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Samstag, 9. April 2005, 13:34

Libero: Dachkonsole für Lautsprecher im Eigenbau

Es ist vollbracht!
Meine seit Monaten im Winterschlaf ruhende Lautsprecherablage hat ihren Weg in meinen Libero gefunden.
Nachdem das Problem einer sicheren Befestigung gelöst war, ging es ganz schnell.
Ich hatte einige Zeit darüber nachgedacht, wie ich die Konsole so anbringe, dass sie jeder Vollbremsung widerstehen kann - über das Verhalten bei einem Unfall kann ich nur hoffen, dass dann genug Stabilitätsreserve vorhanden ist, dass das Teil nicht durch den Innenraum fliegt - ohne, dass sich der Träger vom Dach löst, dürfte dies aber wohl kaum geschehen.

Vorerst nur die Rohversion ohne Polster- und Bespannstoff.
Noch weiss ich nicht, wie ich die Gewindestangen, die zum Einbau noch lang sein müssen, nach Einbau kürzen kann.
Aber gut Ding will Weile haben...
Vorerst nur das hier:



Die recht ungewöhnliche Form des schräggestellten Holzelementes kam beim Pappmodellbasteln raus. Ohne Modell wär´ ich wohl nie auf solch eine Form gekommen.




Hier deutlich sichtbar: Die (noch) lang überstehenden Gewindestangen. Durch die Notwendigkeit, die Holzelemente aneinander zu spannen, kann erst gekürzt werden, wenn alles zusammengebaut ist.




Ja, richtig, die Heckscheibe ist nicht mehr bis zur vollen Höhe frei. Exakt bis zum obersten Heizdraht der Heckscheibenheizung reicht die Konsole herunter. Der Blick in den Innenspiegel ermöglicht dennoch die Sicht bis zum (rückwärtigen) Horizont.


Die Befestigung sieht wie folgt aus:
Hinter dem Dachhimmel befindet sich eine Art Träger mit Befestigungslöchern (wie praktisch). Von diesen insgesamt sieben Befestigungslöchern werden fünf genutzt, um mit sog. "Gardinenwinkeln" das hintere, senkrechte Holzelement zu befestigen. Nochmal zwei dieser Gardinenwinkel halten über die Befestigung des Himmels an der "D-Säule" mittels zweier Schrauben das Holzelement nach hinten auf Spannung.
Das vordere, geneigte Holzelement wird mittels vierer Scharniere und 32 Holzschrauben erstmal unter das erste, senkrechte Holzelement geschraubt, später wird es, zum Verschrauben mittels der Gewindestangen, hochgeklappt.
Durch die beiden Holzelemente werden je paarweise Bohrlöcher zum Durchführen der Gewindestangen gebohrt, ich hielt vier Gewindestangen für genügend stabil. Die Zugkraft, die beim Zusammenschrauben der Gewindestangen entsteht, gibt der Konstruktion ihre eigentliche Stabilität. Sie nehmen große Unterlegscheiben auf. Gegen Lösen der Schrauben sind noch Federringe und zum Teil Sicherungsmuttern verwendet worden. Schraubensicherungslack kommt noch rauf, wenn alles bespannt ist und nicht nochmal aufgemacht werden muß.

to be continued...

Gruß - Björn

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2

Dienstag, 12. April 2005, 20:37

Weiter geht´s:
Für längere Fahrten mit den Kindern musste was her, um ihnen die Fahrt nicht so langweilig werden zu lassen.
Inspiriert von der "PCPraxis" sollte ein günstiger Beamer her.
Solche "Volksbeamer" werden aus ausgedienten Diaprojektoren gemacht. In eine Diaeinfassung kommt dann ein billiges 1,8 Zoll Miniatur-LCD. Die gesamte Vorschub- und Einfädelmechanik ist unwichtig. Benötigt wird die Optik, der Lampenkasten und die Lüftung.
Ein zum Volksbeamer umgebauter "Braun Paximat" nennt sich nun mein Eigen.




Mit 4 kg war der allerdings bedeutend zu schwer.
So musste der Trafo für die Lampe raus (die 150W 24V - Lampe wird durch eine 100W 12V - Lampe gleicher Bauform ersetzt) und einiges an Kleinteilen wurde auch nicht mehr gebraucht.




Das Gewicht liegt jetzt bei etwa 1,3 kg. Jetzt passt der Kasten auch besser zwischen die beiden Lautsprecher.

to be continued...

Gruß - Björn

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cweber

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3

Mittwoch, 13. April 2005, 09:37

Ich glaubs nicht ein Libero als rollendes Kino .

Jetz musst Du den Beamer nur noch so einbauen, dass man ihn zur Heckklappe herausschwenken und beim Camping ein große Leinwand (eventuell Rückpro) hinters Auto stellen kann.

Gruß
Christian

Gott fragte die Steine: "Steine, warum studiert ihr keine Elektrotechnik ?"
Und die Steine antworteten:" Weil wir nicht hart genug sind !"


geändert von: cweber on 13/04/2005 12:16:44

StukkiAlex

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Mittwoch, 13. April 2005, 10:04

@björn: sichere bitte noch deine lautsprecher zusätzlich mit einem stahlseil!
einfach ordentlich am lautsprecherkorb befestigen & dann irgendwo mit der karosse verschrauben...
nur für den fall das du mal nen unfall hast, was wir ja nicht hoffen wollen, deine mitfahrer werden sich bedanken wenn die lautsprecher auf einmal das fliegen lernen

ansonsten coole sache

alex


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13. Freies Bergrennen

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Mittwoch, 13. April 2005, 17:49

@Christian:
Da der Beamer eine nur sehr geringe Auflösung hat (die 116160 Bildpunkte reichen als unterste Grenze grade noch zum Lesen der Laufschrift bei N24) ist eine allzu große Bilddiagonale eher enttäuschend. Bei dem Abstand von Lautsprecherkonsole zur Leinwand, die etwa zwischen den Schiebesonnenblenden der Glasdächer befestigt wird, ist die Bilddiagonale etwa 60 cm. Bei der Auflösung mute ich meinen Kiddies das einfach mal zu .
Für Rückprojektion müsste ich das LCD im Beamer drehen, das geht nun nicht mehr... (auch eine Überkopfmontage hätte ja ihre Vorteile gehabt)
Ob beim Camping der Bedarf danach ist? Naja, vielleicht. Die Leinwand wird nicht mit der Verdunklung der "hinteren Kabine" verklebt. Seitenverkehrtes Rückpro ist also abends durch die Frontscheibe möglich, ist aber alles zu theoretisch.
Einfach die nächsten Bilder abwarten...


@Alex:
Vielen Dank. Das mit der zusätzlichen Sicherung hatte ich auch schon überlegt. Allerdings dachte ich nicht an eine Sicherung der Lautsprecherkörbe, sondern zusätzlich die Konsole zu sichern. Die direkte Sicherung der Lautsprecherkörbe ist allerdings einwandfrei besser. Vorerst hatte ich mir im Baumarkt die jämmerlichen Zugbelastungen der Ketten angesehen, kam dann aber auch schnell auf eine Stahlseilvariante. Das Gerassel wäre außerdem zu nervig .
Bisher hatte ich allerdings nur die Haltegriffe als weitere Befestigungsmöglichkeit gesehen.
Inzwischen ist mir die Iddee gekommen, dass längere Schrauben an der Heckklappenverschraubung, an die dann die anderen Enden der Stahlseile geschraubt werden, die wohl stabilste Befestigungsmöglichkeit in diesem Bereich der Karosserie darstellen werden, zudem die Sicherung dann noch immer von der Konsole verdeckt wird.

Gruß - Björn

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Samstag, 23. April 2005, 17:22

Ein herzliches "Hallo mal wieder" zu meiner Bastelstunde



Hier nochmal die Konsole im ausgebauten Zustand. Gut zu erkennen sind die fünf "Gardinenwinkel", an denen die Konstruktion hängt. Links und rechts am Rande noch die beiden gekürzten Winkel, die das hintere Konsolenbrett auf Spannung halten, die Scharnire und die Gewindestangen im geöffneten Zustand.




Damit jetzt auch bei einem Unfall niemand zuschaden kommt, habe ich noch als Verstärkung Drahtseile (6mm Durchmesser, 315 (!) kg Zugbelastung) karosserieseitig an der Heckklappenverschraubung...




...und auf der anderen Seite an den Lautsprecherkörben befestigt.




Das Beamergehäuse wird nun tatsächlich im Inneren der Konsole Platz haben. Wer hätte das gedacht, bei ursprünglichen Außenmaßen von ca 33x29x14 cm (TxBxH) und einem Anfangsgewicht von 4 kg...
Links das was raus, bzw. ab ist, rechts der Beamer in jetziger Form.
Wohl entgültiges Außenmaß: 21,5x18x13,5 cm (TxBxH). Gewicht: Lächerlich!




Schnippschnapp!




Etwas bereitet mir noch Kopfzerbrechen: Da im Ganzen 3 unterschiedliche Spannungen im Beamer benötigt wurden, mußte dies reduziert werden. Die 24V/150W-Lampe ist jetzt zwar nur noch 100W hell, hat aber dafür 12V Nennspannung. Kann wegen Unempfindlichkeit direkt ans Bordnetz.
Das LCD braucht 12V DC, aber hübsch ordentlich stabilisiert, nicht den Spannungsmüll vom Bordnetz, also ordentlich filtern.
AAAABER: Der Lüfter mit seinen 220V und ca 50W muß nun auch auf 12V laufen. Damit nun aber nicht auch der äußerst effiziente Lüfterkorpus durch irgend so ein schwächliches Computerlüfterchen ersetzt wird, muß ein 12V - Motor mit etwa 3 bis 4 Ampere UND einer 4,00 mm - Achse her.
Hat irgendwer ne Idee?

to be continued...

Gruß - Björn

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geändert von: yearning_bear on 23/04/2005 20:29:15

geändert von: yearning_bear on 23/04/2005 20:45:30

achim

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Samstag, 23. April 2005, 18:15

Ist jetzt vielleicht eine blöde Idee, aber ich glaub', im Modellbauladen gibt es Antriebsmotoren (für z.B. Modellboote) ,die die 12V Nennspannung und 3-5A Stromaufnahme haben! Vielleicht gibts da auch welche, die den erforderlichen Achsendurchmesser haben!

Ein Auto ohne Allrad ist immer nur eine Notlösung!

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8

Samstag, 23. April 2005, 19:38

Hallo Achim,
der Tipp ist gut, allerdings hab ich die Idee auch schon gehabt. Ich hatte beim zuständigen Modellbau-Laden angerufen und mich über die Palette informiert. Kyosho hat 12V - Motoren im Angebot. Allerdings ist der Normdurchmesser der Motorachsen 3,2 mm
Außerdem sind Modellbaumotoren dieser Leistungsklasse Rennmotoren mit hoher Drehzahl. Ich bräuchte eher einem Motor mit mittlerer Drehzahl und dafür großem Drehmoment.
Vielleicht werd´ ich mich auf den örtlichen Schrottplätzen mal nach kleineren Motoren für den Innenraumlüfter oder Scheibenwischermotoren, deren Vorsatzgetriebe abschraubbar ist, umsehen.
Allerdings ist mir da mehr nach "sehen - kaufen - einbauen". Zig Hauben öffnen und nach einem vermeindlich passenden Teil suchen ist nicht so mein Fall.

Akkuschrauber mit 12 oder 13,2 V sollten doch eigentlich genau die Bedingungen <u>Drehmoment hoch</u> und <u>Drehzahl mittelhoch</u> erfüllen. Die Achse wird wohl auch etwas kräftiger sein, als bei Modellbau-Rennmotoren sein.

Wo bekommt man eigentlich Ersatzmotoren für Akkuschrauber?

Gruß - Björn

<center> </center>

geändert von: yearning_bear on 24/04/2005 07:23:21

vonderAlb

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9

Samstag, 23. April 2005, 21:17

<BLOCKQUOTE id=quote><font size=1 face="Verdana, Arial, Helvetica" id=quote>quote:<hr height=1 noshade id=quote>Ich bräuchte eher einem Motor mit mittlerer Drehzahl und dafür großem Drehmoment.<hr height=1 noshade id=quote></BLOCKQUOTE id=quote></font id=quote><font face="Verdana, Arial, Helvetica" size=2 id=quote>
Die Idee Modellbau ist immer noch gut. Aber du musst mehr in Richtung Schiffsmodellbau schauen. Antriebe für Elektroboote haben meistens ein Reduziergetriebe. Die Schiffsschraube dreht sich langsam und kräftig, je nach Getriebe.

Andreas
Andreas

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Montag, 25. April 2005, 14:00

Hallo Andreas,
ich hab mich jetzt mal zum original verbauten Motor umgehört. Es handelt sich um einem sog. Asynchronmotor mit nicht mehr, wie 3000 U/min.
Ein Umbau auf 12V= kommt nicht in Frage, ist prinzipbedingt nicht möglich.
Aber es gibt Graupner-Motoren mit 5 mm Achse, jedoch immernoch zu hoch drehend und mit Getriebe zu groß, außerdem ist die Achse da zu kurz.
Dennoch konnte ich einen Motorenhersteller ausfindig machen, der einen verwendbaren Motor anbietet. Mal sehen, ob ich als Privatmann für ein einzigen Motor Antwort erhalte.
Gruß - Björn

Stratos

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11

Montag, 25. April 2005, 16:24


Ich halte das ja für eine gewagte idee, diese ganze Sache.
Aber wenn nix hilft, braucht man eben 220 Volt aus dem armen Bordnetz.

Guckst Du hier: http://www.venus.nl/omvormers/index.html

Sowas muss es doch auch in Deutschland geben.

*****STRATOS*****


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12

Montag, 25. April 2005, 19:47

Hallo Stratos,
die Verwendung eines <u>Wechselrichters</u> / <u>Spannungswandlers</u> wollte ich gezielt vermeiden, da diese das ohnehin Spannungsspitzen- und damit Oberwellen-Verseuchte Bordnetz sogar ganz in der Nähe der empfindlichen TFT-Elektronik noch zusätzlich mit "Spannungsmüll" belasten.

Aber warum soll es eine gewagte Sache sein? Meinst´ als "technische Herausforderung? Oder bezüglich TüV und "bewegte Bilder während der Fahrt"?
Zu letzterem: Ein lichtdichtes Rollo hinter den Lehnen der Vordersitze läßt sich sicherlich mit einem Schalter kombinieren, der bei eingeschalteter Zündung nur dann Strom auf den Projektor gibt, wenn das Rollo gezogen ist.
Zur Technik: Eigentlich kein Thema.
Gruß - Björn

cweber

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13

Dienstag, 26. April 2005, 08:43

Ich würde ja gerne helfen, aber das kleinste was wir für 12V verkaufen ist ein permanenterregter 12DC Motor mit 1/20HP das entspricht so etwa 38W. Das Teil kostet aber uns schon im Einkauf 162USD, wäre also für diese Anwendung doch leicht überdimensioniert.

Gruß
Christian

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marslev

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Dienstag, 4. April 2006, 21:22

Das sieht ja sehr spannend aus!
Ich selber wollte meinem Libero zusätzliche Boxen in der Kofferraumklappe gönnen. Anstatt dieser Plastikabdeckung. Aber zu deiner Idee hätte ich noch eine Frage. Wie hast du denn die Verkleidung vom Dachhimmel abbekommen. Ich bin nämlich auch auf der Suche nach Befestigungsösen o.ä. Ich möchte Schränke und Gardinen aufhängen (Mini-WoMo), ohne den Libero komplett zu durchlöchern. Vielleicht kannst du mir ja ein paar Tips geben. Außerdem würde ich gerne die Innenverkleidung der Schiebetüren entfernen. Erstens um sie zu verschönern und zweitens um die tür wieder gangbar zu machen. Da ist irgendetwas defekt. Vielleicht weißt du auch da Rat.
Ich wäre sehr Dankbar!

Caspar

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15

Mittwoch, 5. April 2006, 23:29

Jetzt sehe ich erst, dass ich hier gar nicht weitergemacht hatte. Da muß ich wenigesten mal ein Bild vom mobilen Libero-Kino hier reinsetzen... kommt demnächst.<BLOCKQUOTE id=quote><font size=1 face="Verdana, Arial, Helvetica" id=quote>quote:<hr height=1 noshade id=quote>Das sieht ja sehr spannend aus!
Ich selber wollte meinem Libero zusätzliche Boxen in der Kofferraumklappe gönnen. Anstatt dieser Plastikabdeckung. Aber zu deiner Idee hätte ich noch eine Frage. Wie hast du denn die Verkleidung vom Dachhimmel abbekommen. Ich bin nämlich auch auf der Suche nach Befestigungsösen o.ä. Ich möchte Schränke und Gardinen aufhängen (Mini-WoMo), ohne den Libero komplett zu durchlöchern. Vielleicht kannst du mir ja ein paar Tips geben. Außerdem würde ich gerne die Innenverkleidung der Schiebetüren entfernen. Erstens um sie zu verschönern und zweitens um die tür wieder gangbar zu machen. Da ist irgendetwas defekt. Vielleicht weißt du auch da Rat.<hr height=1 noshade id=quote></BLOCKQUOTE id=quote></font id=quote><font face="Verdana, Arial, Helvetica" size=2 id=quote>Wenn Du die volle Funktion des Liberos erhalten lassen möchtest, wirst Du, wie mehrere andere auch, nicht um eine Dachkonstruktion herumkommen. Meine Variante ist da eher minimalistisch, dafür Atombombensicher
Es gibt auch andere Varianten, wie diese hier oder diese hier.
Die Verkleidung bekommst Du hinten heruntergezogen, indem Du die Plastikpöppel (glaube 3 waren das) abziehst. Der dahinterliegende Träger fasst 5 Befestigungsmöglichkeiten (die 5 Winkel bei mir) und seitlich an der D-Säule nochmal mit zwei Punkten, an denen befestigt werden kann. Gardinen sind ganz Nett, aber Schränke aufhängen... traust Du denen wirklich zu, dass sie bei einem Innerortscrash nicht zu lebensgefährlichen Flugkörpern werden? Die zurätzliche Sicherung der Lautsprecherkörbe und der Konsole an sich mit Stahlseilen an der Kofferraumverschraubung bei mir hat seine Gründe.
Die Demontage der Türverkleidung hab ich in einem anderen Thread von Dir geschildert.
Setz´ ruhig ein paar Bilder rein, ist immer interessant zu sehen, was Andere so bauen.

<center> </center>

...und nicht vergessen: Alle weiblichen, einsilbigen Substantive ohne Umlaut, werden schwach dekliniert. (Loriot)

marslev

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Donnerstag, 6. April 2006, 01:16

Hallo!
Danke für die Infos! Werde gleich mal ausprobieren, ob ich den Himmel abbekomme. Mit den Ausbauarbeiten wird es aber leider noch ein wenig dauern. Bisher sind das nur so ein paar wilde Ideen in meinem Kopf. Daher gibt es leider so schnell auch keine Bilder.
Aber was meinst du denn mit "um die volle Funktion zu erhalten, komme ich um eine Dachkonstruktion nicht herum"? Ich wollte eigentlich die Lautsprecher-Konstruktion in der Kofferraumklappe so schmal (oder flach) halten, dass ein Umklappen der Rückbank immernoch möglich ist. Sollte eigentlich machbar sein. Allerdings müssen dann die Lautsprecher eher etwas kleiner sein, aber hinter der Verkleidung ist eh nicht viel Platz. Und bei den beiden Liberos, wo die Links hinführen, sieht die Dachkostruktion zwar sehr schick aus, aber was ist denn mit Kopffreiheit? Wohl eher nicht?
Und auf das Bild vom Kino bin ich gespannt.

Gruß
Caspar

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Donnerstag, 6. April 2006, 09:22

In erster Linie meinte ich mit "volle Funktion" die Mögichkeit, die Sitze noch flach zulegen. Da ich diese "Lautsprecher in Kofferraumklappe"-Konstruktion schonmal bei einem Polo früher umgesetz hab, weiss ich, wie tief das Ganze werden kann. Sperrholzplatte 18 oder 25 mm - ich hatte die 25 mm genommen, da ich ganze 4 Ovallautsprecher 16*24cm (6"*9", die großen ovalen, zwei von denen sind heute in der Dachkonsole des Libero) da drin hatte und auch die sollten sicher befestigt sein. Wegen fehlender Tiefe konnte ich die Lautsprecher nicht hinter die latte montieren, also auchnochmal 20 mm mit Schutzgitterrahmen. Das Ganze stand also 45 mm in den Kofferraum hinein. Allerdings konnte ich dort etwas machen, was beim Libero nicht möglich ist: Die Hutablage diente als Kammertrennung und mit einem großen Sanitärrohr führte ich den Schall aus der kleinen Kammer der Kofferaumklappe heraus über die Hutablage. Resonanzraum war somit der Kofferraum an sich. Dadurch war das Klangergebnis ganz ordentlich. Beim Libero hättest Du nur die Kammer der Kofferraumklappe, also praktisch nichts. Da machen große Lautsprecher auch gar keinen Sinn.
Die fehlende Kopffreiheit in den beiden Ablagen unter den Links war der Grund, warum ich zu meiner Konstruktion kam. Das gefiel mir auch nicht. jetzt ist praktisch nur die Durchladehöhe hinten eingeschränkt - dafür gibt´s Kino im Auto!
Gruß - Björn

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