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patGT

Fömi im Impreza GT Club

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Dienstag, 8. September 2020, 14:19

Insbesondere ein rein elektrischer Justy sowie auch ein Impreza wären momentan weitaus besser gefragt, als schwachbrüstige Levorgs.


Das trifft den Nagel ziemlich auf den Kopf würde ich sagen. Kombiniert mit dem bekannt guten Subaru-Allrad als Alleinstellungsmerkmal wären sie wohl wieder voll bei der Musik. Der aktuelle 2-Liter Levorg hingegen zielt sowas von am Markt vorbei.
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GeneralStupid

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62

Dienstag, 8. September 2020, 20:08

Ich wäre an einem Legacy / Outback interessiert... Dann bleibt zur Zeit nur der 2.5 Liter Outback...
Was mich wirklich traurig macht ist, dass es keine (echte) Strategie für Öko Antriebe gibt. Der Hyrid ist nur Mild Hybrid und es gibt keine Elektro / Wasserstoff Antriebe. Und wenn man jetzt alternativ wenigstens die Sportwagen weiter verkaufen würde, dann könnte ich das ja noch verstehen aber so ist es einfach traurig.

STI-AG

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63

Dienstag, 8. September 2020, 21:50

Tja liegt es an Abgasvorschriften und Gesetzen (Politik) oder eher an wirtschaftlichen Überlegungen (Aufwand und Ertrag).
Dies wird schlussendlich nur Subaru selber wissen.

Aber es ist schon so das Subaru nicht wirklich präsent ist, was Werbung und Sponsoring betrifft.
Man sieht im Subaru-Land Schweiz doch noch einige auf der Strasse.
Nur wenn man halt nicht anbietet was der Markt will, nützt auch die beste Werbung nix.

Teilweise liegt es nicht nur am Importeur, Subaru-Schweiz hätte gerne das eine oder andere Modell, nur Japan sagt nein.

Und so geht halt der Weg zu anderen Marken.

Gruss Oli.
Zuerst die Bike's, dann der Rest.

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08.08.2020 in Bern!

GeneralStupid

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64

Dienstag, 8. September 2020, 22:04

Tatsächlich hatte ich in der Familie auch mehrere Subaru Fahrer. Wir fanden und finden die Wagen echt gut. Haltbar, zuverlässig, preislich Attraktiv, Allrad und auch noch ganz hübsch anzusehen.

Aber da geht jetzt der Weg für alle auch zu anderen Autos. Ich denke an einen Skoda Superb Scout. Wenn ich dieses Jahr noch TÜV bekomme wird es wohl in zwei Jahren so weit sein.

fuchsi

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65

Mittwoch, 9. September 2020, 12:58

Also ich sehen in vielen Auto + Offroad-Zeitschriften andauernd Werbung von Subaru, bin ich der einzige der diese liest.

Ein reine E-Subaru ist in der mache, soll wohl Ende nächsten Jahres kommen, lassen wir uns mal überraschen.

https://www.auto-motor-und-sport.de/neuh…auto-suv-fotos/


Das Europa nicht die erste Priorität für Subaru hat ist doch schon seit Jahrzehnten klar.

Die neuen Abgasbestimmungen der EU tun ihr weiteres.

Und welches Unternehmen möchte schon horrende Strafzahlungen je Fahrzeug von mehreren Tausend Euro zahlen.
Fahr nicht schneller als dein Schutzengel fliegen kann. Spritverbrauch [url]https://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/890340.html[/url]

bimp

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66

Mittwoch, 9. September 2020, 13:21

Just my 2 cent.

Bei den YouTube Testern ist Subaru auch immer vertreten, Ausfahrt.tv und Co.
So bin ich auf den Levorg aufmerksam gemacht worden und schlussendlich gekauft.

Eventuell einfach eine andere Marketing Ausrichtung, weg von Print mehr YouTube und Co.

Grüße
Gregor

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Mittwoch, 9. September 2020, 16:37

Außer Werbekosten kommt das auch auf Subaru zu.


Carver

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Donnerstag, 10. September 2020, 10:32

In Graubünden seh ich da, wo früher immer Subis standen, jetzt oft Skodas mit 4x4.
Das hat mit der EU jetzt nicht wirklich was zu tun, oddr?

Für mich ist zB der STI schon lange uninteressant geworden.
Zu fett, zuviel Schnickschnack, zu teuer, zu lahm.

Carver

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69

Donnerstag, 10. September 2020, 10:46




"gewichtsnivellierter Grenzwert" Das ist doch einfach nur pervers! Könnte kotzen!
Heute morgen hab ich (auf dem Fahrrad ins Geschäft pendelnd) mal wieder ein gepflegtes Smart Brabus Coupe gesehen.
Wie alt sind die? 20 Jahre? Produktion eingestellt.
Wir waren sooo nah dran an vernünftig kleinen Autos die Menschen transportieren und Ressourcen sparen und auch noch Spass machen können.
An smarteren Lösungen für Mobilität.
Und wo sind wir heute? Muddi fährt mit nem 2,5t SUV vorm Kiga vor.
Bezahlbare Kleinwagen werden immer weniger.

Und noch: Es ist ein Irrtum, dass ein Auto 300PS haben muss, um Spass zu machen!


Ich weiss langsam nicht mehr was ich noch kaufen soll... Vielleicht wird der nächste Daily ein Oldtimer.

patGT

Fömi im Impreza GT Club

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70

Donnerstag, 10. September 2020, 11:35




"gewichtsnivellierter Grenzwert" Das ist doch einfach nur pervers! Könnte kotzen!
Heute morgen hab ich (auf dem Fahrrad ins Geschäft pendelnd) mal wieder ein gepflegtes Smart Brabus Coupe gesehen.
Wie alt sind die? 20 Jahre? Produktion eingestellt.
Wir waren sooo nah dran an vernünftig kleinen Autos die Menschen transportieren und Ressourcen sparen und auch noch Spass machen können.
An smarteren Lösungen für Mobilität.
Und wo sind wir heute? Muddi fährt mit nem 2,5t SUV vorm Kiga vor.
Bezahlbare Kleinwagen werden immer weniger.

Und noch: Es ist ein Irrtum, dass ein Auto 300PS haben muss, um Spass zu machen!


Ich weiss langsam nicht mehr was ich noch kaufen soll... Vielleicht wird der nächste Daily ein Oldtimer.


Ja, das bringt es echt auf den Punkt. Die Entwicklung in der Autoindustrie zu immer grösseren und schwereren Fahrzeugen läuft diametral der täglichen Realität entgegen. Bei immer höherer Verkehrsdichte wären kleine Fahrzeuge vom Schlage eines Smart (der Zweisitzer) tausendmal sinnvoller. So ein Ding benötigt die halbe Verkehrsfläche eines durchschnittlichen SUV. Flächendeckend eingesetzt würde so mancher Stau wohl gar nicht erst stattfinden, vom geringeren Ressourcenverbrauch (nicht nur Treibstoff, auch Herstellung!) ganz zu schweigen. Da hätten auch ein paar "vernünftig" dimensionierte Spassautos noch gut Platz im BIld.
Viele Probleme der heutigen Gesellschaft wären meiner Meinung nach "relativ einfach" zu lösen (auch in ganz anderen Bereichen), aber Politik und Wirtschaft tun sich schwer damit. Die Gründe sind hinreichend bekannt.

Meine Subarus werde ich wohl so lange fahren, wie das noch halbwegs Sinn ergibt und einigermassen Spass macht (das muss man sich aber schon sehr suchen heutzutage). Was dann kommt, keine Ahnung. Es gibt seit längerem nichts mehr, was mich genug reizen würde, um mich zu einem Kauf zu bewegen.
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Runeflinger

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71

Donnerstag, 10. September 2020, 12:09

Ich weiss langsam nicht mehr was ich noch kaufen soll... Vielleicht wird der nächste Daily ein Oldtimer.


Been there, done that.

Genau dasselbe Ergebnis:

Youngtimer mit 1,2t, 90 PS (ist mit halbwegs modernem Motor mit realen knapp 8l auf dem Niveau von aktuellen Benziner-Dickschiffen).

Oder den Swift Sport: 140 PS auf 1045kg (inkl. Normfahrer) mit frühem Drehmoment dank Mini-Turbo dürfte nicht schlechter sein als die 125 PS für die rund 900 Smart-Kilo - und Du hast noch nen Kofferraum oder kannst die Eltern zum Bahnhof bringen. Wenn man mit nem Frontkratzer leben kann und beruflich kein Image transportieren muss...
"Der [WRX STI] ist ein perfektes Auto für den zeitgenössischen Intellektuellen." - Mara Delius
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- Trailer + Gepäck: JDM '04 Forester STI
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kampfruderer

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72

Donnerstag, 10. September 2020, 13:50

@Carver: +1 (Beitrag 69)
Und deshalb bleibt auch mein Altauto mit Boxermotor, bis daß der TÜV uns scheidet (Samstag ist es dran).

Nomad

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73

Donnerstag, 10. September 2020, 21:07

@Carver: :thumbsup_1: Absolute Zustimmung. Ein-Zwei Hersteller haben zwar auch relativ kleine und flinke Autos in der Produktpalette - siehe Fiat 500 Abarth oder Polo R - aber ihnen gegenüber steht dann meist mindestens ein SUV. Selbst der Mini wurde nicht von der SUVsierung verschont. Ich warte darauf, dass ein Smart SUV angekündigt wird, ich wäre nichtmal überrascht.

Das Problem ist nur leider - und hier bietet sich auch der Beitrag von @patGT: an - dass der Großteil der Kunden zumindest bis vor kurzem so gut wie keine Kleinfahrzeuge haben wollte. Man fuhr irgendwas, wurde schwanger und es musste natürlich ein "Familienauto" hin. Bequem, groß, (gefühlt) sicher, da bleiben nicht viele Optionen außer nem SUV. Dass der 99% der Zeit bis auf den Fahrer leer bewegt wird, weil man damit jeden Tag zur Arbeit fährt, das wird durch ein "wir können damit in den Urlaub fahren" schöngeredet. Klar, die Hersteller wollen natürlich lieber das teurere Fahrzeug verkaufen und die Politik kassiert genug, um sich dahinter zu stellen, aber dem gegenüber steht das gute alte Dollar Voting.

Ich werde auch meinen Forester mindestens noch 10 Jahre behalten, dann wird er zum Oldtimer. Ja, ist auch nicht gerade das kleinste Auto, war aber auch ein Notkauf, sonst wärs ein Impreza oder Legacy geworden.
Meine Frau kriegt nen MX-5 oder BRZ, je nachdem, worauf sie mehr Lust hat.

Was danach kommt, keinen Schimmer...auch für mich gibt es aktuell keine Fahrzeuge, die mich so ansprechen wie ältere Japaner mit Spaßmotor.

Subiklaus

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74

Donnerstag, 10. September 2020, 21:39

Ich freue mich auch jeden Tag über unseren Swift. Ist zwar noch der alte 1,6 l, aber noch ein schöner Sauger.
Den Outback gebe ich aber auch nicht her. Ich gehe davon aus, dass ich auch nichts Neues mehr brauche.
Auch ein Grund, warum Subarus bei uns nicht gehen. Wie hoch wird wohl das Durchschnittsalter der Halter sein?

ak18

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75

Freitag, 11. September 2020, 10:02

Gestern Abend habe ich mir mal die Zeit genommen und die Subaruwerburg (vorzugsweise aus USA) auf Youtube angeschaut. Da fallen dann gleich drei Dinge auf mit denen der Subaru punkten soll: Familie, Sicherheit, Hunde, Outdoor (mit entsprechender Straßenqualität)

Insgesamt eine ganz andere Art Werbung wie sie bei uns läuft und ich habe keine Idee, ob sie hier wirken würde. Mit Hunden und Outdoor käme man wohl eh nicht weit. Outdoor ginge vielleicht noch in Frankreich... da gäbe es entsprechende Straßen abseits des Asphalts. Subaru müsste mächtig Geld in die Hand nehmen um sich hier ein Image aufzubauen.

Aber wenn ich mir die Autos vom Design her anschaue, dann entsprechen sie eher dem amerikanischen / asiatischen Geschmack. Verschiedene asiatische Herstelle haben mittlerweile europäische Designer eingekauft, habe ich irgendwo gelesen.

Meine Frau ist begeisterte Caddyfahrerin und wenn es nach ihr ginge, sollte ich mich lieber nach einem Scout oder Alltrack umssehen - No way ;-)

Dimce

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76

Freitag, 11. September 2020, 13:04

Tja was wird aus Subaru? Außer Nissan haben die Japaner das Thema E-Antrieb bisher stiefmütterlich behandelt (Hybride sind eher Mist weil sie Ballast zweier Technologien herumschleppen). Mazda kommt auch nur mit einer MX-30 eKrücke.
Während bei den Verbrennern die Leistungen eher runter gehen wegen Emmissionswerten etc., explodieren sie geradezu bei den e-Antrieben.

Insbesondere die mit zwei eMotoren (und somit Allrad, Tesla, Skoda, Polestar ...) haben satt Leistung und Drehmoment, die tiefliegenden Akkus bieten einen tiefen Schwerpunkt, fahrdynamisch eine extrem tolle Sache.

Es gibt da nichts mehr womit Subaru 2021 noch Leute vom Kauf eines Skoda Enyaq 80x abhalten könnte um dafür einen Outback an den Mann zu bringen (zumal immer noch nichts zum neuen Outback und seiner Motorisierung bekannt ist. Mit dem Antrieb vom eForester wäre es eine Totgeburt)

Mein Outback ist mein letzter Verbrenner, was danach kommt wird auch davon abhängen wie schnell der eine oder andere Hersteller jetzt reagiert, nachdem der Knoten 2020 endlich geplatzt ist.

Runeflinger

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77

Freitag, 11. September 2020, 14:23

Offtopic - Lesen auf eigene Gefahr
Tja was wird aus Subaru? Außer Nissan haben die Japaner das Thema E-Antrieb bisher stiefmütterlich behandelt


Ähhh... dabei ignorierst DU aber

- Toyota als Pionier mit 40% E-Anteil in D (wenn ich recht erinnere)? Die darüberhinaus inzwischen den in meinen Augen viel besseren Weg mit nachtankbarer emissionsfreier Brennstoffzellentechnik verfolgen, statt zentnerschwere Batteriepakete rumschleppen zu müssen, die beim deutschen Michel immer mit der Reichweitenangst werden kämpfen müssen...

- Mitsubishi, die mit dem Outlander Hybrid den meistverkauften Plug-in Hybrid in Deutschland verkaufen
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Dimce

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78

Montag, 14. September 2020, 21:19

Nö, Hybride sind Krücken. Technik aus zwei Welten rumschleppen und damit viel Platz beanspruchen. Inkonsequent!
Toyota hat es mittlerweile erkannt und bewegt sich langsam, neben Vollhybriden nun auch PlugIn Hybride und in Kürze auch endlich vollelektrisch (Lexus UX300e), allerdings noch keine E-Plattform.

Brennstoffzelle ist ja nur eine andere Energiequelle, ändert nichts am E-Antriebskonzept. Und persönlich sehe ich Brennstoffzellen eher für LKW und Busse mit erhöhtem Energiebedarf.
Aktuelle Akkus sind ja schon ausreichend für 500 und mehr Kilometer (Tesla und Co) und mehr braucht man nun wirklich nicht im Alltag und auch für längeres Reise wird das E-Netz zunehmend dichter. Und ja, zusätzlich habe ich ja auch noch eine Tankstelle zu Hause :) und per App heize ich vor oder im Sommer kühle ich eben vor. Viele Sachen die besser sind und plötzlich war die Erde doch keine Scheibe sondern rund.
Ach ja, der Tesla wiegt um die 1685kg, zentnerschwer ist das nun nicht gerade ;)

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Montag, 14. September 2020, 23:42

@ Dimce

Dann sag mir doch welches E- Auto für ca. 30 000.-€ einen zwei Tonnen Anhänger ziehen kann. Die E Mobilität ist was für die Stadt. Für Leute deren Wagen auch Anhänger ziehen müssen, für die gibt es kein vernünftiges Elektro Auto. Übrigens sind in Deutschland 4,5 Millionen Anhänger zugelassen.
Tesla Modell X hat im Sommer beim fahren mit einem Zwei Tonnen Anhänger ganze 125 km Reichweite. Im Winter völlig unbrauchbar.

ak18

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80

Dienstag, 15. September 2020, 06:02

Im Bereich alternative Energien muss man doch immer eine für alle machbare Lösung finden. Diese bedeutet für mich, dass der Brennstoff überall verfügbar ist und das Nachladen der Brennstoffs in akzeptabler Zeit passieren kann. Nebenbei sollte die Leistungsfähigkeit des Fahrzeugs erhalten bleiben und die bestehende Infrastruktur weiterhin genutzt werden können. Alle anderen Optionen sind für mich der Tod des Individualvekehrs.
Wenn ich diesen nun aufrecht erhalten will (und unser Leben und Wohlstand hängt nun mal ein Stück weit davon ab) dann kommt E-Mobilität in der jetzt geförderten Art und Weise nicht in Frage.
Schon das Stromnetz und die Anzahl der Kraftwerke lässt die benötigte Anzahl an Ladestationen nicht zu, die es bräuchte um Benzin zu ersetzen. Mal ganz abgesehen davon braucht es ungefähr die gleiche Zeit für die Ladung, wie zum Entladen. Hier wäre nur eine Akkulösung denkbar.
Selbst wenn jeder eine Lademöglichkeit hätte (in Städten gänzlich undenkbar) blieb E-Mobilität sehr eingeschränkt allenfalls für kurze Pendeleien zur Arbeit oder zum Einkaufen.

Wenn ich mir allerdings anschaue unter welchen Bedingungen die seltenen Erden aus dem Boden gekratzt werden, habe ich da auch meine ökologischen Bedenken... und die Frage der Entsorgung / Aufbereitung in der Masse ist gänzlich ungeklärt. Das ist alles nicht zuende gedacht. Ich kann mir vorstellen, dass es in 10 Jahren ein E-Fahrer-Bashing gibt, wie es derzeit die Dieselfahrer erleben.

Ich habe vor langer Zeit (20 Jahre?) mal eine Studie gesehen, da wurden die Autos mit Akkus bestückt, die von unten über einer Grube gewechselt wurden. Die Akkus wurde automatisiert getauscht und in einem unterirdischen Lager automatisch über Solartechnik und Windkraft geladen. Der Wechsel dauerte ungefähr die gleiche Zeit wie das Tanken. Die Akkus wurden bewertet und gegenseitig verrechnet und die Kosten über das Konto der KFZ Steuer abgerechnet....

Für mich ist das jetzige alles nicht massentauglich

Ich habe da auch keine Lösung... vielleicht dann doch Wasserstoff?

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