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ploik

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Mittwoch, 6. Dezember 2017, 19:06

Originales Blow off öffnen

Hallo Liebe Community,

Zuerst einmal bin ich neu hier und hoffe ich werde noch viel Spaß mit meinem Subaru haben und Ihr könnt mir hoffentlich weiterhelfen.

Habe nun meinen Subaru Impreza WRX Bj. 2001 seit knapp 2 Monaten und fange natürlich an wie bei meinem vorherigen Auto einige Teile umzubauen.
Hatte leider ein Billiges Blow off gekauft welches nach ca. 600km nichtmehr richtig geöffnet hat bzw zu früh auf ging. Nun schicke ich es zurück und wollte mir ein Greddy Type RS kaufen mit Anschlussflansch. Als ich jedoch das alte eingebaut habe ist mir die Idee gekommen einfach das originale Blow off drin zu lassen und den Schlauch für die Rückführung der Luft mit einem Stopfen zu versiegeln und das originale dass abblasen zu lassen.
An sich nichts anderes als die ganzen Blow off's die es so zu kaufen gibt oder?

Danke schonmal für eure Hilfe und ich habe noch einiges vor.

Freue mich schon auf ein Treffen. 8)

redVellocet

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Mittwoch, 6. Dezember 2017, 19:36

Was man so liest, ist beim stock BPV die Feder zu schwach, um das Ventil im Leerlauf geschlossen zu halten. An sich kein Problem, wenn man es allerdings als BOV umbaut, wird in dem Moment Falschluft aus der Atmosphäre gezogen. Kauf dir einfach ein "echtes" atmosphärisches BOV.

ploik

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Mittwoch, 6. Dezember 2017, 20:12

Hallo,

An sich relaitv unlogisch da doch im leerlauf eher das Blow off dann zugezogen wird anstatt aufgezogen oder ?

Danke für die schnelle antwort :)

redVellocet

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Mittwoch, 6. Dezember 2017, 20:49

Ne, nicht unlogisch....einfach Mal damit beschäftigen, wie so ein Ventil denn eigentlich funktioniert. :D

ploik

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Donnerstag, 7. Dezember 2017, 14:06

Hmm.

Ok danke schonmal habe gedacht ich habe mich schon genug informiert. jedoch sollte doch auch im Stand bzw Leerlauf das Originale Ventil auch zu sein weil im LLK ein Unterdruck herrscht da der Motor hat Luft anzieht und das Blow off solte erst auf gehen wenn ein gewisser überdruck im LLK besteht ( Drosselklappe zu bei Gaswegnahme -> Turbo drückt weiter in den LLK)
Von daher sollte das Originale genauso öffnen wie ein Tuning Teil.

redVellocet

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Donnerstag, 7. Dezember 2017, 15:45

Und genau so funktioniert ein BOV eben nicht, es wird nicht über die Feder gesteuert.

Das BOV ist oberhalb des Kolbens nicht geschlossen, sondern mittels Schlauch mit der Ansaugbrücke verbunden und öffnet genau dann, wenn die Druckdifferenz zwischen LLK und Ansaugbrücke die Kraft der Feder überschreitet.
Dies ist z.B. bei Gaswegnahme im Boost der Fall: Drosselklappe wird geschlossen, Bereich hinter der Klappe erleidet spontanen Druckabfall, während vor der Klappe weiterhin überschüssiger Ladedruck aufgestaut wird -> Federkraft wird überwunden, Kolben öffnet.
Bei Volllast ist die Drosselklappe natürlich geöffnet und die Druckdifferenz in LLK und Ansaugbrücke relativ gering. Die Feder muss hier also nur diese kleine Differenz ausgleichen, keinesfalls jedoch den vollen Ladedruck abkönnen.
Im Standgas ist es genau anders herum: Drosselklappe geschlossen, größerer Unterdruck in der Ansaugbrücke als im LLK. Hier wird der Kolben quasi nach oben "gezogen", und genau hierbei ist die Federstärke entscheidend. Ist sie zu schwach, öffnet der Kolben so weit, dass der Auslass des BOV geöffnet und Falschluft gezogen wird. Und genau das scheint das stock BPV nicht zu können, da es bei einem Schubumluftventil relativ egal ist, ob der Kolben leicht angehoben wird oder nicht.

daddy

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Donnerstag, 7. Dezember 2017, 17:39

über die Funktion des BOV´s ist von @redVellocet: ja nun zutreffend geschrieben worden.

Aber die andere Frage des TE soll denn auch gesprochen werden: Wenn er vom Original-BOV den Schlauch zum Frischluft-Ansaugtrakt abnimmt und fest verschlließt (z.B mit der oberen Kappe eines Besenstiels/Schaufel/ Harke pp.),
dann hat er halt sein offenes BOV. Die hier im Forum "akademisch" langjährig eingegangene und erörterte Frage ( :s_forensuche: + Forums-Lexikon), ob es wegen Fehlens der abgelassenen Luft zum Frischluft-Trakt zu
"gefährlichen Fehlmessungen" der ECU kommt, sei mal ausgeblendet.

Wie das "Geräusch" bei diesem Tun sich anhört, weiß ich nicht mehr :zwinker: , dass es "verboten" ist ist ja die nächste Ebene ( ..wobei mir kaum noch einfällt, was denn eigentlich überhaupt noch so im täglichen Leben erlaubt ist :nixwieweg: :gruebel: ).

Die im After-Market käuflichen BOV´s arbeiten durchgängi gmit einem Kolben, der auf Unterdruck (s.o.) reagiert, während das normale originale BOV membrangesteuert ist (nehme ich mal an, denn zertrümmert habe ich es noch nie, von der Form her aber eher anzunehmen.). Kolbengesteuerte BOV sind leichter "einzustellen" über Veränderung der Federspannung (Scheiben legen).