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Caddaric

Anfänger

  • »Caddaric« ist der Autor dieses Themas

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1

Samstag, 17. Februar 2018, 10:08

Ölwechsel Differentiale vorne+hinten und CVT

Hallo,
Ich besitze einen 2014er Outback (BM/BR) mit dem 2.5L Benzinmotor mit CVT-Getriebe. Tachostand 36.001km.
Ich habe dieses Woche die 4-Jahresinspektion bei meinem Händler machen lassen (oder 60.000km).
Laut Inspektionstabelle meines Handbuches sollte bei dieser Wartung das Öl des hinteren und der vorderen Differentials gewechselt werden, laut Händer mit 75W90. Man kann dir Füllmengen ja auch im Handbuch nachschlagen: hinten 0,8L, vorne 1,35L.
Zu meiner Überraschung wurde nur das Öl des hinteren Differentials gewechselt. Mein Händler sagte und zeigte mir es auch auf seinem PC-Schirm in einer Tabelle, dass das vordere Differentialöl nie gewechselt würde, genauso wie das CVT-Öl. Er meinte auch, dass man das vordere Differentialöl nicht ohne das CVT-Öl wechseln könne, das wäre dasselbe. Dies stimmt meiner Meinung nach aber sicherlich nicht, denn das CVT-Öl ist ein ganz anderes Öl als das Differentialöl. Im Handbuch findet man auch die verschiedenen Inhalte: vorderes Differential 1,35L, CVT 12,5L.
Können Sie mir hier weiterhelfen? Soll/kann/muss das Öl des Vorderachsdifferential nach 4 Jahren gewechselt werden, oder erst bei 60.000km, oder doch gar nicht?

Dem Wartungsplan meine Handbuches entnehme ich, dass das Öl des CVT-Getriebes eigentlich nie gewechselt wird, außer der Wagen wird unter erschwerten Bedingungen gefahren, zu welchen laut Handbuch Kurzstrecken- und Anhängerbetrieb zählen.
Einen 750kg Anhänger ziehe ich ein paar Mal im Jahr.
Jedoch wird der Wagen täglich zum Arbeitsplatz gefahren. Die Entfernung zum Arbeitsplatz beträgt ca. 13km. In meine Augen zählt dies zum Kurzstreckenbetrieb. Das Auto ist im Februar 2014 zugelassen worden, heutiger Tachostand beträgt 35.987km. Das sind nicht ganz 10.000 im Schnitt pro Jahr. Ich bin heute

Nun möchte ich eure Meinung zum Ölwechsel des CVT-Getriebes hören. Als ich meinen Händler darauf ansprach, ob ich bei der nächsten Inspektion, welche dann so um 45.000km sein wird, das CVT-Öl wechseln soll (wie im Handbuch beschrieben wegen erschwerten Bedingungen) meinte mein Händler, es wär nicht nötig, er könne es aber durchführen wenn ich es wünsche. Nur habe er dies noch nie getan und müsse sich darüber informieren.

Würden Sie zu einem Ölwechsel raten, oder doch nicht?

merant

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2

Samstag, 17. Februar 2018, 11:07

Also bei meinem Legacy BR 2.0i wurden beim 60.000er Service sowohl beide Differenzial-Öle als auch das CVT-Öl gewechselt. Laut Werkstatt-Chef wäre das CVT-Öl nicht zwingend vorgeschrieben, aber wenn er die Brühe sähe, die da rauskomme, würde er es mir ans Herz legen. Ich habe zugestimmt. Ein Öl-Wechsel kostet nicht die Welt, aber Getriebe-Ärger mitunter schon (und Nerven...) ;)

zweilinkszweirechts

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3

Samstag, 17. Februar 2018, 11:08

Zwingend nötig ist der Ölwechsel nicht bei so wenig km. Allerdings hätte es Sinn gemacht, beide Differentialöle zu wechseln. Beim Wechsel des CVT-Öls muß man aufpassen, da es versch. Öffnungen gibt. Wer das Öl in das falsche Loch einfüllt, ruiniert das Getriebe. Aber für einen gewissenhaften Mechaniker mit Werkstandhandbuch sollte das kein Problem sein.
Das CVT-Öl zu wechseln kann nicht schaden, würde ich aber später machen. Das Öl kostet einiges, ein neues Getriebe aber ein Vermögen.

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4

Samstag, 17. Februar 2018, 19:55

Mein Outback war letzte Woche zum 60.000‘er Kundendienst
Es wurden die Öle in den Differentialen und auch im CVT gewechselt. Der Wagen ist noch keine 3 Jahre alt, aber ich meine auch irgendwo gelesen zu haben das dies bei der 60.000‘er mit gemacht wird.

fware

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5

Sonntag, 18. Februar 2018, 11:07

Nach dem mir vorliegenden Wartungsplan

CVT alle 30 tkm Ölstand prüfen

Diff's alle 60 tkm wechseln.

carsten70

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6

Montag, 19. Februar 2018, 15:20

Läuft das Öl aus dem CVT komplett raus?

zweilinkszweirechts

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7

Montag, 19. Februar 2018, 18:01

@merant
Hast du die "Brühe" aus dem CVT gesehen? Ich habe vor zwei Wochen ein CVT ersetzt, das Geräusche machte. Das Öl darin war klar und sauber, sah aus wie neu.

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8

Montag, 19. Februar 2018, 18:45

@zweilinkszweirechts
Erstbefüllung? Kilometerstand?

Ist es grundsätzlich eher ratsam bei 60000km zu wechseln oder zu warten? ?(
Beim Forester Diesel steht im Handbuch nur, dass es alle 30000km zu prüfen ist.

Bei mir steht Ende der Woche auch die 60000er Inspektion ins Haus.
Was kostet eigentlich der Liter Öl im Schnitt?

Gruß Basti

Rotzunge

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9

Montag, 19. Februar 2018, 19:45

Hallo zusammen,

ich habe aufgrund eigener Erfahrung eine andere Meinung zum Thema Getriebeölwechsel als viele Hersteller.

Ich bin extremer Vielfahrer und lasse meine (Automaik-) Getriebe regelmäßig spülen. Bei Subaru würde ich nach der Vorschrift, bei 45.000 km im Anhängerbetrieb das Getriebe zu spülen und ohne Anhängerbetrieb nie, in meinem Fall (kein Anhänger - aber Gelände) dazu neigen, die Spülung nach der Tim Eckhardt Methode bei ca. 60. tkm durchführen zu lassen. Fachmann diesbezüglich ist der Ölmann (Hannover), der nennt keine unrealistisch kurzen gewinnorintierten Intervalle. Ich war mit seiner Arbeit bisher sehr zufrieden . und werde das auch beim Subi nicht anders handhaben.

LG
Rotzunge
Habe eine Meinung, aber respektiere auch andere Meinungen.

Outlander

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10

Montag, 19. Februar 2018, 20:44

Bei meinem bmw hatte ich es alle 90000km Spülen lassen,was kostet der Spaß bei Subaru oder alternativ Werkstätten?

Die Eckhard Methode kenne ich,der wollte damals zu viel Geld,hab es dann bei der Konkurrenz für 390€ bekommen..

Silver007

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11

Dienstag, 20. Februar 2018, 14:06

@Caddaric: Bei Tachostand 36.001km würde ich das Getriebeöl auch noch nicht wechseln, höchstens kontrollieren. Bei 60.000 dann aber - und damit bist Du auf der sicheren Seite, denke ich.

Kurzstreckenfahrten sind für das Motoröl eher probleatisch (Kondenwasser und Sprit im Öl, der nicht verdampft). Getriebeöl altert auch - durch die fortlaufende mechanische Beanspruchung zerreißen die Molekülketten des Öls und die Schmiereigenschaften können sich verschlechtern. Da verschlechtern aber eher Extrembelastung (schwere Anhänger, Offroad, lange Vollgas) die Lage.

Ist das eine Subaru-Werkstatt, bei der Du die Inspektion gemacht hast?

zweilinkszweirechts

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12

Dienstag, 20. Februar 2018, 14:27

@zweilinkszweirechts
Erstbefüllung? Kilometerstand?


Es war das original Öl drin. Leider erst 26tkm. :cursing:

Mein eigener XV hat jetzt nach 5 Jahren 36tkm und noch das orignale CVT-Öl drin. Bei der jetzt fälligen Inspektion werde ich mal das Öl anschauen.

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13

Dienstag, 20. Februar 2018, 16:55

Autsch!

Hab heute mal ActiveOBD mitlaufen lassen.

Nur was genau will mir das mit den 0,74% sagen? Verschmutzung?
Hat da jemand ne Idee?

Was kostet denn nun der Spass bei Subaru mit nem Getriebölwechsel? Mir geht's da nur um ne grobe Hausnummer ;)

carsten70

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14

Mittwoch, 21. Februar 2018, 09:02

Also, ich habe kürzliche einen Preis für eine Tim Eckart Ölspülung für einen MB-5-gang Automaten in einenm SLK bekommen.
370,-EUR, inkl. Filter Dichtungen usw.
Wenn Du einen in deiner Näh findest, der auch Subaru CVT macht, würde ich da mal anfragen.
https://automatikoelwechselsystem.de/werkstattliste.htm

zweilinkszweirechts

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15

Mittwoch, 21. Februar 2018, 09:18

Die 0,74% sagen gar nichts. Kannst du die Einheit ändern, gibts ne Erklärung der Parameter? So macht das keinen Sinn und ist nutzlos.

Wenn du Äpfel kaufst und die Waage zeigt 0,74%, was sagt dir das? 8| :cursing:

Bei solch einem Spülfritzen würde ich das nur machen, wenn er das CVT-Öl von Subaru verwendet. Da gibt es nämlich 3 verschiedene, die sich teilweise auch ersetzen. Man muß also genau wissen, in welches Getriebe welches Öl rein darf/muß.

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16

Mittwoch, 21. Februar 2018, 10:50

Das selbe Symbol gibt es in dem Add-On für die Ölverdünnung. Halt nur ohne das"AT" und ist auch in Prozent angegeben. Bei der Motorölverdünnung sind sich Active-OBD und TorquePro einig und scheint plausibel.

Nur kann ich mir eine Verdünnung beim CVT-Öl nur schwer vorstellen. 8|
Liest die Werkstatt vielleicht beim Service nur diese oder ähnliche Parameter vom Getriebe aus und entscheidet dann alle 30000km, ob ein Wechsel notwendig wird?

Der Service und Getriebeölwechsel wird, wenn überhaupt, nur bei Subaru selbst durchgeführt. Ich glaube, es ist einfach zu speziell, dass ich das jemand anderes anvertrauen würde, allein auch um nicht irgendwelche Garantieansprüche zu gefährden.

zweilinkszweirechts

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17

Mittwoch, 21. Februar 2018, 15:55

Bei der Inspektion werden keine Werte ausgelesen, nur der Fehlerspeicher ausgelesen. Das CVT-Öl sollte bei starker Beanspruchung immer mal wieder gewechselt werden, bei normalem Gebrauch nie. Trotzdem kann ein Wechsel bei höherer Laufleistung nicht schaden, wie bei anderen Automatikgetrieben auch.

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18

Donnerstag, 22. Februar 2018, 09:14

Getriebeölspülung

Moin Zusammen

ich habe aufgrund eigener Erfahrung eine andere Meinung zum Thema Getriebeölwechsel als viele Hersteller.

Ich bin extremer Vielfahrer und lasse meine (Automaik-) Getriebe regelmäßig spülen. Bei Subaru würde ich nach der Vorschrift, bei 45.000 km im Anhängerbetrieb das Getriebe zu spülen und ohne Anhängerbetrieb nie, in meinem Fall (kein Anhänger - aber Gelände) dazu neigen, die Spülung nach der Tim Eckhardt Methode bei ca. 60. tkm durchführen zu lassen.
+1 :thumbsup: :me2 :!:

Beim FujiHeavy/LUK CVT würde ich mich in etwa Deinen Wechselintervallen anschliessen. Und wenn keins von beiden regelmässig zutrifft (Hänger / Offroad) dann ca. nach 80 bis spätestens 100 TKM - allein schon wegen des zwangsläufig entstehenden metallischen Abriebs der Laschenkette = feinstes permanent durchgepumptes Schmirgelmaterial :eek:

Fachmann diesbezüglich ist der Ölmann (Hannover), der nennt keine unrealistisch kurzen gewinnorintierten Intervalle. Ich war mit seiner Arbeit bisher sehr zufrieden . und werde das auch beim Subi nicht anders handhaben.
@Rotzunge:
Den kenn ich: sehr bodenständig und kompetent :thumbup: Was mir gefällt: der Mann hat wirklich Ahnung auf seinem Gebiet und ist an nachhaltigen Lösungen im Sinne des FZ-Halters interessiert und nicht an dem Konzept wie es die FZ-Hersteller verfolgen mit programiertem Tod

M.W. hat er allerdings bisher noch keine FH/LUK Getriebe gespült: vielleicht bist Du als "Kilometerfresser" dann der Erste, der das dort machen lässt. So wie ich ihn kenne, wird er das machen, sofern er die nötigen Unterlagen / Daten hat.
Wäre fein, wenn Du uns dann berichten würdest. 8)

Nur kann ich mir eine Verdünnung beim CVT-Öl nur schwer vorstellen. 8|
Liest die Werkstatt vielleicht beim Service nur diese oder ähnliche Parameter vom Getriebe aus und entscheidet dann alle 30000km, ob ein Wechsel notwendig wird?

Der Service und Getriebeölwechsel wird, wenn überhaupt, nur bei Subaru selbst durchgeführt. Ich glaube, es ist einfach zu speziell, dass ich das jemand anderes anvertrauen würde, allein auch um nicht irgendwelche Garantieansprüche zu gefährden.
Wie soll eine Ölverdünnung beim CVT gehen? Fakt ist: auch ein ATF verschleisst und ist spätestens nach 100/120TKM tot; bei Überhitzung durch Überlastung des Getriebes schon deutlich eher (daher ja auch die verkürzten Wechselintervalle bei Heavy Duty Anwendung): das Anspritzverhalten an der Turbine im Drehmomentwandler ändert sich im Laufe der Zeit so stark, dass nach meiner Erfahrung z.B. bei klassischen 5 bis 7-Gang Wandlerautomatiken die Überbrückungskupplung nach dieser Zeit bis zu ca. 500 upm später schliesst als bei einem Neugetriebe. Wenn das Öl wirklich komplett ausgetauscht ist, werden auch wieder die alten Werte erreicht.

bei der Inspektion werden keine Werte ausgelesen, nur der Fehlerspeicher ausgelesen. Das CVT-Öl sollte bei starker Beanspruchung immer mal wieder gewechselt werden, bei normalem Gebrauch nie. Trotzdem kann ein Wechsel bei höherer Laufleistung nicht schaden, wie bei anderen Automatikgetrieben auch.
Um das Problem mal allgemeinverständlich bei aktuellen Automaten (egal ob CVT oder klassisch x-Gänge) zu umreissen:

Wenn überhaupt seitens des Herstellers ein Wechsel des ATF im Rahmen einer Wartung vorgesehen ist, wird immer nur ein Teil des Öls ausgetauscht, weil über die vorgesehenen Ablassöffnungen eben nur ein Teil des Öls aus dem System konstruktiv entlassen werden kann, es sei denn es käme die grosse Hand von oben und könnte das FZ nach jeweiligem Bedarf kippen bzw. drehen.... Der Begriff Ölwechsel ist in diesem Zusammenhang also irreführend.

Den "Ölwechsel" nach Herstellervorgabe kann Man(n) sich vorstellen wie bei der Pommes-Bude: wenn da in der Fritteuse sechs Liter sind, das Öl schon dunkel geworden ist und vier Liter ausgetauscht werden, dann ist das Öl nicht mehr "alt" aber auch weit weg von "neu" - incl. der Schwebstoffe, die sich am Boden abgelagert haben und natürlich auch nach dem "Ölwechsel" noch da sind. Genauso ist es beim Automatikgetriebe und da schwimmt dann der Abrieb auch weiter im "neuen" Öl. Einziger Effekt: da ein Teil des alten Öls getauscht wurde, ist das Gesamt-Öl in einem besseren viskosen Zustand, aber niemals in einem Neuzustand.

MB hat diese Art des "Ölwechsels" seinerzeit vorgeschrieben, um die Getriebe zumindest auf eine Laufleistung > 200TKM zu bekommen, bevor die Probleme zu arg wurden und die Kisten eh' aus der Garantiezeit sind. Dass der/die Hersteller dabei auch eine schleichende Verschlechterung der Schalteigenschaften hinnehmen, steht auf einem anderen Blatt: man will ja irgendwann Neufahrzeuge verkaufen, denn bei > 200TKM dürfte sich die Investition in ein AT-Getriebe nur für Liebhaber lohnen.

Daher auch meine Empfehlung wenn Man(n) sein FZ länger fahren möchte: regelmässig (siehe oben) eine Ölspülung nach Tim Eckart machen lassen - wird im Durchschnitt nicht einmal fünf bis zehn Prozent eines AT-Getriebes incl. Einbau kosten.

Was die Garantie angeht: die Spülung nach Tim Eckart wird über die Ölkühler-Anschlüsse gemacht, also das Getriebe an sich nicht angefasst. Fürs ATF gibts entsprechende Anforderungen seitens des Herstellers und wenn das eingefüllte Öl diesen entspricht, kann der Hersteller nicht einfach kommen und Garantieleistungen verweigern falls das Getriebe einen Fehler aufweist. Fuchs hat da z.B. ne ganze Palette Öle für verschiedene Automatikgetriebe, auch für CVTs - ich denke, das würde auch bei FH gehen, aber da bin ich nicht der Richtige, da würde ich mich auf dann auf den Rat eines auf Ölspülungen für Getriebe spezialisierten Fachmanns stützen.


Wer ganz "sicher" gehen will : Teil-Ölwechsel beim Subi-Händler machen lassen bis die 5-Jahres-Garantiezeit vorbei ist und die Spülung spätestens nach Ablauf dieser Zeit machen lassen.
Aber wie gesagt: der Verschleiss des ATF ist schleichend, die Änderung im Schaltverhalten ebenso und je länger das alte Öl seine Runden dreht, desto eher gibts ein :eek: wenn die Laufleistung in den sechsstelligen Bereich kommt....
"Immer wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit, sich zu besinnen."
© Mark Twain

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »SubiBear« (22. Februar 2018, 13:19)


Thömu

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19

Donnerstag, 22. Februar 2018, 14:15

In der CH wird das CVT-Öl wartungsgemäss bei 60tkm gewechselt. Bei meinem Getriebe ist das Zusammenspiel von Wandler, Wandlerüberbrückung und CVT jetzt bei 55tkm ziemlich bescheiden. Bin gespannt wie sich die Sache verhält nach dem Ölwechsel.

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20

Donnerstag, 22. Februar 2018, 18:51

In der CH wird das CVT-Öl wartungsgemäss bei 60tkm gewechselt. Bei meinem Getriebe ist das Zusammenspiel von Wandler, Wandlerüberbrückung und CVT jetzt bei 55tkm ziemlich bescheiden. Bin gespannt wie sich die Sache verhält nach dem Ölwechsel.

Nicht nur in der Schweiz. Hier bei mir in der Hessischen Provinz wurde das CVT-Öl ebenfalls beim 60tkm Service gewechselt.