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Offroadeule

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1

Montag, 23. März 2020, 17:07

Neuer Alltagsgefährte. Vom Forester 2.5t zum XV 1.6. Kann das gutgehen?

Halbe Leistung. Halbes Drehmoment -> Halber Fahrspaß? So könnte man den Wechsel vom Forester mit dem 2.5XT auf den 1.6 Sauger vielleicht beschreiben. Aber trifft das auch auf die Realität zu - bzw. beschreibt es alles, was mit einem Wechsel einhergeht? Die Geschichte zu diesem Wechsel ist übrigens gar nicht so eintönig, wie man denken mag, deshalb gibt es zur Aufmunterung in der Krisenzeit heute Teil 1…

Ausschlaggebend für den Wechsel des Erstwagens war letztlich die Zuverlässigkeit. Ein 15 Jahre altes Auto im Alltag zu bewegen, erfordert den einen oder anderen Kompromiss. Manchmal geht dieser auch zu Lasten der Zuverlässigkeit. Und dann kann man nachts um 1 schon mal wütend werden, wenn das Kühlsystem mal wieder streikt und man nicht weiß, wie man den Termin am nächsten Morgen wahrnehmen soll, weil der Forester mal wieder zum Doktor will. Naja im Alter haben wir wohl alle unsere Wehwechen und auch ein Subaru ist davon nicht gefeit. Wenn dann noch eine Portion mangelnde Reichweite, hoher Verbrauch und lautes Geräuschniveau hinzukommen und Frau lieber mit dem Ignis in Urlaub fährt als mit dem Forester, dann wird es Zeit, über Alternativen nachzudenken. Das gilt erst Recht wenn der tägliche Arbeitsweg großteils aus Überland und Stadtverkehr besteht und man sich am Ende des Jahres fragt: wann habe ich eigentlich je mehr als 100 PS genutzt?

Es begann also die Suche nach einem neuen Begleiter im Alltag, am liebsten als Jahreswagen mit einer guten Portion Garantie für sorgloses Zusammenleben. Automatik sollte es sein, Benzinmotor, Abstandstempomat, ordentlich Bodenfreiheit für den Holzausflug in den Wald und ein gutes Allradsystem. Budget max 20tE. Da sollte es ja einiges geben, denkt man sich, doch weit gefehlt: am Ende war die Übersicht doch relativ überschaubar. Die Angebote der deutschen Hersteller (und ihrer Submarken), die preislich im Rahmen lagen, waren fast alle außerhalb der Garantie und mit deutlich 6-stelligen Kilometerleistungen. Auf Problemmotoren wie dem 1.4tsi aus dem VAG-Lager hatte ich wahrlich auch keine Lust. Diesel wollte ich nicht, weil sich mein Fahrprofil ständig verändert und es neben fahrintensiven Monaten auch passieren kann, dass wochenlang nur Kurzstrecke auf dem Programm steht.

Trotzdem wollte ich mal den Blick aus dem Subaru-Lager wagen. Es stellten sich im ersten Test Hyundai Kona, Mazda CX-3 und Suzuki Vitara einem Rennen. Um es kurz zu machen: teils sehr agile Autos, besonders Mazda und Hyunda, aber schon ein leichter Test im Hohlweg zeigte, kein einziger mit richtiger Geländefähigkeit. Leider kann man ja nicht mit Testwagen extrem durch den Wald heizen oder Anhänger ziehen, aber nach ein paar Jahrzehnten Fahrpraxis hatte ich bei keinem das Gefühl, wirklich dafür gebaut zu sein. Beim Hyundai verursachte mehrmaliges Anfahren am Hang übrigens schon leichten Kupplungsgeruch vom DSG. Wie soll das erst mit Anhänger aussehen? Auf der Straße dafür ein sehr spritziges Auto. Der Huyandai war doch sehr eng im Innenraum und der Suzuki wirkte etwas sehr nach Hartplastik und auch der Abstandstempomat konnte mich hier nicht wirklich überzeugen.
Also doch ein Subaru? Aber der XV war damals nur mit 114 PS und Saugmotor verfügbar… Eigentlich doch außerhalb der Vorstellungskraft. Bis ich mir schließlich einen Ruck gab und einen Termin zur Probefahrt ausmachte…

chrisscha

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2

Montag, 23. März 2020, 18:20

OKAY ich verfolge das hier mal , glaube aber nicht das an mein SGXT irgendwas rankommen soll, wenn er mir zu laut wird, wird er halt gedämmt.

IKR

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3

Montag, 23. März 2020, 21:40

Ich habe zwar nicht von einem Forester 2,5 XT zum XV 1,6 2017 gewechselt, sondern von von einem Forester SH 2,0X 2010, also von 150 PS zu 114 PS.
Nach nunmehr drei Jahren mit dem XV kann ich sagen: Ich habe es überhaupt nicht bereut!
Natürlich muss man sich insbesondere bei niedrigeren Drehzahlen auf die langsamere Beschleunigung umstellen, aber nach einiger Zeit hat man sich daran gewöhnt, wenn es denn nötig ist, aus einem niedrigeren Gang mit höheren Drehzahlen zu überholen, zumal man den 1,6 l Motor bis 6500 u/min hochdrehen darf. So ist man nach dieser Eingewöhnungszeit auf den Landstraßen insgesamt auch nicht mehr durch langsame LKWs am Fortkommen behindert als vorher mit den 150 PS des Foresters.
Die Höchstgeschwindigkeit meines XV 1,6 beträgt mit dem Navi auf ebener Strecke ohne Rücken- oder Gegenwind gemessen 186 km/h. Der Forester fuhr auf die gleiche Weise gemessen genau 200 km/h.
Aber wo kann man heutzutage noch auf der Autobahn gefahrlos tatsächlich mit Höchstgeschwindigkeit fahren?
Und wenn ich den Benzinverbrauch des Foresters bei Höchstgeschwindigkeit mit dem Verbrauch des XVs bei Höchstgeschwindigkeit vergleiche, liegen die Werte bei ungefähr 13,5 l/100km des Foresters zu 11l/100km des XVs.
Im Jagdrevier muss man allerdings beim XV beim Anfang sehr steiler Wege mehr aufpassen, da der Böschungswinkel des XVs durch den nach vorne längeren Frontspoiler ungünstiger ist. Fährt man eine solche Stelle mit dem XV etwas schräg an, gibt's da dann auch keine Probleme.
Vor drei Jahren war die nur noch beim XV 1,6 vorhandene Untersetzung für mich der ausschlaggebende Punkt, vom Forester zum XV zu wechseln. Mit der Untersetzung waren und sind im Jagdrevier die beiden Anstiege mit ca. 28 und 31 % überhaupt kein Problem. Da hab ich bei Allradfahrzeugen von Jagdfreunden insbesondere im Winter schon andere Sachen gesehn... ;)
Das "Downsizing" von 240 PS zu 114 PS kann ich natürlich nicht beurteilen. Im Benzinverbrauch wird man es aber mit Sicherheit als sehr positiv empfinden.

Offroadeule

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4

Montag, 23. März 2020, 21:58

OKAY ich verfolge das hier mal , glaube aber nicht das an mein SGXT irgendwas rankommen soll, wenn er mir zu laut wird, wird er halt gedämmt.

der SGXT ist einfach ein sehr tolles Fahrzeug und hat mir auch viel Spaß gemacht. Das er tolle Performance bietet, ist ja auch unbestritten. Ich will mit dem Text auch eher über den 1.6er berichten, der meiner Meinung nach sehr oft (siehe Testberichte) ziemlich schlecht dargestellt wird. Vielleicht ist der eine oder andere Mitleser noch unentschlossen und ich kann nach einem Jahr Praxiseinsatz ein paar wirkliche Erfahrungswerte geben...

Ich habe zwar nicht von einem Forester 2,5 XT zum XV 1,6 2017 gewechselt, sondern von von einem Forester SH 2,0X 2010, also von 150 PS zu 114 PS.
Nach nunmehr drei Jahren mit dem XV kann ich sagen: Ich habe es überhaupt nicht bereut!

Nein bereuen tun ich auch nichts. Bin auch eine zeitlang den EJ20 im Forester mit den 125 PS gefahren. Der ging schlechter als der 1.6er im XV, was aber sicher auch am CVT-Getriebe liegt - wobei es sich subjektiv nicht sehr stark anfühlt... aber dazu morgen mehr :D

kofel

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5

Montag, 23. März 2020, 23:13

...Ich will mit dem Text auch eher über den 1.6er berichten, der meiner Meinung nach sehr oft (siehe Testberichte) ziemlich schlecht dargestellt wird. Vielleicht ist der eine oder andere Mitleser noch unentschlossen und ich kann nach einem Jahr Praxiseinsatz ein paar wirkliche Erfahrungswerte geben...

Also ich freue mich über deine Erfahrungsberichte mit dem kleinen XV.

Habe vor, in >= 3 Jahren umzusteigen und da ist Subaru in meinem "Beuteschema". Als Vernunftauto der 1,6er XV mittlere Version oder doch gleich der Outback.

Ich bin derzeit mit einem Superb 1,4 TSI Combi unterwegs. Mit 5 Jahresgarantie wegen des "zuverlässigen" DSG. Dh. sollte innerhalb der Garantiezeit etwas gröberes anfallen, ist er vor Ablauf der 5 Jahre weg. Die aktuell 150 PS brauche ich als Österreicher, der fast nur Stadt/Überland fährt, nicht wirklich.

Bin schon mal mit einem Impreza 1,6 probegefahren. Der hat mir schon recht zugesagt. Aber der Kofferraum! Im Urlaub lassen wir nur das notwendigste daheim :whistling:

Neben der Fahreindrücke interessiert mich daher auch die tatsächliche Nutzbarkeit des Kofferraums, wenn man die Bank nicht umlegt. Dh: hat man da einen vernünftigen Kofferraum zur Verfügung? Oder muss man praktisch für die Urlaubsfahrt immer umlegen?

Das P/L Verhältnis ist ja bei den Subaru (auch in Österreich) wirklich gut.

Viel Spaß mit deinem Neuen und allzeit unfallfreie Fahrt!

chrisscha

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6

Dienstag, 24. März 2020, 00:33

der SGXT ist einfach ein sehr tolles Fahrzeug und hat mir auch viel Spaß gemacht. Das er tolle Performance bietet, ist ja auch unbestritten. Ich will mit dem Text auch eher über den 1.6er berichten, der meiner Meinung nach sehr oft (siehe Testberichte) ziemlich schlecht dargestellt wird. Vielleicht ist der eine oder andere Mitleser noch unentschlossen und ich kann nach einem Jahr Praxiseinsatz ein paar wirkliche Erfahrungswerte geben...


sollte keine Kritik sein, hoffe du lässt dir nicht so lange Zeit mit den einzelnen Teilen.
Persönlich finde ich der XV oder Outback einen gelungenerer SG nachvollger , als die komisch großen modernen Forester.

Offroadeule

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7

Dienstag, 24. März 2020, 15:59

Gesagt getan fuhr ich also an einem Freitagmorgen zu meinem Subaru-Händler. Erstmal durch den Showroom getigert, da stand auch ein neuer Outback in grün, da kann man schon mal schwach werden, aber die Neuwagenpreise holen einen ja auch schnell wieder auf den Boden zurück. Nach einem kurzen Gespräch ging es dann zum Testwagen, einem XV 1.6 in dunkelgrau (dark grey) in der Exklusiv-Ausstattung.



Außendesign.
Von außen ein wirklich schönes Auto, gerade im Vergleich zum Vorgänger wurde an der ein oder anderen Stelle nachgeschärft, was dem XV optisch echt gut tut. Das Heck wirkt nicht mehr so klobig und die Kniffe in der Seitenlinie geben dem Auto mehr Bewegung. Die Front ist schärf gefaltet und der aktuellen Designsprache von Subaru angepasst worden. Gerade in Kombination mit den LED-Scheinwerfern (ab Ausstattungslinie Comfort) wirkt das modern ohne dabei übertrieben nach Kirmes auszusehen (wie mancher Hyundai). Der Grill in Wabenoptik ist sehr knackig gestaltet ohne dass er übertrieben groß gezogen wurde, wie das manch deutscher Hersteller mittlerweile betreibt.


Die 22 cm Bodenfreiheit machen schon was her, gerade wenn man sich mal in die Hocke begibt, sieht man den deutlichen Unterschied zur Konkurrenz, die zwischen 5 und 7cm weniger Bodenfreiheit hat. Positiv ist auch, dass der XV in der 1.6 Version mit 17-Zoll Felgen und einer Reifengröße von 225/60 ausgeliefert wird. Das ist deutlich größer als die alten Subaru-Modelle und bietet auf schlechten Straßen dennoch Komfort durch die Walkbewegung im Reifen. Umso wichtiger, weil das Fahrwerk deutlich straffer ist, als Subarus das noch vor zehn Jahren waren. Und zudem eine gängige Reifengröße (man darf auch 225/55 fahren) vieler SUVs, für die es auch gute AT-Bereifung wie beispielsweise den Geolander G015 gibt. Von extremer Bereifung rate ich übrigens ab, doch dazu später mehr beim Thema X-Mode.
Der Radhausschutz aus Plastik und die Front-und Heckbereich aus Plastik sind übrigens weitaus sensibler gezeichnet, als Mazda es derzeit bei den CX-Modellen macht. Gerade bei hellen Farben entsteht so eine schöne und dezente Linienführung. Beim dunkelgrauen Farbton ist der Übergang zur Beplankung kaum zu sehen, dadurch wirkt das Auto weniger offroad-mäßig und der Übergang ist sehr ruhig. Die Farben finde ich persönlich mit Ausnahme von rot oder orange alle sehr gelungen – ein großes Manko ist meines Erachtens, dass es kein grün mehr gibt. Bei schwarz missfällt mir persönlich, dass der hohe Tiefenglanz und die matte Plastikbeplankung nicht wirklich harmonieren.



Raumangebot
Kommen wir also zu den Innenraum-Werten des XV. Im Vergleich zum alten Forester fällt der Zuwachs in der Fahrzeugbreite auf. Alle Verkleidungen sind weitaus solider und haptisch ansprechender gestaltet, die Türen fallen mit sattem Plopp ins Schloss. Hier merkt man deutlich die zwei Jahrzehnte zwischen den Generationen. Während sich ein alter Forester irgendwie zwischen Geländewagen und LKW anfühlt, geht ein aktueller XV in Richtung PKW. Die Materialzusammenstellung ist sehr sauber ausgeführt, in meinen Augen um Welten besser als im Vorgänger-XV. Hier hat Subaru wirklich seine Hausaufgaben gemacht. Vorsichtig sollte man allerdings beim Beladen sein, da die Kunststoffe und Kunstleder-Oberflächen schnell zerkratzen können. Das Platzangebot für Fahrer und Beifahrer ist sehr gut, die Sitze sind in Richtung sportlich geformt, aber sehr großzügig geschnitten. So werden auch etwas breitere Zeitgenossen entspannt sitzen. Im Vergleich zum Outback bieten sie deutlich mehr Seitenhalt. Eine Lendenwirbelstütze haben die vorderen Sitze leider nicht, allerdings sind sie doch sehr stützend ausgelegt, so dass ich auch auf längeren Strecken bequem sitzen kann. Die Stoffsitze sind in meinen Augen wirklich schick designed, das Wabenmuster in der Mittelbahn fasst sich sehr gut an. Die Kontrastnähte in Orange wirken als echter Eye-Catcher. Nachdem ich die Rücksitzbank schonmal spaßeshalber zerlegt habe, kann ich auch sagen, dass die Bespannung qualitativ sehr hochwertig ausgeführt ist. Allein der untere Teil der Rücksitzung beinhaltet mehr als 50 Klammerungen.

Die Platzverhältnisse auf der Rücksitzbank sind ebenfalls völlig ausreichend. Auch als 1,9m Person kann man problemlos hinten sitzen. Es gibt zwei Isofix-Plätze und drei Dreipunktgurte. Die Rücksitzbank ist 2/3 zu 1/3 geteilt. Ein Manko ist hier im Vergleich zur Konkurrenz, dass die Rücksitzbank keinerlei Einstellmöglichkeiten wie Verschiebbarkeit oder Neigungsverstellung bietet. Das können andere in dem Segment weitaus besser und würde auch die Nutzbarkeit des Kofferraums verbessern.
Der Kofferraum selbst fast 380 Liter und hat ein sehr schönes Maß. (Zum Vergleich: ein Forester SG fasst laut Prospekt 350 Liter.) Meine Reisetaschen lassen sich unten sehr schön hineinschichten. Es gibt allerdings eine Ladekante von gut 10 cm. Hier überlege ich noch, ob ich mir einfach einen doppelten Ladeboden baue. Beim Umklappen erzeugt die Rücksitzbank nämlich keine ebene Ladefläche sondern eine Stufe. Ich würde sagen für zwei bis drei Erwachsene ist der Kofferraum für Reisen absolut tauglich /groß genug. Bei voller 5-Mann-Besetzung wird die Beladung sicherlich zum Tetris werden, allerdings macht der Motor dann auch sicher nicht mehr viel Spaß (dazu mehr im Kapitel Motor-Getriebe). Die Kofferraumabdeckung funktioniert wie gewohnt und ist als Rollo ausgeführt – nicht wie manches Hartschalen-Cover der Konkurrenz.
Ein Manko im Kofferraum ist die miese Beleuchtung und das Fehlen von anständigen 12V-Buchsen. Aber auch das kann man ja problemlos lösen.
Ein tolles Feature, das der schlüssellose Zugang in der Exklusiv-Ausstattung bietet, ist der Sensor an der Heckklappe. Hier kann man mit einem selbstgewählten Zahlencode den Kofferraum öffnen und kann den Schlüssel im Auto lassen. Super praktisch beim Camping, wenn man nicht alle Wertsachen mit an den Strand schleppen möchte...

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Offroadeule« (25. März 2020, 21:08)


kofel

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8

Dienstag, 24. März 2020, 21:16

:thumbup:

Snoopy242

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9

Mittwoch, 25. März 2020, 16:06

Bin auf die Bewertung des Antriebs gespannt. Ich hab seit Juli 2018 etwas über 57.000 km mit dem XV 1.6 Trend abgerissen und bin nach wie vor der Meinung, das richtige Auto gekauft zu haben. Bisher keinerlei Defekte, überall durchgekommen, beim Fahren Entspannung pur. Verbrauch bei mir immer um die 6 Liter auf 100 km. Es waren auch schon Tankfüllungen mit über 1000 km Reichweite dabei. Allerdings habe ich ideale Voraussetzungen. Fahre fast nur Landstraße in Brandenburg und in der Regel 100 bis 200 km täglich. Da ist dann nur ein Kaltstart dabei.
Der Vitara war bei mir auch raus, nachdem ich eine Probefahrt hatte. Einfach zu plastiklastig und die Automatik war nicht mein Fall. Den CX 30 gab es 2018 noch nicht. Da wär die Entscheidung pro Subaru etwas schwieriger geworden.

Runeflinger

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Mittwoch, 25. März 2020, 17:48

Schön zu lesen, dass es noch Leute gibt, die im Alltag ohne die heute bereits durchschnittlichen 150+ PS auskommen können oder mit einer Zeit leben können für 0-100 km/h über 10s, was in meiner Jugend ausschließlich Sportwagen vorbehalten war.. :thumbup:

Wenn ich im Alltag den 90PS-Galant rauskrame oder wir für den Urlaub den Suzuki Swift nehmen, vermisse ich auch nichts - weder in der Stadt noch auf der AB, und wenn das mehr Leute täten, würden wir auch Flottenverbräuche runterbekommen.
"Der [WRX STI] ist ein perfektes Auto für den zeitgenössischen Intellektuellen." - Mara Delius
- Fun: JDM '05 Impreza WRX STI Spec C
- Trailer + Gepäck: JDM '04 Forester STI
- Youngtimer: XT, '92 Brumby, '87 Mitsubishi Galant
- Nichtsubaru-Alltag: '18 Suzuki Swift Sport +
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merant

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11

Mittwoch, 25. März 2020, 18:32

Und wer statt des XV den Impreza nimmt, ist mit den 114 PS noch flotter unterwegs ;)

elie621

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12

Mittwoch, 25. März 2020, 18:52

Hallo Leute, ich freue mich auch auf die Fortsetzung des Berichtes von Offroadeule. Vielen Dank für die bisherigen Anmerkungen, die ich nahezu alle bestätigen kann. Nach vielen Fahrzeugen in meinem Leben (ja ich bin schon etwas älter) vom A-Kadett über R 4, Golf (3x), Isuzu Trooper, Nissan Terrano (2x - war damals ein tolles Fahrzeug), Jimny, Mercedes (3x) zuletzt MB SLK bin ich Anfang 2019 auf den XV 1,6 umgestiegen - war auch ein radikaler Umstieg. Der XV ist ein tolles Fahrzeug, gut ausgestattet und ausreichend motorisiert - habe als ehemaliger Ermittler viele starke und schnelle Fahrzeuge (aus-)gefahren. Der XV macht richtig Spaß und ermöglicht ein völlig entspanntes und sicheres Fahren, auch ein zügiges. Aufgrund unserer bergigen Landschaft ist der Verbrauch zwischen 7 und 8 Litern (die Werte von Snoopy242 bewundere ich schon seit Anfang an - sie sind hier nicht möglich). Macht aber nichts, meine bisherigen Fahrzeuge lagen wohl alle darüber.
Wünsche Euch weiterhin eine gute Fahrt (wenn sie dann nach Corona wieder möglich ist) und bleibt gesund!

Offroadeule

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13

Mittwoch, 25. März 2020, 21:33

Anhängerkupplung

Weil wir gerade beim Außendesign waren und ich heute leider nicht so viel Zeit zum Schreiben habe, ein paar Infos zur Anhängerkupplung.
Der XV ist ein wirklich optimales Zugfahrzeug für Anhänger. Die max. Anhängelast liegt dabei gebremst bei 1400 kg und ungebremst bei 750kg. Vorsicht beim neuen Hybrid der darf nur etwas weniger ziehen. Der XV profitiert bei der Anhängernutzung eindeutig von seiner genialen Getriebekombination aus Drehmomentwandler und CVT-Getriebe. (mehr dazu später in einem separaten Abschnitt) Ich konnte schon Tests mit mehr als 1000kg Brennholz machen und muss sagen, der XV bietet dabei eine echt beeindruckende Drehmomentleistung. Man stellt die Drehzahl auf etwa 3500 Umdrehungen und er beschleunigt sehr nachdrücklich, wo andere mit dem Schalten kaum hinterher kommen. Das hat mich wirklich überrascht, hatte ich doch die Befürchtung, dass der kleine Motor hier an seine Grenzen kommt. Gerade weil ich durch den Forester XT mit 2.5l Motor und Automatik schon sehr verwöhnt war, was das Anzugsmoment betrifft. Ich konnte aber bisher alle Zugtests, die ich mit dem XT geschafft habe, auch mit dem XV bewältigen. (ich vermute dass die Getriebespreizung beim CVT auch deutlich größer ist) Und dazu zählt auch eine 15 prozentige Steigung mit besagtem Holzanhänger. Auch das rückwärts rangieren mit Anhänger geht sehr entspannt, weil genügend Anfahrtsdrehmoment zur Verfügung steht.
Für mich die vielleicht größte Überraschung, welche Anhängerperformance der XV bietet. Natürlich braucht er bei höheren Lasten etwas Drehzahl, aber das hält sich völlig im Rahmen. Ich glaube gerade im Gelände ist der XV mit Anhänger seinen Mitbewerbern haushoch überlegen.




Die Montage der Anhängerkupplung habe ich übrigens selbst durchgeführt. Für einen geübten Schrauber ist das überhaupt kein Problem. Ich habe mich für eine starre Kupplung mit vorkonfektioniertem Jäger Elektrosatz entschieden. Letzter nutzt zwar leider nicht den Stecker von Subaru, lässt sich aber auch sehr schnell montieren. Im Vergleich zur original Subaru-Kupplung spart man beim Teilepreis über 50 Prozent. Einbau nicht mit eingerechnet. Dieser war allerdings für mich entspannt in drei Stunden zu erledigen.