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red_sti

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1

Dienstag, 27. Oktober 2020, 14:34

Geradeauslauf stimmt nicht, kann es an der Felge liegen?

Guten Tag,

dies hier ist mein Erster Beitrag und zwar habe ich ein Problem mit meinem 2016 STI.
Er zieht nämlich nach rechts bzw. nach links. An der Spur könnte es theoretisch nicht liegen, denn wenn ich die Räder einmal tausche zieht er nach rechts, wenn ich sie wieder tausche nach links. An den Reifen kann es auch nicht liegen da es mit meinen Sommerreifen sowie mit meinen Winterreifen genauso ist. Beide werden immer auf die gleiche Felge gezogen. ( Japan Racing JR21 19 Zoll )
Da ja mein Auto je nach dem wie ich die Reifen montiere nach links oder rechts zieht kann man doch die Spur ausschließen und da es mit beiden Reifen so ist kann man doch diese Ebenfalls ausschließen. Also bleibt für mich die logische Schlussfolgerung, dass es an den Felgen liegen müsste oder habe ich ein Denkfehler bzw. kann das überhaupt sein, dass an der Felge irgendetwas Falsch ist, sodass der Wagen nach links/rechts zieht?
Wenn ja wie behebe ich dann sowas ohne neue Felgen kaufen zu müssen. :confused:

raphrav

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2

Dienstag, 27. Oktober 2020, 14:47

Sind deine Reifen laufrichtungsgebunden? Wenn ja, dann kannst du den Fehler nicht durch Links/Rechts-Quertauschen lokalisieren, weil "falschrum" dann die Reifen auch entgegen der Laufrichtung laufen, was einen Einfluss haben kann.

Und: Wenn der Geradeauslauf bei Sommer- UND Winterreifen nicht stimmt, dann ist der Fehler doch am Auto zu suchen, oder bin ich jetzt komplett verwirrt?

red_sti

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3

Dienstag, 27. Oktober 2020, 14:54

Sind deine Reifen laufrichtungsgebunden? Wenn ja, dann kannst du den Fehler nicht durch Links/Rechts-Quertauschen lokalisieren, weil "falschrum" dann die Reifen auch entgegen der Laufrichtung laufen, was einen Einfluss haben kann.

Und: Wenn der Geradeauslauf bei Sommer- UND Winterreifen nicht stimmt, dann ist der Fehler doch am Auto zu suchen, oder bin ich jetzt komplett verwirrt?
Das kann ich dir gerade nicht sagen müsste nacher mal schauen. Aufjednefall habe ich letztes Jahr das einer Werkstatt gesagt, dass er nach links zieht nach dem Reifenmontieren und die haben mir dann die Reifen gewechselt und dann hat er nach rechts gezogen :wacko: . Reifen wieder gewechselt... (also auf Sommerreifen) er zeihte nach links und gestern wieder auf Winterreifen und jetzt zieht er wieder nach rechts... :frown:

Wie kann es am Auto liegen wenn er nach links/rechts zieht? :traurig: dann müsste er doch sage ich mal immer nur in eine Richtung ziehen oder? :confused:

Flogc8

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4

Dienstag, 27. Oktober 2020, 14:57

Wenn es mit deinen Winterreifen genau das gleiche Problem ist, dann stimmt etwas mit deiner Spur/Sturz-einstellung nicht.

Ist dort ein Fahrwerk verbaut? ( Federn oder Gewindefahrwerk ) ? Wenn ja, wurde nach dem Einbau das Auto vermessen?

Was natürlich aus sein könnte, dass Achsteile ausgeschlagen sind wie z.B. Spurstangenkopf, Querlenker, Traggelenke etc.

Dass solltest du alles mal überprüfen. Am besten wird sein, du stellst ihn mal zu deiner Werkstatt des vertrauens.

raphrav

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5

Dienstag, 27. Oktober 2020, 14:57

Nur eine Möglichkeit: Das Auto zieht meinetwegen nach links.
Deine Reifen aber in falsch aufgezogenen Zustand nach rechts, und das stärker.

red_sti

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6

Dienstag, 27. Oktober 2020, 16:34

Wenn es mit deinen Winterreifen genau das gleiche Problem ist, dann stimmt etwas mit deiner Spur/Sturz-einstellung nicht.

Ist dort ein Fahrwerk verbaut? ( Federn oder Gewindefahrwerk ) ? Wenn ja, wurde nach dem Einbau das Auto vermessen?

Was natürlich aus sein könnte, dass Achsteile ausgeschlagen sind wie z.B. Spurstangenkopf, Querlenker, Traggelenke etc.

Dass solltest du alles mal überprüfen. Am besten wird sein, du stellst ihn mal zu deiner Werkstatt des vertrauens.
Aber kann die Spur/sturz- Eintellung mal nach links und mal nach rechts ziehen?

Nein Serien Fahrwerk

Aber würden die dann nicht nur in eine Rcihtung ziehen?

RB199

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7

Dienstag, 27. Oktober 2020, 17:46

Was spricht dagegen einfach mal die Spur vermessen zu lassen? Ist in 30 Minuten erledigt, kostet einen 2stelligen Betrag und dann hat man die meisten Fehlerquellen sofort ausgeschlossen.

Und ja, eine verstellte Achsgeometrie kann durchaus dafür sorgen das ein Fahrzeug mal nach links und mal nach rechts zieht.
Kleines, laienhaftes aber hoffentlich verständliches Beispiel: Das linke Rad zeigt zu weit nach links und das rechte Rad zeigt zu weit nach rechts. Wenn nun der linke Reifen mehr Grip hat wird das Fahrzeug nach links ziehen und wenn das rechte Rad mehr Grip hat wird es nach rechts ziehen. Wenn man nun davon ausgeht das dieses Problem schon länger bestand, dadurch einer deiner Reifen vom Sommer und einer der Reifen vom Wintersatz nun durch die ungleichmässige Belastung mehr abgebaut hat oder "schlechter abgefahren" ist als der andere, dann würde das doch genau das Problem erklären, oder? Und dabei ist jetzt nur die Spur und nicht der Sturz berücksichtigt, der Sturz hat aber ggf auch noch einen enormen Einfluss auf den Grip und das Abfahren des Reifens und kann dieses beschriebene verhalten nochmal deutlich verstärken.

Also mach doch das einzig Sinnvolle und fahr einmal für 75€ zum vermessen, dann kannst Du mit Sicherheit ausschließen das es daran liegt (abgesehen davon das es sowieso sinnvoll ist regelmäßig danach schauen zu lassen) und auch sonstige ausgeschlagene Buchsen usw. fallen dabei meist auf
"Alles außer Allrad ist ein Kompromiss"- Walter Röhrl

red_sti

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8

Donnerstag, 29. Oktober 2020, 08:57

Was spricht dagegen einfach mal die Spur vermessen zu lassen? Ist in 30 Minuten erledigt, kostet einen 2stelligen Betrag und dann hat man die meisten Fehlerquellen sofort ausgeschlossen.

Und ja, eine verstellte Achsgeometrie kann durchaus dafür sorgen das ein Fahrzeug mal nach links und mal nach rechts zieht.
Kleines, laienhaftes aber hoffentlich verständliches Beispiel: Das linke Rad zeigt zu weit nach links und das rechte Rad zeigt zu weit nach rechts. Wenn nun der linke Reifen mehr Grip hat wird das Fahrzeug nach links ziehen und wenn das rechte Rad mehr Grip hat wird es nach rechts ziehen. Wenn man nun davon ausgeht das dieses Problem schon länger bestand, dadurch einer deiner Reifen vom Sommer und einer der Reifen vom Wintersatz nun durch die ungleichmässige Belastung mehr abgebaut hat oder "schlechter abgefahren" ist als der andere, dann würde das doch genau das Problem erklären, oder? Und dabei ist jetzt nur die Spur und nicht der Sturz berücksichtigt, der Sturz hat aber ggf auch noch einen enormen Einfluss auf den Grip und das Abfahren des Reifens und kann dieses beschriebene verhalten nochmal deutlich verstärken.

Also mach doch das einzig Sinnvolle und fahr einmal für 75€ zum vermessen, dann kannst Du mit Sicherheit ausschließen das es daran liegt (abgesehen davon das es sowieso sinnvoll ist regelmäßig danach schauen zu lassen) und auch sonstige ausgeschlagene Buchsen usw. fallen dabei meist auf
Dann werde ich mal Vermessen lassen, vielen Dank für deine Antwort. :tschuess:
Wenn die Achsgeometrie nicht stimmt , kann mir die Werkstatt diese nicht mehr retten oder? sondern nur mit der Spureinstellung ausgleichen, richtig?

Flogc8

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9

Donnerstag, 29. Oktober 2020, 10:18

Klar kann sie diese retten, indem sie diese vermisst und eben einstellt, ggf. ausgeschlagene Achsteile im Vorfeld erneuert.

Die Achsgeometrie wird beim vermessen ja nicht ausgeglichen sonder neu auf die korrekten Werte eingestellt.

red_sti

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10

Donnerstag, 29. Oktober 2020, 13:16

Klar kann sie diese retten, indem sie diese vermisst und eben einstellt, ggf. ausgeschlagene Achsteile im Vorfeld erneuert.

Die Achsgeometrie wird beim vermessen ja nicht ausgeglichen sonder neu auf die korrekten Werte eingestellt.
Ok Supi damit ist mir weitergeholfen. :thumbsup:
Nurnoch eine letzte Frage sollte ich für die Achsvermessung nagelneue Reifen verwenden oder? Sodass das Profil überall gleich ist ^^

RB199

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11

Donnerstag, 29. Oktober 2020, 13:54

Der Reifen passt sich der Achsgeometrie an, nicht anders herum. Wenn da etwas nicht stimmt wird der Reifen ggf "schief abgefahren" aber ein schief abgefahrener Reifen verstellt nicht die Achsgeometrie. Also einfach mit den alten Reifen zum vermessen fahren und dort ggf nachfragen ob die Reifen noch gut sind. Oder meinst Du das die reifen unterschiedliich abgefahren sind? Das sollte bei einem Fahrzeug mit permanenten Allrad nicht sein, der Unterschied darf laut Subaru 2-3mm (auch zwischen vorne und hinten) nicht überschreiten, ich persönlich halte aber schon mehr als 1mm für nicht gut. Aus diesem Grund sollen die Reifen auch einmal im Jahr oder alle 15tkm von vorne nach hinten gewechselt werden (bei nicht laufrichtungsgebundenen Reifen sogar über kreuz) was bei einer Inspektion eigentlich mtigemacht werden sollte (aber scheinbar auch nicht alle Subaru Werkstätten machen und wenn das Fahrzeug nicht merh zu Subaru geht noch weniger daheim machen)
Die Vermessung bekommt man meiner Erfahrung nach sowieso beim Reifenhändler mit am günstigsten, die verkaufen einem dann auch gerne neue neue Reifen falls die hinüber sind und können das auch erkennen wenn die hinüber sind.

Zum vermessen und einstellen selber: Wenn etwas nicht stimmt dann kommt es drauf an was es ist, einiges kann man einstellen und anderes nicht. Wenn man es einstellen kann dann wird das gleich vor Ort mitgemacht (hier ist nur das Problem das die Einstellschrauben oftmals festrosten, ist schlimmsten Fall muss das Teil gewechselt werden), hier können ggf. nochmal ein paar Mehrkosten entstehen. Wenn es nicht einzustellen ist dann müssen entsprechende Teile gewechselt werden und danach nochmal eingestellt werden, dies wäre der worst-case (und wird dann normalerweise auch nicht mehr von den Reifenhändlern gemacht), den ich persönlich aber noch nie hatte.
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red_sti

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12

Montag, 11. Januar 2021, 14:43

Ich möchte mich nochmal , an allen beteiligten Personen bedanken. Und werde demnächt die Achse vermessen/einstellen lassen. :)

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