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subirinko

Anfänger

  • »subirinko« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1

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1

Freitag, 11. Januar 2019, 00:15

Hilfe Hilfe Hilfe

Ich bin neu hier, komme aus dem Großraum Stuttgart und grüße ganz herzlich die gesamte Subaru Community.
Mit Freude fahre ich seit 19 Jahren verschiedene Subaru Modelle und bin relativ gut über die Fahrzeuge informiert, technisch aber nicht so begabt. Nun zu meinem Problem:
Im Jahre 2008 kaufte ich mir einen Legacy Kombi GD/BG 2,0 85 kW mit der einfachen GL Ausstattung nur zu einem Zweck, für ein paar Monate Sachen vom Baumarkt zu transportieren, weil ich etwas renovierte. Wie es der Zufall so wollte erblickte 14 Tage später meine Tochter auf dem Beifahrersitz das Licht der Welt. Für uns war es klar, daß wir den Wagen nicht mehr hergeben wollen.
Nachdem das Auto 2011 einen kleinen Unfall hatte wurde er bis 2016 stillgelegt, ab da wieder zugelassen und bis jetzt gelegentlich gefahren.
Mein Dilemma ist, daß ich den Wagen, so wie er dasteht kaum gebrauchen kann, da zu wenig Leistung (regelmäßig schwere Anhänger ziehen ) und kaum Ausstattung hat ( keine Klimaanlage, schlechte Sitze usw. ) , also nicht unsere Bedürfnisse erfüllt. Meine Idee ist nun folgende: da die Karosserie bis auf ein paar Stellen, die leicht zu beheben waren, noch gut erhalten ist, lediglich einen 2,2 oder 2,5 -er zu besorgen und den Motor samt dem Rest, sowie die Ausstattung in unseren zu transplantieren. Bisher habe ich keinen gefunden, der willig wäre und dem ich diese Aufgabe anvertrauen kann. Andere behaupten, daß mittlerweile größere Motoren gar nicht mehr eingebaut werden dürfen und empfehlen, daß man zum Bsp.: einen 2,5 -er nimmt als Basisfahrzeug und dann nur die Karosserie von meinem Wagen, dies verursacht jedoch enorme Kosten und ich habe ein leichtes Gefühl einen anderen Wagen zu fahren.
Nun hoffe ich auf eure Vorschläge und Tipps, was die beste und einfachste Lösung ist und wer kann so etwas machen. Im Grunde würde mir einfach etwas mehr Leistung, Klimaanlage und bessere Sitze reichen. Ich bin aber bereit auch viel Geld auszugeben, wenn ich das Gewissen hätte, daß die notwendigen Maßnahmen auch gewissenhaft durchgeführt werden.
Vielen Dank schon einmal im voraus für eure Vorschläge


subirinko

Beiträge: 896

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2

Freitag, 11. Januar 2019, 04:56

Ich glaube nicht, dass Du auf diesem unsäglichen Kontinenten für so einen Plan jemals eine Zulassung bekommen würdest.

Du könntest natürlich auch einen seltenen gebrauchten 3.0R kaufen und den Sitz aus dem 2.0er wo die Tochter gezeugt bzw. geboren wurde, in einen sicheren Glaskasten in den Wohnzimmer stellen und Deine Tochter jedes Mal an den Sitz erinnern, wenn sie im Wohnzimmer daran vorbei geht.

So würde ich das machen. Hätte ein besseres Auto und könnte ein Leben lang meine Tochter verarschen. :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:

Beim 2.2er soll es schlimme Kühlprobleme mit der Wasserkühlung gegeben haben und der 2,5er hat schlimme Probleme mit den ZKDs, wenn man ihn überlastet.

Da sind die 2.0er eigentlich total unzerstörbar und die 3.0er fast unzerstörbar. In jedem Fall noch sehr weit entfernt von den 2.2ern und besonders weit von den 2.5ern.

Ich würde es so lassen wie es is. Wenn der 2.0er zu wenig Power hat, dann tritt ihn mehr.

Bei den meisten Baumärkten kannst für 10EUR/Std einen Transporter mieten. Dann versaust Dir die eigene Karre nicht mit Baumaterial - wenn Du verstehst.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »kawakawa« (11. Januar 2019, 05:03)


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3

Freitag, 11. Januar 2019, 08:45

@subirinko:

bei aller Sentimentalität....das ist nur eine alte Karre. Mach ein paar ordentliche Fotos davon, stell sie Dir ins Regal und besorg Dir ein passendes Auto. Die eingesparte Zeit verbringst Du mit dem eingespartem Geld mit Deiner Familie. Die 20 ersten Jahre mit Deiner Tochter rasen so schnell vorbei. Genieß Sie, gebe Ihr die richtigen Werte mit auf den Weg, aber verplemper die Zeit nicht unter einer alten Karre.
Gruß, Jörg!

@kawakawa: das der 2.2er Probleme hat hör ich jetzt zum ersten Mal. Die Kopfdichtungsprobleme bei den 2,5ern galten für die erste Generation dieser Motore, danach waren sie behoben.

daddy

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4

Freitag, 11. Januar 2019, 09:11

Jegliche Überlegungen des Thread-Erstellers sind "emotions-" statt "verstandes-gesteuert".
Ist ja gerade in dieser Forums-Szene charmanterweise weit- und gut verbreitet, aber manchmal ist denn doch "Kopf" vor "Herz" eher geboten.

Deshalb: Erstmal weiterfahren bis das Töchterchen "nicht mehr ganz so neu ist" ...und dann Fahrzeug-Wechsel angehen. :zwinker:

Samski

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5

Freitag, 11. Januar 2019, 09:11

Behalte einfach einige Teile aus deinem Auto und kauf dir so einen Legacy

:)

daddy

Fömi im Impreza GT Club

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6

Freitag, 11. Januar 2019, 09:22

Offtopic - Lesen auf eigene Gefahr
mit Titeln "Hilfe-Hilfe-Hilfe" ist dieses gute fachliche Forum auch für die :s_forensuche: schnell zugemüllt. Wie wär´s mit "Umbau Legacy BG GL"

Gab

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7

Freitag, 11. Januar 2019, 13:35

Geht schon alles. Suchst du dir eine tuninginteressierte Umbaufirma oder einen privaten Schrauber.
Dann besorgst du dir nen alten billigen Forester Turbo und baust dessen Motor ein.
Sitze und Klima ist ja erst recht kein Problem...

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8

Freitag, 11. Januar 2019, 14:25

ich hab den 2.0 im Forester mit Automatik und LPG.
einen 1.5t Wohnwagen (ok, ehrliche 1.7t) + Vollgeladenes Auto hab ich noch über jeden pass gebracht, und auch in Südfrankreich die Autobahnsteigungen rauf. (mit 100! km/h)

Spätestens jenseits der 4000/min hat der 2.0 für alle Anhänger meiner Vorstellungskraft ausreichend Leistung.
Wenn ich in Frankreich >>100 km/h fahren will, ist halt die Stufe 4 der Automatik nicht zu gebrauchen. Dann steht der Drehzahlmesser von LPG-Tankstelle zu LPGTankstelle bei 4000. Macht nix. Macht nicht mal Krach.

Fahr einfach weiter. Sitze kann man mal zum Polsterer geben, oder selber pimpen. Dabei kann man gleich noch Carbon-Heizmatten vor 60€ reinfallen lassen :-D.
So hab ich das gemacht, als ich über einen Austausch des Forester nachgedacht hab. Sitze renoviert, Ordentliche Musik (Boxen, DAB-Radio) rein, Türen gedämmt. Tempomat nachgerüstet. Fertig für die nächsten 200.000km.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »FrankenFrank« (11. Januar 2019, 15:29)


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9

Freitag, 11. Januar 2019, 16:40

wie schwer sind denn die "schweren" hänger?
und wie viel darf denn deiner ziehen.
den tip von @Gab: den turbo vom forester zu nehmen, finde ich eigentlich eine gute idee. ob du den eingetragen bekommst, ist noch eine andere sache. wenn du einen guten umbauer hast, der einen technkaffinen tüvler zur seite hat, könnte es klappen, je nachdem, wie die bremsen ausgelegt sind.
mit der sntimentalität kann ich gut verstehen, man muss aber auch mal loslassen können. wenn wir das haus behalten hätten, in dem unsere kinder geboren sind, wären wir jetzt schon längst verschimmelt.
wenn du sehr viel ziehen musst, schaff dir besser einen 3.0er an, die können und dürfen mehr und stell den legacy in die garage, bis er als oldtimer zugelassen werden kann und dann nicht mehr so hohe kosten verursacht.