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ampel2

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Sonntag, 4. Oktober 2015, 16:34

hallo egmont,
es wäre schon wichtig, den verbauten sondentyp zu ermitteln.
der von uns aufgezeichnete strom mit knapp 6A liegt im bereich der 2.5 Ohm der bosch lamdasonden.

an alle: kann jemand Vergleichswerte posten zum Heizstrom der Lamdasonden Legacy BE/BH MY 02

Gruß Gerald
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Sonntag, 4. Oktober 2015, 17:04

Zum Thema Bosch-Lambdasonde:

Bei meinem Impreza 2.0 Sauger MY99 ging die OEM-Sonde vor dem Kat kaputt. Darauf tauschte ich sie gegen eine Aftermarket Sonde von Bosch. Der einzige Unterschied war, dass sie etwas träger regelt, als die OEM Sonde. Ist im Fahrbetrieb aber nicht zu merken (und ich bin da extrem empfindlich), sondern nur beim Daten-Auslesen der OBD. Sonst macht die Sonde ihren Dienst, wie sie soll und das seit dem Jahr 2011.

Gruss
kawakawa

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Sonntag, 4. Oktober 2015, 21:47

@egmont...
Das ist der Unterdruckanschluß. Der sorgt dafür, daß der eingestellte Gasdruck rel. konstant gegenüber dem Druck im Ansaugkrümmer bleibt. Wenn Du ran kommst, mache Schlauchschelle oder einen Kabelbinder rum. Sollte schon dicht sein.
Zur Zahnriemenprüfung muß natürlich auch die große Abdeckung runter. Die Riemen von Klima und Lima sind doch schnell demontiert. Vorgehensweise ist gut im Manual dokumentiert, das hast Du schon runtergeladen?
Falls nicht, such mal im Forum, da findest Du den Link.

egmont

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Dienstag, 6. Oktober 2015, 19:21

Zweite (hintere) Lambda lahmgelegt (Stecker); und so probegefahren. Kein auffälliger Unterschied. Das Gebremse, KeinGasannehmen bleibt sich gleich.

Dazu habe ich via KME Software die Gasanlage ausgelesen.
Nur ein beständiger Fehler ist gelistet und den konnte ich auch während des Betriebes ablesen: Der Gasdruck fiel bis auf 0,81 bar in den roten Bereich.
Daraufhin steigt die Anlage piepsend aus: Fehlercode 1041 mangelnder Druck bzw. Gastank leer.
Aber der Gastank ist nicht leer und mind 1/3 voll.
Nun vermute ich sehr stark -derselbe Fehler liegt mit vollem Gastank vor - dass bei meinem Leggy zwei unabhängige Probleme vorliegen.
Einmal die schlechte FußGasannahme im unteren Drehzahlbereich und dann der mangelnde, plötzlich abfallende Gasdruck.
Ggf. auch verursacht durch ein spinnendes Magnetventil. Das auf dem heißen Verdampfer isdt sicher das Anfälligste.

Kann der Gasdruck aufgrund eines mangelhaften nicht ganz dichten Unterdruckschlauches plötzlich in die Knie gehen? Zumindest habe ich Jörg so verstanden.
Leider hatte kein Laden an dem ich auf die Schnelle vorbeigekommmen bin, passende und qualitativ akzeptable Schlauchschellen da.
Aber wirklich total locker sitzt der Schlauch auch nicht auf dem Verdampfer. Er lässt sich nur drehen und mit etwas Kraft abziehen.
egmont

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vonderAlb

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Mittwoch, 7. Oktober 2015, 09:59

Also für mich klingt das so als wenn der Motorunterversorgt wird.
Da kommt offenbar zu wenig Gas beim Verdampfer an.
Kontrollier doch mal die Gasleitung vom Tank bis zum Verdampfer.
Irgendwo gequetscht oder stark abgeknickt?
Andreas

Subaru Outback 2.5i Sport MY18
http://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/981718.html

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Mittwoch, 7. Oktober 2015, 13:32

Zitat

Also für mich klingt das so als wenn der Motorunterversorgt wird.
Hallo Andreas,

ich glaube auch, dass da zu wenig Gas bzw. Druck kommt. Nur leider steckt auch bei diesem Fehler der Teufel im Detail. Und diesen Teufel finden...
Es passiert zwar regelmäßig, aber eigentlich nur unter Last, nicht zwingend bei Vollgas und kürzlich bin ich beinahe 70 Autobahnkilometer bewußt unter div Lasten ( Vollgas, dann wieder voll vom Gas runter und wieder hoch) gefahren ohne das sich der Gasbetrieb piepsend verabschiedet hätte.
Jetzt geht er dafür im Stadtverkehr wieder ständig in die Knie.

Dieser Wagen bringt mich langsam aber sicher an den Rande.... Nur die Werkstatt würde sich freuen.
Wenn diese Kuh jemals vom Eis kommen sollte; FREIBIER!

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Mittwoch, 7. Oktober 2015, 16:00

Das ist kein Fehler, bzw. dieser Fehler steht bei jeder KME im Speicher, da die LPG Anlage nicht weiß, wann der Tank leer ist und bei leerem Tank auch den Fehlercode setzt. 0,81bar ist auch nicht zuwenig Druck bzw. um eine Aussage dazu zu treffen müsste man erstmal sehen was in der Anlage eingestellt ist. Ich fahre 0,8bar als Betriebsdruck. Jede Gasanlage gleicht den schwankenden Druck über die Einspritzzeiten aus, nur wenige zeigen das so ausführlich an wie die KME.
Daher: zeig mal Screenshots der Einstellungen F9, F10, und der Registerkarte "Konfigurationsassistent-> automatische Umschaltung".
Am Samstag d. 17.10.bin ich in Zeuthen, wenn es passt, kannst Du mit dem Legy mal vorbeischauen. Evoscan, ELM327-OBD2 und die KME Software hab ich da. Für den Unterdruckschlauch reicht auch ein Kabelbinder bis Du eine vernünftige Schlauchschelle aufgetrieben hast.
Die Magnetventile sind normalerweise keine Fehlerquelle, eher die Stecker bzw. Verkabellung.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kartoffelbrei« (7. Oktober 2015, 16:08)


egmont

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Mittwoch, 7. Oktober 2015, 23:24

Hallo Jörg,

den Tank habe ich bis dato nicht leergefahren und die Batterie war schon länger mal abgeklemmt um die Fehlercodes im Leggy-Steuergerät zu löschen.
Dabei wird sich doch sicher auch der Fehlerspeicher der KME gelöscht haben? Und da kein anderer Fehler im Speicher ist, sich die Anlage aber im Betrieb immer wieder verabschiedet hat müßte es doch der 1041-Druck sein?
----------------
Ich werde die nächsten Tage mal Screenshots von F9 bzw. F10 machen.
Irgendwas muß da auch nicht stimmen, denn die Gasanlage piepst immer zwei bis dreimal wenn ich den Wagen starte. War ich zuletzt im Gasbetrieb schaltet sich das Gas, obwohl der Motor noch eiskalt ist, ein.
---------------

Heute habe ich nochmals die Ventile rechte Seite eingestellt. Beim ersten Male war ich dort doch etwas eilig und habe eben die Nocken gedreht bis sie zu bzw. auf waren. Zudem habe ich seehr großzügig ( +0,05) eingestellt.
Nachdem ich heute penibel auf 0,20EV und 0.25 AV einjustiert habe läuft der Wagen nochmal einen Ticken runder. Man bekommt nun eine Idee, wie gut er laufen würde, wäre da nicht diese blöde Macke.
Jetzt tritt, bedingt durch den runderen Motorlauf, der Fehler präziser auf: im unteren Drehzahbereich nimmt der Wagen sehr schlecht Fußgas an. Gibt man zuviel Gas tut sich garnichts. Man muß wieder etwas vom Gas und schön sachte ; oder besser hochschalten.
Dreht man langsam unter Last hoch, merkt man wie plötzlich, bei 2300 bis 2500upm, der Wagen beinahe ruckartig und willig einsetzt bzw. hochdreht. Es gibt aber auch immer wieder ähnlich Löcher im höheren Drehzahlbereich. Alles scheint abhängig von Drehzahl und Fußgasstellung.
Irgendwas regelt da großen Mist!

Danke Euch,
egmont

ps: so ruhig/gut wie der Wagen in Teilbereichen läuft, schließe ich es aus, dass da der (gute) Steuerriemen gewandert ist. Zumal um die Abdeckung abzunehmen, auch die Antriebsscheiben runtermüssen. Großer Spaß, aber einfach!?

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Donnerstag, 8. Oktober 2015, 16:28

Wenn die KME beim Motorstart dreimal piepst, steht sie auf Benzinbetrieb und erinnert Dich so daran. Definiere mal eiskalt, meine Anlage schaltet bei 20° Wassertemperatur auf LPG um, das sind derzeit ca. 300m Strecke.
Kannst Du ein LOG fahren?
Drehzahl, Temperatur, Drosselklappe und Zündzeitpunkt wäre interessant.

egmont

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Donnerstag, 8. Oktober 2015, 22:07

Hallo,

ich habe hier im LPG/Gasforum jetzt mal ein paar Screenshots der KME-Software von heute Nachmittag verlinkt.

Klopfsensor? Gasbetrieb schaltet ab, auch im Benzinbetrieb läuft der Motor nicht perfekt... ! Ventile einstellen hilft !

:tschuess: egmont

ampel2

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Freitag, 9. Oktober 2015, 09:56

Sensoren

Hallo egmont,
"Hut Ab" das Ventile einstellen scheint bei dir ja so eine "Pausentätigkeit" zu sein... mal eben schnell :Lolschild:
Ich denke den Zahnriemen nehme ich mal wieder aus der Schußlinie 8)
Du schreibst, dass er jetzt runder läuft :rolleyes: und dadurch der Fehler mehr auffällt, bei zuviel Gas "verschluckt" er sich fast, so dass du zurücknehmen musst, dass er besser zieht.
Was mach den die OBD - Diagnose ? Es wäre hilfreich, wenn du diesen Fehlerzeitpunkt aufzeichnen kannst. Der FreeSSM kann leider nicht selber loggen (geht nur das Bildschirmaufzeichnen wie ich es bei dir gemacht habe) deswegen über OBD. Hat dein Vista-Rechner denn nun den Willen zu Installation eine exe-Datei wieder gefunden :D ;)

Ich greife noch mal den Sensor-Gedanken auf. Bei Fürst - Autoteile gibt es eine ganze Reihe von Sensoren.
Du hast immer eine Rückgaberecht - habe es praktisch mit Fürst schon mehrfach genutzt. Also könntest du neue Sensoren bestellen und testen.
Denke da an die Kuberl+Nockenwellensensoren + Ansaugdruck+Temperatur....





Gerade der Zusammenhang, zwischen Drosselklappebetätigung und Saugrohrdruck müsste man im Fehlerfall untersuchen.

Gruß Gerald
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Freitag, 9. Oktober 2015, 10:20

Hallo Gerald,

Danke nochmal für die verbesserten Screenshots (im LPG Forum).
Das OBD Programm will sich nicht öffnen lassen und das KL 409-1 Interface bekomme ich unter FreeSSM nicht zum Laufen. Überall der Wurm. Es ist wirklich wie verhext!

Ja, genau diesen Temperatur/Drucksensor hätte ich nun als erstes im Auge. Nur leider leider kam der bereits an der gebrauchten E-Teiledrosselklappe.
Den habe ich als ersten -ohne Erfolg- getauscht. Oder habe ich den beim fixen Einbau verwechselt? Ich mache auch da nochmal!

Langsam geht mein Verdacht in Richtung Kabelbruch/ Kontaktprobleme/ Kupferwurm.

Nun ja , für das Ventileinstellen (eine Seite) benötigt man schon seine Zeit. Man kommt da schlecht ran, der Rücken tut bald weh, viel Gefummel und (Öl)Sauerei.

Hoffe ja immer über Kleinanzeigen etc. mal einen wirklich günstigen Schlachtleggy zu finden. Zumindest schau ich bald täglich.
Dem Anbieter würde ich einfach alle Sensoren auf einmal abkaufen...
-------------

Ich will nochmals loswerden, wie sehr mich Eure Unterstützung aufbaut und aufgebaut hat. Ohne hätte ich wohl längst entnervt hingeworfen oder wäre nicht immer noch unbedingt optimistisch.
Alles wird gut; dauert nur etwas länger!

:) egmont

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egmont

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Mittwoch, 21. Oktober 2015, 21:16

Hallo,

da der Fehler immer noooooooooooooch Bestand hat; Das letzte was ich -ohne jeglichen Erfolg- ausgetauscht habe ist der Ansauglaufttemperatursensor und der MAP-Drucksensor der LPG-Anlage.

Offensichtlich gibt es Druckschwankungen im Saugrohrbereich. Der Gasdruck geht langsam in die Knie (und schalten dann piepsend wg. Druckmangels ab) und auch im Benzinbetrieb stimmt der Saugrohrdruck nicht. Hat der Legacy (Schalter) bei 1300ump magere 66kpa hat ein Impreza /Automatik) mit der gleichen Maschine bei 1200ump bereits ca 100kpa.

Als nächsten verdächtigen Kandidaten habe ich das AGR-Ventil des Leggys ausgemacht. Siehe das E-Teilebild von Gerald oben und hier die Nummer B 010408500 bzw. 2 (rechts oben).


Das arbeitet nämlich im Bereich um die 2400upm, also exakt dort, wo der Wagen mit einem Male aus seinem Beschleunigungsloch kommt. Immerhin greift dieses Regelventil auch ins Druckgeschehen der Ansaugbrücke ein. Erst recht wenn es defekt ist bzw. hängt. Oder sehe ich das falsch?

Und dann ist da noch eine andere Befürchtung die mir -leider- nicht aus dem Kopf will:
Die Ventilsitze bzw. Ventile. Ich habe zwar abgedrückt und beste Werte auf allen Zylindern gemessen (11,5 bis 12bar, gutes bzw. identisches Abbrandbild an allen vier ZündKerzen) ); aber so ein einfacher Kompressionsprüfer ist doof und ich halte es durchaus auch für möglich, dass die Ventile, wenn sie dann warm sind, doch an Undichtigkeit leiden. Ob das Ganze also nicht doch DAS Problem für schlechte Leistung, typischerweise gerade im unteren Drehhzahlbereich, ist.Und ich mir hier völlig sinnlos einen abkämpfe...

:?: ;( :tschuess:
egmont

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daddy

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Mittwoch, 21. Oktober 2015, 22:18

Mit diesen Kompressionswerten hätte ich -bis vor Kurzem :!: - die Hände ins Feuer gelegt und mir eingeschworen, dass mechanisch alles in Ordnung ist: der Motor müsste laufen .... .
Aber dann hatten wir vor nicht allzu langer Zeit hier einen Thread, wo trotz bester Kompressions-Werte nach Besichtigung der Köpfe die Ventile ( bzw. mindestens eins) matsche waren.
Ich komme nicht auf den Namen des TEs. Ich komme auch nicht mehr auf die dort benannten Symptome, allerdings müssten sie auch mit unbefriedigendem Laufverhalten zu tun gehabt haben ...und vielleicht war es auch ein LPg-Motor.

Mit den handelsüblichen Mini-Kameras bekommt man zwar einen Blick auf die Kolben-Dächer, aber nicht rückwärts gerichtet auf die Ventile..... .
Gibt es denn Anzeichen von besonderem "Abgas-Gestank/Bild " --wenn das ein Hinterherfahrender mal beobachten würde?
Deinen ganzen Thread und die Beiträge will ich nicht noch mal durchlesen, deshalb werfe ich einfach in den Raum, es mal mit einer leihweisen Fremden ECU zu versuchen. Wenn man die hätte, wäre der Wechsel ja ein Kinderspiel.

daddy

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Mittwoch, 21. Oktober 2015, 22:43

@egmont: ich hab´s entdeckt: Sieh Dir mal den Beitrag von @chickenrun: an. Geht zwar um forry, aber auch um die Symptome und den 2,0-ller.
Seine Beiträge sind noch nicht so umfanreich, so dass Du wegen dessen thread sofort fündig wirst. :tschuess:

ampel2

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Donnerstag, 22. Oktober 2015, 11:26

Abgasrückführung AGR / EGR Valve + EVAP System

der Beitrag von chickenrun ist interessant, Ventile defekt und trotzdem Top - Kompression. 8)
Grundsätzlich sehe ich bei egmont´s Wagen aber ein anderes Fehlerbild. Zündaussetzer, und Drehzahlschwankungen konnte ich nicht feststellen.
Der Gedanke zu Problemen mit dem AGR / EGR ist definitv zu untersuchen.
Das AGR-Ventil (oder EGR Valve) ab 2002 ist in dem Pdf Handbuch 2003 - H4 Engine zu finden


Google zu EGR Valve Subaru

Beschreibung zum EGR - Ventil



Hier ist ein Video zum EGR - und EVAP Kanister.
Ich habe vorher noch nie von EVAP "EVAPORATIVE EMISSION CONTROL" gehört. Da schein es unter dem Wagen ein Kanister zu geben, in dem sich Rückstände sammeln :S . "Kraftzstoffdampf auffangsystem"
Hat soetwas der Legacy 2.0 MY02?
Es ergebensich immer neue Themen :D :) EVAP
Im Handbuch gibt es einige Themen zum EVAP.

Gruß Gerald
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ampel2« (22. Oktober 2015, 11:33)


matze383

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Donnerstag, 22. Oktober 2015, 13:43

Im EVAP Kanister (Aktivkohlebehälter?) werden Kraftstoffdämpfe aus dem Tanksystem (Tankentlüftung) zwischengespeichert und unter bestimmten Bedingungen dem Ansaugtrakt wieder zugeführt und mitverbrannt.
Das ganze dient wieder dem Umweltschutz, um unnötige Kohlenwasserstoffe in der Atemluft zu vermeiden.
Das hatten schon Impreza GT MY99 (vermutlich davor auch schon).

In den Zuleitungen können sich natürlich auch immer Lecks verstecken ...
enjoy the flight !

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Donnerstag, 22. Oktober 2015, 13:48

Hat soetwas der Legacy 2.0 MY02?


Hallo Gerald,

ich vermute: ja

Man hat in den 90ern damit angefangen, die klassische Tankentlüftung (Schlauch ins Freie) zu verteufeln, weil da ja Kohlenwasserstoffe rauskommen.
Auch den letzten mexkanischen Käfern haben sie solch ein System verpaßt - es wird im Subaru ähnlich funktionieren:
Der Schlauch der Tankentlüftung geht an einen Behälter. Von dort geht ein Schlauch zu einem Aktivkohlefilter. Dieser Filter hat eine Öffnung ins Freie und einen weiteren Anschluß für ein Magnetventil an der Saugbrücke. Das wird im Teillast-Betrieb geöffnet, um die im Filter gesammelten Kohlenwasserstoffe abzusaugen (regenerieren).

Da ist viel Schlauchkrams und ein Magnetventil im Spiel.
Wenn die Anlage vor dem Magnetventil undicht ist, hat es absolut keine Auswirkung auf den Motor, es gibt nur nur Benzingeruch in der Garage und manchmal im Wagen (eigene Erfahrung).
Sollte das Magnetventil nicht richtig schließen, wird es vor allem Probleme im Leerlauf geben (klassische "Nebenluft").

Möglicherweise sind die Systeme heute noch komplizierter:
Mein Legacy MY 2010 zischt beim Öffnen des Tankdeckels, als ob im Betrieb ein kontrollierter Unterdruck aufgebaut wird. Das macht der Käfer (1997) nicht.

Gruß
Christian

egmont

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Donnerstag, 22. Oktober 2015, 14:00

Hallo,

was mich noch hoffen lässt, ist das gute Dreh und Leerlaufverhalten des Wagens. Zusammen mit den guten Kompressionswerten ist da eigentlich kein Anlass zur Sorge in Sachen Ventile/Ventilsitze. Eigentlich.
Der Leggy läuft im Leerlauf wunderbar rund, leise und vibrationsarm. Auch zieht er - abrupt ab ca. 2400 up/m- gut hoch und läuft ohne Lastwechsel ganz prima. Seidenweich würde ich sogar sagen. Wenn, ja wenn da nicht der Teillastbereich mit ständig wechselnder Drehzahl unter Last wäre- und das ist im Berliner Stadtverkehr nun mal gang und gebe bzw. richtig nervig. Hier läift der Wagen sehr bescheiden, unrund, zieht nicht, nimmt kein FußGas an...

Das AGR öffnet -zumindest verstehe ich dass so- über die ECU gesteuert (nicht über Unterdruck) im Teillastbereich, und führt dann dem Saugrohr zur Reduzierung der Stickstoffemissionen Abgase zu. Irgendwo habe ich gelesen, dass das genau im Bereich bis etwas 2400up/m! der Fall ist. Im Leerlauf und bei höherer Drehzahl bleibt es geschlossen.


Nur was macht so ein AGR schon; es öffnet und es schließt!? Oder öffnet und schließt es definiert, also nicht nur zu/auf?
Denn: " Zu
große Rückführraten ( des AGR) führen zu Verbrennungsaussetzern
." [http://www.biat.uni-flensburg.de/msc/ueb…_motronicmp.htm]


Wenn ich den Stecker vom AGR ziehe, müßte dieses doch beständig geschlossen sein- und sich zumindest (wenn hier ein Fehler liegt) etwas an der Symptomatik ändern.

Wird ausprobiert...und berichtet.

Herzlichen Dank für Euren Input,
egmont

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Donnerstag, 22. Oktober 2015, 14:16

nun hab´ich nochmal alles zurückgeblendet ...und nirgends gefunden, dass auch der Leerlaufsteller (an der Drosselklappe) mal in Betracht gezogen worden ist.
Nach Deinen letzten Beschreibungen scheint denn der Motor und seine Leistung doch ganz ok zu sein, bis auf die "Ruckewidrigkeit" im Teillast-Bereich und im unteren Drehzahlbereich.

Hmm ..und bei diesen Symptomen kommt mir immer gleich der Leerlaufsteller in den Sinn. :tschuess:


Edit: Sorry, auf Seite 2 doch mal angesprochen, aber wohl keine Wechsel zum Vergleichen vorgenommen? Von diesem doofen Teil habe ich immer eines ersatzweise hinten in der Kiste.
Zu häufig hat das Ding bezüglich seiner Auswrikungen auf simples leichtes Fahren genervt.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »daddy« (22. Oktober 2015, 14:22)


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