LSD sogar bei einigen saugern zu verbauen und auch die Turbofahrzeuge haben hinten mehr Sperrwirkung als vorne.

Es kann nicht all das Drehmoment nur an einen Rad verpuffen weil das Mitteldiff sperrt und das Heckdiff sperrt bei manchen auch, ich denke du meinst es wird kaum Drehmoment auf das vordere Kurvenäußere Rad übertragen und da gebe ich dir wahrscheinlich recht.

Legator

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65

Samstag, 23. Juni 2018, 23:51

Also Fakt ist, wenn an der Vorderachse die Traktion verloren geht (egal ob ein Rad oder ganze Achse) bringt das Visco Mitteldiff Drehmoment nach hinten, je nach Antriebswellen-Drehzahldifferenz. Immerhin drehen die ACHSantriebwellen über 4 mal schneller als die RADantriebswellen (da an Vorder- und Hinterdiff in meinem Fall mit 1:4,111 untersetzt wird). Insofern verpufft an einer durchdrehenden VA nicht das ganze Potential, sondern es geht schon einiges nach hinten. Was die Fahrdynamik angeht hat schattenparker schon recht, aber die hat für mich wenig Priorität. Wenn wir mal ehrlich sind ist der 2.0 R Leggy mit seinen gutmütigen 165 PS kein Sportler (sondern Super Alltagsauto). Das sieht beim 6-Zylinder bzw. bei den GT's natürlich anders aus. Evtl. werde ich das VA irgendwann noch aufrüsten, aber nicht sofort, weil es reiner Extra-Aufwand ist.
Viele Grüße Benni

Fahre einen 2006er Subaru Legacy IV (Limousine) 2.0R (165 PS) mit Schaltgetriebe, schaut hier:
***
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schattenparker

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66

Sonntag, 24. Juni 2018, 23:40

Frage was bringt nur ein Sperrrdiff hinten denn mehr? Bin momentan mit meinem Latein am Ende. Im Normalfall treten vorne - aufgrund der durch die Lenkung initierten unterschiedlichen Radien der Räder - am ehesten Drehzahl nzw Drehmomentunterschiede auf, die mittels Diff "ausgeglichen" werden könnten. Sowas merkt man dann bei schlechten Reibwerten auch schon bei gering motorisierten Autos - nun aber nicht mit den Unterschieden von Lamellen und Torsendiffs herkommen, wenn Winter dann meist auf beiden Rädern gleichzeitig.
Was bringt nun ein Update nur Hinten? Nur weil Subaru das als OEM mal angeboten hat? Übrigens hat Subaru bei den Turbos (STi) im Lauf der Jahre vorne ergänzt (erst Suretrac und dann Torsen)? Weil vielleicht sonst der Performanceunterschied zum Evo zu groß geworden wäre? Und hinten hatten alle normalen STi (vor allem EDM) auch maximal ein Torsen - gab einige JDM Versionen die hatten auch mal ne Lamellendiff hinten - , da waren die Achsen also maximal gleichartig "gesperrt".
Auch sollte man sich Gedanken machen was es heisst, wenn es heisst ein Diff sperrt, vor allem das hintere VLSD, hatte -wenn ich mich richtig erinnere- einen max Sperrwert von knapp 20% gehabt und genau das gleiche Handicap mit den Drehzahlunterschieden bis es überhaupt etwas anfängt zu "sperren". Also einfach mal Test machen den Subi (mit 5MT oder 6MT ohne DCCD) einem Vorderrad die Traktion rauben und mal sehen was passiert - ich würde dann nicht unbedingt auf das 4kgf/100rpm Mitteldiff (wären knapp 40Nm) und Krücke von VLSD an der Hinterachse setzen.
Warum hat Subaru bei manchen nun ein VLSD eingebaut? Vielleicht, weil man den Fahrer das Anfahren wenigsten ermöglichen wollte, wenn die Vorderachse an die Grenzen kommt. Weiterhin ist es einfacher ein Diff hinten zu ergänzen als im Getriebe - also auch ein Kostenfaktor.
So bin raus und muss erstmal das kleine Latinum nachholen.

Lucullus

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67

Montag, 25. Juni 2018, 00:22

Wenn das Auto zum Beispiel mit beiden rechten Rädern auf dem eisbedeckten Straßenrand parkt und losfahren soll hilft die Mitteldiffsperre erstmal nicht, weil zwar beide Achsen angetrieben werden, aber auch an beiden Achsen jeweils ein Rad durchdreht. Mit der Hinterachssperre wird nun zumindest das linke hintere Rad angetrieben (ausreichende Sperrwirkung vorausgesetzt). In dieser Konfiguration würde es also nur dann nicht weitergehen, wenn an beiden Rädern der Hinterachse und mindestens einem Vorderrad die Traktion fehlt.

Legator

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Montag, 25. Juni 2018, 11:14

@Lucullus: genau so ist es. Allerdings hängt das enorm von den Sperrwirkungen/Bauarten der einzelnen Differentiale ab. Mit echten mech. Vollsperren (Idealfall) würde es aber voll zutreffen.
Viele Grüße Benni

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