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jules

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1

Mittwoch, 15. Februar 2012, 20:09

Welche Batterie braucht mein Gt wirklich?

Hi,

die normale Batterie wiegt um die 15kg. Sollte laut Betriebsanleitung 12V-48Ah sein.

Macht es Sinn eine kleinere "normale" Batterie zu verbauen, zwecks Gewichtsoptimierung. 5kg könnte man so locker einsparen.

So eine zB.

http://www.autobatterie-shop24.de/Varta-…-40AH-330A.html

Hat jemand von euch Erfahrungen zu dem Thema?

Fahre den Gt auch mal 1-2 Wochen nicht... deshalb kommt eine kleine Gelbatterie wohl nicht in frage


Gruß Christoph
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Nidi

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2

Mittwoch, 15. Februar 2012, 20:20

Laut Banner Produktefinder solls eine 60Ah sein

Ich habe letzte Woche auch eine verbaut und zwar eine Bosch 60Ah 620A Kälteprüfstrom ( die Alte Batterie war bei mir auch eine 60 Ah )

Natürlich ist bei einer 60 Ah keine Gewichtsoptimierung drinn =)

Notfalls musst du halt ein Schwebeladegerät anschliessen, wenn die Standzeit zu lange sein sollte

Gruss Nidi

jules

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3

Samstag, 18. Februar 2012, 12:46

Danke und Gruß ;)
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Krautz

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4

Dienstag, 12. September 2023, 08:33

Hallo zusammen,

ich setze die Schaufel an und grabe das Thema noch einmal aus.
Bei meinem WRX RA BJ00 ist noch ein uralter Bleiakku verbaut.
So wie es darin schwappert könnte das auch ein Panasonic Aquarium sein.

Scherz beiseite - gemäß RA soll Gewicht aus der Kiste raus.
Die alte Batterie gegen eine kleinere zu ersetzen ist da nur logisch.

Doch was muss die Batterie an Kaltstartstrom bringen oder besser gefragt- was zieht der Anlasser Spitze?
Hat jemand Erfahrungen wie klein die Batterie werden kann, eh sie beim anlassen abstirbt?

Meine Überlegung dazu: die Batterie und ihre Auslegung sind über 20 Jahre alt. Seitdem hat sich viel getan.
Bsp. ist eine AGM was den Startstrom angeht nicht mit einem konventionellen Blei Säure Akku zu vergleichen.
Der Bleimasse werden Stoffe begemischt die sie porös machen und dadurch die Reaktionsoberfläche erhöhen usw.

Wenn man nun nach Ersatz sucht wird man mit hoher Wahrscheinlichkeit einfach dieselbe Ah Zahl vorgeschlagen bekommen wie original verbaut ist.
Unabhängig davon, ob das nach heutigem Stand der Technik noch erforderlich ist.

Ich würde das Thema gern noch einmal aufrollen für alle die sich vllt dieselbe Frage stellen.

Berni-87

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5

Dienstag, 12. September 2023, 21:40

Ich hab bei meinem STi seit drei Jahren eine Enersys Hawker oder so verbaut. Bis zum Einbau lag die auch ein gutes Jahr im Keller rum...
Starten funktioniert problemlos, ist aber auch ein Sommer Spaßfahrzeug. Hänge ich zwischendurch wenn ich länger nicht gefahren bin
ans Ladegerät an. Vor der Eisdiele lange Musik hören ohne Motor laufen zu lassen vermutlich eine schlechte Idee, dafür geschätzt 10kg
leichter.

Krautz

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6

Samstag, 11. November 2023, 12:24

So weit so gut aber welche AH sind bei der Batterie angegeben und vor allem welchen Startstrom liefert die?

Berni-87

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7

Samstag, 11. November 2023, 19:07

Gerade nachgeschaut, die richtige Bezeichnung ist "Hawker Odyssey PC680".
Kaltstartstrom 170A
Kapazität 16Ah
Technologie AGM

Ich kann nur sagen funktioniert seit einigen Jahren einwandfrei, bei mir aber auch nur im Sommer eingesetzt.
Für weitere Daten einfach googeln.

Krautz

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8

Sonntag, 12. November 2023, 11:49

16ah AGM ist echt übersichtlich.
Danke dir!

Injen

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9

Samstag, 18. November 2023, 01:58

Moin

Dazu kann ich was beitragen. Gleiche Idee wie bei dir, 1994er RA bei dem ich gerne auf Dinge verzichten wollte.
Ich hatte damals aus Zufall eine LFP (Lithium Eisen Phosphat) Batterie als Ersatz für eine Yuasa 9XT gefunden. Die Yuasa ist eine 9Ah, ca 4kg Batterie aus meinem Moped. Laut Spec hat die Yuasa glaube 90A Kaltstartstrom gehabt. Die LFP Batterie war mit 200A angegeben.
Ich probierte provisorisch die Yuasa am Subaru aus. Der startete bei 10° Außentemperatur problemlos mit der bereits alten 9Ah Bleibatterie aus dem Moped. Den Starterstrom hatte ich zu dem Zeitpunkt gemessen. 220A bei etwas über 9V an den Crimpstellen der Kabel zum Anlasser.


Ich kaufte dann die LFP Batterie und baute die in den Subaru ein. Das ist jetzt schon gut 3 Jahre her. 4Ah Kapazität und 800g Gewicht. Die Halterung/Kasten drumrum sind fast schwerer. Die Batterie wanderte auf den Längsträger neben dem linken Dom. Im Rechtslenker mit bereits entfernter Klima ist dort viel Platz und zum Anlasser sind 2x20cm Kabel mit je 10qmm. Auch nicht unerheblich, was da weg fällt.


Problem der LFP Batterie: Temperatur. Unterhalb von 10° wird es gequält. Ich hatte die ersten zwei Jahre ein „Kraftpaket 400A“ besorgt und bei „tiefen“ Temperaturen zusätzlich als Starthilfe angeschlossen. Irgendwann hat dieses PowerBank ähnliche Ding sich etwas aufgebläht. Seither nutze ich sie nicht mehr.
LFP Batterien leiden bei tiefen Temperaturen eher unter Ladeströmen als unter hohen Entladeströmen. Also baute ich um die LFP Batterie eine kleine (Wasserdichte) Kiste. Zum Test kippte ich dort einfach heißes Wasser aus der Leitung rein, 10min warten, Karre läuft. Danach baute ich eine thermische Isolation drumrum und eine Heizung ein. Diese Betrieb ich im Winter mit einer anderen Bleibatterie im Auto. Winter = keine Rennstreckenzeit = egal ob noch 20kg Blei drin liegt. Inzwischen ist die Batterieheizung auf dem Weg zu USB C und wird mit einer regulären Powerbank geheizt. Nachteil ist der recht schlechte Wärmeübergang und so erwarte ich bei -5° o.ä. etwa ne Stunde Heizzeit.


Inzwischen arbeite ich mit Li Batterien und teste viel Standard-Rundzellen. In dem Zuge baue ich auch eine größere Batterie für meinen Bus, wo bereits eine Heizung integriert werden soll. Ich glaube ab 10Ah Blei kann man fast alles einbauen. Danach muss man tiefer in die Trickkiste greifen.


Ich hoffe das hilft dir bei deinen Entscheidungen
Gruß
Manuel


PS: LFP Batterie Link

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Injen« (18. November 2023, 02:04)