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fuchsi

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  • »fuchsi« ist der Autor dieses Themas

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1

Sonntag, 29. Juli 2018, 07:15

Aus für den Verbrenner in Japan ab 2050

Auch 3-Zylinder machen Spaß (Triumph Trophy 1200SE) Spritverbrauch [url]https://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/890340.html[/url]

wheels01

Anfänger

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2

Sonntag, 29. Juli 2018, 08:38

Im Grunde ist es ja traurig, dass es noch so lange dauern muss. Allerdings sind ja neben der Fahrzeugtechnik an sich (Reichweite, Ladedauer...) ja noch andere, ganz grundsätzlichere Probleme zu lösen. Denn derzeit ist ja Strom in vielen Ländern alles andere als sauber (auch wenn die Japaner - gerade nach den jetzigen Erfahrungen geradezu skurril - meinen, Atomstrom wäre die Lösung), darüber hinaus gehts um eine halbwegs umweltfreundliche Herstellung und Recycling der Batterien usw.

Andererseits wissen wir im Grunde ganz genau, dass die amerikanische und europäische, hier vor allem deutsche, Autoindustrie mit ihrer derzeitigen Linie - immer größer, immer stärker - auf ein längst untergehendes Schiff setzen. Aber es sitzt halt noch eine Generation von Managern alter Schule an den Schalthebeln, die noch im Stil der 1980er und 90er denken. Und ihre Bonis mit kurzfristigen Gewinnmaximierungen in die Rente retten wollen. Danach die Sintflut.

Lg
Pete

SvenNY

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3

Sonntag, 29. Juli 2018, 09:49

Es ist ja nicht wirklich das Aus für den Verbrenner. Ab 2050 soll zumindest hybrid gefahren werden und nicht strikt nur elektrisch.
If in doubt, flat Out!

Reisbrenner

Anfänger

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4

Sonntag, 29. Juli 2018, 10:33

Ein Geschmäckle hat das schon, zumal man nicht weiß mit welchen Druckmitteln die japanische Regierung arbeitet.

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5

Sonntag, 29. Juli 2018, 11:24

....deutsche, Autoindustrie mit ihrer derzeitigen Linie - immer größer, immer stärker - ...

das wäre mit einem einzigen beschluss zu beenden, nämlich eine generelle geschwindigkeitsbegrenzung auf allen strassen deutschlands auf 120 km/h!
dann bräuchte es nur autos mit v-max von 170.
es würde zwar immer noch die boliden gebaut, die große masse aber würde downsizen können.

Nomad

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6

Sonntag, 29. Juli 2018, 12:15

generelle geschwindigkeitsbegrenzung auf allen strassen deutschlands auf 120 km/h!


*guckt in die Schweiz* Joa, hat viel gebracht. Fahren nur Allerweltskarren rum drüben. /ironie

Berni-87

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7

Sonntag, 29. Juli 2018, 13:55

das wäre mit einem einzigen beschluss zu beenden, nämlich eine generelle geschwindigkeitsbegrenzung auf allen strassen deutschlands auf 120 km/h!
dann bräuchte es nur autos mit v-max von 170.
es würde zwar immer noch die boliden gebaut, die große masse aber würde downsizen können.


Also neben dem STi hab ich noch:

Einen Ford KA RU8 Vmax 159km/h
Einen Ford Kuga MK1 Vmax 177km/h

Frag mich grad ob die nicht zur großen Masse gehören. :whistling:

Gt-Cube

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8

Sonntag, 29. Juli 2018, 14:20

wheels01 :thumbsup: gut geschrieben

Warum sollte die Deutsche Autoindustrie Elektroautos bauen, die in der Entwicklung viel teurer sind als Verbrenner wenn die Verbrenner noch gut gekauft werden.

Verstehe jetzt nicht was das mit dem Tempolimit zutun hat. Ihr denkt doch nicht wirklich nur weil ein Tempolimit eingeführt wird kommen die Elektrofahrzeuge eher? Nicht wirklich.
Das sieht man ja in anderen Ländern, wie die Politik mit Förderung und Landemöglichkeiten umgeht das ist viel wichtiger.

freeman303

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9

Sonntag, 29. Juli 2018, 15:58

Solche Kommentare hier im RASERFORUM zu lesen, tut schon fast weh.

... 120 km/h reichen doch...
... traurig, dass es so lange dauert - bis 2050... (Schon gelesen, was mit Tesla los ist?)

Immer dran denken: Auf die geistige Kastration folgt die Körperliche!

Nehmt doch einen Bus und geht anderen Leuten mit Eurem ÖKO-Wahn nicht auf den Nerv!

Lucullus

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10

Sonntag, 29. Juli 2018, 16:27

die in der Entwicklung viel teurer sind als Verbrenner


Gibt es dazu Quellen bzw. Vergleichsdaten? Ich weiß es zwar auch nicht genau, aber ich könnte mir gut Vorstellen dass sich die Entwicklungskosten nicht so stark unterscheiden. Schließlich sind viele Komponenten wie z.B.: der Elektromotor in der Industrie schon etabliert/weit entwickelt und im Gegenzug fallen viele mechanische Komponenten (die viele Prototypen erfordern) wie Getriebe, Differenzial, eventuell auch Antriebswellen weg.
Klar, im Augenblick ist es sicherlich noch teurer da der "modulare Baukasten" für Elektroautos noch nicht so umfangreich wie der für klassische Autos ist aber langfristig wird es sich kaum auswirken. Erst recht, wenn man bedenkt, dass es immer schwieriger/teurer wird die Verbrennungsmotoren unter die Grenzwerte zu bringen.

Gt-Cube

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11

Sonntag, 29. Juli 2018, 16:43

Nein Quellen hab ich nicht.
Aber man sieht es ja an den Preisen von Elektroautos! Ich denke nicht das die Konzerne sich die Differenz der beiden Antriebskonzepte selbst in die Tasche stecken.
Ich denke die Batterien sind so teuer. Würde jedenfalls Sinn ergeben warum die Reichweite so gering ist obwohl man dünne Reifen, geringen Luftwiderstand und manchmal eine leichte Karosserie verwendet. Bestes Beispiel ist da der BMW I3.

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12

Sonntag, 29. Juli 2018, 18:50

Nein Quellen hab ich nicht.

Ich aber: https://www.wiwo.de/technologie/mobilita…n/22625806.html

Zitat von »Gt-Cube«

Aber man sieht es ja an den Preisen von Elektroautos! Ich denke nicht das die Konzerne sich die Differenz der beiden Antriebskonzepte selbst in die Tasche stecken.

Natürlich nicht. Natürlich werden sie den erwirtschafteten Gewinn spenden z.B. für die Umwelt oder den Weltfrieden...
Oder sie verbrennen es für nutzlose Projekte.

Zitat von »Gt-Cube«

Ich denke die Batterien sind so teuer. Würde jedenfalls Sinn ergeben warum die Reichweite so gering ist obwohl man dünne Reifen, geringen Luftwiderstand und manchmal eine leichte Karosserie verwendet. Bestes Beispiel ist da der BMW I3.

Nicht wirklich. Siehe Link oben.

Und dann noch die Tatsache, dass Tesla nicht wirtschaften kann.

https://www.heise.de/newsticker/meldung/…ld-4117944.html

und

https://diepresse.com/home/wirtschaft/un…erse-Milliarden

^^ Obwohl pro Auto ein satter Gewinn möglich ist, von dem deutsche Autohersteller nur träumen können, macht Tesla einen satten Verlust daraus ^^
- Impreza 2.0 RX MY99 125PS Sedan - ca. 270.000km
- Legacy IV 3.0 Spec. B MY08 245PS 6-MT Wagon - ca. 120.000km

drischnie

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13

Sonntag, 29. Juli 2018, 19:14


Gt-Cube

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14

Sonntag, 29. Juli 2018, 19:21

@Kawakawa auf die 18000Dollar kommen ja noch Steuern drauf oder man zieht die vom Kaufpreis eben ab. Außerdem fehlt Entwicklung und Marketing, bzw hat der Autor des Berichts nichts davon erwähnt.

Dann gibt es ja nicht nur Tesla und wie in deinen Artikel steht ist Kobalt teuer und Tesla brauch nicht mehr soviel Kobalt für das Model 3 wodurch es preiswerter ist als zb. ein Deutsches Produkt.

Ich habe den Gewinn von Autos mit Verbrennern gegenüber den Gewinn von E-Autos vergleichen, ich habe nie geschrieben das sie keinen machen oder den für gute Zwecke einsetzen.

Ich meinte das so das sind erfundene Zahlen:
Verbrenner: 25000€ machen 10000€ Gewinn
E-Auto:35000€ machen 8000€ Gewinn
Somit lohnt sich das Verbrennerauto mehr! Wie es aussieht habe ich meinen letzten Beitrag unglücklich formuliert.

Den Typen im Video hab ich auch öfter mir angesehen, aber manchmal redet er es sich schön, bzw darf man nicht alles glauben, das betrifft aber auch die Presse.