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Dirk124

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1

Freitag, 22. Februar 2019, 14:06

Forester SJ EZ 2013: Korrosionsschaden

Hallo,
unser Fahrzeug hat auf dem vorderen Kotflügel in oben in der Nähe der A-Säule einen Rostschaden. Und zwar bildet sich unter dem Lack eine vermutete Rostblase, die den Lack hockdrückt. Und das ohne Steinschlag von außen.

Hat das schon einmal jemand gehabt?

Viele Grüße

Dirk

Honda

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2

Freitag, 22. Februar 2019, 14:41

Bei meinen Legacy 2011 kammen nach 2-3 Jahren mehrmals Blasen an der Fahrertür und am Türfalz Beifahrerseite (immer an anderer Stelle).
Reparatur ging schnell, eine paar Fotos zu Subaru dann kam die Freigabe für die Reparatur.
Ich habe mich nur gewundert warum man nicht gleich neue Türen eingebaut hat.

Subi-Lu

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3

Freitag, 22. Februar 2019, 16:30

Mein Kumpel hatte seinen SJ XT auch wieder verkauft als er Rost unterm Heckklappengummi entdeckt hat.Da war das Auto 2,5Jahre alt.

Gruss Jörn!

Black STi

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4

Freitag, 22. Februar 2019, 21:19

Diese Probleme betreffen nicht nur Subaru!
Geschuldet ist das Ganze dem Agressiven Streusalz (in Österreich nochmal schlimmer, da zusätzlich mit Lauge enteist wird) und teilweise verunreimigungen in/unter der Zinkschicht (kenne ich so von VW,Audi, Skoda,...)

Dazu kommen dann erschwerend diverse kontruktive Rostbeschleuniger :D

Dem Ganzen (exkl. Der Rostblasen die sich ohne Beschädigungen bilden) kann man entgehen, wenn man sein werksneues Fahrzeug einfach richtig komplett konserviert, sprich Alles was möglich ist abbauen/zerlegen und richtig saftig mit einem guten Korrosionsschutzwax versiegelt. Innotec High Temp Wax kann ich mehr als empfehlen.

Bei Blasen die sich ohne augenscheinliche Beschädigung bilden sollte man mal mit einem Auflichtmikroskop genauer untersuchen. Oft sind es Microbeschädigungen, die mit freiem Auge nicht zu erkennen sind. Salzwasser oder Lauge dringt durch die allerkleinsten spalte und Öffnungen. Dagegen könnte eine Keramikbeschichtung helfen. Das Ganze ist aber recht kostspielig und wenns auf Garantie bezahlt wird würde ich außer einer Wax Konservierung nix machen.

Was mir auffällt ist, dass in den letzten 5 Jahren bei verschiedensten Marken mehr auf Rostschutz Wert gelegt wurde und seit geraumer Zeit da wieder mehr gespart wird :/

Das Thema ist aber ein Endlosthema, da die Rost Scheixxe hauptsächlich in Deutschland und nochmal verstärkt in Österreich auftritt. Das sind dann quasi kleine summen die die Garantie dann frisst...

Dirk124

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5

Montag, 25. Februar 2019, 14:54

"Grundlose" Blasen mitten auf einer Fläche sind einfach nicht akzeptabel, Streusalz hin oder her.

Meine Benze, inzwischen 30 Jahre alt, hatten zwar auch einige Rostschäden, aber bisher keine "grundlosen" Blasen.

Mal sehen, was Subaru jetzt dazu sagt.

Du hast völlig Recht, man muß dringend Hohlräume und Unterboden konservieren.

HInsichtlich der Hohlraumkonservierung zweifele ich die Wirksamkeit von Wachs an, sobal nur die geringste Korrosion begonnen hat.
Da ist Mittel der Wahl Mike Sanders.

Viele Grüße

Dirk

Black STi

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6

Montag, 25. Februar 2019, 18:19

Meine Benze, inzwischen 30 Jahre alt, hatten zwar auch einige Rostschäden, aber bisher keine "grundlosen" Blasen.

Mal sehen, was Subaru jetzt dazu sagt.

Du hast völlig Recht, man muß dringend Hohlräume und Unterboden konservieren.

HInsichtlich der Hohlraumkonservierung zweifele ich die Wirksamkeit von Wachs an, sobal nur die geringste Korrosion begonnen hat.
Da ist Mittel der Wahl Mike Sanders.

Viele Grüße

Dirk



Gut, die Mittel dürften ein Streitthema sein und Mike Sanders ist sehr sehr gut!

Zum Innotec High Temp Wax: Bei VW gab es einen Test bei den Touran Unterböden. Die hatten anfangst Probleme knapp hinter dem Vorderrad mit Rost.

Einmal wurde komplett entrostet, Grundiert , Lackaufbau und Versiegelt.
Beim Anderen Fahrzeug wurde mit einem Agressiven Dampfstrahler der lose Rost abgestrahlt und dann nur mit dem Innotec Wax dick versiegelt. Rate mal was bei Weiiiiiiiiiitem länger gehalten hat: Richtig ... das Pure Wax am blanken Blech.
Dieses Wax ist schon eine Hausnummer unter den ganzen erhältlichen Mitteln.

Wenn ich beginnenden Rost vermute, arbeite ich mit Fertan vor, danach kommt Brunox Epoxy in 2 Schichten drüber und dann extradick das innotec Wax. Vorher wird natürlich mit dem Dampfstrahler heiss gesäubert was das Zeug hält.

In den ganzen Jahren gabs noch keine einzige Reklamation :) und es sieht echt bombenmäßig aus.

Dirk124

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7

Montag, 25. Februar 2019, 22:43

Einmal wurde komplett entrostet, Grundiert , Lackaufbau und Versiegelt.

Zum Innotec High Temp Wax: Bei VW gab es einen Test bei den Touran Unterböden. Die hatten anfangst Probleme knapp hinter dem Vorderrad mit Rost.

Einmal wurde komplett entrostet, Grundiert , Lackaufbau und Versiegelt.

Zum Innotec High Temp Wax: Bei VW gab es einen Test bei den Touran Unterböden. Die hatten anfangst Probleme knapp hinter dem Vorderrad mit Rost.

Einmal wurde komplett entrostet, Grundiert , Lackaufbau und Versiegelt.



Interessant: Dazu gleichmal zwei Fragen:
1. Wen meinst Du mit VW? Das Werk oder eine VW-Werkstatt?
2. Was heißt komplett entrostet? Meinst Du "entrostet", wie es 99 % der Werkstätten machen oder meinst Du damit "sandgestrahlt" und sofort mit "2K-Epoxy" grundiert, wie es 1 % der Werkstätten in solchen Fällen machen?

Viele Grüße

Dirk

Dirk124

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Montag, 25. Februar 2019, 22:49

Innotec High Temp Wax

Ich gestehe, daß ich bei dem Wachs meine Zweifel habe. Gerade die Fähigkeit, bei etwas höheren Temperaturen wieder weich zu werden, ist gewünscht: Dann schließen sich nämlich im Wachs Risse, die sich gebildet haben, wenn es darunter wieder etwas gerostet hat.

Bleibt das Wachs hart so wie bei dem Innotec beworben, so platzt es früher oder später auf, wenn man es auf angerostete Bleichteile aufträgt.
Meine Erfahrung.
Wachs auf jungfäulich lackiertes Blech ist sicherlich gut für Jahre sofern es nicht gänzlich aushärtet.
Auf angerosteten Teilen geht dauerhaft nach meiner Erfahrung nur Mike Sanders, weil sich dort Risse wieder schließen.
Mike Sanders ist übrigens eine Mischung aus Wax uns Vaseline, die flüssig wird, wenn es warm wird. Aber trotzdem bleibt immer noch genügend selbst an senkrechten Flächen haften.
Die hohe "Temperaturbeständigkeit" des Innotec ist meines Erachtens nur ein Feature für die Werstätten, die keine Reklamationen von Kunden haben wollen, die sich beschweren, daß im Sommer Tropen unter dem Auto oder sonstwo sind.

Habe mit vielen Wachsen experimentiert und bin schlußendlich bei Mike Sanders gelandet.

Gut Wachse findet man z.B. hier:

https://bevo.mercedes-benz.com/bevolisten/385.1_de.html

https://bevo.mercedes-benz.com/bevoliste…2_de.html#close

https://bevo.mercedes-benz.com/bevolisten/385.4_de.html

Wobei die alle nichts taugen auf bereits angerosteten Stellen. Habe ich alles schon getestet.

Dirk

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Black STi

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9

Montag, 25. Februar 2019, 22:52

Das wurde beim Importeur in Österreich (glaub das war in Salzburg wenn ich mich recht erinnere... oder in Wien ?( ) gemacht.
Entrostet wurde mit den gängigen Werkstattmitteln, also mit einer Strahlbürste, die richtig tiefgehend entrostet, das ist wie Sandstrahlen (wenn die Bürsten gut und neuwertig sind). Also es war komplett rostfrei wie nachm Sandstrahlen.
Grundierung war und ist nachwievor eine Phosphat Grundierung (der letzte Scheiss meiner Meinung). Mit Epoxydharzgrund hätte das sicherlich länger gehalten!

Ich wollte damit nur aufzeigen wie beständig das Wax ist. Ich finde leider die Angaben zum Salzsprühtest und dem "Abwaschverhalten" (mir fällt grad der verwendete Ausdruck nicht ein) nichtmehr... jedenfals ists eines der Besten erhältlichen Mittel.

Meine Erfahrung mit Mike Sanders ist, dass das Zeug ewig und noch länger überall raustropft wenns mal warm wird (Sommer in der Sonne). Das passiert mit dem Innotec nicht ;)

Dirk124

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Montag, 25. Februar 2019, 23:05

Meine Erfahrung mit Mike Sanders ist, dass das Zeug ewig und noch länger überall raustropft wenns mal warm wird (Sommer in der Sonne). Das passiert mit dem Innotec nicht

Das stimmt!

Dirk124

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11

Montag, 25. Februar 2019, 23:09

Entrostet wurde mit den gängigen Werkstattmitteln, also mit einer Strahlbürste, die richtig tiefgehend entrostet, das ist wie Sandstrahlen (wenn die Bürsten gut und neuwertig sind). Also es war komplett rostfrei wie nachm Sandstrahlen.

Sorry, das kann ich mir nicht vorstellen, daß man damit die Qualität das Strahlens erreicht.
Ich kann mir dazu eine Meinung erlauben, ich strahle selber an meinen Autos.


Außerdem kann man mit Werkstattmitteln nicht phosphatieren.
Wenn, dann nur so:

Phosphatierung


Und dann kommt trotzdem dadrauf noch Expoxy-Grundierung.

Und dann hält das mindestens solange wie eine gute werkseitige Ausführung.

Dirk

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Mittwoch, 27. Februar 2019, 13:14

Die Bürsten sind wirklich swhr gut und funktionieren uch solange sie scharf sind.

Ich persönlich strahle auch lieber und danach gibts nix Anderes als Epoxy Grund! Gab auch noch nie Probleme :) :thumbsup:
Hab damals schon immer die Instandsetzungsvorschriften von VW und die vorgeschriebenen Materialien stärkstens kritisiert und bemängelt.

Ich wollte damit ja auch nur aufzeigen wie gut das Wax ist.

Dirk124

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13

Mittwoch, 27. Februar 2019, 17:18

Garantie odere Kulanz abgelehnt.

Subaru Deutschland hat jetzt Garantie oder Kulanz für die Rostbeule abgelehnt.
Garantie für Oberflächenrost gäbe es nur drei Jahre lang.

Eigentlich ein Witz.

Dirk

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14

Mittwoch, 27. Februar 2019, 21:28

@Dirk124:
Hallo Dirk,
ich hatte vor vielen Jahren einmal das Problem mit Rostblasen an der A-Säule und im Bereich des Daches zur Frontscheibe hin.
Das Problem war wohl, dass nach einigen Schreibenwechsel (wegen Steinschlag) wohl unsauber gearbeitet wurde, was die
Rostblasen hervorgerufen hat.
Hattest Du vielleicht auch schon (diverse) neue Windschutzscheiben bekommen? Vielleicht liegt bei Dir ja auch die Ursache hierin?

Greetz
Sven

Dirk124

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15

Mittwoch, 27. Februar 2019, 23:18

Nein, alles ist absolut original wie aus dem Werk. Und Steinschläge hat er auch nicht.
Dirk

Downforce

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16

Donnerstag, 28. Februar 2019, 06:41

Bei meinem Forester SJ Bj.2013 ist kein einziger Rostfleck oder sonstige Lackbeschädigung trotz extremen Salzeinsatz im Landkreis. Meiner hat dieses Venetian Red Perl. Vielleicht gibt es bei den Farben einen Unterschied in der Qualität.

Dirk124

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17

Dienstag, 24. März 2020, 20:59

Kein Lackschaden

Hallo,
unser Fahrzeug hat auf dem vorderen Kotflügel in oben in der Nähe der A-Säule einen Rostschaden. Und zwar bildet sich unter dem Lack eine vermutete Rostblase, die den Lack hockdrückt. Und das ohne Steinschlag von außen.

Hat das schon einmal jemand gehabt?

Viele Grüße

Dirk


Hallo,

ich muss hier mal auf meinen damaligen Post zurückkommen.

Es hat sich rausgestellt, dass es sich NICHT um einen Rostschaden gehandelt hat. :whistling:
Ich habe nämlich die Stelle punktuell mit dem Schraubendreher aufgebrochen und darunter keinerlei Rost gefunden. Auch die Grundierung war noch völlig in Ordnung.
Also 1: Die Aufregung war überflüssig. 2. Das Aufbrechen der Stelle hat mehr Schaden gemacht als nötig. :wacko: ;(
Dann habe ich bei ganz genauer Betrachtung festgestellt, dass sich an der Stelle eine fast nicht sichtbare Delle befindet.
Es muss also jemand gegen das Blech gestoßen sein und es so stark nach innen gedrückt haben, dass das Blech dort genkickt ist und diesen Riß im Lack erzeugt hat, der aussieht, als ob unter dem Lack Rost gearbeitet hat. Danach ist wohl das Blech wieder in seine Ausgangsstellung zurückgesprungen.
Das ist schon eigenartig, aber genau das muß passiert sein.

Viele Grüße

Dirk