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GTitus

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21

Dienstag, 1. September 2020, 18:26

ich raffe das mit den Flottenverbräuchen eh nicht. Die Flotten von BMW, Mercedes, Audi, Porsche und Co bestehen doch fast nur aus PS-starken Kisten. warum haben die keine Probleme? oder blechen die einfach die Strafzahlungen, weil sie es sich leisten können?

racerat

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22

Dienstag, 1. September 2020, 18:38



Es bestätigt wieder, dass es an den Abgasvorschriften aus Brüssel liegt, dass das passiert, worüber wir in diesem Thread diskutieren. Für mich eine einfache Schlussfolgerung: Fällt die EU, kriegen wir unsere geliebten Fahrzeuge wieder. Auch wenn es sich primitiv einfach anhört. Es ist so einfach.

Dieses Bla Bla kann man so nicht stehen lassen.... du hast anscheinend keine Ahnung wie die EU funktioniert, hast keine Ahnung wie die Lobbyarbeit der Deutschen Automobilhersteller in Brüssel arbeitet, und hast weggeschaut wenn die ach so tolle Deutsche Politik Komandos erteilt hat....
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RB199

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23

Dienstag, 1. September 2020, 19:59

ich raffe das mit den Flottenverbräuchen eh nicht. Die Flotten von BMW, Mercedes, Audi, Porsche und Co bestehen doch fast nur aus PS-starken Kisten. warum haben die keine Probleme? oder blechen die einfach die Strafzahlungen, weil sie es sich leisten können?


Ich denke mal das die das zum Teil einfach in Kauf nehmen und auf die Preise mit aufschlagen. Aber auch da verändert sich was, BMW verabschiedet sich von den ganz großen Motoren.
Aber eigentlich dürfte bei Subaru der Flottenverbrauch kein wirkliches Argument sein, wenn dann eher vorgeschoben. Wenn man sich mal anschaut was zu den oben genannten Herstellern gehört wird man sehen das eigentlich jeder mit einem anderen Hersteller zusammen gehört der deutlich kleinere Fahrzeug herstellt und im Falle von Mercedes mit Smart ist das sogar eine Marke die ganz auf Verbrenner verzichten wird. Der Flottenverbrauch wird dann für beide Marken zusammengerechnet und damit steht dann ein Mercedes S500 nicht mehr so schlecht da wenn man ihn mit einem Elektro-Smart verrechnen kann. Dasselbe ist bei Subaru eigentlich auch Fall, die könnten von den vielen Hybriden bei Toyota provitieren so das Subaru damit eigentlich keine Probleme haben müsste...

Mercedes sagt dazu z.B.:

Zitat

Flottenverbrauch bezeichnet den durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch einer Fahrzeugflotte bzw. deren CO2-Emission. Das heißt, Fahrzeuge mit geringerem oder gar keinem CO2-Ausstoß können Fahrzeuge mit höherem Verbrauch ausgleichen. Die Flotte kann sich auf einen einzelnen Hersteller, aber auch auf eine Gruppe zusammengeschlossener Hersteller oder Marken (so genanntes Pooling) beziehen. Der Durchschnittswert der CO2-Emissionen errechnet sich wie folgt: Die Summe der zertifizierten Einzelfahrzeug-CO2-Emissionswerte wird durch die Anzahl der verkauften Neufahrzeuge des Kalenderjahres dividiert. Daraus ergibt sich ein CO2-Flottendurchschnitt auf „Pool“-Ebene für das Kalenderjahr.


Es finden sich da auch noch ein paar andere sehr interessante Punkte:

Zitat

Mit dieser Regelung sollen besonders effiziente Fahrzeuge gefördert werden, indem sie mehrfach in die CO2-Bilanz eines Herstellers einfließen. Fahrzeuge, die weniger als 50 g CO2 pro Kilometer emittieren (das entspricht einem Verbrauch von etwa 2,15 Liter Benzin beziehungsweise 1,9 Liter Diesel pro 100 Kilometer), werden beim Flottenverbrauch 2020 beispielsweise doppelt gezählt, im Jahr 2021 noch 1,66-fach und 2022 noch 1,33-fach. Danach bekommt man keine Supercredits mehr.

Und der Grund warum Premiumhersteller eigentlich gar kein so riesen Problem haben gegenüber kleinwagenhersteller:

Zitat

Für jeden Hersteller wird ein eigener Grenzwert errechnet, der auf dem durchschnitt­lichen Fahrzeuggewicht der jeweiligen Flotte beruht.


Quelle: https://de.motor1.com/news/305519/flotte…201%2C33%2Dfach.
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STI-AG

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24

Dienstag, 1. September 2020, 23:13

ich raffe das mit den Flottenverbräuchen eh nicht. Die Flotten von BMW, Mercedes, Audi, Porsche und Co bestehen doch fast nur aus PS-starken Kisten. warum haben die keine Probleme? oder blechen die einfach die Strafzahlungen, weil sie es sich leisten können?


Das Frage ich mich auch schon lange.

Zum Beispiel Cupra = Seat = VW
Wird da jetzt jeder 1L Lupo und jedes E-Mobil quergerechnet oder ist Cupra ein Nischenhersteller und fällt nicht unter "Strafe"?

Gruss Oli.
Zuerst die Bike's, dann der Rest.

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matze383

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25

Mittwoch, 2. September 2020, 00:37

Ja so einfach ist das mit den 95g CO2 dann natürlich doch alles nicht. Wer hätte es gedacht ;)
Da werden doch so einige Korrekturen angewendet und das wirkt sich dann entsprechend positiv aus. Stichwort "95g gelten für keinen Hersteller", es wird immer angepasst ...
Daher fand ich den folgenden Artikel sehr verständlich und umfassend.
Und er ordnet zusätzlich die "Besteuerung" des CO2 aus dem Individualverkehr auch mal in den Kontext der CO2-Bepreisung anderer Sparten ein.
Wobei da ein krasses Missverhältnis auffällt.

Auto Motor und Sport ...
enjoy the flight !

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »matze383« (2. September 2020, 02:38) aus folgendem Grund: ne Menge Typos korrigiert


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26

Mittwoch, 2. September 2020, 02:05

.... du hast anscheinend keine Ahnung wie die EU funktioniert, hast keine Ahnung wie die Lobbyarbeit der Deutschen Automobilhersteller in Brüssel arbeitet, und hast weggeschaut wenn die ach so tolle Deutsche Politik Komandos erteilt hat....

Dann lass uns Idioten hier doch an deinem unendlichen Wissen teilhaben und sprich es aus, was dahinter steckt!
Vielleicht informieren die Italienischen Medien besser als die Deutschen Medien es nicht tun.
In einem Beitrag weiter oben schrieb ich bereits, dass ich Protektionismus dahinter vermute.

Zum Thema des Artikels in der "Auto Motor Sport":

Das läuft ja inzwischen wie Monopoly. Einfach nur ein Witz.

Als Autohersteller würde ich am Ende des Jahres ein Tribunal abhalten und pro 100.000 EUR Strafzahlung einen Mitarbeiter völlig grundlos entlassen. Der Rest dürfte für das gleiche Geld schneller arbeiten oder würde durch Roboter ausgetauscht.

So würde ich einen Teil des auf Strafe verlorenen Gewinns wieder auffangen und dem Verursacher der Strafen einen Schaden verursachen, weil er dann den Arbeitslosen mit Sozialleistungen unterstützen müsste.

Anders als zurückzuschlagen geht es wohl nicht mehr. Sie verstehen es dann, wenn ganze Branchen die EU verlassen. Medizingeräte und Medizinwerkzeughersteller machen es gerade vor. Es kamen paar Verordnungen, die beispielsweise es unmöglich machen Skalpelle in der EU mit Profit zu fertigen. Mal sehen ob der Fehler ihnen auffällt, wenn es an Schneidwerkzeug mangelt, um einen Blinddarm rauszuoperieren. Komme zufällig aus der Medizinbranche. Mit Medikamenten haben sie es bereits geschafft. Simples Narkosemittel (Propofol) war wochenlang nicht verfügbar, ebenso wie paar Krebsmedikamente und Reserveantibiotika. Auf Grund dessen haben bereits Menschen ihr Leben lassen müssen. Weil die Produktion in der EU auf Grund der Sicherheitsvorschriften nicht profitabel machbar ist. Zumindest nicht zu dem Preis, denn die gesetzlichen Krankenkassen nach Gesetz zahlen dürfen. Das war jetzt OT. Es erklärt aber, warum es mir so anstinkt. Weil es eben in fast allen Bereichen kriselt.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »kawakawa« (2. September 2020, 02:10)


Carver

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27

Mittwoch, 2. September 2020, 08:16

Wenn es OT ist, benutz doch bitte die Klammern oder poste wo es ontopic ist, oder gar nicht. Danke.

Jumi

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28

Mittwoch, 2. September 2020, 09:58

Sorry, aber jetzt alles auf die EU zu schieben ist viel zu einfach...
Subaru, Mitsubishi etc. betreiben schon seit vielen Jahren eine Modellpolitik, die nicht auf den europäischen Markt abzielt.

Durch die geringen Verkaufszahlen wird bei uns das geliefert, was noch zulassungsfähig ist, aber für andere Märkte zugeschnitten ist.
Bestes Beispiel Outback: ich kann 2005er, 2012er und 2018er Outback direkt vergleichen, weil ich mit allen Fahrzeugen unterwegs bin.
Mit jeder Generation wurde eindeutig auf den amerikanischen Geschmack reagiert und angepasst: weil im Monat dort mehr Autos als bei uns im Jahr verkauft werden.
Das ist simple Unternehmensführung, wenn die japanischen Marken Europa als Markt haben wollten, gäbe es genügend Marketingtools um die Autos entsprechend zu promoten.
Der durchschnittliche Käufer bei uns will aber keinen Subaru. Er will weiterhin seinen Passat fahren, und wenn es den noch mit 4 motion gibt, umso besser.
Offtopic - Lesen auf eigene Gefahr
Über Reglementierungswut kannst du ganze Bücher schreiben, das nutzt
überhaupt nix.

Eine Massenproduktion in Ländern der 1.Welt aufzubauen
ist nicht wegen den Sicherheitsvorschriften oder der Bürokratie zum
Scheitern verurteilt, sondern schon ganz allein am Kostenfaktor den der einzelne bereit ist zu bezahlen.

Solange Menschen glauben, Lasagne um 1,49€ für 500g im Supermarkt sei nahrhaft und gesund, wird sich das auch nicht ändern.

Jeder will möglichst viel verdienen aber für keine Qualität zahlen, daher ist die Situation wie sie ist.
Wenn nichts reglementiert ist, dann zahlt am Ende halt der Schwächste die Zeche, da es heutzutage seit Jahrzehnten nur mehr darum geht, wer am Ende Schuld hat.
Und ich arbeite übrigens auch in der Medizintechnikbranche, aber in Europa, es geht...

Carver

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29

Mittwoch, 2. September 2020, 11:02

gegen den Trend legt Subaru zu:
https://www.t-online.de/auto/recht-und-v…n-legen-zu.html

und zu dem was Jumi sagt:
https://de.statista.com/outlook/1000148/…t#market-volume

wir sind nicht peanuts, aber nicht überlebensnotwendig für Subaru.
Und soweit ich weiss, sind die Werke ausgelastet.

Alain

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30

Mittwoch, 2. September 2020, 13:41

Vergleich Verkäufe Subaru in der Schweiz:

2010 8375 Stk.
2019 4023 Stk.

Kann man hier nachlesen: https://www.auto.swiss/

Anderes Beispiel Seat weil z.B. Oli jetzt Seat fährt und ich auch

2010 7788 Stk.
2019 14377 Stk.

Mitsubishi konstant schlecht

2010 4660 Stk.
2019 4307 Stk.
Das Leben ist viel zur kurz, um ein serienmässiges Auto zu fahren!

Jumi

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31

Mittwoch, 2. September 2020, 16:45

gegen den Trend legt Subaru zu:
https://www.t-online.de/auto/recht-und-v…n-legen-zu.html

und zu dem was Jumi sagt:
https://de.statista.com/outlook/1000148/…t#market-volume

wir sind nicht peanuts, aber nicht überlebensnotwendig für Subaru.
Und soweit ich weiss, sind die Werke ausgelastet.

Klar sind wir nicht peanuts, aber wir sind bei weitem nicht groß genug, dass Fahrzeuge für unseren Geschmack/Vorlieben entwickelt oder optimiert werden.
Wir sind ein angenehmer Mitverdienst, nicht mehr und nicht weniger.

Dass Subaru nach Wiedereröffnung der Showrooms zugelegt hat, dürfte nichts mit der Modellpalette oder Marketing zu tun haben, sondern eher damit, dass die Stammkunden über Wochen nicht zum Händler durften.
Sorry, just my 2 cents. Ich liebe die Marke, hab selbst 6 Autos davon. Ob die Markenidentifikation bei allen Mitarbeitern von Subaru in Europa gleich hoch ist, wage ich zu bezweifeln.
Vor dem Sitz von Subaru Österreich wurde ich gefragt, ob mein Legacy Turbo ein Subaru sei...er war damals schon in Kampfbeklebung des 1993er Werksautos, jeder weitere Kommentar dazu überflüssig

Nomad

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32

Mittwoch, 2. September 2020, 21:47

Ob die Markenidentifikation bei allen Mitarbeitern von Subaru in Europa gleich hoch ist, wage ich zu bezweifeln.


Ich bin auch schwer der Meinung, dass das das zugrundeliegende Problem ist und nicht irgendwelche Abgasvorschriften oder ähnliches.
Vom Emil Frey hatten wir es hier ja oft genug, ich bin persönlich überzeugt, dass EF einfach keine Lust hat, Arbeit in den Verkauf von Fahrzeugen zu investieren, die sich nicht von selbst verkaufen.
Wenn ich bedenke, dass selbst das größte Verkaufshaus von nicht-deutschen Fahrzeugen in meiner Gegend (Schwabengarage, EF AG) mittlerweile keine Fläche mehr für Subaru hat, dann bestätigt sich das nur.
Damals als der 2015er STi rauskam, haben die den nichtmal vor Ort gehabt. Und beim BRZ war ich ehrlich überrascht, dass sie einen Vorführwagen hatten.

Werbung gibt es auch nirgendwo zu sehen.

Einen sehr großen Verkaufsraum haben die dafür für die Mazdas, die aber auch mittlerweile Selbstläufer sind.
Und dann halt die riesige Fläche mit Kram, den kaum einer kauft, also Jaguar, Aston, etc.

Hyundai hat sich ja vor vielen Jahren von der EF AG abgelöst und jetzt sieht man die Dinger überall.

Man kann also einfach eins und eins zusammenzählen, um zu verstehen, dass die Abgasnormen einen vernachlässigbaren Einfluss auf die Modellpolitik ausüben.
Es scheitert nur daran, dass man die Autos aktiv verkaufen muss, das will man aber nicht, weil es Aufwand bedeutet und dementsprechend kostet.
Insbesondere mit dem Blick auf andere Hersteller, wie Toyota, Mazda, Hyundai und viele anderen kann man klar erkennen, dass es halt geht. Man will einfach nicht.

drischnie

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33

Donnerstag, 3. September 2020, 00:42

Wäre interessant wenn Jemand, der sich hier damit auskennt, das erklären könnte, wie das genau funktioniert mit den Strafzahlungen und den Zulassungen für einen Hersteller. Viele wissen diesbezüglich vermutlich nicht bescheid. Genau so wie ich...




Bei Subaru darf man allerdings nicht vergessen:

Kleine Hersteller, die weniger als 1.000 Fahrzeuge in der EU pro-duziert haben, werden von der Verordnung ausgenommen.Nischenhersteller, die weniger als 10.000 Fahrzeuge produzieren, haben die Möglichkeit, beider Kommission eine Ausnahme von den Grenzwerten zu beantragen. Dies gilt auch für Anbieter, die zwi-schen 10.000 und 300.000 Fahrzeuge im Jahr produzieren. Sie können als Sonderregelung einen Grenzwert beantragen, der eine durchschnittliche Verringerung des CO2-Ausstoßes um 25% (be-zogen auf den CO2-Grenzwert 2015) bzw. 45% (bezogen auf den CO2-Grenzwert 2020) im Vergleich zu 2007 vorsieht.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »drischnie« (3. September 2020, 00:49)


fware

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34

Donnerstag, 3. September 2020, 13:10


Bei Forester und XV wurde auch saftig aufgeschlagen für die Hybrid-Technologie!


Aufpreis ja aber für Was ?
Für den Mist den die hier verkaufen ? Der ist keinen EURO wert.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »fware« (3. September 2020, 13:25)


fware

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35

Donnerstag, 3. September 2020, 13:23



Und dass Renalut jetzt auch bei Mitsubishi das Sagen hat macht es auch nicht besser.
Alles was Konkurenz werden könnte, oder ist, muss Weg.

Lada hätte jetzt tolle Autos, mit Renalut Technik, wäre aber Konkurenz zu Dacia. Also Ende Gelände in Europa.
Nissan, ist auch am Sterben wenn ich das so sehe und Mitsubishi lässt man keine Chance auf Genesung.

Super diese Franzosen.
Wenn dann PSA am FCA-Virus stirbt ist hat dieses Problem auch gelöst.

ak18

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36

Donnerstag, 3. September 2020, 20:03

Da bin ich aber gespannt, wie sich das weiter entwickelt.... ob Subaru sich tatsächlich von Europa zurückzieht. Die 2020 aufgelegten Modelle (z.B. Levorg oder Outback) kommen wohl auch nicht auf den europäischen Markt... eine Ankündigung z.B. des neuen Outback würde den Rückzug ja lügen strafen. Warten wir es ab.

Schade - ich bin nämlich bei der Suche nach der Erfüllung meiner Ansprüche genau beim Outback gelandet... und jetzt überlege ich mir, ob ich mir ein neues Auto von einer Firma kaufen soll, die es in EU so dann nicht mehr gibt. Die Frage der Ersatzteilversorung, der Händlerdichte und der Garantieansprüche treibt mich grad um... die derzeitigen Angebote sind schon verlockend und sehen sehr nach Ausverkauf aus.

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37

Donnerstag, 3. September 2020, 21:34

@kawakawa: Deinen Ausführungen kann ich vollumfänglich zustimmen. Solange wir im Würgegriff dieser "EU" auf Kommunismus-Kurs sind, solange wird sich nichts ändern oder alles gar noch schlimmer werden.

STI-AG

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38

Donnerstag, 3. September 2020, 22:54

Vergleich Verkäufe Subaru in der Schweiz:

2010 8375 Stk.
2019 4023 Stk.

Kann man hier nachlesen: https://www.auto.swiss/

Anderes Beispiel Seat weil z.B. Oli jetzt Seat fährt und ich auch

2010 7788 Stk.
2019 14377 Stk.

Mitsubishi konstant schlecht

2010 4660 Stk.
2019 4307 Stk.


Die Einten haben halbiert, die Anderen verdoppelt.
Schade, aber wenn man den Markt nicht mehr bedient, folgt die Strafe.





Zitat von »kawakawa«



Wäre interessant wenn Jemand, der sich hier damit auskennt, das erklären könnte, wie das genau funktioniert mit den Strafzahlungen und den Zulassungen für einen Hersteller. Viele wissen diesbezüglich vermutlich nicht bescheid. Genau so wie ich...




Bei Subaru darf man allerdings nicht vergessen:

Kleine Hersteller, die weniger als 1.000 Fahrzeuge in der EU pro-duziert haben, werden von der Verordnung ausgenommen.Nischenhersteller, die weniger als 10.000 Fahrzeuge produzieren, haben die Möglichkeit, beider Kommission eine Ausnahme von den Grenzwerten zu beantragen. Dies gilt auch für Anbieter, die zwi-schen 10.000 und 300.000 Fahrzeuge im Jahr produzieren. Sie können als Sonderregelung einen Grenzwert beantragen, der eine durchschnittliche Verringerung des CO2-Ausstoßes um 25% (be-zogen auf den CO2-Grenzwert 2015) bzw. 45% (bezogen auf den CO2-Grenzwert 2020) im Vergleich zu 2007 vorsieht.


Interessantes Video.
Erklärt u.a. warum die Kisten immer schwerer werden (Irrtum #2), statt leichter. :frown:

Das kommt halt davon, wenn man Ahnungslose Bestimmungen machen lässt.

Gruss Oli.
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39

Freitag, 4. September 2020, 12:51

Es geht wohl weiter

Heute Mittag war ich kurz bei bei dem mir nächstgelegenen freundlichen.. um mir das Wild Forrest Green mal in natura anzuschauen.



Da er mich ansprach und wir uns kurz unterhielten, fragte ich ganz direkt: " .... und ? Gibt es Subaru im nächsten Jahr noch in Deutschland ? "

Seine Antwort: "Ich gehe davon aus ! Die Händler sind grade für kommenden Februar zur Vorstellung des neuen Outback eingeladen worden, der im April kommen soll !"
Viele Grüße - Armin

Kette

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Freitag, 4. September 2020, 23:09

Den ganzen Kram einfach bei der EU abzuladen ist schon arg einfach, sind es doch bloß regelwütige, komunistische, wasweißichnoch Sesselfurzer :augenroll: ...klar, bei so manch einer Vorschrift kann man sich echt nur noch an den Kopf fassen, aber wenn man als Hersteller weiter hier seine Autos verkaufen will geht das trotz Flottenverbrauchsvorschriften und Co.

Auch alle anderen Hersteller werden die Strafen weitergeben. Warum nicht einfach die stark motorisierten Kisten die "eigene" Strafe tragen lassen? Wer so etwas dann trotzdem will wird auch mehr zahlen. Wir hätten unseren M140i sicher trotzdem bestellt und auch der Forester wäre ein XT geworden. Bevor wieder kommt was die zB in den USA so alles dürfen, die haben andere Probleme oder wie auch immer man Trump nennt :D

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