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1

Samstag, 17. September 2005, 07:29

Verkehrserziehung auf der BAB bei HH

Hallo Ihr lieben, Bin ich ein Linksschleicher?

Diese Geschichte passierte mir gestern, Freitag, früh am Morgen auf dem Weg zum Fahrsicherheitstraining in Lüneburg.
Kurz nach dem Elbtunnel fährt ein kleiner Lieferwagen dicht hinter mir auf und betätigt die Lichthupe, ups, was ist los, mache ich etwas falsch...? Schnellanalyse meines Umfeldes:
3-spurige Autobahn, rechts LKW mit großen Abständen 200 bis 300 m mit ca. 95 km/h unterwegs, ich in der Mitte die Kolonne schwankt 120 bis 130 km/h, linke Spur frei. Weiter komme ich nicht mit der Analyse, die Lieferwagen zieht nach links, überholt mich , schert in meinen zugegeben großen Sicherheitsabstand vor mir ein um auch gleich nach rechts zu wechseln zwischen die LKW.
Gut das sollte also eine Erziehungsmaßnahme sein.
10 Sekunden später muß er natürlich wieder in die Mitte, denn mein Vordermann ist mittlerweile auf Höhe des LKW angekommen. Er fährt dicht auf, mein Sicherheitsabstand zu ihm wird eher größer.
Wir erinnern uns linke Spur ist immer noch frei, hier ist Richtgeschwindigkeit 130, die scheint er fahren zu wollen, warum tut er es nicht und verschont alle anderen mit seinen Erziehungsmaßnahmen?
Das Spiel mit dem links überholen und nach rechts einscheren spielt er mit einem weiteren Fahrer vor mir. Die Lücke zwischen den LKW war etwas größer, mögen fast 350 m gewesen sein, der Fahrer vor mir macht die Lücke zu, ich auch, ich hätte allerdings gedacht das er trotzdem mir davorfährt, nein er erlaubt mir den Blick in sein Fenster. Ich traue meinen Augen nicht, Kaffeetasse (oder ähnliches) in der Hand und Stadtplan auf dem Lenkrad!
Nun bin ich ja wieder vor ihm, die LKW sortieren sich langsam auf mittlere und rechte Spur, er spielt das „Spiel“ noch einmal mit mir, das erste Schild das die rechte Spur A261, ja deswegen waren die Lücken rechts jetzt deutlich größer! Und er zieht ganze 2 Sekunden, nachdem er nach rechts gefahren war schell wieder zurück in die Mitte.

Mir wird das Ganze an dieser Stelle zu bunt, ich verabschiede mich mit 140 km/h.
Da ich mir eigentlich viel Zeit genommen hatte und sehr gut durch und Elbtunnel gekommen bin ich viel zu früh dran und auf der A250 fahre ich gemütlich 120 mit den anderen mit, ja natürlich besagter Lieferwagen taucht wieder auf.
Das „Spiel“ wird fortgesetzt, ich beobachte es jetzt von hinten, es hat sich natürlich etwas geändert, denn die linke Spur fehlt jetzt, daher wechselt er ständig zwischen den 2 Spuren um immer 10 Sekunden zwischen den LKW zu fahren. Hat er einfach keinen Rückspiegel um zu sehen ob da überhaupt jemand von hinten kommt? Hat er keinen Sicherheitsabstand nötig?
Nach einiger Zeit, ich glaube es war der Abzweiger Richtung Berlin, verlässt er mich, Hier endet meine Beobachtung, und was hat es Ihm gebracht, war er schneller? Nun schneller als ich nur ganze 200 m, aber ich hatte ihn ja auch zwischenzeitlich hinter mir gelassen.

So nun entscheidet selbst bin ich ein Linksschleicher, weil ich für mich beanspruche auf der Mittleren Spur zu bleiben wenn zwischen den LKW relativ große Lücken sind? Auf 3-spurigen Autobahnen, besonders innerhalb von größeren Städten wie Hamburg, besonders wo viele Ein- und Ausfahrten sind, oder gar Geschwindigkeitsbegrenzungen.

Lula


Profeus

unregistriert

2

Samstag, 17. September 2005, 09:43

dichte Auffahrer kann ich nicht leiden.

hatte auch mal einen hinter mir mit Lieferwagen, als er bei Kolonnenfahrt seine Tasse zum Mund führte, bremste ich absichtlich erst recht spät und heftig, da vor mir sowieso alles langsamer wurde.

danach hat er mit nasser Hose etwas mehr Abstand gehalten.

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3

Samstag, 17. September 2005, 10:04

@Lula

Solange du kein Hindernis darstellst bist du meiner Meinung nach kein linksschleicher und da ja die linke Spur frei war, sowieso nicht..

um solche Auffahrer würd ich mir den Kopf nicht zerbrechen..
bissl gas geben und weg sind sie

MfG
Martin

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Profeus

unregistriert

4

Samstag, 17. September 2005, 10:11

um solche Auffahrer würd ich mir den Kopf nicht zerbrechen..
bissl gas geben und weg sind sie


nicht immer, hatte in einer Autobahnbaustelle mal nen omega, der fuhr 2m auf und hat gedrückt, dann konnt ich mich nur noch mit schnellerfahren retten.

nach 2 km kam die Kelle und der Spruch:
"sie waren zu schnell und wir haben nen geeichten Tacho"

Ergebnis der absichtlichen Nötigung , die keiner beweisen kann: 3 Punkte

nächstesmal hau ich den 2. Gang rein und laß die Kupplung kommen, sodaß keine Bremslichter angehen.

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frank.k

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5

Samstag, 17. September 2005, 10:36

Das sehe ich schon noch etwas anders:

Auf einer 3-spurigen Autobahn sind mittlere und links Spur zu Überholen gedacht, nicht zum Spazierenfahren. Auch wenn es eine Geschwindigkeitsbegrenzung gibt, MUSS man immer RECHTS fahren. Abstände von 350 Metern und mehr zwischen den LKW erlauben bei 120 km/h durchaus den Wechsel auf deren Spur. Macht man es nicht, verstösst man gegen das Rechtsfahrgebot.

Ich möchte hier nicht den Kleinlasterfahrer in Schutz nehmen, der sich mit Kaffeetasse und Stadtplan in der Hand, zu dicht auffahrend, ganz sicher auch nicht richtig verhalten hat. Aber oft kommt es vor, dass Autofahrer einfach zu bequem sind die Fahrspuren zu wechseln, obwohl es dem allgemeinen Verkehrsfluss zuträglich wäre.

Vor allem auf dreispurigen Fahrbahnen meinen viele Autofahrer der Wechsel auf die mittlere Spur sei ausreichend. NEIN. Wir haben in Deutschland ein Rechtsfahrgebot. IMMER.

Also, liebe Lula, eine LinksSCHLEICHERIN bist Du vielleicht nicht, aber auch Du hast dich nicht korrekt verhalten.

Gruss,
Frank


6

Samstag, 17. September 2005, 10:37

@Profeus

nächstesmal hau ich den 2. Gang rein und laß die Kupplung kommen, sodaß keine Bremslichter angehen

Ernsthaft?? Ist es dir wirklich Wert, für solch Idi..ten eventuell ins Gras zu beissen?

Nee ne ich würde die 3 Punkte wählen

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göp

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7

Samstag, 17. September 2005, 10:53

Ich muß mich der Meinung von Frank anschließen (nicht weil er mein Namensvetter ist .

Auf der Landstraße fahre ich auch direkt nach dem Überholmanöver wieder nach rechts, auch wenn nichts entgegenkommt. Und auch wenn in 350 m (!) der nächste Laster kommt. Warum also nicht auf der Autobahn?

Wenn ich Beifahrer habe wundern die sich immer, warum ich mit 200 auf der rechten Spur fahre, da kann ich auch nur antworten, daß wir nun mal ein Rechtsfahrgebot haben. Und das ist auch gut so


Gruß,
Frank





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patGT

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8

Samstag, 17. September 2005, 12:45

<BLOCKQUOTE id=quote><font size=1 face="Verdana, Arial, Helvetica" id=quote>quote:<hr height=1 noshade id=quote>Wenn ich Beifahrer habe wundern die sich immer, warum ich mit 200 auf der rechten Spur fahre<hr height=1 noshade id=quote></BLOCKQUOTE id=quote></font id=quote><font face="Verdana, Arial, Helvetica" size=2 id=quote>Diese Sorte "Beifahrer" kennt man zur Genüge. Das sind genau diejenigen, die wenn sie selber mal "etwas schneller" fahren, denken sie müssten ab einer gewissen Geschwindigkeit nicht mehr rechts fahren und entsprechend nur noch sehr widerwillig das Feld räumen.
Gut, dass Du da etwas private Aufklärungsarbeit leistest.

Gruss
Patrick


MY13 BRZ
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STIMike

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9

Samstag, 17. September 2005, 13:45

Also ich fahr in der CH generell links... sobald es einer eiliger hat als ich dann geh ich schnell rechts rüber.
Ich sehs bei diesen Trödlern die mit 100 auf der rechten spur fahren nicht ein dauernd slalom fahren zu müssen.
Und wenn die dann noch die linke Spur ewig blockieren... manchmal ists zum kotzen.
In Deutschland geh ich nur links rüber wenn ich überholen will, da hier tendeziell öfter jemand hinten schneller kommt als ich.


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Have a nice day!