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vonderAlb

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Freitag, 16. Oktober 2020, 10:03

@berndi
Offtopic - Lesen auf eigene Gefahr
Ich glaube, dass ich es an anderer Stelle schon geschrieben habe: Die Elektromobilität im grossen Stil ist ein Irrweg. Wir haben weder die Rohstoffe (der Preis hat sich in den letzten Jahren verachtfacht) , noch genügend Strom! Deutschland bräuchte 17 zusätzliche Atomkraftwerke.

Sorry, aber das ist nur nachgeplappertes Stammtischgeschwafel. Angeschürt von der Lobby der Netzbetreiber und Stromanbieter.

Rohmaterialen sind bis zum abwinken vorhanden, die gehen so schnell nicht aus. Beim Öl hieß es auch immer in 20 Jahren gibt es keines mehr, aber die Quellen scheinen unednlich zu sein und jedes Jahr werden neue Quellen erschlossen.
Der Akkubau hat Rohmaterialien für die nächsten hundert Jahre, wobei im Laufe der Zeit andere Material Lithium und Kobald ersetzen werden.

Und was den Strom betrifft, wir haben soviel davon das wir ihn exportieren müssen und sogar noch dafür zahlen das man ihn uns abnimmt.
Selbst die Stromerzeuger sagen dass momentan soviel Strom erzeugt wird dass sie jetzt schon locker heute schon 10 Millionen Elektroautos mit Strom versorgen können ohne das Stromnetz ausbauen zu müssen.
Und für die Zukunft genügt es das Stromnetz auf den erhöhten Strombedarf der Haushalte anzupassen und mit Strom aus erneuerbaren Energien (Windkraft, Wasser, Photovoltaik) bzw. Blockheizkraftwerke, Gaskraftwerke den zukünftigen Strombedarf locker abdecken zu können.


@STI-AG
Offtopic - Lesen auf eigene Gefahr

Betreffend E-Auto, da gibt es noch zu viele offene Fragen.
Zum Beispiel "tanken". Gibt es dann "Tankstellen", wo ich dann eine Stunde rumstehen darf bist der "Tank" wieder voll ist.
Oder kriegen alle Garagenplätze eine Ladestation und vor dem Block werden Stromleitungen mit 2m Durchmesser verlegt.
Davon abgesehen, dass das Stromnetz nicht für eine solche Last ausgelegt ist.

Warum muss man eigentlich immer so maßlos übertreiben? Ist es Unwissenheit oder die Antipathie gegen etwas was man offenbar nicht versteht bzw. verstehen will?
Eine 2m Durchmesserleitung? Sag mal, geht's noch?

Ich hab eine PV-Anlage auf dem Dach und produziere meinen Strom selber. Dazu eine 380V-Steckdose in der Garage an die ein E-Auto angeschlossen wird. Das Kabel hat einen Durchmesser von 2,5 mm². Eine ganz gewöhnliche Haushaltsstromleitung wie sie jeder in seinem Hause hat bzw. haben kann. Diese Leitung liefert 11kW und lädt einen 50 kWh-Akku, mit dem man 350-400 km weit kommt, in weniger als 4,5 Stunden auf. Und das wird nachts erledigt während man die Ehefrau mit seinem Geschnarche "erfreut". Morgens ist voll aufgeladen und vorgeheizt.

Und wenn man unterwegs ist und nachladen muss fährt man eine Schnellladestation an. An Schnellladestationen steht man höchsten ne halbe Stunde. In der Zeit geht man pinkeln, isst ne Kleinigkeit. Kommt man zurück ist der Tank voll und weiter geht die Hatz. Zuhause steckt man den Wagen an die Steckdose und lädt während man die Ehefrau mit seinem Geschnarche "erfreut". Morgens ist voll aufgeladen und vorgeheizt.Die Ladegeschwindigkeiten werden immer schneller. In ein paar Jahren steht man höchsten 10 Minuten. Schneller als Benzin zu tanken.

Mann, Leuie, bleibt doch einfach mal auf dem Teppich und plappert nicht das dumme Stammtischgeschwätz nach sondern erkundigt euch selber und bezieht eure Weisheiten aus verlässlichen Quellen und Praxiserfahrung erfahrener E-Autofahrer.
Ich weiß wovon ich rede, wir haben ein Elektroauto in der Familie und dieses Auto wird nur alle 2 Wochen einmal an die Steckdose angesteckt über Nacht aufgeladen. Ansonsten nur gefahren und gefahren und gefahren.


@drischnie
Offtopic - Lesen auf eigene Gefahr

Meistens sind es heute nur noch die "Alten" welche diese falschen Stammtischweisheiten aufrecht erhalten (wollen), die junge Generation von heute ist da schon ganz anders aufgestellt.

He, heeeee, keine Diskriminierung bitte. :zwinker:
Ich bin so ein "Alter" (65) aber ich halte nicht an alten Zöpfen fest sondern bin für Neues absolut aufgeschlossen.

So hab ich mir erst dieses Jahr eine PV-Anlage auf's Dach geschnallt und meine Tochter überzeugt sich ein E-Auto (Opel Corsa-e) anzuschaffen. Heute erst sagte sie mir dass sie nie wieder was anderes fahren will und mein Schwiegersohn sich überlegt seinen Benziner auch gegen ein E-Auto auszutauschen.
Letzte Woche bin ich einen Polestar 2 Probe gefahren. 408 PS/660nM und Allrad, meine Fresse, geht das Ding ab. Da ist ein STI eine lahme Krücke dagegen. Mein nächstes Auto wird elektrisch, das steht hundertprozentig fest.


Das nicht jeder mit einen E-Auto etwas anfangen kann und/oder glücklich damit sein wird ist unbestritten und Fakt.
Was fehlt sind z.B. Kombis oder Lademöglichkeiten in der Nähe. Noch ist das System im Aufbau begriffen, aber es wird ständig verbessert. Die Modellvielfalt nimmt Fahrt auf, Lademöglichkeiten werden sowohl am heimischen Parkplatz als auch am Arbeitsplatz geschaffen.

Noch vor einem Jahr war ich auch nicht davon überzeugt dass dies die mobile Zukunft sein wird, aber die Zeiten haben sich geändert und heute hab ich keinerlei Vorbehalte mehr gegen die Elektromobilität. Im Gegenteil.

Denjenigen die aber aus verschiedenen Gründen mit der E-Mobilität nichts anfangen können oder wollen sei gesagt das sie bitte einfach mal aufhören sollten mit Unwahrheiten um sich zu schmeißen.
1. zeigt es nur das sie von E-Mobilität keine Ahnung haben
2. sich lächerlich machen
Andreas

Subaru Outback 2.5i Sport MY18
http://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/981718.html

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »vonderAlb« (16. Oktober 2020, 10:54)


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142

Freitag, 16. Oktober 2020, 10:22

Es macht im E-Auto einfach so unglaublig viel Spaß.


Das kann ich nur bestätigen und das war bei mir am Ende auch der ausschlaggebende Punkt für das E-Auto.

Offroadeule

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143

Freitag, 16. Oktober 2020, 10:45

Ich versteh nicht, wieso ihr alle Angst habt, dass Subaru keine Markenidentität behalten kann. Zeig mir doch mal aktuell ein geländegängiges Elektro-SUV mit 20+cm Bodenfreiheit für unter 30tEuro, das ich wirklich im Wald etc. nutzen kann und nicht nur Schickimicki ist? Es gibt doch sowieso fast keine "bezahlbaren" Allrad-E-Autos. Kann und wird man in wenigen Jahren alles bauen - das ist mir schon klar, aber momentan herrscht da gähnende Leere auf dem Markt.
Die Situation könnte sich doch Subaru zu nutze machen, indem man eben die Eigenschaften in ein E-Auto packt...

drischnie

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144

Freitag, 16. Oktober 2020, 10:52

@Offroadeule:

Selbst wenn Subaru stand heute sowas hätte, würde der als E-Variante nicht unter 30tEuro kosten.
Und wenn Subaru soweit ist, wird es vermutlich bei der Konkurenz sowas schon ne Weile geben.
Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf

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145

Freitag, 16. Oktober 2020, 17:45

Die alten Herren werden alles in ihrer Macht stehende tun, um sich die schwärzesten Katastrophenszenarios auszudenken, um ihre Meinung zu bestätigen.

Genau. Dieses Argument ist fast so gut, wie die allseits beliebte Nazi-Keule in politischen Diskussionen.

so lange ich meinen Wohnwagen anhängen kann und damit quer durch Europa tingeln kann

Das Problem hast Du dank Corona die nächsten 10 Jahre nicht mehr. Impfstoffe wirken nicht richtig. Funktionierend geglaubte Medikamente (Remdesivir) sind doch angeblich wirkungslos. Nicht mal die Immunität ist sicher, weil die Menschen sich mehrmals hintereinander mit Corona anstecken können. Die neue Welle ist gerade am heranrollen und man überlegt schon Hotspots "einzuzäunen", damit die Leute die betroffenen Landkreise nicht verlassen können.
Da sollte man sich ein Hobby suchen, für dessen Ausführung man das Haus besser nicht verlassen muss.
Aber man kann den Wohnwagen auch in den Garten stellen, darin wohnen und so tun, als wäre man im Urlaub.
Den Weg von der Garage in den Garten und vom Garten in die Garage, das schafft sogar ein E-Mobil soweit den Wohnwagen zu ziehen.

Rambatz

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146

Freitag, 16. Oktober 2020, 18:12

Leute, ich weiss gar nicht warum Ihr Euch immer in die Haare kriegt.
Auf absehbare Zukunft wird es keine Lösung für alle geben. Es werden Benzin, Diesel, Elektro und hoffentlich Wasserstoff nebeneinander geben. Und das ist auch gut so.
Jeder kann das fahren was er meint zu brauchen.
Ich denke es wird "bessere" Diesel und Benzinmotoren geben. Dafür gibt es inzwischen genug Druck von allen Seiten.
Alles Elektro ist kein Allheilmittel.

Subaru kann hier durchaus eine Zukunft haben, wenn Sie die Technik von Toyota einbeziehen können. Der neue RAV4 PHEV scheint mir eine gute Idee zu sein.
Zumindestens was ich bisher so gesehen und gelesen habe. Ich denke diesen Weg wir Subaru auch gehen.

Viele Grüße

rambatz

drischnie

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Freitag, 16. Oktober 2020, 22:37

@Rambatz:

Zitat

Der neue RAV4 PHEV scheint mir eine gute Idee zu sein


Stand heute oder gestern mag das so sein.
In Zukunft werden die vollelektrischen Autos aber so schnelle Ladezeiten und Reichweiten haben, das eigentlich niemand mehr freiwillig zwingend einen Verbenner "mitschleppen" will, mit alle seinen Bauteilen, Kühlern, Kats, Sonden, Filtern etc.
Das ist dann einfach unnötig.

Rambatz

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148

Samstag, 17. Oktober 2020, 06:25

@drischnie
Da kannst Du recht haben. Ich sehe das aber in ferne Zukunft, d.h. nicht in den nächsten 5-8 Jahren.
Dafür fehlt m.M. nach im Moment die Technik und vor allem die Infrastruktur.

Viel interessanter finde ich übrigens die Diskussion, wie die Motoren in Zukunft betrieben werden. D.h. wie wird der Strom erzeugt und wie wird dieser bereit gestellt und wieviel Sinn macht das.
Das Thema Wasserstoff finde ich spannend.

Aber ich glaube das gehört nicht in diesen Faden.

Lasst uns doch mal zu eigentlichen Thema zurückkehren nd über die Zukunft on Subaru in Europa sprechen.
Oder ist das Thema schon ausdiskutiert?

Ich glaube nicht, das sich Subaru aus Europa zurück zieht. Aber wer hätte das von Mitsubishi gedacht. Es wäre sehr schade wenn Subaru auch diesen Weg gehen würde.
Am Ende wird sich das wohl dadurch entscheiden, ob Emil Fey die Absatzzahlen reichen oder nicht.

Es wird oft über Werbung etc. diskutiert und wie man die Absatzzahlen steigern könnte.
Aber ext. ist die Verfügbarkeit das größere Problem.
Und leider fehlen im Moment die sportlichen Zugpferde wie z.B. der WRX. Hier könnte evt. die Hybridtechnik helfen die Modelle zurück auf die Strasse zu bringen.

Aber im Moment ist das alles nur Spekulation.
Es bleibt also spannend.

Nomad

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Samstag, 17. Oktober 2020, 12:34

Und leider fehlen im Moment die sportlichen Zugpferde wie z.B. der WRX. Hier könnte evt. die Hybridtechnik helfen die Modelle zurück auf die Strasse zu bringen.


Das auf jeden Fall.
Wenn ich mir momentan den Fahrzeugmarkt so anschaue, sehe ich ein paar Trends, die von Subaru verschlafen wurden.
Neben dem üblichen "sehr günstig ausgestatteter Golf" Kaufverhalten sehe ich gerade viele leistungsfähige Kombis, die sich gut zu verkaufen scheinen. Seat Leon Cupra, Skoda OctaviaVRS sind sehr oft auf den Straßen zu sehen.
Da hätte sich der Levorg richtig gut eingereiht, wenn man ihn denn mit ~250PS und einer sportlicheren Optik angeboten hätte. Wäre auch genau das richtige für die Leute, die einen Allradler bevorzugen statt einem Frontkratzer.

MMn muss sich Subaru sehr bald ein gutes Hybridkonzept einfallen lassen. Der e-Boxer (und auch die Mild-Hybride aller anderen Hersteller) ist genau so eine zum Scheitern verurteilte Nummer wie der Boxer-Diesel.
Eigentlich nur was fürs Gewissen, "wir machen auch was mit Strom" und nicht mehr.
Es muss also ein Plug-In-Hybrid her, der auch eine sinnvolle Entfernung rein elektrisch zurücklegen kann.
Dann könnten sie ziemlich gut bei den Leuten punkten, die heute noch wie @berndi: @STI-AG: etc. denken, aber sich doch irgendwann zu einem gewissen Maß der neuen Technologie gegenüber öffnen, also ihre Scheuklappen in Form von MeinungsBILDenden Zeitungen ablegen.
Weil sie dann ein Fahrzeug auf dem Hof stehen haben, welches die Vorteile beider Systeme nutzen kann, was meiner Ansicht nach die Nachteile der Hybridtechnik weit überwiegt.

Danach muss Subaru einen Vollstromer auf den Markt bringen. Der ließe sich sogar mit Allrad umsetzen, die ganzen lustigen Funktionen wie Viscos, DCCD etc. sind dann halt in Software implementiert.
Verschleißfrei und mit weitaus mehr Möglichkeiten, als die gute alte mechanische Technik es jemals zulassen könnte.
Man stelle sich das nur mal vor, ein wirklich 100% variabler Allrad mit einem auf Zack ab Null anliegenden Drehmoment.
Und auf Knopfdruck wird das Gerät wieder zu einem maximal bequemen und entspannt fahrenden Familienfahrzeug.
Mit so einem Teil würden sie wieder dort ankommen, wo sie früher waren. "Bei denen mit einem Stern gibts Allrad für viel Aufpreis, bei denen mit sechs ist er trotz günstigem Preis immer dabei."

Wenn das nicht passiert, wird Subaru sehr kurzfristig nicht mehr auf dem EU-Markt vertreten sein. Und mittel- bis langfristig ganz verschwinden.
Insbesondere, weil viele Länder außerhalb der EU schon festgelegt haben, dass sie in 10-15 Jahren keine reinen Verbrenner mehr zulassen werden.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Nomad« (19. Oktober 2020, 09:38)


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Samstag, 17. Oktober 2020, 13:56

Meine Güte wie sich hier einige verrückt machen. So ähnlich wurde vermutlich schon 1895 diskutiert. :popkorn:

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Sonntag, 18. Oktober 2020, 02:59

In Zukunft werden die vollelektrischen Autos aber so schnelle Ladezeiten und Reichweiten haben, das eigentlich niemand mehr freiwillig zwingend einen Verbenner "mitschleppen" will, mit alle seinen Bauteilen, Kühlern, Kats, Sonden, Filtern etc.

Wenn die E-Karre dann 5 Minuten zum Laden für eine Dauerfahrt von ca. 500 km bei einem Tempo von um die 160-180km/h auch mit Spitzen von 30-45 Minuten ab 200 bis 250 km/h braucht und der Allrad min. das Gleiche leistet, wie der mechanische eines Spec. B Legacy oder eines STI, dann habe ich nichts dagegen.
Dafür, dass aber wie Du oben beschrieben hast, diese Autos quasi "Nichts" an Komponenten drin haben, müssten die noch deutlich günstiger werden. Angesichts der wenigen Teile noch deutlich günstiger als die Verbrenner-Pendants.
Eigentlich nur was fürs Gewissen

Eher: Gar kein Gewissen. Das Elektrofahrzeug erzeugt heute bei der Produktion mehr Umweltschaden, als ein Verbrenner bei seiner Produktion.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »kawakawa« (18. Oktober 2020, 03:05)


drischnie

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Sonntag, 18. Oktober 2020, 03:03

@kawakawa:

die Dauerfahrt von 500km mit 160kmh bis 180kmh im Legacy Spec B und auch noch Spitzen zwischendrin möchte ich sehen ;)
Sachlich bleiben. 500km schafft die kiste gerade mal am Stück wenn man sinnig fährt. Und der Verkehr würde eh nicht mehr hergeben.

Zitat

und der Allrad min. das Gleiche leistet, wie der mechanische eines Spec. B Legacy oder eines STI


Die Allradsysteme der E-Autos können heute schon, technisch und prinzipbedingt, deutlich mehr als die oldschool-technik

offenichtlich bist du sowas noch nie gefahren ;-)

von daher spare ich mir weitere Diskussionen mit Dir. Es bringt einfach nichts wenn du sowas selbst nie gefahren bist in mehreren Variationen. Und natürlich sowieso mit einer gewissen Haltung dran gehst das doof zu finden.
Nur so viel, da ich alles schon mal hatte, Legacys und STis in wirklich allen Varianten: ein Legacy Spec B fährt sich im Vergleich zu einem aktuellen vergleichbaren E-Auto der gleichen Klasse wie ein alter Oldtimer oder Traktor.

Zitat

Eher: Gar kein Gewissen. Das Elektrofahrzeug erzeugt heute bei der Produktion mehr Umweltschaden, als ein Verbrenner bei seiner Produktion.


Hehe da ist es wieder sas Stammtisch"wissen".

Ich finde die Dinger übrigens nur geil wegen dem Fahrerlebnis. Das ich der Umwelt noch was gutes tun kann, ist mir einerlei. Sorry aber ist so.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »drischnie« (18. Oktober 2020, 03:09)


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Sonntag, 18. Oktober 2020, 03:14

die Dauerfahrt von 500km mit 160kmh bis 180kmh im Legacy Spec B und auch noch Spitzen zwischendrin möchte ich sehen ;)
Sachlich bleiben. 500km schafft die kiste gerade mal am Stück wenn man sinnig fährt. Und der Verkehr würde eh nicht mehr hergeben.

Auf den Norden Deutschlands mag das zutreffen.
Aber Du hast recht. So wie beschrieben schafft der Legacy max. 400 km.
Das Problem sind eher die Abriegelungen der VMax nach bestimmter Zeit (10 Minuten?), weil dann Akku und Motoren(?) zu heiß werden?

Ob wir der Umwelt wirklich was Gutes damit tun? Das glaube ich eher weniger. Herstellung des E-Autos ist schlechter für die Umwelt als des Verbrenners. Andererseits was ist jetzt mit den ganzen Verbrennern die zu Gunsten der E-Autos nicht "zu ende" gefahren werden? Synthetic Fuel wird gar nicht angegangen, womit man die Verbrenner hätte noch lange betreiben können. Außerdem ist der Strom in DE auch nicht Umweltfreundlich, insbesondere weil die ganzen CO2-neutralen AKW abgeschaltet wurden und werden. Dann bleibt Kohle und Gas als Grundlast und dazu die Sonne und Wind. Eine Super-Rechnung für die Umwelt wird das nicht. Gesamtrechnerisch - Global - wird es der Umwelt egal sein, ob wir die Fahrzeuge mit Öl oder mit Strom betreiben. Denn den Strom zu erzeugen (China baut neue AKW die auch Müll erzeugen und dazu Gas + Kohle) und die Fahrzeuge zu bauen, sowie die Infrastruktur zu bauen, wird möglicherweise mehr Schaden erzeugen, als bei der jetzigen Technologie zu bleiben. Vielleicht sollte man doch noch etwas weiter forschen, so dass die Akkus anders hergestellt werden oder man was anderes erfindet, als einen riesigen sauschweren Akku, den man bei jeder Fahrt mitschleppen muss und auch die Energie braucht, um das Gewicht mit-zu-fahren.

Ich bin kein Öko-Hasser. Ich liebe die Natur. Fotografiere z.B. Landschaften am liebsten. Ich wohne auf dem Land, mag die Stadt nicht, weil sie dreckig ist. Trotzdem habe ich die obige Meinung, weil ich von der Elektromobilität nicht überzeugt bin, so wie diese von allen Seiten ohne Rücksicht auf Verluste gehyped wird.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »kawakawa« (18. Oktober 2020, 03:23)


drischnie

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Sonntag, 18. Oktober 2020, 03:18

Wenn 500km am Stück und diese Geschwindigkeiten zu deinem meistgefahrenen Fahprofil passt, solltest du weder über E-Mobilität nachdenken, noch über Legacys ;-)

Zumindest bräuchtest du dir im E-Auto dann keine Gedanken mehr machen wegen vielleicht drohendem ZKD-Schaden bei Dauervollgas und/oder Cel-Fix Themen in denen Du sonst aktiv bist ;)
Von daher wäre ein E-Auto wohl genau das Richtige für Dich ... das ruckelt auch nicht so bei P0420 Fehlern :P ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »drischnie« (18. Oktober 2020, 03:28)


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Sonntag, 18. Oktober 2020, 03:32

@drischnie:
Ich habe einen Spec. B seit 2013. Fahre damit oft und gerne lange Autobahnstrecken aber Nachts. Wenn wir losfahren, dann frühestens um 23:00 Uhr und kommen meist gegen 5:00 an. In der Zeit kriegt man mit Glück schon fast gesamt Deutschland vom Norden bis an die Schweizer Grenze hin. Der Legacy säuft beim Tempo 160 - 180 gar nicht so viel, wie einige glauben. Man kommt tatsächlich mit nur 12-13 Litern auf 100 km durch. Konstant über 200 bis 250 schaffe ich aber auch nicht mehr als 14-16 Liter auf 100. Der Legacy säuft viel, wenn man viel beschleunigt und abbremst. Hält man eine Geschwindigkeit, ist er für einen Sechszylinder nicht übermäßig durstig. Man darf sich dann natürlich nachts auf fast komplett gerader und leerer Bahn nicht von den Geschwindigkeitsbeschränkungen irritieren lassen ;-)

Seit ich den Kat-Check mit Hilfe von Tactrix "rausprogrammierte", habe ich diese Probleme auch nicht mehr ;-)
Und die ZKD des Legacy ist nicht so problematisch. Die Öl-Temp geht kaum hoch bei fast Vmax. Ob man da 180 oder 240 lt. Tacho fährt, ist der Temperatur fast egal. Nur der STI ist so kritisch.

drischnie

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Sonntag, 18. Oktober 2020, 03:38

@kawakawa:

Tu Dir selbst einen Gefallen und investiere die Zeit mal eine E-"Karre" Probe zu fahren, statt dich hier wund zu tippen ohne es gefahren zu sein. Das ist einfach sinnlos. Wie deine Beiträge, erst gehts um Umwelt, dann wieder um konstante 200 bis 250 auf der Autibahn mit 16 Litern auf 100km... rausprogrammierte Kat-Checks usw... merkste selber oder?
Du belügst dich selbst.

Zitat

Und die ZKD des Legacy ist nicht so problematisch. Die Öl-Temp geht kaum hoch bei fast Vmax. Ob man da 180 oder 240 lt. Tacho fährt, ist der Temperatur fast egal. Nur der STI ist so kritisch.

Vor nichtmal 5 Monaten hast genau das hier nachgefragt, das wusstest noch nicht zwischen 2013 und MAi 2020? Und wieviele STis hattest du denn schon und dort ach unter Volllast die Öltemp gemessen? ...

E-Mobilität ist kein Heilmittel, und ausserdem interessiert es mich nicht zwecks Umwelt, mit gehts ums Fahren selbst. Fahr es und du wirst verstehen welchen Oldie du da hast, und jetzt musst du stark sein: welch lahme Krücke im Vergleich.

Und hier sollte jetzt wirklich Schluß sein, es geht um Subarus Zukunft in der EU , nicht um die ewige Grundsatzdiskussion ob E oder nicht.
Meinetwegen kann jeder fahren was er will, solange mir das auch zusteht, und ich nehme halt lieber nen ICE statt Dampflok ;)

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Sonntag, 18. Oktober 2020, 07:38

welch lahme Krücke im Vergleich.


Naja wenn ich mir so die Beschleunigungswerte ansehe, dann denk ich mir
was da so toll sein soll?

Tesla Model 3 in der Basisversion mit mit 325PS und 420 Nm in 5,6s
von 0 auf 100 ist natürlich 3 mal so schnell wie der STI.
Oder Jaguar I-Pace mit 400PS in 4,8s.
Oder Tesla Model 3 AWD mit 462PS 4,7s.

Sind natürlich Welten zum STI.
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Sonntag, 18. Oktober 2020, 10:25

welch lahme Krücke im Vergleich.


Naja wenn ich mir so die Beschleunigungswerte ansehe, dann denk ich mir
was da so toll sein soll?

Tesla Model 3 in der Basisversion mit mit 325PS und 420 Nm in 5,6s
von 0 auf 100 ist natürlich 3 mal so schnell wie der STI.
Oder Jaguar I-Pace mit 400PS in 4,8s.
Oder Tesla Model 3 AWD mit 462PS 4,7s.

Sind natürlich Welten zum STI.

welch lahme Krücke im Vergleich.


Naja wenn ich mir so die Beschleunigungswerte ansehe, dann denk ich mir
was da so toll sein soll?

Tesla Model 3 in der Basisversion mit mit 325PS und 420 Nm in 5,6s
von 0 auf 100 ist natürlich 3 mal so schnell wie der STI.
Oder Jaguar I-Pace mit 400PS in 4,8s.
Oder Tesla Model 3 AWD mit 462PS 4,7s.

Sind natürlich Welten zum STI.


Nullhundert-Zeiten geben das E-Auto-Erlebnis nicht wider. Die E-Kraft liegt sofort an. Bis der Benziner nach der Haarnadelkurve aus 50km/h Ladedruck aufgebaut hat, ist das E-Auto längst bei der nächsten Kurve.

Oder so gesagt: ich musste damals mit meinem BMW 335i (306PS/400Nm) wirklich alles geben um an einem BMW i3 (170PS/250Nm) dranzubleiben. Nach jeder Kurve zoomte der sich richtiggehend weg, als mein Turbo einfach noch nicht den Druck hatte.

Zudem muss ein E-Auto nicht schalten. Bei Kickdown muss der Benziner erstmal 4 Gänge runter, da ist das E-Auto schon weg. Bei Handschaltern noch schlimmer, da das Runterschalten von Hand noch viel länger dauert. Bis der STI-Fahrer sene Gänge sortiert hat geht es siche 1.5-2 Sekunden. Der Tesla ist dann schon wieder am Bremsen.

Dies mal ohne politisch zu sein. Das sind einfach Fakten.
Selbst fahre ich noch kein E-Auto. Gründe spielen hier keine Rolle.
Aber wer 0-100-Zeiten von Benziner und E-Auto vergleicht, hat wohl noch nie ein E-Auto gefahren.

STI_Grobi

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159

Sonntag, 18. Oktober 2020, 11:09

Zudem muss ein E-Auto nicht schalten.


Langweilig.

Ich musste auf kurvigen Strecken mit meinem 520PS 700Nm STI
auch alles geben um bei einem WRX Type RA dran zu bleiben,
welcher 280PS und 350Nm hat, welcher Bj. 1993 ist.
Klar liegt es beim E gleichmäßig schon ab niedriger Drehzahl an.

Aber wer 0-100-Zeiten von Benziner und E-Auto vergleicht, hat wohl noch nie ein E-Auto gefahren.

Aber ohne Turbo kick, wo ist das um Welten besser?
Und das war die Aussage.
Jedem das seine, aber jeden Benziner als lahme Krücke zu bezeichnen ist genau so nicht richtig.
Man hätte beschreiben können das es ein anderes Fahrerlebnis ist, aber es ist subjektiv.
Dem einen gefällt das, dem anderen das Andere.
Ich wollte mich eigentlich nicht an dieser Diskussion beteiligen da jeder seine Meinung hat, was auch gut so ist.
Aber wie schon gesagt stimmt das halt so nicht, das ein Benziner eine lahme Krücke ist.
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Sonntag, 18. Oktober 2020, 13:00

Ich bin da ganz bei Marco...

Die beginnende E-Mobilität ist ein Muß, welches der Gesetzgebung geschuldet ist und auch mit Sicherheit nicht mehr umkehrbar. Aber Fahrspass ist hier nicht unbedingt das Kriterium bei der Entscheidung im für und wider dieser Antriebstechnologien.

Ich bin den neuen Forri 2,0ie ausgiebig probegefahren und tausche ihn in ca. 4 Wochen beim Händler gegen unseren 8 Jahre alten XV 2,01. Der Forri als Mild- oder Lighthybrid macht Spass, weil er super im ganzen funktioiniert und der Gummibandeffekt eines E-Motors beim Beschleunigen an der Ampel , trotz relativ niedrger Anfahrdrehzahl, ist dank des E-Motor Boost auch hier schon deutlich zu merken. Aber mir persönlich macht der WRX Sti mit seiner Geräuschkulisse und dem subjektiven Turbo-Punch natürlich mehr Spass beim Fahren. Noch besser klappt das bei mir, mit unserer Neuerwerbung mit 4 Zylindern, 16V, DOHC, supercharged in closed deck Bauweise. Das Teil ist gefühlt bei 55km/h, durchgeschaltet bis zum 5ten Gang, dank der Geräuschkulisse und ultrakurzer Getriebespreizung, subjektiv schneller als der Porsche xyv vor mir. Mehr Fahrspass geht bei mir subjektiv derzeit nicht. Also Fahrspass ist bei mir mit Sicherheit sehr subjektiv und nicht an reinen Beschleunigungs- oder Leistungswerten festzumachen.

Allerdings kenne ich sehr wohl Menschen, die Fahrspass ausschließlich mit Highspeed auf der Autobahn oder Beschleunigungsorgien an der Ampel definieren. Ist nicht meine Welt, aber das empfindet jeder ganz verschieden.

Und den Weg den Subaru in Deutschland/Europa mit seiner Modelpolitik geht, ist natürlich ein Kompromiß wegen steigender
Umweltauflagen an die Fahrzeughersteller und dessen was der Hersteller in der Modelpalette für den Import nach Europa überhaupt adaptieren kann, um auch aus kaufmännischer Sicht erfolgreich zu sein. Für den Nischenmarkt Europa mit seinen starken Umweltauflagen, ist das für einen Hersteller der hauptsächlich strategisch auf den Asia- / US-Markt ausgerichtet ist, halt ein Kompromiß aus dem was da ist und was wirtschaftlich sinnvoll homologiert werden kann. Deswegen gibts auch noch einen Forri/XV ie, aber halt keinen Turbo-Subi mehr in der EU.

Und wer sich da als Kunde im Modellangebot eines Importeurs nicht wiederfindet, kann sich ja dann woanders umschauen... dafür muss man sich nicht schämen. Jeder sollte das fahren, was er braucht und was seine persönlichen Ansprüche am besten befriedigt. Es gibt nichts schlimmeres als frustierte Menschen im Strassenverkehr, die sich dort dann abreagieren, weil sie mit der Wahl ihres Untersatzes unzufrieden sind.

Subarufahren ist auf jeden Fall auch eine Entscheidung von Individualisten sich vom Mainstrem der anderen Autokäufer abzugrenzen und nicht auf dem Parkplatz einen von 500 roten Turbo-Hatchback/SUV`s s aus Niedersachsen etc. mit der Fernbedienung zu aktivieren. Und das finde ich persönlich auch schön, das nicht alle Subaru fahren wollen.

Alfa Romeo hatte da früher einen starken Slogan, den es auch als Aufkleber für die Heckscheibe zu erwerben gab..."Geschmack macht einsam" ...Dazu stehe ich. Ideologien müssen nicht logisch begründet sein und Subarufahren somit auch nicht.

Also Peace and Love! Jeder sollte im Rahmen seiner Möglichkeiten idealerweise das Fahrzeug fahren, welches ihm hoffentlich dann ein postives Feedback liefert.

Wollen wir hoffen, daß sich Subaru eine Markenidentität auch in naher Zukunft erhalten kann und wir auch weiterhin Neuwagen dieser Marke erwerben können. Ansonsten gilt, das mein seinen "alten" Subaru pflegen und schätzen sollte, denn die Zeiten der klassischen WRX STI / Evo`s etc. laufen definitv aus. :love:
8)

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