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suchoi7

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1

Montag, 7. Mai 2018, 16:09

Motoröl nachfüllen und Kontrolle

Forester BJ 2017, Diesel: 10 000km.

Im Handbuch steht 0W-30,

ich habe versehentlich 5W-30 gekauft. Umtauschen? ACEA C3

Mir geht die Kontrolle schwer auf die Nerven: Vorschrift: Kalten Motor starten, laufen lassen bis Temperaturanzeige verlöscht, dann abstellen und GENAU 5 min warten. Natürlich total ebene Fläche.

Was mache ich nach 400km Autobahn? 30 min. warten? 2h warten? Drei Tage warten? :-)

Danke für Tipps.

Tom_

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2

Montag, 7. Mai 2018, 16:26


Was mache ich nach 400km Autobahn? 30 min. warten? 2h warten? Drei Tage warten? :-)

Danke für Tipps.


na vor der fahrt auf der Autobahn messen :-)

Alfahund

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3

Montag, 7. Mai 2018, 17:06

Hallo,

5-30 ist ok. Kannste ruhig zum Nachfüllen nehmen. Ich fülle 10-60 nach, da mir die heutige Plempe einfach zu dünn ist. Für weniger Verbrauch und damit CO-2 wird das gemacht. Für die längere Haltbarkeit der Motoren ist dies weniger gut. Teilweise wird heute schon 0-20 genommen!

Alter Schwede

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4

Montag, 7. Mai 2018, 17:16

Ich habe bei Km-Stand ca. 5000 einen Ölwechsel machen lassen und in diesem Rahmen auf 5W-30 gewechselt.
Braucht man heutzutage nicht mehr, so der allgemeine Tenor, aber für ein gutes Gefühl hab ich es machen lassen :D
Schaden tut es auf jeden Fall nicht.

Messier45

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5

Montag, 7. Mai 2018, 17:25

Motul 5W30, für die Vinaigrette zum Salätchen nimmt man ja auch das gute kaltgepresste Olivenöl...
Mit dem Forester ist man nie auf dem Holzweg

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6

Montag, 7. Mai 2018, 23:26

Moin Zusammen,
@suchoi7:
das Problem ist, dass Subaru Austria (m.W. zu Subaru Italy gehörend) anderes Öl vorschriebt als Subaru Deutschland, die zu Emil Frey als Importeur gehören.

Zum Thema Subaru Diesel und Öl mag Dir dieser post (oberer Teil) vielleicht ein wenig weiterhelfen.
Wg. möglicher Garantie/Gewährleistungsproblematik kann ich Dir nur empfehlen direkt Subaru Austria zu kontaktieren und ganz konkret zu fragen, was denn gegen das dort genannte 5W-30 spricht.. auf jeden Fall solltest Du Dir im Zweifelsfall immer eine schriftlche Freigabe besorgen.

Das oftmals (nicht immer) doch recht teure Motul-Öl muss es definitiv nicht sein. Das Mobil 5W-30 kannst Du zumimdest in Deutschland zu einem sehr zivilen Preis im 5-Liter-Kanister erstehen und ist m.E. keinen Deut schlechter.

Was das Messen des Ölstandes angeht: alles Kokolores wie es in der Anleitung steht! ;)
Du wirst vermutlich einen "festen Standplatz" haben wo das Auto auch nachts steht. Also: morgens vor dem Start Peilstab ziehen und schauen wo der Stand des Öls am Stab ist. Und das wiederholst Du regelmässig - für den Anfang sage ich mal alle 1.000km am selben Ort bei kaltem Motor. Und damit kannst Du ganz einfach eine Tendenz erkennen. Letzendlich sind drei Millimeter über oder unter der Markierung auf dem Peilstab völlig wumpe - wichtig ist nur, dass der Ölstand immer unter den gleichen Bedingungen gemessen wird.
"Immer wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit, sich zu besinnen."
© Mark Twain

suchoi7

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7

Mittwoch, 9. Mai 2018, 04:11

An alle, herzlichen Dank. An Subibär besonders. 10-60? Echt? Das ist doch ein Öl für den Motorsport, oder?

Subi-Lu

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8

Mittwoch, 9. Mai 2018, 07:45

Verwirrend ist das schon...
Die Anweisung sagt 5min nach dem Motorabstellen messen.Nach weiterer Zeit läuft noch mehr Öl in die Ölwanne zurück und der Stand steigt noch um 10-15mm an.Ist die Füllmenge nach 5min auf Max gewesen,steht es nach ein paar Stunden irgendwo über Max.
Wahrscheinlich ist das so um die Ölverdünnung durch Diesel nicht so offensichtlich erscheinen zu lassen.Lach!!

Gruss Jörn!

RedBull

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9

Mittwoch, 9. Mai 2018, 12:35

Hast du mal in dein Handbuch geschaut? Ich bin mir ziemlich sicher, dass da auch ein 5W- Öl als Alternative aufgeführt ist.

https://www.buddssubaru.com/assets/fores…wner-Manual.pdf
Für Amerika und Kanada ist 5W30 oder 5W40 als Alternative angegeben (12-5 und 12-6)

Der Messvorgangen wird hier etwas simpler beschrieben. Einfach nach der Fahrt, den Wagen abstellen, ein paar Minuten warten bis das Öl zurpck in die Ölwanne gelaufen ist und dann messen. (11-10 und 11-11)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »RedBull« (9. Mai 2018, 12:45)


Alfahund

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10

Mittwoch, 9. Mai 2018, 14:19

Hallo,

ja 10-60 ist auch für den Motorsport geeignet. Afa Romeo hatte damals für einige Modelle dieses Öl sogar vorgeschrieben. Es ist wirklich prima und hilft bei Bedarf auch den Ölverbarauch zu verringern. Bei den neuen Alfa´s ist die Plempe 0-20 drin. So ändern sich die Zeiten. In meinen Forri und den OBK kommt 5-40 rein. Die Werkstatt hat entsprechende Anweisung. zum Nachfüllen (falls erforderlich) nehme ich 10-60, das ich für die Alfa´s sowieso zuhause habe.

0-30 würde ich allenfalls im Winter in der Stadt fahren. Bei sommerlichen Temperaturen ist ein 5-30 schon zu "dünn" falls man zügig über die Autobahn will.

10-60 gibt es im Handel fast gar nicht mehr. Schaut mal im www. Haltbarkeit: Forri 2.5XT zurzeit 290tKM, OBK 240tKM, Spider 916 160tKM, Spider 939 125tKM. Also "dickeres" Öl schadet dem Motor keineswegs.

Gruß Karsten.

suchoi7

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11

Mittwoch, 9. Mai 2018, 15:22

Hast du mal in dein Handbuch geschaut? Ich bin mir ziemlich sicher, dass da auch ein 5W- Öl als Alternative aufgeführt ist.

https://www.buddssubaru.com/assets/fores…wner-Manual.pdf
Für Amerika und Kanada ist 5W30 oder 5W40 als Alternative angegeben (12-5 und 12-6)

Der Messvorgangen wird hier etwas simpler beschrieben. Einfach nach der Fahrt, den Wagen abstellen, ein paar Minuten warten bis das Öl zurpck in die Ölwanne gelaufen ist und dann messen. (11-10 und 11-11)
Ja, stimmt, nach genauerem Nachsehen: Handbuch 12-7: Originalzitat: "Für optimalen Motorschutz und optimale Leistung wird ein 0W-30 empfohlen. Für das Nachfüllen kann auch 5W-30 verwendet werden."

Messvorgang: Bei meinem Buch auf 11-18: "........dann den Motor abstellen und 5 min warten."

Vielen Dank, LG

RedBull

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12

Donnerstag, 10. Mai 2018, 00:44


Ja, stimmt, nach genauerem Nachsehen: Handbuch 12-7: Originalzitat: "Für optimalen Motorschutz und optimale Leistung wird ein 0W-30 empfohlen. Für das Nachfüllen kann auch 5W-30 verwendet werden."

Das müssen die so schreiben bzw. versuchen es gut zu verkaufen :rolleyes: Das dünne Öl dient einzig und allein dem besseren Spritverbrauch / CO-Ausstoß.

Dirk124

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13

Donnerstag, 10. Mai 2018, 06:44

Es gibt auch Mobi 5W50, das sollte die hohen Temperaturen noch besser abdecken.

Dirk

suchoi7

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14

Donnerstag, 10. Mai 2018, 14:43

Es gibt auch Mobi 5W50, das sollte die hohen Temperaturen noch besser abdecken.

Dirk
Verwendet das jemand? 5W-50 meine ich.

suchoi7

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15

Donnerstag, 10. Mai 2018, 14:45


Ja, stimmt, nach genauerem Nachsehen: Handbuch 12-7: Originalzitat: "Für optimalen Motorschutz und optimale Leistung wird ein 0W-30 empfohlen. Für das Nachfüllen kann auch 5W-30 verwendet werden."

Das müssen die so schreiben bzw. versuchen es gut zu verkaufen :rolleyes: Das dünne Öl dient einzig und allein dem besseren Spritverbrauch / CO-Ausstoß.
Hmmm, dann ist man hier der Meinung, wieder besseren Wissens riskiert Subaru Motorschäden, um den Co-Ausstoß in den Griff zu bekommen?

Subi-Lu

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16

Donnerstag, 10. Mai 2018, 14:46

5W50? Auch als aschearm. C2 C3?

Alfahund

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17

Donnerstag, 10. Mai 2018, 16:19

Hallo,

nichts wird kontroverser diskutiert als die "Ölfrage". Überspitzt gesagt: man kann alles einfüllen außer "Pommesöl", Zweitaktöl oder Getriebeöl. Leute macht euch nicht verrückt.

Ein ehemaliger Arbeitskollege hatte einen Toyota und ist nur das billigste "Baumarktöl" gefahren. Der Motor hat rund 500tKM gehalten. Dann ist ein Pleuel gerissen und das ist auf Materialermüdung zurückzuführen und nicht mit dem Öl in Verbindung zu bringen.

Gruß KM

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18

Donnerstag, 10. Mai 2018, 17:42

Hallo,

ich hab bei meiner ersten Inspektion (Forester Diesel SJ) folgendes Öl mitgebracht:

Mobil 1 ESP Formula 5W-30

Es gab seitens meiner Werkstatt überhaupt keine Fragen, im Gegenteil, man sagte, dass dieses Öl bei Weitem besser für den Diesel geeignet sei, als das dünne 0W-30.

Gruß, Tino

RedBull

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19

Donnerstag, 10. Mai 2018, 23:54


Ja, stimmt, nach genauerem Nachsehen: Handbuch 12-7: Originalzitat: "Für optimalen Motorschutz und optimale Leistung wird ein 0W-30 empfohlen. Für das Nachfüllen kann auch 5W-30 verwendet werden."

Das müssen die so schreiben bzw. versuchen es gut zu verkaufen :rolleyes: Das dünne Öl dient einzig und allein dem besseren Spritverbrauch / CO-Ausstoß.
Hmmm, dann ist man hier der Meinung, wieder besseren Wissens riskiert Subaru Motorschäden, um den Co-Ausstoß in den Griff zu bekommen?
Grundsätzlich sind Motoren ohne Tuning ja sehr haltbar.
Es spielen natürlich sehr viele Faktoren eine Rolle. Bei sehr viel Kurzstrecke und ohne Drehzahlorgien kann ein dünneres Öl meiner Meinung nach verschleißärmer sein.
Andersherum kann ein zu dünnes Öl bei hoher Last (Dauergas) auf der Autbahn sehr hohen Verschleiß verursachen. Alles hat seine Vor- und Nachteile, aber wenn man sich etwas informiert, kann man das Öl seiner Fahrcharakteristik in einem gewissen Rahmen anpassen. So können reine Sommerfahrzeuge mit Track-Days natürlich 10W-60 fahren.

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20

Freitag, 11. Mai 2018, 08:00

Viskosität und Öltemperatur

Moin Zusammen
0-30 würde ich allenfalls im Winter in der Stadt fahren. Bei sommerlichen Temperaturen ist ein 5-30 schon zu "dünn" falls man zügig über die Autobahn will.
das ist ja hochinteressant! Aus welcher Quelle schöpfst Du dieses Wissen und an welchem Motor/en hast Du dieses festgestellt?
Öl "zu dünn" würde heissen: Ölfilm reisst.... das hat dann aber weniger mit der Visko-Klasse zu tun, sondern mit minderer Qualität und dem Alter des Öls....

Kann ich so nicht bestätigen - schon gar nicht in dieser Pauschalität :frown:
Wenn es sich um ein wirklich gutes vollsynt. 5W-30 handelt. passiert bei einem normalen Motor in unseren Breitengraden auch bei 28°C Aussentemperatur und 180 km/h Dauergeschwindigkeit nichts Bedenkliches... mein FB25 im Outback zeigt dann eine Öltemp um die 125°C an und läuft wunderbar... so what??


Das dünne Öl dient einzig und allein dem besseren Spritverbrauch / CO-Ausstoß.

so isses! OW-20 macht m.E. nur Sinn bei FZ mit Hybridmotor.

nichts wird kontroverser diskutiert als die "Ölfrage". Überspitzt gesagt: man kann alles einfüllen außer "Pommesöl", Zweitaktöl oder Getriebeöl. Leute macht euch nicht verrückt.

Ein ehemaliger Arbeitskollege hatte einen Toyota und ist nur das billigste "Baumarktöl" gefahren. Der Motor hat rund 500tKM gehalten. Dann ist ein Pleuel gerissen und das ist auf Materialermüdung zurückzuführen und nicht mit dem Öl in Verbindung zu bringen.

Seh ich anders - ann Man(n) m.E. so pauschal nicht sagen:
  • Motoren vor 20 Jahren waren allsamt wesentlich robuster konstruiert als aktuelle Modelle: da war auch der Kampf um jedes kg Gewicht und Abgaswerte auch noch nicht so ein Thema wie heute
  • es gibt qualitativ einen riesigen Unterschied zwischen Erstraffinaten und recyled oils. Nicht jedes Öl aus dem Baumarkt für eine "08/15-Bauernmotor" ist schlecht - aber Öle in der Klasse 5 Liter für 14.95 € haben noch nie etwas getaugt
  • ich kann tendenziell ein günstigeres Öl fahren wenn ich es denn öfter wechsele... gerade früher gabs da Viele, die haben wie beim Käfer alle 5TKM das Öl gewechselt, dann trifft Deine Aussage eher zu als bei den heutigen Motoren
  • bei den heutigen Motoren sind gerade aus Effizienzgründen alle mit Schmieröl zu versorgende Teile deutlich filigraner gearbeitet als vor 20 Jahren. Bei einem nicht hochwertigen Öl setzen sich dünne Bohrungen / Kanäle und Abstreifringe irgendwann zu: erst erhöhter Ölverbrauch dann kommt irgendwann Hasso der Kolbenfresser oder einer seiner Kumpels :zwinker:
  • Wir haben schon Kunden gehabt deren Motoren im Laufe der Zeit wg. Billigöl mehr und mehr von diesem verbraucht haben. Nach Umstellung auf ein vollsynt. Öl war der Fluch nach einem weiteren Wechsel vorbei und der Verbrauch wieder im grünen Bereich.

Es gab seitens meiner Werkstatt überhaupt keine Fragen, im Gegenteil, man sagte, dass dieses Öl bei Weitem besser für den Diesel geeignet sei, als das dünne 0W-30.
Du meinst sicher "0W-20", oder?
...ich kann das Mobil1 ESP 5W-30 vorbehaltlos empfehlen, SD hat m.W. keine Einwände und es ist bei günstigem Einkauf um die 50 Euronen für den 5-Liter-Kanister zu haben: wem das immer noch zu viel Geld ist, dem kann ich auch nicht helfen... 8)


Es spielen natürlich sehr viele Faktoren eine Rolle. Bei sehr viel Kurzstrecke und ohne Drehzahlorgien kann ein dünneres Öl meiner Meinung nach verschleißärmer sein.
Andersherum kann ein zu dünnes Öl bei hoher Last (Dauergas) auf der Autbahn sehr hohen Verschleiß verursachen. Alles hat seine Vor- und Nachteile, aber wenn man sich etwas informiert, kann man das Öl seiner Fahrcharakteristik in einem gewissen Rahmen anpassen. So können reine Sommerfahrzeuge mit Track-Days natürlich 10W-60 fahren.

Alles über W40 macht meiner Erfahrung nach für normale Strassen-FZ überhaupt keinen Sinn und bei Aussentemperturen gegen Null sind sie sogar ausserordentlich kontraproduktiv....
Der effektive Unterschied in der Start-Durchölung selbst im Winter ist zwischen einem 0W-xx und einem 5W-xx vernachlässigbar gering.

Zum Thema Öl und Viskosotät verweise ich nochmal auf diesen Post
Outback MY16 2.5i , Öltemperatur bei nahezu Vmax
...ungefähr ab Mitte...
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