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Rs4quattro

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Dienstag, 19. Januar 2016, 19:17

Kälteverhalten

Nabend zusammen,

die letzten Tage hatten wir sehr niedrige Temperaturen, bis zu -16°C.
Hier hatte ich das Gefühl, dass Motor/Getriebe nicht so arbeiteten wie sie sollen...
Bei eingelegtem Gang hat das Fahrzeug spürbar vibriert und lief sehr unruhig. Die Drehzahl blieb konstant, aber das vibrieren ging durchs ganze Auto. Wenn man dann in N geschalten hat, ging die Drehzahl auf 1500 hoch und die vibration war weg.
Hat man wieder in D geschalten, sank die Drehzahl wieder auf ca. 700 rpm und das Auto wurde wieder ganz unruhig.
Ist das technisch bedingt normal? Das kenne ich von keinem anderen AUto.

Das fühlte sich an, als ob das Auto vor will, wegen der erhöhten Drehzahl, die wie ich mir vorstellen kann von der Kälte kommt. Aber das Auto muss doch erkennen das ich stehe und die Bremse trete, also auskuppeln?

Und was mir die Tage noch extrem auffiel, wie lang das Auto braucht bis es warm ist. Meine anderen Autos brauchen wesentlich kürzer um Wasser und Öl auf BEtriebstemperatur zu bringen.
Beides war auch nach knapp 20 Km Fahrt nicht auf Betriebstemp. UNd das auch heute, wo es "nur" -4°C hatte...
Klar war es die Tage kalt, aber er braucht auch bei angenehmeren Witterungsverhältnissen ziemlich lang bis er auf Temperatur ist.
Ist das bei euch auch so?
Entweder ist die WAsser und Ölkühlung sehr gut, oder irgendwas ist komisch...

Grüße

RedBull

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2

Dienstag, 19. Januar 2016, 19:39

Und was mir die Tage noch extrem auffiel, wie lang das Auto braucht bis es warm ist. Meine anderen Autos brauchen wesentlich kürzer um Wasser und Öl auf BEtriebstemperatur zu bringen.
Beides war auch nach knapp 20 Km Fahrt nicht auf Betriebstemp. UNd das auch heute, wo es "nur" -4°C hatte...
Klar war es die Tage kalt, aber er braucht auch bei angenehmeren Witterungsverhältnissen ziemlich lang bis er auf Temperatur ist.
Ist das bei euch auch so?
Entweder ist die WAsser und Ölkühlung sehr gut, oder irgendwas ist komisch...
Zur Autmomatik kann ich leider nichts sagen, da habe ich keine Erfahrungen mit.
Aber wenn Wasser und Öl nicht auf Temperatur kommen ist der erste Verdächtige das Thermostat. Wenn das defekt ist, ist immer der große Kühlkreislauf offen und das Wasser braucht wesentlich länger um auf Temperatur zu kommen.

Rs4quattro

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3

Dienstag, 19. Januar 2016, 21:14

Wäre aber seltsam bei nem Neuwagen mit 6000 km :-0
Sonst hätte ich auch sowas getippt...

RedBull

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4

Dienstag, 19. Januar 2016, 22:07

Ja keine Frage. Ich habe erst beim Verfassen der Antwort gesehen, dass es um einen Levorg geht. Kam mir dann auch komisch vor, aber man weiß ja nie.
Dann wäre der nächste Schritt mal Erfahrungen von anderen Levorgfahrern einzuholen.
Dass das Wasser nach 20Km nicht auf Temperaur ist, sollte aber definitiv nicht normale sein und an einen Konstruktionfehler glaube ich nicht. Trotz kalter Temperaturen würde mir alles über 10 bis max. 15Km komisch vorkommen, wenn wir mal beim Wasser bleiben.

Mein Öl beim Sti hat heute bei -13°C auch ca. 20Km bis 90°C gebraucht.

Padinator

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5

Dienstag, 19. Januar 2016, 22:21

Hallo
Ich hab genau das selbe 'Problem' mit der Öltemparatur.
Ist mir schon länger aufgefallen dass er relativ lange braucht bis die 80 Grad erreicht werden.
Besonders gestern und heute ging es über 20min bis Betriebstemparatur. Das waren auch locker 20km oder mehr.
Bezüglich Getriebe hab ich nichts solches beobachtet.

Rs4quattro

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6

Dienstag, 19. Januar 2016, 23:53

Mal gespannt auf die anderen Erfahrungswerte.
Werd damit mal zu meinem Händler gehen...
Bin aber erstmal bis nächste Woche weg

7

Mittwoch, 20. Januar 2016, 05:30

Hat der Levorg eine Öltemperaturanzeige ?
Falls ja - wird die Öltemperatur mittels echten Sensor ermittelt oder ist das ein errechneter Wert ? (wie z. B. im Ford Focus ST & RS MK2)

OT Kia Rio MY2015 Temperaturverhalten:
Offtopic - Lesen auf eigene Gefahr

Ich schreibe meine Erfahrung nur als Vergleich hier rein, da es sich beim Levorg und auch beim Rio um nagelneue Fahrzeuge handelt. Unterschied ist natürlich auch, dass der Levorg ein Benziner ist.

Beim aktuellen Kia Rio 1,4 Crdi (90 PS) ist ein Öltemperatursensor verbaut. Mittels Torque App habe ich die Öltemperatur unter verschiedenen Bedingungen ausgelesen / beobachtet.

Ölmenge beim Rio 1,4er Diesel - 5,3 L - das ist verdammt viel für so einen kleinen Motor
6 Gang Schaltgetriebe - letzter Gang sehr lang übersetzt, bei knapp 2000 U/Min fährt er 120 Km/h. Der Turbolader muss da noch nicht viel leisten.

Fall 1:
Sommer, 32°C Außentemperatur, Klimaautomatik eingeschaltet auf 21°C, Fahrstrecke 38 Km/h holländische Autobahn mit 120 Km/h. Kühlmittel hatte 92°C nach ca 10 min Fahrt und bei Ankunft nach 28 min 98°C, Öltemperatur ca 90°C nach 18 min und bei Ankunft 99°C
Der Motor musste während der gesamten Fahrt nichts leisten, ich habe keine Last abgerufen, sondern bin konstant dahin gerollt.

Fall 2:
Herbst, 4°C Außentemperatur, Klimaautomatik eingeschaltet auf 22°C, Fahrstrecke 100 Km deutsche Autobahn.
Jetzt wirds interessant.
Ich fahre meine Autos bei kalten Motor nie schneller als 100 Km/h im letzten Gang, bis die Kühlmitteltemperatur 90°C hat, dann fahre ich max 120 und warte ich noch mind 10 min, bis ich meinem Fahrzeug ggfs auch mal Leistung abverlange.
Bei 100 im 6. Gang dreht der Rio so niedrig, dass es ewig gedauert hat, bis das Kühlmittel mal warm war. Ich tippe so auf 20 min. Ab da bin ich 120 Km/h gefahren.

Die Öltemperatur kam nach ca 40 min bei 69°C an und ging nur einmal im zähflüssigen Verkehr hoch auf 74°C. Sobald der Verkehr lief, sank die Öltemperatur wieder auf 69°C.
Die Kühlmitteltemperatur war ok und schwankte zw 83-90°C.

Fall 3:

Winter, auch 5°C Außentemperatur, Klimaautomatik eingeschaltet auf 22°C, Fahrstrecke 450 Km deutsche Autobahn.
Geschwindigkeit 150-160 Km/h ohne Speedlimit und sonst je nach Beschränkung.
Auch da kam das Öl nie über 76°C. Kühlmitteltemp. war ok.


Offensichtlich mussten die Entwickler einen Mittelweg finden, dass der Rio bei hochsommerlichen Temperaturen keinen Hitzekollaps erleidet und im Winter auch noch irgendwie funktioniert. Und für winterliche Bedingungen kalkuliert man eben diese dünne 0W30 Brühe ein.
Allerdings habe ich den Rio noch nie im Sommer gejagt. Kann somit keine Aussage dazu treffen, wie heiss er bei flotter Autobahnfahrt wird.


Sorry für off topic.

Ahoi

Subaru93

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8

Mittwoch, 20. Januar 2016, 07:29

Ich lese hier interessiert im Levorg- Forum mit und kann Euch sagen, wie es sich mit meinem Outback 2015 verhält. Das Auto steht in einer Garage.
Ich habe soeben bei -6°C eine 25 minütige Fahrt zur Arbeit gehabt. 3km Stadt, 10km Bundesstraße, 3 km Stadt.
Bei Zielankunft hatte ich laut Anzeige eine Öltemperatur von 77°C. Hat relativ lange gedauert, bis überhaupt die Öltemperatur angezeigt wurde.

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9

Mittwoch, 20. Januar 2016, 07:51


Entweder ist die WAsser und Ölkühlung sehr gut, oder irgendwas ist komisch...

Das im Winter die Öltemperatur nicht so hoch geht ist normal. Wasser muß aber nach ca. 5Km um die 70°C haben. Funktioniert das nicht, stimmt etwas nicht. Erster Verdächtiger: das Kühlwasserthermosthat. Da kann auch mal ein neues kaputt sein. Ab zum Händler/Werkstatt.

Turbo only

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Mittwoch, 20. Januar 2016, 09:25

5 Ltr. Öl brauchen halt, bis die warm werden.
Habe aber die "langsame" Erwärmung des Wassers auch bei der Probefahrt, bei ca. 5 Grad Aussentemperatur, bemerkt. Es dauerte (gefühlt) deutlich länger als bei meinem WRX.
Gleich nach dem Starten lief der Motor aber im Stand schön ruhig, es waren keine Vibrationen zu spüren.

Sammy2802

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Mittwoch, 20. Januar 2016, 11:27

Das Getriebe ist im Stand bei laufendem Motor und eingelegter Fahrstufe immer leicht auf Zug, merkst Du, wenn Du die Bremse nur ganz leicht betätigst, der drückt dagegen an. Und bei den Temperaturen ist dann ein leichtes Unrundsein eher normal.

Die Öltemperatur braucht tatsächlich scheinbar einfach länger, ist bei mir auch so. Schätze, da besteht ein Zusammenhang zu dem Loch in der Haube, dadurch pfeift ja auch noch mehr kalte Luft durch den Motorraum als üblich... Die Ölkühlung ist bei Turbomotoren eh auf mehr Wärmeabbau ausgelegt, weil der Turbo schon Wärmemenge ins Öl bringt, wenn er warm ist. die muss ja weg. Würde mir da keine Sorgen machen. Halt etwas länger gemütlich fahren nach dem Start...

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12

Mittwoch, 20. Januar 2016, 19:14

Bei Zielankunft hatte ich laut Anzeige eine Öltemperatur von 77°C. Hat relativ lange gedauert, bis überhaupt die Öltemperatur angezeigt wurde.
Ich lese hier auch immer mal mit. Mein 2015èr Outback 2.0 Diesel hat noch nicht mal eine Öltemperatur anzeige :frown:

So langsam rege ich mich über diese Ausstattungspolitik immer mehr auf :cursing:


blescha

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13

Mittwoch, 20. Januar 2016, 19:30

Mein 2009er Impreza nicht mal eine Kühlwassertemperaturanzeige, nur diese blaue Lampe.

Die Verhalten hier sehe ich eigentlich als ganz normal an, alle meine Fahrzeuge die ich bisher hatte, ausgenommen meines 2er Golfs von 1983, hatten diese.

Die Motoren von heute kommen immer langsamer auf Temperatur, weil sie nun mal weniger Treibstoff brauchen und daher weniger Hitze entwickeln. Nur blöd dass für die Abgasreinigung der Kat möglichst schnell Hitze braucht, was wird also gemacht - Drehzahl erhöht, und bei Automatik spätere Schaltzeitpunkte. Das was schon bei meinem 1998er Omega so. Den konnte ich überlisten, in dem ich einfach die Schneetaste drückte, damit führ er im gleich im 3ten Gang an und ich ersparte mir Drehzahlorgien. Bei meinem Impreza hab ich das Problem, dass nach dem (Kalt)start zu Hause die ersten 3km nur bergab gehen und das nicht gerade wenig. Da brauchts schon mal fast die ganze Strecke bis die blaue Lampe ausgeht und jetzt im Winter wir mir die Fure oft zu schnell mit der erhöhten Drehzahl, selbst wenn ich den ersten Gang fixire, und wenn es eisig ist, macht das nicht unbedingt Spass. Aber auch für solche Tage hat ich eine Lösung: Ich hab in die Leitung vom Kühlmitteltemperatursensor einen Poti schaltbar eingeschleift. Damit kann ich dem Steuergerät beliebige Kühlmitteltemperaturen vorgaukeln und 30 Sekunden nach dem Start auf normale Leerlaufdrehzahl runter regeln indem ich der ECU sage Motor ist bereits betriebswarm. So komm ich lebend den Berg runter.
Dieses Schummeln ist natürlich nicht im Sinne des Erfinders aber ist kommt eh nur zwischen 5 und 10mal pro Winter vor wo ich das brauche und ich hoffe Motor und Kat werdens überleben.

Zur Automatik und schütteln des Fahrzeugs: Wie weiter oben schon geschrieben, ist normal, da durch die höhere LL-Drehzahl der Wagen voll auf Zug ist und der gesamte Antriebsstrang voll belastet ist. Ein Fall von ich würde gerne darf aber nicht.
Impreza 2.0 150PS BJ 2009

SL289

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14

Mittwoch, 20. Januar 2016, 21:04

Ich verfolge schon seit einiger Zeit die Levorg-Themen im Forum, da ich mich leider mit dem Levorg-Virus infiziert habe. Heilung hat nur der Kauf eines Levorg im Dezember letzten Jahres gebracht.

SL289

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15

Mittwoch, 20. Januar 2016, 21:11

Sorry meine Erfahrung zum Kälteverhalten des Levorg hatte noch gefehlt...

Auch bei mir dauert es bei 35 km Arbeitsweg eine Ewigkeit, bis das Fahrzeug auf Betriebstemperatur ist. Das bestätigt auch das StartStopSystem, das erst an der vorletzten Ampel vorm Ziel ordnungsgemäß funktioniert. Die angesprochenen Vibrationen konnte ich auch schon beobachten. Bei 5 Jahren Garantie mache ich mir da aber keine Sorgen...

RedBull

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16

Mittwoch, 20. Januar 2016, 21:43

...die letzten Tage hatten wir sehr niedrige Temperaturen, bis zu -16°C.
Hier hatte ich das Gefühl, dass Motor/Getriebe nicht so arbeiteten wie sie sollen...
Bei eingelegtem Gang hat das Fahrzeug spürbar vibriert und lief sehr unruhig. Die Drehzahl blieb konstant, aber das vibrieren ging durchs ganze Auto. Wenn man dann in N geschalten hat, ging die Drehzahl auf 1500 hoch und die vibration war weg.
Hat man wieder in D geschalten, sank die Drehzahl wieder auf ca. 700 rpm und das Auto wurde wieder ganz unruhig.
Ist das technisch bedingt normal? Das kenne ich von keinem anderen AUto.
Heute bin ich einen 3,6l Lancia Voyager mit Automatik gefahren und hatte exakt das gleiche Verhalten. Bei kaltem Motor in D ca. 800U/min und sobald man in N oder P schaltet steigt die Drehzal auf ca. 1200-1300U/min. (Allerdings beides ohne Vibrationen^^)
Erklären würde ich das spontan folgendermaßen: Der Kat. soll auf Temperatur gebracht werden, allerdings darf die Drehzahl in D nicht angehoben werden, da der Wagen sonst ordentlich Rollen würde ohne Gas zu geben. Bzw. der Wandler würde stärker beansprucht werden, wenn man steht, in D ist und die Bremse tritt. Macht doch Sinn oder ?(

RedBull

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17

Mittwoch, 20. Januar 2016, 21:45

Warum kann ich hier nicht editieren? :cursing:

Nebenbei ist bei dem Lancia die Öltemperatur bei 50Km nicht über 76°C gestiegen (bei -5°C Außentemperatur)

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18

Donnerstag, 21. Januar 2016, 12:13

Also bei Minusgraden reicht eine Fahrt von 15km bei mir ebenfalls nicht aus um auf Arbeitstemperatur zu kommen - ich empfinde dies aber nicht als überraschend. ICh denke wer viel kürzere Strecken fährt ist gut bedient sich dann eine Standheizung einbauen zu lassen - Webasto bietet den Satz auf Rückfrage für den Levorg schon an - ich denke im nächsten Winter kommt sie rein.

Ruckeln habe ich nicht bemerkt bei den Minusgraden - wobei ich nur auf -13 bisher gekommen bin. Er läuft rauher...aber ruckelt nix..aber rauher ist denke ich auch nichts ungewöhnliches. Sobald der Motor Betriebstemperatur hatte, war auch der Neustart und die Fahrt bei -13 Grad samtweich wie immer.

Beeindruckend fand ich nun auf Schnee oder rutschiger Strasse mit diesen Schneematschhäuflein zwischen den Fahrbahnen, die Neutralität des Levorg. Ich fand den Legacy 2.0 D mit Handschalter schon entspannend bei Fahrbahnwechseln...aber einen ganz leichten Ruck im Lenkrad spürte man dennoch...im Levorg fühlt es sich einfach inexistent an...bin beeindruck von der Stabilität des Fahrzeugs...

Bergauf im Schnee...hatte mich in eine halb geräumte Strasse bergauf verfahren...linke Spur geräumt..rechte Spur sicherlich 15cm Schnee..mit geräumten Lücken...als ob der Schnee nicht existierte...faszinierend...ich muss sagen viel entspannteres Fahren als im schon sehr guten Legacy 2.0 D von 2008 mit Handschalter..

19

Donnerstag, 21. Januar 2016, 14:04

wer viel kürzere Strecken fährt ist gut bedient sich dann eine Standheizung einbauen zu lassen - Webasto bietet den Satz auf Rückfrage für den Levorg schon an


Dann benötigst Du aber die Möglichkeit, die Fahrzeugbatterie regelmäßig aufzuladen. Die Standheizung soll nur so lang in Betrieb sein, wie Du hinterher Fahrzeit hast. Bedeutet im Umkehrschluss - bei 10 min Fahrt, solltest Du die SH nur 10 min laufen lassen. Nur bringen 10 min SH-Betrieb reichlich wenig, da ist weder eine vereiste Scheibe frei, noch kommt ein warmes Lüftchen aus den Luftaustrittsdüsen.
Und wenn der Levorg Start-Stop verbaut hat, ist da auch eine AGM-Batterie drin, die nur durch speziell dafür vorgesehene Ladegeräte aufgeladen werden sollte.

OT-Thema 'Start-Stop-Technik'

Offtopic - Lesen auf eigene Gefahr
Ich fahre 2 Fahrzeuge mit Start-Stop. Erster Griff ist immer, dieses bescheuerte System zu deaktivieren und ich wurde diesbzgl vom Werkstattmeister bestätigt, damit das richtige zu tun.
Er sagte, er hält von dieser Technik rein gar nichts. Sie belastet nur unnötig viele Systeme und sorgt für übermäßigen Verschleiss, weil durch die häufigen Startvorgänge tiefere Entladungszyklen geschehen, was die Batterie rasant altern lässt.. Bei einigen Fahrzeugen wird die Kapazität rein nur von Batterie abgegriffen, andere Hersteller verwenden so eine Art große Elkos (z.B. Kia), um Kapazität zu puffern und die Batteriebelastung zu minimieren.
Der größte Nachteil ist jedoch, dass man dem Motor permanent Wärme entzieht.
Beispiel - alle Rahmenbedingungen für die Funktion des Start-Stop-Systems sind erfüllt (Ladezustand der Batterie, Kat-Temperatur, Kühlmitteltemperatur, Einmal schneller als 10 Km/h gefahren, Motorhaube, Türen zu usw usw)
Man hält an der ersten roten Ampel mit langer Rotphase (ca 30-60 sek oder mehr), Kühlmittel liegt bei 45°C, Öl wird wohhl bei 20 °C oder weniger liegen, je nach Außentemperatur.
Der Motor stellt sich ab, Aber die Lüftung / Klimaanlage läuft weiter und bedient den Innenraum weiter mit warmer Luft. Woher stammt diese ? Natürlich aus dem Kühlkreislauf, dem wird nämlich gerade Temperatur entzogen. Der Hauptkat kühlt auch wieder ab, Kondenswasser im Abgasstrang usw usw. Somit mutet man dem Fahrzeug immer wieder erneut Kaltlaufphasen zu und freut sich über die vermeintliche Spritersparnis. Dann entzieht man der Batterie immer mehr Kapazität und gestattet ihr nicht, sich während einer längeren Motorlaufphase sich zu erholen, aufzuladen. Das ganze dann Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat.
Das man aber ständig jemandem, der 4 Uhr morgens noch im Halbschlaf liegt, wieder und wieder einen Arschtritt verpasst, darüber macht sich kaum ein Endverbraucher Gedanken. Schei$$ Co2 Flottenemission.....
Ahoi

20

Donnerstag, 21. Januar 2016, 14:06

wer viel kürzere Strecken fährt ist gut bedient sich dann eine Standheizung einbauen zu lassen - Webasto bietet den Satz auf Rückfrage für den Levorg schon an


Dann benötigst Du aber die Möglichkeit, die Fahrzeugbatterie regelmäßig aufzuladen. Die Standheizung soll nur so lang in Betrieb sein, wie Du hinterher Fahrzeit hast. Bedeutet im Umkehrschluss - bei 10 min Fahrt, solltest Du die SH nur 10 min laufen lassen. Nur bringen 10 min SH-Betrieb reichlich wenig, da ist weder eine vereiste Scheibe frei, noch kommt ein warmes Lüftchen aus den Luftaustrittsdüsen.
Und wenn der Levorg Start-Stop verbaut hat, ist da auch eine AGM-Batterie drin, die nur durch speziell dafür vorgesehene Ladegeräte aufgeladen werden sollte.

Edit: Meine Frage, ob die Öltemp-Anzeige ein errechneter oder gemessener Wert ist, hat mir noch niemand beantwortet. Ist er nämlich errechnet, ist es ein extrem ungenauer Wert, der nie real-Werte anzeigt und überhaupt nicht verläßlich ist. Er gibt maximal eine Tendenz vor.


OT-Thema 'Start-Stop-Technik'

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Er sagte, er hält von dieser Technik rein gar nichts. Sie belastet nur unnötig viele Systeme und sorgt für übermäßigen Verschleiss, weil durch die häufigen Startvorgänge tiefere Entladungszyklen geschehen, was die Batterie rasant altern lässt.. Bei einigen Fahrzeugen wird die Kapazität rein nur von Batterie abgegriffen, andere Hersteller verwenden so eine Art große Elkos (z.B. Kia), um Kapazität zu puffern und die Batteriebelastung zu minimieren.
Der größte Nachteil ist jedoch, dass man dem Motor permanent Wärme entzieht.
Beispiel - alle Rahmenbedingungen für die Funktion des Start-Stop-Systems sind erfüllt (Ladezustand der Batterie, Kat-Temperatur, Kühlmitteltemperatur, Einmal schneller als 10 Km/h gefahren, Motorhaube, Türen zu usw usw)
Man hält an der ersten roten Ampel mit langer Rotphase (ca 30-60 sek oder mehr), Kühlmittel liegt bei 45°C, Öl wird wohhl bei 20 °C oder weniger liegen, je nach Außentemperatur.
Der Motor stellt sich ab, Aber die Lüftung / Klimaanlage läuft weiter und bedient den Innenraum weiter mit warmer Luft. Woher stammt diese ? Natürlich aus dem Kühlkreislauf, dem wird nämlich gerade Temperatur entzogen. Der Hauptkat kühlt auch wieder ab, Kondenswasser im Abgasstrang usw usw. Somit mutet man dem Fahrzeug immer wieder erneut Kaltlaufphasen zu und freut sich über die vermeintliche Spritersparnis. Dann entzieht man der Batterie immer mehr Kapazität und gestattet ihr nicht, sich während einer längeren Motorlaufphase sich zu erholen, aufzuladen. Das ganze dann Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat.
Das man aber ständig jemandem, der 4 Uhr morgens noch im Halbschlaf liegt, wieder und wieder einen Arschtritt verpasst, darüber macht sich kaum ein Endverbraucher Gedanken. Schei$$ Co2 Flottenemission.....

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Dann benötigst Du aber die Möglichkeit, die Fahrzeugbatterie regelmäßig aufzuladen. Die Standheizung soll nur so lang in Betrieb sein, wie Du hinterher Fahrzeit hast. Bedeutet im Umkehrschluss - bei 10 min Fahrt, solltest Du die SH nur 10 min laufen lassen. Nur bringen 10 min SH-Betrieb reichlich wenig, da ist weder eine vereiste Scheibe frei, noch kommt ein warmes Lüftchen aus den Luftaustrittsdüsen.
Und wenn der Levorg Start-Stop verbaut hat, ist da auch eine AGM-Batterie drin, die nur durch speziell dafür vorgesehene Ladegeräte aufgeladen werden sollte.

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Er sagte, er hält von dieser Technik rein gar nichts. Sie belastet nur unnötig viele Systeme und sorgt für übermäßigen Verschleiss, weil durch die häufigen Startvorgänge tiefere Entladungszyklen geschehen, was die Batterie rasant altern lässt.. Bei einigen Fahrzeugen wird die Kapazität rein nur von Batterie abgegriffen, andere Hersteller verwenden so eine Art große Elkos (z.B. Kia), um Kapazität zu puffern und die Batteriebelastung zu minimieren.
Der größte Nachteil ist jedoch, dass man dem Motor permanent Wärme entzieht.
Beispiel - alle Rahmenbedingungen für die Funktion des Start-Stop-Systems sind erfüllt (Ladezustand der Batterie, Kat-Temperatur, Kühlmitteltemperatur, Einmal schneller als 10 Km/h gefahren, Motorhaube, Türen zu usw usw)
Man hält an der ersten roten Ampel mit langer Rotphase (ca 30-60 sek oder mehr), Kühlmittel liegt bei 45°C, Öl wird wohhl bei 20 °C oder weniger liegen, je nach Außentemperatur.
Der Motor stellt sich ab, Aber die Lüftung / Klimaanlage läuft weiter und bedient den Innenraum weiter mit warmer Luft. Woher stammt diese ? Natürlich aus dem Kühlkreislauf, dem wird nämlich gerade Temperatur entzogen. Der Hauptkat kühlt auch wieder ab, Kondenswasser im Abgasstrang usw usw. Somit mutet man dem Fahrzeug immer wieder erneut Kaltlaufphasen zu und freut sich über die vermeintliche Spritersparnis. Dann entzieht man der Batterie immer mehr Kapazität und gestattet ihr nicht, sich während einer längeren Motorlaufphase sich zu erholen, aufzuladen. Das ganze dann Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat.
Das man aber ständig jemandem, der 4 Uhr morgens noch im Halbschlaf liegt, wieder und wieder einen Arschtritt verpasst, darüber macht sich kaum ein Endverbraucher Gedanken. Schei$$ Co2 Flottenemission.....
Ahoi

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