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tunfaire

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Sonntag, 16. September 2018, 09:14

Ich hab grad nochmal im Auto geschaut, genau so sehen die beiden Stecker für den Testlauf bei mir auch aus.

Edit: Irgendwo habe ich ganz offensichtlich einen Fehler eingebaut. Nachdem die Potis bei abgesteckten Kabeln auf die angegebenen kOhm Werte eingestellt waren, hatte danach bei Zündung an 2,82V zwischen W1-3 und W1-5. Also habe ich den Poti auf 2,70V heruntergeregelt. Beim Start des Motors fängt die Diode auch brav an zu leuchten, jedoch bleibt die Spannung weiterhin bei 2,70V ?(

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »tunfaire« (16. September 2018, 09:44)


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Sonntag, 16. September 2018, 10:51

Hmm... ?( Isch 'abe garkein AGR...,

das gips erst ab 2006. Was wird denn damit dann testgelaufen?

tunfaire

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Dienstag, 18. September 2018, 19:02

@retseroF: Ich hatte die grünen Stecker mal zusammen gesteckt und Zündung AN: Lüfter dreht, Sekundärluftventile öffnen/schließen, Sekundärluftanlage läuft an. Ich habe gelesen, dass dieser Stecker wohl während der Überführung der Fahrzeuge zusammen gesteckt wird, um einerseits bei Ankunft schnell alle Funktionen checken zu können und der Motor in einem speziellen, für Kurzstrecke optimiertem Programm läuft.

@all:

Ich habe mit beiden, von mir gebauten, identischen Platinen das Problem, dass bei korrekt eingestellten Widerständen bei Zündung AN die gemessene Spannung zu hoch ist (2,82V) und bei Motorstart zwar die Diode leuchtet, sich aber an der Spannung nix ändert - also kein Anstieg auf 3,2-4,9V, wie erhofft. Ein Verstellen der Widerstände bringt hierbei ebenfalls keine Änderung.

Der Fehlercode wird dabei allerdings nicht immer abgelegt, sondern nur ca. jedes dritte Mal?!

Was mir noch etwas fehlt, ist das Verständnis, wie diese ganze Schaltung funktioniert. Ist es in etwa so:?

Soll die Sekundärpumpe starten, sendet das Steuergerät ein Signal, das große, schwarze Relais gibt den Stromfluß zur Platine frei und der Stromkreis W1-1 zu W1-2 schließt.

Durch den geschlossenen Stromkreis schließt das Relais auf der Platine den Stromkreis W1-3 - W1-4. Dieser Stromkreis simuliert den korrekt messenden Drucksensor, welcher in W1-5 das entsprechende Signal an das Steuergerät sendet.

Kommt das in etwa so hin oder habe ich da einen Denkfehler? Ich kann das Ganze am WE endlich meinem Elektriker - Kumpel zur Fehlersuche präsentieren, da wäre es gut, wenn er zumindest von den korrekten Anforderungen an die Schaltung ausgehen kann.

Gibt es eine Erklärung dafür, dass die Leuchtdiode anspricht, die Spannung sich jedoch nicht ändert? Wäre das große Relais oder die die Sicherung defekt, müsste der Stromkreis W1-1 - W1-2 doch tot sein oder?

Und was hat es mit dieser Diode D1 auf sich? Wozu ist die da? Nach meinem Laienverständnis sperrt sie, weil die Kathode an Plus angeschlossen ist aber dem Stromkreis dürfte das doch wurscht sein, weil sie parallel geschaltet ist und der Strom munter an ihr vorbeifließen kann?!

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »tunfaire« (18. September 2018, 20:38)


ampel2

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Mittwoch, 19. September 2018, 00:30

@tunfaire:

Die Schaltung ist sehr einfach :-)

W1-1 liegt auf Masse (bzw. Minus-Pol der 12V)
liegen 12V (bzw. Bordspannung) an W1-2 wird das Relais geschaltet und die LED1 leuchtet. das enspricht der Aktivierung der Sekundärpumpe !

Die Diode D1 ist eine "Freilauf(Schutz)diode) https://www.elektronikpraxis.vogel.de/di…elais-a-419170/
Sie soll die negativen Spannungsspitzen die beim Abschalten von Induktivitäten entstehen vernichten !

Wenn Rel1 geschaltet hat änderte sich der Widerstand zwischen den Kontakten W1-4, zu W1-5 un W1-3 zu W1-5.

Da im eingebauten Zustand W1-3 auf Masse liegt und W1-4 fest auf 5V (egal wie das Relais steht !!! - das kannst Du messen) ändert sich nur an W1-5 über den Spannungsteiler die Spannung.

also du kannst die korrekte Funktion der Schaltung auch mal in Ruhe in der Werkstatt prüfen. Du benötigst nur 12V und ein Widerstandsmessgerät.

Wenn die an W1-2 +12V und an W1-1 die -12V anliegen sollte das Relais hörbar klicken !

jetzt nimmst du den Widerstandsmesser !

im Ruhezustand:
W1-4 zu W1-5 = 5,1K
W1-3 zu W1-5 = 6,2k
(Grundeinstellung der Potis !!!)
W1-3 zu W1-4 = 11,3K

wenn das Relais angezogen hat / 12V liegen an W1-2/W1-1 und die LED1 leuchtet.
W1-4 zu W1-5 = 1,33K (da P1 mit 5,1K parallel zu R1 mit 1,8K)
W1-3 zu W1-5 = 6,2k
W1-3 zu W1-4 = 7,5K

Im Eingebauten Zustand entspricht das (5V an W1-4):
W1-5 gemessen zu W1-3 2,7V in Ruhe und 4,133V bei geschaltetem Relais
(unter vernachlässigung de Eingangswiderstandes des Steuergerätes)

Also prüfe bitte erst mal die Schaltung ohne Einbau (z.B. mit den 12V der Autobatterie) sind den die Relaiskonstkt korrekt gelötet ? schließt das Relais sauber ?
Gruß Gerald

Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten !!! :rolleyes: "Birsctihe Frshocer hbaen haruesgfnuedn, dass es eagl ist, in whlecer Rhieenfgloe die Behsucbatn eenis Wtores sheten, slognae der etsre und ltetze Bhsucbate am rhitirgcn Pltaz sehten."

tunfaire

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Mittwoch, 19. September 2018, 19:34

Vielen Dank, Gerald, für die ausführliche Beschreibung. Damit kann ich prima arbeiten.

...und gleich am Anfang scheitert das Unterfangen daran, dass bei Anklemmen von 12V die Diode leuchtet, das Relais aber nicht klickt. Also ist der Fehler schon gefunden. :-)
Jetzt frage ich mich nur, ob ich durch das verpolte Anschließen der 12V letztens nicht nur die Diode, sondern auch das Relais geschrottet habe?!
EDIT: oder vielleicht durch zu heißes Löten - ich habe nur eine alte, nicht regelbare Lötstation mit eventuell zu viel Hitzeeinwirkung.

Ansonsten habe ich das Relais an den 4 Punkten gelötet, wie im Bauplan beschrieben. Wüßte nicht, was man da falsch machen kann aber zuzutrauen ist mir Einiges. (An die unbeschalteten Stellen habe ich im Gegensatz zum Bauplan keine Lötpunkte setzten können, das Zinn hat sich dort partout nicht vom Lötkolben lösen wollen - aber das dürfre ja eher keine Relevanz haben oder?)

Ich bestelle sicherheitshalber alles nochmal bei Reichelt und hoffe, dass es bis Sonnabend da ist, dann kann ich das mit meinem elektrischen Kumpel probieren und dabei defekte Bauteile als Fehlerquelle ausschließen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »tunfaire« (19. September 2018, 19:52)


ampel2

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Mittwoch, 19. September 2018, 23:24

Mach mal ein Foto von deiner Löterei :-) ...gerne auch als PN
Gruß Gerald

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tunfaire

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67

Donnerstag, 20. September 2018, 18:24






So, ich bin gespannt, wie viele dumme Fehler ihr da drin finden werdet. :-)

ampel2

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Freitag, 21. September 2018, 13:02

Löterei :-)

also Grundsätzlich sieht die Löterei so aus wie auf den Bildern von @bozzl:

Jedoch habe ich mir die PIN Belegung von dem Relais G6S-2 noch mal angeschaut und mit der Lötseite verglichen


So kann es nicht klappen, der mittlere Kontakt (4/9) muss immer belegt sein !
In Ruhe ist 4(9) mit 3(10) und wenn das Relais anzieht ist 4(9) mit 5 ( 8 ) verbunden.

Angelötet sind jedoch die Kontakte 8 und 10 da passiert nichts, egal ob das Relais anzieht !!
Es ist leider auf dem Layout auch so falsch dargestellt.

Löte bitte den gebogenen Draht der von P1/P2 kommt an den mittleren Anschluss der Relaiskontakte. (also eins nach rechts auf dem Bild :-)
Gruß Gerald

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tunfaire

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Freitag, 21. September 2018, 20:12

Ah, prima - danke (nochmals) für deine Mühe, ein nicht - Laie hätte das wahrscheinlich von selbst erkannt. :-)

Eine andere Frage (und vielleicht auch der Grund, warum das Relais gar nicht klickt)

Bisher dachte ich, das Layout des Relais wäre die Sicht "durch" das Relais von oben. Aber da es die Sicht von unten ist, wäre dann nicht im Lötplan plus mit minus vertauscht?
(W1-1 (minus) liegt auf Kontakt 1 und W1-2 liegt auf Kontakt 12)

Heute kam nochmal eine Lieferung von Reichelt, da kann ich morgen früh munter drauf los löten und es dann zum Mittag dem Elektriker zeigen. ^^