Du bist nicht angemeldet.

Dirk124

Fortgeschrittener

  • »Dirk124« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 356

Registrierungsdatum: 15. Januar 2008

Wohnort: Wolfenbüttel

  • Private Nachricht senden

1

Samstag, 5. Januar 2019, 22:09

Kühlerflüssigkeit wechseln - welche Technik

Hallo,
ich habe dieses Video zum Wechsel der Kühlerflüssigkeit gefunden:

Spill Proof Funnel

Dabei wird ein ziemlich "geiler" Trichter verwendet.

1. Ist das Auffüllen und Entlütgen so am besten zu bewerkstellingen?
2. Wo kann man so einen Trichter in Deutschland oder Europa bestellen?

Vielen Dank und viele Grüße

Dirk

EJ20_Hawk

Mitglied im GT-Club

Beiträge: 464

Registrierungsdatum: 8. Januar 2016

Wohnort: östl. Ruhrgebiet

  • Private Nachricht senden

2

Sonntag, 6. Januar 2019, 02:17

Wo kann man so einen Trichter in Deutschland oder Europa bestellen?
ebay GB

Beiträge: 825

Registrierungsdatum: 17. September 2015

  • Private Nachricht senden

3

Sonntag, 6. Januar 2019, 08:42

70 euro ist eine hausnummer ;(

ich habe das mit einer aufgeschnittenen 1,5 liter pet-flasche gemacht, die passt prima.und ist um einiges günstiger.
je nachdem, welchen subaru du hast, gibt es aber eine entlüfterschraube, dann ist das entlüften ein wenig einfacher.

wichtig ist noch, dass du nicht jede kühlflüssigkeit mit jeder mischen darfst, sonst gibt es aua im motor.

EJ20_Hawk

Mitglied im GT-Club

Beiträge: 464

Registrierungsdatum: 8. Januar 2016

Wohnort: östl. Ruhrgebiet

  • Private Nachricht senden

4

Sonntag, 6. Januar 2019, 17:46

70 euro ist eine hausnummer ;(
Wäre mir auch zu teuer... :rotekarte:
Ginge direkt aus Amiland auch deutlich günstiger: ebay US
Möchte der Dirk ja aber nicht. :augenroll:

Gt-Cube

Profi

Beiträge: 890

Registrierungsdatum: 10. April 2015

Wohnort: Leipzig

  • Private Nachricht senden

5

Sonntag, 6. Januar 2019, 17:54

Ich mach es immer so:
Wenn der Motor ca. 5l Kühlwasser bekommt fülle ich erst 2,5l Konzentrat auf und Wasser soviel rein wie geht danach laufen lassen mit Heizung an, Trichter drauf und Wasser rein kippen wenn da was daneben läuft ist es egal. Zur not eben Panzertape rum kleben.

So ein Schnickschnack brauch man nicht wie in den Links.

steffl1

Fortgeschrittener

Beiträge: 474

Registrierungsdatum: 2. August 2009

Wohnort: Österreich

  • Private Nachricht senden

6

Sonntag, 6. Januar 2019, 17:58

Das System entlüftet sich von selbst.
Wenn man sich an die Arbeitsweise lt. Subaru hält braucht man keine Trichter oder sonstiges.
MY14 Subaru XV 2.0D
MY16 Ford Focus RS MK3 Mountune 380

racerat

Fortgeschrittener

Beiträge: 311

Registrierungsdatum: 6. Juni 2003

Wohnort: Italien

  • Private Nachricht senden

7

Montag, 7. Januar 2019, 08:25

Das System entlüftet sich von selbst.

Diese Aussage ist schlichtweg falsch!
Ich behaupte sogar, dass ein grosser Prozentsatz an "verbrannter" EJ205/207 Motoren (sofern nicht verbastelt) ihren Tod einem nicht korrekt entlüftetem System, nach einem Eingriff, verdanken.

Dirk124

Fortgeschrittener

  • »Dirk124« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 356

Registrierungsdatum: 15. Januar 2008

Wohnort: Wolfenbüttel

  • Private Nachricht senden

8

Montag, 7. Januar 2019, 10:22

70 euro ist eine hausnummer ;(
Wäre mir auch zu teuer... :rotekarte:
Ginge direkt aus Amiland auch deutlich günstiger: ebay US
Möchte der Dirk ja aber nicht. :augenroll:

Wo kann man so einen Trichter in Deutschland oder Europa bestellen?
ebay GB


Danke, hatte ich nicht gefunden.
Aber der Preis ist ja unterirdisch...

Die Quellen aus USA hatte ich auch gesehen; allerdings kommen da ja noch Versand und Einfuhrumsatzsteuer drauf, was es auch kein Schnäppchen macht. Und insgesamt eine geschätze Versandzeit von, sagen wir mal, zwei bis vier Wochen...

Viele Grüße

Dirk

steffl1

Fortgeschrittener

Beiträge: 474

Registrierungsdatum: 2. August 2009

Wohnort: Österreich

  • Private Nachricht senden

9

Montag, 7. Januar 2019, 10:27

Das System entlüftet sich von selbst.

Diese Aussage ist schlichtweg falsch!
Ich behaupte sogar, dass ein grosser Prozentsatz an "verbrannter" EJ205/207 Motoren (sofern nicht verbastelt) ihren Tod einem nicht korrekt entlüftetem System, nach einem Eingriff, verdanken.


Du kannst von mir aus behauten was du willst und wer das dann glaubt ist mir auch egal.
Ich habe mit dem von Subaru in der Betriebsanleitung beschriebenen Prozedere keine Probleme beim Kühlmittelwechsel und anschließendem Entlüften gehabt, wieso auch, der Hersteller weiß es am besten, der hat das ja auch so Konstruiert.
:tschuess:
MY14 Subaru XV 2.0D
MY16 Ford Focus RS MK3 Mountune 380

Dirk124

Fortgeschrittener

  • »Dirk124« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 356

Registrierungsdatum: 15. Januar 2008

Wohnort: Wolfenbüttel

  • Private Nachricht senden

10

Montag, 7. Januar 2019, 10:31

Das System entlüftet sich von selbst.

Diese Aussage ist schlichtweg falsch!
Ich behaupte sogar, dass ein grosser Prozentsatz an "verbrannter" EJ205/207 Motoren (sofern nicht verbastelt) ihren Tod einem nicht korrekt entlüftetem System, nach einem Eingriff, verdanken.


Hallo,
wie soll man es denn machen?
Nach der Anleitung steht, in den Kühler (oder beim Turbo in den Nachfüllbehälter vorn rechts mitte) und den Überlaufbehälter auffüllen. Deckel schließen, Motor lassen mit erhöhter Drehzahl. Danach das ganze mehrfach wiederholen, bis nichts mehr nachgefüllt werden muss:

1. Fill engine coolant into the filler neck of the radiator (the filler neck of the coolant filler tank on turbo models) up to the filler neck position.
Coolant level:
Refer to “SPECIFICATION” for engine coolant level.
2. Fill engine coolant into the reservoir tank up to “FULL” level.
3. Close the radiator cap (on non-turbo models) or the coolant filler tank cap (on turbo models), start the engine and race 5 to 6 times at 3,000 rpm or less, then stop the engine. (Complete this operation within 40 seconds.)
4. Wait for one minute after the engine stops, then open the radiator cap (on non-turbo models) or the coolant filler tank cap (on turbo models). If the engine coolant level drops, add engine coolant into the radiator filler neck (on non-turbo models) or the coolant filler tank filler neck (on turbo models) up to the filler neck position.
5. Perform the procedures 3) and 4) again.
6. Close the radiator cap (on non-turbo models) or the coolant filler tank cap (on turbo models), and the reservoir tank cap.
7. Start the engine and operate the heater at maximum hot position and the blower speed setting to “LO”.
8. Run the engine at 2,000 rpm or less until radiator fan starts and stops.
NOTE:
Be careful with the engine coolant temperature gauge to prevent overheating.
9. Stop the engine and wait until the engine coolant temperature lowers to 30°C (86°F) or less.
10. Open the radiator cap (on non-turbo models) or the coolant filler tank cap (on turbo models). If the engine coolant level drops, add engine coolant into the radiator filler neck (on non-turbo models) or the coolant filler tank filler neck (on turbo models) up to the filler neck position. Then, pour the coolant into reservoir tank up to “FULL” level.
11. Close the radiator cap (on non-turbo models) or the coolant filler tank cap (on turbo models), and the reservoir tank cap.
12. Set the heater setting to maximum hot position and the blower speed setting to “LO” and start the engine. Perform racing at 3,000 rpm or less. If the flowing sound is heard from heater core, repeat the procedures from 8) again.


Frage: Kann man sich daran getrost halten?

Viele Grüße

Dirk

racerat

Fortgeschrittener

Beiträge: 311

Registrierungsdatum: 6. Juni 2003

Wohnort: Italien

  • Private Nachricht senden

11

Montag, 7. Januar 2019, 11:03

@Dirk124
ja, stimmen. Nur sind die Punkte 8 bis 12 sehr wichtig und unter Umständen mehrmals zu wiederholen. Viele Werkstätten beachten dies aber nicht. Sonst ist garantiert noch Luft drin (allein, im warmen Zustand entlüftet sich da sehr wenig) und der 4. Zylinder lässt grüssen...

EJ20_Hawk

Mitglied im GT-Club

Beiträge: 464

Registrierungsdatum: 8. Januar 2016

Wohnort: östl. Ruhrgebiet

  • Private Nachricht senden

12

Montag, 7. Januar 2019, 12:50

Im Zweifelsfall würde ich mich auch Punkt für Punkt an die Prozedur im WHB halten. :dafuer:

Aber es gibt noch eine weitere Methode, das Kühlwasser zu wechseln: dabei befüllt man das System über den hinteren Schlauch des Behälters auf dem Motor quasi "von unten" neu und vermeidet so Lufteinschlüsse.

Dirk124

Fortgeschrittener

  • »Dirk124« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 356

Registrierungsdatum: 15. Januar 2008

Wohnort: Wolfenbüttel

  • Private Nachricht senden

13

Dienstag, 8. Januar 2019, 20:25

Im Zweifelsfall würde ich mich auch Punkt für Punkt an die Prozedur im WHB halten. :dafuer:

Aber es gibt noch eine weitere Methode, das Kühlwasser zu wechseln: dabei befüllt man das System über den hinteren Schlauch des Behälters auf dem Motor quasi "von unten" neu und vermeidet so Lufteinschlüsse.


Hallo,
kannst Du das bitte näher erklären?
Ich habe ja den Turbo.
Da sitzt der Füllbehälter mit der Metallkappe rechts vorn im Motorraum. Über den Kühler befüllt man ja nicht.
Welchen Schlauch meinst Du?

Vielen Dank und viele Grüße

Dirk

EJ20_Hawk

Mitglied im GT-Club

Beiträge: 464

Registrierungsdatum: 8. Januar 2016

Wohnort: östl. Ruhrgebiet

  • Private Nachricht senden

14

Mittwoch, 9. Januar 2019, 11:31

Die Quellen aus USA hatte ich auch gesehen; allerdings kommen da ja noch Versand und Einfuhrumsatzsteuer drauf, was es auch kein Schnäppchen macht. Und insgesamt eine geschätze Versandzeit von, sagen wir mal, zwei bis vier Wochen...
Bei der von mir verlinkten Auktion bekommst du den Trichter inkl. Nebenkosten für ca. 43,- € bei zwei Wochen Lieferzeit.
Klar, immernoch kein Schnapper, aber je nachdem, wie oft man den einsetzt, ist es vielleicht dann doch einen Gedanken wert.


Hallo,
kannst Du das bitte näher erklären?
Die Idee dahinter ist, dass man so befüllt, dass möglichst erst gar keine Luft dabei ins System kommt, was bei der Prozedur aus dem WHB wohl doch eher mal passieren kann.
Du hast doch auch den Kühlwasserbehälter in der Nähe des 3. Zylinders/Turbos, oder nicht? Der hat neben zwei Leitungen zum Kühler und Ausgleichsbehäter auch Leitungen zur Wasserpumpe und zum Block (nachdem zwischendurch damit auch der der Turbo gekühlt wird).
Die letzgenannte Leitung lässt sich einfach erreichen, das ist die hinterste am Behälter. Wenn man diese nun abschraubt und mit einem Trichter versieht, lässt sich das System dort quasi "von unten" befüllen und so kann sich keine Luft im System bilden.
Ich habe das selbst noch nicht gemacht und es soll wohl auch wesentlich langsamer vonstatten gehen, als die normale Prozedur, aber ich überlege, das beim anstehenden Wechsel so auszuprobieren. Da ich eh das System spülen muss, wäre es kein Verlust, falls das so nicht klappt und ich könnte das neue Kühlmittel dann letzendlich doch auf die althergebrachte Weise einfüllen. Aber Sinn macht das Ganze für mich sonst schon.

Dirk124

Fortgeschrittener

  • »Dirk124« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 356

Registrierungsdatum: 15. Januar 2008

Wohnort: Wolfenbüttel

  • Private Nachricht senden

15

Mittwoch, 9. Januar 2019, 12:09

Danke, schau ich mir an.
Ich Muß auch spülen, so daß ich dann das gleich im ersten Durchgang machen kann.

Noch eine Frage: Die Ablaßschraube am Kühler ist ja aus Plastik und hat einen Knebel.
Bekommt man die leicht per Hand aufgedreht ohne sie abzubrechen?

Viele Grüße

Dirk

Dirk124

Fortgeschrittener

  • »Dirk124« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 356

Registrierungsdatum: 15. Januar 2008

Wohnort: Wolfenbüttel

  • Private Nachricht senden

16

Samstag, 12. Januar 2019, 21:41

Entschieden: Es wird Kühlerfrostschutz nach MB 325.6:

Dieser entspricht hochwertigem Glysantin G40, z.B. in der Markenform Alpine C40 (sehr, sehr preiswert aber ebenfalls nach MB-Freigabe 325.6).
Ebenso ist MB 325.6 abwärtskompatibel.
Und ehrlich gesagt, sind die MB-Normen für mich, der eh auch Mercedes-Fahrer ist, DIE Referenz.
Wenn nun nach fast Jahrzehnten konservativer Empfehlungen seitens Mercedes für G48 nun G40 für ALLE PKW-Motoren fregegeben wird, dann wissen die auch warum.

Hintergrund:
Schaut man sich die Datenblätter an, ist 325.6 in ALLEN Korrosionsschutzparametern dem bisherigen Standart für Subaru (Glysantin G30) überlegen. Sowohl bei Grauguß-, Alu-, Weichlot-, Kupfer-, Messing-Korrosion.
Der Vorteil von MB 325.6 ist die hohe Langzeitstabilität von 15 Jahren oder 250.000 km!
Einmal spülen und einfüllen: Und man hat Ruhe.

Ich gehe davon aus, daß das Subaru Super Coolant, das in den neueren Motoren ausgeliefert wird und lange Wechselintervalle erlaubt, auf ähnlicher Basis ist.
Die Japaner kochen auch mit demselben Wasser wie die anderen OEMs, die die Kühlermittel zuliefern.

Viele Grüße

Dirk

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Dirk124« (12. Januar 2019, 21:53)


Dirk124

Fortgeschrittener

  • »Dirk124« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 356

Registrierungsdatum: 15. Januar 2008

Wohnort: Wolfenbüttel

  • Private Nachricht senden

17

Donnerstag, 17. Januar 2019, 08:29

Kühlerflüssigkeit gewechselt ... viel Arbeit...

Ich habe nun letzten Sonntag den Wechsel gemacht, also umgestellt von dem Subaru Kühlmittel auf MB 325.6 (G40).
Dabei folgende Beobachtungen:

1. Wenn man einen normalen Trichter etwas mit weichem Klebeband beklebt, dann kann man ihn in den Einfüllstutzen fest eindrücken und er ist dicht.
Dann geht das genauso, wie im Eingangsthread beschrieben mit dem teuren US-Gear.
2. Den Ausgleichsbehälter kann man offensichtlich nicht ablassen, daher habe ich ihn gespült und mit einem Schlauch leergesaugt. Mann, was da von ganz unten, wo der Behälter sehr dünn wird, für ein Schmodder rausgekommen ist. :gutso: Das ist offensichtlich der Sache geschuldet, daß der Ausgleichsbehälter auch ein nach außen ziemlich offenes System ist.
3. Die Kunststoffablaßschraube im Kühler habe ich geradeso herausbekommen, habe sie vor dem Wiederreindrehen mit spezial Armaturenfett (für Hauswasserarmaturen, hitzebeständig) leicht eingefettet. Ging danach prima rein und raus.
4. Und dann das Wiederbefüllen des ganzen Systems. Ich konnte - gefühlt - immer nur halbe Literportionen einfüllen. Habe dann, wie in der Anleitung beschriebe, zur Entlüftung den Motor ganz kurz angestellt, dreimal auf 3000 /min hochdrehen lassen und wieder ausgeschaltet. Dann ging der nächste halbe Liter rein. Dieses mehrfach wiederholt. Danach dann die Prozedur mit offenen Heizungskreisen und dem Warmlaufenlassen des Motors. Insgesamt habe ich dann rund 6 Liter reinbekommen (die Füllmenge wird mit 6,7 l angegeben).
5. Das ganze habe ich dreimal gemacht: 2x gespült, um den alten Modder rauszubekommen, danach die Füllung mit dem neuen Kühlmittel mit dem neuen Frostschutz.
6. Beschäftigt hat mich das den ganzen Nachmittag am letzten Sonntag... Ich hätte nie gedacht, daß das Entlüften so langwierig ist.
7. Das vorher schon von EJ20_Hawk empfohlene Verfahren, den Schlauch zum Motor direkt zu befüllen, war nicht notwendig. Wenn man in den Auffüllbehälter das Kühlmittel eingefüllt hat, lief es sowieso zuerst direkt in den genannten Schlauch.
8. Sollte das jetzt alles gut gelaufen sein, habe ich ein Langzeit-Korrosionsschutzmittel drin, was man eigentlich erst nach 15 Jahren oder 250.000 wechseln sollte. :dafuer:

Viele Grüße

Dirk

EJ20_Hawk

Mitglied im GT-Club

Beiträge: 464

Registrierungsdatum: 8. Januar 2016

Wohnort: östl. Ruhrgebiet

  • Private Nachricht senden

18

Donnerstag, 17. Januar 2019, 09:18

Mir steht der Wechsel auch bevor, hatt aber noch etwas Zeit. Aber schonmal danke fürs Testen! :thumbsup:

Hast du jetzt, nachdem der Motor auch mal wieder etwas gelaufen ist, noch irgendwelche Verflockungen im Kühmittel entdecken können?

7. Das vorher schon von EJ20_Hawk empfohlene Verfahren, den Schlauch zum Motor direkt zu befüllen, war nicht notwendig. Wenn man in den Auffüllbehälter das Kühlmittel eingefüllt hat, lief es sowieso zuerst direkt in den genannten Schlauch.
Solange man das neue Kühlmittel langsam einfüllt, sollte das sowieso so sein, da ist die von mir beschriebene Methode wohl eher als übervorsichtig zu bezeichnen. Allerdings kommt es beim zu schnellen Einfüllen wohl eher mal dazu, dass Wasser durch die beiden vorderen Schläuche zum Kühler oder zum Ausgleichsbehälter läuft und man dann Probleme bekommen kann.

Dirk124

Fortgeschrittener

  • »Dirk124« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 356

Registrierungsdatum: 15. Januar 2008

Wohnort: Wolfenbüttel

  • Private Nachricht senden

19

Donnerstag, 17. Januar 2019, 11:08

Hast du jetzt, nachdem der Motor auch mal wieder etwas gelaufen ist, noch irgendwelche Verflockungen im Kühmittel entdecken können?


Am Tag danach nicht, aber zum Wochende checke ich nochmal alles, vor allem auch den Flüssigkeitsstand.

Die Sache mit den Verflockungen hat es meines - angelesenen - Wissens auch nur in einer Konstellation gegeben:

Wenn man zu VW G11 (= Glysantin G48, = Mercedes MB 325.0) VW G12 gemischt hat (oder umgekehrt).
Das ist ein Problem, was VW angerichtet hatte durch Einführung des G12. Danach gab es ganz schnell das G12+ (=Glysantin G30) sowie das G12++ (= Glysantin G40, = Mercedes MB 325.6), die ohne Verflockung mischbar sind, wobei natürlich fraglich ist, wie in der Mischung der Korrosionsschutz erhalten bleibt. Wahrscheinlich gilt dann immer die niedrigere Spezifikation.

Dirk

EJ20_Hawk

Mitglied im GT-Club

Beiträge: 464

Registrierungsdatum: 8. Januar 2016

Wohnort: östl. Ruhrgebiet

  • Private Nachricht senden

20

Donnerstag, 17. Januar 2019, 12:49

Die Sache mit den Verflockungen hat es meines - angelesenen - Wissens auch nur in einer Konstellation gegeben:

Wenn man zu VW G11 (= Glysantin G48, = Mercedes MB 325.0) VW G12 gemischt hat (oder umgekehrt).
Aha, okay, danke! Das wusste ich nicht und hatte befürchtet, dass könnte öfter auftreten.


Ich habe übrigens bei den Amis noch eine schöne Seite gefunden, wo sich jemand mal die Mühe gemacht hat, alles in einem Thread zusammenzutragen: Coolant FAQ.