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merant

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1

Dienstag, 12. September 2017, 07:04

Reserverad / Notrad Outback BS/B6

Hallo

Hat sich jemand von euch mal mit dem Thema Reserverad / Notrad beim aktuellen Outback BS/B6 auseinander gesetzt? Eine Mulde ist ja vorhanden, aber die ist sicht- und messbar zu klein für ein vollwertiges Rad in Fahrbereifung. In den USA und Kanada hat der Outback ein Notrad. Als ich Subaru Schweiz diesbezüglich anfragte, hiess es, die Notradfelge 17x4T wäre lieferbar (aus dem amerikanischen Sortiment), aber der passende Reifen T155/80R17 wäre in ganz Europa nicht lieferbar.

Hat hier jemand von euch selbst was gebastelt oder fahrt ihr alle mit dem Klebemist rum...? ?(

carsten70

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2

Dienstag, 12. September 2017, 08:16

Hast Du schon mal getestet, ein Winterrad reinzulegen?
Evtl passt das ja, wenn man die Luft rauslässt. Kompressor liegt ja im Auto.
So geht es zumindest im BM/BR.

(Und wenn der FFSH dann beim Service das leere Rad aufpumpt, passt es auch aufgepumpt.)

SubiBear

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3

Dienstag, 12. September 2017, 08:51

Moin!

Frag mal bei Helmig / Hallmeier in Hörstel nach. Ich meine, die haben für den aktuellen OB da eine Lösung mit modifiziertem Styropor-Einsatz und dazu passendem Rad.
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merant

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4

Dienstag, 12. September 2017, 10:51

Danke für die bisherigen Tipps!
Noch habe ich keinen Outback, deshalb ist das mit dem Ausprobieren etwas schwierig... Er ist lediglich in der engeren Auswahl für einen allfälligen Nachfolger meines Legacy BM/BR. Für mich ist ein Reserve- oder Notrad ein absolutes Must-Have, und ich würde vermutlich so weit gehen, dass ich ein Fahrzeug nicht kaufen werde, wenn es diesbezüglich keine Lösung gibt. Für andere Modelle wurde hier ja bereits einiges geschrieben, da gibt es Ideen und Möglichkeiten. Nur beim aktuellen Outback habe ich bis jetzt noch nichts gelesen. Deshalb diese Frage in die Runde...

IKR

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5

Dienstag, 12. September 2017, 10:56

Bist du sicher, dass der Reifen T155/80R17 der richtige Reifen ist?

Wenn du diesen Reifen in einen Reifenrechner eingibst, wird beim Abrollumfang eine Differenz von -6,1% angezeigt im Vergleich zum Serienreifen 225/65R17.

Subaru erlaubt aber nur eine Differenz von +/- 2% zum Serienreifen, wenn bei längerer Fahrt kein Schaden am AWD-System verursacht werden soll.

Und bis zur nächsten Werkstatt oder zum nächsten Reifenhändler können es schon einmal 20 Kilometer oder mehr sein, wenn du irgendwo "mitten in der Botanik" liegen bleiben solltest.

merant

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6

Dienstag, 12. September 2017, 11:05

Bist du sicher, dass der Reifen T155/80R17 der richtige Reifen ist?
Ich nicht, aber offenbar Subaru Schweiz :)

Allerdings habe ich schon oft (vor allem bei Subaru und Toyota) recht hohe Unterschiede beim Abrollumfang von Noträdern gesehen, offenbar sehen sie das nicht so eng... Wohl auch deshalb gilt beim Notrad max. 80 km/h und ca. 100 km Strecke.

IKR

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7

Dienstag, 12. September 2017, 17:43

Offtopic - Lesen auf eigene Gefahr
Dieses Thema veranlasst mich, hier noch einmal den z. Zt. in solchen Angelegenheiten mangelhaften Kundendienst von Subaru Deutschland anzumerken.

Der Themenstarter merant hat wegen eines Notrades für den Outback bei Subaru Schweiz angefragt und in deren Antwort zumindest die Daten von Felge und Reifen bekommen.

Eine gleiche Anfrage hatte ich wegen eines Notrades für den XV an Subaru Deutschland geschickt und wie man in diesem Thema Reserverad nachlesen kann habe ich von Subaru Deutschland nur eine völlig unzureichende, nichtssagende Antwort ohne jeglichen konkreten Informationsgehalt bekommen.

Subaru Schweiz und Subaru Deutschland gehören beide zur Frey-Gruppe.
Da ich vermute, dass Frey hier mitliest, sollte Frey dem Kundendienst von Subaru Deutschland mal "etwas auf die Finger klopfen" bezüglich der Qualität ihrer Antworten auf Kundenanfragen.
Es macht einen ganz schlechten Eindruck, wenn sich ein Deutscher Kunde trotz einer Anfrage bei Subaru Deutschland die wichtigen Daten selber und umständlich im Internet zusammensuchen muss, während ein Schweizer Kunde sie bei einer fast identischen Anfrage ohne Probleme bei Subaru Schweiz erhält.

SubiBear

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8

Dienstag, 12. September 2017, 21:21

@IKR:

+1 :thumbsup:
...eigentlich ist das, was Du (be)schreibst in diesem Fall nicht wirklich :offtopic: - aber leider sehr wahr. :traurig:
Hatte und habe ein ähnliches "Vergnügen" mit SD schon öfter in der von Dir beschriebenen Weise: meist kommt Man(n) schneller und effektiver an die Lösung, wenn Man(n) einen befreundeten Händler / Servicebetrieb kontaktiert als nach Tagen Antworten aus Friedberg zu bekommen, die einem nicht wirklich weiterhelfen :fluch:

Ich muss allerdings zur "Ehrenrettung" sagen, dass es im "Service-Team Technische Kundenbetreuung" zumindest einen Mitarbeiter gibt, der sich wirklich nach Kräften bemüht, aber wohl auch öfter trotz Nachfrage nicht immer die Infos bekommt, die er für eine fundierte Antwort benötigt.... ob das dann an Emil Frey CH oder an Subaru JP liegt weiss ich natürlich auch nicht...
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IKR

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9

Mittwoch, 13. September 2017, 10:25

Ich habe mal in einem amerikanischen Subaruforum nach der Reifengröße des dortigen Notrades für den aktuellen Outback gefragt und bekam dort die Größe T 155/90 R17 genannt und nicht T 155/80 R17 wie von Subaru Schweiz geantwortet wurde.

Die Größe T 155/90 R 17 macht auch mehr Sinn weil für sie im Reifenrechner nur - 1,9 % im Abrollumfang im Vergleich zum Serienreifen 225/65R17 angezeigt werden und folglich diese Größe innerhalb der +/- 2 % Toleranzgrenze von Subaru liegt.

Warum Subaru Schweiz die falsche Größe genannt hat, weiß ich nicht - da scheint's mit der Qualität der Antworten nun auch nicht immer zu stimmen.

Allerdings bringt das merant auch nicht weiter, denn wenn man über Google die Größe T 155/90 R17 sucht, findet man auch kein Reifenportal oder keinen Reifenhersteller, der diese Größe anbietet, zumindest nicht in Deutschland.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »IKR« (13. September 2017, 11:06)


merant

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10

Mittwoch, 13. September 2017, 10:31

Ja, diese Grösse klingt korrekter. Aber ich hatte damals das Gefühl, Subaru Schweiz wollte oder konnte auch nicht wirklich Auskunft geben. Zuerst bekam ich nämlich nur die lapidare Antwort, dass das Fahrzeug nur ohne Notrad homologiert wurde und sie mir somit gar kein Notrad verkaufen dürften... Erst nach Nachhaken und dem Verweis auf den US-Markt bekam ich dann eine Mail vom Chef mit diesen Angaben. Fundiert ist wohl anders...

SubiBear

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11

Mittwoch, 13. September 2017, 10:32

Moin!

...habt Ihr es denn schon mit post#3 probiert? ...oder ist dieser Lösungsansatz zu pragmatisch? ;)
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12

Mittwoch, 13. September 2017, 10:46

Wie gesagt, noch habe ich keinen Outback und möchte mich lediglich im Vorfeld informieren. Leider ist eine einzige mögliche Bezugsquelle im Ausland nicht wirklich eine gute und zuverlässige Aussicht. Mir wäre es wesentlich lieber, der Importeur hätte eine vernünftige und bezahlbare Lösung.
Eigentlich unglaublich, dass man als Kunde wegen so einer Lappalie einen derartigen Aufwand betreiben muss, zumal ein solches Notrad in anderen Märkten zur Selbstverständlichkeit gehört. :frown: Ich halte ja von Deutschen Autoherstellern nun wirklich nichts, aber dort steht praktisch überall in der Preisliste ein Not-/Ersatzrad für z.T. unter 100 Euro drin. Warum kann bzw. will das Subaru nicht? Und dann erst noch bei einem betont robusten Fahrzeug für gröberes Gelände. Völlig unverständlich. :thumbdown:

IKR

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13

Mittwoch, 13. September 2017, 10:52

Völlig richtig!

Ich habe es schon wiederholt an anderer Stelle kritisiert:
Es ist ein Ding der Unmöglichkeit, SUVs wie den Outback und den XV nur mit einem in vielen Fällen völlig unzureichenden Reifenspray auszurüsten anstatt zumindest ein Notrad in den Kofferraum zu legen. :frown:
Da spart Subaru in Europa am völlig falschen Platz! Merant ist ein typisches Beispiel für einen Interessenten, der einen Subaru wegen des fehlenden Notrades wahrscheinlich nicht kauft.
Die in den USA und Canada erhältichen Subaru-Modelle beweisen, dass die Ausrüstung mit Noträdern überhaupt kein Problem ist.
Wenn man schon seitens Subaru meint, in Europa bei der Serienausstattung auf Noträder verzichten zu müssen, warum bietet man Noträder dann nicht als Sonderzubehör an wie z. B stärkere, metallene Unterfahrschutze usw.? ?(
Ein Notrad wäre ein sinnvolles Sonderzubehör, mit dem man sogar noch zusätzlich verdienen könnte... :zwinker:

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IKR

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14

Mittwoch, 13. September 2017, 11:04

Moin!

...habt Ihr es denn schon mit post#3 probiert? ...oder ist dieser Lösungsansatz zu pragmatisch? ;)
Ich hab da gestern mal rein aus Neugier angerufen, obwohl ich jetzt ein Notrad im Kofferraum meines XV habe.
Der Chef des Autohauses war etwas überrascht über die Nachricht, man habe für ein Notrad Lösungen im Angebot und antwortete, man habe lediglich in der Vergangenheit überzählige Noträder an interessierte Kunden weitergegeben. Von "indiividuellen" Lösungen wusste er nichts oder wollte er nichts wissen.

SubiBear

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15

Donnerstag, 14. September 2017, 08:00

Moin @IKR:
Hmmm... fragt sich, mit welchem der beiden Chefs Du gesprochen und ob Du für eine Lösung für Deinen XV nachgefragt hast oder für den Outback :confused:

Kann nur sagen, dass ein Kunde von uns vor ein paar Monaten wegen seines Outbacks dort war und sehr zufrieden mit der angebotenen Lösung ist. :gutso:


Dessen ungeachtet gebe ich Dir und @merant: völlig recht, dass das was da von "offizieller" Seite läuft mehr als unbefriedigend ist und eine :rotekarte: verdient :evil_1:

Aber ich sage auch in diesem Fall
Ich halte ja von Deutschen Autoherstellern nun wirklich nichts, aber dort steht praktisch überall in der Preisliste ein Not-/Ersatzrad für z.T. unter 100 Euro drin.

a) ich auch nicht und b) mag sein, aber dafür

  • bekommst Du dort viele Dinge nur für viel teures Geld extra, die bei Subaru serienmässig dabei sind bzw. die es woanders so gar nicht gibt
  • kenne ich auch dort Fahrzeuge (sogar sog. "Premiummarken" :lolaway: ) bei denen das dann wie "Arsch auf Eimer" aussieht; sprich: spätestens bei einem Luxus-PKW ist es ein Ding der Unmöglichkeit, dass dann der Kofferraumboden nicht mehr wirklich durchgängig plan ist, sondern aussieht als hätte Man(n) einen Elefanten drunter beerdigt und/oder dass dann das eh' nur sehr dürftige "Bordwerkzeug" bzw. Verbandkasten etc. nur noch lose 'rumfliegt :thumbdown:
  • Und seid Euch sicher: in den Zentralen dieser dt. Weltunternehmen geht denen die Kritik an sowas völlig am Ar... vorbei. Entweder es gibt gar keine Antwort, oder eine in dem Stile, dass das unter 0,xx% der Kunden bestellen und Du jetzt der Erste bist, der damit nicht zufrieden sei X(


Glaubt mir: es ist völlig egal welche Marke und welcher Wagen -solche Dinge, die eigentlich einfach zu lösen sind, aber > 95% der Leute nicht nachfragen bzw. wo dann "Bastellösungen" gefragt sind, gibt es überall, selbst bei Kisten für > 80 T€. :augenroll:

Wenn man schon seitens Subaru meint, in Europa bei der Serienausstattung auf Noträder verzichten zu müssen, warum bietet man Noträder dann nicht als Sonderzubehör an wie z. B stärkere, metallene Unterfahrschutze usw.? ?(

Ein Notrad wäre ein sinnvolles Sonderzubehör, mit dem man sogar noch zusätzlich verdienen könnte... :zwinker:


...weil in der Tat es anno 2017 so gut wie keine Kunden [mehr] gibt, die sowas aktiv nachfragen. Der absoluten Mehrheit ist ein grosses Bodenfach mit maximaler Staufläche viel wichtiger.
Soll ich Dir/Euch erzählen, wieviele Noträder wir in den letzten 10 Jahren auf Kundenwunsch ausgebaut haben und die wir zu gefühlt 99.9x% teuer entsorgen mussten, weil sie keiner (mehr) haben wollte, bzw. weil sie dann schon sechs Jahre oder älter waren? :verrueckt:

Ich für meinen Teil stehe ganz nebenbei gesagt aus leidlicher Erfahrung mit Noträdern genauso auf Kriegsfuss wie mit der Klebepampe. :huh:
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16

Donnerstag, 14. September 2017, 08:56

Ich für meinen Teil stehe ganz nebenbei gesagt aus leidlicher Erfahrung mit Noträdern genauso auf Kriegsfuss wie mit der Klebepampe.
Offtopic - Lesen auf eigene Gefahr
Berichte doch mal bitte von deinen negativen Erfahrungen mit den Noträdern. Mein Notrad musste schon 2mal ran und ich war beide male sehr froh, überhaupt sowas dabei zu haben. Zum Glück habe ich auch noch Bordwerkzeug dabei, womit ein Reifenwechsel problemlos durchführbar ist. Beim zweiten Einsatz bin ich sogar todesmutig die ganzen 55 km von der Arbeit bis nach Hause gefahren, da war es allerdings auch auf der nicht angetriebenen Achse (habe ja nur einen popligen Zweiradantrieb).

IKR

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17

Donnerstag, 14. September 2017, 10:14

Offtopic - Lesen auf eigene Gefahr
Ich für meinen Teil stehe ganz nebenbei gesagt aus leidlicher Erfahrung mit Noträdern genauso auf Kriegsfuss wie mit der Klebepampe.
Muss mich meinem Vorredner Vogelsberger anschließen.
Bin mal vor 28 Jahren mit einem Golf Syncro, der damals auch nur ein Notrad hatte, bei Schnee mitten im Wald mit einem Loch in der Reifenflanke liegen geblieben. Mit dem Notrad kam ich aber dort weg, war zwar etwas schwierig, aber langsam und mit viel Gekurve hat es geklappt. Wie eine Bergung an dieser Stelle ohne das Notrad ausgesehen hätte, mag ich mir nicht vorstellen.

Ebenfalls das gleiche Erlebnis mit einem Loch in der Feifenflanke im Januar dieses Jahres mit meinem damaligen Forester. Der hatte zwar ein vollwertiges Reserverad, aber ich bin mir sicher, dass ein Notrad mich zumindest aus dem Wald bis zur nächsten Werkstatt gebracht hätte. Auch für diesen Fall möchte ich mir eine andersartige Bergung überhaupt nicht vorstellen.

SubiBear

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18

Donnerstag, 14. September 2017, 14:17

@Vogelsberger und @IKR

Ich möchte aus diesem Thema keine grosse Abhandlung machen, daher nur ein paar Punkte und ja, diese Ansicht muss Mann natürlich nicht teilen :zwinker:

Gerade bei SUV/Crossovern kann man bei Montage der "üblichen" Noträder ob des oft beträchtlichen Unterschiedes im Umfang und den daraus resultierenden Fahrergebnissen eigentlich nur noch von einem "Not-und Elend-Rad" sprechen: ich finde die Fahreigenschaften schlicht katastrophal und m.E. dürfte man mit einem solchen Notrad bei Nässe gar nicht fahren.

Ich habe in meinem gesamten Autofahrerleben mit mehreren Mio KM bisher genau zwei Platten gehabt - und die auf der Lauffläche (was auch mit Abstand der häufigste Fall ist), bedingt durch Eindringen von Schrauben. Hätte man also genauso gut mit der Gummimilch stopfen und auch 50km bis zum nächsten (Reifen)händler langsam fahren können. Der einzige Nachteil ist, dass Du bei TPMS i.d.R. den Sensor danach erneuern musst: kostet zusammen mit der Milch aber auch nicht mehr als ein Notrad. Und ja, das Pumpen-Set ist auch nur eine eher-schlecht-als-Recht-Hilfe, aber ausser bei echten Geländewagen wird kein Hersteller je wieder ein vollwertiges Rad mitliefern, es sei denn der Gesetzgeber würde es vorschreiben - und davon ist nicht auszugehen.

Es ist richtig, dass bei einer Beschädigung der Reifenflanke das Pump-Set nichts nützt. Aber: wann ist das der Fall? Entweder habe ich mein Auto irgendwo abgestellt und böse Buben haben ihre Klingen gewetzt: dann ist meist mehr als ein Reifen platt :traurig: also nützt ein Ersatzrad nichts - oder aber es ist nur der eine platte Reifen, dann kann ich das Auto stehen lassen und entweder den (Reifen)händler oder den Pannendienst (ich vermeide bewusst die Nennung der Organisation mit den vier Buchstaben) anrufen oder halt ein Taxi.

So, und wenn ich weiss, dass ich wirklich in Richtung "in the middle of No[r]way" fahre, dann nehme ich nicht nur zusätzlich Decken und Schaufel an Bord, sondern dann habe ich ein vollwertiges Ersatzrad zusammen mit einem richtigen, hydraulischen Wagenheber plus Unterlegplatte (und nicht so alberner Mist wie er ab Werk dabei ist) in einer stabilen Reifentasche dabei: entweder im Wagen oder auf dem Dachgepäckträger.


Was meine Kundenerfahrung mit den Noträdern angeht: entweder sie waren öfter platt oder porös, die Schrauben/Muttern passten nicht, da Aluräder und keiner hat dran gedacht, dass die nicht passen oder Man[n] und Frau[ :zwinker: ] waren schlichtweg überfordert einen solchen Wechsel durchzuführen und fügten sich (und manchmal auch dem Wagen) üble Verletzungen zu. :eek:

Weiterhin hatten wir einen dadurch bedingten Unfall letztes Jahr im Programm, weil die meisten Notreifen erschreckend geringe Seitenführungskräfte haben. Viele denken "wenn die nicht schneller als 80 km/h sagen wird 100 noch okay sein" --- bis dann eine kräftige Bremsung oder eine mit Normalbereifung noch gut durchfahrbare Kurve auftaucht.... :eek:

Klar, das passiert EUCH damit nicht, aber der Mehrheit der Fahrer ist das nicht klar - da wäre es wirklich billiger und für Alle besser gewesen, sie wären an Ort und Stelle geblieben und hätten telefonisch Hilfe geholt.

Zusatzfrage: habt ihr auch für alle so selten während der Fahrt auftretenden Ausfälle Redundanzen (z.B. Keilriemen, alle Glühlampen, Wasserschläuche, Kanister mit mind. 5 Litern Wasser, Panzerband, etc etc.) an Bord? :zwinker:
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19

Donnerstag, 14. September 2017, 14:58

Zusatzfrage: habt ihr auch für alle so selten während der Fahrt auftretenden Ausfälle Redundanzen (z.B. Keilriemen, alle Glühlampen, Wasserschläuche, Kanister mit mind. 5 Litern Wasser, Panzerband, etc etc.) an Bord?
Hat was... :D . Allerdings ist es aus meiner Sicht so, dass ich das Risiko andersartiger Defekte bei einem so zuverlässigen Subaru als sehr gering erachte, während irgend ein Mist auf der Strasse einem in null-komma-nichts den Reifen versauen kann ;) . Und in meinen regelmässigen Gefilden (Sizilien) sind die Strassen z.T. derart mies (bzw. ein trockenes Flussbett gilt als "Strasse" :D) , dass ich das mit nur einer Klebepampe niemals machen würde. Ich habe dort auch bereits das Reserverad gebraucht! Klar, ein vollwertiges Reserverad ist das Nonplusultra. Deshalb habe ich auch eines in meinem Legacy BM/BR für teuer Geld dazugekauft. In absteigender Reihenfolge kommen dann Notrad und eben der unsägliche Kleber...

IKR

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20

Donnerstag, 14. September 2017, 17:43

Ich habe in meinem gesamten Autofahrerleben mit mehreren Mio KM bisher genau zwei Platten gehabt - und die auf der Lauffläche (was auch mit Abstand der häufigste Fall ist), bedingt durch Eindringen von Schrauben.
Da kann ich nur sagen: Du glücklicher...bist aber auch bestimmt noch nicht so viel durch Feld und Wald gekurvt wie ich. :zwinker:
Dort passiert so etwas wesentlich häufiger und dann sind es meistens Beschädigungen an den Reifenflanken. Das sind auch die Erfahrungen von Jagdfreunden.
Was meine Kundenerfahrung mit den Noträdern angeht: entweder sie waren öfter platt oder porös, die Schrauben/Muttern passten nicht, da Aluräder und keiner hat dran gedacht, dass die nicht passen
Interessanter Hinweise.
Ich gehe aber davon aus, dass die Radmuttern der serienmäßigen Felgen eines XVs oder anderen Subarus auch für die Felge des Notrades geeignet sind.
Denn sonst könnten die Amis ihre serienmäßigen Noträder ebenfalls nicht montieren, denn Subarus haben so weit ich weiß auf der ganzen Welt die gleichen serienmäßigen Felgen.
Anders sieht es natürlich aus bei nicht serienmäßigen Felgen. Da ist dann dein Hinweis wichtig, bei solchen Felgen die Radmuttern der Serienfelgen immer dabei zu haben.