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21

Freitag, 25. Mai 2018, 10:23

Moin Zusammen
Allerdings tanke ich seit November vergangenen Jahres bei allen drei Tankstellen immer E 10 und kann keinerlei Probleme oder Nachteile bei meinem XV 1,6 feststellen.
..solange Du keine SH hast, mag ich das bei einen Modell aktueller Baureihe gern glauben. Bringt aber im besten Fall wirtschaftich nur ein Nullsummenspiel, da der Energiegehalt in E10 nunmal geringfügig geringer ist. Ergo: die 2ct/l die Du sparst verbrauchst Du im besten Fall eben mehr; u.U. stellt sich sogar ein gerinfügiger Mehrverbrauch ein. Von daher macht m.E. E10 überhaupt keinen Sinn und dass die Umweltbilanz zur Herstellung von Ethanol nicht gerade positiv ist, ist keine neue Erkenntnis. Und nein, ich möchte das nicht politisch diskutieren :zwinker:

Muss in den Forester XT nicht sowieso 98 Oktan sprich Super Plus zwingend rein?
nein, Super 95 E5 oder E10... alles Andere wäre auch verwunderlich bei einer Verdichtung von 10.6 : 1 :zwinker:

Wobei wir vermutlich seitenweise darüber diskutieren können, welche Marken zu den A, B oder sogar C- Marken gehören! Dabei meine ich die Spritqualität und nicht den Marktanteil!
Könnte Mann, ja... ich kann nur meine Erfahrungen aus dem Alltag mit ungezählten Kunden-FZ wiedergeben und verweise auf post #15 ;)


Im TV habe ich mal gesehen, dass der Tanklaster von Aral nach dem Befüllen noch zu einer anderen Station fuhr, wo noch Additive zugefügt wurden. Das war bei No-Name Tankwagen nicht der Fall. Ich weiß allerdings nicht, ob der Bericht nicht von Aral gesponsert wurde.
...wird wohl so gewesen sein :zwinker: , daher schrieb ich schon weiter oben:
Und ja klar, von den obigen Mineralölfirmen bekomme ich natürlich Provision dass ich das sage, denn unser GF zieht mir solche Ratschläge am Monatsende vom Gehalt ab, da wir ja dann weniger Zündkerzen, Luftfilter und AEs verkaufen :zwinker:
Im Ernst: mir geht's um zufriedene Kunden und ich kann es nicht leiden, wenn es "Kollegen" gibt, die diese wegen völlig sinnfreiem Aktionismus teure Werkstatt-Rechnungen stellen. Mein Bestreben ist es möglichst die Ursache zu finden und zu beheben, als an den Wirkungen 'rumzudoktoren :wacko:

Der Bruder eines Freundes arbeitet bei einer grossen Raffinerie im Ruhrgebiet (ich sage bewusst nicht welche Marke): ein Tankwagen hat immer mehrere Kammern - und in jede kann (und wird bei Bedarf) eine unterschiedliche Chargenqualität eingefüllt - üblicherweise werden die Additive beim Befüllen zugegeben . Deshalb ist es einfach Quatsch wenn Leute sagen, dass wenn der selbe LKW an unterschiedlichen Tankstellen ablädt dieses der Beweis sei, dass das "alles eine Sosse" sei und eben bei (in alphabetischer Reihenfolge) Aral, Esso, Shell, Total nur teurer verkauft würde.
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Subiklaus

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22

Freitag, 25. Mai 2018, 23:45

Ich hatte deshalb "von Aral gesponsert" geschrieben, weil alles in dem Film von Aral war: Labors, Mitarbeiter und eben auch der Transport zur Tankstelle. Muß nicht so gewesen sein, war aber auffällig.
Wegen des Benzins ist mir noch kein Motor kaputt gegangen. Mir ist überhaupt noch keiner verreckt. Ich bilde mir ein, dass das eher damit zu tun hat, dass ich beim Öl nicht spare. Und weiter bilde ich mir ein, dass ich merke, wenn der Sprit nichts taugt. Früher haben die Kisten geklingelt. Das ist heute leider anders. Aber man merkt doch, ob ein Motor vernünftig läuft, oder muß´ich mich von diesem Glauben auch verabschieden?

Rotzunge

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23

Sonntag, 27. Mai 2018, 00:22

@subiklaus
Ich würde sagen ja, denn beim Fahrverhalten habe ich weder beim BMW E39 noch beim Forester etwas bemerkt - und als unsensibel für den Rundlauf eines Motors würde ich mich nicht bezeichnen. Gemerkt habe ich es erst im Portemonnaie.
LG
Rotzunge
Habe eine Meinung, aber respektiere auch andere Meinungen.

Subiklaus

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24

Sonntag, 27. Mai 2018, 23:38

Ich führe Buch darüber was meine Autos verbrauchen. Der letzte bei dem ich da was gemerkt habe, war der Xantia. Der brauchte mit Super+ spürbar weniger. Bei allen, die danach kamen (5 Subis, ein MX5 und ein Swift Sport) war/ist es vom Verbrauch völlig egal, ob Super, Super+, Esso, früher BP, jetzt Orlen oder sonstwas im Tank war/ist.
Z.Z. habe ich mal wieder eine Füllung Super+ drin. Damit habe ich eben auf der (leeren) Autobahn locker 14 L/100km verbraten. Entsprechend ging es aber auch vorwärts.

Es gibt nur eine Firma bei der ich nicht mehr tanke. Warum, habe ich ja oben beschrieben.

Ich will hier aber nicht abstreiten, dass der Motor, wenn er nur mit Markensprit betrieben wird, auseinandergebaut nach 300000 km besser aussieht (innen). Dazu fehlt mir die Kompetenz.

fuchsi

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25

Montag, 28. Mai 2018, 09:21

Das ist doch nur Werbegeschwarffel der Sprithersteller.

Der Sprit muss eine DIN/EN Norm einhalten und die erfüllen alle in Europa angebotenen Betreiber.

Die Additivzumengungen sind von Anbieter zu Anbieter wohl unterschiedlich, ob die aber in deren Werbung das Versprechen einhalten, wage ich sehr zu bezweifeln.

Wurde das nicht auch schon von Autozeitungen und dem ADAC/AVD etc. nicht wiederlegt.

Ich fahre seit 1980 Auto und Motorrad, und tanke immer nur an der günstigsten Tankstelle, und hatte bei allen Fahrzeugen noch nie irgendwelche Problem mit den Spritsorten.

Aber das ist genauso eine Glaubenssache wie die richtige Motorölmarke.
Auch 3-Zylinder machen Spaß (Triumph Trophy 1200SE) Spritverbrauch [url]https://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/890340.html[/url]

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26

Montag, 28. Mai 2018, 09:29

Moin Zusammen

ich denke, es ist eigentlich alles gesagt - ich mach mal ne "letzte Runde" :tschuess:

Wegen des Benzins ist mir noch kein Motor kaputt gegangen. Mir ist überhaupt noch keiner verreckt. Ich bilde mir ein, dass das eher damit zu tun hat, dass ich beim Öl nicht spare.
Zwischen "kaputt gehen" und höherem Verschleiss bzw. Folgeschäden, die keiner mit schlechtem Kraftstoff in Verbindung bringt, liegen Welten :zwinker:
Bitte nicht vergessen: mit jeder neuen Motorengeneration und immer noch strengeren Abgasvorschriften und immer mehr Leichtbau werden alle Motoren aller Hersteller immer empfindlicher wenn die Betriebsstoffe nicht genau den Spezifikationen entsprechen. Man(n) kann eben nicht Erfahrungen von vor 20 Jahren 1:1 auf heutige Technik übertragen: die Robustheit und Langlebigkeit konventioneller Vorkammer-Diesel im Vergleich mit heutigen CRS2/3-Systemen ist nur ein Beispiel und geht weiter mit Ablagerungen sich zusetzender DI-Motoren schon nach wenigen zigtausend km: solche Probleme kannten wir früher gar nicht.
Was das Öl angeht, stimme ich Dir absolut zu: wichtiger denn je, aber auch da höre ich fast täglich den Spruch von Uralt-FZ mit biblischen Laufleistungen "die immer nur mit Baumarkt-Öl betrieben wurden": Mann eben heute mit damals nicht 1:1 vergleichen :frown:

Viele vermeintlichen Spar-Vorteile entpuppen sich erst nach Jahren als Waterloo: aber davon liest Du nichts in der Presse und es gibt auch kaum Kunden, die freiwillig zugeben werden, dass ihr Geiz am Ende dann doch mehr Geld gekostet als er eingespart hat.

Ich will da kein neues Fass aufmachen, aber es gibt durchaus ernstzunehmende Ingenieure aus dem Motorenbau, die nachgewisesen haben, dass Ethanol-Beimischungen im Kraftstoff sehr wohl den Verschleiss der Maschine erhöhen - ist auch nicht ganz unlogisch: mehr Ethanol = mehr Wasser = landet als Kondensat (gerade bei viel Kurzstrecke) im Motoröl und sorgt für schlechtere Schmierung und schnellere Alterung. Das wird Niemand selbst auf 100TKM in Zusammenhang bringen wenn die Maschine beispielsweise dann mehr Öl pro Tausend km verbraucht...
Wie gesagt: nur ein Beispiel....


Und weiter bilde ich mir ein, dass ich merke, wenn der Sprit nichts taugt. Früher haben die Kisten geklingelt. Das ist heute leider anders. Aber man merkt doch, ob ein Motor vernünftig läuft, oder muß´ich mich von diesem Glauben auch verabschieden?

....ich kenne Deine sensorischen Fähigkeiten nicht. Bei 9.5/10 usern würde ich sagen: ja! Durch Klopfsensoren, LLFR, adaptierte Kennfelder etc etc aber auch durch bessere Geräuschdämmung merkt der Laie viele dieser Dinge bei heutigen FZ einfach nicht mehr... aber z.B. durchgebrannte Kolbenböden (Extrembeispiel schlechten Kraftstoffs + schlechter Behandlung) kommen ja trotzdem vor...

Ich will hier aber nicht abstreiten, dass der Motor, wenn er nur mit Markensprit betrieben wird, auseinandergebaut nach 300000 km besser aussieht (innen). Dazu fehlt mir die Kompetenz.
Dafür brauchst Du keine 300TKM! ...ich bin so frei zu sagen, da genügen schon um die 50-80. Wobei wir sicher da eher einen Vergleich haben: z.B. Firmenkunden die nur mit Tankkarte bei Marken tanken (dürfen) im Vergleich zu Dipl.Handelslehrer Harald Sparfuchs, der mir den (angeblich zu hohen) Verbrauch auf zwei Nachkommastellen zusammen mit der vermeintlichen E10-Ersparnis an der günstigsten Supermarkt-Tanke im Ort vorrechnet bis die Kiste dann so gar nicht mehr so gut laufen wollte :whistling:

Ich bleib dabei: weder E10 noch Billig-Sprit tanken hat in der Summe gesehen irgendwelche Vorteile - antizyklisch Kraftstoff bekannter Hersteller kaufen spart in der Summe deutlich mehr ..aber ja, bin kein Dipl. Handelslehrer :zwinker:


@fuchsi: Du weisst Bescheid :D - was machst Du beruflich so?
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »SubiBear« (28. Mai 2018, 09:50)


Schwelb

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27

Donnerstag, 31. Mai 2018, 23:00

Aus meiner Erfahrung macht es definitiv etwas aus ob man an einer freien Tanke seinen Brennstoff zapft oder an einer Marken Tanke.
Letzte Woche notgdrungen an einer NoName Tanke Sprit gebunkert. Gefahren wie immer, gleiche Strecken, zu gleichen Zeiten bei ähnlichen Temperaturen (wg. Mehrverbrauch Klimaanlage etc.)
Unterschied ca. 1,5 l /100 km (statt 9,2 l Verbrauch etwa 10,5- 10,7 l /100km)
Also einen halben Liter lasse ich wegen der Tagesform gelten aber 1,5 l ...da nützt es nischt wenn der Sprit 3 Cent günstiger ist.
Inzwischen wieder Sprit von meiner Dorftankstelle drin und die Verbrauchsanzeige fängt an sich wieder zu den ursprünglichen Werten zu bewegen.
Und ja ich rechne auch den Verbrauch auf die gefahrenen Kilometer nach.
Wie einer der Vorredner schon schrieb ist von der Laufruhe kein Unterschied zu spüren, die Elekronik regelt das. Und Leistungsunterschiede merke ich bei normaler Fahrweise auch nicht. Vielleicht wenn ich auf Anschlag auf der Autostrada fahre aber so im Alltag, nix!
Klar wird in der Werbung viel Versprochen und wenig gehalten. Das etwas bessere Verbrauchsverhalten ist dann das Wenige was gehalten wird.
Am Öl hat es nicht gelegen! War keins drin!
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28

Montag, 4. Juni 2018, 21:56

@Schwelb:

...Du merkst aber schon, dass Du mit Deinem Eigenversuh Dir mir Beginn und Ende Deines Posts selbst widersprichst :?:

Aus meiner Erfahrung macht es definitiv etwas aus ob man an einer freien Tanke seinen Brennstoff zapft oder an einer Marken Tanke.
Letzte Woche notgdrungen an einer NoName Tanke Sprit gebunkert. Gefahren wie immer, gleiche Strecken, zu gleichen Zeiten bei ähnlichen Temperaturen (wg. Mehrverbrauch Klimaanlage etc.)
Unterschied ca. 1,5 l /100 km (statt 9,2 l Verbrauch etwa 10,5- 10,7 l /100km)
[......]
Klar wird in der Werbung viel Versprochen und wenig gehalten. Das etwas :confused: bessere Verbrauchsverhalten ist dann das Wenige was gehalten wird.
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Schwelb

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29

Dienstag, 5. Juni 2018, 09:33

Bestimmt nicht. :D
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30

Mittwoch, 11. Juli 2018, 12:32

STAR ist neuer ADAC-Partner

Moin Zusammen

...aus aktuellen Anlass:

Zitat

Wieslaw Milkiewicz, Geschäftsführer und Pressesprecher der Tankstellenmarke star: „ADAC Mitglieder können sich ab sofort doppelt freuen, denn mit der ADAC Mitgliedskarte sparen sie bei den star-Tankstellen nun doppelt: Zusätzlich zum ohnehin günstigeren Kraftstoff gibt es noch 1 Cent pro Liter Rabatt dazu.“
https://presse.adac.de/meldungen/adac-ev/clubleistungen/neuer-vorteilspartner-star.html

Dann kann natürlich all' das nicht stimmen, was in den vorherigen posts über STAR geschrieben wurde: schliesslich ist Deutschlands Liebling vieler Autofahrer ja beühmt für seine objektive, seriöse und unvoreingenommene Berichterstattung und Aktionen, die niemals von finanziellen Vorteilen und Interessen dieses immer noch gemeinnützigen Steuerspar-Vereins berührt sein kann - besonders nach dem "jetzt-wird-alles-besser-Gelübte" :Lolschild:
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