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Gt-Cube

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21

Dienstag, 19. Juni 2018, 22:26

Natürlich aber da misst man nicht mit nen Lot! Somit ist es zwar doof wenn das Auto um 1 grad schief steht aber man bekommt keinen mist daraus.
Stimmt aber viele Mechaniker machen es auf die schnelle denn, zb. wir bekommen für eine Achsvermessung ca. 37min zeit. Sollte klar sein das das nicht ordentlich machbar ist.

Hinzu kommt wie will man privat eine Komensation machen?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Gt-Cube« (19. Juni 2018, 23:53)


Colt

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22

Mittwoch, 20. Juni 2018, 08:37

Wo liegt das Problem?
Wenn der Untergrund 1° Gefälle hat, dann addiere/subtrahiere ich einen Grad vom abgelesenen Wert.
Ich habe das nun schon mehrfach bei mir auf dem Hof praktiziert und bei den ersten Malen auch beim Fachmann prüfen lassen. Selbst auf Wolgang Webers Prüfstand waren nur minimalste Toleranzen feststellbar und da lagen schon über 3000km dazwischen.
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TOHO333

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23

Mittwoch, 20. Juni 2018, 11:03

Felgenschlagkompensation, nicht das ich das jedesmal selber privat machen würde, geht eigentlich auch einfach:
- Fahrzeug aufbocken
- Lot ans Rad (Position eigentlich egal)
- Abstand zum Felgenhorn messen
- Rad drehen und Prüfen ob ein Schlag vorhanden ist - der Abstand verändert sich dann ja

Wenn Schlag vorhanden ist entweder die Stelle markieren und den Sturz/die Spur an einer anderen Stelle der Felge messen oder den Unterschied einfach rausrechnen.

Wenn ich mich recht erinnere steht z.B. im BTZ der Handwerkskammer Halle/Saale ein 1:1 Achsmodell von einem Fahrzeug an dem die Lehrlinge mittels Schnurgerüst und Lot lernen(oder lernten) wie eine Achsvermessung funktioniert. Der Ansatz dabei ist da alle elektronischen Systeme auf dem gleichen Prinzip wie das Schnurgerüst funktionieren versteht man leichter was der Computer bei der Vermessung macht
MfG
Tony

Gt-Cube

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24

Mittwoch, 20. Juni 2018, 20:13

Klar kann man alles selber machen, die Werkstätten können eigentlich zumachen. Nur die meisten haben weder die Zeit noch die Lust dafür.
Ich habe auch nicht geschrieben das es nicht geht nur das es nicht easy ist! Die meisten wüssten gar nicht wo sie anfangen müssen!

Wie mist du Nachlauf?
Klar die meisten interessiert das nicht aber die die auf die Rennstrecke wollen schon!

TOHO333

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25

Donnerstag, 21. Juni 2018, 10:15

Oh der Nachlachlauf...

Den kann man nicht messen, das ist ein sekundärer Winkel der wird ausgerechnet(egal ob elektronisch oder von Hand) über die Sturzverstellung bei 20° Lenkeinschlag.

Nachlauf=(Sturzveränderung Linkseinschlag+Sturzveränderung Rechtseinschlag)X1,462

Aber um den Lenkeinschlag sauber hinzubekommen benötigt man schon Drehteller und die am besten mit Winkelmesser und ein Bremsfeststeller. Wenn man keine Drehteller hat besteht die Gefahr nicht genau zu messen, da sich beim Lenkeinschlag ja der Reifen verformt und die Bremse muss fest sein weil das Rad sonst um die Lenkachse abrollen würde und nicht mehr am gleichen Ort steht.



Allerdings ist die Nachlaufmessung beim Impreza eher uninteressant da man den Nachlauf eh nicht einstellen kann.
Irgendwo muss man dann doch eine Grenze ziehen was man zu Hause machen will oder machen kann(obwohr sehr viel geht). ;)
MfG
Tony

Colt

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26

Donnerstag, 21. Juni 2018, 10:17

@Gt-Cube:

Zitat

Gemessen wird der Sturz bei 20° Einschlagwinkel der Räder in beiden Richtungen.
Das linke Rad zuerst nach links einschlagen und den Sturz messen, dann nach rechts einschlagen und den Sturz erneut messen.
Beide Werte (egal ob positiv oder negativ) müssen addiert werden und das Ergebnis mit 1,5 multipliziert werden.
Heraus kommt der (immer positive) Nachlauf des linken Rades.

Nachlauf = Sturzänderung bei 20° Einschlag der Räder in beiden Richtungen x 1,5 (1,462)
Das linke Rad zuerst Links, das rechte Rad zuerst rechts einschlagen

Der Faktor 1,462 ist nicht fahrzeugspezifisch und hängt damit zusammen, dass man bei der Sturzmessung nicht 90 Grad die Räder einschlagen kann. Man hat dann quasi 20 Grad als praktikablen Standard definiert und die (aufgerundet) 1,5 dienen der Hochrechnung.
Bei 90° Radeinschlag ist der Sturz gleich Nachlauf.

Ich habs mal hier rein kopiert aus meiner Sammlung.
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Gt-Cube

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27

Donnerstag, 21. Juni 2018, 21:27

Also nicht wirklich machbar ohne Drehplatten!
Man kann den Nachlauf bei der VA verändern bei allen Aluquerlenkern der 1. und 2. Generation Impreza.
Manche können den Nachlauf auch oben am Dom einstellen kommt halt drauf an welche Domlager man hat.

TOHO333

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28

Donnerstag, 21. Juni 2018, 22:35

Ich hab original Alu-Querlenker, da ist nichts einstellbar. Da kann man nur mit anderen Buchsen oder ALK´s arbeiten um den Nachlauf zu ändern.

Naja das geht auch ohne teure Drehplatten: Man kann auch 2 rutschige Kunststoffplatten übereinander legen, dann kann sich der Reifen, beim Lenkeinschlag, auch nicht verformen.
MfG
Tony

Gt-Cube

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29

Donnerstag, 21. Juni 2018, 23:17

Irgendwo gab es mal einen englischen Threat dazu.
Aber zusammengefasst die haben Spacer zwischen den 2 Teilen des Alulenkers gebaut. Dadurch kommt das Rad weiter vor und man hat mehr Nachlauf.
Das ist dann meist zuviel Nachlauf, ich hab nur die hintere Achse die in die Buchse kommt anders herum angeschraubt das reicht mir.

Injen

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30

Montag, 25. Juni 2018, 20:23

Moin!

Da möchte ich auch nochmal zugeben .... ich bin nämlich auch der Hinterhof-Schnurgerüst-Achsvermesser :D
Um die Fläche, auf der die Kiste steht, gerade zu kriegen oder zumindest zu kennen, habe ich mir einfach ne 180cm Wasserwaage geholt. Lt. Angaben hat die 0.5mm/1m Messgenauigkeit, was etwa 0,03° bzw 1,7' sind. In jedem Fall in einer Region, die ich gern ignoriere. Meine Fahrkünste merken diesen Unterschied nicht. Gleiches gilt auch bei der Felge bzw. der Sturzmessung mit Lot. Ich habe recht genau 400mm Felgenhorn zu Felgenhorn (16") und bei 1° Sturz ist das schon ein Abstandsunterschied von 7mm. Jeder mm macht also rund 0,14° Fehler.
Es ist eben immer eine Frage der gewollten Genauigkeit.

Wie macht ihr das mit der Spur? Da sind die Winkel ja deutlich kleiner und damit die Messung viel anfälliger. Der oben genannte mm Messgenauigkeit ist ja hier auch vorhanden und das wiederrum ist meiner Einschätzung nach sehr viel. Als ich Anfang Juni auf der Rennstrecke war, habe ich mich irgendwann durchgerungen auf Verdacht jede Spurstange vorne 1/8 Umdrehung Richtung Vorspur zu drehen. Wenn ich mich nicht verrechne, sind das 0,38mm Gesamtverkürzung der Spurstange.
( 2*1,5/8 ) Kenne das Hebelverhältnis nicht, aber das sind an der Felge sicher 1-2mm und die Kiste hat sich deutlich spürbar geändert. Natürlich merke ich das auf der Straße nicht, aber im direkten Vergleich aufm Ring ist das schon bemerkbar.
Wie messt ihr eure Spur? Einfaches Stahllineal oder habt ihr nen schicken Trick?

Gruß
Manuel

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31

Montag, 25. Juni 2018, 21:37

Ich nehme einen Stahlmaßstab.

...und nach jedem Einstellen rolle ich das Auto nen Meter vor und zurück. Da sich der Reifen beim Einstellen verformt könnte das die Messung verfälschen. Da gehe ich lieber auf Nummer sicher.
MfG
Tony

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