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Heiko57

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21

Mittwoch, 3. Februar 2010, 21:02

Zitat

Original von heinzsy
Wenn ich das vorher gewusst hätte- nie ein Auto von Subaru.


Gasanlage hin oder her, hast schon mal versucht einen Forester zu Verkaufen? Entweder du fährst in bis der TÜV euch scheidet, oder du hast einen RIESEN Verlust, wie wenn das Auto die Krätze hätte.
Das Auto ist Ansonsten sehr zuverlässig, hat halt einen übermächtigen Durst! (Bei meiner fahrweise) (grins)

Schöne Grüße aus W-dorf: Heiko57

mahrfreunde

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22

Mittwoch, 3. Februar 2010, 23:16

gruss ins anliegende oberpfaelzerlaendla,

hab vor kurzem ein gutes Winklerbier aus deiner region getrunken. kann mit bieren aus dem geistigen biermekka bamberg mithalten. hinter m..r. anzusiedeln.

in nbb regionen gilt es eher + diasporanotmasstaebe + anzulegen. so wie bei der wurst.

vielleicht hilft am wochenende die polit-kultsatire veithoechheimer fasching im 3. weissblauen TV weiter.

ist natuerlich ein problem, forester turbo und gas. da reitest du ein + totes pferd +. welcher haeuptling hat dich denn seinerzeit in die kriegsbemalung gefuehrt ?.

nach der ganzen gaseuphorie wirds ein schweres unterfangen.

selbst die aufkaeufer aus dem suedosten sind nicht mehr unbedarft.
Viel glueck und seh es weiter gelassen.
gruss willi

Heiko57

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23

Donnerstag, 4. Februar 2010, 20:39

Also bis jetzt habe ich keinerlei probs. mit LPG. Meine letzte Ventilkontrolle war im grünen bereich.
Bei Leistung schaltet meiner auf Benzin um. Habe jetzt ca. 60tsd drauf alles ok. ausser mein AT-getriebe macht Geräusche. (Siehe anderes Forum, 2.5XT Turbo)


Gruß: Heiko57

IKR

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24

Samstag, 6. Februar 2010, 19:59

@ fozy

Wenn du eine Rechtschutzversicherung hast, würde ich diese kontaktieren und den Sachverhalt schildern.
Wahrscheinlich wird sie dir Rechtschutz gewähren.

Dann kannst du dich über einen Rechtsanwalt an den Vorbesitzer (Erstbesitzer) deines Foresters wenden und Wandelung des Kaufvertrags von ihm verlangen, denn dem Fahrzeug fehlt eine Eigenschaft, die ihm zugesichert war - es sollte ein Ecomatic Forester sein, also mit gasfestem Motor.

Zwar hat der Vorbesitzer von dem Problem des nicht gasfähigen Motors wahrscheinlich auch nichts gewusst und ist insofern schuldlos, dennoch ist er als Verkäufer des Fahrzeugs dein Ansprechpartner.

25

Montag, 8. Februar 2010, 15:18

Zitat

Original von IKR
Dann kannst du dich über einen Rechtsanwalt an den Vorbesitzer (Erstbesitzer) deines Foresters wenden und Wandelung des Kaufvertrags von ihm verlangen, denn dem Fahrzeug fehlt eine Eigenschaft, die ihm zugesichert war - es sollte ein Ecomatic Forester sein, also mit gasfestem Motor.

Zwar hat der Vorbesitzer von dem Problem des nicht gasfähigen Motors wahrscheinlich auch nichts gewusst und ist insofern schuldlos, dennoch ist er als Verkäufer des Fahrzeugs dein Ansprechpartner.


Find ich keine gute Idee.

Das kostet dich bloß Zeit und Nerven und dadurch sind die Probleme ja auch nicht gelöst bzw. aus der Welt.

der Erstbesitzer wird damals in gutem Glauben seinen Forester inklusive Gasanlage bei einem Subaru- Händler gekauft haben.

Wenn überhaupt, würde ich an den verkaufenden Händler herantreten, der damals bereits gewusst haben muss, dass dieser Forester nicht gasfest ist.

IKR

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26

Montag, 8. Februar 2010, 17:04

Zitat

der Erstbesitzer wird damals in gutem Glauben seinen Forester inklusive Gasanlage bei einem Subaru- Händler gekauft haben.


Das ist wohl richtig, aber dennoch ist der Verkäufer fozys erster Ansprechpartner, denn von ihm hat er das Auto gekauft, das nun eine zugesicherte Eigenschaft nicht besitzt. Da spielt es zunächst keine Rolle, ob der Verkäufer es gewusst hat oder nicht.

Das weiß ich von einem ähnlichen Problem, das mein Bruder vor etlichen Jahren mit einem Fahrzeug hatte, das er bei einem Händler in Zahlung gab.
Der verkaufte das Fahrzeug im Auftrag weiter, ohne dabei den von meinem Bruder dem Händler angezeigten Unfallschaden dem neuen Käufer mitzuteilen.
Nachdem der neue Besitzer von dem Schaden erfahren hatte, musste er sich zuerst an meinen Bruder halten wegen einer eventuellen Minderung des Kaufpreises oder sogar einer Wandlung.
Erst als mein Bruder durch Zeugenaussagen beweisen konnte, dass er den Unfall dem vermittelnden Händler nicht verschwiegen hatte, konnte sich der neue Besitzer am vermittelnden Händler schadlos halten.

Das wird wohl auch beim Forester von fozy sein.

Klingt zwar blöd, ist aber leider so vom Rechtlichen her gesehen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »IKR« (8. Februar 2010, 17:06)


fozy

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27

Montag, 8. Februar 2010, 20:59

Hallo Freunde,

schön das ihr euch meines Problemes so rege nnehmt.
Also folgendes ist ist mittlerweile passiert.
Der Forester steht in der Werkstatt wird zerlegt und bekommt gasfeste Ventile und Sitze. Der ganze spass wird mich 2500.- Kosten.Ich möchte natürlich dies kosten nicht tragen deswegen liegt die gnaze Geschcihet nun beim Anwalt, und ikr hat Recht. Es ist tatsächlich so i unserem Lande das man nicht an den Verursacher herantreten kann wenn noch ein Verkäufer dazwischen ist.
Fakt ist, ich muss rechtlich gegen meinen Vorgänger rabtreten obwohl der scheinbar davon gar nichts wusste und der kann gegen der Händler vorgehen wenn er will.Wie die ganze Geschichte augeht zeigt sich erst wohl vor Gerict, denn bei einem Privat kauf ist die ganze Gechichte wohl ein bisschen anders als wenn ich das Auto von einem Händler erstanden hätte.
Ihr könnt mir ja gerne die Daumen drücken....

Ärgerlich ist die ganze Story alle mal......

also. Ich kann nur raten, bei einem gebrauchtkauf, alles dreimal checken...

28

Dienstag, 9. Februar 2010, 11:16

Zitat

Original von fozy
Fakt ist, ich muss rechtlich gegen meinen Vorgänger rabtreten obwohl der scheinbar davon gar nichts wusste und der kann gegen der Händler vorgehen wenn er will.


"wenn er will" . . . Du bist wirklich gut. Er wird MÜSSEN, will er nicht die EUR 2500,- aus eigener Tasche zahlen.

Und der Händler, welcher die ganze Schei** verbockt hat, lacht sich derweil scheckig oder ist vielleicht schon gar nicht mehr aktiv. ;(

vonderAlb

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29

Dienstag, 9. Februar 2010, 21:50

Zitat

Original von fozy
Jedoch hat mich weder mein vorbesitzer darauf hingewiesen das dies so ist, noch war das irgendwie zu erkennen.
Die Werksatt welche die Anlage verbaut hat, hat sogar ein Service heft benutzt in welchen steht man müsse erst nach 100000km Ventile einstellen. Erst als ich jetzt dort nachgefragt habe, würde mir eine Kopie von einem Servicheft geschickt in dem steht, das man mit der Gasanlage eben alle 30000 km Ventile checken soll......tja so spielt manchmal das Leben.

Die Welt ist wirklich klein.
Heute habe ich mich mit meinem Händler unterhalten wegen der Ventileinstellerei meines Forester und dabei kamen wir rein zufällig auf dein Problem zu sprechen.

Nun denn, du weisst ja jetzt über deinen Anwalt Bescheid (der war ja gestern im Autohaus). Der Händler hat sehr wohl gewusst das dieser Motor keine gasfesten Ventilsitzringe hat, hat die Gasanlage aber auf verlangen des Kunden eingebaut.

Ich frage mich: warum läßt jemand für eine Stange Geld bei 13.000 km eine Gasanlage einbauen und verkauft das Auto mit 60.000 km schon wieder? Da hat sich die Gasanlage niemals amortisiert. Hat er gemerkt/gewusst was da auf ihn zukommt wenn er das Auto behält? Das hat ein "G'schmäckle" würde der Schwabe sagen.

Der Autohändler hat dir einen Vorschlag gemacht und den solltest du annehmen.

Er gibt dir zwei Zylinderköpfe die gasfest umgebaut sind und im Gegenzug gibst du ihm deine Zylinderköpfe. Deine Werkstatt braucht keine 3 Tage für den Umbau, das geht innerhalb eines Tages. Somit sind die Kosten überschaubar und du hast dann für die nächsten 100.000 km Ruhe mit den Ventilen.

Ich finde das großzügig und fair dir so zu helfen, denn verpflichtet ist er dazu nicht.
Andreas

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Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »vonderAlb« (9. Februar 2010, 22:06)


30

Mittwoch, 10. Februar 2010, 09:52

Zitat

Original von vonderAlb
Der Händler hat sehr wohl gewusst das dieser Motor keine gasfesten Ventilsitzringe hat, hat die Gasanlage aber auf verlangen des Kunden eingebaut.


. . . sehr interessante Wendung in dieser Streitsache.

Ich nehme all meine Vorurteile gegenüber dem Händler sofort zurück :)

fozy

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31

Mittwoch, 10. Februar 2010, 12:41

hallo von der Alb,

ja du hast recht die Welt ist klein, ABER so klein dann doch wieder nicht. Denn ich glaube du sprichst von einem anderen Fall.Denn weder war mein Anwalt in dem autohaus noch habe ich ein dementsprechendes angebot erhalten.Ich hatte mal ein kurzes Gespräch mit der Werksatt wdlche dem Umbau gemacht haben aber von einem Tausch der Zylinderköpfe war leider nicht die Rede.
Es ist außerdem nicht so einfach, denn wie ich bereits erwähnt habe. Kann ich gar nichts unternehmen denn zuvor muss ich meinem Vorbesitzer die Chance zur Nachbesserung geben.Das heißt ich darf an dem auto momentamn gar nichts ein oder umbauen. Ich darf lediglich den Wagen, der mittlerweile aus diesem Grunde nicht mehr fahrbar war. reparieren lassen-aber nicht auf gas umbauen......doof aber so ist das.
schön das dein Händler so kulant ist, dennoch glaube ich du sprichst von einem anderen.......

vielleicht fahre ich ja auch mal wieder auto...;-)

fozy

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32

Mittwoch, 10. Februar 2010, 12:42

@ fozy
Wenn der Vorbesitzer gewusst hat - wie es sich jetzt wohl herausstellt -, dass der Forester keine gasfesten Ventile und Ventilsitze hat, kannst du sogar auf Rückgängigmachung des Kaufvertrages klagen - auch nach so vielen Kilometern, die du selber schon damit gefahren bist.

Dann hast du aber zunächst kein Auto mehr.

Darum würde ich an deiner Stelle über den Rechtsanwalt versuchen, die 2500€ für die Umrüstung vom Vorbesitzer zu bekommen.

Eines ist allerdings sicher: Wenn der Vorbesitzer die 2500€ nicht freiwillig zahlen will, bleibt dir nur der Weg zum Gericht. Dort kann dann dein Rechtsanwalt sogar zweigleisig fahren:
1. Rückgängigmachung des Kaufvertrages
2. Ersatz der 2500€

So etwas macht sich vor Gericht immer gut.

Viel Glück!

fozy

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33

Mittwoch, 10. Februar 2010, 12:47

hallo ikr.
ja wie ihr wisst, recht haben ist einfach. Recht bekommen sehr schwer...
Ich möchte auch gar nicht wissen wer da wenn... oder warum und wieso diese Anlage in dem auto ist und wer was wusste oder nicht. Ich weiß nur das ich mittlerweile einen Marathon an Werksatt und Ärger hinter mir hab den ich wirklich niemand wünsnche

vonderAlb

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34

Donnerstag, 18. Februar 2010, 21:39

Zitat

Original von fozy
hallo von der Alb,

ja du hast recht die Welt ist klein, ABER so klein dann doch wieder nicht. Denn ich glaube du sprichst von einem anderen Fall.Denn weder war mein Anwalt in dem autohaus noch habe ich ein dementsprechendes angebot erhalten.Ich hatte mal ein kurzes Gespräch mit der Werksatt wdlche dem Umbau gemacht haben aber von einem Tausch der Zylinderköpfe war leider nicht die Rede.

Ich hab nochmal mit dem Händler gesprochen. Es war der Anwalt des Vorbesitzers der in der Werkstatt war und nicht deiner. Ich hab das verwechselt.

Der Händler hat mir versichert das er dir das Angebot gemacht hat, als du mit ihm telefoniert hast, das er dir im Tausch gegen deine Zylinderköpfe gasfeste Zylinderköpfe einbaut.

Nun ja, momentan "unterhalten" sich ja zwei Rechtsanwälte miteinander, wie dieses Problem gelöst werden kann.

Du brauchst jedenfalls keine 2.500 € investieren. Laß die gasfesten Köpfe einbauen. Das wird vermutlich bloß die Hälfte kosten und du hast die nächsten 100.000 km keinen Ärger mehr mit den Ventilen.
Andreas

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kolossos

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35

Freitag, 2. April 2010, 22:15

LPG Ventile

Hallo
Habe alles mit Interesse Gelesen, habe das gleiche Problem. Ich glaube, von der Alp kennt mein Problem, wackeln des Motors im Leerlauf egal ob mit oder ohne Gas.
Mein Forester 2.0 158 Ps Erstzulassung 30.01.2006 aber erst 87000km gelaufen.
Ich glaube die Spekulationen welcher Motor in welchem Auto wann eingebaut wurde, ist ein Buch mit sieben Siegeln.
Wie gesagt meiner hat 158Ps ist Erstzulassung 30.01.2006 und hat in der Motornummer ein F. außerdem vier Nockenwellen. Ist Modeljahr 07
Da müsste der Wagen schnell in Deutschland gewesen sein, was aber nichts am Problem der Ventile löst.
Aber das Ganze ist schon eine Schweinerei von Subaru.

El Schraubi

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36

Dienstag, 6. April 2010, 17:54

Ein ganz wichtiges Thema bei einer Autogasumrüstung ist das Fahrverhalten des Besitzers. Die Verbrennungstemperatur auf Gas ist halt höher als auf Benzin und meiner Meinung nach macht das kein Motor mit, wenn man über einen längeren Zeitraum mit LPG-Vollgas auf der Autobahn unterwegs ist. Die thermale Belastung ist dann einfach zu hoch. Das gilt natürlich auch für von Subaru freigegebene Motoren. Ich hatte z.B. schon mehrere Forester `09, die schon bei ca. 50.000 km kein Ventilspiel mehr hatten; sprich Motor ruckelt, Saugrohdruck weit über 350mbar etc (einer ist jede Woche vollgas auf der Autobahn von Nord nach Süddeutschland gependelt). Auf der anderen Seite habe ich schon mehrere alte Legacys (Baujahr um die Jahrtausenwende) umgerüstet. Das ist überhaupt kein Thema und vollkommen unter Kontrolle zuhalten, wenn der Kunde vor der Umrüstung vernünftig über die Risiken aufgeklärt wird und sich an die Vorgaben hält. Das geschieht aber offensichtlich nicht immer...also ersteres...und letzteres auch manchmal :S

Meistens funktioniert das auch, denn der LPG-Fahrer fährt ja eigentlich auf Gas um Geld zu sparen und wird von daher eh Vollgasfahrten vermeiden, um den Verbrauch gering zu halten.

Es ist also schon ein gewisses Risiko vorhanden, wenn man einen gebrauchten "Stößelbecher-LPG-Subaru" kauft und nichts über die Vorbesitzer weiß, da man eben ein zu enges Ventilspiel erst bemerkt, wenn es schon zu spät ist.

vonderAlb

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37

Mittwoch, 7. April 2010, 10:51

.., wackeln des Motors im Leerlauf egal ob mit oder ohne Gas.

Nur weil man eine Gasanlage drin hat sind nicht alle Probleme durch Gas verursacht.
Am Wochenende hab ich mal wieder unter die Motorhaube meines alten Forester My98 geschaut und dabei fiel mir dann ein angeknabbertes Zündkabel auf.
Marder. Mistviecher.
Ebenso kann es eine defekte Zündkerze sein oder ein verstopfter Luftfilter und und und.
Natürlich können es auch die Ventile sein, muß aber nicht.

Die Verbrennungstemperatur auf Gas ist halt höher als auf Benzin und meiner Meinung nach macht das kein Motor mit, wenn man über einen längeren Zeitraum mit LPG-Vollgas auf der Autobahn unterwegs ist. Die thermale Belastung ist dann einfach zu hoch.

Was nicht stimmt und auch mittlerweile durch Tests bewiesen wurde. Die Verbrennungstemperatur ist nicht höher.

Das Problem bei Gas sind die fehlenden Additive im Kraftstoff die im Benzin vorhanden sind.
Die Additive verhindern einen übermäßigen Verschleiß der Ventilsitzringe.
Während des Gasbetriebes schlagen die Ventile ungebremst auf die Ventilsitzringe, deren Material komprimiert wird. Ausserdem kommt es zu den sogenannten Mikroverschweissungen zwischen Ventil und Ventilsitzring und jedes mal wenn das Ventil sich öffnet reißt es mikrokleine Stücke aus den Ventilsitzringen raus. Die Ventilsitzringe verschleissen im Gasbetrieb schneller als im Benzinbetrieb, weil dem Gas die notwendigen Additive fehlen welche im Benzin drin sind und das harte Aufschlagen der Ventile sowie die Mikroverschweissungen verhindern.

(einer ist jede Woche vollgas auf der Autobahn von Nord nach Süddeutschland gependelt).

Und in solchen Fällen spricht man von eindeutiger unsachgemäßer Benutzung.

... wenn der Kunde vor der Umrüstung vernünftig über die Risiken aufgeklärt wird und sich an die Vorgaben hält. Das geschieht aber offensichtlich nicht immer...also ersteres...und letzteres auch manchmal :S

Womit wir beim Punkt wären.
Was nutzt die schönste Aufklärung und Vorgabe wenn der Besitzer sich nicht dran hält?

Aber du hast im Grunde genommen Recht. Die Anbieter von Gasautos müssen bessere Aufklärungsarbeit leisten.
Über Risiken und Nebenwirkungen fragen sie ihren Arzt oder Importeur.
Andreas

[URL=http://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/161553.html][IMG]http://images.spritmonitor.de/161553_5.png[/IMG][/URL] LPG Autogas

IKR

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38

Mittwoch, 7. April 2010, 17:22

Zitat





Zitat
von »El Schraubi«






(einer ist jede Woche vollgas auf der Autobahn von Nord nach
Süddeutschland gependelt).

Zitat

Und in solchen Fällen spricht man von eindeutiger unsachgemäßer
Benutzung.
Wo, bitte schön, steht irgendwo in der Betriebsanleitung des Foresters oder in der zusätzlichen Betriebsanleitung zur Teleflex Gasanlage auch nur ein Sterbenswörtchen, dass so etwas nicht empfehlenswert oder sogar verboten sei? Woher soll also ein Fahrer eines Foresters mit Teleflex Gasanlage wissen, dass so etwas eine "unsachgemäße Benutzung" ist?
Und wenn's nirgendwo in einer Betriebsanleitung auch nur annähernd erwähnt ist, ist's auch keine unsachgemäße Benutzung, wenn man "jede Woche Vollgas auf der Autobahn von Nord- nach Süddeutschland pendelt."


Zitat





Zitat
von »El Schraubi«






... wenn der Kunde vor der Umrüstung vernünftig über die Risiken
aufgeklärt wird und sich an die Vorgaben hält. Das geschieht aber
offensichtlich nicht immer...also ersteres...und letzteres auch manchmal
:S

Zitat



Was nutzt die schönste Aufklärung und Vorgabe wenn der Besitzer sich
nicht dran hält?
Siehe oben!
Wo steht eine solche Aufklärung oder Vorgabe geschrieben? Gibt's dazu irgendetwas Schriftliches von Subaru? Hat der Kunde nach dem Einbau der Gasanlage dazu irgendetwas zu unterschreiben, über das er in Kenntnis gesetzt wurde?
Die Antwort zu allen drei Fragen lautet eindeutig: Nein!
Also braucht er sich auch nicht an irgendetwas bezüglich des Fahrens mit Gas zu halten, außer dass er die entsprechenden Inspektionsintervalle des Fahrzeuges und derGasanlage einhält!

camper_RLP

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39

Mittwoch, 7. April 2010, 19:26

Irgendwo in der Anleitung hab ich so ne Passage gelesen. Da stand sinngemäß drin das man keine längeren Strecken unter Vollast fahren soll, und noch irgendwas über gleiche Drehzahlen über längeren Zeitraum. Wäre gleichbedeutend mit Vollgasprügel von Nord nach Süd... Gucke morgen mal nach wie der Passus genau hieß (Anleitung liegt im Auto).

IKR

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40

Mittwoch, 7. April 2010, 20:50

Hier geht es um Forester vom Mj. 06 bis 08 im Gasbetrieb, nicht um das Modell ab Mj. 09.
Ob in der Betriebsanleitung ab dem Mj. 09 und in der zugehörigen Teleflex Betriebsanleitung ab diesem Mj. etwas steht, weiß ich nicht.

In der Betriebsanleitung zu meinem Forester Mj 07 steht unter 8-2, Einfahren eines neuen Fahrzeuges - die ersten 1600km:
"... Während der ersten 1600km sollten die folgenden Empfehlungen unbedingt beachtet werden:
- Den Motor niemals überdrehen. Eine Motordrehzahl von 4000 U/min nicht überschreiten, ausgenommen in Notfällen.
- Nicht über einen längeren Zeitraum mit konstanter Geschwindigkeit des Motors oder des Fahrzeuges fahren (langsam oder schnell)
-...
(nicht relevant)
-...
(nicht relevant)
Die gleiche Vorgehensweise sollte bei einem überholten Motor, einem neu eingebauten Motor oder nach dem Austauschen der Bremsbelagplatten oder Bremsbeläge eingehalten werden.
"

Dass man danach längere Strecken nicht unter Volllast fahren soll, steht nirgendwo in meiner Betriebsanleitung - nicht mal andeutungsweise.

In der Betriebsanleitung zu meiner Teleflex Gasanlage steht unter 8.:
8. Weitere Hinweise:
- Da Benzin über bessere Schmiereigenschaften als Gas verfügt, und um der originalen Motorelektronik die Möglichkeit zur Rekalibrierung zu geben, empfiehlt es sich das Fahrzeug in regelmäßigen Abständen (ca. 50 von 1000km) im Benzinbetrieb zu bewegen.
-...
(nicht relevant)
-...
(nicht relevant)"

Wie bereits in meinem vorigen Beitrag gesagt, wird auch hier nichts geschrieben zu eventuellen Gefahren oder Problemen bei langen Volllastfahrten oder länger andauernden hohen Drehzahlen im Gasbetrieb.

Noch einmal: Wenn da nichts steht, brauch (kann) ich auch nichts beachten.

Und als Zusatz noch ein eigenes Erlebnis:
In einem älteren Beitrag hatte ich hier geschildert, dass bei meinem Forester bereits bei 70000km die Ventile komplett nachgestellt werden mussten - die Kosten wurden zum größten Teil von Subaru Deutschland (SD) übernommen.
Wegen eines Rechnungsproblems hatte ich deswegen auch Kontakt mit einem Kundendienstmitarbeiter bei SD. Im Rahmen dieses Gespräches äußerte ich die Vermutung, dass die Ursache der verstellten Ventile vielleicht meine bis dahin oft sehr schnelle Fahrweise im Gasbetrieb sei und ich deshalb in Zukunft längere Vollgasfahrten im Gasbetrieb vermeiden würde. Man solle doch auch vielleicht von SD diesbezügliche Hinweise an Fahrer von Ecomatic-Subarus erteilen oder veröffentlichen.
Das wurde ganz kategorisch von dem Kundendienstmitarbeiter abgelehnt mit dem sehr bestimmt vorgetragenen Hinweis, dass eine solche Fahrweise mit dem Verstellen der Ventile absolut nichts zu tun haben könne und ich auch weiterhin im Gasbetrieb meinen Forester nicht zu schonen brauche.
Zumindest zum damaligen Zeitpunkt war dieser Aussage nichts mehr hinzuzufügen...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »IKR« (7. April 2010, 21:03)