Es ist vollbracht!
Meine seit Monaten im Winterschlaf ruhende Lautsprecherablage hat ihren Weg in meinen Libero gefunden.
Nachdem das Problem einer sicheren Befestigung gelöst war, ging es ganz schnell.
Ich hatte einige Zeit darüber nachgedacht, wie ich die Konsole so anbringe, dass sie jeder Vollbremsung widerstehen kann - über das Verhalten bei einem Unfall kann ich nur hoffen, dass dann genug Stabilitätsreserve vorhanden ist, dass das Teil nicht durch den Innenraum fliegt - ohne, dass sich der Träger vom Dach löst, dürfte dies aber wohl kaum geschehen.
Vorerst nur die Rohversion ohne Polster- und Bespannstoff.
Noch weiss ich nicht, wie ich die Gewindestangen, die zum Einbau noch lang sein müssen, nach Einbau kürzen kann.
Aber gut Ding will Weile haben...
Vorerst nur das hier:
Die recht ungewöhnliche Form des schräggestellten Holzelementes kam beim Pappmodellbasteln raus. Ohne Modell wär´ ich wohl nie auf solch eine Form gekommen.
Hier deutlich sichtbar: Die (noch) lang überstehenden Gewindestangen. Durch die Notwendigkeit, die Holzelemente aneinander zu spannen, kann erst gekürzt werden, wenn alles zusammengebaut ist.
Ja, richtig, die Heckscheibe ist nicht mehr bis zur vollen Höhe frei. Exakt bis zum obersten Heizdraht der Heckscheibenheizung reicht die Konsole herunter. Der Blick in den Innenspiegel ermöglicht dennoch die Sicht bis zum (rückwärtigen) Horizont.
Die Befestigung sieht wie folgt aus:
Hinter dem Dachhimmel befindet sich eine Art Träger mit Befestigungslöchern (wie praktisch). Von diesen insgesamt sieben Befestigungslöchern werden fünf genutzt, um mit sog. "Gardinenwinkeln" das hintere, senkrechte Holzelement zu befestigen. Nochmal zwei dieser Gardinenwinkel halten über die Befestigung des Himmels an der "D-Säule" mittels zweier Schrauben das Holzelement nach hinten auf Spannung.
Das vordere, geneigte Holzelement wird mittels vierer Scharniere und 32 Holzschrauben erstmal unter das erste, senkrechte Holzelement geschraubt, später wird es, zum Verschrauben mittels der Gewindestangen, hochgeklappt.
Durch die beiden Holzelemente werden je paarweise Bohrlöcher zum Durchführen der Gewindestangen gebohrt, ich hielt vier Gewindestangen für genügend stabil. Die Zugkraft, die beim Zusammenschrauben der Gewindestangen entsteht, gibt der Konstruktion ihre eigentliche Stabilität. Sie nehmen große Unterlegscheiben auf. Gegen Lösen der Schrauben sind noch Federringe und zum Teil Sicherungsmuttern verwendet worden. Schraubensicherungslack kommt noch rauf, wenn alles bespannt ist und nicht nochmal aufgemacht werden muß.
to be continued...
Gruß - Björn
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