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RB199

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1

Montag, 7. Oktober 2019, 23:12

Warum sinkt die Benzintankanzeige auch im Gasbetrieb ?

Mir ist jetzt schon mehrmals aufgefallen das die Tanknadel meines Ecomatic auch auf Gas sinkt, nicht sehr viel aber sie sinkt...
Und nein, damit ist nicht das Startbenzin gemeint sondern wenn ich z.B. 600km in den Urlaub fahre. Als ich losgefahren bin war die Tanknadel ziemlich genau auf einem Strich und während der Fahrt ist die Nadel dann ca 2-3mm unter den Strich gesunken. Die 2 oder 3 Stops und das Startbenzin sollte keinen nennenswerten einfluss auf die Tanknadel haben da der Motor betriebswarm nahezu sofort auf LPG umschalten sollte.

Schaltet die Anlage unter bestimmten Umständen auf Benzin zurück oder mischt sie Benzin mit dazu ohne das man dies an der Kontrolleuchte erkennt?

chrisscha

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2

Dienstag, 8. Oktober 2019, 02:24

Soweit ich weis kann man Einstellen, dass ab bestimmten Umdrehungen oder z.B Gaspedalstellwinkel auf Benzin geschaltet werden kann

kampfruderer

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3

Dienstag, 8. Oktober 2019, 10:13

Mein Eindruck (Legacy BM/BR) ist, daß da im Hintergrund "was weiter rechnet", wenn man lange fährt, ohne daß der Schwimmer im Tank absinkt.

Unter bestimmten Umständen kalibriert sich die Anzeige wieder auf den tatsächlichen Benzinstand. Voll tanken ist eine Art, das zu erreichen, manchmal macht sie das aber auch in anderen Situationen, die ich noch nicht richtig kapiert habe.

Die "Eieruhr" der Gas-Tankanzeige ergänze ich mit einem beim Tanken genullten Tageskilometerzähler. Nach ca. 600km fülle ich Gas wieder auf.
Zwischendurch auch immer mal einen Tank Benzin verfahren ...

RB199

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4

Dienstag, 8. Oktober 2019, 11:38

Das kam mir manchmal auch so vor (jetzt habe ich leider nicht darauf geachtet und mein Fahrzeug ist für 1-2 Wochen in der Werkstatt) das am nächsten Tag wieder etwas mehr angezeigt wurde.
Aber gerade beim Forester SH kann ich mir eigentlich nicht vorstellen das der Bordcomputer da mit reinspielt, dazu hat der SH eigentlich zu wenig Computer und ist zu einfach/oldschool aufgebaut...
Und wenn er "weiterrechnen" würde, dann wäre es auch viel zu wenig wenn auf 600km fahrt nur 2-3mm runter genommen wird.

Tanken tue ich auch hauptsächlich nach Tageskilometerzähler, 600km sind allerdings bei mir echt nicht drin (was hast Du denn für einen Tank?).

Das mit dem zwischendrin immer wieder mal Benzin fahren steht auch in der Teleflex anleitung, eigentlich sollte das aber nicht notwendig sein. Auch der Sprit im Tank wird nicht so schnell schlecht und volltanken tue ich auch nicht.

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5

Mittwoch, 9. Oktober 2019, 22:20

An meinem SJ rechnet die Benzin-Tankuhr immer fleisig den Tank leer, nach einem Neustartwird dann wieder der tatsächliche Stand in der Anzeige angezeigt.

....
Zwischendurch auch immer mal einen Tank Benzin verfahren ...

Wenn ich Fragen darf, zu welchem Zweck?

RB199

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6

Mittwoch, 9. Oktober 2019, 23:39

In der Theorie (und ich glaub so ist es auch in der Teleflexanleitung beschrieben) soll das dazu gut sein weil sich sonst die ECU "zu sehr verstellt". Die ECU hat Lernwerte und "verstellt" sich darum immer kontinuierlich. Wenn sie z.B. merkt das die Einspritzzeiten in Ihrem Standartmapping zu kurz sind und die Lambdaregelung immer anfetten muss dann wird die ECU die Einspritzzeiten verlängern damit die Lambdaregelung nicht mehr soviel arbeiten muss.

Allerdings halte ich das auch nicht unbedingt für nötig, vor allem nicht wenn die Gasanlage gut läuft. Klar sind die Werte auf Gas etwas anders als auf Benzin, aber wenn es nicht passt wird spätestens über die Lambdaregelung nachgeregelt und wieder korrigiert. Wenn man immer zwischen Benzin und Gas umschaltet hat man eher den effekt das die Lernwerte weder für Gas noch für Benzin richtig passen. Da lass ich doch lieber die Lernwerte passend für Gas, nehme notfalls ein paar kleinere Aussetzer auf Benzin in kauf da der Motor im normalfall doch sowieso fast immer auf Gas läuft und Benzin eigentlich nur auf den ersten paar hundert Metern gefahren wird

kampfruderer

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7

Donnerstag, 10. Oktober 2019, 08:41

Hallo Manni,

1. heutiges Benzin ist für Vielfahrer gebraut und hält sich maximal ein paar Monate. Aus der Erfahrung heraus läuft mein Notstromer mit "Stihl Motomix" und nicht mit dem Mist von der Tankstelle.
2. Die Benzineinspritzung muß genau aus dem Grund auch regelmäßig "gespült" werden
3. Bei der Verbrennung von Benzin entstehen Rückstände (wie Asche), die wenigstens für die Ventilsitze vorteilhaft sind (Verschleißminderung)

Was RB199 über die Steuerung schreibt, kann ich in anderer Richtung bestätigen: Wenn ich meinen Legacy zu lange (ca. 3 Gastanks in Folge) nur auf Gas gefahren habe, spürt man den Umschaltvorgang von Benzin auf Gas sehr deutlich. Nach verfahren einer halben / dreiviertel Tankfüllung Benzin ist der Umschaltvorgang nicht mehr zu merken. Dann kann man wieder Gas auffüllen und fährt nicht unnötig Benzin spazieren, aber auch nicht zu wenig (siehe 1.)

Also tut man ihm was gutes damit, immer mal einen Tank voll Benzin zu verfahrern. Bei dem relativ geringen Verbrauch führt das auch nicht zum finanziellen Ruin.

Gruß
Christian

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8

Freitag, 11. Oktober 2019, 11:32

Hallo Manni,

1. heutiges Benzin ist für Vielfahrer gebraut und hält sich maximal ein paar Monate. Aus der Erfahrung heraus läuft mein Notstromer mit "Stihl Motomix" und nicht mit dem Mist von der Tankstelle.
2. Die Benzineinspritzung muß genau aus dem Grund auch regelmäßig "gespült" werden
3. Bei der Verbrennung von Benzin entstehen Rückstände (wie Asche), die wenigstens für die Ventilsitze vorteilhaft sind (Verschleißminderung)

Was RB199 über die Steuerung schreibt, kann ich in anderer Richtung bestätigen: Wenn ich meinen Legacy zu lange (ca. 3 Gastanks in Folge) nur auf Gas gefahren habe, spürt man den Umschaltvorgang von Benzin auf Gas sehr deutlich. Nach verfahren einer halben / dreiviertel Tankfüllung Benzin ist der Umschaltvorgang nicht mehr zu merken. Dann kann man wieder Gas auffüllen und fährt nicht unnötig Benzin spazieren, aber auch nicht zu wenig (siehe 1.)

Also tut man ihm was gutes damit, immer mal einen Tank voll Benzin zu verfahrern. Bei dem relativ geringen Verbrauch führt das auch nicht zum finanziellen Ruin.

Gruß
Christian


Danke für die Antwort....

1. Geb ich dir recht, je mehr E umso schlimmer....
2. Wird die nicht schon durch den Startprozess gereinigt?
3. Ich hab BRC G2000 dabei, sollte demit erledigt sein.

Meine BRC hat ab ca. 3800- 4000 U/min eine Brenzin Beimischung, desweiteren habe ich Adjektiv Beimischung und schalte die Anlage manuell auch mal aus wenn ich z.B. mit Wohnwagen hinten dran die Berge hoch fahre, oder z.B. Überhole mit Gaspedal am Bodenblech....

Grüße

RB199

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Freitag, 11. Oktober 2019, 13:11

Dem würde ich widersprechen.
Das E hat sogar einige vorteile was das Lagern angeht.
Auch macht es (in den allermeisten Fällen) keinen Sinn Benzin bei höheren Drehzahlen beizumischen oder bei hoher Last auf Benzin umzuschalten. Irgendwelche Gerüchte das man Gas nur bis zu einer bestimmten Drehzahl oder nicht bei hohen Lasten benutzen solle weil sonst der Motor kaputt geht sind einfach nur Gerüchte, Gas verbrennt nicht heißer (die Abgastemperatur sinkt sogar nachweislich).
An jedem Gerücht ist aber meist auch ein Quäntchen wahrheit dran: Dieses Gerücht entstand durch billige umbauten in der Vergangenheit mit entweder billigen/nicht passenden/zu kleinen Injektoren und/oder einer schlampigen Einstellung. In den unteren Drehzahlen ist die Lambdaregelung aktiv, da passiert nichts und es fällt kaum auf. Wenn dann allerdings in hoher Last und/oder bei hohen Drehzahlen (daher das Gerücht) die Lambdaregelung nicht mehr aktiv ist und die Anlage nicht richtig eingestellt ist kann es dazu kommen das das Gemisch abmagert und dann wird es zu heiß und die Ventile brennen weg. Bei einer korrekt eingestellten Anlage passiert dies aber nicht! Einzig einen leichten Leistungsverlust wird man messen können, ob er spürbar ist mag ich bezweifeln (ich spüre keinen) und wird eventuell sogar durch die höhere Klopffestigkeit vom Gas ausgeglichen so das es sogar Fahrzeuge gibt die mit Gas mehr Leistung haben als mit Super.