Die Bedeutung der Software in Autos wird meiner Ansicht nach stark überschätzt. In den letzten 20 Jahren war das Navigations- oder Multimediasystem in jedem meiner Fahrzeuge bereits nach drei bis fünf Jahren veraltet, da der Hersteller keine Updates mehr bereitstellte. Warum sollte dies bei heutigen Elektrofahrzeugen anders sein?
Im Gegensatz dazu verfügt man auf dem Smartphone meist über die neuesten und leistungsfähigsten Apps. Das Multimediasystem im Auto dient mir daher primär als grosser Bildschirm für mein Smartphone (via CarPlay oder Android Auto). Mit einem OBD-Dongle für den SoC kann das Smartphone zudem eine Routen- und Ladeplanung für Elektrofahrzeuge erstellen, die besser ist als die Lösungen vieler Autohersteller – Tesla natürlich ausgenommen
Auf die Online-Registrierung beim Hersteller verzichte ich aus Prinzip; ebenso deaktiviere ich die Geolokalisierung und aktiviere kein WLAN. Es geht den Hersteller nichts an, wo sich das Fahrzeug befindet oder wer es lenkt. Zudem möchte ich keine OTA-Updates (Over The Air) erhalten, ohne vorher zu wissen, wozu sie dienen und ob sie überhaupt notwendig sind. Glücklicherweise funktioniert ein Subaru auch ohne diese ständige Verbindung zur Firmenzentrale.
Viel wichtiger erachte ich Komponenten wie Karosserie, Fahrwerk, Motor und Batterie. Ein Neuwagen sollte doch 10 bis 20 Jahre halten? Er muss reparierbar sein, auch nach einem Unfall, und die Ersatzteilverfügbarkeit muss gewährleistet sein.
Je weniger tief die Software im Auto eingebettet ist, desto besser, denn sie ist nach fünf Jahren meist wieder veraltet. Auch die Unsitte, Batteriezellen zu verkleben oder zu vergiessen bzw. Akkus als tragenden Bestandteil der Karosserie zu verwenden, trägt nicht zur besseren Reparierbarkeit oder Lebensdauer eines Autos bei.
Ich vertraue darauf, dass Toyota und Subaru dies bei ihren aktuellen Modellen besser gelöst haben als viele andere Hersteller.
Ach und gute Dashcams gibt es für wenig Geld bei Ali E, auch solche die sich perfekt in Toyotas und Subarus integrieren lassen.