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Nanopixel

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1

Dienstag, 5. November 2019, 10:53

Geräusch Hinterachse

Hallo Leute,

habe seit Kurzem ein Geräusch aus Richtung der Hinterachse, ein tiefes Brummen, teilweise (akustisch) schwingend.
Deutlich zu hören ist es ab ca. 70 km/h bis ca. 100. Darüber wird es je nach Geschwindigkeit schwächer (oder die sonstigen Fahrgeräusche überdecken es, könnte auch sein) :D
Das Geräusch ist Motor-Drehzahl-unabhängig, wenn ich bei 70 auskuppele ändert sich nichts, nur die tatsächliche Geschwindigkeit ändert das Geräusch.
Reifen als Geräuschquelle sind auch auszuschließen, habe extra den Wechsel auf Winterbereifung vorgezogen - keine Änderung am Geräusch.
Erster Gedanke wäre ein Radlager hinten, aber müsste das nicht je nach Kurvenlage stärker oder schwächer werden? Selbst beim Schlangenlinien fahren, bleibt es gleich.

Gibt es eine Möglichkeit, die Radlager Vermutung zu überprüfen? Beim Allrad Fahrzeug ohne Hebebühne eher schwierig...
Was kommt noch in Betracht, HA diff? :S
Gruß
N

STI_Grobi

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2

Dienstag, 5. November 2019, 11:00

ja es kann auch das Diff sein, wann wurde zuletzt das Öl gewechselt?
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Legator

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3

Dienstag, 5. November 2019, 11:16

Kannst ja mal noch testen, ob es irgendwie vom eingelegten Gang abhängig ist (vlt. hats doch was mit dem Getriebe zu tun?)
Also einfach mit getretener Kupplung und ausreichend hoher Geschwindigkeit im Rollen bergab z. B. mal 3 - 4 - 5 durchschalten.

Ansonsten fällt die Vermutung schon aufs Hinterachsdiff. Aber da kann man im eingebauten Zustand kaum was sinnvoll prüfen außer das Radialspiel der eingehenden Kardanwelle (seitlich dran rütteln) und man kann ne ganz grobe Abschätzung zum Zahnflankenspiel machen (vor-zurück-Drehen bis jeweils Anschlag kommt). Danach mal nen Ölwechsel machen, wie STI-Grobi schon schrieb.

Nanopixel

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4

Dienstag, 5. November 2019, 12:08

Danke für die schnelle Rückmeldungen!
Wann das Diff Öl gewechselt wurde ist eine gute Frage... ist das irgendwann Bestandteil der jährl. Inspektion? Ich war regelmäßig beim Service (hauptsächlich wegen dem Stempel im Serviceheft) ;-)

STI_Grobi

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5

Dienstag, 5. November 2019, 13:14

Nein das muss nicht jährlich gewechselt werden. Aber ich würde je nach Einsatz des Fahrzeugs (ob viel Rennstrecke, oder schweres Gelände) alle 15 000 bis 40 000
das Öl wechseln. Was für ein Fahrzeug ist es denn?

Gruß
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Nanopixel

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6

Dienstag, 5. November 2019, 13:53

Forester SG 2.0X BJ2008
In meinem Besitz seit 2014, in dieser Zeit ca. 70.000km gefahren.
Seit ich ihn habe, habe ich keinen Diff-Öl Wechsel durchgeführt oder in Auftrag gegeben. Wenn das auch nicht bei der Inspektion gemacht wird (weder groß noch klein), dann ist das Öl wohl schon ziemlich alt.
Welches Öl, gibt es Empfehlungen?

Bin noch auf diesen Thread gestoßen, Problembeschreibung ist erstaunlich ähnlich zu meiner:
Lautstärke Antriebsstrang ??? DIAGNOSE: Radlager
...in dem Fall waren es doch die Radlager.
Aber Diff-Öl wechseln kann sicher auch mal nicht schaden.

Gab

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Dienstag, 5. November 2019, 14:09

Doch, wird im Rahmen der 60tkm Wartung gemacht.

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8

Dienstag, 5. November 2019, 14:32

.... ein tiefes Brummen, teilweise (akustisch) schwingend.....


So klingt ein verschlissenes Radlager am Anfang. Das wird irgendwann sehr viel lauter. Ich wette rechts hinten. :)

Mercutio

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Dienstag, 5. November 2019, 18:29

Die Wette ist fast sicher:) Bei mir ists bei 60 km/h und bei 120 km/h besonders zu hören. Allerdings seit ca 20.000 km nur unwesentlich lauter werdend. Difföl brachte keinen Unterschied. Im Frühjahr gehe ich da dran, hoffe mal, es wird bis dahin nicht plötzlich schlimmer. 5000km muss es noch.

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10

Dienstag, 5. November 2019, 22:24

Wie immer: Radlager

Bin fast 2 Jahre so rumgefahren, bis der Fahrersitz mitvibriert hat. Ist aber nicht zur Nachahmung empfohlen!!!

Nanopixel

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11

Dienstag, 5. November 2019, 22:47

Ist das denn so üblich, dass bei Kurvenfahrten egal welcher Richtung das Geräusch keine Änderung erfährt?

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12

Dienstag, 5. November 2019, 22:58

Solange es (am Anfang) kein Spiel hat, möglich.

funrat

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Mittwoch, 6. November 2019, 16:37

Brummen ist eher Radlager statt Diff. Am Anfang hast Du noch keinen richtigen Unterschied beim Fahren in der Kurve. Einen Austausch sollte man nicht zu lange vor sich herschieben, da sonst Folgeschäden auftreten können. Mir ist die Seite egal, da ich immer beide austausche. Wenn eins hin ist, folgt das zweite nicht viel später.

Bei meinem Cabrio hatte ich mal defekte Radlager. Mein befreundeter Meister meinte nur, da hört man ja fast noch nichts. Trotzdem im Sommer getauscht, nicht das ich im Winter bei kaltem Wetter reparieren muss.

Viel Erfolg

Andreas

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14

Mittwoch, 6. November 2019, 20:10

Definiere mal "nicht viel später". 200Tkm? 300Tkm? Weswegen sollte ich ein intaktes Radlager rauswerfen, ist doch kein Audi?

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15

Mittwoch, 6. November 2019, 20:18

Natürlich macht man Achsreparaturen grundsätzlich immer achsweise, das ist Mechanikergrundgesetz, alles andere ist Pfusch!
Das 2. Radlager kommt eh fast immer bald nach. Man wechselt die Bremsbeläge ja auch nicht nach dem Motto, der is gut, der is schlecht. :wacko:

Legator

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16

Donnerstag, 7. November 2019, 01:17

Also speziell bei Radlager würde ich nicht pauschal beide wechseln. Hab schon zweimal erlebt, dass das Geldverschwendung gewesen wäre. Außerdem spart man auch keinen Aufwand, außer dass man nochmal einen Werkstatttermin machen müsste. Es ist auch nicht ungewöhnlich, dass ein Radlager wesentlich eher versagt als das andere. Bin sogar der Meinung dass statistisch zuerst die rechten Lager aufgeben. Warum? Die bewegen sich immer in der Nähe des Straßenrandes, wo die Oberfläche tendenziell schlechter ist. Dort steht häufiger Wasser, es befinden sich häufig Gullis dort, Überlastbeanspruchung durch Bordsteinschläge etc. etc.

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17

Donnerstag, 7. November 2019, 09:52


Das 2. Radlager kommt eh fast immer bald nach.


Sorry, da hab ich ganz andere Erfahrungen.
Forrester SF, Radlager hinten rechts bei 270Tkm gewechselt, Karre mit knappen 500Tkm verkauft und die Radlager waren unauffällig. Also sind ~230Tkm für Dich bald?
Beim Outback BP wiederholt sich das gerade, Radlager hinten rechts bei 240Tkm gewechselt, inzwischen bin ich bei 275Tkm und das Radlager hinten links ist immer noch ruhig.

Warum wechselst Du dann nicht gleich alle 4 Radlager auf einmal, haben doch alle die gleiche Laufleistung, wenn das erste aufgibt. :D

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18

Donnerstag, 7. November 2019, 17:43

Eigentlich hab ich nichts hinzuzufürgen, Pfusch bleibt Pfusch.
Und bekannter maßen sind die SF und SG Hinterachslager vor allem für Hängerbetrieb unterdimensioniert.

Zu deinen Kisten, da wird halt der jeweilige Vorbesitzer gepfuscht und nur 1 Lager gewechselt haben... :whistling:

Legator

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19

Donnerstag, 7. November 2019, 19:20

Zu deinen Kisten, da wird halt der jeweilige Vorbesitzer gepfuscht und nur 1 Lager gewechselt haben...
Du verstehst aber schon, dass nach deiner Logik 2mal Lager umsonst getauscht worden wären in diesem Beispiel?

Und bekannter maßen sind die SF und SG Hinterachslager vor allem für Hängerbetrieb unterdimensioniert.
Aha wo steht denn das?

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20

Donnerstag, 7. November 2019, 19:56


Zu deinen Kisten, da wird halt der jeweilige Vorbesitzer gepfuscht und nur 1 Lager gewechselt haben... :whistling:


Vergiss es, ich hab (bzw. hatte) die komplette Historie zu beiden Fahrzeugen. Der Forry war ein Firmenwagen, da hing quasi ständig ein Hänger dran. Beim Outback bin ich der zweite Halter, der erste zottelte damit einen Pferdehänger durch die Gegend und bei mir hängt ab und zu mal ein Segelboot dran.
Nicht die Radlager sind unterdimensioniert, sondern die Abdichtung von hinten (Diffseitig) schwächelt irgendwann und dann stirbt das Radlager. Wenn der Sitz der Dichtringe nicht mehr i.O. ist oder gar rostig muss da eine Wellenschutzhülse (Speedy-Sleeve) gesetzt werden. Machen die wenigsten.