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servusli

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Samstag, 10. Dezember 2016, 09:18


Welche Spannung hast du im "Pumpe ein" Zustand an Pin 2 (Ventil)?


@JOST67:

Wie hoch sollte denn Spannung auf Pin 2 sein bei "simulierter Pumpe ein" ?
Pumpe aus: 2.2 - 2.8 V.
Pumpe ein: 3.2 - 4.9 V.
Sehe ich das richtig?

Versuchsweise die Spannung an den Anschlüssen Pumpenstecker direkt an der Batterie anklemmen und die Spannung an Pin 2 messen. Sollten hier die Werte stimmig sein, wie kann ich messen ob tatsächlich 12V. beim Pumpenstecker ankommen?
Kann ich da einfach am Pumpen-Relais eine Brücke anklemmen und die 12V direkt durchschalten zum Stecker? Aber dann ist die Gefahr relativ gross, dass evtl. das Pumpen-Relais bereits nicht mer ganz iO ist und das ganze dann trotzdem noch stört.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »servusli« (10. Dezember 2016, 10:13)


sterzi

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Samstag, 10. Dezember 2016, 10:01


servusli

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223

Samstag, 10. Dezember 2016, 10:45



Es sieht so aus, dass die Widerstandswerte von R1 und R2 justieren muss:

Ich hab jetzt ausgerechnet, dass:

R1 = 1800 Ω
R2 = 5300 Ω
R3 = 6200 Ω

Ist die Pumpe an, das Relais der Platine geschlossen, habe ich 3.822 V. errechnet.
Ist die Pumpe aus, das Relais der Platine geöffnet, habe ich 2.76 V. errechnet.

Somit liege innerhalb der Tolleranz (Aus: 2.2 - 2.8 V; An: 3.2 - 4.9 V).

So wie @sterzi: schrieb, sind die 5.12 V. stabil. Dies kann ich auch bestätigen.

Rein rechnerisch könnte R2 = 6200 Ω sein auch dann wären die Werte noch innerhalb der o.e. Tolleranz:
An: 3.968 V.
Aus: 2.56 V.

Aber wie sich das in der Praxis auswirkt wird sich zeigen.
Ich werde berichten...

JOST67

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224

Samstag, 10. Dezember 2016, 11:02

Nicht immer rechnen. ;)
Du hast doch Potis verbaut oder? :thumbup:
In der Praxis messen: Pumpe an/Pumpe aus. Werte falls nicht OK anpassen (nicht zu nahe an den Grenzwerten).
Wenn alle Werte OK sind greif die 12V am kleinen Sicherungskasten ab. Relais raus und deine beiden Flachstecker in die 2 kleinen Steckplätze (jeder für sich).

servusli

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225

Samstag, 10. Dezember 2016, 11:25

Nicht immer rechnen. ;)
Du hast doch Potis verbaut oder? :thumbup:
In der Praxis messen: Pumpe an/Pumpe aus. Werte falls nicht OK anpassen (nicht zu nahe an den Grenzwerten).


Ja hab Potis verbaut. Ich habe nur gerechnet um einen Anhaltspunkt zu haben.


Wenn alle Werte OK sind greif die 12V am kleinen Sicherungskasten ab. Relais raus und deine beiden Flachstecker in die 2 kleinen Steckplätze (jeder für sich).


Das kapier ich jetzt nicht ganz. Wenn ich das Relais dort rausnehme und meine Flachstecker dort reintue, hab ich sofort die CEL.. Vielleicht hab ich auch die falschen Kontakte genommen.
Hast du das bei dir so gemacht? Welche Kontakte hast beim Relais-Steckplatz genommen?

JOST67

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226

Samstag, 10. Dezember 2016, 13:34

Bei mir sieht das so aus:

Bild

Bild1

servusli

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227

Samstag, 10. Dezember 2016, 18:29

Bei mir sieht das so aus:
Bild
Bild1

@JOST67:
Bei mir scheint das nicht zu funktionieren.
Wenn ich das Relais rausnehme und anschliessend meine beiden Kabelschuhe in die selben Steckplätze stecke wie auf deinem Foto, erscheint beim Motorstart sofort der Fehlercode P0418.
Es wäre evtl möglich, dass es nicht sauber Kontakt hatte.
Die andere Frage ist, wird dieses Relais denn nicht benötigt für die Stromkreisüberwachung oder wird dies mit einem anderen Relais noch überwacht?

Zwischenzeitlich habe ich alles nochmals durchgemessen, alle Kabelschuhe sauber verlötet und die Kabel ordentlich verlegt.
Hier meine Messwerte:

Zündung an:

Pin 1
Power am Ventil: 5.14 V
Pin 2
Pumpe an: 4.20 V.
Pumpe aus: 2.64 V.


Motor an:

Pin 1
Power am Ventil: 5.12 V
Pin 2
Pumpe an: 4.19 V.
Pumpe aus: 2.63 V.


"Pumpe an" habe ich so simuliert, dass ich denn Kabelschuh am 12-V-Spannungskabel direkt am Pluspol an der Batterie angeklemmt hatte. Dies war ein Tipp von @JOST67: .

sterzi

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228

Samstag, 10. Dezember 2016, 19:13

Servusli & Jost67,
habt Ihr denn das selbe Fahrzeug und Baujahr?
Ggf. könnte es ja sein das der Relais Steuerstrom bei Servusli von der ECU überwacht wird.

In diesem Fall muss Servusli das Relais wieder einstecken und die Kabelschuhe am Pumpenstecker anschließen,
oder wenn die Relaiskontakte verbrannt sind, einen "Fake" Widerstand in gleicher Größe wie der Relais Spulenwiderstand mit dranklemmen.

servusli

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229

Samstag, 10. Dezember 2016, 20:04

Bei mir handelt es sich um den Forester SG5 MY06.

So wie es aussieht hat @JOST67: die Steuerspannung vom Relais auf den Klemmen 85 und 86 an die Platine angeschlossen. Die Klemmen 30 und 87 sind geschalten.

Das Relais het einen Widerstand von ca. 88 Ω.

Was meinst du @sterzi: , würde es funktionieren wie auf diesem Schema?
Ich habe gedacht die Steuerspannung für das Platinen-Relais von den Klemmen 85 und 86 abzunehmen und damit das ECM des Gefühl hat, dass das Relais da ist klemme ich ein Widerstand mit ca. 88 Ω dazwischen. Sollte in der Theorie klappen. Ist eigentlich das Gleiche als ob ein Relais da wäre aber es schaltet nichts mehr.
Dass die Klemmen 30 und 87 vom ECM überwacht werden mag ich bezweifeln.

sterzi

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230

Samstag, 10. Dezember 2016, 20:17

Was meinst Du denn mit Relais PLatine?
Ist das das Relais auf Deiner Platine?
Hast Du 2 PLatinen, eine mit dem Relais, und eine mit den Widerständen?

Der 88 Ohm Widerstand sollt edann aber 2 Watt vertragen.

Ist Dein Relais verbrannt?
Wenn nein, geh doch einfach den den Pumpenstecker.

JOST67

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231

Sonntag, 11. Dezember 2016, 11:40

Die Werte der Platine sehen doch sehr gut aus.
Wenn nur der Fehler P0418 auftritt sind 2 Punkte zu überprüfen. Hier
Oder einfach mal (wenn Motor kalt) nach dem Starten überprüfen, ob am Sockel überhaupt Spannung anliegt.
PS:
Forester MY07

servusli

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232

Sonntag, 11. Dezember 2016, 12:21

@JOST67:
Nicht P0418 sonder P0410. Heute habe ich den Motor bei +2°C. für 10 min abgemacht aber es kam kein Fehler P0410.
Entweder kommt dieser Fehler nur wenn es kälter ist oder ich habe das Ganze nicht sauber verdrahtet gehabt. War alles mehr oder minder provisorisch.

Jetzt habe ich alles sauber verdrahtet sollte der Fehler wieder auftreten habe ich die leise Ahnung, dass das Ganze über die Lamdasonden überwacht wird. Wenn dies der Fall wäre, würden die Lamdesonden natürlich merken, dass die Sekundärluft gar nie da war.

Wie ich gelesen habe hast du @JOST67: diese Platine schon seit einiger Zeit verbaut. Hattest du nie mehr eine CEL betr. Sekundärluft?
Ich kann mir nicht vorstellen das mein MY06 per Lamda überwacht und dein MY07 nicht, wäre unlogisch.

JOST67

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233

Sonntag, 11. Dezember 2016, 13:03

Nach dem Umbau auf Potis und den darauffolgenden Spannungsabgleich (wie schon dargelegt) keine Fehlermeldung jeglicher Art – auch nicht bei deutlichen Minusgraden.
Wenn aktuell keine Fehlermeldung mehr anliegt hätte man schlussendlich die Kuh doch noch vom Eis bekommen. :thumbup:
:tschuess:

servusli

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234

Montag, 12. Dezember 2016, 13:01

@JOST67: und @sterzi:

Letzten Samstag habe ich alles sauber verkabelt und entsprechend angeklemmt. Heute war plötzlich wieder der Fehler P2444 (Pumpe klemmt in Stellung "An").
Nun habe ich das Pumpen-Relais entfernt und mit neuen Kabelschuhen das Relais welches mit der Platine verbunden ist, direkt in die Steuerleitung diese Relais gesteckt, so wie es @JOST67: gemacht hat. Schlussendlich ist es für die ECU keinen unterschied, solange ein Relais verbunden ist.



Ich denke das Relais ist sich langsam aber sicher am verabschieden und deshalb werden trotz Platine sporadisch die Fehler P2444 und P0410 (einzel oder zusammen) ausgelöst.

servusli

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235

Montag, 12. Dezember 2016, 20:44

Heut wollte ich meine Platine beim ECM installieren. Ich habe entsprechend jeden Pin durchgemessen damit ich immer schön die korrekten Leitungen erwischt habe.
Ich habe diese 4 Kabel gekappt und jeweils Steckverbinder (männlein und weiblein) hingelötet. Als ich dann meine Platine angeschlossen habe und den Motor starten wollte, ging dies überhaupt gar nicht. Der Anlasser drehte aber es gab keine Zündung. Danach habe ich alles in den Ursprungszustand gebracht und den OBD-Fehlerspeicher ausgelesen.

Sage und schreibe 7 Fehler waren hinterlegt:

P0107 Niedriger Signalpegel im Eingangsstromkreis für Drucksensor
P0122 Niedriger Signalpegel im Eingangsstromkreis des Drosselklappensensors
P0223 Hohe Signalspannung im Stromkreis des Drosselklappensensors/Fahrpedalsensors/Schalters “B”
P1418 Kurzschluss im Stromkreis der Steuerung “A” des Sekundärluft-Einspritzsystems
P2127 Zu niedrige Eingangsspannung im Stromkreis des Drosselklappensensors/Fahrpedalstellungssensors/Schalters “E”
P2135 Spannungsfehler im Stromkreis des Drosselklappensensors/Fahrpedalstellungssensors/Schalters “A”/“B”
P2444 Pumpe des Sekundärluft-Einspritzsystems Klemmt in Stellung ON



Warum mein Vorhaben nicht funktionieren will, kann ich nicht sagen. Es kann vielleicht daran liegen, dass die Leitungen in den Motorraum getrennt geblieben sind. Wenn natürlich alles in eine Arte Serie geschalten ist, ist es klar. Womöglich würde es funktionieren wenn ich alle Leitungen zusammen stecke und die Platine einfach dazwischen schalte. Ein Versuch wär dies allemal wert.

Alex1986

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236

Dienstag, 13. Dezember 2016, 06:40

Zwischenfazit zu meiner Lösung:
Die Sekundärluftpumpe aus einem Vectra B (Kosten gebraucht 5 Euro) funktioniert seit einer Woche einwandfrei und es werden keine weiteren Fehler produziert.
Es ist ein wenig Bastelei diese im Fahrzeug einzubauen, aber nun kann ich in aller Ruhe und ohne weitere Fehlermeldungen die Platine von sterzi in das original Gehäuse als dauerhafte Lösung einbauen.

servusli

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237

Dienstag, 13. Dezember 2016, 17:17

Bei meinem Vorhaben an der ECM bleibt der Fehler P1418 hartnäckig im Fehlerspeicher bestehen.
Gem. Werkstatthandbuch soll dies gemacht werden:

1. CHECK HARNESS BETWEEN ECM AND SECONDARY AIR PUMP RELAY
1) Turn the ignition switch to OFF.
2) Disconnect the connector from the ECM and secondary air pump relay.
3) Measure the resistance of the harness between the ECM and secondary air pump relay terminal.


Check: Is the resistance less than 1Ω? Yes: Go to step 2. | No: Repair open circuit of the harness between the ECM and secondary air pump relay terminal.

2 CHECK HARNESS BETWEEN ECM AND SECONDARY AIR PUMP RELAY

Measure the voltage between ECM and chassis ground.

Check: Is the voltage more than 10 V? Yes: Repair the battery short of the harness between the ECM and secondary air pump relay terminal. | No: Temporary poor contact occurs. Check for poor contact in the connector.

Das verstehe ich nicht ganz. Ich soll den Kabelbaum zwischen ECM und Sekundärluftpumpen-Relais durchmessen. Diese Arbeiten welche ich gestern vorgenommen habe, habe ich wieder rückgängig gemacht. An den getrennten Kabel, habe ich Steckverbinder angelötet und diese korrekt zusammen gesteckt.

Könnten Diese Steckverbinder den Fehler P1418 auslösen?
Würde es evtl. das Problem lösen wenn ich diese Steckerverbinder wieder auslöte und die einzelnen Kabel direkt zusammenlöte?
Mir ist aufgefallen, dass es die 60A Sicherung der Pumpe verröstet hat, kann diese defekte Sicherung P1418 auslösen?

Die Kabel welche ich getrennt habe, habe ich auf Durchgang überprüft. Allesamt haben vom ECM-Stecker bis zum Ventil-Stecker 0.6 Ω also sollte alles im grünen Bereich sein.

Wenn ich den Ventil-Stecker am Ventil ausstecke und den Fehlerspeicher lösche, erscheint später nur der Pumpen- und Ventilfehler. Wenn ich die Platine nach Schema von @sterzi: oder den Stecker am Ventil anschliesse, erscheint der P1418.

Wo liegt nun der Hund begraben?
Wie erkenne ich mit Messen ob ein Kurzschluss in dieser Leitung ist?
Ich hatte kürzlich das Problem, dass bei der Scheibenwaschanlage das Y-Stück durchgescheuert und dicht war. Wenn ich die Scheibe gewaschen habe, spritze es entsprechend in den Motorraum. Könnte es allenfalls möglich sein, dass Wasser in den Ventilstecker gekommen ist und so den Kurzschluss verursacht?


Ich fasse alle Fragen zusammen:

1.) Können die Steckverbinder am ECM den P1418 auslösen? Würde es evtl. das Problem lösen wenn ich die Kabel direkt verlöte?
2.) Löst die durchgebrannte 60A-Sicherung der Pumpe diesen Fehler aus?
3.) Wie erkenn ich beim Durchmessen ob ein Kurzschluss auf der Leitung ist?
4.) Könnte allenfalls Wasser in den Ventilstecker gekommen sein?



Für wertvolle Lösungsbeiträge bin ich dankbar. :thumbsup:

EDIT:
Ich konnte einen Kurzschluss lokalisieren. Hier auf dem Schema habe ich eingezeichnet wo ich den Schluss lokalisiert habe. Wenn ich mit dem Multimeter auf Terminal 10 und 12 in F27 messe, habe ich Durchgang. Jedoch nur wenn ich die schwarze Mess-Nadel auf 10 und die rote auf 12 habe. Dann messe ich einen Durchgang von ca. 850 Ω. Wenn ich die Nadeln jedoch tausche, habe ich keinen Durchgang. Wenn ich zwischen Sicherung (10A, Terminal 2) und der 12 messe hat es keinen Durchgang. Selbes gilt wenn ich zwischen 2 und 3 (Pumpen-Relais). Auch keinen Durchgang. Seltsamerweise. Alle andere Leitungen zwischen ECM und Pumpen-Relais und Ventilstecker haben einen tadellosen Durchgang ohne Schluss.

Wer kann mir bei diesem hartnäckigen Fehler P1418 helfen?



Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »servusli« (14. Dezember 2016, 16:30)


alexhalbi

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238

Samstag, 18. Februar 2017, 22:50

P0410 ist ja gar nicht "Stuck Open", das war glaube ich P1410.
Ggf. wird der Steuerstromkreis vom Relais überwacht.
Wenn Du das Relais noch hast, schließ die Schaltung doch mal dahinter an.
Ohne Relais habe ich das auch noch nie getestet.

Die Ventile und Pumpe werden nur über den Drucksensor überwacht.
Was hinter den Relais passiert kann die ECU nicht sehen.
Den Steuerstromkreis vom Relais kann man natürlich ganz einfach monitoren.


Das Relais zu ersetzen dürfte kein Problem sein. Sicher kann ich das nicht sagen aufgrund des anderen Fehlers, jedoch taucht der auf egal ob vor oder nach dem Pumpenrelais.

Ich habe jetzt schon mehrere Versionen der Schaltung herumliegen und bin in den letzten Tagen auf etwas sehr seltsames gestoßen:

Wenn der Motor (knapp) unter 0°C gestartet wird gibt es kein Problem, kein Fehler kommt und alles läuft tadellos. Das Relais wird beschalten und die Sekundarlufteinspritzung erfolgreich simuliert.
Wenn der Motor zwischen 0 und ~10°C gestartet wird kommt nach einem Grad Erwärmung der P0410 "Secondary Air Injection Failure"
Trotz der neuen Schaltung mit den nun passenden Werten habe ich den Fehler P0410 "Secondary Air Injection Failure"


Die Widerstandswerte dürften somit ja stimmen und ich bin mittlerweile schon echt ratlos.

Ich verwende derzeit folgende Widerstände (5% Toleranz):

R1 = 1,8kOhm
R2 = 5,1kOhm
R3 = 6,2kOhm

Spannungen (gemessen):
Off: 2,638 V
On: 4,20 V

Hat jemand noch Ideen?

alexhalbi

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239

Samstag, 4. März 2017, 13:47

(Nachdem ich festgestellt habe, das ich diesen Wert mit dem Launch CRP123 auslesen konnte)


Habe leider kein Launch CPR123 jedoch müsste dies doch mit jedem (E)OBD lesegerät funktionieren, oder?
Wie heißen denn die Werte, bzw welche Nummer (PID) haben sie? Denn ich finde sie leider nicht.

Und zwischen welchen Werten muss der Luftdruck liegen wenn das System an ist?

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »alexhalbi« (4. März 2017, 15:54)


alexhalbi

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240

Samstag, 11. März 2017, 20:17

So habe heute noch eine Schaltung mit Trimmern statt fixen Widerständen gebaut um schneller die Werte ändern zu können.

Ich komme jetzt zwischen Signal und Minus des Sensors auf folgende Werte:
OFF: 2,663V
ON: 4,12V

Das ist eindeutig in den Spezifikationen von:
OFF: 2,2 - 2,8V
ON: 3,2 - 4,9V

Ich würde gerne wie im Vorherigen Post geschrieben wie Sterzi die Werte des "Sensors" direkt aus dem Steuergerät auslesen damit der Fehler eventuell sichtbar wird und ich die Widerstände besser einstellen kann.

Derzeitige Widerstandswerte:
R1 = 1,86kOhm
R2 = 5,11kOhm
R3 = 5,78kOhm

Kann jemand helfen?