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Montag, 2. Oktober 2017, 16:53

Fahrwerksbeanspruchung bei Offroadfahrten

Moin,

ich bin Neuling, was das angeht, daher meine bescheidene Frage:

Wie sehr leidet das Fahrwerk, also alles, was mit Aufhängung zu tun hat, unter Fahrten abseits befestigter Straßen? Ich rede jetzt nicht vom extrmen Geländeeinsatz sondern eher von Wald- und Feldwegen mit tiefen Traktorfurchen und Schlaglöchern.

Besteht die Gefahr, dass man sich die Spur oder den Sturz bei sowas schnell verstellt, z.B. wenn man durch Furchen fährt, die ja vom Trecker gezogen wurden und daher für das Auto eigentlich zu breit sind, so dass die Reifen ständig mit der Falnke entlang der Furchen schleifen? Oder eben wenn man durch tiefe Schlaglöcher fährt (langsam na

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2

Dienstag, 3. Oktober 2017, 14:35

Verstellen kann sich nichts. Ist ja alles festgeschraubt.
Wenn, verschleißt, verbiegt oder bricht was oder es reißt was ab, je nach dem wie hart du ihn aufsetzten läßt oder ihn über die Wege scheuchst.
Nicht zu unterschätzen ist auch die Korrossionsbeschleunigung durch Schlamm den du aufsammelst, der hängt dann in Ecken und hält prima die Feuchtigkeit.
Wenn man vernünftig fährt, würde ich den Verschleißfaktor 1 Geländekilometer = 100 Straßenkilometer ansetzen.

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SubiBear

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Mittwoch, 4. Oktober 2017, 07:55

Moin Zusammen,

im Wesentlichen schliesse ich mich meinem Vorredner retseroF an. :thumbup:
Es kommt ganz klar darauf an, wie schnell Du dabei fährst, Beispiel ist das Gleiche wie mit jedem "normalen" PKW : wenn du beim Einparken den Bordstein "hochkletterst" wird nichts passieren, solange die Achsträger fit sind. Kachelst Du allerings mit 10 km/h den Bordstein hoch, darfst Du Dich nicht wundern, wenn Spurstangen und Achsträger sich verbiegen (was Du vermutlich mit "sich verstellen" meinst) oder sogar brechen können.

Ein Forester / Outback ist da sicher schon etwas robuster gebaut als ein Strassen-PKW und ein "richiger" Geländewagen wie z.B. ein Land Cruiser steckt da noch ganz andere Dinge weg als reines Offroad-car.

Nicht zu unterschätzen ist, wie retseroF ganz richtig sagt, auch die Korrosionsbeschleunigung durch Modder und Schlamm, besonders wenn Dir beim waten durch tiefes Wasser dann noch die Schweller vollaufen.

Das ist aber ein generelles Problem was Du mit jedem FZ hast, dass Du nicht nur im Sommer fährst: seit über 30 Jahren verwende ich ausnahmslos für alle Autos, die ich länger als zwei Jahre fahren will Dinol (heute Carlofon® - nähere Infos http://www.carlofon.de/carlofon/unternehmensgeschichte/ ) als Unterbodenschutz. Das wird genau einmal aufgetragen und dann ist Ruhe für den Rest des Autolebens (vorausgesetzt, man spült den Unterboden gemäss Anweisung einmal imFrühjahr [oder nach Bedarf] nur mit kaltem Wasser ab und nicht mit dem Hochdruckreiniger und erspart dem Fahrzeug in der Waschanlage die Unterbodenwäsche).

Wir haben auch Kunden mit Landcruiser und Patrol verschiedener Baujahre,die regelmässig auf Schotterpisten und offroad damit unterwegs sind: keine Probleme. Bei extremer Belastung sollte ggf. nach ca. 5 Jahren eine Nachbehandlung erfolgen - bei Fahrzeugen die überwiegend auf normalen Strassen bewegt werden ist das nicht nötig.

Das Zeug ist einfach deshalb genial, weil es von normalem Wasser nicht abgewaschen wird und auch nach vielen Jahren immer noch dauerelastisch ist.
Deshalb platzt es nicht ab und wird nicht von Feuchtigkeit unterwandert. Deshalb ist es auch sehr gut geeignet für Fahrzeuge, die abseits befestigter Wege unterwegs sind: kleine Steine prallen von der gummiartigen Beschichtung einfach ab, auch häufiges Durchfahren von Wasser macht nichts.

Voraussetzung ist allerdings, dass es professionell verarbeitet und der Untergrund entspechend vorbehandelt wird und ist daher auch weder im Versand noch "einfach so" zu kaufen.

Die Investition würde ich mir an Deiner Stelle daher mal überlegen 8)

Wenn man vernünftig fährt, würde ich den Verschleißfaktor 1 Geländekilometer = 100 Straßenkilometer ansetzen.

Hmm...das mag für einen "normalen" PKW zutreffen. Forester und Outback sind ja schon für leichten Offroad-Einsatz konzipiert, da würde ich unter der gewählten Prämisse des "vernünftig Fahrens" eher von einem Verschleiss-Faktor 10 denn von Faktor 100 sprechen. Aber das sind natürlich nur grobe "Daumen-Werte", das Wichtigste ist wirklich, wie gefühlvoll Mann abseits der Strasse damit fährt und dass das FZ auch entsprechend gewartet und gereinigt wird: wir haben z.B. einen Kunden, der hat einen 15 Jahre alten Landcruiser mit 200TKM , fährt viel offroad und das FZ ist immer noch in wirklich gutem Zustand und es gibt FZ, die sind keine drei Jahre alt und sehen so aus, als ob sie 10 Jahre Buscheinsatz hinter sich hatten... :eek:
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quadahrer

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Mittwoch, 4. Oktober 2017, 12:36

ich würde bei normalem schlechtwegebenutzen auf grund meiner eigenen erfahrungen von einem erhöhten verschleißfaktor 5 bis 10 ausgehen.
wichtig ist ein umsichtiges "offroad" fahren (in gänsefüßchen, weil feldwege für mich kein wirkliches offroad bedeutet). das heisst, nicht "brettern" sondern flott fahren, wo es einigermassen eben ist und langsam, wo es rumpeliger zugeht. mit 50kmh gegen einen großen stein fahren macht auch hartgesottene geländewagen, die mehr abkönnen wie subarus, den garaus!
da ist der faktor zwischen den ohren am wichtigsten.
wenn du dann noch regelmäßig das fahrwerk und den unterboden inspizierst und ggf. ausbesserst und säuberst, kann auch solch ein auto lange halten.
wichtig finde ich auch eine regelmäßige kontrolle aller (!) öle und ein kürzeres austauschintervall als das, was im scheckheft angegeben ist.
ich kenne geländewagen, die mehr wie 300.000 km drauf haben und immer noch fahren (otto z.b. hat fast eine mio km drauf und wurde rund um die welt nicht nur auf strassen bewegt).
fazit: umsichtiges fahren und regelmäßige kontrollen und alles ist gut!

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Mittwoch, 4. Oktober 2017, 13:12

Die Öle haben mit Offroad IMHO kaum was zu tun. (Solange man nicht 10.000km in Sshrittgeschwindigkeit fährt)
Gerade Feldwege und Wald fährt man mit so extrem wenig Leistung, da haben die Öle kein Problem.

Fahrwerk: mal überlegt, welche Kräfte wirken, wenn man mit 4 pfeiffenden Rädern durch den Kreisel "rollt" ? Da kommt kein Waldweg auch nur in die Nähe.

"Baden" wollte der TE seinen Forry nicht.
Man sollte (vor allem vor dem Winter) mal schauen, dass das innenleben der Querlenker noch voll Luft (nicht voll Schlamm) ist, und die Steinchen aus den Abläufen der Federteller puhlen, sonst bildet sich dor ein Biotop

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6

Mittwoch, 4. Oktober 2017, 14:34

Danke Euch.

Ja, ich wollt eim Grunde wissen, ob es besondere Tips gibt oder auf was man achten sollte bei Geländefahrten. Ob man regelmäßig die Spur/Sturz vermessen läßt oder ob das unnötig ist, solange es keine Probleme gibt.

Dass man das Tempo entsprechend anpaßt, ist sowieso klar und wenn es entsprechend holperig ist, wird eben Schritt gefahren.

Aber da man wenig von Fahrwerksproblemen liest, scheinen die Subaru (Forester) Fahrwerke wohl eher zu den robusteren zu gehören.

Auf Unterbodenwäschen verzichte ich normalerweise, da bei uns wenig Salz gestreut wird. Auch werde ich kaum durch wirklich tiefen Schlamm/Wasser fahren. Es sind eher unbefestigte furchige Feldwege oder matschige Waldwege, auf denen ich mich bewege, daher macheich bei der Wagenwäsche die Radhausschalen und drumherum schon sauber, so dass da nicht unnötig lange Matsch und Dreck hängen bleibt. Aber so extrem, dass die Gefahr des Aufsetzens besteht, wird es bei mir dann ddoch nicht.

Habe neulich z.B. im Dauertest vom Ford Kuga gelesen, dass nach ein paarmal Geländeeinsatz die Radlager die Hufe hochgerissen haben, das hat mich doch sehr erstaunt, denn das sollte das Auto meiner Meinung nach schon abkönnen, wenn man es nicht ganz brutal angeht.

figure_of_disguise

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7

Mittwoch, 4. Oktober 2017, 18:27

Hallo,

....ja wenn man bedenkt, das bis zum SJ die Forester das "filigrane" Fahrwerk des Impreza hatten muß man sich echt wundern was die so wegstecken.

LG

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8

Mittwoch, 4. Oktober 2017, 19:16

Eieiei...... Otto ist ein G-Modell: 300 GD Vorkammer Saugdiesel, Militärfahrzeug für den Kriegseinsatz! Steht bei uns im Museum, zu Recht.

Den Faktor 10 halte ich für unbegründetes Wunschdenken. Und: 300tsd sind Straßenkilometer! Bloß weil der 3 mal die Woche nen Feldweg langfährt ist das nicht relevant.

Faktor 100 bedeutet von D nach Marokko ohne Straßenberührung! Da kann man froh sein wenn das Dach noch heile ist.

Nicht albern werden liebe Leute... :rolleyes:

John Deere

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Mittwoch, 4. Oktober 2017, 23:07

Fahre mit meinem Forester schon viel auf Wald- und Feldwegen. Das meiste auch noch mit Anhänger. Bis jetzt hab ich in den 4 1/2 Jahren seit ich den SH habe, noch keine Defekte gehabt. Letzte Woche hatte ich ihn bei mir auf der Hebebühne. Da ich damals den Forester ( Neufahrzeug) ausgiebig die Achsteile, Unterboden und Hohlraum konserviert habe ist von Rost am Unterboden/Achsteilen keine Spur zu sehen. Nur drei Schrauben vom Plastikschutz am Unterboden haben etwas Rost angesetzt. Wurden gleich behandelt. Wenn man sein Subi trotz Geländefahrten pflegt hält er denke ich fast ewig.

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10

Donnerstag, 5. Oktober 2017, 07:55

Bloß weil der 3 mal die Woche nen Feldweg langfährt ist das nicht relevant.


Ich hab mich schon gewundert, ich bin oft auf unbefestigten Wegen unterwegs, manchmal auch mit schwerem Anhänger und hab keinen besonderen Verschleiß beobachtet. Offroad würde ich das gar nicht nennen wollen. Dem TE gings ja auch um normale Wege, die Piste nach Marokko wollte er derzeit gar nicht befahren.

@retseroF: einen "Rudolf" "Otto" zu nennen ist schon irgendwie eine besondere Form von Humor. 8)

SubiBear

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Donnerstag, 5. Oktober 2017, 11:42

Moin Zusammen
Aber da man wenig von Fahrwerksproblemen liest, scheinen die Subaru (Forester) Fahrwerke wohl eher zu den robusteren zu gehören.
...die des Outbacks auch :D ...ansonsten: siehe weiter unten :zwinker:


auf Unterbodenwäschen verzichte ich normalerweise, da bei uns wenig Salz gestreut wird. Auch werde ich kaum durch wirklich tiefen Schlamm/Wasser fahren. Es sind eher unbefestigte furchige Feldwege oder matschige Waldwege, auf denen ich mich bewege, daher macheich bei der Wagenwäsche die Radhausschalen und drumherum schon sauber, so dass da nicht unnötig lange Matsch und Dreck hängen bleibt
Wenn du das Auto schon ein paar Jahre länger fahren möchtest bleibe ich dabei, dass der von mir beschriebene UB-Schutz ein gutes Investment für Deinen Einsatzfall ist :thumbup: - du schützt damit ja auch wesentliche Fahrwerkteile vor Gammel und es ist dann auch nicht so schlimm wenn das da mal ein paar Tage länger dran kleben bleibt :zwinker:

Habe neulich z.B. im Dauertest vom Ford Kuga gelesen, dass nach ein paarmal Geländeeinsatz die Radlager die Hufe hochgerissen haben, das hat mich doch sehr erstaunt, denn das sollte das Auto meiner Meinung nach schon abkönnen, wenn man es nicht ganz brutal angeht.
Tja, nicht nur Ford... Was meinst du, wie oft wir schon BeeEmmTroubleYou X3 & Co oder Toyota RAV (nicht die alten XA10+20), Mazda CX5, Volvo XC60 & Co oder auch "Alltrack"-Derivate des VW-Konzerns mit unserem Landy von richtig schlammigen Wegen holen mussten, weil einfach alle Kontrollämpchen brannten und die Kiste keinen Muks mehr zu bewegen war weil Teile der Elektrik/ Sensoren nicht hinreichend für solchen Einsätze konstruiert sind oder die Räder einfach nur hilflos durchdrehen :thumbdown: wo ein Forester- oder Outback-Fahrer nur :D macht. Das sind alles Hausfrauenpanzer, die nur für befestigte Wege konzipiert wurden und den Leuten nur ein Offroadfeeling geben sollen.
Im Vergleich zur Mehrheit dieser Grütze schlägt sich sogar ein Suzu Jimny um Klassen besser :thumbup:

Zum Thema "Hufe gochgerissen" kann ich nur sagen: in Portugal ist die Mehrheit der Mietwagen in der Region der Algarve nach 20TKM fahrwerkstechnisch (und z.T. auch karosseriemässig je nach Hersteller) fertig... selbst wenn ich noch 30% auf den Gebrauchtwagenpreis bekäme würde ich diese Trümmer nicht kaufen wollen, denn dort gibts nach wie vor jede Menge unbefestigte Wege abseits der Strassen.
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Donnerstag, 5. Oktober 2017, 17:08

Hast ja Recht, Subibear. Ich will den Wagen gerne 10-12 Jahre fahren, da wird es sicher keine schelchte Investition sein.

Unter den von dir genannten Autos ist bis auf den CX5 auch keiner dabei, mit dem ich ernsthaft ins Gelände fahren würde. Das sind vielleicht ganz gute Zugfahrzeuge aber Gelände würde ich damit gar nicht erst versuchen. Eher sowas pseudogeländemäßiges, das sehe ich auch so.

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13

Donnerstag, 5. Oktober 2017, 19:42

Bloß weil der 3 mal die Woche nen Feldweg langfährt ist das nicht relevant.


Ich hab mich schon gewundert, ich bin oft auf unbefestigten Wegen unterwegs, manchmal auch mit schwerem Anhänger und hab keinen besonderen Verschleiß beobachtet. Offroad würde ich das gar nicht nennen wollen. Dem TE gings ja auch um normale Wege, die Piste nach Marokko wollte er derzeit gar nicht befahren.

@retseroF: einen "Rudolf" "Otto" zu nennen ist schon irgendwie eine besondere Form von Humor. 8)


Nicht wirklich, ich war es ja nicht! : Otto :D

Der TE sprach von Traktorspuren, bei uns sind das 2 Rinnen im Waldboden, die 20-30cm Tief sind, wenn der Valtra-Rücker da war auch mal 80cm, da hängt auch mal ein Rudotto fest... :whistling:

"Waldweg"

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »retseroF« (5. Oktober 2017, 20:30)


harzfuchs

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Freitag, 6. Oktober 2017, 08:40

@subibaer

Ein Jimny mit richtiger Bereifung lässt im Gelände jeden der genannten problemlos stehen.

SubiBear

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Freitag, 6. Oktober 2017, 10:23

@harzfuchs: deshalb hatte ich den Jimny ja als Beispiel genannt :D
Da frag aber mal die Fahrer der Modelle, die wir aus dem Schlamm ziehen...selbst wer nur einen popeligen Skoda mit Allrad hat - geschweige eine teurere Marke fährt, meint doch, sich meterhoch über so einen "billigen Reiskocher" stellen zu können.... :Lolschild:
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quadahrer

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Freitag, 6. Oktober 2017, 13:32

Eieiei...... Otto ist ein G-Modell: 300 GD Vorkammer Saugdiesel, Militärfahrzeug für den Kriegseinsatz! Steht bei uns im Museum, zu Recht.

Den Faktor 10 halte ich für unbegründetes Wunschdenken. Und: 300tsd sind Straßenkilometer! Bloß weil der 3 mal die Woche nen Feldweg langfährt ist das nicht relevant.

Faktor 100 bedeutet von D nach Marokko ohne Straßenberührung! Da kann man froh sein wenn das Dach noch heile ist.

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wieso eieiei??? otto ist ein geländewagen, der sehr oft offroad gefahren wurde, was hat denn das mit der motorisierung zu tun? der motor ist fürs fahrwerk egal. und er ist meines wissens auch eine zivile version und kein militärfahrzeug nie gewesen!
und die von mir als beispiel angegebenen 300.000 km waren nicht nur strassenkilometer, sondern es sind einige reisekameraden dabei gewesen, die auch gerne mal im offroad-park spielen gehen! wieso unterstellst du mir das?
zufälligerweise bin ich seit beinahe 30 jahren regelmäßig mit unterschiedlichsten fahrzeugen (echte(!) geländewagen, motorräder und Quads) sehr oft auf afrikas pisten, gebirgen und sandmeeren unterwegs (auch mehrfach marokko, algerien, libyen, ägypten , aber auch ost- und südafrika habe ich als selbstfahrer monatelang unter die räder genommen.und ich nehme auch mal gerne im wald rückegassen zum durchpföügen. ich weiss also wovon ich spreche! bitte interpretiere nichts in meine post hinein, nur weil du es nicht wahrhaben willst.
dies von mir geschriebene ist meine eigene erfahrung auch mit anderen fahrzeugen. wenn du andere gemacht hast - bitte sehr, aber lass mir meine offroaderfahrungen! und auf grund dieser spreche ich einen faktor von 10 aus! und keine in meinen augen übertriebenen 100! vielleicht sind es auch 20 oder 25, das ist mir aber völlig schnurz! aber ich lasse dir deine 100!

zum thema öle: natürlich werden die antriebskomponenten wie getriebe und diffs im offroadbetrieb (oder bei offroas reisen mit vollem gerödel) härter rangenommen, werden wärmer und demzufolge macht es imho sinn, öfters mal nach den ölen zu schauen wie in meinem subaru, der anders bewegt wird.

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Freitag, 6. Oktober 2017, 14:14

Ja, ja,... der Legenden gibt es viele, von Würselen bis Tokio ohne Motoröl, hätte Käpten Ahab nen Subaru gehabt, hätte Moby Dick alt ausgesehen... bei der Mondlandung trafen sie auf Foresterspuren... :rolleyes:

Nicht nur du warst in Afrika mein geschätzter Foren-Kollege, also tief durchatmen... :D

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »retseroF« (6. Oktober 2017, 20:57)


Rotzunge

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Samstag, 7. Oktober 2017, 21:26

In die Diskussion um den Steigerungsfaktor beim Offroad Einsatz möchte ich mich nicht einmischen.
Was ich nach drei Monaten und 12.000 km aber sagen kann, das der Forry zumindest als XT auch für schweres Gelände besser geeignet ist, als ich je erwartet hätte. Und wer ernsthaft leugnet, das alle Betriebsmittel - und somit auch die Schmiermittel, sprich Öle bei einem Offroad Einsatz extrem belastet werden, z.B. bei mehr als 14% Steigung bei Schrittgeschwindigkeit, sorry sowas verstehe ich nicht. Aber jeder meint anscheinend, die Wahrheit gepachtet zu haben. :?:

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Dienstag, 10. Oktober 2017, 10:14

Moin @Rotzunge:
Und wer ernsthaft leugnet, das alle Betriebsmittel - und somit auch die Schmiermittel, sprich Öle bei einem Offroad Einsatz extrem belastet werden, z.B. bei mehr als 14% Steigung bei Schrittgeschwindigkeit, sorry sowas verstehe ich nicht.
...da bist Du nicht allein :zwinker: - deshalb stehen z.B. in den TechDocs für Toyo Landcruiser und Hilux für "heavy duty use" andere Wechselintervalle als für "Normalbetrieb" - und m.W. isses auch bei Subi so, dass bei häufiger Anhängerfahrt und / oder Einsatz abseits befestigter Strassen empfohlen wird, die Öle in Getriebe und CVT häufiger zu wechseln.

Das Einzige, was ich nicht verstehe ist, warum gerade bei den heutigen Automatik-Getrieben mittlerweile nicht eine Spülung nach der Tim-Eckart-Methode Standard ist, sondern nur von normalem Ölwechsel die Rede ist. Je nach Konstruktion des Getriebes werden bei einem "normalen Wechsel" nur 20 bis max. 60% des Öles austauscht, während der Rest der alten Suppe weiter seine Runden schwimmt :thumbdown:
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Dienstag, 10. Oktober 2017, 15:05

Ich hatte oben mal geschrieben, das die Öle ehr weniger belastet werden. (Bezogen auf die Fragestellung)
Der Fragesteller wollte Waldwege fahren, und er war sich sicher, das er dabei nicht aufsetzt, und nicht tief in den Schlamm kommt.

Sowas fahre ich mit meinem typischerweise in Stufe "1" oder "2" (AT) und bei 1200-1500/min.
Langsam durch den Wald rollen, halt.

Wenn da mal ein kurzer Anstieg dabei ist, ok, aber die Kraft auf Antriebskomponenten ist einfach gering, wenn ich mit 1/4 Gas und wenig Drehzahl da langsam hoch Schaukel.
Sicher bei Dauerhaft Waldbetrieb mit 3-20km/h sollte man das Öl nicht nach 15.000km wechseln. Das wären ja 10.000 Stunden, also ein Jahr Dauerbetrieb.

Aber in der Woche mal 2 Stunden in den Wald, ist IMHO nicht der Rede Wert.