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tunfaire

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Sonntag, 16. September 2018, 09:14

Ich hab grad nochmal im Auto geschaut, genau so sehen die beiden Stecker für den Testlauf bei mir auch aus.

Edit: Irgendwo habe ich ganz offensichtlich einen Fehler eingebaut. Nachdem die Potis bei abgesteckten Kabeln auf die angegebenen kOhm Werte eingestellt waren, hatte danach bei Zündung an 2,82V zwischen W1-3 und W1-5. Also habe ich den Poti auf 2,70V heruntergeregelt. Beim Start des Motors fängt die Diode auch brav an zu leuchten, jedoch bleibt die Spannung weiterhin bei 2,70V ?(

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »tunfaire« (16. September 2018, 09:44)


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Sonntag, 16. September 2018, 10:51

Hmm... ?( Isch 'abe garkein AGR...,

das gips erst ab 2006. Was wird denn damit dann testgelaufen?

tunfaire

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Dienstag, 18. September 2018, 19:02

@retseroF: Ich hatte die grünen Stecker mal zusammen gesteckt und Zündung AN: Lüfter dreht, Sekundärluftventile öffnen/schließen, Sekundärluftanlage läuft an. Ich habe gelesen, dass dieser Stecker wohl während der Überführung der Fahrzeuge zusammen gesteckt wird, um einerseits bei Ankunft schnell alle Funktionen checken zu können und der Motor in einem speziellen, für Kurzstrecke optimiertem Programm läuft.

@all:

Ich habe mit beiden, von mir gebauten, identischen Platinen das Problem, dass bei korrekt eingestellten Widerständen bei Zündung AN die gemessene Spannung zu hoch ist (2,82V) und bei Motorstart zwar die Diode leuchtet, sich aber an der Spannung nix ändert - also kein Anstieg auf 3,2-4,9V, wie erhofft. Ein Verstellen der Widerstände bringt hierbei ebenfalls keine Änderung.

Der Fehlercode wird dabei allerdings nicht immer abgelegt, sondern nur ca. jedes dritte Mal?!

Was mir noch etwas fehlt, ist das Verständnis, wie diese ganze Schaltung funktioniert. Ist es in etwa so:?

Soll die Sekundärpumpe starten, sendet das Steuergerät ein Signal, das große, schwarze Relais gibt den Stromfluß zur Platine frei und der Stromkreis W1-1 zu W1-2 schließt.

Durch den geschlossenen Stromkreis schließt das Relais auf der Platine den Stromkreis W1-3 - W1-4. Dieser Stromkreis simuliert den korrekt messenden Drucksensor, welcher in W1-5 das entsprechende Signal an das Steuergerät sendet.

Kommt das in etwa so hin oder habe ich da einen Denkfehler? Ich kann das Ganze am WE endlich meinem Elektriker - Kumpel zur Fehlersuche präsentieren, da wäre es gut, wenn er zumindest von den korrekten Anforderungen an die Schaltung ausgehen kann.

Gibt es eine Erklärung dafür, dass die Leuchtdiode anspricht, die Spannung sich jedoch nicht ändert? Wäre das große Relais oder die die Sicherung defekt, müsste der Stromkreis W1-1 - W1-2 doch tot sein oder?

Und was hat es mit dieser Diode D1 auf sich? Wozu ist die da? Nach meinem Laienverständnis sperrt sie, weil die Kathode an Plus angeschlossen ist aber dem Stromkreis dürfte das doch wurscht sein, weil sie parallel geschaltet ist und der Strom munter an ihr vorbeifließen kann?!

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »tunfaire« (18. September 2018, 20:38)


ampel2

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Mittwoch, 19. September 2018, 00:30

@tunfaire:

Die Schaltung ist sehr einfach :-)

W1-1 liegt auf Masse (bzw. Minus-Pol der 12V)
liegen 12V (bzw. Bordspannung) an W1-2 wird das Relais geschaltet und die LED1 leuchtet. das enspricht der Aktivierung der Sekundärpumpe !

Die Diode D1 ist eine "Freilauf(Schutz)diode) https://www.elektronikpraxis.vogel.de/di…elais-a-419170/
Sie soll die negativen Spannungsspitzen die beim Abschalten von Induktivitäten entstehen vernichten !

Wenn Rel1 geschaltet hat änderte sich der Widerstand zwischen den Kontakten W1-4, zu W1-5 un W1-3 zu W1-5.

Da im eingebauten Zustand W1-3 auf Masse liegt und W1-4 fest auf 5V (egal wie das Relais steht !!! - das kannst Du messen) ändert sich nur an W1-5 über den Spannungsteiler die Spannung.

also du kannst die korrekte Funktion der Schaltung auch mal in Ruhe in der Werkstatt prüfen. Du benötigst nur 12V und ein Widerstandsmessgerät.

Wenn die an W1-2 +12V und an W1-1 die -12V anliegen sollte das Relais hörbar klicken !

jetzt nimmst du den Widerstandsmesser !

im Ruhezustand:
W1-4 zu W1-5 = 5,1K
W1-3 zu W1-5 = 6,2k
(Grundeinstellung der Potis !!!)
W1-3 zu W1-4 = 11,3K

wenn das Relais angezogen hat / 12V liegen an W1-2/W1-1 und die LED1 leuchtet.
W1-4 zu W1-5 = 1,33K (da P1 mit 5,1K parallel zu R1 mit 1,8K)
W1-3 zu W1-5 = 6,2k
W1-3 zu W1-4 = 7,5K

Im Eingebauten Zustand entspricht das (5V an W1-4):
W1-5 gemessen zu W1-3 2,7V in Ruhe und 4,133V bei geschaltetem Relais
(unter vernachlässigung de Eingangswiderstandes des Steuergerätes)

Also prüfe bitte erst mal die Schaltung ohne Einbau (z.B. mit den 12V der Autobatterie) sind den die Relaiskonstkt korrekt gelötet ? schließt das Relais sauber ?
Gruß Gerald

Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten !!! :rolleyes: "Birsctihe Frshocer hbaen haruesgfnuedn, dass es eagl ist, in whlecer Rhieenfgloe die Behsucbatn eenis Wtores sheten, slognae der etsre und ltetze Bhsucbate am rhitirgcn Pltaz sehten."

tunfaire

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Mittwoch, 19. September 2018, 19:34

Vielen Dank, Gerald, für die ausführliche Beschreibung. Damit kann ich prima arbeiten.

...und gleich am Anfang scheitert das Unterfangen daran, dass bei Anklemmen von 12V die Diode leuchtet, das Relais aber nicht klickt. Also ist der Fehler schon gefunden. :-)
Jetzt frage ich mich nur, ob ich durch das verpolte Anschließen der 12V letztens nicht nur die Diode, sondern auch das Relais geschrottet habe?!
EDIT: oder vielleicht durch zu heißes Löten - ich habe nur eine alte, nicht regelbare Lötstation mit eventuell zu viel Hitzeeinwirkung.

Ansonsten habe ich das Relais an den 4 Punkten gelötet, wie im Bauplan beschrieben. Wüßte nicht, was man da falsch machen kann aber zuzutrauen ist mir Einiges. (An die unbeschalteten Stellen habe ich im Gegensatz zum Bauplan keine Lötpunkte setzten können, das Zinn hat sich dort partout nicht vom Lötkolben lösen wollen - aber das dürfre ja eher keine Relevanz haben oder?)

Ich bestelle sicherheitshalber alles nochmal bei Reichelt und hoffe, dass es bis Sonnabend da ist, dann kann ich das mit meinem elektrischen Kumpel probieren und dabei defekte Bauteile als Fehlerquelle ausschließen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »tunfaire« (19. September 2018, 19:52)


ampel2

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Mittwoch, 19. September 2018, 23:24

Mach mal ein Foto von deiner Löterei :-) ...gerne auch als PN
Gruß Gerald

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tunfaire

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Donnerstag, 20. September 2018, 18:24






So, ich bin gespannt, wie viele dumme Fehler ihr da drin finden werdet. :-)

ampel2

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Freitag, 21. September 2018, 13:02

Löterei :-)

also Grundsätzlich sieht die Löterei so aus wie auf den Bildern von @bozzl:

Jedoch habe ich mir die PIN Belegung von dem Relais G6S-2 noch mal angeschaut und mit der Lötseite verglichen


So kann es nicht klappen, der mittlere Kontakt (4/9) muss immer belegt sein !
In Ruhe ist 4(9) mit 3(10) und wenn das Relais anzieht ist 4(9) mit 5 ( 8 ) verbunden.

Angelötet sind jedoch die Kontakte 8 und 10 da passiert nichts, egal ob das Relais anzieht !!
Es ist leider auf dem Layout auch so falsch dargestellt.

Löte bitte den gebogenen Draht der von P1/P2 kommt an den mittleren Anschluss der Relaiskontakte. (also eins nach rechts auf dem Bild :-)
Gruß Gerald

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Freitag, 21. September 2018, 20:12

Ah, prima - danke (nochmals) für deine Mühe, ein nicht - Laie hätte das wahrscheinlich von selbst erkannt. :-)

Eine andere Frage (und vielleicht auch der Grund, warum das Relais gar nicht klickt)

Bisher dachte ich, das Layout des Relais wäre die Sicht "durch" das Relais von oben. Aber da es die Sicht von unten ist, wäre dann nicht im Lötplan plus mit minus vertauscht?
(W1-1 (minus) liegt auf Kontakt 1 und W1-2 liegt auf Kontakt 12)

Heute kam nochmal eine Lieferung von Reichelt, da kann ich morgen früh munter drauf los löten und es dann zum Mittag dem Elektriker zeigen. ^^

tunfaire

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Sonntag, 30. September 2018, 09:58

So, ich habe die Platine nun, wie von Gerald so detailliert beschrieben, mit einer Batterie durchgemessen. Die Werte passen, also scheint alles richtig verlötet zu sein.
(Tatsächlich muß das Relais entgegen dem Lötplan verpolt angeschlossen werden und W1-5 (also auf dem Lötplan Leitung 4) muß an den mittleren Kontakt vom Relais, anstatt an den ersten)

Nach dem Einbau und Zündung an habe ich jedoch 2,81V zwischen W1-3 und W1-5, also den Wert durch Verdrehen an P2 auf 2,7 herunter geregelt.

Zunächst hat es funktioniert, dann kam bei jedem Kaltstart Der Fehler P2441 - Ventil Zylinderbank 1 klemmt in geschlossenem Zustand. Allerdings immer erst nach einigen Sekunden. Ich nahm an, dass das für einen zu geringen Wert für den "gemessenen" Luftstrom steht?! Stimmt meine Annahme oder steht der Fehler für ein anderes Problem?

Also habe ich den Widerstandswert von P2 wieder auf 6,2kOhm erhöht. Darauf hin tauchte der Fehler bei ca. 6-8 Kaltstarts nicht mehr auf. Dann jedoch erneut!

Nun habe ich P2 noch weiter gedreht und bekomme auch bei gemessenen 2,93V bei Zündung an immer noch keinen "Stuck Open" - Fehler. Das dürfte, wenn ich die Threads hier richtig interpretiere, doch eigentlich gar nicht möglich sein?!

Jedenfalls bekomme ich nun seit weiteren 4 Kaltstarts keinerlei Fehler zu sehen. Ist es vielleicht möglich, dass mein Multimeter defekt ist und ungenau misst?

Oder gibt es irgend welche anderen möglichen Gründe, weshalb bei den korrekt eingestellten Werten immer der P2441 kommt, bei leicht erhöhten Werten nur gelegentlich dieser Fehler und bei stark erhöhten Werten (hoffentlich) kein Fehler?

ampel2

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Sonntag, 30. September 2018, 20:05

@tunfaire: ist aber hartleibig die ganze Sache :-)

Ok. zu den Fehlermeldungen:

Zitate aus meinem Handbuch für den Legacy 2006 (Fori habe ich nicht in deutsch)
***************************************************************************
DTC P2441 SCHALTVENTIL DES SEKUNDÄRLUFT-EINSPRITZSYSTEMS KLEMMT IN STELLUNG GESCHLOSSEN (BANK 1)

HINWEIS: Hinsichtlich Diagnoseverfahren siehe DTC P2440

DTC P2440 SCHALTVENTIL DES SEKUNDÄRLUFT-EINSPRITZSYSTEMS KLEMMT IN STELLUNG OFFEN (BANK 1)

BEDINGUNG FÜR ERFASSUNG STÖRUNGSCODE:
Wird erfasst, wenn in zwei Fahrzyklen nacheinander eine Fehlfunktion auftritt.

*********************************************************************************************

Dann folgte eine lange Abhandlung zum Prüfen und Messe sowie ein Punkt mit dem Funktionstest der Sekundärluftpumpe mittels Subaru Select Monitor.

Ok wir wissen ja, dass wir dem Sytem etwas vorspielen wollen. Erst mal gut, dass anscheinend die Schaltung grundsätzlich arbeitet (also mit dem Relais ändert sich der Spannungspegel.
Jetzt müssen wir Sie noch einstellen, dazu musst Du das Relais manuell Steuern, wenn die Platine im Fahrzeug ist.
Du Brauchst eine dünne Zweidrahtleitung von der Autobatterie bis zur Platine und dein Messgerät.
Im Legacy Handbuch von 2006 stehen etwas andere Spannungspegel als im 2007-er.
(Wer kann Platine zur Umgehung des Sekundärluftsystems bauen ?)

Also Deiner ist auch von 2006 also versuch es mal hiermit:

Sekundärluftdrucksensor:
Signal 2,2 — 2,7V und Beim Einströmen von Sekundärluft: 3,4 — 4,1V
Stromversorgung 5,12V


los geht es:
1. Anschlüsse W1-2 und W1-1 von der Platine entfernen
W1-3 bis W1-5 müssen mit dem Auto verbunden bleiben
2. W1-1 mit einen Draht an Minus-Pol der Batterie
3. W1-2 mit einem Draht bis zum Plus-Plo der Batterie führen - noch nicht anschließen)
3. Messgerät Masse (schwarzes Kabel) an den Minus-Pol der Batterie
4. Zündung einschalten
6. Spannungen messen. a) an W1-4 müssen 5V,12 sein wenn ja: b) an W1-5 müssen 2,2-2,7V anliegen

falls an W1-4 keien 5,12V anliegen stimmt etwas nicht, dann musst Du schreiben was dort anliegt !!

7. Messgerät Eingangspannungsmessung (rotes Kabel) mit W1-5 verbinden
8. jetzt geht das justieren los.
Im Grundzustand: Messgerät sollte 2,2-2,7V zeigen
jetzt das dem freie Kabel an den Pluspol der Batterie halten.
Dann muss die LED leuchten, das Relais klicken und
die Spannung ansteigen auf 3,4-4,1V

Leider ist die Schaltung so gemacht worden, dass ein drehen an P1 und P2 immer beide Spannungsschwellen verändert. Du musst dich herantasten. Wenn im aktiven Zustand die Spannung nicht hoch genug kommt, ist P2 zu klein eingestellt.
Gruß Gerald

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tunfaire

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Dienstag, 2. Oktober 2018, 06:22

Vielen Dank Gerald - mal wieder - für Deine aufwändige Hilfe. :-)

Jetzt weiß ich auch endlich, warum der Fehler nicht immer auftritt: "in 2 aufeinander folgenden Fahrzyklen"

Deine Anleitung zum manuellen Aktivieren könnte ich möglicherweise (hoffentlich) nicht mehr benötigen:

Mit dem auf 2,93V eingestellten P2 läuft es bisher problemlos, das würde ich gern erst einmal so lassen. (never change a running system)

Ich habe letztens mit dem Elektriker, der mir geholfen hatte, gemeinsam beim Start des Motors gemessen und die Werte beim Einsetzen der Platine haben mit den hier beschriebenen Werten überein gestimmt. :-)

ampel2

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Dienstag, 2. Oktober 2018, 10:05

na dann viel Erfolg und wenn es erst mal geht so lassen :dafuer:

so dann habe ich endlich wieder Zeit für meine Familie :Lolschild:
Gruß Gerald

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tunfaire

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Dienstag, 9. Oktober 2018, 16:18

@Gerald: Schön, dass du ab jetzt zwischendurch auch ein paar Minuten für die Familie findest, das hast du dir verdient. ;-)
(wer weiß, wie vielen Nachfolgenden deine detaillierten Beschreibungen den Arsch retten werden)
Also, bei mir funktioniert die Schaltung nun auch einen ganzen Urlaub über einwandfrei, deshalb kann ich ich wohl letztendlich Erfolg melden.

Ich habe eine zweite Platine komplett mit Kabeln und Steckern gebaut. Wer ebenfalls so eine Schaltung bauen will, kann sich per PM an mich wenden, ich sende das Ganze dann gern als Muster kostenfrei zu. Die Platine kann man dann recht einfach Schritt für Schritt nachlöten und einbauen.
Einzige Bedingung: Wer das Muster erhalten hat, muß es nach „Benutzung“ auf Anfrage dem nächsten Interessenten kostenfrei zusenden. (Also hier auch erreichbar bleiben).

Ansonsten kann das alles auch nach @bozzl: gebaut werden, wenn man W1-4 und W1-5 vertauscht, am Relais Plus und Minus vertauscht sowie an den seitlichen Pins des Relais nicht an dem vorderen Pin, sondern den mittleren lötet.

Die Widerstandswerte können wie im Schaltplan beschrieben eingestellt werden. (jedoch bitte die Vertauschung von W1-4 und W1-5 beachten). Bei mir musste aus unerfindlichen Gründen P2 deutlich höher eingestellt werden.

Folgende Teile benötigt ihr:

Von Reichelt.de:

1x HPR 50X100 Lochrasterplatine, Hartpapier, 50x100mm
1x 1N 4001 Gleichrichterdiode, DO41, 50V, 1A
1x G6S-2 12V Subminiaturrelais, 2x UM, 250V 2A, 12V
1x RND 135-00006 LED, 3 mm, bedrahtet, rot, 10 mcd, 40°
1x 1/4W 680 Widerstand, Kohleschicht, 680 Ohm, 0207, 250 mW, 5%
2x PT 6-L 10K Einstellpotentiometer, liegend, 10 kOhm, 6 mm 1
1x 1/4W 1,8K Widerstand, Kohleschicht, 1,8 kOhm, 0207, 250 mW, 5%
1x RND 205-00235 Lötbare Schraubklemme - 5-pol, RM 5,08 mm, 90°
2x FS-M1 6,35 Flachstecker, nicht isoliert 6,35mm
DELOCK 86271 - Schrumpfschlauchsortiment

Alle Teile (bis auf das Schrumpfschlauchsortiment) würde ich mindestens in 2 - facher Menge bestellen, die 1N 4001 DO 41 mindestens 4x. Als Verbindungsdrähte kann man die Abschnitte der einzelnen Bauteile verwenden oder ggf. eine Diode o.ä. „schlachten“. Kostet weniger als eine Rolle Silberdraht.

3x Mini Iso Kontakte Male 1,5mm (kleine Flachstecker zum Verlöten) So müssen die aussehen:

https://picload.org/view/dlpcaigi/s-l1600.jpg.html

Ich habe sie für knapp 5€ im Zehnerpack bei ebay bestellt:

https://www.ebay.de/itm/10-x-Auto-Radio-…JUAAOSw3xJVXx9Y

ca. 2 Meter 1,5mm2 Kabel. (z.B. Lautsprecherkabel, aus Unauffälligkeitsgründen möglichst schwarz)

1 Lötkolben + Lötzinn.
1 Multimeter zu Nachstellen der Widerstände
ggf. ein OBD2 Testgerät um eventuell auftretende Fehlermeldungen beurteilen und löschen zu können. Ich habe nach Recherche hier Forum dieses gekauft. Funktioniert. www.amazon.de/gp/product/B002UKK8LY/ref=…0?ie=UTF8&psc=1


Ich habe den von @bozzl: erstellten Schaltplan und Lötplan der Übersichtlichkeit halber nochmals hochgeladen:


https://picload.org/view/dlpcacla/schaltplan.jpg.html

https://picload.org/view/dlpcacll/layout_unten.jpg.html

https://picload.org/view/dlpcacli/layout_oben.jpg.html

Zum Einbau:

1. Beide Stecker der Sekundärluftventile abziehen. Pumpenstecker abziehen.
2. In Fahrtrichtung rechtes Ventil + Stecker können dann mit Isolierband verschlossen werden.
3. Am Stecker in Fahrtrichtung links die 3 Pins von der Schalung entsprechend der Farben einstecken. ( W1-3 = pink, W1-4 = blaugelb, W1-5 = weiß)
4. Am Stecker der Sekundärpumpe die Pins mit den beiden Kontakten verbinden.
(W1-1 = schwarz, W1-2 = rotweiß)

Die Platine habe ich im großen Sicherungskasten längs zur Fhartrichtung untergebracht. Die Sicherungsträger kann man leicht herausklicken und die Kabel dann von unten durchführen.
Die Platine habe ich von unten mit Isolierband abgeklebt. Die Kabel an den Steckern leicht in Richtung 90 Grad gebogen und alles gut mit Isolierband befestigt. (Jedoch erst nach der Testphase)

ampel2

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Dienstag, 9. Oktober 2018, 17:20

@tunfaire: sehr schön, so wird nun ggf. eine Kleinserie daraus :thumbup:

übrigens Alias @Gerald: bin ich nicht ;) sondern ampel2
Gruß Gerald

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Knoten

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Mittwoch, 24. Oktober 2018, 11:02

Hi.

Hier ging es ja gut weiter.
Wie sieht denn der korrigierte Schaltplan und das Layout aus? Könnte das evtl jemand nachzeichnen oder auf ein Stück Papier bringen und ein Foto machen?

Ich habe das so jetzt nämlich irgendwie nicht verstanden. Ich hab das im Bild unten mal so gemacht wie ich das jetzt dachte, nur das kann nicht richtig sein, oder?

@tunefair
Würdest du das Muster abfotografieren und hier einstellen? Dann müsste auch weniger Post duchs Land :-)

Ich versuch auch gerade die Teileliste für Pollin zusammen zu schreiben, da ich hier eh noch andere Dinge benötige.
Leider Finde ich da das Relais nicht. Geht dieses hier auch oder welches wäre besser?
Beim Poti das selbe. PT-6 gibts wohl nur mit 2,2kOhm. Das hier geht doch auch (PT-10), oder?
Sorry, kenn mich mit den Bauteilbezeichnungen nicht aus. Löten kann ich es aber :D




# Forester 2.0X SG Schalter [ MJ2007 ]

tunfaire

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Montag, 29. Oktober 2018, 18:22

Hi @Knoten:

Der funktionierende Schaltplan unterscheidet sich von deinem Bild noch dadurch, dass die beiden vorderen Anschlüsse (von 1-1 und 1-2 kommend) am Relais verpolt angelötet werden müssen. Also anhand deines Bildes Strang 2 nicht rechts am Relais sondern links und Strang 1 nicht links sondern rechts.

Strang 4 und 5 sind bereits richtig korrigiert.

Wenn du bei Pollin andere Teile bekommst als bei Reichelt, kann es sich natürlich auch dadurch wieder unterscheiden - um mögliche Fehlerquellen dadurch auszuschließen, würde ich die ~15€ in die Hand nehmen und das Zeug bei Reichelt ordern.

Abfotografieren kann ich das natürlich alles aber man kann das ziemlich schlecht erkennen - gerade von wo so ein Strang kommt und wo er sich noch verzweigt, das verwirrt denke ich mehr, als das es hilft. Wie gesagt, ich habe das hier alles komplett mit allen nötigen Kabeln und den Bezeichnungen dran liegen, im Polsterbrief kostet das fast nix und du kannst es 1 zu 1 nachbauen. Sende mir einfach eine PN mit deiner Adresse, dann bringe ich es morgen zur Post. :-)

ampel2

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Montag, 29. Oktober 2018, 19:21

Hallo @Knoten: mit Pollin geht es natürlich auch :-)

Aber Achtung, bei dem Relais "Printrelais HONGFA HFD27/012-S " das Du ausgewählt hast, ist wieder die Pinbelegung anders


Da müssen die äußeren Pin´s 4/8 bzw. 13/9 genutzt werden, damit Du einen "Schließer" hast.

Hier ist ein Fehler drinn !!!!


Das Bild vom OMRON Relais hat eine falsche Pin-Belegung.
Diese hier passt zu Schaltung und ist von https://www.digikey.com/product-detail/e…Z2615-ND/333982
Gruß Gerald

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Knoten

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Mittwoch, 31. Oktober 2018, 14:58

Hach Danke, jetzt hab ichs verstanden. Es reicht ein ganz normales Schließer-Relais (1x Schließer).
Es muss also nur die Leitung W1-4 + W1-5 Verbunden sein wenn das Relais anzieht und getrennt wenns offen ist.
Mich hat das Wechsler-Relais so irritiert. Is ja peinlich :whistling:

@ tunfaire

PM kommt gleich hinterher
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ampel2

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Mittwoch, 31. Oktober 2018, 15:26

@Knoten:
Wenn das Relais anzieht, wird dr 1,8k Widerstand parallel zum eingestellten Widerstand von P1 geschaltet. Daduch ändert sich das Widerstandverhältnis des Spannungsteilers am Sensoreingang. Das war es !
Gruß Gerald

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