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Baumschubser

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  • »Baumschubser« ist der Autor dieses Themas

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1

Samstag, 24. September 2016, 10:03

Speicherkarte mit Post versenden - was ist zu beachten?

Ich möchte Speicherkarten mit Dateien als Brief wegschicken (Dateimenge ist zu groß für DVD oder zum Hochladen).
Wegen der mechanischen "Belastung" dieser dünnen Speichermedien beim Transport würde ich Verstärkungen (Pappe) in den Brief einlegen. Und wie sieht es mit den Daten aus? Muss ich mir Gedanken machen, dass diese "beschädigt" werden können und wenn ja gibt es eine einfache Lösung dafür?

Oder mache ich mir unnötig Gedanken?

Gruß
Stephan

frederic

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2

Samstag, 24. September 2016, 10:36

würde die Speicherkarte in Folie einpacken und beidseitig in Pappe einpacken. das müsste reichen. dann ist die Karte vor Feuchtigkeit und mechanischer Beschädigung weitestgehen geschützt.

es gibt aber auch solche SD Karten Transporthüllen, die einen ähnlichen Zweck erfüllen.


je nachedem was das für Daten sind würde ich die Verschlüsseln. Dann kann niemand was mit den Daten anfangen falls die Karte verloren geht.

Gruß
Frederic

patGT

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3

Samstag, 24. September 2016, 10:41

Hallo Stephan, da würde ich mir keine Sorgen machen. Solange die Speicherkarte mechanisch geschützt ist, sollte der Transport kein Problem sein. Natürlich könnte der dumme Zufall in Form eines massiven Magnetfelds die Daten löschen, aber das wäre wirklich Pech.
MY13 BRZ
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Knuffy

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4

Samstag, 24. September 2016, 11:41

Magnetfeld bei SD-Speicher ¿¿ :confused:

@Baumschubser: Ich würd nur drauf achten, das es möglicherweise ein Polsterumschlag ist, bzw. die Karte mit Hülle zwischen zwei Pappen ist.
In der automatischen Sortiermaschine der Post, wo die Briefe mittels Rollen/Walzen in die richtige Richtung "geschubst" werden, können "Harte Gegenstände" schon mal aus dem Brief herausgedrückt werden.
D.h. der Brief läuft weiter, der Gegenstand im Brief bleibt da. Aus eigener Erfahrung.

Oli
Gruß Oli :zunge:

5

Sonntag, 25. September 2016, 00:04

Ich würde die Speicherkarte(n) auch in ein kleines festes Kunststoffschächtelchen geben und dann ab damit in eine Luftpolster-Tasche.

Alternativ könnte man die Speicherkarte auch zwischen zwei stabilen knickfesten Kartons o.ä. geben und gegen Heraus-Rutschen sichern. Dann auch wieder in eine LuPo-Tasche.

Anstatt ner Luftpolsterversandtasche könnte man auch einen kleinen Karton nehmen und diesen dann gut auspolstern z.B. mit Styroporchips (die Speicherkarte vorher aber besser in ein Tempo-Taschentuch einwickeln wegen der Brösel der Styroporchips). Die Versandkosten wären dann evtl. etwas höher.
"Ein Auto ist erst dann schnell genug, wenn man morgens davor steht und Angst hat es aufzuschließen."

(Zitat Walter Röhrl)

patGT

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6

Montag, 26. September 2016, 10:40

@Knuffy:
Offtopic - Lesen auf eigene Gefahr

Magnetfeld bei SD-Speicher ¿¿


Ein hinreichend starkes Magnetfeld wird auch einen Flash-Speicher zerstören, da er letztendlich auch mit elektrischen Ladungen operiert.
In der Praxis ist es jedoch vermultich eher unwahrscheinlich.

MY13 BRZ
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H4wK

Anfänger

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7

Montag, 26. September 2016, 11:05

Falls du das sehr unwahrscheinliche Magnetfeld auch noch ausschließen möchtest, wickel sie in Alufolie ein. Die wirkt wie ein Faradayscher Käfig.
Klingt vielleicht seltsam, funktioniert aber lustigerweise. MacGyver lässt grüßen! ;)


Grüße

matze383

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8

Montag, 26. September 2016, 15:28

Das einzige, das aus eigener Erfahrung beim Postversand problematisch sein kann ist der brutale Stempelautomat, der ggf. die Briefmarke entwertet.
Also am besten mit der entsprechenden Hülle auf einem knapp in den Polsterumschlag passenden Karton mittig mit einem Klebestreifen befestigen, damit die Karte nicht unter die Briefmarke rutschen kann ...

Offtopic - Lesen auf eigene Gefahr
Ich habe zwei flache Handyakkus von zwei unterschiedlichen Händlern aus vollkommen unterschiedlichen Regionen Deutschlands an unterschiedlichen Tagen zugesendet bekommen.
Beide wurden allerdings gleich simpel, also lose und ohne weiteren Schutz in einen einfachen Polsterumschlag versendet. Die Briefmarken befanden sich jeweils am Rand des Umschlags.
Beide Akkus müssen jeweils unter die Briefmarke gerutscht sein (Schwerkraft?) und wurden dann "gestempelt" und dabei nachweislich durch den Stempel beschädigt.
Den Stempel (die Rundung) konnte man sogar noch auf der Rückseite der Akkus erkennen ... :cursing:
So gesehen kann man noch froh sein, dass die Li-Ion-Akkus nicht abgefackelt sind ...
enjoy the flight !

virtualking

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9

Mittwoch, 27. Juni 2018, 11:52

Ich möchte Speicherkarten mit Dateien als Brief wegschicken (Dateimenge ist zu groß für DVD oder zum Hochladen).
Wegen der mechanischen "Belastung" dieser dünnen Speichermedien beim Transport würde ich Verstärkungen (Pappe) in den Brief einlegen. Und wie sieht es mit den Daten aus? Muss ich mir Gedanken machen, dass diese "beschädigt" werden können und wenn ja gibt es eine einfache Lösung dafür?

Oder mache ich mir unnötig Gedanken?

Gruß
Stephan

Sie sollten den örtlichen Kurier überprüfen, ob er ihn versendet oder nicht ordnungsgemäß kontrolliert und verpackt, weil er während des Transports beschädigt werden könnte

Retikulum

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10

Donnerstag, 28. Juni 2018, 22:21

:D Bestell doch einfach eine SD-karte bei Amazon(oder ähnlichem). Pack deine Daten drauf und versende sie dann in der selben Verpackung. Einfacher gehts nicht.