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21

Freitag, 16. Mai 2003, 13:38

Hallo

Also, ich wollte auch mal meinen Senf dazu geben :

Die meisten unter Euch, die auf 0W bzw. 5W-Öle eingeschworen sind, argumentieren gegen die W60 Öle damit, daß die Motoröltemperatur auch beim sportlichen Fahren im Strassenverkehr äusserst selten in Regionen vorstösst, ind denen das 0W, 5W an seine Grenzen stösst.
Aber bedenkt : euer Geber für die Öltemperatur sitz ja wohl in der Ölwanne, da wird die Temperatur nach dem Warmfahren wohl einigermassen konstant bleiben. Aber an den neuralgischen Punkten (Kolben, Pleuellager, Turbo) siehts wahrscheinlich ganz anders aus mit der Öltemp. bei den hochgezüchteten Turbos. Da wird das W60 seine hohe Viskosität schon ausspielen können.

Schaut mal auf www.auto-treff.com/bmw vorbei, da sitzen recht viele Anhänger von 10W60. Und das, obwohl die Sauger von BMW wohl thermisch nicht so hoch belastet sind wie die WRX !

mfG


patGT

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22

Freitag, 16. Mai 2003, 14:05

@G31C
Grundsätzlich wird hier einiges durcheinander gemischt. Wenn es um die Viskosität bei hohen Temperaturen geht, ist es grundsätzlich wurscht, ob am Anfang der Bezeichnung ein 0W oder 5W oder was auch immer steht, die zweite Zahl ist nämlich dafür zuständig!

Will heissen:
ein 0W-60 oder ein 5W-60 (gibt es beides leider nicht auf dem Markt) hätte bei hoher Temperatur die gleiche Viskosität wie ein 10W-60, die Zahl 60 sagt das hier aus! Es geht also gar nicht um das 0W oder 5W!
Das Problem ist vielmehr, dass die 0W-Oele nicht in 60er-Spezifikation erhältlich sind: es gibt 0W-30 und 0W-40 und die sind halt weniger hochtemperaturfest als ein 60er-Oel. Dafür ist ein 10W-60 (wie auch ein 10W-40!) relativ zäh beim Kaltstart.

Ein Castrol RS 0W-40 ist schön dünn wenn kalt und hält aber schon einiges an hohen Temperaturen aus.

Ein Mobil 1 5W-50 wäre sowohl noch ansprechend dünn beim Kaltstart (durch das 5W) als auch sehr hochtemperaturfest (durch die 50).

Gruss,
patGT



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23

Freitag, 16. Mai 2003, 14:22

Hallo patGT,

das, was Du eben geschrieben hast, wusste ich bereits und habe es nicht für notwendig gehalten, es nochmal zu erwähnen.

Zum Kaltstartverhalten : Also, ein 10Wxx Öl ist durchaus für Temperaturbereiche um -15°C oder gar weniger geeignet. Schaut mal in Eure Betriebsanleitungen, da müsste es doch drinstehen. Ein 0Wxx würde ich mir erst für den Südpol überlegen.
Bei den 0W und 5W Ölen gibt es keine so grosse Spreizung, weil sich dann die langkettigen Riesenmöleküle, die sich erst unter thermischer Belastung ausbilden durch die Scherkräfte im Motor sehr schnell zersetzen würden und dann die Qualität des Motoröls schnell an die untere Temperaturgrenze hin verschieben würde (als hin zu 0W 5W und das unter Belastung.Das macht kein Motor mit). Grundsätzlich ist ein Motoröl mit grosser Spreizung nicht für lange Wechselintervalle geeignet.
Die 0W, 5W Öle sind in erster Linie zum Spritsparen gedacht und geeignet.

Die Ölpumpe hat immer die gleiche Volumenstromförderleistung, denn die ist abhängig von der Motordrehzahl und nicht von der Viskosität des Öles. Also wird ein Öl mit hoher Viskosität genauso schnell gefördert wie eines mit niedriger. Lediglich dem Motor wird mehr Drehmoment abverlangt und das wird mit einer grösseren eingespritzten Treibstoffmenge ausgeglichen.
Die empfindlichen Punkte des Motors erreicht ein 10W60 beim Start genauso schnell wie ein 0W40. Allerdings nach dem Abstellen des Motors fliesst 0W40 schneller in die Ölwanne zurück als ein 10W60.
Übrigens sind Öle wie das Castrol TWS 10W60 (nicht verwechseln mit Formula RS) oder Motul Le Mans 15W60 auf Estherbasis. Das bedeutet, daß das Öl ausdunstet und auch bei stehendem Motor eine Gleitschicht bildet, die dann beim Start sofort vorhanden ist. Wirkt übrigens auch Korrosionsvorbeugend.

mfG


matze383

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24

Freitag, 16. Mai 2003, 16:43

Ich habe Winter2001/Sommer2002 das Castrol RS 10W-60 gefahren und fahre Winter2002/Sommer2003 das Castrol RS 0W-40. Vorgabe bei meinem MY99 10W-40.
Beim Einsatz des 0W-40 vertraue ich auf FHI, daß die sicher sind, daß ein 40er nach oben hin ausreicht und Castrol, daß die 40 auch belastbar sind.

Mir wurde gesagt, daß ein 10W-40 (i.A.) immer ein teilsynthetisches Öl bezeichnet. Vollsynthetisches Öl (wie das RS 0W-40) weist gegenüber mineralischem oder teilsynthetischem Öl u.a. eine höhere Hochtemperaturbeständigkeit, geringere Oxidation und eine geringere "Verdünnung" bei hohen Temperaturen auf. Deshalb halte ich den Einsatz von 0W-40 für richtig.

auch wenn wir hier OT werden sollten ...

@patGT
>Es geht also gar nicht um das 0W oder 5W!
Nicht ganz !
Die Viskosität eines 0W-40 liegt im Bereich bis 100°C immer unter der eines 10W-40. Denn der obere Wert (die 40) wird ja bei 100°C gemessen. Demgegenüber liegt man mit dem 10W-60 immer darüber (ausser bei -20°C wo sie gleich sein sollte). Ansonsten gebe ich Dir Recht.

@G31C
>euer Geber für die Öltemperatur sitz ja wohl in der Ölwanne, da wird die Temperatur nach dem Warmfahren wohl einigermassen konstant bleiben
Kann ich nicht bestätigen - die Temperaturwechsel sind deutlich und finden sehr zeitnah statt.
Viele Andere werden ihren Sensor im Kurbelgehäuse platzieren so daß die Werte noch genauer ausfallen.

>Da wird das W60 seine hohe Viskosität schon ausspielen können.
keine Frage - will man auf Nummer Sicher gehen, dann nimmt man ein 5W-50 oder 10W-60 oder sogar das Einbereichsöl (aber ggf. nur vorgewärmt) - eben je nach Zielsetzung.
Grenzpumpentemperatur eines 15W-XX liegt bei -25°C - aber will in unseren Gefilden damit ganzjährig fahren ?

>da sitzen recht viele Anhänger von 10W60. Und das, obwohl die Sauger von BMW wohl thermisch nicht so hoch belastet sind wie die WRX !
Gerade bei den BMW gab es mal so eine Motorserie (im 316i ???), die Konstruktionsbedingt ein 60er braucht - wegen des Kolbenspiels ! Für die ist das 10W-60 natürlich ein Segen ! Aus dieser Zeit stammt doch auch das gute (und) alte Castrol. Solche Legenden halten sich auch wenn manns heute vielleicht nicht mehr so dringend braucht. Oh wie habe ich diese Kisten gehasst, die bei jedem Beschleunigungs- und Schaltvorgang gebläut haben ohne Ende ! Naja damals wars.

>Ein 0Wxx würde ich mir erst für den Südpol überlegen.
Einen Batterie und Anlasser schonenden Start sowie einen sofort seidenweich laufenden Motor finde ich trotzdem gut.

> Bei den 0W und 5W Ölen gibt es keine so grosse Spreizung, weil sich dann die langkettigen Riesenmöleküle, die sich erst unter thermischer Belastung ausbilden durch die Scherkräfte im Motor sehr schnell zersetzen würden
richtig - auch die 60 (des 10W-60) werden nur durch Zugabe von VI-Boostern erreicht, die im laufe der Zeit im Motor geschert werden

>Also wird ein Öl mit hoher Viskosität genauso schnell gefördert wie eines mit niedriger
Dabei hast Du nicht bedacht, daß zwar die Volumenförderleistung der Pumpe gleich ist aber die effektive Fördermenge, die dem Schmiersystem zur Verfügung steht durch Viskosität und Druck festgelegt ist. Der Öldruck wird im Motor jedoch durch ein Ventil begrenzt - z.B. kalt bei ca. 7Bar (sofort ab Leerlauf), bei warmen Motor ca. 6Bar (ab ca. 2000U/min). Je niediger die Viskosität, desto mehr Öl wird bei gegebenen Druck in den Ölkreislauf gepumpt und umgekehrt. Das dünne Öl wird also doch "schneller" gefördert. Da die umgewälzte Öl-Menge größer ist ergibt sich ein größerer Kühl-Effekt.


Grüße
Mathias




geändert von: matze383 on 16/05/2003 16:50:47
enjoy the flight !

25

Freitag, 16. Mai 2003, 18:38

Hallo Matze383 !

Ich komme zu dem Schluss, daß Du auch der Meinung bist, daß im Zweifelsfall das 10W60 dem 0W40 bzw. 5W40 überlegen ist !?

<BLOCKQUOTE id=quote><font size=1 face="Verdana, Arial, Helvetica" id=quote>quote:<hr height=1 noshade id=quote>Dabei hast Du nicht bedacht, daß zwar die Volumenförderleistung der Pumpe gleich ist aber die effektive Fördermenge, die dem Schmiersystem zur Verfügung steht durch Viskosität und Druck festgelegt ist. <hr height=1 noshade id=quote></BLOCKQUOTE id=quote></font id=quote><font face="Verdana, Arial, Helvetica" size=2 id=quote>
Wenn die Volumenförderleistung der Pumpe gleich ist, dann ist logischerweise auch die effektive Fördermenge, die dem Schmiersystem zur Verfügung steht, gleich. Denn : Flüssigkeiten wie Motoröl sind praktisch inkompressibel und damit unabhängig vom Öldruck und Viskosität.
<BLOCKQUOTE id=quote><font size=1 face="Verdana, Arial, Helvetica" id=quote>quote:<hr height=1 noshade id=quote>Der Öldruck wird im Motor jedoch durch ein Ventil begrenzt - z.B. kalt bei ca. 7Bar (sofort ab Leerlauf), bei warmen Motor ca. 6Bar (ab ca. 2000U/min). <hr height=1 noshade id=quote></BLOCKQUOTE id=quote></font id=quote><font face="Verdana, Arial, Helvetica" size=2 id=quote>
Meinst Du damit das Bypassventil des Ölfilters? Dort wird glaube ich auch der Öldruck gemessen. Es beschreibt den Druckabfall am Filter. Wenn der Druckabfall zu hoch ist, dann öffnet sich das Ventil, damit der Motor trotzdem mit Öl versorgt wird, falls der Filter dicht ist.

mfG


matze383

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26

Sonntag, 18. Mai 2003, 21:40

> Ich komme zu dem Schluss, daß Du auch der Meinung bist, daß im Zweifelsfall das 10W60 dem 0W40 bzw. 5W40 überlegen ist !?
Nein, ich will's mal allgemeiner sagen:
Willst Du einfach mehr Sicherheit bei (u.U. zu) hohen Motortemperaturen (Tuning, Rennstrecke, extremen Außentemperaturen ...), dann nimmst Du ein dickeres Öl - sonst nicht.
Zum Thema Öl wurde hier im Forum schon viel geschrieben - probier mal die Forums-Suche aus.

> Meinst Du damit das Bypassventil des Ölfilters?
Nein, es gibt ein Öldruckregelventil, daß den Öldruck zum/im Hauptölkanal regelt !!!

[nicht das Öldruckbegrenzungsventil, das direkt hinter der Pumpe sitzt (z.B. gegen zu hohen Öldruck während des Kaltstarts) oder das Bypass-Ventil parallel zum Ölfilter (das öffnet wenn der Filter zugesetzt ist)]

Grüße
Mathias


geändert von: matze383 on 18/05/2003 21:43:27
enjoy the flight !

DankeKeke

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27

Montag, 19. Mai 2003, 15:13

Moin Leute, also ich weiß ja nicht wie heiß das Öl bei euren Tubros in der Läuferwelle wird, aber ich benutze seit jeher das Castrol 10W60 und mein Motor dankt es mir mit ruhigem Lauf und konstanter Leistung.
Bei dem KKK K16 von OPEL kann das Öl um die Läuferwelle schon mal 130° und mehr abkriegen (also im Betrieb meine ich jetzt) und da ist für mich das 10W60 Castrol aller erste Sahne.

mfg Danke Keké

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Driver

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28

Montag, 19. Mai 2003, 17:16

Hallo Zusammen,

Es gibt solche die schwören auf einen Ölkühler der die Temperatur immer unter 100 Grad Celsius hält.
Vorteil: Alterung, kein Ölverbrauch
Nachteil: Wasser und Benzinreste im Öl das nicht ausdampft.

Ohne Ölkühler können es 110-130 Grad in der Ölwanne sein.
Vorteil: Wasser und Benzinreste im Öl verdampfen. Nachfüllen von frischem Öl
Nachteil: Alterung, Verdampfungsverluste

100 Grad Celsius hält jedes Mineralische Öl ohne Probleme zwischen den Wechselintervallen aus.
Synthetisches Öl ist Alterungs- und Oxydationstabiler und ist temperaturfester als Mineralisches Öl.

Andere, wie ich verwenden das Castrol 10W-60. Es hat seine Racingtemperatur von 110-120 Grad (in der Ölwanne). Dann ist es optimal dünnflüssig und immer noch dicker als ein 0~5W-30~40 (wichtig der HTS Wert bei 150 Grad). Das Öl ist für diese Temperaturen gebaut.

Dickflüssig ist gut für Gleitlager und die Kolbenringabdichtung. Schlecht für schnelle Schmierung und dünne Ölkanäle, wie auch für den STI mit 3/100mm Kolbenspiel.
Beim STI gibt es nur das Castrol SLX 0W-30 mit Ölkühler oder das 10W-60 mit 8/100mm Kolbenspiel. Das alte Castrol 0W-40 ist nicht ganz so gut wie das neue 0W-30 aber die 40 am ende ist psychologisch (Marketing) wichtig.
Das SLX 0W-30 dünnt bei hohen Temperaturen (>130 Grad) nicht so stark aus wie mineralische 10W-40 oder ältere synthetische Öle aus.

Der Öldruck ist bei dickem Öl hoch und bei entsprechend dünnem (heissen) Öl niedrig. Ausser für die Gleitlager ist eher dünnes Öl wichtig. Auch da wird ein 10W-60 erst im heissem Zustand optimal, weil es dickflüssig genug für die Gleitlager und dünnflüssig genug für die Kolbenringe bleibt.

Fahrt so wie ich, heisses Öl und Hochtourig. Dann ist der Motor von innen einigermassen sauber. Erst mit heissem Öl hochtourig fahren und dabei fast kein Verschleiss.
Wer es auf die Spitze treiben will, jedes Wochenende 200 Km Vollgas auf der deutschen Autobahn. Dann hat jedes Auto mehr als die Serienleistung.

Und kommt mir nicht mit Motoralterung, 100'000 Km Stadtverkehr sind bestimmt schädlicher.

Gruss Driver

geändert von: driver on 19/05/2003 17:35:46

29

Montag, 19. Mai 2003, 22:39

ich muß mich im übrigen anschließen. Hab nu auch das Castrol Formula RS Racing Syntec Sport SAE10W-60 API SL/CF eingefüllt bzw lassen. Nicht ganz preiswert (~31€ für 5L) aber ich weiß der Motor wirds danken... ist ja schließlich unser aller Herz!

Ciao Mike



geändert von: mike on 19/05/2003 22:42:24

30

Montag, 19. Mai 2003, 23:54

Ich habe zugegebenermassen von der Sache keine Ahnung, möchte aber mal eine Theorie zur Diskussion stellen:

Das Castrol Öl ist mit 10W-60 sehr breitbandig. Dies geht nur deshalb, weil dem Öl viele Additive (in Form von Polymeren) beigefügt wurden. Dadurch ist das Öl nicht so scherstabil. Ergebnis: Das Öl ist gut, muss aber relativ oft gewechselt werden. Vielleicht so alle 5000km statt alle 15000km.

Das Mobil Öl mit 5W-50 ist nicht ganz so breitbandig und deshalb vielleicht der bessere Kompromiss, wenn man nicht auf der Rennstrecke fahren will?

Gruss,

Devlin





geändert von: Devlin on 19/05/2003 23:55:28

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31

Dienstag, 20. Mai 2003, 00:10

Hallo Devlin,

Ein 5W-50 von Mobil wird in Amerika gar nicht mehr verkauft.
Es ist durch ein 15W-50 ersetzt worden.

Gruss Driver


32

Dienstag, 20. Mai 2003, 00:16

@Driver Bestätigt das nicht sogar meine Theorie, dass sehr breitbandig nicht umbedingt sehr erstrebenswert ist? *g*



geändert von: Devlin on 20/05/2003 00:18:00

Driver

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33

Dienstag, 20. Mai 2003, 14:14

Hallo Devlin,

Breitbandig ist Ansichtsache (Marketing), da ein Vollsynthetisches sich auch im Grenzbereich heiss/kalt anders als ein Mineralisches verhält.

0W und 5W ist gut für Kaltstart und den Winter.
Wobei ein 10W auch bei -20 Grad noch genügend dünn ist. In Schweden gibt es in jeder Garage einen Stecker um den Motor vorzuwärmen. Früher hat man die Motoren einfach laufen lassen. Lastwagenfahrer machen ein Feuerchen unter dem Motor und dem Dieseltank.

Das Castrol RS10W-60 hat bei Beanspruchung bis zu 8500 Km praktisch nichts an Viskosität verloren. Schätze mal nach 15'000 Km ohne Nachfüllen hat es immer noch mind. xW-50 Qualität.
Das SLX-II 0W-30 Longlife soll bei VW 50'000Km Ölwechselintervalle aushalten?
Beim RS 10W-60 gibt es für BMW M3,5 und Z8 auch den moderneren Nachfolger TWS 10W-60

Gruss Driver



sub_racer

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34

Samstag, 16. August 2003, 13:07

Hi,

Mache heute an meinem GT MY00 den Ölwechsel und vorne und hinten kommen neue Bremsbelage und Stahlflexleitungen rein.

Um sicher zu gehen wollte ich von euch wissen wieviel Liter Öl und wiefiel Liter Bremsflüssigkeit mein Wagen braucht.

MFG
Yann


geändert von: sub_racer on 16/08/2003 13:08:33

vonderAlb

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Samstag, 16. August 2003, 19:47

Yann, das müsste in deiner Betriebsanleitung genau drin stehen.

Andreas
Andreas

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Sonntag, 17. August 2003, 19:06

Hab noch nicht in die Betriebsanleitung geschaut, aber ich meine mit Filterwechsel wäre es um die 4,5 Liter beim GT.

Gruß
Bastian

Grüße aus dem Ruhrpott

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37

Dienstag, 3. August 2004, 08:39

Das Thema ruht zwar schon länger - ich habe nun jedoch noch einen interessanten Beitrag dazu, welcher die Diskussion vielleicht wieder anregen könnte.

jayjay schrieb "dazumals":

"Wer für unser Gegend gut gewappnet sein will (Winter -20°C, Sommer +35°C) nimmt ein Öl mit einen großen Viskositäts-Range z.B. 5W-50 oder 0W-40 (vorsicht bei 0W Ölen keine Subaru Freigabe!)."

Hier die Antwort von Subaru Schweiz auf meine Anfrage, welches vollsynt. Oel mit welcher Viskosität sie für den WRX vorschreiben, damit die Garantie erhalten bleibt:

Besten Dank für Ihre Email. Gerne beantworten wir Ihnen Ihre Frage.

Beim SUBARU Impreza WRX Turbo wird ein vollsynthetisches Motorenoel verlangt.
Eine spezielles Motreneol von einem Hersteller schreiben wir nicht vor.
Unter der Motorhaube finden Sie jedoch eine Empfehlung von Castrol.

Castrol und Mobil 1 sind sicher die renommiertesten Motorenoelhersteller.
Gerade bei einem Turbomotor ist es wichtig, dass die Viskosität sehr nierig ist, damit der Turbo so schnell als möglich geschmiert wird. Deshalb würde ich eine Viskosität von 0W......empfehlen.

Wir hoffen Ihnen Ihre Frage beantwortet zu haben und stehen gerne für weitere Auskünfte zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüssen

Kundendienst
SUBARU Schweiz AG

Gemäss Betriebsanleitung wird ein 5W-30 empfohlen (wenn ich mich richtig erinnere).

Warum empfiehlt Subaru Schweiz ein OW Oel und in Deutschland ist es "verboten", d.h. mit Garantieverlust verbunden?!

Ist mit einem 0W Oel z.B. bei einer Passfahrt im Sommer noch genügend Oeldruck vorhanden? Es gibt ja Autos, die vertragen keine 0W Oele, da diese zu wenig Oeldruck liefern (mögliche Motorenschäden).

Wäre für eure Inputs dankbar, damit ich bei Subaru Schweiz nochmals nachfragen kann...




DankeKeke

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38

Dienstag, 3. August 2004, 09:34

Hi Leute!

Also wie ein paar Beiträge weiter oben schon geschrieben habe, habe ich bisher das Castrol RS 10W60 engesetzt. Das ist schon ein spitzen Öl für Turbos, aber im Grenzbereich kann es schon mal knapp werden. D.h. ich habs mal getestet: Im Bereich zwischen 140 und 150° Öltemperatur an der Ölpumpe sinkt der Öldruck um 1,5bar. Wer öfters mal auch mit seinem Turbo auf der Rennstrecke ist, weiß dass diese Temperaturen dann schon mal vorkommen könne, auch mit großem Ölkühler. Ich bin jetzt vom RS 10W60 auf TWS 10W60 umgestiegen (natürlich auch Castrol) und ich muß sagen, ich bin begeistert, das Öl hält die Viskosität bis knapp über 170°, erst dann fängt der Öldruck langsam zu sinken an. Nachteil: Das Öl ist nicht so ganz leicht zu beschaffen, da es Castrol nicht in der Liste führen darf, da es als einziges Öl die Freigabe für den neuen BMW M5 V8 bekommen hat und BMW es geschafft hat, dass Castrol dieses Öl offiziell nur an BMW verkaufen darf.

mfg Danke Keké

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39

Dienstag, 3. August 2004, 09:54

Ich fahr jetzt seit 125.000 km mit dem von Subaru empfohlenen 10W40
und zwar im Sommer und im Winter und das Auto geht einfach nicht kaputt.

Es ist ein Wunder !!!



<font face='Script MT Bold'>Darfs ein bisschen quer sein ?</font id='Script MT Bold'>

Profeus

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40

Dienstag, 3. August 2004, 10:57

das Castrol TWS ist molekular wesentlich druckbelastbarer als das normale RS , die Pleuellager danken es irgendwann.

es ist übrigens einfach bei ebay zu bestellen, da hab ich nur gute Erfahrungen.

Suchwort: Castrol TWS

Mein Nachbar holt schonmal ein 12 Flaschen Gebinde für den M5 , da häng ich mich mit 5 L immer dran und hab sogar halbes Porto.

Das Öl ist kalt zäher, man muß den Motor schon gemütlich rollend warmfahren.

...liebe dein Licht, dann liebt es dich auch...