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  • »I‘m a Forester« ist der Autor dieses Themas

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1

Samstag, 26. Dezember 2020, 08:04

Frage zum SI-Drive

Ich besitze seit wenigen Tagen einen Forester 2.0X und mache mich mit ihm vertraut. Interessant finde ich den SI-Drive. Bei welchen Situationen benutzt ihr die jeweiligen Einstellungen? Seid ihr mehr im S-Drive unterwegs oder im I? Ist die Spriteinsparung im I-Drive nennenswert?

Ratatoesk

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2

Samstag, 26. Dezember 2020, 08:38

SI Drive

Kann diese Frage nur für den 2007er OBK 5 AT, meistens manuell gefahren beantworten :


Sport : Standardmässig startet der Wagen im Modus "S" in dem ich eigentlich auch bleibe
Intelligent : Anfangs mal getestet. Getriebe schaltet in D sehr sehr früh hoch und Drosselklappe wirkt sehr träge. Am Ende gibt man also viel mehr Gas. Theoretisch eine Spritsparmöglichkeit, praktisch drückst Du das Pedal aber viel tiefer runter. Ich würde sogar behaupten der Verbrauch ist im "I" höher als im "S" zumindest kam
ich bei dem errechneten Verbrauch an der Tankstelle in der Testphase auf einen Liter mehr als im "S".
Sport Sharp : In Situationen wo Du kurzfristig volle Power brauchst. Überholen eines LKWs wenn es auf der linken Spur recht eng zugeht, um reinzuschlüpfen ohne wen auszubremsen. Meine Angaben werden aber durch mein LPG System ein klein wenig verfälscht da er mit LPG im Antritt etwas träger ist. Bei Sport Sharp
bekomme ich eine sehr direkte Öffnung der Drosselklappe und kann dennoch frühzeitig hochschalten um das Triebwerk nicht mir hohen Drehzahlen im LPG Betrieb zu quälen. Automatik schaltet im Sport Sharp sehr sehr spät, meistens erst wenn die Drehzahl sich dem Begrenzer nähert. Auch der "Dahingeiten"Abfall
der Drehzahl und Gänge dauert gefühlt ewig lange, so dass Du lange mit sehr hoher Drehzahl herumjodelst, ehe das System sicher ist, dass Du nicht mehr volle Power brauchst und nur dahingleitest. Daher auch hier eher manuelle Schaltmodus. Durch das schnellere Ansprechen im Sport Sharp ist es der ideale
Modus um auf feuchten Wiesen, verschneiten Strassen, oder ähnlichem Spaß zu haben, da Du damit das Heck beim Obk sehr gut zum ausschwenken anregen kannst. Ist wie beim manuellen Fahrzeug den Drift mit schnellem Einkuppeln einzuleiten. Und natürlich erforderlich für Ausfahrten mit dem Club :-D

Hias

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3

Samstag, 26. Dezember 2020, 11:11

Der Levorg hat wie vermutlich dein Forester nur I und S, also zwei Modi.

Ich fahre meistens im I-Modus, da er zum cruisen ausreichend und komfortabel ist. Im S-Modus ist die Grunddrehzahl etwas höher und er hängt mehr am Gas. Das ist für Bergfahreten super, da er beim Rollen in eine Kurve die Drehzahl hält und man wieder gut rausbeschleunigen kann. Im I-Modus kann es hingegen vorkommen, dass er beim Beschleunigen aus der Kurve erst "runterschalten" muss. Beim Hinterherfahren stört mich der S-Modus aber eher, da der Wagen schon beim leichten Antippen des Gaspedals losstarten möchte. :D
Meiner Einschätzung nach sollte der Verbrauch daher im I-Modus geringer sein, solange man gleichmäßig fährt, da die Drehzahl möglichst niedrig gehalten wird.
Wenn man oft beschleunigen muss, kann der S-Modus einen Verbrauchsvorteil haben, da die Drehzahl stabiler bleibt.

Theoretisch sollte das CVT sich dem Fahrverhalten des Fahrers anpassen oder vermutlich gewöhnt man sich einfach an das Getriebe, wie es in verschiedenen Situationen reagiert.
So kann man die Drehzahl relativ gut beeinflussen.

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4

Samstag, 26. Dezember 2020, 22:09

Also so gewaltige Unterschiede zwischen "I" und "S" habe ich jetzt nicht feststellen können.
Zum normalen alltäglichen Cruisen fahre in in "I"-Stellung, in der Hoffnung etwas weniger zu verbrauchen (gemessen habe ich es aber noch nicht).
Geht es eine kurvenreiche Strecke relativ steil bergauf, fahre ich ganz gerne auch mal im "M"-Modus und schalte selber, da er da besser am Gas hängt.

Greetz
Sven

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5

Samstag, 26. Dezember 2020, 22:40

Ich fahre auch den Motor und nutze nur die I-Einstellung. S bringt für mich keinen fühlbaren Unterschied, außer, dass die Drehzahl ca. 700 Umdrehungen höher liegt. Maximale Motorleistung hat man auch in I (ist also keine Spar- oder Drosseleinstellung). Mag sein, dass man in S etwas flüssiger auf kurvigen Bergstraßen fahren kann und bergab mehr Motorbremse nutzen kann, aber bei mir ging es auch so. Mit Anhänger oder Wohnwagen mag das nochmal deutlich sein, aber das hatte ich bislang nur im Flachland. Ich glaube, in der Betriebsanleitung steht sogar, bei Bergauffahrt mit Anhänger soll man auf S schalten.

Ich bin auch in bergigen Gegenden in I gefahren und habe bei Bedarf die Paddels zum Runterschalten benutzt, das ist für mich angenehmer, weil zielgerichteter.

Hias

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6

Samstag, 26. Dezember 2020, 23:41

Leistungsunterschied kann ich ebenfalls keinen zwischen I und S feststellen, nur eben wie gesagt im Ansprechverhalten, was wohl an der höheren Grunddrehzahl liegen wird.

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7

Samstag, 26. Dezember 2020, 23:57

Ich denke, beim 2.0 Turbo oder vielleicht auch beim Diesel kann man da einen Unterschied merken und wirklich flotter und sprtziger fahren, aber beim 2.0x, der ja ohnehin nicht die Leistung im Überfluß hat, da bringt es eher wenig. 196Nm und 150PS bleiben nunmal 196Nm und 150PS, egal ob man auf I oder S schaltet.

funrat

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8

Sonntag, 27. Dezember 2020, 00:27

Wir fahren bisher nur im I-Modus. Den S habe ich am Anfang mal ausprobiert. Habe im Flachland keinen großen Unterschied gemerkt. Wenn wir mit Anhänger unterwegs sind werde ich das nochmal testen. Aus den Bergen runter habe ich auch manuell runtergeschaltet für die Nutzung der Motorbremse.
Don ´t worry be happy

raphrav

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9

Montag, 28. Dezember 2020, 12:27

...und bei den Handschaltern ist es noch uninteressanter:

Da ändert sich offenbar nur die Gaspedalkennlinie, klar, denn am Getriebe geht nix. Und da 100% (also durchgetreten) in beiden Modi 100% sind, wird eigentlich nur das Gaspedal im Teillastbereich nervöser, was absolut nicht zu dem Wagen passt.
Somit hab ich da eigentlich zu 99,9% den I-Mode drin und halte die Knöpfe am Lenkrad für Platzverschwendung.

Kette

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10

Montag, 28. Dezember 2020, 22:15

Platzverschwendung trifft es schon gut, es ist ein Forester und keine Flunder zum Kurvenräubern. In unserem BMW wird damit auch das Fahrwerk verstellt, dann ergibt das auch etwas Sinn.

Auch mit 2,5t am Haken ist da kaum ein Unterschied. Zumindest keiner, der mich nennenswert interessiert mit der Fuhre hinten dran.
Forester SJ 2.0 XT Platinum Bj. 2013

11

Dienstag, 10. August 2021, 18:27

Hat jemand im Hänger Betrieb damit Erfahrungen sammeln können?
Empfohlen laut Anleitung ist der S Mode beim Wobnwagen.

Mit Abstandstempomat zu fahren, ist recht komfortabel. Aber die Möglichkeit mit Wohnwagen (ohne Windschatten) etwas Sprit zu sparen, ist eine für mich interessante Idee.

Wer kann technisch oder aus Erfahrung etwas dazu sagen?

Vielen Dank!
2007-2013 Forester SG 2.0X MT
2013-2020 Forester SHS 2.0X MT
2020-xxxx Forester SK 2.0ie AT

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12

Dienstag, 10. August 2021, 22:05

Ist das so? Bei meinem SJ war in der Anleitung nur vermerkt, dass man Steigungen mit Anhänger in S befahren soll. Generell in S fahren, nur weil hinten was dran hängt, war da nicht die Ansage.

Ich würde es bei Steigungen auch machen, aber in der Ebene sehe ich da keinen Sinn. Wenn man mehr Leistung braucht, gibt man sowieso mehr Gas und das Getriebe wählt eine passende Übersetzung. Egal ob in D oder S.

Ich kann mir beim SK nur vorstellen, dass man in S evtl. mehr Unterstützung durch den E-Motor hat und es deshalb empfohlen wird.

Denke aber trotzdem, du kannst auch auf I fahren, ohne was kaputt zu machen.

fuchsi

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13

Mittwoch, 11. August 2021, 09:14

Ich hatte dazu in meine Thread etwas geschrieben beim SJ mit Wowa.
Fahr nicht schneller als dein Schutzengel fliegen kann. Spritverbrauch [url]https://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/890340.html[/url]

14

Sonntag, 5. September 2021, 17:57

Ich würde es bei Steigungen auch machen, aber in der Ebene sehe ich da keinen Sinn. Wenn man mehr Leistung braucht, gibt man sowieso mehr Gas und das Getriebe wählt eine passende Übersetzung. Egal ob in D oder S.

Ich kann mir beim SK nur vorstellen, dass man in S evtl. mehr Unterstützung durch den E-Motor hat und es deshalb empfohlen wird.

Denke aber trotzdem, du kannst auch auf I fahren, ohne was kaputt zu machen.[/quote]

Danke für die Einschätzung.
2007-2013 Forester SG 2.0X MT
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2020-xxxx Forester SK 2.0ie AT

Waldschratt

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15

Dienstag, 7. September 2021, 21:02

Ich würde es bei Steigungen auch machen, aber in der Ebene sehe ich da keinen Sinn. Wenn man mehr Leistung braucht, gibt man sowieso mehr Gas und das Getriebe wählt eine passende Übersetzung. Egal ob in D oder S.
...

Wenn es so einfach wäre, würde die Motordrehzahl beim Beschleunigen im Bereich des größten Drehmoments, also bei 4.000, verweilen. Macht sie aber nicht, sondern der Motor jault bei Vollgas, also dem offensichtlichen Wunsch nach Beschleunigung, bis 6.200 und "schaltet" dann runter und wieder bis 6.200 usw. Die Motorsteuerung funktioniert für mich nach unergründlichen Kriterien. Pedal bis zum Boden durchtreten wird jedenfalls nicht als Beschleunigungswunsch erkannt, sondern eher gemächliches drauf treten.
Beim Überholen und beim Anfahren zieht S aber dennoch deutlich stärker als I.

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16

Dienstag, 7. September 2021, 22:38

Warum bei maximalem Drehmoment? Für maximale Beschleunigung wird maximale Leistung benötigt und die liegt nicht im Bereich des höchsten Drehmoments an, sondern viel später, kurz vorm roten Bereich.

Wer einen Handschalter maximal beschleunigen will, dreht ja auch weit aus und schaltet dann. Bei modernen Turbobenzinern liegt das max. Drehmoment zwischen 1500 und 2500 Umdrehungen an. Schaltet man immer bei 2500 hoch, befindet man sich zwar durchgängig im Bereich des höchsten Drehmoments, aber man hat nicht die maximale Beschleunigung.

walchi

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17

Mittwoch, 8. September 2021, 09:44

also um zur anfangsfrage zu kommen: ich benutze es bei mir regelmäßig und situationsabhängig. 99% fahre ich in I weil es alles perfekt macht wie ich es brauche. beim fahren auf bergstraßen oder vor überholvorgängen wo man in eine lücke schnell reinwechseln muss wie zb auf der autobahn wähle ich aber S. auf bergstraßen in engen kehren sinkt die drehzahl nicht stark ab was den fahrspaß aber steigert aber auch das empfinden verbessert,dass das getriebe aufs gas so reagiert wie man es sich erwartet. schwer zu beschreiben. auch beim bergabfahren ist die motorbremse besser weil er die drehzahl und den gang hält und man nicht so schnell schneller wird oder mit den paddels eingreifen muss. beim einreihen in eine lücke auf der schnelleren fahrspur entfällt auch so ziemlich die gedenksekunde beim gasgeben. es ist einfach alles etwas agiler.
zumindest beim turbomotor. beim sauger konnte ich den vergleich nicht ausgibig teste. aber ich würde jedem empfehlen sich mit der funktion zu spielen um die unterschiede der modi und ansprechverhalten zu lernen.
mfg

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18

Mittwoch, 8. September 2021, 12:36

Beim Turbo mag das auch durchaus Sinn machen und auch spürbar sein.

Beim Sauger hingegen merkt man quasi keinen Unterschied, außer dass die Drehzahl beständig ca. 700 Umdrehungen höher liegt und das Gaspedal spitzer reagiert.

Für Motorbremse mag das in Ordnung sein (wobei ich da lieber am Lenkrad runterschalte), aber für alles andere bringt es wenig bis nichts. Bei S muß man zum Überholen das Gas hab durchtreten, bei I zu 3/4. Dadurch fühlt sich S subjektiv stärker an. Bei Vollgas bleibt es aber eh gleich. Daher für mich recht unnötioge Spielerei beim Brot- und-Butter-Motor.

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19

Donnerstag, 9. September 2021, 17:39

Hat jemand im Hänger Betrieb damit Erfahrungen sammeln können?
Empfohlen laut Anleitung ist der S Mode beim Wobnwagen.

Vielen Dank!


Ich fahre mit dem wohnwagen eigentlich immer im S-Modus. Den Vorteil sehe ich darin das die Drehzahl nicht so weit abfällt an den Steigungen, heist er ist einfach besser auf Zug und reagiert feiner. Insgesammt ist das Drehzahlniveau im S- auch höher, was insgesamt mehr Leistung generiert.

Waldschratt

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20

Freitag, 10. September 2021, 17:18

Warum bei maximalem Drehmoment? Für maximale Beschleunigung wird maximale Leistung benötigt und die liegt nicht im Bereich des höchsten Drehmoments an, sondern viel später, kurz vorm roten Bereich.

Wer einen Handschalter maximal beschleunigen will, dreht ja auch weit aus und schaltet dann. Bei modernen Turbobenzinern liegt das max. Drehmoment zwischen 1500 und 2500 Umdrehungen an. Schaltet man immer bei 2500 hoch, befindet man sich zwar durchgängig im Bereich des höchsten Drehmoments, aber man hat nicht die maximale Beschleunigung.

Beschleunigung kommt aus Drehmoment, weshalb diese bei Überschreitung des Maximalen nicht steigt, sondern bis zur Höchstdrehzahl gleich bleibt oder auch nachlässt.
Besonders gut kann man das e-Boxer nachvollziehen. Wenn man da im Bereich von 4.000 bleibt beschleunigt das Auto besser, als wenn man das Pedal bis zum Bodenblech, also bis 6.200, durchtritt.