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241

Donnerstag, 7. Februar 2019, 10:20

wenn da viel Ladedruck dabei ist, kann ich mir Schwarzes Öl schon vorstellen. Der Direkteinspritzer macht nun mal jede Menge Ruß. Un ein Gutes Öl hält das in Schwebe.
Da die Rußpartikel so schon fein sind, dass die sogar durch Zellmembranen und in den Blutkreislauf übergehen können, schaffen es die Partikel auch durch den Filter.

Hättest du ein "schlechteres" Öl, könnten die Partikel verklumpen und würden dann vom Filter gefangen.

Aus technischer Sicht also: Alles Opti. Keine Gefahr für die Maschine.

fabianj

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242

Donnerstag, 7. Februar 2019, 10:30

Wenn ich das Öl auf einem weißen Tuch abwische ist es schwarz und nicht braun. Wie bei einem Diesel.
Drin ist ein Motul Öl vom Subaru Händler.

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243

Donnerstag, 7. Februar 2019, 16:07

Ruß ist überwiegend Kohlenstoff... plus PAK und Aromaten. Aber es geht ja um Farbe, nicht um Gift. Und Kohlenstoff ist schwarz.
Der Grund ist der gleiche, wie beim Diesel. Es werden beim Direkteinspritzer Tröpfchen verbrannt. Beim Saugrohreinspritzer liegt der Kraftstoff als Dampf vor.

J.O.

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244

Donnerstag, 7. Februar 2019, 19:08

Hatte mich diesbezüglich mal an Subaru Deutschland gewandt und folgende Antwort erhalten:

Beim SUBARU Levorg handelt es sich um ein neu entwickeltes hocheffizientes Triebwerk, welches aufgrund seiner Motorcharakteristik und Antriebstechnologie ein Maximum an Antriebsenergie aus dem verarbeiteten Kraftstoff bereitstellt. Durch die effiziente Ausnutzung der Verbrennung entsteht ähnlich wie bei Dieselfahrzeugen mehr Antriebsenergie und weniger Abwärme, die in den Kühlkreislauf abgegeben werden kann. Dies resultiert in einem längeren Aufwärmzyklus für den Motor. Das durch die Aufzeichnung an Ihrem Fahrzeug festgestellte Fahrprofil begünstigt eine Ansammlung von Kraftstoffanteilen im Motorölhaushalt.

Natürlich können wir nachvollziehen, dass Sie mögliche Bedenken zur Dauerhaltbarkeit Ihres Fahrzeugmotors haben. Der Hersteller unserer Fahrzeuge sieht in Bezug auf festgestellte Kraftstoffanteile im Motoröl keine Gefahr für einen Ausfall. Voraussetzung für ein langlebiges Aggregat ist allerdings auch die Einhaltung der spezifizierten Vorgaben zur Motorölqualität und -viskosität. Die Einhaltung der Herstellerempfehlung erhält vor dem Hintergrund eingesetzter Techniken, wie Direkteinspritzung und Turboaufladung, einen noch höheren Stellenwert.

Zusammengefasst sieht unser Hersteller bei bestimmungsgemäßem Gebrauch und regelmäßiger Wartung, auch unter Berücksichtigung der langjährigen Garantiedauer, keinen Anlass zur Besorgnis. Das Wahrnehmen von Kraftstoff- oder Ölgeruch bei den regelmäßigen Ölstandprüfungen ist völlig normal. Auch Kraftstoffanteile im Motoröl sind selbst bei Übersteigen der Markierungen kein kritisches Anzeichen, da sich diese Anteile bei vollständig aufgewärmtem Aggregat durch Verdunstung wieder reduzieren.



Gruß
J.O.

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245

Freitag, 8. Februar 2019, 08:05

Moin Zusammen
wenn da viel Ladedruck dabei ist, kann ich mir Schwarzes Öl schon vorstellen. Der Direkteinspritzer macht nun mal jede Menge Ruß. Un ein Gutes Öl hält das in Schwebe.
Da die Rußpartikel so schon fein sind, dass die sogar durch Zellmembranen und in den Blutkreislauf übergehen können, schaffen es die Partikel auch durch den Filter.
Ruß ist überwiegend Kohlenstoff... plus PAK und Aromaten. Aber es geht ja um Farbe, nicht um Gift. Und Kohlenstoff ist schwarz.
Der Grund ist der gleiche, wie beim Diesel. Es werden beim Direkteinspritzer Tröpfchen verbrannt. Beim Saugrohreinspritzer liegt der Kraftstoff als Dampf vor.

Vom theoretischen Ansatz stimme ich Dir zu. Allerdings kenne ich das bisher eher von DI mit Ölwechselintervallen > 15TKM

Wie "schwarz" ein Öl wird hat nicht nur mit der Fahrweise und Ladedruck zu tun, sondern auch mit der Qualität des Öls - und da gibt es durchaus Unterschiede auch bei Ölen, die formal beide den selben Spezifikationen entsprechen - das ist jedenfalls unsere / meine Erfahrung per jetzt.

Dass nach 15TKM das Öl bei einem DI je nach Konstruktion dunkler sein kann, als bei einem klassischen Multipoint-Sauger bezweifle ich nicht, aber der Kohlenstoff-Anteil beim CRS2/3-Maschinen im Öl dürfte schon höher sein.

Wenn das Öl beim 1.6 DTI wirklich tiefschwarz (und nicht nur dunkelbraun) ist, wäre das für mich ein Grund da nochmal nachzufassen.
Es gibt hier ja einige Levorg-Fahrer, die schon ein paar zigtausend auf der Uhr haben: wie sieht's bei denen am Peilstab aus?

Werde auch mal unseren "Ölmann" fragen, was er dazu meint....

@J.O.: vom Prinzip her ist die Antwort von SD nicht zu beanstanden. Allerdings fällt auf, dass keine konkreten Werte genannt werden, so auch hier
Auch Kraftstoffanteile im Motoröl sind selbst bei Übersteigen der Markierungen kein kritisches Anzeichen, da sich diese Anteile bei vollständig aufgewärmtem Aggregat durch Verdunstung wieder reduzieren.
nach 10 km Fahrt? oder 100km? Bei welchen Aussentemperaturen und wieviel Anteil Kurzstrecke?
Ist so eine typische "unangreifbare Gummiformulierung", auf die sie sich im Fall der Fälle auch prima zurückziehen können.... :whistling:

Johnes

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246

Freitag, 8. Februar 2019, 20:03

Mein Öl ist auch dunkel/schwarz.

55tkm auf der Uhr, 10tkm seit dem letzten Ölwechsel.
Laut meinem Öllabor (arbeite bei einem Schmierstoffhersteller) alles im grünen Bereich!

Kraftstoff ist kein Nennenswerter im Öl. (Wasser auch nicht!)
Sprit verdampft bei warmen Motor und wird auch durch den geringen Unterdruck im Kurbelgehäuse unterstützt. Wenn das Öl über >60°C hat, wird der Kraftstoff sich aus dem Öl raus bewegen. Natürlich nicht alles schlagartig! Das dauert etwas. Wer täglich min. 12-15km/Strecke fährt, wird kaum Sprit im Öl haben. Wer viel Kurzstrecke fährt, sammelt mehr, als er los wird. Da hilft dann nicht nur mal eben 10-20km zu fahren. Wer nur am WE mal 1-3km Einkaufen fährt, sonst 20km Arbeitsweg hat, muss sich keine Sorgen machen.

Hilfreich ist es auch, bei häufiger Kurzstrecke die SSA abzuschalten. (Auch im Sommer!)

MfG

fabianj

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247

Sonntag, 10. Februar 2019, 07:56

55tkm auf der Uhr, 10tkm seit dem letzten Ölwechsel.
Da haben wir ja fast den gleichen Stand.
Ok ich habe verstanden, dass Schwarzes Öl nicht schlimm ist.
Was mich bei meinem halt wundert ist das das 1/4 Öl gemessen am Peilstab raus ist. Bisher hatte ich keinen Öl-Verbrauch im Levorg.

Johnes

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248

Sonntag, 10. Februar 2019, 20:53

Mess mal die nächsten Tankstopps erneut! Erst, wenn mehrere Messungen nacheinander weniger Öl zeigt, ist auch weniger Öl drin. Meist sind es geringe Änderungen in der Neigung des Fahrzeuges, die eine Fehlmessung verursachen.

Übrigens muss er Ölstand irgendwo zwischen MIN/MAX befinden und nicht bei MAX! Maximum heißt: Bis hier und nicht weiter!!! Leider wird das oft fehlinterpretiert. Wenn der Ölstand nicht weiter abnimmt, muss auch erstmal nichts unternommen werden.

Ich würde das vorerst aber im Auge behalten.

MfG

Chris17

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249

Sonntag, 10. Februar 2019, 21:41

Ich glaube, dass der Ölstand sehr wohl bei "max" stehen darf, ja sogar sollte. Ich fahre jetzt seit 1985 Auto u habe den Ölstand meiner Autos sogar immer nach Möglichkeit leicht über Maximum befüllt. Passiert ist gar nichts. Das Öl bleibt bei hohen Außentemperaturen u Geschwindigkeiten einfach kühler, wenn die Menge größer ist. Natürlich sollte man nicht bis "ultimo" über die max-Markierung füllen. Aber ein paar Millimeter haben lt. meiner Erfahrung (ca. 1,5 Mio km) nichts geschadet.

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250

Donnerstag, 14. Februar 2019, 14:53

Zum Thema "Ölstand richtig messen und bewerten" verweise ich mal auf diesen post:
Motoröl nachfüllen und Kontrolle
..ist wie so oft im Leben: Viel hilft nicht viel - und zuwenig ist auch meist eher ungünstig :pleased:

Ok ich habe verstanden, dass Schwarzes Öl nicht schlimm ist
"schlimm" ist immer relativ. Auf jeden Fall ist es bei diesem Motor mal wieder der schlagende Beweis, dass die "antiquierten kurzen Ölwechselintervalle der Japaner" (O-Ton eines Kollegen eines angeblichen "Premium-Herstellers" der etliche Motoren im Sortiment hatte und hat, die keine 100TKM schadlos überstanden haben) wohl doch durchaus sinnvoll sind.
Im Vergleich zu den Kosten jeder Art von Motor-Instandsetzung sind die für zusätzliche Ölwechsel ein nasser Pups... 8)

Johnes

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251

Samstag, 16. Februar 2019, 10:32

Ich hab nen Öllabor an der Hand. (Mein Arbeitgeber!)

Ich hab bei mir mit pechschwarzem Öl kein Problem. Lt. Werten ist es noch in Ordnung. Panik muss ich zumindest nicht haben. Das Öl ist zwar schwarz, aber nicht eingedickt oder verwässert/oxidiert.

Mit pechschwarz ist natürlich nicht Teer gemeint.

Und natürlich ist über MAX eine Idiotenreserve verbaut. Gibt immer wieder Leute, die denken es wäre gut, bis über die MAX-Marke zu füllen. Da wird gedacht, 0.25l Öl mehr in der Wanne hätte einen echten Kühleffekt oder würde das Öl für längere Intervalle rüsten. Dabei entscheidet der Fahrstil bzw. das Profil über die Ölwechselintervalle. Der Levorg hat einen Ölkühler und bis über 110°C muss man sich keine Gedanken machen. 5°C mehr oder weniger auf der Anzeige, machen kaum was am Kolben bzw. im Turbo aus. Bei heißem Öl und entsprechend glühenden Motorteilen, ist es wichtiger diesen die Möglichkeit zum geordnetem runterkühlen zu geben.

Die Reserve in der Wanne ist allerdings begrenzt. Summiert man beim einfüllen kaltes Öl, Überfüllung und heißen Motor auf, kann es in bestimmten Fahrsituationen zu einem Aufschlagen kommen und dann zieht man Schaum durch die Pumpe. Bei dem einem geht es gut, bei dem anderen geht der Motor drauf!

Übrigens kann man bei einem 0815-Fahrprofil ohne viel Kurzstrecke oder großen Volllastanteilen, mit Minimum in der Ölwanne bedenkenlos fahren. Das Öl ist am Ende des Intervalls in der Regel noch innerhalb der Spec.!

MfG

Chris17

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252

Gestern, 16:05

Die Autohersteller werden schon wissen, was sie tun. Bei fast jedem meiner neun Neuwagen war der Ölstand bei Übergabe zum Teil deutlich über "max" (locker 0,5 cm). Ich fahre seit über drei Jahrzehnten hervorragend damit, dass der Ölstand immer bei Maximum oder knapp darüber ist.

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