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El Schraubi

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61

Montag, 27. August 2012, 18:51

Ja das ist blöd. Damit werden sicher auch Kunden verprellt.

Hatte auch letztens einen LPG-Forester´08. Da mussten die Ventile eingestellt werden und ein paar Tage später noch die Sek.pumpe defekt.....

trapper1901

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62

Sonntag, 9. September 2012, 14:12

Fehlercode P1410 + P2444

Hallo Zusammen,

Ich bin ein neuer in diesem Forum und habe auch schon die ersten Probleme....
ich fahre seit ca. 6 Wochen einen Forester 2,0X, Erstzulassung 5/2008. Gasanlage von Subaru ( Teleflex) war verbaut, hab ich aber zügig rausgeworfen und ne Prins einbauen lassen.

Jetzt habe ich seit ein paar Tagen mit Ärger mit den Fehlercodes P1410 und P2444. Die hängen wohl irgendwie mit der Sekundärlufteinblasung zusammen.
Haben bei Subaru nachgefragt. Der Händler meinte der Fehler wäre ganz normal und ich müsste die Ventile + Pumpe wechseln und alles ist gut.
Ich habe jetzt aber festgestellt, daß die Ventile überhaupt keinen Strom bekommen. Wenn ich sie extern bestrome, schalten beide sauber durch und auch die Pumpe läuft sauber. Beim starten springt die Pumpe an und wenn sie ausgeht kommt kurz danach der Fehler P2444.
Es kann doch nicht sein, daß durchs Ventilwecheln auf einmal wieder "Saft" auf der Leitung ist!?
Ich denke es könnte am Relais liegen, hab aber keinen Schimmer welches es ist.
Hatte jemand von euch schonmal dieses Problem oder hat jemand einen Hinweis ?


Gruß, Jörg

Gab

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63

Dienstag, 11. September 2012, 15:22

Hi,

prüfe ob die grosse Sicherung (60 oder 80A) die neben dem Lüfter(Pumpe) ist, in Ordnung ist.
Dann bei den beiden Steckern von den Ventilen schauen ob die Kontakte korrodiert sind.Die ziehen teilweise nämlich Wasser über defekte Ventile.

Problem wird sein das die Stromaufnahme vom Lüfter zu hoch ist und das Steuergerät daran den Fehler generiert.Entweder durch Feuchtigkeit im Motor,oder vergammelter Welle.

Aber im normalfall hat dein Händler schon recht.Denke auch das durch den wechsel alles wieder i.o ist.
Ist auch alles schwer prüfbar,werden vom Steuergerät Druckverlusttest auf den Ventilen gefahren und so weiter.....


Also wenn Stecker und Sicherung heile ist,würd ich das Komplettpaket empfehlen.

roland1711

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64

Mittwoch, 12. September 2012, 08:45

Sekundärluftsystem

Hallo, habe bei meinem Forester ( Gas, 06) Sekundärluftventile und die Pumpe wechseln müssen. Ein sehr teuerer Spaß....

Am besten die Sekundärluftanlage abschalten !

Gruß Roland

:frown:

Megawahn

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65

Mittwoch, 10. Oktober 2012, 17:27

Hallo

mein Vater hat einen 2006 Subaru Forester..und vor einen halben jahr ´kam das erste mal der Fehler Sekundärluftsystem.. darauf hin zu Subaru --> gelöscht und gut

Nun kam der Fehler öfters ..ich hab ihn selber gelöscht aber auch festgestellt das was faul ist.. darauf hin gesucht und festgestellt das die SL-Gebläse nicht dreht.. also zerlegt und festgestellt --> Schrott (siehe Bilder)

Habe einfach ein Sekundärluftgebläse vom Omega B eingebaut..das ging paar tage gut nun wieder ein Fehler... meine Frage..könnten das die Ventile jetzt sein? Warum kommt der Fehler wenn der Motor warm ist und das Sekundärluftsystem eigentlich ausserbetrieb?? War das bei euch auch so?

MfG Marc

Sorry wie krieg ich den die Bilder hochgeladen? :wacko: EDIT: Ich habs :thumbsup:


Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Megawahn« (10. Oktober 2012, 17:46)


roland1711

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66

Donnerstag, 11. Oktober 2012, 11:32

Hallo,
da sind wohl auch die Ventile hinüber.......War bei meinem auch so, allerdings umgekehrt, erst die Ventile dann das Gebläse.
Gruß Roland

roland1711

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67

Donnerstag, 11. Oktober 2012, 11:39

Gebläse

Hallo, hab mir die Bilder vom vergammelten Innenleben nochmals angeschaut. Sieht ja schlimm aus.

Unten am Motorgehäuse ist eine 6mm Schraube ( evtl. zum Wasserablassen ) ????

Der Motor muß doch unter Wasser gelaufen sein ? Kondenswasser? habe selber erst mein Gebläse erneurt. 820 Euro !!

Gibt es Möglichkeiten die Lebensdauer zu erhöhen ?

Gruß Roland

Silber Forry

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68

Donnerstag, 11. Oktober 2012, 18:30

Moin,

kann man nicht einfach 2 kleine Löcher in das Gehäuse bohren, eins um das mögliche Kondensat ablaufen zulassen und das 2te höherliegend, als Belüftungsloch. Meiner Meinung nach, braucht man bei der Lage der Pumpe, um mögliches Spritzwasser keine Sorgen machen.

Gruß Matthias

Megawahn

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69

Dienstag, 16. Oktober 2012, 21:02

na dann werd ich mir dié ventile mal vornehmen.. hat die schon mal jemand zerlegt???

Rodolforacing

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70

Donnerstag, 18. Oktober 2012, 20:22

Wenn ich die Bilder von Megawahn anschaue, kommen da doch glatt alte Gefühle hoch... :-)
Meine Pumpe sah genau so aus....
Ich denke die Idee von Silber Forry könnte funktionieren - schlechter kanns ja wohl nicht mehr werden :-)

...

JOST67

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71

Dienstag, 19. Februar 2013, 17:00

Hallo,

eine Frage an die Experten zum Sekundärluftventil auf der Fahrerseite (das mit dem barometrischen Drucksensor) und den 5 Anschlüssen (3 oben 2 unten).
Weiß jemand welche Werte (evtl. Spannungs- oder Widerstandswerte) von den 3 oberen Pins an das Steuergerät übermittelt werden?

Gruß

Kanel

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72

Mittwoch, 19. März 2014, 13:20

Hallo zusammen,

Thema ist schon Paar Jahre alt.
Hat sich dennoch jemand damit im Detail beschäftigt?
Vor allem geht es mir um den 2.0X 158 PS Motor als Ecomatic (MY 07).

Es gab auch hier den Tipp, alles an Anbauteilen, was zu dem Sekundaerluftsystem gehört, auszubauen und den Fehler per EcuFlash komplett zu deaktivieren.

Kann jemand tatsächlich bestätigen, dass man bei dem Sauger (KEIN TURBO) diese Modifikation per EcuFlash (und RomRaider was auch immer) durchführen kann?
Ueberall in ausländischen Foren, nicht nur den USA und/oder UK, habe ich nämlich zwar einiges zu dem FehlerCode P1410 (das ist der einzige, der bei mir seit ein Paar Woche in Unregelmäßigen abständen auftaucht) gelesen, ABER es handelte sich jedes Mal um die Turbo-Variante(!)

Der Ausbau ist das eine … aber die entsprechende Modifikation an der ECU das andere …

Wenn man sich die Liste bei RomRaider anschaut, taucht der 2.0X als Schalter dort gar nicht auf ;/

Waere fuer jeden Tipp dankbar!

Beste Gruesse,
-k

huberto

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73

Mittwoch, 19. März 2014, 16:13

Wenn du Pech hast (wie ich) hast du eine Hitachi ECU, welche nicht von RR/Tactrix unterstützt wird.
Einfach im Beifahrer-Fußraum mal nachsehen.

Spittek

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74

Mittwoch, 19. März 2014, 23:19

Richtig, die Erfahrung durfte ich auch schon machen. Hitachi sind leider nicht flashbar. Das ganze Sekundärluftgelumpe hat mir echt schon schlaflose Nächte bereitet.

PS: Was genau für Probleme hast du denn?

EDIT: Ich habe Deine andere Frage aus diesem Thread Forester SG gefunden und mache wegen der Übersichtlichkeit hier weiter.

Also, ich habe das Problem letztes Jahr im Herbst gehabt. Ich hatte hier im Forum alles ausführlich gepostet und auch Reparaturtips gegeben, leider ist durch den Servercrash alles weg... also dann noch mal :-)

Bei mir hat das Relais der Sekundärluftpumpe geklebt, dann ist die Pumpe im Dauerlauf den Hitzetod gestorben und und hat heiße Plastik-Lava in Richtung Sekundärluftventile geblasen und beide Ventile zerstört. Ein Schaden von über 1000,-€ wegen eines 10,-€ Bauteils. Dürftige Versuche, das System wieder zu beleben, sind leider gescheitert und immer wieder ist sporadisch die Sch... Cuise-Lampe angegangen und hat angezeigt, dass ein Ventil in Offenstellung stehen bleibt, dann fing die Pumpe an zu quietschen und neue Fehler kamen hinzu. Lange Rede, ich habe mich dann der Sache intensiv angenommen und seit Anfang Dezember 2013 läuft die Anlage tadellos, ja sogar besser als zuvor. Reparaturkosten 15,-€!!!

Nun zu Dir: Du hast den Fehler P1410, dieser sagt aus, dass angeblich ein Ventil in Offenstellung steht. Wenn der Fehler das nächste Mal kommt, machst Du folgendes:

Sekundärventile prüfen:

Löse den Schlauch an der Sekundluftpumpe und blase mit dem Mund in Richtung Ventile hinein. Ist Widerstand zu spüren, also geht keine Luft durch, sind die Ventile geschlossen und auch dicht. Als Gegenprobe kannst Du bei laufendem Motor an dem Schlauch riechen, riecht es nach Abgase? Zudem würdest Du bei abgezogenem Schlauch den Sound eines undichten Auspuffs am Schlauchende hören. Ein weiterer Test ist, nach einer Probefahrt die Temperatur des Schlauches und der Kunststoffverrohrung auf der Ansaugbrücke zu prüfen. Wäre ein Ventil undicht, müssten die Leitungen knallheiß sein. Als letztes kannst Du noch die grünen Diagnosestecker zusammen stecken und hören, ob die Ventile klacken. Mit FreeSSM kannst Du die ansteuern. Als weiteres kannst Du bei den Ventilen auch die Stecker abziehen und direkt mit 12V ansteuern, auch hier muss ein lautes Klack-Klack zu hören sein.

Sekundärluftpumpe prüfen:

Wie Du schon richtig geschrieben hast, ist der Hauptgrund des Pumpentods Kondenswasser im Motorgehäuse. Wenn die Pumpe durch Korrosion nun etwas zu schwer läuft, bricht die ECU den Vorgang ab und quittiert dieses mit einem Fehlercode. Im Normalfall sollte der Fehler "Lufteinblassystem Sekundärluftpumpe fehlerhaft" angezeigt werden, aber es kommt auch gerne der Fehler "P1410, Ventil offen", obwohl das ja so nur indirekt stimmt. Ich vermute, dass der Drucksensor im linken Ventil (in Fahrtrichtung) den fehlenden Gegendruck der Pumpe registriert und dann mit P1410 quittiert.

Du kannst die Pumpe direkt mit 12 V ansteuern. Läuft diese ruhig und weich (wie ein Fön) oder eher hakelig, stotternd oder sogar quietschend? Dann ist die Pumpe hin (zumindest bis du sie repariert hast :) )

Pumpenrelais prüfen:

Das Relais geht gerne kaputt (Klebt). Ich habe von Leuten gehört, die haben die komplette Anlage neu gemacht und 2 Wochen später hat das klebende Relais wieder alles zerstört. Die Sekundärluftpumpe ist für 30 Sekunden Lauf ausgelegt, alles was darüber ist, sorgt für Überhitzung und Zerstörung der Pumpe. Das Relais kostet 10,-€ und sollte so oder so neu gemacht werden.



Reparatur der Pumpe und der Ventile:

Sekundärluftventile:

- Ventile ausbauen und zerlegen. Dann die 4 Schrauben auf der Unterseite lösen und Deckel abnehmen. Liegt die Dichtung fest auf? Ist der Ring beschädigt? Ist Rost in der Pumpe oder sogar der Pumpenkolben verrostet? Wenn nicht, dann kannst Du die zerlegte Pumpe mit 12V ansteuern und prüfen. Ist alles ok, die Pumpe reinigen, den Kolben mit Hochtemperaturöl einsprühen und alles wieder zusammen bauen. Wenn nicht, entsprechendes Ventil ersetzen. Bei mir waren die Ventile i.O, lediglich durch geschmolzene Plastikteile von der Pumpe verklemmt. Nach einer akribischen Reinigung laufen diese aber wieder wie am ersten Tag.

Sekundärluftpumpe:

- Sekundärluftpumpe ausbauen. Dann den Turbinen-Deckel entfernen. Dazu die 4 Klammern lösen und mit leichten Hammerschlägen und Hebeln (z.B. Schraubendreher) den Deckel abnehmen. Ist die Turbine i.O? Oder fehlen Flügelteile? Dreht sich die Turbine schwergängig oder gar nicht? Dann weitermachen :-)

Nun den Luftfilter auf der Unterseite abschrauben und die beiden Schrauben vom Motorgehäuse lösen. Das Motorgehäuse abziehen. Wie sieht der Motor aus? Verrostet, nass, verbrannt? Nun prüfst Du die Magneten im Deckel. Sind diese fest oder haben sich diese gelöst? Bei mir war einer lose und hat zudem den Motor verklemmt. Magnet und Motorgehäuse gut reinigen, anschleifen und den Magneten mit 2-Komponentenkleber wieder in richtiger Position ankleben.



Das untere Motor-Lager: Dreht dieses leichtgängig oder hakelig? Verrostet? Auch prüfen, ob der Motordeckel leicht oder schwergängig auf das Lager aufzusetzen ist? (Leicht wäre schlecht, aber dazu später mehr). Vermutlich ist das Lager hinüber. Ein ähnliches, abgedichtetes Lager mit der Nummer "626" bekommst Du aber in jedem Industriebedarf, allerdings ohne die kleine Nut und den Gummiring. Der Gummiring sorgt dafür, dass das Lager stramm im Motorgehäuse sitzt und sich die Welle im Lager dreht, jedoch nicht das Lager im Motorgehäuse. Verrostet nun das Lager, dreht sich das Lager im Motorgehäuse und es gibt diese fiesen Quietschgeräusche und eine Fehlermeldung (MIL leuchtet).

Jetzt habe ich erst einmal den Motor mit ordentlich Bremsenreiniger gereinigt und das Lager mit einem kleinen Abzieher abgezogen. Falls Du keinen so kleinen Abzieher hast, ich war in einem Motorsägen-Laden. Hat eine Minute gedauert, da war es runter. Nun das neue Lager aufpressen. Ich habe dazu die Pumpe in einen Schraubstock eingespannt und das neue Lager vorsichtig auf die Welle aufgepresst. Das funktioniert aber nur, wenn der Deckel des Turbinenrades entfernt ist. Hat alles geklappt, dann setzt Du zur Probe mal den Motordeckel auf drehst an der Turbine. Alles leichtgängig? Dann hast Du schon 2/3 der Arbeit erfolgreich erledigt.

Nun zu der ominösen Wasserablassschraube... Die Schraube kann keine Wasserablassschraube sein!!! Das hieße ja, dass man Wasser und Strom bewusst in einem Gehäuse hätte. Dass das nicht gut geht und mit Rost oder Kurzschluss quittiert würde, muss jedem klar sein. Die Schraube bzw. das Gewinde hat einen anderen Sinn: Im Normalfall sitzt das Lager stramm im Motorgehäuse (wie oben beschrieben, damit sich das Lager nicht im Gehäuse dreht, dafür auch der Gummi- bzw. Klemmring.) Das Schraubenloch im Gehäuseboden dient als Abzieher. Denn ein stramm sitzendes Gehäuse bekäme man nicht einfach von der Motorwelle runter. Dazu also die kurze Schraube rausdrehen und eine länge Schraube eindrehen und anziehen. Nun zieht sich der Motordeckel vom Lager ab. Ich habe es selber probiert und es klappt!

Jetzt müssen wir leider etwas pfuschen... Der Gummiring fehlt ja beim neuen Lager und der Motordeckel geht zu leicht auf das Lager. Dazu habe ich das Lager aussen entfettet und mit 2-3 Lagen dünnem Isolierband stramm umwickelt. Nur soviel, dass man den Motordeckel mit normaler Kraft kaum noch auf das Lager aufsetzen kann. Dann die Pumpe wieder in den Schraubstock einklemmen und den Motordeckel aufpressen. Achtung!!! Dichtung nicht vergessen und den Motor innen mit Allzwecköl etwas einnebeln, nur als Korrosionsvorsorge!!! Nun den Pumpendeckel anschrauben und prüfen, ob die Welle leichtgängig (mit leichten Widerständen durch die Magneten) dreht. Wenn alles geklappt hat, den Turbinendeckel mit etwas Dichtmasse aufsetzen und die Klammern aufdrücken.

Fertig!!!

Wenn Du die Pumpe einbaust und den Gummischlauch anschließt, solltest Du den Schlauch so verdrehen, dass die Windungen leicht nach oben zeigen. Kondenswasser läuft dann nicht in Richtung Pumpe, sondern zurück in Richtung Ventile, wo es durch die Motorwärme dann wieder abtrocknet.

Die oben genannte Reparatur hält nun seit 4 Monaten. Täglich läuft die Pumpe mindestens 4x und es sind keine Fehler mehr aufgetreten. Die Pumpe ist so leise geworden, dass ich sie nicht mehr höre, sondern nur durch anfassen fühlen kann. Ich kontrolliere auch regelmäßig die Pumpe auf Feuchtigkeit (Schlauch ab, Finger in die Pumpe stecken und fühlen). Nix, alles furztrocken..

Alles in allem habe ich 10,-€ für das Relais und 5,-€ für das Lager bezahlt und einen Samstag geopfert. Die Reparatur hat bei mir so gut geklappt, dass ich die jederzeit wieder selber reparieren würde, statt für 700,- ne neue zu kaufen. Und ich kann Dir sagen, durch das geschmolzene Plastik war das alles mehr als einfach.

So fertig, ich hoffe, dass die Reparatur von Erfolg gekrönt ist.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Spittek« (20. März 2014, 10:14) aus folgendem Grund: Ergänzung


Flieger 56

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75

Donnerstag, 20. März 2014, 20:19

Du bist ein echter Filou. Danke für den Beitrag werde ich so übernehmen.

Kanel

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Donnerstag, 20. März 2014, 21:17

Whoa, Hut ab und vielen herzlichen Dank für Deine so umfangreichen Beschreibung!

Ventile hatte ich bisher nicht ausgebaut gahabt.
Gestern kam der Fehler erneut. Habe an dem "ersten Ventil" (Fahrerseite) den Stecker abgezogen - feucht … warum auch immer. Alles trocken gemacht … Kontaktspray bisschen drauf und wieder zusammen.

Heute kam der Fehler P0410.

Pumpe wieder ausgebaut (ja, Lager ist bei mir definitiv hinüber, habe aber Dein Posting erst jetzt gelesen, nachdem ich das System wieder zusammen gebaut habe - das Lager muss ich definitiv ersetzen).
Wasser war wieder in der Pumpe, zwar nicht mehr so viel … trotzdem einiges noch drin.

Könntest Du vielleicht ein Foto von dem Schlauch machen, Du schreibst, man sollte ihn so verdrehen, dass die Windung nach oben zeigt … habe ich bisher nicht ganz verstanden, sorry.

Nachdem ich die Pumpe wieder zusammen gebaut habe, Motor an … ist die Pumpe für die ersten 30sec gelaufen und man konnte eine Art "Gurgeln" hören … es war zwar leise, aber trotzdem ein etwas andere Geräusch, ich muss zugeben, dass ich vorher nicht genau hingehört habe, erst nach dem Wiedereinbau.
Nach 30sec war es weg … zumindest kaum noch wahrnehmbar … Fehler kam nicht wieder … bestimmt erst morgen Früh, wenn der Motor kalt ist.

Als ich mich das erste Mal mit diesem Problem beschäftigt habe, habe ich alle Sicherungen geprüft und auch die Relais … Relais auch an 12V geprüft … hat funktioniert.
Pumpe im ausgebauten Zustand ebenfalls an 12V - drehte auch anstandslos … in beide Richtungen.

TurbinenDeckel hatte ich nicht ab - scheint ja geklebt zu sein - aber danke für den Tipp, werde ich dann auch zerlegen … hatte ich schon Mal anhand von einer Bilderserie in einem UK oder US Forum gesehen.

Werde am WE mich damit beschäftigen … also die Ventile prüfen … Lager organisieren … und wenn ich dazu komme, die Pumpe zerlegen und überholen.

Nochmals vielen herzlichen Dank für Deine Hilfsbereitschaft und Deine Zeit!

Beste Gruesse,
-k

PS: Kennst Du vielleicht die Teilenummer des Relais? Danke!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kanel« (20. März 2014, 21:23)


Spittek

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77

Donnerstag, 20. März 2014, 21:31

Gern geschehen :-)

Das ganze Sekundärluft-Gelumpe hat mich fast zum Wahnsinn getrieben. Ich hätte den Forri um ein Haar verkauft. Ich hatte die Fehlerquellen auch immer nur halbherzig nach Feierabend behoben. Leider ohne langen Erfolg.

Erst als ich mir mal richtig Zeit genommen habe, hat es geklappt und es ist Ruhe und sieht momentan auch nicht danach aus, dass das System so schnell wieder die Grätsche macht. Im Nachhinein ärgert mich, dass ich keine Fotodokumentation gemacht habe. Die Pumpe ist so einfach gestrickt und lässt sich bis auf die letzte Schraube zerlegen. Vielleicht mache ich das noch irgendwann mal, so Just for Fun...

Also mit dem Schlauch ist recht einfach (Ich neige dazu, mich gerne kompliziert auszudrücken). Auf dem Weg vom Ventil zur Pumpe hat der Schlauch doch einen U-förmigen Knick. Achte bei der Montage einfach drauf, dass das "U" nicht nach unten hängt, sondern mindestens Waagerecht, besser sogar leicht nach oben geneigt ist. Wenn Du nicht weißt, was ich meine, mache ich morgen gerne ein Foto.

Das mit dem Gurgeln der Pumpe könnte noch Wasser sein, aber auch das wirst Du erst sehen, wenn Du sie zerlegst. Der Deckel ist übrigens nicht geklebt, sondern nur abgedichtet. Mit sanften Schlägen und bisschen Hebeln geht der leicht runter.

Wenn Du soweit bist und irgendwo nicht weiter kommst, kannst Du mich gerne anmailen.

Viel Spass und Erfolg!

Kanel

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78

Donnerstag, 20. März 2014, 21:50

Danke nochmals!

Okay, Foto vom Schlauch brauchst Du nicht zu machen - habe verstanden was Du meinst(!)

Dieses Gurgeln … ja, Wasser hätte an sich kaum noch drin sein können … wobei, dort wo das LuefterRad drin ist / die Turbine unter dem Deckel, da wird vermutlich minimal noch etwas drin gewesen sein … muss ja … ich hatte den Part nicht auf.

Vielleicht ist es aber ganz einfach eine "Unwucht" … das Lager bei mir ist wirklich hinüber … auch dieser Dichtring hat sich so langsam aufgelöst … ist auch klar - das komplette System hat ja bei mir offensichtlich seit Jahren im WasserBad gestanden ;(

Werde anfangen das Nötige so nach und nach zu sammeln … dann nehme ich mir am WE einen Abend Zeit dafür … zumindest für die Pumpe … vorher werde ich die Ventile prüfen (mit dem SchlauchTest, den Du beschrieben hast) … das Relais wäre auch noch super, wenn jemand die TeileNr hätte …

Nochmals Danke schön!

Schönen Abend noch .. ich werde berichten ;P

Spittek

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79

Freitag, 21. März 2014, 09:16

das Relais wäre auch noch super, wenn jemand die TeileNr hätte


Teil Nr.4 http://opposedforces.com/parts/forester/…_sensor_engine/

rafa

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80

Mittwoch, 21. Mai 2014, 01:57

Ich habe mich für eine deutlich kostengünstigere Lösung entschieden und kann Wiederholungsdefekte an der Sekundärlufteinblasung zu 100% ausschließen.

http://www.cosworthusa.com/store/pc/cata…860_general.jpg
Gibt es noch jemanden der diese Lösung implementiert hat (+ Fehler aus der ECU entfernen)? Der oben genannte Link ist mittlerweile nicht mehr zu erreichen, aber man findet man es trotzdem noch unter dem Begriff "Cosworth Air Pump Delete Plates".
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