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Runeflinger

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Freitag, 17. Januar 2020, 13:45

Wenn das Leben nicht zu kurz für serienmäßige Autos wäre

Danke... *seufz*

Aber eigentlich ja nichtmal das, sondern eher: Wenn das Leben nicht zu kurz für normale Autos wäre. Der Brumby ist sowas von serienmäßig, nichtmal die Sunraysia Zubehörfelgen sind drauf, mit denen in Australien zwei Drittel rumfahren...
(Ja, das Canopy ist Zubehör, aber das Risiko war eingepreist....)
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Donnerstag, 23. Januar 2020, 14:56

...oder in Australien unnütze Papiere auftreiben, um den Amtsschimmel zu füttern.
Problem bei letzterem:
- Die australische Behörde stellt mir so eine Bestätigung nicht aus, weil ich nicht der letzte Inhaber der "Registration" bin - das ist ja der Verkäufer gewesen, nur dem würden sie eine ausstellen.
- Der Verkäufer war schon beim Verkauf anno 2015 in seinen Siebzigern, und die e-Mailadresse existiert schon mal nicht mehr.
- womöglich will die Behörde was offiziöses, sonst könnte ein "Car History Check" reichen, den man für kleines Geld online kaufen kann. Das wage ich noch nicht zu hoffen.
- Letzte Chance wäre ein mühseliger Antrag auf Behördenauskunft im Rahmen des australischen Informationsfreiheitsgesetzes´...


Update:
- Der Verkäufer lebt (Jahrgang 1938!) - erste Hürde nach über 4 Jahren überwunden.
- Der Verkäufer hat aber die Abmeldebestätigung von 2015 inzwischen weggeschmissen.
- Der Verkäufer ist aber für den komischen Kauz, der ihm damals den Wagen abgekauft hat, nochmal zur Behörde gegangen. Die bestätigt nur leider nix mehr, weil das zu lange her ist. Insofern leider eine Abweichung von der Auskunft der Behörden-Telefonhotline.
- Mit Hilfe einer Nachbarin, die ihren Mailaccount zur Verfügung stellt, können wir inzwischen auch anders als nur am Telefon kommunizieren.
- Der Verkäufer bestätigt mir auch schriftlich, was ich von ihm am Telefon erfahren habe - als hoffentlich tauglicher Ersatz für die deutschen Behörden.
- Aktuell warte und hoffe ich, dass der Verkäufer statt zwei Sätzen von einem fremden Mailaccount. 4 Zeilen handschriftlich zu Papier bringt und unterschreibt - dann sieht das offiziöser aus.
- Wenn auch das nicht reicht (oder fehlschlägt), versuche ich als nächstes erst noch hier in Deutschland Alternativen (anderes Amt, persönliche Anhörung, ...), bevor letzte Rettung ein Auskunftsersuchen nach dem australischen Informationsfreiheitsgesetz wäre.

Aber davon ungeachtet:

- ein Meilenstein: Nach 22 Monaten mit Ersatzteilsuche, geduldigen Arbeiten und Warten in der Werkstatt bzw. beim TÜV-Prüfer wird der Brumby am Samstag wieder seinen Weg in den Norden finden - wenn er auch ohne Zulassung sich erst mal wieder in der Halle verstecken muss.

- meinem Brumsby fehlt die Heimat in diesem Forum, er findet sich etwas stiefmütterlich behandelt. Er beantragt, das Unterforum umzubenennen in "L-Serie / 1800 / Leone / XT / Brat / Brumby" (oder ähnlich)
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STI_Grobi

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Donnerstag, 23. Januar 2020, 15:07

4 Zeilen handschriftlich zu Papier bringt und unterschreibt


Dann noch viel Glück beim erwerben der Papiere, und beim Zulassen.
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Donnerstag, 23. Januar 2020, 16:47

Also die deutsche Behörde, sollte sich mit einer eidesstattliche Versicherung, dem Kaufvertrag, der Verzollungsbescheinigung und dem Tüvgutachten zu Frieden geben.

Und ja, man kann nach Schlüsselnummern suchen. Da es serienmäßig keinen rechtsgelenkten brumby in d gab, würde dann unter Bemerkungen soetwas stehen wie: Fahrzeug entspricht technisch 7106 305

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Donnerstag, 23. Januar 2020, 17:26

Also die deutsche Behörde, sollte sich mit einer eidesstattliche Versicherung, dem Kaufvertrag, der Verzollungsbescheinigung und dem Tüvgutachten zu Frieden geben.


Sollte sie, hat sie aber bisher nicht.. Drei dieser Sachen hat sie schon und die eidesstattliche Versicherung würde ich mit Handkuss und obendrein auch noch wahrheitsgemäß abgeben... :rolleyes:
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Donnerstag, 23. Januar 2020, 20:23

Ich frag mal morgen jemanden, melde mich.

Wieviel Leitsung und welchen Hubraum hat der?

Hast du eine Bescheinigung dass die Papiere einbehalten wurden?

Du brauchst das TÜV Gutachten, die Verzollungsbescheinigung, den Kaufvertrag und wenn möglich eine Bescheinigung von australischen Zoll.

Wenn das nicht geht, schriftlich den Antrag auf Zulassung stellen und dass du nicht mehr machen kannst, aber auch gerne bereit bist die Kosten für eine eidesstattliche Versicherung zu übernehmen.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »vl125« (24. Januar 2020, 11:19)


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Samstag, 25. Januar 2020, 20:06

Der Brumsby ist nun wieder bei mir in der Halle, und dank Entgegenkommen (im Wortsinn) der Werkstatt bis Hamburg musste ich nicht ein ganzes Wochenende drangeben.

Über ein paar Begleitumstände infolge des TÜV-Aufenthalts muss ich erst mal schlafen.
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Sonntag, 26. Januar 2020, 22:21

und dank Entgegenkommen (im Wortsinn) der Werkstatt bis Hamburg

Die Jungs kannst du echt nicht mal in Gold aufwiegen. :dankeschoen:
So sehe ich als Clubmitglied aus.
Dies ist meine Vorstands-/Moderatorenstimme.

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Montag, 27. Januar 2020, 16:46

Hat sich so ergeben mit der Werkstatt :D .


Wir haben uns einen Type-R in Hamburg angeschaut und wolten den kaufen. Allerdings ist der Subi leider im sehr schlechtem Zustand. Deshalb mit leerem Anhänger nach Hause gefahren.
Irgend wie war es gut wenigsten Mal dem Sören gehölfen zu haben. Ansonsten wäre die Fahrt komplett für die Katz.
Davon hat der Sören glücklicherweise profitiert. :thumbsup:

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130

Montag, 3. Februar 2020, 15:08

Während sich der letzte Versuch mit diesem Amt nähert, sind am Samstag noch ein paar Früchte einer Hamstergelegenheiten eingetrudelt. neben den üblichen Dichtungen, Simmerringen, Kleinteilen usw. auch eine neue Ölpumpe, Lichtmaschine, Anlasser, Wasserpumpe, Wischwasserpumpe usw., für Brumby und/oder XT. Dank fairer Preise des VK habe ich ihm umso mehr abgenommen.

Darunter auch eine Kiste voller neuer Clipse quer durch das Gemüsebeet. Stehen auch auf der to-do-Liste, im Forum aufgelistet und bei Bedarf geteilt zu werden. Ist zwar verschwendete Lebenszeit, aber macht mir irgendwie Spaß leider.
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Mittwoch, 5. Februar 2020, 14:50

So, eine Nachtschicht für eine Stellungnahme, vollständige Lektüre der relevanten Paragraphen der Fahrzeug-Zulassungsverordnung,eine Anpassung der Zusammenfassung australischen Zulassungsrechts und eine Handvoll Australdollar für ein "Car History Report" später steht der letzte Versuch, mit heute noch verfügbaren Informationen für die Zulassungsbehörde die australische Abmeldung des Brumby nachzuweisen. Oder idealerweise (eigentlich richtiger), sie von ihrer meines Erachtens rechtsirrigen Anforderung dieser Unterlage insgesamt abzubringen. Ich habe keine gesetzliche Grundlage für die Anforderung gefunden, so dass daraus auch kein Zulassungshindernis erwachsen dürfte.

Plan B (in Kiel) wird sonst aufwändiger und Plan C sonst richtig doof - also bitte nochmal Daumen drücken für Plan A - besser kann ich nicht,

Sekt oder Selters: nur Recht zu haben (wie ich berufsbedingt unterstelle) hilft hier nix, wenn man zur Durchsetzung erst ein Widerspruchs- oder gar Verwaltungsgerichtsverfahren (Verpflichtungsklage) bräuchte....
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Mittwoch, 5. Februar 2020, 15:17

Meine ehrliche Einschätzung, bis zur Verpflichtungsklage wirst du nicht gehen brauchen, aber mit schriftliche Antrag und eidesstattlicher Versicherung muss sich das Amt einfach bewegen.

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Mittwoch, 5. Februar 2020, 16:07

Meine ehrliche Einschätzung, bis zur Verpflichtungsklage wirst du nicht gehen brauchen, aber mit schriftliche Antrag und eidesstattlicher Versicherung muss sich das Amt einfach bewegen.


Naja, lässt sich aus der Ferne schlecht einschätzen, und ich bin ja wegen des eingeschalteten Tageszulassungs-Dienstleisters technisch nicht selbst Antragsteller, und daher nur in so einer Zwitterposition als Halb-Zuschauer. Was ich tatsächlich nicht weiß, ist, ob nicht streng nach Gesetz der von der Werkstatt eingeschaltete Zulassungsdienstleister eigentlich auch wie jeder andere die eigene Verfügungsberechrigung über den Wagen nachweisen müsste für einen deutschen Fahrzeugbrief, oder ob darüber bei solchen Dienstleistern hinweggesehen wird, die typischerweise für Dritte (Marken-Autohäuser, Leasinggeber, hastenichtgesehen) arbeiten. Oderob da mir unbekannte Ausnahmen bestehen, die die FZV aushebeln.

Generell habe ich aber etwas Angst vor der häufigen Verantwortungsaversität in Behörden. Bevor jemand bei so einem seltenen Sonderfall etwa bestätigt, kann man ja als Verwaltungsangestellter erstmal ablehnen oder den Sachverhalt in ein unpassendes Standard-Schema (hier: frühere EU-Zulassung) pressen, und wenn sich der benachteiligte Bürger wehrt und mühselig das Widerspruchsverfahren beschreiten muss, hat man sich ja erst mal als Angestellter nicht exponiert, wo es theoretisch Nachfragen geben könnte. Und wenn ich recht erinnere hat die Arbeit mit der Abhilfeentscheidung im Zweifel ein anderer Kollege...

Schauen wir mal, ich denke allerdings, dass nach Übermittlung die nächste Entscheidung eher nur maximal Wochen dauern dürfte.
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Samstag, 8. Februar 2020, 14:20

Ich hätte nie gedacht, dass auf dem langen Weg, den du mit dem Brumby jetzt schon zurückgelegt hast, die Zulassung schließlich die größten Probleme macht. :augenroll: :traurig:
Warum wiehert der Amtsschimmel immer bei den eher unbedeutenden Sachverhalten am lautesten und hält sich völlig raus, wenn es wirklich wichtig ist? :hmmm:

Wenn du das nicht hinbekommst, dann weiß ich nicht, wer sonst... :S Ich drücke dir beide Daumen!

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Mittwoch, 12. Februar 2020, 23:00

Heute eingetroffen für den Brumby:

2 Stoßdämpfer VA
2 Bremstrommeln (nicht mehr lieferbar)
Anlasser

Aber wahrscheinlich wird in 10+x Jahren nicht irgendein Großteil fehlen, sondern irgendein Simmerring und er TÜV-untauglich ölinkontinent. Aber auch da ist was im Zulauf.

Hinsichtlich der Grundfrage, wie es mit dem Amt weiter geht, sollte sich diese Woche der weitere Weg herauskristallisieren - so oder so.
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Mittwoch, 19. Februar 2020, 09:58

Heute hatte ich überraschend Post:

Der australische, inwzischen über 80 Jahre alte Verkäufer hatte sich auf meine Bitte, mir die Abmeldung schriftlich zu bestätigen, zwar nicht mehr über den Mailaccount seiner Bekannten zurückgemeldet. Er ist aber extra zur Polizei gegangen und hat dort vor einem Polizeibeamten einen "Oath" abgeben mit dem gewünschten Inhalt, dass er den Wagen 2015 abgemeldet hat und die Behörde ihm wegen Zeitablaufs nichts mehr bestätigen kann - das entspricht wohl recht genau einer hiesigen eidesstattlichen Versicherung. Ist das nicht furchtbar lieb, in dem Alter und 5 Jahre nach dem Verkauf?

In Unkenntnis der Nettigkeit auf dem Postweg habe ich - weil die Behörde zwar immer noch die Beweislast umkehrt, aber zumindest zuzuhören bereit ist - speziell zu der Frage der Erforderlichkeit einer Abmeldebestätigung noch einmal eine separate Stellungnahme geschrieben und dazu auch juristische Kommentarliteratur gewälzt und zitiert.

Beides hat die Behörde nun. Also showdown Teil 2. Bitte nochmal "extreme daumendrücking, please".
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137

Mittwoch, 19. Februar 2020, 10:27

Wie geil ist das denn bitte von dem Verkäufer?!? 8o :thumbup:
Der hätte sich ja einen feuchten Kehricht darum scheren können und bemüht sich in der Form?
Irgendwas scheinen diese Subarus an sich zu haben... :)
Hoffen wir, dass ein kleiner Funke davon auch auf die Zulassungsbehörde überspringt!

STI_Grobi

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Mittwoch, 19. Februar 2020, 11:24

Drück :thumbsup:
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Mittwoch, 19. Februar 2020, 14:44

:s_hoff: :s_hoff:
8)

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140

Mittwoch, 19. Februar 2020, 22:03

Ich drücke dann auch mal die Daumen.

Generell müsste doch jeder auf dieses Problem stossen, der ein gebrauchtes Auto aus Australien importieren will?
Gut, Australien ist sicher nicht das Importland Nummer 1, aber den einen oder anderen gebrauchten Landcruiser dürfte es schon nach Deutschland verschlagen haben. Irgendwer muss das also eigentlich schon mal hin bekommen haben.

Könnte Notfalls ein Umweg über England was bringen? Noch müsste das ja gehen.
Für die sind Importe aus Japan und Australien interessanter als für Kontinentaleuropäer.
Da dürften also regelmässig Autos aus Australien auftauchen und es wird sicher auch spezialisierte Importagenten geben.

Der australische, inwzischen über 80 Jahre alte Verkäufer hatte sich auf meine Bitte, mir die Abmeldung schriftlich zu bestätigen, zwar nicht mehr über den Mailaccount seiner Bekannten zurückgemeldet. Er ist aber extra zur Polizei gegangen und hat dort vor einem Polizeibeamten einen "Oath" abgeben mit dem gewünschten Inhalt, dass er den Wagen 2015 abgemeldet hat und die Behörde ihm wegen Zeitablaufs nichts mehr bestätigen kann - das entspricht wohl recht genau einer hiesigen eidesstattlichen Versicherung. Ist das nicht furchtbar lieb, in dem Alter und 5 Jahre nach dem Verkauf?
Das ist doch mal ein Service!
Wobei ich mich nicht wundern würde, wenn er irgendwie doch seinen Spass an der Aktion gehabt hatte.
Für etwas Gesprächsstoff im Anschluss ist die sicher auch gut gewesen :D .

Aber wahrscheinlich wird in 10+x Jahren nicht irgendein Großteil fehlen, sondern irgendein Simmerring und er TÜV-untauglich ölinkontinent.
Da kann ich vorsichtig Entwarnung geben. Was mir an Simmerringen bei den EA82 und EJ22 untergekommen ist, war metrisch und auch zu bekommen. Selbst dieser komische Stopfen an der linken Nockenwelle vom EJ22 ist ein Normteil.
Problematisch ist eigentlich nur, raus zu bekommen was das für ein Teil genau ist. Wenn man den Wagen eine Woche stehen lassen kann, ist das aber machbar.

Das Einzige, was ich bislang nicht finden konnte, war der Dichtring der Ölpumpe vom EA82. Den hatte ich bislang aber auch noch nicht ausgebaut.