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tobix

Anfänger

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21

Donnerstag, 26. Februar 2026, 14:22

Da wäre halt dann die Frage, ob die Backplate auf den Achsschenkel des SVX passt. Falls da das Lochbild passt, könnte man ja die Handbremsmechanik vom Legacy verwenden.
Vom H6 BH hätte ich ggf welche und könnte nachmessen. Der hat auch den gleichen Bremsscheibendurchmesser, nur halt keine innenbelüfteten.

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22

Freitag, 27. Februar 2026, 20:49

@oldieschrauber
Nachdem ich bei epytec in Sachen Hülse für einen Achsschenkel am BMW qualitativ und auch in Sachen Erkennen der eigenen Schlechtleistung nicht glücklich wurde,
bin ich hier gelandet:
https://www.gun-design.de/?page=2&sort=p…arSxsy5wfNdEkVf

Evtl. bekommst Du von dort eine Antwort.
Danke für den Hinweis. Ich werde da mal demnächst anklopfen
Subaru SVX 3,3i ⬧ Subaru Legacy BP 3,0 H6 ⬧ Subaru Legacy BD 2,2i GX ⬧ Citroen XM Break V6 3,0-24V (Fotostory in "Youngtimer" Ausgabe Mai/Juni 2024) ⬧ Citroen CX 2400 Pallas ⬧ Opel Manta B GT/E 1,9E (Fotostory in "MotorKlassik" Ausgabe Januar 2025) ⬧ Audi 100 C3 Avant quattro 2,2E Typ44 ⬧ Audi 90 B3 2,3E Typ89

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23

Freitag, 27. Februar 2026, 21:04

Ich habe mir alle möglichen Subarubremsen abmessungstechnisch im Brembo-Bremsenkatalog angeschaut und im Subaru Online Teilekatalog Nummern verglichen, und nichts adäquates darunter gefunden. Ich habe selbst auch noch einen BP H6, aber den will ich jetzt nicht auseinanderbauen, und nachschauen, ab man die Bremsen umbauen könnte.
Der Umbau auf die Supra-Scheiben wäre meiner Ansicht nach der einfachste Umbau, den man nicht mal erkennen kann, solange man nicht die Bremsscheibe abbaut. Aber wenn man diese Adapterscheibe irgendwie legalisieren könnte (z.B. mit einem Festigkeitsgutachten), wäre der Umbau evtl. über §21 StVZO eintragungsfähig.

Ein Ex-Kollege von mir darf 21er machen, aber den wollte ich noch nicht damit belabern, solange nicht mal ein Festigkeitsgutachten in Aussicht ist. Im Moment habe ich bis zum Saisonbeginn noch 3 andere Projekte am Laufen und mein H6 bräuchte auch mal wieder etwas Aufmerksamkeit, aber ich bleibe definitiv dran. Im April hole ich meinen SVX wieder vom Lackierer aus Ungarn zurück, und wenn er dann wieder da ist wird er in der Priorität wieder nach oben rutschen. Die Freizeit, die man für seine Oldtimer braucht wird ständig durch diese "finanzierende" Arbeit unterbrochen.
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24

Sonntag, 15. März 2026, 21:22

Ich habe inzwischen versucht mit den Firmen Epytec, gun-design und SCC Fahrzeugtechnik Kontakt aufzunehmen um diese Scheiben mit einem Festigkeitsgutachten zur Eintragung nach §21 StVZO herstellen zu lassen. Aber bisher hat mir noch keine dieser Firmen geantwortet, wobei zur Ehrenrettung der Firma SCC gesagt werden muss, dass ich denen eben erst geschrieben habe. Ich bin aber ehrlich gesagt wenig zuversichtlich.

Gruß Joachim
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25

Mittwoch, 25. März 2026, 21:30

Hallo Zusammen,

ich war so frei und habe direkt beim TÜV angefragt. Die sind mir wie zu erwarten war, kein Stück entgegengekommen. Saftladen halt. Anbei der Auszug aus meiner Mail.


Sehr geehrte Damen und Herren,

wie in der vergangenen Woche telefonisch mit einem Ihrer Kollegen kurz besprochen, besitze ich einen Subaru SVX (Modelljahr 1997, EU-Ausführung), für den die hinteren Bremsscheiben nach meinem aktuellen Kenntnisstand nicht mehr produziert werden und weder als OEM- noch als Aftermarket-Ersatzteile verfügbar sind. Die einzige Scheibe, die ich für die Hinterachse des SVX gefunden habe, ist von TAROX Brakes (taroxbrakes.de), einem deutschen Hersteller. Diese hat allerdings keine Zulassung.

Bei der europäischen Version des Fahrzeugs sind an der Hinterachse folgende Komponenten verbaut:
• Innenbelüftete Bremsscheiben hinten
◦ Nenndicke: 18 mm
◦ integrierte Trommel für Feststellbremse (Drum-in-Hat-Prinzip, Ø 190 mm)
• Einkolben-Schwimmsattel Hinterachse
◦ Kolbendurchmesser identisch mit US-Version
• Scheibenbremse mit separater Trommel-Feststellbremse

Für die US-Version des Subaru SVX sind hingegen weiterhin folgende Komponenten erhältlich:
• Voll-Bremsscheiben (nicht innenbelüftet)
◦ Bauart: massiv
◦ Nenndicke: 10 mm
◦ ansonsten identische geometrische Abmessungen (Außendurchmesser, Topfhöhe, Lochkreis, Mittenzentrierung)
• passende US-Hinterachs-Bremssättel (ausgelegt auf 10 mm Scheibendicke)


Nach meinen Recherchen sind:
• Scheibendurchmesser identisch
• Reibringdurchmesser identisch
• Lochkreis und Zentrierung identisch
• Bremsbeläge identisch
• Kolbendurchmesser der Bremssättel identisch
Lediglich die Scheibendicke (18 mm innenbelüftet EU vs. 10 mm massiv US) und entsprechend die Bauform des Bremssattels unterscheiden sich.

Rein rechnerisch ergibt sich bei identischem Reibradius und identischem Kolbendurchmesser keine Änderung der Bremskraft, sondern lediglich eine veränderte thermische Belastbarkeit aufgrund der massiven statt innenbelüfteten Scheibe.

Wäre es aus Ihrer Sicht grundsätzlich möglich, die Hinterachs-Bremssättel auf die US-Version umzurüsten (plug-and-play Montage an vorhandenen Achsschenkeln), sowie die massiven 10 mm Bremsscheiben der US-Version zu verwenden, und diese Änderung im Rahmen einer Einzelabnahme eintragen zu lassen?
Dabei würde die komplette Hinterachs-Bremsanlage technisch auf die originale US-Spezifikation des gleichen Fahrzeugmodells umgestellt.

Alternativ wäre eine Umrüstung auf eine technisch vergleichbare Hinterachs-Bremsanlage aus einem Subaru Impreza denkbar.
Hierbei bestehen jedoch Unterschiede bei der integrierten Feststellbremse:
• Handbrems-Innentrommel:
◦ SVX: Ø 190 mm
◦ Impreza: Ø 170 mm
Hier stellt sich die Frage, ob eine solche Umrüstung grundsätzlich prüffähig wäre oder ob die Reduzierung des Trommeldurchmessers der Feststellbremse ein Ausschlusskriterium darstellt. Der Einbau dieser Bremsanlage wäre allerdings recht aufwendig.

Falls weder eine Umrüstung auf US-Spezifikation noch eine alternative Serien-Bremsanlage realisierbar ist:
Besteht die Möglichkeit, innenbelüftete Bremsscheiben (18 mm) als Einzelanfertigung bzw. Kleinserie nach Muster oder technischer Zeichnung fertigen zu lassen und diese mittels Materialnachweis und Festigkeitsgutachten zur Abnahme zu bringen?
Sind Ihnen entsprechende Verfahren oder anerkannte Hersteller bekannt, die solche Sonderanfertigungen mit prüffähiger Dokumentation anbieten?

Es gibt Bremsscheiben der Toyota Supra aus ähnlichem Baujahr, die vergleichbare Dimensionen hat. 290 mm Außendurchmesser, 18 mm Scheibendicke innenbelüftet, 190 mm Handbremse. Der einzige Unterschied besteht darin, dass die Scheibe ca. 4 mm axial durch ein Distanzstück nach außen versetzt werden müsste, damit sie mittig im Bremssattel sitzt und der Nabendurchmesser beträgt 60 statt 58 mm, was eine Zentrierung erforderlich machen würde.

Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie prüfen könnten, welche der genannten Optionen realistisch umsetzbar ist und welche Nachweise hierfür erforderlich wären (Bremswirkungsnachweis, Vergleichsgutachten, Herstellerbestätigung etc.). Den Fahrzeugschein finden Sie im Anhang.




Hier die Antwort vom TÜV:



prinzipiell wären die von Ihnen genannten Varianten möglich.

Bei der US-Variante/Sonderanfertigung wird allerdings der erforderliche Materialnachweis oder Prüfbericht vom Technischen Dienst für Bremsscheibe und -sattel ein Problem darstellen, der bei der Verwendung von Serienteilen aus dem europäischen Markt von Modellen mit Typgenehmigung/ABE (auch von anderen Fahrzeugen) nicht erforderlich ist.

In jedem Fall wird eine Prüfung der (gesamten) Bremsanlage nach VdTÜV 754 erforderlich. Zu Ihrer Information sind folgende Prüfungen/Ergebnisse erforderlich:


Kaltbremsung unbeladen 100 km/h Typ I ausgekuppelt
(ESP Doppelter Spurwechsel min. 100 km/h)
ABS Ausfall unbeladen aus min. 50 km/h
Fahrzeug beladen auf zGG
Kaltbremsung beladen 100 km/h Typ I ausgekuppelt
Betriebsfestigkeit für Bremssättel und –halter muss nachgewiesen werden (außer bei Spenderfahrzeug mit ABE/Typgenehmigung)

Gleiche Bauform wie original, idealerweise überdimensioniert
FEM Berechnung oder Prüfbericht vom Technischen Dienst muss vorliegen
Materialnachweis oder Prüfbericht vom Technischen Dienst muss vorliegen
Idealerweise gleiches Material wie Original


Bei Änderung der Feststellbremse zusätzlich Prüfung der Feststellbremsanlage erforderlich.

Die Prüfung der Bremsanlage ist also mit einem gewissen Aufwand verbunden. Leider können wir beim TÜV Mindelheim diese Prüfung nicht durchführen, da hierfür spezielles Meßequipment und eine entsprechende Prüfstrecke erforderlich ist.

Ich würde empfehlen, die US- und die Sonderanfertigungsvariante zu verwerfen, da die erforderlichen Nachweise nicht zu bekommen sein werden.

Sollte eine Abnahme der Bremsanlage spruchreif sein, würde ich Sie bitte, sich direkt mit den Kollegen aus Augsburg in Verbindung zu setzen, die die Prüfungen durchführen können


Resume

Bedeutet, falls von euch keiner eine schöne Lösung hat, die den Umbau auf eine bestehende Subaru Bremsanlage der Hinterachse kennt, dann wird es mit dem Eintragen schwierig. Ich bin zwar selbst Ingenieur, darf aber keine Festigkeitsgutachten für solche Anwendungen durchführen. Was schade ist, denn im Gegensatz zu den Stümpern beim TÜV, würde ich die Teile einfach durchrechnen, ggf. umkonstruieren und dann testen. Aber darf ich selbst nicht machen und entsprechend wäre dann ein entspannterer Prüfer notwendig, der sein Handwerk beherrscht und sich kurz in die Berechnung reindenkt, das Teil testet und den Stempel drauf haut.

Ich werde mir das mit der Supra Scheibe nochmal überlegen, mir das Adapterteil vom Joachim ggf. mal im CAD aufziehen und die Fertigung bei uns kontaktieren, wie viel das kosten würde. Alternativ habe ich auch die Bremssättel des US-Modells mit der zugehörigen Bremsscheibe da und würde dann einfach die einbauen.

Schöne Grüße
Anton
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26

Donnerstag, 26. März 2026, 02:02

Dumme Frage und ich bin überhaupt nicht mit SVX vertraut. Aber für den Impreza Turbo und WRX (also 1998 bis 2005) gibt es ja doch auch die JP-Bremsanlage mit 290/190/18 anstatt 290/170/18 Bremsscheibe.
Der Hersteller DBA bietet diese auch in Europa an, schau mal nach DBA656-10. - Dieses spezifische Modell hat (noch) keine E-Nummer. - In der jüngsten Vergangenheit haben immer mehr Scheiben von DBA eine E-Nummer erhalten.
Vielleicht sind diese Scheiben ja direkt kompatibel und vielleicht bekommen diese auch bald eine E-Nummer. - Resp. sollte es kompatibel sein, könntet ihr den Hersteller ja mal darauf hinweisen, dass da eine Marktnische besteht...

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27

Donnerstag, 26. März 2026, 20:24

Wenn ich das richtig gelesen habe, hat die Bremsscheibe einen Lochkreis von 100mm, der SVX hat 114,3mm. Vom Durchmesser der Bremstrommel habe ich keine detaillierten Angaben gefunden.

Gruß Joachim
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